Samstag, 28. März 2009

Du bist super - und jetzt?



Ist es wichtig, dass Du Dich ausgeglichen fühlst? Ich denke "Nein."
Denn da, "wo die Gegensätze als ausgeglichen erlebt werden, da herrscht das Lebenslose, das Tote. Wo Leben ist, da wirkt der unausgeglichene Gegensatz; und das Leben selbst ist die fortdauernde Überwindung, aber zugleich Neuschöpfung von Gegensätzen.“ (Rudolf Steiner, in: Mein Lebensgang).

Du fühlst Dich unausgeglichen? Glückwunsch - Du lebst!
Und wenn Du jetzt fragst: „Wie soll ich denn meine Mission leben, wenn ich noch nicht mal weiss, was und wer ich bin.“ Dann sage ich Dir in Anlehnung an meinen großen Bruder Larry Winget: „Es ist mir absolut piepegal, was Dein ´ich bin´ ausmacht. Das einzig Wichtige ist, was Dein ´ich kann´ ausmacht. Deine Einstellung zu Deinem Selbstbild ist nicht entscheidend. Entscheidend ist die Deine Einstellung zu Deinem Selbstkönnen.

Und wenn Du in Deinem bisherigen Leben so weit gekommen bist, dass Du jetzt vor diesem Bildschirm sitzt, dann kannst Du mehr als die überwältigende Mehrheit der Menschheit. Du hast ganz eindeutig die Fähigkeit, auf unglaubliche intellektuelle, finanzielle und informative Ressourcen zugreifen zu können.
Du gehörst – in dem Du jetzt hier vor diesem Bildschirm sitzt und Zeit und Hirnschmalz für solche Fragen hast – zu einer finanziellen Elite, einer Bildungs-Elite und einer Könner-Elite. Auf was wartest Du?
Du musst nicht wissen was oder wer Du bist, bevor Du alles veränderst. Du musst nur wissen, dass Du tatsächlich in der Lage bist, erstaunliches und überwältigendes zu leisten. Und mit diesem Wissen kannst Du Dich selber infizieren – einfach in dem Du das tust, von dem Du so genau weißt, dass es das Richtige ist.

Je mehr Du Dein KÖNNEN Schritt für Schritt unter Beweis stellst, desto größer wird Dein Wissen von Deinem Können und desto umfassender werden die Transformationen sein.

Und dann fragst Du nicht mehr nach Deiner Mission – Du lebst sie.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

OH GOTT Larry Winget !!!

WENN MAN AUF EINEM TRIPP IST FINDET MAN Larry Winget GUT... VIELLEICHT... FÜR EIN PAAR TAGE, MONATE, JAHRE...
WIE LANGE AUCH IMMER DIE POSTPUBERTÄT ANDAUERT UND MAN ARSCHTITTE BRAUCHT WEIL MAN SELBST NICHT IN DIE PUSCHEN KOMMT :)

DARAN ERKENNT MAN WER AN BLA BLA PHILOSOPHIE INTERESSIERT IST, AUCH WENN MAN MAL Wilbers UND COHEN INTERESSANT FINDET - UND WERS WIRKLICH WISSEN WILL!

Projekt-Water makes money hat gesagt…

also mir hat er geholfen mit diesem Arschtritt! Tut zwar bischen weh... aber wie sagt Rudolf Steiner in seinem Vortrag über Lebensführung...

Es kommt bei der Lebensführung darauf an, die zwei Gesichtspunkte ins Auge zu fassen: Die eigene Vervollkommnung und unser Wirken im Dienste der Menschheit. Es könnte erscheinen, als ob die eigene Vervollkommnung des Egoismus befördert. Das tut sie auch in gewissem Grade. Ader Anthroposoph muss fort und fort versuchen, seine Mitmenschen zu helfen- Es heißt: „Wenn die Rose selbst sich schmückt, schmückt sie auch den Garten.“ Unser Wahlspruch muss sein: Du wirst umsomehr von der Welt erhalten, je mehr du bereit bist, der Welt zu geben.“

Die in der Entwicklung vorwärtskommenden können erleben, dass man am besten vorwärts kommt, wenn man im Sinne dieser Sätze lebt.

ALLES LIEBE
JANET

manroe hat gesagt…

Um an meine "Mission" ranzukommen, muss ich zunächst einmal in der Selbstwahrnehmung die falschen Berater in mir identifizieren können. All dieser Müll durch z.B. die sogenannte Schulausbildung, die mich gar nicht bilden sondern ab- und zurichten will. Dies Eitelkeitsgeschwätz in meiner Seele das mir was zu versprechen scheint. Anerkennungsgelüste mit Zielversprechen durch süsse Macht etc. Dies mich unterscheiden wollen vom Anderen ... Überhaupt dieses ganze Lauschen in mich hinein in der Hoffnung ein Lächeln zu ernten, dass mich stark zu machen scheint. Das ganze Egogeschwätz in mir mit all diesen Anfälligkeiten, diesen Anfechtungen, dies überhaupt so zu erleben, um es dann zum Schweigen zu bringen.
Und schweigt es dann, dann erlebe ich mich zunächst als ganz allein und beginne wahrzunehmen, dass es mich gibt, jenseits diesem inneren mich bedrängenden Geschwätz und ich beginne zu lernen, selbst zu reden, vielleicht ist es auch nur ein Stammeln zunächst, aber, ich bin es selbst, der sich da regt. Und dann beginne ich zu verstehen ...

Manfred

Anonym hat gesagt…

so good (so true), it hurts!

Danke Manfred

Anonym hat gesagt…

:-)
Peace and Love

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Manfred
Vielen vielen Dank.
Hier kann ich mich wieder finden.

Maria hat gesagt…

Je mehr ich spüre, dass ich eine Mission habe (auch wenn ich nicht immer so ganz genau weiss, was sie denn eigentlich ist), oder dass es Absoluten Sinn macht, dass ich hier bin, desto weniger kann ich fragen, was ich denn tun soll. Weil, ja, ich weiss es, obwohl ich es manchmal nicht weiss! Und in diesem Nichtwissen setzte ich mich dann hin und meditiere, oder ich praktiziere Yoga, oder ich lese Wilber oder Gronbach. Und dann gehe ich wieder zu meiner Arbeit, atme ein und atme aus, lache, weine, streite, kämpfe, tröste, liebe.......und ES geht immer weiter. Fühlt sich genial an und manchmal auch total schrecklich. Das ist aber nicht mehr so wichtig.

Maria

KlausMaria hat gesagt…

Schrieb nicht schon olle Goethe:

Alle Freuden, alle Leiden
geben die Götter
ihren Lieblingen
- ganz.

oder so ähnlich.

KlausMaria

JANET hat gesagt…

Heilige Maria und Josef so viele Marias hier...

Liebe Maria, klingt ähnlich wie bei mir..und wie bei jeden anderen wohl auch...Unsere Mission ist einfach, das Leben lieben.

ALLES LIEBE
JANET