Freitag, 27. Februar 2009

Mission Mensch

Herzlich Willkommen Mensch!

Du wirst gleich ein paar Wörter lesen, die moralisch und ernst klingen. Du liest vom „Dienen“, der „Mission“, vom „Anspruch“ und der „Leistung“. Vielleicht fragst Du Dich, warum so ernst und moralisch? Weil der Ernst mir Spaß macht. Und moralische Integrität ist die neue Lust am Leben. Selbst das postmoderne Gefühl, dass wir uns hin und hergerissen fühlen, heimatlos, angetrieben und voller Gegensätze, selbst diese negativen Gefühle kann man in einem schöpferischen Akt als Lust erleben. Seine Leben als Mission zu leben, bedeutet für mich, dass man sich bei den Gefühlen der unausgeglichen Gegensätze, nicht länger schlecht, unreif und dumm fühlt, sondern gut, kraftvoll und zutiefst als glücklicher Mensch. „Du fühlst Dich unausgeglichen und voller Gegensätze? – Willkommen im Leben und herzlichen Glückwunsch! Du bist auf dem besten Weg, Deiner Mission zu entfalten!“

Diese ungewöhnliche Perspektive werde ich in meinem neuen Blog „Mission Mensch“ einnehmen. Ich habe sie bei Rudolf Steiner kennen gelernt: „Wo Leben ist, da wirkt der unausgeglichene Gegensatz; und das Leben selbst ist die fortdauernde Überwindung, aber zugleich Neuschöpfung von Gegensätzen.“

Der Trick besteht darin, dieses Gefühl nicht passiv zu erleiden, sondern durch Aktivität zu transformieren. Das macht Lust. Die Verwirklichung der Mission Mensch macht Lust. Und, so Steiner, „wer die Lust an der Befriedigung des menschlichen Begehrens ausrotten will, muss den Menschen erst zum Sklaven machen, der nicht handelt, weil er will, sondern nur, weil er soll. Denn die Erreichung des Gewollten macht Lust.“ In diesem Sinn, begrüße ich Dich hier auf meinem neuen Blog. Ich begrüße Dich als ein Dienstleister im Lustgewerbe.

AnthroNRW wird zu Mission Mensch
Mein alter Blog – AnthroNRW – wurde eng mit der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW in Verbindung gebracht. Nun ist der alte Blog beendet und so war es nur natürlich, dass sich meine Kollegen aus dem Verantwortungskollegium der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW fragten, warum ich einen neuen Blog unter anderem Namen eröffne. Weil wir in NRW lieber miteinander, als übereinander reden, haben Anna-Katharina Dehmelt und Michael Schmock mich nach Motiven für den neuen Blog befragt.

Michael Schmock, ist Leiter des Arbeitszentrums der Anthroposophischen Gesellschaft NRW und Mitglied im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Anna-Katharina Dehmelt, ist Vertreterin der Anthroposophischen Gesellschaft NRW im Kreis der Arbeitszentren.

Sebastian, Du eröffnest einen neuen Blog: nicht mehr Anthroposophie oder Anthroposophische Gesellschaft sind titelgebend, sondern der Mensch selbst und ganz direkt. Warum?

Ich stehe in der spirituellen Tradition Rudolf Steiners, bin also Anthroposoph. Anthroposophie ist die Weisheit vom Menschen, aus dem Menschen, für den Menschen. Da drängt sich dieser Titel doch auf: „Mission Mensch“. Letztlich ist es Aufforderung und Frage zugleich. Zum Beispiel was bedeutet es für die Kuh, wenn ich menschlich bin? Was hat die Eiche von meiner Menschlichkeit? Was bedeutet es für den Kosmos, wenn der Mensch sich als Mission versteht?

Dich selbst stellst Du als spirituellen Dienstleister vor. Was ist damit gemeint?

Für mich gibt es letztlich nur eine Frage, die darüber entscheidet, ob diese Tradition, die wir Anthroposophie nennen, eine Existenzberechtigung hat. Die Frage an die Anthroposophie lautet: „Befriedigst du ganz bestimmte, menschliche Herzens- und Gefühlsbedürfnisse?“ Genau das macht eine Dienstleistung: Eine Dienstleistung ist eine von einem Menschen erbrachte Leistung welche die Bedürfnisses eines anderen Menschen befriedigt. Meine Dienstleistung als Anthroposoph besteht darin, ein bestimmtes Herzens-, und Gefühlsbedürfnis zu befriedigen.

Welches Bedürfnis wäre das? Immerhin hat Steiner mal geschrieben, Anthroposophie sei „ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.“ Bei Erkenntnis geht es doch um Wahrheit, oder? Wie passt das zur Befriedigung von Bedürfnissen?

Die Frage nach der Wahrheit, zu deren Antwort Anthroposophie ein Weg ist, leuchtet doch nicht nur als Erkenntnisfrage im Kopf auf – sondern auch als Bedürfnis im Herz, im Bauch und bisweilen auch im Becken. Der zweite Satz im so genannten ersten anthroposophischen Leitsatz lautet nämlich so und richtet sich damit direkt auf die Anthroposophie: „Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf.“ Und der dritte Satz erklärt von selber, warum Anthroposophie per se eine Dienstleistung ist – oder eben gar nicht: „Sie muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung gewähren kann.“

Anthroposophen haben ihren Fokus immer nur auf das Wort „Erkenntnis“ gerichtet und wundern sich, warum sich kaum ein Mensch für diese Erkenntnisfragen interessiert. Wir müssen den ersten Satz einfach weiterlesen um zu verstehen, dass Erkenntnisfragen als Herzensbedürfnisse auftreten, die zunächst gar nicht wie Erkenntnisfragen aussehen.

Wie lautet Deiner Ansicht nach diese Erkenntnisfrage als reine Erkenntnisfrage?

Wie finde ich zur Einheit allen Lebens – wie werde ich selber dieses Leben. Es ist aber nicht meine Ansicht, sondern per Definition die Zentrumsfrage der Anthroposophie: Wie erreiche ich die Einheit menschlicher und kosmischer Spiritualität, „wie führe ich das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall?“ Das ist Steiners Definition.

Anthroposophie will dieser Frage zwar auf dem Erkenntnisweg nachgehen, aber dadurch, dass sie die Herausforderung annimmt, dass diese Erkenntnisfragen überall als unterschiedliche Bedürfnise auftreten und überall anders befriedigt werden müssen. Mein Anspruch als Anthroposoph ist, dass ich selber die Bedürfnisse der anderen Menschen als Erkenntnisfragen verstehe.

Ob die Menschen, mit denen ich arbeite, diese Fragen auch als Erkenntnisfragen verstehen wollen, oder eher als Gefühlsbedürfnis oder als was-auch-immer, ist für unsere Zusammenarbeit nicht relevant. Ich bin Anthroposoph, was die anderen sind, ist ihre Entscheidung. Ich bin ja kein Missionar für Anthroposophie - ich bin eine Mission. Ich erlebe die Bedürfniss der anderen als Erkenntnisfragen - aber für andere sind es eben Bedürfnisse. Befriedigt Anthroposophie diese Bedürfnisse nicht, dann hat sie keine Existenzberechtigung.

Wie äußern sich denn diese Bedürfnisse heute? Die sind ja wahrscheinlich sehr anders, als die der bürgerlichen Theosophen, auf die Steiner vor 100 Jahren einging.

Ich nehme mal Extreme, die jeder Mensch in gemäßigter Form kennt: Drogensucht, Sexsucht, Vereinsamung, und Fresssucht, dass sind alles Ausdrücke der Sehnsucht nach Einheit und gleichzeitiger Individualität – aber eben kein falscher Ausdruck, sondern ein völlig normaler und menschlicher Ausdruck. So ist das eben. Steiner hat sich gegenüber menschlichen Bedürfnissen nicht abschätzig geäussert, er hat sie verstanden, ernst genommen, aufgegriffen und transzendiert – er war da sehr lässig und modern.

Meine Dienstleistung richtet sich darauf, eine Beziehung zu der Sehnsucht hinter der Sucht herzustellen. Jeder der verrückt nach dem Leben ist, wird letztlich von einer einzigen Energie angetrieben: Die vermeintliche Getrenntheit zu überwinden, seine menschliche Spiritualität mit der universellen Spiritualität zusammenzuführen um sich dann ALS dieses ganze Leben vollständig und mit Lust zu entfalten.

Das Witzige an der Sache ist, dass er erfahren wird, dass diese Dinge niemals getrennt waren – nicht einen Millimeter. Im Grund ist Anthroposophie eine Illusion – gleichzeitig befriedigt sie ein Bedürfnis. Beides zusammen ist die ganze Vollkommenheit.

Und wie soll Deine Dienstleistung nun konkret aussehen? Wirst Du auch individuell auf Bedürfnisse bestimmter Menschen eingehen, oder eher allgemein, wie Du das in AnthroNRW getan hast?

Der Blog wird näher an den Leserinnen und Lesern sein. Ich will mehr konkrete Fragen und Motive meiner Leserinnen und Leser aufnehmen. Es soll eine Dynamik entstehen, die uns alle zusammen weiter bringt.

Es hat sich gezeigt, dass mein Blog Menschen dazu anregt, ihr persönliches Bedürfnis, als ein allgemein menschliches Bedürfnis – um nicht zu sagen als „Menschheitsbedürfnis“ – zu verstehen. Das alleine kann schon sehr hilfreich und spannend sein.

Du kapierst dann, dass sich tief in Deiner Persönlichkeit, großartige überpersönliche Rätsel verbergen, die ganz viele Menschen betreffen. Eigentlich gibt es gar keine rein persönlichen Probleme – wenn Du das erfahren kannst entspannt sich unglaublich viel und gleichzeitig erlebst Du eine machtvolle Verantwortung für wirklich alles. Dein persönlichen Probleme werden leiser und plötzlich hörst Du wie die Kuh, der Baum, Dein Partner und der Kosmos in Dir ihre Stimmen erheben. Sie meinen Dich ganz persönlich – Du bist gefragt: Wie lebst Du Deine Mission?

Zu dieser Erfahrung haben nicht nur meine Texte etwas beigetragen, sondern vor allem auch die vielen Kommentare und lebendigen Beziehungen die sich zwischen uns allen entwickelt haben – das will ich ins reale Leben ausbauen - und bitte: Dabei binLink ich absolut auf die Fantasie das Engagement vom "MissionMenschFreundeskreis" angewiesen.

Das war der Blog – und die konkreten Dienstleistungen?

Ich bin da Nachfrageorientiert. Auf Angebotsseite baue ich aus, was es bereits gibt. Also Vorträge, Lesungen, Artikel - vor allem und regelmäßig für die Zeitschrift info3 - und Seminare. Dann ein paar Dienstleistungen, die eine Antwort auf geäusserte Bedürfnisse sind: Kurse zur Stille-Meditation und Satsang.

Gespannt bin ich auf die neue ÖKOMED-Guerilla-Meditationen im Rahmen der pottification – mit Jugendlichen, die vermeintlich im soziale Abseits stehen. Ich werde demnächst über dieses Abenteuer bereichten.

Besonders freue ich mich auf die „gronbach-flatrate“, die ich demnächst vorstellen werde – lasst Euch überraschen.

Alles was ich tue, soll immer mehrere Menschen mit einbeziehen. Jedes Sprechen über die individuelle Mission, sollte in einem sozialen Dialog eingebunden sein - denn deine Mission ist keine rein persönliche Angelegenheit. Das Sprechen über die individuelle Mission ist eine Herausforderung für die Kultur der Herzen.

Die erste Leistung besteht dann darin, mit meinen PartnerKunden herauszufinden, ob ihr individuelles Herzens- und Gefühlsbedürfnis eines ist, welches durch meinen spirituellen Ansatz befriedigt werden kann. Ob also die Frage nach der Vereinigung der menschlichen mit der kosmischen Spiritualität der Motor für ihre individuellen Gefühlsbedürfnisse ist.

Ich fühle mich als spiritueller Dienstleister in der Tradition Rudolf Steiner für eine spezifische Dimension zuständig. Nämlich die Dimension, in der Menschen das brennende Gefühl spüren, dass sie kaputt gehen, wenn sich nicht endlich mit ihrer ganzen Persönlichkeit begreifen, wozu sie da sind. Oder konstruktiv formuliert: Menschen, die vor Kraft explodieren können - aber nicht wissen wie. Ich will Menschen dienen, die bereit sind, mehr aus ihrer Mission zu machen. Dabei gibt es immer und immer diese Frage: Bist Du bereit, auf dem jeweils nächsten Level zu erwachen?

Das ist ja nicht so leicht. Du verlangst eine ganze Menge von den Leuten!

Es geht um die Mission Mensch! Von da aus betrachtet, dürfen meine PartnerKunden zwar Schwächen zeigen und durch tiefe Täler gehen – aber sie können sich darauf verlassen, dass ich sie unnachgiebig daran erinnere, dass es um mehr geht als um die Person Mensch – eben um ihre Mission!

Ich will helfen, dass die Menschen ihre Individualität nicht als Getrenntheit erleiden, oder gar davor flüchten. Ich will sogar, dass sie ihre spezifische Differenziertheit ausbauen. Aber immer in dem Gefühl, dass diese Differenziertheit nicht eine Trennung vom GANZEN bedeutet, sondern jeweiliger Ausdruck des EINEN ist, das sich eben differenziert offenbart.

Eine Mensch, der sich mit seiner inneren Mission verbindet, der sich moralisch entwickelt und über sich hinauswächst, wird nicht eine Persönlichkeit mit einem Minuszeichen, sondern er wird eine Persönlichkeit mit einem Pluszeichen.

Ich bin wohl eher ein spiritueller Dienstleister, der seinen Dienst für andere spirituelle Dienstleister, oder solche die es werden wollen, erbringt. Ich kann nur Menschen dienen, die zumindest bereit dafür sind, selber eine Art Dienstleistung zu erbringen. Ein Quantum Mission muss, bei aller Berechtigung von persönlichen Bedürfnissen, schon dabei sein.

Wie viel ist denn dann ein Quantum Mission?

Jeder kann sich so klein und schwach oder groß und stark fühlen wie er sich eben fühlt, das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist für mich, ob ein Mensch zu dem „Quantum Mission“ in seiner Seele „Ja“ sagt. Nicht weil er sich klein oder groß fühlt – sondern jedem gegenteiligen Gefühl zum Trotze. Nennt es eine Glaubensfrage: Glaubst Du daran eine Mission zu sein?

Meine Dienstleistung wird nicht jedes menschliche Bedürfnis befriedigen, sondern richtet sich immer auf dieses „Quantum Mission“ – ich fühle mich diesem Quantum verpflichtet und will dieses Quantum vergrößern. In Wirklichkeit ist dieses Quantum die Mitte eines jeden Menschen und gleichzeitig identisch mit der Undenklichkeit des Universums – ganz klein und ganz groß.

Mit dem neuen Titel Deines Blogs stellst Du Deine spirituelle Dienstleistung und den einzelnen Menschen in den Vordergrund, nicht mehr so sehr die in einer bestimmten Region gepflegte Anthroposophie. Das ist individueller und moderner, es entspricht wohl auch mehr dem, was Du vorhast. Wie sieht es zukünftig mit Deiner Mitarbeit in der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW aus? Wir hatten ja in den letzten Jahren eine gute Zusammenarbeit im Kollegium der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW. Da hast Du viele Gesichtspunkte zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und aktuelle Zeitfragen eingebracht.

Ich will mit meinen Dienstleistungen sehr gerne etwas dazu beitragen, dass die Region, in der Anthroposophie „gepflegt“ wird, der Mensch ist. Dazu muss ich mich bewegen und im Dialog sein.

Durch was wird Anthroposophie denn heute inspiriert? Durch Anthroposophie? Haben wir vielleicht ein wenig geistige Inzucht betrieben?

Als Anthroposoph hängt mein spirituelles überleben und meine Entwicklungsfähigkeit davon ab, ob und wie ich mich von anderen zeitgenössischen spirituellen Meistern, Menschen und Strömungen inspirieren lasse. Toll ist es immer, wenn ich merke, dass andere auch durch unsere Arbeit inspiriert werden und wachsen.

Treue zu Steiner bedeutet für mich nicht nur Steiner zu verstehen und zu interpretieren. Treue zu Steiner heisst für mich, Steiner im Dialog zu transzendieren.

Das, was ich von meinen Dialogen an Erfahrungen, Neuerungen und Fragen mitbringe, will ich der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW noch deutlicher und konstruktiver anbieten – und das, was wir dort in unseren Gesprächen erarbeiten, will ich anderen spirituellen Freunden und Strömungen als Geschenk mitbringen. Ich denke, in diesem Sinn wird unsere gute und freundschaftliche Zusammenarbeit noch intensiver werden.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen Dir mit dem neuen Blog, dass er Erfolg hat und weite Beachtung findet. Wie man im Ruhrgebiet sagt: Glück auf!

Ja, Danke. Ich freue mich auch auf das was ist und wird. Glück auf!




1. Anthroposophischer Leitsatz - von Rudolf Steiner
Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.
steiner
Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf.
Sie muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung gewähren kann.
steiner
Anerkennen kann Anthroposophie nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus suchen muss.
steiner
Anthroposophen können daher nur Menschen sein, die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet.

Kommentare:

Monika hat gesagt…

Hier bin ICH, um mit ich zu dienen.
Mission Mensch steht auf meiner Fahne, unabhängig zu Deinem Blog. Wenn die Zeit reif ist, ist auch die Benennung reif.

Danke für die Inspirationen lieber Sebastian
Monika

PS. Das mit Steiner sehe ich genau so. Hat mich tief berührt. Mich hat immer die Essenz interessiert und nie die Sekundärliteratur über Anthroposophie. Mir zieht es da meist das Herz zusammen.

JANET hat gesagt…

Muchas Gracias,

Geburtswehen überstanden?

Dann wünsche ich dem frischgebackenen Papa und seinem Kind namens Mission Mensch einen guten Start ins Leben!

Stehen die Taufpaten schon fest?
ach nee WIR ALLE sind ja die Pateneltern....

ADIOS
JANET

Ralf hat gesagt…

Herzlich Willkommen - eine schöne Bereicherung der Blogspotwelt! Deswegen gab's auch gleich einen Link auf meinem Beryosa-Blog ;-)

Ich freue mich auf weitere lesenswerte Beiträge!

Ralf

Maurulam hat gesagt…

Hallo, lieber Ralf!
Gut, ich mach jetzt dasselbe. Übrigens bin ich ein Twitter, weil ich so jeden Tag ein AnthroAphorismus auf mein Bildschirm bekomme. Von Gronbach!

Simone hat gesagt…

Lieber Sebastian,

du schreibst hier:
"Der Blog wird näher an den Leserinnen und Lesern sein. Ich will mehr konkrete Fragen und Motive meiner Leserinnen und Leser aufnehmen. Es soll eine Dynamik entstehen, die uns alle zusammen weiter bringt.

Es hat sich gezeigt, dass mein Blog Menschen dazu anregt, ihr persönliches Bedürfnis, als ein allgemein menschliches Bedürfnis – um nicht zu sagen als „Menschheitsbedürfnis“ – zu verstehen. Das alleine kann schon sehr hilfreich und spannend sein.

Du kapierst dann, dass sich tief in Deiner Persönlichkeit, großartige überpersönliche Rätsel verbergen, die ganz viele Menschen betreffen. Eigentlich gibt es gar keine rein persönlichen Probleme – wenn Du das erfahren kannst, entspannt sich unglaublich viel und gleichzeitig erlebst Du eine machtvolle Verantwortung für wirklich alles. ..."

Was du schon oder jetzt oder bald mehr anbietest, das ist:
- Info3, Artikel, Lesungen, Vorträge
- Stille-Meditationen, Seminare und Satsang
- ÖKOMED-Guerilla-Meditationen im Rahmen der pottification
- gronbach-flatrate
- Twitter (was ist das denn?)
- MissionMensch

Nun hast du hier in deinem ersten Text die 24StundenIntegritaet-Group-Seite verlinkt.
Da stellt sich doch die Frage: was könnte deines Erachtens die Mission dieser Seite im Interesse oder im Dienst dieses Blogs oder darüber hinaus sein?

Ich merke, dass bei dieser hier bereits vorhandenen Fülle an Möglichkeiten bei mir stark der Impuls in Richtung Hintergund-bilden statt im Vordergrund in Erscheinung treten, aktiviert wird.

Und doch ist da eine gewisse Faszination, die ausgeht von der Idee, dass dieser Blog hier spezifischer werden kann, wenn das durch mich am 25.2.09 ursprünglich geäußerte Bedürfnis nach einem Austausch und einem Zusammenkommen und -schreiben im Sinne von Gemeinschaftsbildung zwischen gleichermaßen freien und beteiligten Individualitäten ausgelagert wird; oder, besser noch - hier ein eigenes Gebiet bekommt.
Geht das denn nicht, dass du hier in deinem Blog ein Forum eröffnest?

Dieses Kommentar-Feldchen hier ist mir einfach sowohl zum Lesen als auch zum Schreiben zu klein.

Da will ich dich gern beim Wort nehmen:
"Alles was ich tue, soll immer mehrere Menschen mit einbeziehen. Jedes Sprechen über die individuelle Mission, sollte in einem sozialen Dialog eingebunden sein - denn deine Mission ist keine rein persönliche Angelegenheit. Das Sprechen über die individuelle Mission ist eine Herausforderung für die Kultur der Herzen. ..."

Genau so. Genau das.

Soweit erstmal.
Wie diese Zeilen hier in deine Arbeit einfließen, darauf bin ich gespannt.
Liebe Grüße.
Simone

Anonym hat gesagt…

Danke übrigends Sebastian,dass du den Namen verändert hast, es wird alles beschleunigen-hab grad gemerkt, dass ich ab jetzt bei meinen meist täglich mehrmahligen Besuchen auf deiner Seite nicht mehr auf a sondern auf m klicke und dann schneller bei der enter Taste lande. Habe damit gerade meinen Mann ärgern können, den das eher nervt und aufregt und mich total dabei begeiert.
Hab euch alle total lieb, wollte ich mal so sagen, vorallem seit der verstärkten Verbundenheit durch das gemeinsame Beschäftigen mit der Grundeinkommenspetition und dem Grübeln über den Fortbestand des entstandenen geistigen Treffpunkts im Internet(und auch im sonstigen Tun/Leben... )!- so jetzt will ich den Text weiterlesen.
Liebe Grüße Joy

stonemotion hat gesagt…

Hi Babe!Die besten Wünsche fürs neue Zuhause!Im Tarot ist die Karte mit der Nummer 0 eine der tiefsten, der Narr. In diesem, allerbesten Sinne: Good luck 2U, Mr.Missio-Narr ;-)))

Maurulam hat gesagt…

Ja nun, das weiss man eben nicht, ob Anthroposophie sich für Nullen für geeignet ansieht, mit Verlaub. Sebastian tut es vielleicht, aber dann ist er eben schon weiter als andere.

Viel Glück auch von mir

Anonym hat gesagt…

"Oft sind die einfachsten Ideen am verführerischsten."

Vorsicht Grundeinkommen! ERST DENKEN DANN JUBILIEREN!

„….Die moderne Zufriedenheitsforschung zeigt, dass es nicht Transferzahlungen des Staates sind, die Menschen glücklicher machen, sondern vor allem Erwerbsarbeit, Bildung und ein Leben aus eigener Kraft. Ein sozialer Staat ermutigt, aktiviert und befähigt seine Bürger deshalb zu Partizipation, Leistung, Kreativität. Er investiert in die Fähigkeiten der Menschen, anstatt sie zu alimentieren….."

http://b-republik.de/b-republik.php/cat/8/aid/1187/title/Arm_mit_Althaus

Anonym hat gesagt…

Ach ist das schön!!!!! Es geht weiter und ich finde es gar nicht schlimm, daß Gronbach hier als eine Art Guru da steht. Was solls? Haben wir nicht alle einen Guru? Geld, Sex, Drogen, Angst, Spießertum, Bier und Angst. Jetze mal ist det mal ein bisschen sonne Typhe der etwas erfahren hat, was icke nich erfahren hab. Ick mag das und hör druff und lern davon. Grüße. Icke! Ach ja und det och noch: Danke, Anke!