Donnerstag, 30. April 2009

Master and Servant


Wenn ich einen Wunsch äussern dürfte...Be nice, please. Niemand gewinnt hier, wenn der andere verliert. Niemand wird kleiner der dient und niemand wird größer dem gedient wird - das Gegenteil ist der Fall. Meister und Lehrer sind wie Schmerzen. Sie sind so lange notwendig, bis man bemerkt, dass sie niemals notwendig waren. Schmerzen sind die unbewussten Lehrmeister - manchmal lösen sie sich auf, wenn man sich bewusst einen Lehrmeister auswählt.  

Das ist keinesfalls gegen die Zeit - entscheidend alleine ist der Grad der Wachheit, mit dem man sich seinen Lehrer wählt. 

Jeder Mensch ist in erster Linie ein Schüler. Die bewusste Entscheidung ein Schüler zu sein, hebt die unbewusste Schülerschaft auf - damit wird unbewusstes Leiden zu bewusstem Leiden. Was ist Leid, wenn es Dir bewusst wird? 

Manche finden in sich selbst eine Meisterebene, andere in einem Kind, andere in einem Buch, andere in einer Weltanschauung, andere in einer Blume und andere in einem konkreten Menschen. Das eine ist nicht besser als das andere. Am Ende löst sich alles - und Ich bin. 

Wer hier nur Schüler und da nur Meister sieht - der sieht nicht das Ganze. Wer das Ganze sieht, der erkennt sich als den eine Gott, der sich im einen Augenblick als Schüler und im nächsten Augenblick als Meister und im übernächsten Augenblick als Buch, Kind, Blume manifestiert. Es hilt allerdings gar nichts vor seiner gegenwärtigen Manifestation davonzulaufen, oder diese zu leugnen.  Transformation ist möglich, nicht jedoch Verleugnung.

Und wer das sieht, in seiner Fülle, Schönheit und Weisheit, der erkennt sich eben selber als den MEISTER, der sein DIENER ist. 

Der MEISTER ist die Mitte eines jeden Menschen. Seine wahre Würde. Manchmal ist es leichter seine eigene Mitte zunächst in seinem Nächsten zu erkennen. Menschen die zutiefst gelitten haben, wählen manchmal diesen Weg. Das ist ok. Es geht vorbei und ist nichts als ein kleiner Umweg zu sich selbst. 

Umwege erhöhen die Ortskenntnis und ob Du in der Blume, dem Buch, Deinem Nächsten, einem Meister, oder Dir selbst ankommst...wenn Du wirklich, wirklich angekommen bist, dann bist Du eh überall und im EINEN und stellst fest: ICH war immer da. Sonst nichts. 

Du kommst an, wenn Du Dich vollkomen hingibst. Welcher Stimme in Dir fällt es leichter, Dich der Natur oder einem Buch hinzugeben, als einem Menschen? Entscheide Dich für einen Menschen, oder eine Blume, oder das Putzen, oder eine elektrische Eisebahn in Deinem Keller (oder was sonst in Deinem Keller ist) - und achte darauf, was passiert, wenn Du Dich nicht entscheidest. 

Was immer Du tust - nur Mut und vor allem: Be nice, please. Denn "Freundlichkeit wird zu Herzenstakt" (Rudolf Steiner). Herzenstakt löst kalte Fesseln auf und schafft warme Bindungen. 

Das ist die erste Lektion. Danke, weiser Meister! 

„Master and servant...It's God's Way to play hide and seek with himself. The Big Nerd God wants to be entertained. Entertain him - Entertain you.“ Syjam Bagamajama

Kommentare:

Aber Nice hat gesagt…

...es darf auch mal regnen..ABER NICE!

:-))))))

manroe hat gesagt…

Mein Leitsatz lautet: Es kommt immer drauf an. In/aus der gekonnten Unschärfe reift das klare Bild heran!

Manfred (|)

JANET hat gesagt…

Danke für die putzige Geschichte über das Putzen. Ich putze eigentlich nicht sinnlos aber diese meditaive Stimmung beim Putzen, wenn es doch mal sein muss, habe ich schon erlebt..Danke fürs Erinnern.

noch was zu wie das Aussen so das Innen und andersrum. Wenn meine Umgebung aufgeräumt und rein ist, fühle ich mich ebenfalls so. Sollte die Tendenz dahin gehen sich trotzdem aufgeräumt und rein zu fühlen wenn es im Aussen nicht meiner Vorstellung entspricht?

Je mehr ich nämlich meine Fühler ausstrecke in die Welt wirds nämlich immer ungemütlicher...

okay also der Weg ist im Frieden mit allem zu sein auch mit der Unordnung und den Dreck.

peaceful
JANET

Anonym hat gesagt…

??? - Ich sehe keinen Zusammenhang.

JANET hat gesagt…

Liebe(r)Anonym meinste vielleicht mich..dann schaue mal hier...Gronbachs Kolumne Die Sehnsucht dahinter: Putzen http://www.info.de/ycms/printartikel_1576.shtml

wenn nicht..kann ich dir auch nicht helfen.
peaceful
JANET

Anonym hat gesagt…

"Be nice, please."

Okay :-)

MonikaMaria hat gesagt…

Der Link funkt nicht Janet. :-(
Bitte : )
Danke : )

(*!*)

Maurulam hat gesagt…

Es kann sich auch die Sehnsucht nach meinem Sofa dahinter verbergen.

MonikaMaria hat gesagt…

@ Maurulam
Der war nicht schlecht.
(*o*)

MonikaMaria hat gesagt…

Aber was ist, wenn Sofa und ich eins sind??

Schön langweilig, sagt der Meister in mir.
Jawohl Chef, wie kann ich dir dienen?

Runter vom Sofa, ran an die Arbeit!

(ˆoˆ)

JANET hat gesagt…

Liebe Monika,
klick mal auf Putzen im Text von dahinter verbirgt sich der Text. Ich find den putzig.. *freu*

Ich kann auch dem "Chef" auf dem Sofa dienen..nach getaner Arbeit ist das wohl das schönste sich auf dem Sofa breit zu machen um neue Kräfte zu tanken.

Lieber anonym, dito.. be nice, pleace.

peaceful
JANET