Samstag, 4. April 2009

Ist ein Buch wichtiger als ein Menschenleben?

Ich sitze an meinem Schreibtisch. Ich bin sechzehn Jahre alt, es ist später Abend, ich höre Radio und schaue durch mein sich in der Scheibe spiegelndes Gesicht in die Dunkelheit der Nacht, als es im Zimmer über mir rumpelt.

Als Nächstes erinnere ich mich, wie ich neben meinem Vater knie, der von seinem Bettsofa geplumpst ist und in grotesken Krämpfen zuckte. Er hat die Zunge zwischen den Zähnen, die er sich abzubeißen droht. Blubbernder Schaum quillt ihm aus dem Mund. Ich greife nach einem Buch, stemme unter Aufbietung aller Kräfte seinen Kiefer auf, schiebe das Buch zwischen seine Zähne und ermögliche ihm so die Zufuhr von Luft und verhindere das Abbeißen seiner Zunge.

Der Schlaganfall nahm ihm viel, aber das Buch rettete seine Zunge und sein Leben. – Das Buch hieß „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“ und der Autor war Rudolf Steiner.

In diesem Moment wechselte das Buch die Hierarchie. Es stieg von der Ebene mit dem Schild bedeutsam auf die Ebene grundlegend herab.

Jedem von Ihnen wird klar sein, dass es in diesem Moment für mich nichts Wichtigeres gab als das Überleben meines Vaters.

Das Buch und dessen Inhalt verloren schlaganfallartig ihre bisherige Bedeutung. Dies war nicht nur für mich, sondern auch für meinen Vater so. Mein Vater verehrte Rudolf Steiner – dieses Buch war für ihn wirklich bedeutsam, aber er hätte, so wie ich, die Gesamtausgabe in seinem Zimmer für den Erhalt seiner Zunge und für sein Leben eingetauscht.

War das Überleben meines Vaters wichtiger als ein Buch von Steiner? Die Antwort auf diese Frage ist immer falsch. Sie ist falsch, weil die Frage falsch ist, und das Schlimme ist, wir stellen ständig solche Fragen, die keinen Sinn ergeben können, wenn wir nicht begreifen, dass es verschiedene Ebenen und Hierarchien, verschiedene Stufen der Evolution gibt.

Wir werden immer wieder alles durcheinanderbringen, wenn wir das Grundlegende nicht vom Bedeutsamen unterscheiden können und wenn wir nicht in der Lage sind, ein Verständnis für die vielen, vielen Zwischenstufen dieser Hierarchie zu entwickeln.

Die fundamentalste Ebene der Hierarchie ist jene von Tod und Leben. Auf dieser Ebene baut alles auf. Sie legt den Grund für alles. Sie ist absolut grundlegend.

War das Überleben meines Vaters wichtiger als ein Buch von Steiner? Das Überleben meines Vaters war nicht wichtiger und nicht unwichtiger als Steiners Buch. Sein Überleben war grundlegender, aber das Buch ist bedeutsamer.

Wer ein Haus baut, der muss ein Fundament errichten. Ohne das Fundament könnte das Haus keinem Sturm trotzen. Aber das Fundament ist nicht der Sinn des Hauses, es ist grundlegend für alle weiteren Baumaßnahmen. Man baut das Fundament nicht des Fundamentes, sondern des Hauses wegen. Das Haus ist also bedeutsamer als das Fundament. Das Haus baut man aber nicht des Hauses wegen, sondern um ein zu Hause zu haben. Das Haus ist also weniger bedeutsam, als ein zu Hause zu haben, aber die Grundlage für eben dieses zu Hause.

Diese Spirale kann man immer weiterdrehen und sich zum Beispiel fragen, wozu man ein zu Hause hat. Vielleicht um einen Innenraum zu haben, um Bücher zu schreiben und mit lieben Mensche zu leben. Dann wären die Bücher und die lieben Menschen das Bedeutsame, was auf Grundlage des weniger bedeutsamen Hauses aufbaut...

Ohne die Klärung der Grundlage können wir uns zwar prächtig über das Bedeutsame unterhalten, aber wir werden früher oder später durch die nicht geklärten Grundlagen so große Probleme bekommen, dass alles Bedeutsame in sich zusammenbricht.

Davon kann jeder ein Lied singen, der sich mit anderen Menschen auf der Grundlage von Idealen zu einer Initiative zusammengeschlossen hat – irgendwann wird’s sowieso «menschlich» und schattig.

Mein Vorschlag an einen befreundeten Therapeutenkreis lautete deshalb: Begleitet jeden ideellen Vorgang ganz bewusst durch Stunden für das «Menschliche». Klärt die Grundlagen, wenn ihr euch dem Bedeutsamen zuwendet. Redet über eure Wünsche, Ängste und Sorgen, legt auf den Tisch, was unter dem Tisch außer Kontrolle ist, aber vergesst nicht, was das ist: Nur das Grundlegende, welches eure bedeutsamen Ideale bedrohen oder unterstützen kann. 

Wenn ihr zu den Sternen aufbrechen wollte, dann werdet euch über die Erdanziehungskräfte bewusst, aber lasst euch niemals von der Gravitation davon abbringen, zu eurem Sternenziel vorzustoßen.

Bewusstes Reden über die Unterwelt ist niemals Selbstzweck, sondern Grundlage für den Aufbau einer bedeutsameren Oberwelt.  (Aus: Sebastian Gronbach: „Missionen – Geist bewegt alles“) 

Ein wirklich spirituelle und ganzheitliches Leben - ob man Anthroposoph ist oder nicht - ist ohne die integrale Vision Ken Wilbers nicht möglich. Das ist meine felsenfeste Überzeugung als Anthroposoph und Schüler Rudolf Steiners. 

Rudolf Steiner ist mein spirituelles Gravitationsfeld. Dreh-, und Angelpunkt der Anthroposophie ist die dynamische Entwicklung allen Lebens - darum zeigt sich die Treue zu Steiner vor allem darin, Steiner zu transzendieren. Diese Treue habe ich mich verpflichtet. Darum bin ich Wilber dankbar. Er hilft mir Steiner zu transzendieren. 

Das jetzt druckfrisch vorliegende Buch "Integrale Visionen - Eine kurze Geschichte der integralen Spiritualität" hat die integrale Generation endliche ihre kompakte, postmoderen Taschenbibel. Kaufen, lesen, integrieren...und als integraler Missionar verschenken. 

Kommentare:

manroe hat gesagt…

Lieber Sebastian,
ich habe soeben Deine Worte an/über Deinen Vater gelesen und fast die ganze Zeit vor Freude und Liebe geheult. Zunächst einmal meinen wortwörtlich herzlichen, eigentlich umfassenden Dank dafür, wie grandios Du sein Leben erlebt, in Dir bewegt, begleitet und gesehen hast. Ein jeder, der Dich kritisiert, sollte zunächst einmal diese Worte lesen und in sich bewegen, ich kann mir nicht vorstellen, dass er dann nicht in sich erleben würde, was Liebe ist, wie sie schaut und erlebt.

Es freut mich sehr, dass, so erlebe ich es, dieses "Laber nicht - mach!" voll bei Dir gezündet hat.

Und: "Im Sichtbaren wird das Unsichtbare sichtbar." Ich werde es mir immer vor Augen halten, denn das IST es, ist der "Aufmacher" !!

Sebastian, vielen Dank

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

....«Begleitet jeden ideellen Vorgang ganz bewusst durch Stunden für das «Menschliche». Klärt die Grundlagen, wenn ihr euch dem Bedeutsamen zuwendet. Redet über eure Wünsche, Ängste und Sorgen, legt auf den Tisch, was unter dem Tisch außer Kontrolle ist, aber vergesst nicht, was das ist: Nur das Grundlegende, welches eure bedeutsamen Ideale bedrohen oder unterstützen kann.»....

Dialogische Führung: Begegnung, Transparenz, Beratung, Entschluss. (Dr. Karl-Martin Dietz). Was hier so reduziert steht, beschreibt Dr. Dietz mit «Herzdenken».
Es könnte alles so einfach sein. : )

... «Im Sichtbaren wird das Unsichtbare sichtbar» ...
Sobald ich begonnen hatte, mich mit Symbolen zu beschäftigen, passierte dies von SELBST. Das heißt, das Selbst spricht zu mir. Egal, was ich mittlerweile BETRACHTE, ES offenbart sich. Ich verstehe und kann erkennen. Dazu brauche ich lediglich den Willen, ES zu betrachten. Das, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, «spricht» zu mir, zeigt mir Mittel und Wege.

Manchmal bin ich so erschüttert, was ich wahrnehme. Bis vor kurzer Zeit waren es Bilder, die zusammenschmolzen. Nun tun dies auch Wörter und schon beginnen sie sich in Zahlen umzusetzen.

Indem ich diese Wahrnehmungen direkt in mein Herz führe, entsteht Mitgefühl für das, was ich wahrnehme. Wenn ich dies nicht tue, erschrecke ich ob meiner eigenen Kälte oder Überhitztheit.

(*!*)

Werner hat gesagt…

@ Sebastian Gronbach

Sie schreiben: "Ein wirklich spirituelles und ganzheitliches Leben - ob man Anthroposoph ist oder nicht - ist ohne die integrale Vision Ken Wilbers nicht möglich. Das ist meine felsenfeste Überzeugung als Anthroposoph und Schüler Rudolf Steiners."

Es gibt nichts im philosophischen und weltanschaulichen Bereich, das man mit einer größeren Berechtigung als "integral" bezeichnen kann, als die Anthroposophie. Anthroposophie benötigt nicht Ken Wilber, sondern Ken Wilber benötigt Anthroposophie.
Das ist meine felsenfeste Überzeugung.

2. Anthroposophischer Leitsatz: " Anthroposophie vermittelt Erkenntnisse, die auf GEISTIGE (nicht intellektuelle!) Art gewonnen werden. ..."

Diese Erkenntnisse liegen ja in der "GA" vor, die Sie ja in Ihrem Besitz haben. Niemand, auch nicht Ken Wilber, hat ein solch umfassendes Weltbild in schriftliche Form gefasst. Hier kann nur Ken Wilber von der Anthroposophie lernen und nicht umgekehrt.

und dann noch: "Darum bin ich Wilber dankbar. Er hilft mir Steiner zu transzendieren."

Wenn Sie von transzendieren sprechen, sprechen Sie von einem Dualismus. Und somit nicht in Übereinstimmung mit Rudolf Steiner. Er spricht in seiner "Philosophie der Freiheit" von EINEM Monismus. Und da gibt es keine Transzendenz. Dort finden Sie sogar Gedanken, die zeigen, dass eine transzendentale Weltanschauung vor dem Denken nicht bestehen kann.

Das geistige Gebiet ist ja groß. Ich spreche Ken Wilber nicht ab, dass er übersinnliche Erfahrungen hat. Aber das ist ganz offensichtlich: So weitschauend wie Rudolf Steiner war, ist er nicht.

Herr Gronbach, Ich versuche Denkfehler zu finden, um der Wahrheit näher zu kommen. Ich würde es begrüßen, wenn Sie mir mitteilen würden, wenn Sie DENKfehler bei meinen Ausführungen finden. Oder sehen Sie keinen Sinn darin mit mir an dieser Stelle zu kommunizieren? Bin ich ein hoffnungsloser Fall für Sie? Oder wie ist Ihr Schweigen diesbezüglich zu deuten?

Werner hat gesagt…

@ Sebastian Gronbach

Noch ein Kommentar zu einem Satz von Ihnen: "Die fundamentalste Ebene der Hierarchie ist jene von Tod und Leben. Auf dieser Ebene baut alles auf. Sie legt den Grund für alles. Sie ist absolut grundlegend."

Tod und Leben sind in der Anthroposophie zwei Ebenen. Der Tod ist im Bereich des physischen, des mineralischen, materiellen zu finden. Die Ebene des Lebens wird dort Ätherisches genannt. Und dort gibt es keinen Tod. So wie es im Bereich des mineralischen kein Leben gibt.
Grundlegend ist die Ebene des Todes, des Mineralischen insofern, als dass sie die unterste Stufe darstellt, von der aus die Entwicklung wieder ins Übersinnliche geht. Aber sie schließt nirgends die Ebene des Lebens ein.
Und von Hierarchien kann man im anthropsophischen Sinn doch nur sprechen wenn man diesen Punkt eben von der Seite der Hierarchien (Angeloi, Archangeloi usw.) betrachten und beschreiben würde.
Und das ist ja auch möglich.

Anonym hat gesagt…

Lieber Manfred,

danke für deine Worte über und an Herrn Gronbach. Ob sie ihm gut tun, weiß ich nicht, dass sie mir gut tun, weiß ich. Ich kann aus tiefstem Herzen bestätigen, was du oben geschrieben hast.

Ich habe Herrn Gronbach leibhaftig erlebt. Ich weiß noch nicht so viel über integrale Transformation und was das sonst noch an Begriffen verwendet wird. Ich kann nur das wiedergeben, was ich mit diesem wunderbaren Menschen erlebt habe. Und was da an herzlicher Dankbarkeit zu mir kam, wirkt noch immer nach. Vor allem, weil ich nichts besonderes für ihn getan habe.

Und er hat mir in einer Sache weitergeholfen, bei der mir hier noch nicht einmal alteingesessene Anthroposophen weiterhelfen konnten - mit einfachen und verständlichen Worten. Gott schütze und segne diesen Mann.

Lieber Werner,

ich lese hier oft Ihre Kommentare und weiß sie mindestens ebenso oft wenig einzuordnen. Ich erkenne einfach nicht, um was es Ihnen geht.

Doch lassen Sie mich aus meiner Praxis als Anthroposophin berichten. Seit fast zwei Jahren besuche ich regelmäßig einen Lesekreis bei uns im Zweig. Dort lernte ich ganz liebe und wunderbare Menschen kennen, die mich sehr offenherzig aufnahmen und wo ich mich wirklich angenommen und wohl fühle. Dennoch fiel mir auf, wie schwer diese Menschen sich mit dem Verständnis Rudolf Steiners tun. Wenn zum Beispiel aus Überzeugung Rohrzucker verwendet wird, ohne zu wissen, warum man diese Überzeugung vertritt, ist das seltsam. Überzeugungen sollten doch aus Wissen entstehen.

Und wenn diesen Menschen gesagt wird, dass sie nur jahrelang Steiner immer wieder lesen müssten, dann würde sich auch ihnen der Sinn erschließen, kommt mir das einer Verhöhnung gleich.
Deshalb sind andere Quelle, neben Rudolf Steiner, so wichtig. Ich bin froh, Herrn Gronbach begegnet zu sein. Durch ihn ist so dermaßen viel Licht ins Steinersche Dunkel geflossen, dass ich begierig bin, mehr aus der GA zu erfahren.

Und Steiner selbst hat in seinen Briefen an die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft geschrieben, sie mögen sich auch anderen geistig orientierten Quellen öffnen, um ein ganzheitliches Verständnis zu erwerben. Ich habe diese Briefe als Buchausgabe bei mir zu Hause und kann Ihnen gerne die entsprechenden Textstellen hier hineinstellen.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

ICH+ich hat gesagt…

Lieber Werner

Zutiefst kann ich verstehen, was Sie meinen. Der Schüler sollte nicht mit dem Meister verwechselt werden.

Mir hat sehr geholfen Steiner zu verstehen, als ich anderes studierte und freudig dasselbe bei Steiner wieder finden konnte. Das hatte mich sogar noch tiefer zu Steiner gebracht. Man kommt ganz schnell zu einer «Eingleisigkeit». Steiner wird dann zu einem Glaubensbekenntnis. Aus dieserm heraus kann es nur zu Machtkämpfen kommen. Erst, wenn wir Wissen vernetzen, können wir den anderen verstehen. Es ginge natürlich auch einfacher. Da brauche ich dann nicht wieder unendlich viele Bücher zu studieren: Ich höre dem anderen zu. Steiner sagte nämlich auch: Verneine nicht das, was Du nicht verstehst, sondern lasse es als Frage offen. Hat mir wirklich sehr geholfen.

... «Tod und Leben sind in der Anthroposophie zwei Ebenen» ...

Hier habe ich ganz große Probleme und da bin ich der Ansicht, dass viele Steiner nicht verstanden haben. Tod und Leben zu beschreiben ist etwas vom Schwierigsten was es gibt, wenn das Erlebnis dafür fehlt.

Bin ich tot, wenn ich ein ganz klares Bewusstsein davon habe, dass ich nicht in meinem Körper bin?

Das wird jeder ganz klar verneinen, der dieses Erlebnis gehabt hat. Mein Erlebnis war, dass mein Bewusstsein glasklar war, dass ich sogar außerhalb von meinem Körper ganz klare Entscheidungen treffen konnte, vor allem die, dass wenn mein Leben einen Sinn haben soll, ich diesen Sinn «erfahren» will. Der war mir damals nämlich noch gar nicht klar. Ich ging sogar so weit zu testen, wie sich das anfühlte, wenn «Ich» (Bewusstsein) mich mit meinem so genannten «Körper» verbinde.
Das Experiment machte ich 3 mal. Was lehrte mich dieses Experiment? Dass der Körper ein unglaublicher Magnet ist. Er ist ein gewaltiges Energiesystem, das in die «Schwere» neigt. Es ist schwierig für mich, das zu umschreiben. Was wir als Tod hier beschreiben ist lediglich, dass ICH (Bewusstsein) den «Magnetpol» wechsle. Das sind jetzt einfach meine Worte, um Bewusstsein zu umschreiben. Jemand anders mag was anderes sagen.

Das «Energiesystem» des Bewusstseins ist allerdings viel gewaltiger als das Energiesystem des Körpers, denn es ist fähig, augenblicklich dieses Körperenergiesystem zu zerstören. Der Körper wird regelrecht zermalmt. Es ist, wie die Kraft eines Blitzes, bildlich gesprochen, das auf ein 220 Volt System trifft (ich kenne mich mit den Begriffen nicht so aus). Die Sicherungen brennen durch.

Das habe ICH+ich so erlebt. Ich muss ICH+ich schreiben. Denn «ich» hat tatsächlich zu dieser Zeit beinahe den Verstand verloren. ICH konnte das ganz klar beobachten, hatte aber keine Kontrolle über den Körper. ICH musste erst wieder «Leitungen legen», um wieder «normal» zu funktionieren.

Jetzt könnte ich das ganze wieder in Rudolf Steiner System von Körper und Ätherleib einordnen. Dann sprenge ich hier aber den Rahmen.

Ich hoffe, das reicht vorläufig als «Inhalt» zu Tod und Leben. Nach meiner Erfahrung kann ich ganz klar sagen: ES GIBT KEINEN TOD! Es gibt verschiedene Energiezustände.

Herzlich
MonikaMaria

PS. Das muss ich leider sagen, als ich diesen «Zustand» erlebte, hat mir Rudolf Steiner wenig geholfen, da er nicht direkt über diesen Zustand schreibt. Allerdings gab er einen Hinweis: Das Johannes-Evangelium studieren.

Geholfen hat mir «Liebe und Vertrauen» in meinen Prozess. Das flüsterte ICH dem kleinen, verstandesmäßig denkenden «ich» zu. Liebe und Vertrauen waren DAS HEILMITTEL. Ich bin durch meinen Prozess erst zu diesem CHRISTUS-VERSTÄNDNIS gekommen.

Werner hat gesagt…

Liebe Kerstin,

mir geht es um Anthroposophie. Und ich kann das, was Herr Gronbach hier als Anthroposophie darstellt nicht mit dem in Übereinstimmung bringen, was ich bei Rudolf Steiner lese. Ich sehe hier viel der Anthroposophie Widersprechendes. Gerne hätte ich einmal eine Antwort von ihm.
Rudolf Steiner ist für mich innerhalb der Anthroposophen die einzige Quelle die ihr klares Wasser aus der reinen GEISTIGEN Welt genommen hat. Alles andere, das ich bisher gelesen habe, ist lediglich Ergebnis intellektueller Betätigung und nicht Ergebnis GEISTIGEN Schauens.

Übrigens, ich esse sehr selten Rohrzucker. Ich habe einen großen Bekanntenkreis, aber ich kenne nur sehr wenige Anthroposophen persönlich.

Das was ich hier schreibe, liest sich vielleicht recht kalt, weil es eben auch vom Intllekt, vom verstand kommt. Es ist jedoch wärmstens und von Herzen mit der Anthroposophie verbunden. Und möchte nicht vom menschlichen entfernt sein.

Ebenso herzlich grüßt Sie

Werner

manroe hat gesagt…

DENK-Fehler
... wenn ich mich da mal einmischen darf, einen Denkfehler kann ich aus meiner bescheidenen Sicht und Belesenheit nicht erkennen. Aber Denken bedarf der Vorlagen und da gibt es prinzipiell derer zwei. Wissensvorlagen und Erlebnisvorlagen.

Wir wachsen zur Zeit, so erlebe ich das, heraus - ich versuche immer möglichst meine eigenen Worte zu gebrauchen - aus der Zeit, in der wir gelernt haben, Wissen von aussen aufnehmend uns zuzuführen und/um dann selbiges mit unserem Verstand verarbeitend uns irgendwie zuzuführen ...
... hinein in eine Zeit in der wir umgekehrt vorgehen (müssen), indem wir innere Erlebnisse gewissermassen als Vorlage für Fragen, die wir dann irgendwie aufsuchen damit sie uns innerlich erhellen, bestätigen, weiterführen, lenken und leiten können -- leibfrei (?) -- alles mal verkürzt-bildlich dargestellt.

Und aus diesen beiden "Vorgehensweisen" entstehen dann die in den letzten Jahren vermehrt auftretenden "Grabenkämpfe" um ein "richtiges" Vorgehen, Verhalten, Sich-Darleben oder Schutz der Anthroposophie ... etc.
Anstatt uns gegenseitig mehr vertrauend be-geg-nen zu lernen zerrt der eine von hier, der andere von da.

Damit möchte ich NICHT zum Ausdruck bringen, dass ich Herrn Werner als zerrend erlebe, ich spüre schon und glaube ihm auch, dass er DENK-Fehler aufspüren möchte - und was gibt es Berechtigteres, aber dennoch hat es was Herausforderndes - und das ist zwar verständlich, aber nicht förderlich.

ganz zurückhaltend Manfred

JANET hat gesagt…

Ich bin gerade am DENKfehler hängen geblieben... Wenn ich fehlerhaft denke, müsste ich mich dann nicht an einem Maasstab halten? geht aber Denken nicht darüber hinaus und ist es dann nicht erst förderlich für Entwicklung wenn es nicht der Norm entspricht?

Man kann einfach nicht sagen zu jemanden du denkst falsch, dann denkt der jenige selber falsch wenn er das meint. Da beist sich dann die Katz in den Schwanz... oder die Schlange!

WRONG?
JANET

ICH+ich hat gesagt…

Lieber Werner
Wenn man Menschen in meinem Umfeld fragen täte, wie sie die MonikaMaria wahrnehmen, dann würden die Ihnen sagen, Steiner-Fan durch und durch. Für manche war ich das rote Tuch an unserer Waldorfschule, schon wieder die mit ihrem Steiner.

Das Schöne war, als ich Steiner nicht mehr in den Mund genommen hatte, und Menschen zitierte, die das Gleiche sagten wie er, zum Beispiel über das Thema Respekt (RespektResearchGroup in Hamburg) waren sie begeistert. Ich konnte es dann nicht lassen zu sagen, wo das bei Steiner ebenso stand.

Es ist vieles in der Anthroposophie reinster Dogmatismus geworden, weil die Anthroposophie nicht mehr lebt, sondern danach gelebt wird. Lebendig bleibt aber eine Sache nur solange, wie sie sich weiter entwickelt. Anthroposophie ist im gleichen Moment tot, wo sie doziert wird. Sie verkommt in Worten, die jeder so interpretiert wie sein Verständnis davon ist. Anthroposophie wird lebendig, wenn sie meditiert wird und wenn sie sich in einen Kontext einbringen kann.

Tatsache ist aber, weil ich Anthroposophie «vernetzt» hatte, dass bei den jungen Eltern an unserer Schule jetzt der Wunsch besteht, den Ur-Steiner zu lesen. Grundlagenarbeit steht an unserer Schule an 1. Stelle auf der Liste der Schulentwicklung! Sie steht aber nicht nur da, sondern sie wird «knallhart» von 60 Eltern eingefordert! Die Tragik ist nämlich: die meisten Lehrer wissen selber nicht, was die Grundlagen sind. 13 Jahre habe ich dafür Bewusstsein geschaffen. Jetzt kann ich getrost abtreten. : )

Haben Sie das 5. Evangelium von Steiner gelesen? Im ersten Vortrag beschreibt er, wie Jesus die Essäer verließ, weil sie sich vom Rest der Menschheit abgekapselt hatten. Die Stelle könnte man gut auf verschiedene, so genannte «Anthroposophen übertragen.

Freunde an der Schule nennen mich die Missionarin und meinen, dass ich bestimmt bei den Kreuzrittern dabei gewesen sei.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns hier Im Dialog erhalten bleiben. : )

Herzlich
MonikaMaria

Anonym hat gesagt…

An den „Herrn WERNER“:

Ich mische mich nun auch mal ein. Schauen Sie mal auf diese Seite, lieber Herr Werner. Das sind dutzende öffentlicher Ereignisse, an denen sie mit Herrn Gronbach auch persönlich in Kontakt treten können. Waren Sie jemals dort?

Haben Sie sein Buch Missionen gelesen? Ich finde es, ja tatsächlich, ein wenig frech, Herrn Grombach hier zu unterstellen, er würde die Kommunikation zu Ihnen verweigern oder nicht mit ihnen reden wollen. Ich frage mich, was sie da für eine Anspruchshaltung haben. Beschweren sie sich bei anderen Buchautoren, Redner oder öffentlichen Personen darüber, dass diese nicht auf ihre (dazu noch anonymen) Kommentare antworten? Haben sie ihm schon persönlich eine Mail oder einen Brief geschrieben? Was haben SIE gegeben?????? Ich finde, der Herr Gronbach kommt seinen Leserinnen und seinen Lesern bereits weiter entgegen als viele, ja als die meisten, bekannten Autoren, Lehrer und Redner. Finden Sie nicht auch? Haben sie die Anspruchshaltung der "kostenlosen Antworten" auch gegenüber einem Busfahrer, Arzt oder Bäcker? Ich, sehr geehrter Herr Werner, deute sein Schweigen ihnen gegenüber als absolut angemessen. So wie ich auch sein Nicht-Schweigen als angemessen deuten würde. Beweisen SIE doch einmal, dass SIE eine Antwort VERDIENEN. Oder finden sie diese Perspektive sehr seltsam? Wenn „ja“, warum? Ich bin gespannt auf eine Antwort und verbleibe einstweilen mit einem freundlichen Gruß!

Thorsten

Diese Seite für Herrn "WERNER" hat gesagt…

Hier sind die angespr. Möglichkeiten für Begegnung. Wern-ER müßte sich einfach mal aufmachen.

Werner hat gesagt…

@ MonikaMaria

Ich denke ich kann Sie verstehen. Ähnliches wie Sie in der Schule, habe ich in einem kleinen Gesprächskreis erlebt. Allerdings war der Ausgang nicht so positiv wie bei Ihnen. Vielleicht waren wir zusammen bei den Kreuzrittern.

@ manroe

Kennen Sie die "Philosophie der Freiheit"?
Dort ist "das Denken" als Basis, als VERBINDENDES als über der Persönlichkeit stehend beschrieben. Es ist nicht möglich das in wenigen Sätzen zu umschreiben. Ich empfehle das Buch sehr.

Sie haben das Vertrauen angesprochen. Ja, daran mangelt es erheblich. Und es scheint immer schwerer zu werden ein wirkliches Vertrauensverhältnis aufzubauen. Daran scheitert, denke ich, vieles im zwischenmenschlichen Bereich. Aber man muss wohl immer weiter hart daran arbeiten.

Durch meine Hartnäckigkeit erscheinen meine Fragen vielleicht als Herausforderung. Das soll es aber nicht sein.
Das Problem ist ja, dass zwei Meinungen da stehen. Ich denke, dass Sebastian Gronbach durch sein Vorgehen der Anthroposophie schadet und er denkt das genaue Gegenteil. Und ich möchte verhindern, dass der Anthroposophie geschadet wird. Und zwar indem ich argumentiere und indem ich die Vorstellung habe, dass Herr Gronbach diese Argumente gedanklich nachvollzieht und dazu einfach sagt ja oder nein und warum. Ihm geht es um Anthroposophie und mir auch.

@ Thorsten

Ich denke es ist keine Anspruchshaltung, wenn man eine Frage stellt und darauf gerne eine Antwort hätte. Um ihr Beispiel aufzugreifen: Wenn ich meinen Bäcker frage, ob ich ein anderes Brot haben kann, weil das so schwarz ist, kann ich doch auch eine Antwort erwarten. Oder würden Sie das Brot wortlos kaufen?
(Dabei muss ich noch nicht einmal eine Anspruchshaltung haben - aber ich werde bestimmt eine Antwort bekommen)

Sie schreiben; "Ich, sehr geehrter Herr Werner, deute sein Schweigen ihnen gegenüber als absolut angemessen. So wie ich auch sein Nicht-Schweigen als angemessen deuten würde.
Also das hier lasse ich jetzt kommentarlos da stehen. Zum nachdenken."

"Beweisen SIE doch einmal, dass SIE eine Antwort VERDIENEN. Oder finden sie diese Perspektive sehr seltsam?"
Die finde ich sehr seltsam. Und die Aufforderung das zu begründen finde ich noch seltsamer.

Übrigens heiße ich mit Vornamen Werner.

manroe hat gesagt…

@ Werner

"Übrigens heiße ich mit Vornamen Werner."

... aber dann sollten wir uns dudsen!
Hallo Werner - es wird weitergehen, ganz sicher, wir bleiben immer schön am Ball und ich hoffe Du bleibst uns erhalten, ehrlich !

Manfred

manroe hat gesagt…

@ Werner

.... ich glaube nicht, dass es zwei Meinungen sind -- "Das Problem ist ja, dass zwei Meinungen da stehen. Ich denke, dass Sebastian Gronbach durch sein Vorgehen der Anthroposophie schadet ... " -- sondern eher zwei Welten. Das so zu sehen könnte förderlicher sein und wirft andere Fragen auf, denn Meinungen sind ohnehin nicht gerade fruchtbringend.

Die Philosophie der Freiheit ist mir bekannt und habe sie natürlich auch gelesen und mehr.

Ich kann mit meinem Denken auf Wissen schauen und mir neue Gedanken machen, aber ich kann auch mit meinem inneren Auge etwas anschauen und das dann Gesehene mit meinem Denken umkreisen.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Lieber Werner,

danke für Ihre Antwort. Ich bin Anthroposophin und sehe nicht, dass Herr Gronbach hier der Anthroposophie widerspricht. Ganz im Gegenteil - er zeigt einfach und nachvollziehbar verschiedene Sichtweisen auf ein und dieselbe Grundlage.

Ich muss Mathematik nicht im altgriechischen Original von Pythagoras lesen, um in die Geheimnisse dieser Lehre eingeweiht zu werden. Mir reichten dafür 10 Jahre Realschule mit guten Mathematiklehrern, die das für mich studierten (übrigens auch nicht im Original).
Es wäre natürlich die Königsessenz, wenn ich die Möglichkeit bekäme, Pythagoras im Original zu studieren.

Steiner kann ich im Original lesen und ich kann mir auch gute Übersetzer zu Gemüte ziehen. Das widerspricht sich in keinster Weise. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Sie sehen, lieber Werner, ich weiß immer noch nicht recht, was Ihre Intention hier ist.

Alles Gute für Sie und bleiben Sie bei dem, was Sie für richtig erachten, zumindest solange bis neue Erkenntnisse die alten korrigieren. Dann machen Sie garantiert nichts falsch.


Herzlichst

Kerstin Zahariev.

ICH+ich hat gesagt…

Lieber Werner
Wenn Anthroposophie selber lebendig bleiben will, darf sie nicht als Gesetzbuch benutzt werden. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung, denn vor lauter Begeisterung für die Anthroposophie, kann das auf den Andern so wirken.

Da wir uns im Bewusstseinsseelenzeitalter befinden und wir immer freier von irgendwelcher Bluts- und Gruppenzugehörigkeit werden und Freiheit bis in unser eigenes Denken fordern, erlebt das Du es als Zumutung, belehrt zu werden. Ganz schlimm wird´s, wenn das, was ich sage, den anderen überhaupt nicht mehr erreichen kann.

Erreichen kann ich den anderen dann nicht, wenn das, was ich sagen will z.B. den Charakter von einem Rat-Schlag bekommt. Daran bin ich gerade ziemlich am Arbeiten. : )

Was ich feststellen kann ist, dass wenn mich Dinge bewegen oder bewegen sollen, ich genau diese Energien anziehe, um mich aufzuwecken.

Meine Aufmerksamkeit, oder die innere Beobachterin in mir, lenkt mich meist «automatisch» dahin, wo ich (unbewusst mit ICH) den Aufwachprozess fördern kann.

Unsere Vorstellung von «Aufwachen» ist oft sehr konditioniert, nicht nur durch die Prägung der Umwelt, sondern auch durch das, was wir mitgebracht haben. Menschen mit einem ausgeprägten Verstandesdenken haben die allergrößte Mühe, vorbehaltlos an Ungewöhnliches heranzugehen.

Wenn man künstlerisch tätig ist oder wissenschaftlich forscht, d.h. in einem Bereich tätig ist, wo Ideen und Visionen gefragt sind, so ist Verstandesdenken geradezu hinderlich, um etwas Neues zu entwickeln.

Das Bewusstseinsseelenzeitalter bringt aber genau das in die Menschheit hinein: Ideen, Visionen, die für alle greifbar werden. Das war früher nicht so.

Jede Idee ist zweischneidig. Sie fördert und zerstört gleichzeitig. Heftiger oder weniger heftig, je nachdem, wo sie sich vervielfältigen will.

Einer neuen Idee oder Vision werden wir so begegnen, wie unser Verständnis dafür ist. Allein, dass wir ihr begegnen zeigt, dass wir mit ihr zu tun haben.

Schaden können wir einer Sache dann, wenn sie im Zerfall begriffen ist. Keiner kann einer Sache schaden, wenn sie genügend lebendig ist und genügend Menschen da sind, um sie lebendig zu halten. Lebendig bleibt sie, wo Neues hinzukommt.

Die Tragik ist, dass über einen sehr langen Zeitraum nichts Erneuerndes in der Anthroposophie hinzugekommen ist und ständig nur von der Substanz gezehrt wurde. Einer Substanz, die schon damals nur das sein konnte, was die Menschen aufzunehmen vermochten. Steiner war ziemlich verzweifelt darob.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Rudolf Steiner ein unglaublicher Revolutionär war, der eigentlich so sämtliche Systeme erneuern wollte. Er hat alles andere als testamentarisch eine Sache zementieren wollen. Dass der 2. Goetheanumbau in Zement gebaut wurde nach dem Brand des 1. Baues, war damals revolutionär aber auch eine Tat, welche die Idee «zementieren» sollte. Es gehört beides zusammen. Das war sein Kompromiss, den er eingehen musste. Das Goetheanum muss heute in unseren Herzen auferstehen, falls wir immer noch Freude an der Idee Steiners haben.

So, die Kreuzritterin ist jetzt doch wieder durchgekommen. : )
Ich werde weiter daran arbeiten. Ehrlich.
Ich hoffe, es schaut mir jetzt keiner in meine Seele, der würde wahrscheinlich einen Lachkrampf bekommen.

Alles Liebe
MonikaMaria

Gronbach ist ein Feind der Anthroposophie hat gesagt…

...und das sind die Beweise!!!!!!!!!

Ashtavakra hat gesagt…

Huch!

(*!*)

Maria hat gesagt…

Also ich komme fast nicht hinterher mit dem Lesen und mir Gedanken zu all dem Gesagten machen.

Ich bin eine, die zum 1. Mal angefangen hat "Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten" zu lesen, weil meine Tochter das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. Meine Tochter wurde in der Filderklinik geboren, ging immer zu anthroposophischen Einrichtungen, studiert jetzt auch an einer solchen.

Allein durch Sebastian Gronbach habe ich soweit Zugang zur Anthroposophie bekommen, daß ich jetzt Info 3 lese und den Dialog zwischen den wirklich ernsthaft geistigen Strömungen sehr hilfreich, nötig und essentiell - integral- finde.

Meine "Heimat" ist im Zen, Yoga bei Wilber und Anrdew Cohen.(Und natürlich nirgendwo, weil ES das alles übersteigt, das alles nur Landkarten sind.)

Diese Menschen, bzw. ihre Art zu sprechen, ihre "moderne" Art, geistige Dinge öffentlich zu machen, war für mich lebensrettend (fast) und ich bin ihnen allen zutiefst dankbar, daß es ihnen gelungen ist, mein Leben in ein größeres Ganzes einzuordnen.

Das kann ich, zum 1. Mal in meinem Leben, ab jetzt mit Anderen,mit Euch, mit jedem Menschen, der mir begegnet seither gemeinsam tun.
Das ist ein großes, großes Geschenk!

Danke an Sebastian, danke an alle, die das alles geistig mit erstehen haben lassen, danke an mich, dass ich es sehen konnte und
DANKE an ES/GOTT/DAS EINE OHNE EIN ZWEITES/LIEBE...........

Mir ist es völlig egal, ob nun Steiner oder Wilber besser oder richtiger oder sonst etwas ist. Genau diese Diskussionen sind so leer, so öde, so unnütz.

Da wo`s weitergeht, wo Begegnung stattfindet, wo DU stehst und Dich zeigst und ich mich zeige, da geht es hin, da ist das Leben.

herzlichst, Maria

manroe hat gesagt…

Wo Licht ist, da muss auch Schatten sein, dass dieser Spruch wahr ist, das zeigt sich hier. Schlimm nur, wenn der Schatten meint, Licht zu sein. Und ich möchte hiermit nicht urteilen, sondern schildern, aus meiner SICHT.

Man sollte jetzt wirklich schweigen nach der Pflicht guter Versuche, sonst müssen wir noch mehr Geschrei ertragen -- ...und das sind die Beweise!!!!!!!!! -- ich bitte eine höhere Macht um EIN-SICHT für den- und diejenigen die obiges als Beweis verstehen.

Anstatt mal aus ihrer Sicht, aus IHRER, falls es da sowas wie eine Sicht überhaupt gibt, zu schildern, etwas ausführlicher, worin sie denn eine Feindschaft der Anthroposophie zu erkennen glauben. Im Yoga gibt es z.B. eine Technik des Erbrechens, um den Körper gesunden zu lassen und ich glaube für den Geist gibt es so etwas auch.

Manfred

ICH+ich hat gesagt…

Meine Nachdenksuppe für heute:

Wenn ich die Erbsen gezählt habe, werde «ich» sie auch zum Kochen bringen.

(*!*)

JANET hat gesagt…

Welcher Vulkan ist denn hier ausgebrochen..könnte aber auch ein eitriger Pickel gewesen sein...ich empfehle Clearasil, jeder ist bis jetzt durch die Pupertät gekommen.

Monika, Suppe ist gut. Hab da mal was vorbereitet.. *lach* es ist ja unglaublich diese Verbindung.

Adios Amigos Anthros
JANET

Tim Buktu hat gesagt…

Im integralen Sinne ist integral nicht nur integral...