Sonntag, 5. April 2009

Amen

"Denn das, um was es sich handelt, ist, dass die Götter- und Menschenwege in der Gegenwart sich zusammenfinden...

Dann dürfen wir nicht nur mit einem gutgewollten, sondern mit einem mutigen Enthusiasmus in die Zukunft hineinsehen und werden immer mehr und mehr uns im Wollen zusammengeführt sehen mit dem göttlichen Willen, der die Menschen von Anfang an leitet, dann werden wir unsere Freiheit verbunden fühlen mit der Götter Freiheit.

Das ist es, was wir empfinden müssen. Und dann werden wir an jedem Tag, wenn wir unser Tagewerk vollbracht haben, uns auch sagen dürfen, indem wir für den folgenden Tag nichts Kleineres, sondern Größeres wollen: Vielleicht schaut der Götter Auge zu uns hernieder und sagt: Ja, so sei es."

Rudolf Steiner, 1924, GA 346 - Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken - 5

1 Kommentar:

manroe hat gesagt…

Ich denke auch dass die Götter uns zuschauen, ja mit den Fingern vielleicht schon ein wenig ungeduldig trommeln, uns begrüssend - oh Mensch, erkenne Dich selbst - dass sie Freudentränen in die Augen bekommen, wenn wir uns mal was trauen, ex-per-mentieren, draussen für den Geist tätig sind und um des Himmels willen uns trauen auch mal was falsch zu machen statt immer richtig sein zu wollen - auf welcher Grundlage eigentlich ??!!

Wenn ich wirklich weiterkommen will, einen weiteren Schritt in die Evolution, dann kann mein Tun eigentlich zunächst einmal nur falsch sein, weil NEU und noch unbekannt, aber danach kommt dann die Erfahrung usw. . Das ist wohl der michaelische Mut, Freude an der Zukunft, die Götter umarmen uns; seht ihr, das ist die Freiheit !!

Manfred