Freitag, 15. Mai 2009

Die zwei Gesichter der Erleuchtung

Andrew Cohen - ein spiritueller Lehrer der Gegenwart - beschreibt in einem kurzen Zitat den Inhalt, die Intention und die Aufgabe der Anthroposophie. Er spricht hier zwar über die zwei Gesichter der Erleuchtung, aber er beschreibt eben auch sehr klar, was das Herzanliegen Rudolf Steiners war.

"Es gibt zwei grundlegende Erfahrungen von Erleuchtung: Einfach gesagt ist eines die befreiende Offenbarung, dass alles immer vollkommen ist, wie es gerade ist - zu jeder Zeit, an jedem Ort, unter allen Umständen. Darin steckt ein tiefgreidfendens Loslassen von Angst und Bindung.

Die andere ist, was ich die evolutionäre Aufgabe genannt habe, die durch das spirituelle Erwachen aktiviert wird.

Man erfährt sie als eine machtvolle Forderung nach Evolution und Transformation hier und jetzt um des Lebens selber willen.

Dieses scheinbare Paradox - das alles schon vollkommen ist und das sich alles verändern muss - ist das vollständige Bild dessen, worum es bei Erleuchtung geht."

Ich kenne keine nicht-anthroposophischen Worte, die besser beschreiben, was Anthropsophie sein will und sie chrakterisieren ebenfalls meine Erfahrungen und somit das, was ich will.

Absolut und Relativ
Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Weil Gott nicht nur ein SEIN ist, sondern auch ein WEREDEN ist.


(So und jetzt mache WEDDING-RETREAT Teil 1)

Kommentare:

1 – 200 von 275   Neuere›   Neueste»
manroe hat gesagt…

Tja, darin erlebe ich keinen Widerspruch.

Das erstere ist die Vorbedingung dafür, dass das Weitere überhaupt funktioniert, um es ganz knapp zusammenzufassen.

Und bei diesem zweiten Punkt setze ich die ganze Zeit an. Wo ist das Problem?

Möchte nur kreativ anfragen und weitermachen, darum gehts mir. Aber erstmal eine erleuchtende Nachtruhe und ab ins Bett.

Wir hören dann morgen voneinander.

So long oder besser so short.

Manfred

Kleiner Bruder hat gesagt…

Lieber Manfred,
ich glaube ich verstehe Dich, und schätze sehr Dein Forschen und auf den Grund gehen. Du Denkst selbst. Lasse es Dir nicht nehmen! Dann hast Du Michael an Deiner Seite! Ich glaube hier ist was gewaltig faul an der Sache. Welches Wesen will alle anderen Wesen Abschaffen, vernichten? Erfährst Du hier wirklich eine Bereicherung? Welchen Schwingungen willst Du Dich aussetzen? Komm lass uns abhauen hier - es ist so sinnlos leer hier! Eine nette Übung um das Michaelschwert zu schärfen. Lass uns woanders das neue Jerusalem Bauen!

Häuptling Kleiner Bruder.

Anonym hat gesagt…

Ken Wilber hat bis unendlich gezählt – zweimal.

:-)
Am siebten Tag ruhte Gott ... und Ken Wilber übernahm.

:-)
Wenn Ken Wilber ins Wasser geht, wird Ken Wilber nicht nass, sondern das Wasser Ken Wilbert.

:-)

Anonym hat gesagt…

Es ist alles schon vollkommen (dem kann ich zustimmen) und muss trotzdem evolutioniert werden. Natürlich, wie sollte sonst wohl Entwicklung entstehen. Jede Pflanze, jedes Tier, welches es jemals auf Erden gab und gibt, war und ist vollkommen - solange bis seine Zeit abgelaufen ist und etwas Neues entsteht, das wiederum auch vollkommen ist. In der göttlichen Schöpfung gibt es nichts unvollkommenes und dennoch ist Entwicklung möglich und nötig - immer angepasst an das, was gerade ist, für den Augenblick.

So sehe ich das.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Der morganatische Maurer hat gesagt…

Hallo Kleiner Bruder,

hab mal die Lage gecheckt nach anderen Baustellen. Hier gibt es wirkliche Paradoxologie! Vielleicht ist das die Metamorphose des Goetheanums?

http://www.orphideum.org/

Der morganatische Maurer

manroe hat gesagt…

@Anonym 4??

"Ken Wilber hat bis unendlich gezählt – zweimal. etc. ....."

Wer Ken Wilber derartig "vergöttert" hat etwas Entscheidendes absolut nicht verstanden !! Es ist einfach nur traurig, seinen keimenden Geist freiwillig von anderen beschreiben zu lassen !!

Anstatt wirklich im Miteinander zu suchen und zu forschen und neu zu bilden "höre" ich hier zumeist nur, bis auf wenige Ausnahmen, das Echo fremder "Geister"!!

Das ist Entwicklung !?? Das ist dann doch eher so, dass man "frei"willig seine individuelle "Substanz" anderen zum Einsammeln überlässt.

Manfred

PS. Von Sebastian habe ich immer noch den Eindruck, dass er wirklich zuhört und zu antworten versucht. Das finde ich gut!, das ist gut !!

Von mir soweit erst einmal danke für die gestrigen 3 !! Beiträge - aber wir müssen weiter !!

Sieh mal... hat gesagt…

...ich hab ein Bild gemalt :-).

Ich+ich hat gesagt…

«Dieses scheinbare Paradox - das alles schon vollkommen ist und das sich alles verändern muss - ist das vollständige Bild dessen, worum es bei Erleuchtung geht."

Voller Liebe die herrlichste Sandburg bauen, damit das Meer sie nachts verschlingen kann. : )
Und den anderen darauf hinweisen, dass die Wunde darin besteht, die herrliche Sandburg erhalten zu wollen und sie nicht dem Meer überlassen zu wollen – das Meer, das ich selber auch bin.

Das eine ist die Freude am Tun und das andere ist, die Tat «zurück» zu führen.

Herzlich
MonikaMaria

Mensch, werde WESENtlich hat gesagt…

Wesen 1:
Du Versager, Du hast wohl Angst? Was suchst Du denn, alles ist doch schon längst da, du musst es nur greifen: Der Geist hat eine neue Softwareversion, du musst Dich mal updaten, sonst bist du nur Fabelwesen! Du bist so ärmlich in Deiner veralteten Matrix, ich mache aus Maschinen echte Menschen! Du musst Dich nur ins integrale Netz einloggen - klack!

Wesen 2:
Begehre den Geist mehr als alles andere! Ergötze dich an Widersprüchen! Ergötze dich daran, wie die armen Zootiere an den Widersprüchen knabbern, und Du wirst alles überstrahlen! Du kannst so stolz auf Dich sein, so viel hast Du schon erreicht. Die armen geilen Zootiere wollen Dich einfach nicht erkennen – tja, Pech gehabt.

Wesen 3:
Du bist erhaben über alles! Christus war Dein Vorläufer, Michael eine nette Illusion, Steiner – ein Kind seiner Zeit halt, ein netter Märchenonkel. Du bist der auserwählte, gütige Missionar, wenn die anderen Dir dienen. Alles ist Nichts. Du bist schon jenseits Alpha und Omega, du bist Gott! Wie geil!

Anonym hat gesagt…

Freundlichkeit ist eine Tugend.
Nettigkeit ist ein Laster.

Wahrheit tut weh!
Autsch...

...

Wie Geil!
Ich steh drauf :-)!

manroe hat gesagt…

Anbei ein paar Brocken, über die ihr euch hermachen könnt. Es sind alles keine Fragen, denn ich habe keine mehr.

Bislang ist kein Einziger eingegangen auf das, was ich gesagt habe, das ist schon merk-würdig.

Tja so ist es mit dem Narren, dass man ihn für den Irren hält.

Wenn man beim Leben übersieht, wo herkommt, was man lebt.

Prometheus hat sich getäuscht, da war gar nichts zum Vorausdenken, es gibt auch nichts zum Heilen. Die "Neuzeit" macht die Türe zu und auf dem Schild an der Tür steht "Ihr seid angekommen" - und das Schild habe ich selbst geschrieben?

Das Denken ist in der Lage vorauszudenken, aber was soll das eigentlich, wenn alles schon da ist? Und wo kommt es her? Bin ich wieder in meiner Sandkiste angekommen? Reicht es nicht aus, sich im Betrachten und Ergötzen zu ergehen? Was bin ich doch für ein toller Erleuchteter!

Die Irrlicht produzierenden Geister nähren sich von denen, die da glauben bereits angekommen zu sein - welch eine Tragik!

Das "Glück", was ich bei einigen erlebe, ist die eigentliche Tragik. Erkenntnis? Wozu eigenlich! Wir sind ja schon alle da, zumindest die Erleuchteten. Kreativität? Zur Selbstbespiegelung? Einfach bloss spielen?

Ich kenne was, was ihr nicht kennt - und das ist neu.

Manfred

Anak hat gesagt…

lieber manfred,
es gibt soviele widerstaende in uns...man sucht aussen, man sucht innen...manchmal kommt die antwort ganz einfach von alleine. las dich einfach in die arme nehmen.
herzlich liebe gruesse sende ich dir
anka

Wedding-Retreat hat gesagt…

HOOOOCH-ZEEIITT!!! :-)))

Es gibt kein Schicksal!
Es gibt nur ENTSCHEIDUNGEN!

Congratulations!
From the bottom of my HEART :-).

Jasna

Wenn Liebe und Freiheit die Ringe tauschen... hat gesagt…

...sieht das zB so aus!

Freiheit bedeutet nicht, sich zwischen zwei Wegen zu entscheiden.

FREIHEIT bedeutet sich zwischen zwei Wegen zu entscheiden und dabei in der MITTE zu bleiben...

...und vor dort aus passiert LIEBE in Alle Richtungen.

Immer wieder JETZT!

Ich wünsche Euch, was ich mir wünsche:

Den Segen aus dem NICHTS...

...dass Ihr einander jeden Tag ANSEHT, als sei es das ALLERERSTE MAL!

Von Herzen
Jasna Caluk

manroe hat gesagt…

Liebe Anka,

nett von Dir mich in die Arme zu nehmen, aber ich deute es so, dass Du meinst ich würde an einer Blockade in mir leiden, aber dem ist nicht so eher umgekehrt, "arroganterweise", könnte man meinen. (ich meine jetzt nicht Dich .)).
---------------------
"manchmal kommt die antwort ganz einfach von alleine"...

Ich habe bereits von einer Antwort sprechen wollen.

Dennoch vielen Dank :)

Manfred

Anonym hat gesagt…

Hochzeit? Ich dachte, die ist später???? *irritiert*

"...Bislang ist kein Einziger eingegangen auf das, was ich gesagt habe, das ist schon merk-würdig..."

Lieber Manfred,

was wolltest du denn lesen?

Warum bereitet man liebevoll ein Essen zu, wenn es letztendlich doch wieder seinen natürlichen Weg hinausgeht? Man kann ja auch einfach nur Lebenserhaltung betreiben, egal mit welcher Substanz.

Wieso ist es wichtig zu wissen, in welchen Entwicklungsphasen sich Kinder entwickeln, wenn es in einer Einrichtung letztendlich nur um´s Geld geht (und je jünger die Kinder, umso mehr Zuschüsse gibt es)? Dann braucht es auch keinen Waldorfkindergarten.

Wieso kann ich am Strand sitzen, den Sternenhimmel betrachten und das Gefühl haben, etwas ganz Vertrautes zu sehen, zu dem ich mich hingezogen fühle? Alles nur -Einbildung? Ein Wunschtraum? Dann muss auch die Frage gestattet sein, woher kommt denn so ein Wunschtraum?

Wieso wird mir ganz wehmütig um´s Herz, wenn ich mit den Händen an anderen Menschen arbeite? Wieso werde ich dabei das Gefühl nicht los, diesen Menschen fehlt so sehr die Liebe, die hingebungsvolle Zuwendung, dass ihr ganzer Körper danach schreit?
Weil ich mir das einbilde oder weil ich meine, erleuchtet zu sein?

Oder weil ich spüre, ahne, dass der andere ein Teil von mir ist, wie ich ein Teil von ihm bin. Weil wir alle einen Ursprung haben, an den wir uns in solchen Momenten ahnend erinnern. Deshalb kann ich mitempfinden, deshalb öffnet sich mir der Körper des anderen - ohne Worte, nur mit den Händen und mit der inneren Stimme.

Ich hatte mal ein tolles Erlebnis.
Ein Seminarleiter gab uns folgende Hausaufgabe:
Stell dir ein Meer vor. Geh in dieses Meer hinein, immer weiter. Wenn du spürst, dass das Wasser über dir zusammenschlägt, lass dich nicht irritieren. Geh weiter.
Du wirst bald auf die interessanten Bewohner dieses Meeres stoßen. Erfreue dich an ihnen, aber bleibe nicht stehen, geh weiter.

Wenn du ganz tief unten angekommen bist, wirst du die Kälte spüren und die Dunkelheit wird dich umfangen.
Lass dich davon nicht beeinflussen. Taste nun den Boden ab. Du wirst auf eine Art Falltüre stoßen. Öffne sie und geh die Treppen hinunter, die sich hinter dieser Türe befinden.
Steig immer tiefer, bis es nicht mehr weitergeht und du auf eine weitere Türe triffst.

Öffne diese Türe.
Lass dir Zeit, die Dinge, die hinter dieser Türe zu sehen sind, in dir aufzunehmen. Sprich mit den anwesenden Menschen (falls welche da sind), berühre die Gegenstände.
Irgendwann wird jemand an dich herantreten, der dir einen Schlüssel übergibt. Nimm diesen, ohne Fragen zu stellen.

Dann geh weiter und suche das passende Türschloss zu diesem Schlüssel. Wenn du es gefunden hast, zörgere nicht, die Türe zu öffnen...

Lieber Manfred, ich zögerte diese Türe zu öffnen. Ich zörgerte, weil ich spürte, dass das mein tiefstes Unterbewußtsein war, was ich öffnen sollte. Ich wollte nicht wissen, was es mir preiszugeben hatte. Ich hatte Angst davor.

Vor was hatte ich denn da eigentlich Angst? Vor der Erleuchtung? Vor meinem eigenen Schatten? Was wäre mir denn da begegnet - ich selbst?

Was ist denn schon alles da? Und was ist das für eine Sandkiste, zu der ich hinstrebe?

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Anak hat gesagt…

lieber manfred,
ich habe nur geschrieben: "es gibt soviele widerstaende in uns...man sucht aussen, man sucht innen"
dies war mit keinerlei wertung verbunden: darum wollte ich dich einfach in die arme nehmen: doch nun bekomme ich deine antwort...ohne das du mich meinst...einfach nur nach den widerstaenden schauen....
ich spreche nicht von blockaden...ich denke, das muss jeder mit sich selber ausmachen...
hinter den antworten die wir gefunden haben gibt es wieder fragen und wieder antworten und wieder fragen ... unendlich...wo sind die grenzen des universums?
wir stellen uns alle diese fragen, jeder fuer sich einsam und allein und doch koennen wir fuereinander da sein: darum nehme ich dich nun nocheinmal in den arm, und hoffe, das du nun keinen widerstand spuerst, weil du denkst ich wuerde werten, denn das tue ich nicht.
in diesem sinne, herzlich
anka

manroe hat gesagt…

@Anka

Danke, ich nehme die Umarmung an :)

einen lieben Gruss
Manfred

manroe hat gesagt…

Lieber Sebastian,

für euer JA!JA! lege ich euch meinen leeren Wunsch auf den Gabentisch, für einen der intensivsten Tage.

von Herzen
Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

«Ich kenne was, was ihr nicht kennt - und das ist neu.»

Heilsam ist nur, wenn ....? : )

(*o*)

Simone hat gesagt…

Liebe Jasna,

was wären wir ohne dich?!
Danke.

Und dir Sebastian,
euch, zu zweit, zu dritt, zu viert ...
und mit uns - viel Glück und viel Segen auf all euren Wegen.

Simone

Glamoddi hat gesagt…

wann geht denn jetzt die paadie ab?
meinen herzlichsten glückwunsch!

Paarddy.... hat gesagt…

Wunderschönen Guten Morgen
Liebe ALLE!

Also man mag ja vom Song Contest (jeder findest blöder, aber jeder weiß bescheid :-)) halten was man will, aber der gestrige Gewinner ist doch echt schnuckelig hammergeil, oder?

Ich für meinen Teil hab gestern jedenfalls WohnzimmerParty gefeiert mit meinem Freund :-))) bzw. ich hatte eine Hoooch Zeit!

Von Herzen
Jasna

PS: Gratuliert man noch nicht zur Hoch-Zeit bei der Standesamtlichen Heirat?? War wohl ein Formfehler...hmm!

Simone hat gesagt…

Lieber Manfred,

du hattest weiter oben geschrieben:

"Anbei ein paar Brocken, über die ihr euch hermachen könnt. Es sind alles keine Fragen, denn ich habe keine mehr.
Bislang ist kein Einziger eingegangen auf das, was ich gesagt habe, das ist schon merk-würdig.
Tja so ist es mit dem Narren, dass man ihn für den Irren hält.
Wenn man beim Leben übersieht, wo herkommt, was man lebt."

Darauf hatte ich nicht sofort was zu antworten.
Aber ich habe deine Frage, die für mich eben doch darin enthalten war, sich in mir weiter bewegen lassen.
Warum manches hier Eingestellte ohne Beantwortung bleibt, warum ich nur sehr selten mich bewegt fühle, mich zu äußern, mich aktiv und mit Worten statt nur lesend zu beteiligen, "meinen Senf dazuzugeben".

Das erste ist, ich halte es da auch hier im Blog so wie beim CommunityBuilding: Sprich/agiere nur, wenn du wirklich dazu bewegt bist. Sprich vom Zentrum der Gruppe her oder dorthin. Oder von Autentizität zu Autentizität z.B.
Und damit ist es so, dass zwar Vieles entgegengenommen wird und dem Raum gegeben wird, was hier erscheint. Aber das scheint dann auch an vielen Stellen das Einzige zu sein, wozu Geäußertes mich wirklich bewegt.

Was mich beim oben Zitierten von dir anspringt, dass sind Aktivierungen, die sich da für mich aussprechen, aber darauf einzugehen scheint hier in der Qualität der meisten bisher hier geäußerten Kommetare nicht der Fokus zu sein.

Wenn wir hier nicht auf all die nonverbalen Signale verzichten müßten, die im direkten Kontakt so wesentlich sind, dann würde ich jedenfalls nach Sätzen von dir wie den oben zitierten - entweder still bleiben und dem bloß Raum geben - oder ich würde dir mitteilen, dass ich aktuell kaum noch höre, was du inhaltlich sagen willst, weil da so vieles oder einiges Wesentliches an Emotionen und an unerfüllten Bedürfnissen sich ausspricht.

Ich wäre im direkten Kontakt bewegt, dich zu fragen, welche Gefühle denn aktuell oben auf liegen, welche Bedürfnisse, welche der Werte, die dir wichtig sind, denn aktuell nicht erfüllt sind.

Auf Anaks Hinweis, dass ihr aus dem an dieser Stelle von dir Geäußerten vor allem Widerstand entgegenkommt, hast du geantwortet, sie würde wohl meinen, du würdest an einer Blockade leiden.

Ganz so hat sie das nicht gesagt - allerding hat ihr dich in den Arm nehmen wollen, dieses dich trösten oder beschwichtigen oder beruhigen wollen, diese Interpretation nahe gelegt.

Dann hast du die Blockade geleugnet - und du hast damit nicht die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und gesprochen: Oh ja, da sind BEI mir im Moment eine ganze Menge Widerstände - und wißt ihr ich habe da überhaupt nichts dagegen! Ich bringe sie hier ein, statt sie zu leugnen.

Sie zu leugnen, nimmt dem, was da gesagt werden wollte, jedenfalls in meinem Empfinden, die ganze Kraft, die ganze Power, die ganze Aufrichtigkeit, die ganze Tiefe und Weite.

Wenn mir Zeilen wie oben zitierte entgegenkommen, dann kriege ich vom sachlichen Inhalt kaum noch was mit, weil dann aus meiner Sicht durch das ganz Persönliche /Individuelle/Subjektive hindurch gerade etwas sehr Wesentliches dabei ist in den Vordergrund zu treten. Und an dem bin ich dann interessiert. Ich warte dann auf das und möglicherweise nur das an solcher Stelle, das uns alle miteinander wirklich weiterbringen könnte, wenn wir beginnen, dem Raum zu geben und Form annehmen zu lassen, was da ist.

Wenn du dann darauf beharrst, dass deine Sätze keine Frage beinhaltet haben, sondern (nur) deine Antwort haben, dann lähmt oder tötet aus meiner Sicht auch gerade das, all das Potential, was zuvor in deiner Aussage enthalten gewesen ist.

Denn immer, wenn solche Betroffenheiten und Bewegtheiten zum Ausdruck kommen, wie an dieser Stelle bei dir, sind solche Äußerungen mir nie nur "Antwort" sondern immer auch BITTE oder Frage eben, ein Anliegen für die Gruppe, das sich dahinter verbirgt, das dich bewegt, das so gesagt zu haben, aber dann: flutsch, bist du weg, und keiner ist mehr da, der sich dem zur Verfügung stellt, was da eben noch durchkommen wollte.

Und das finde ich schade, bedauerlich, als vertane Chance zum Weitergehen und Wachsen - für uns alle hier. Denn du hättest die Chance gehabt, dich hinzustellen und sowas vielleicht zu sagen wie:

Okay, Widerstand. Ja, eine Menge Widerstand - und ich will nicht, dass du mir diesen Widerstand wegtröstest oder beschwichtigst, Anak, denn darin liegt eine große Kraft und Absicht und Wille, eine Intention euch zu sagen: ...

Was auch immer dann gekommen wäre.

So in etwa.
Wenn ich nicht "übersehe, woher das Gesprochene kommt", dann will ich jedenfalls an solchen Stellen endlich mehr in die Tiefe - mit uns, miteinander. Am das-alleine-Tun bin ich nicht mehr interessiert. Genausowenig wie du. Kann gut sein, dass es für dich alleine nicht mehr ums Fragen oder Finden geht.
Nur sage ich dir hier, jedenfalls aus meiner Perspektive gesprochen:
An deinen Antworten OHNE dein Fragen sind wir nicht interessiert.
An deinem Danke ohne dein Bitten sind wir hier nicht interessiert.

Denn dein Fragen oder dein Bitten, das könnte genau das sein, was uns fehlt und was uns weiterbringt, wenn du nicht darauf beharrst, dass du nichts mehr zu suchen und nichts mehr zu fragen hättest.
Denn dass das so ist, haben wir schon längst verstanden.
Aber bitte: wenn dem so ist, dann stell dich doch bitte auch unserem Fragen und unserem Bitten zur Verfügung, auf dass es sich durch dich aussprechen kann, dann, wenn wir dahin gerade keinen Zugang haben, weil der Ball im Feld aktuell bei dir ist.

Jetzt mache ich Schluss.
Ich bin ganz überrascht, welche Dynamik dieser Kommentar entwickelt hat.
Eigentlich hatte ich nur sagen wollen, dass an all den Stellen wo Betroffenheiten, Aktivierungen, Dynamiken durchscheinen durch das Geäußerte ich viel mehr an dem interessiert bin als am denkerischen Plätschen oder zerzupfen an der Oberfläche.
(Jasna hat sich schon lange hier nicht mehr beteiligt. Ist euch das auch schon aufgefallen.)

Soviel als Zusammenfassung.
Und nun bin ich gespannt auf das, was an Reaktionen oder Aktionen sich nun bei euch zu bewegen beginnt und ob davon hier was in die Sichtbarkeit für alle kommen darf - nicht für euch, nicht für dich alleine. Darum geht es hier nicht mehr wirklich. Das für-mich hier nicht mehr ohne das für-uns.
Das kann doch ein gutes Motiv sein, findet ihr nicht?

Wenn alles immer schon vollkommen ist und doch immer weiter WERDEN will, dann braucht dieses WERDEN eben vieleicht auch und gerade etwas von dem, was ich jetzt hier versucht habe zu beschreiben.

Dann brauchen wir den Lehrer, den Weisen, den "Angekommenen" (wo die Reise ja gerade jetzt erst wirklich dabei ist zu beginnen) ... genauso wie den Fragenden, den Empfindenden, den Analysierenden - ohne dass wir in dem, was durch uns sich äußern will, auch nur einen Einzigen von ihnen allen ausschließen oder nicht haben oder nicht (mehr) sein wollen.

Mag sein Manfred, dass dieser Kommentar hier jetzt weit über das hinausgeht, was der wirkliche Impuls bei dir in diesem Moment gewesen ist.
Nimm das bitte so wie ich: ich habe die Gelegenheit genutzt, etwas zu sagen, was darauf wartete gesagt zu werden, einfach, weil mir deine Frage so einen guten Ausgangspunkt geliefert und mich in diese Richtung fokussiert hat.

Danke also für dein Fragen oder Sagen, egal, welches Wort du dem gibst.

Simone hat gesagt…

Und jetzt habe ich die Bitte, dass irgendwer mir hier nochmal eine Beschreibung gibt - wenn's geht für alle lesbar und nicht als mail-Post, weil diese Frage hier doch immer wieder auftaucht - wie das denn mit den HTML-Tags geht, die ich unter dem Kommentarfeld zwar sehe, ohne aber zu wissen, was ich wie machen muss, um kusiv oder fett oder blau manche Passagen solch langer Texte, wie eben dem, um der besseren Lesbarkeit willen hervorzuheben.

Simone hat gesagt…

Ich lese gerade nochmal den langen Kommentar von oben:
Sorry, Jasna und Janet - eure Namen fange beide mit J an- und im Namen verwechseln bin ich Spezialist.
Also: ich habe nicht Jasna, sondern Janet gemeint, die vor einiger Zeit von all unserem vielen Analysieren und Auseinanderpflücken ganz wirr und stumpf geworden war und deren Mitsprache ich hier aktuell nicht registriere.
Oder irre ich mir?

Simone hat gesagt…

Und ich sehe gerade: Janet hat sich am 7.5. in den Urlaub abgemeldet.
Vielleicht hat sie ja noch ein paar Tage.
Jedenfalls ist mir deine Abwesenheit aufgefallen, Janet. Und ich freue mich darauf, wie du zurück kommst und hier wieder mitmischst.
Simone

Anonym hat gesagt…

Schön geschrieben Liebe Simone!
Danke für Deine KLAREN WORTE!

Beteiligen tue ich mich immernoch...
...sehr stark sogar!

Ich träume von einer Transparenten Gesellschaft...

Ich denke dass TRANSPARENZ der Weg der TRANSZENDENZ ist und die Integration der Geistigen Welt in der Materiellen Welt erst SICHTBAR macht, die ja immer schon IST.

Denn dann ist im eigenen Innenleben wieder Freiraum, um sich um das wirklich wichtige, um den Geist zu kümmern...(wenn man das so nennen kann :-))

Meine Art der Beiteiligung an meiner Vision einer Transparenten Gesellschaft ist diejenige, dass ICH SELBST bestrebt bin so Transparent wie es nur irgendwie möglich ist, ZU SEIN...

...und JA, das verlangt in jedem Moment wirklich ALLES von MIR ab

...und ich schaffe es nicht immer, das macht mich dann ein wenig traurig. Aber so ist das eben!

Von Herzen
Jasna

Anonym hat gesagt…

Hey Simone, auch wenn Du Janet meintest, habe ich mich jetzt angesprochen gefühlt und zeitgleich geantwortet :-)).

Also hab Dank für die Inspiration.
:-)

Jasna

manroe hat gesagt…

Liebe Simone,

vielen Dank für Deine Betrachtung.

Ich hatte das, was Du zitiertest, eigentlich den massiven ANONYMEN "gewidmet", die hier an dem, was ich bereits im vorigen Post formulierte, mich bis hierhin verfolgten, ohne darauf einzugehen, was ich sagen wollte.

NEIN, sie meinten in mir Irrungen aufgedeckt zu haben etc., ich möchte darauf nicht mehr eingehen.

Und ich habe keine Fragen mehr bezieht sich natürlich auf diese "Lehrer" da oben.

"Oh ja, da sind BEI mir im Moment eine ganze Menge Widerstände..."NEIN, sind es nicht !!! Das wird mir hier unterstellt und man begegnet mir dann psychologisch etc.

Weiterhin will ich persönlich gar nicht diese Antworten und das auf mich Eingehen, wie Du es oben erwähnst. ICH WOLLTE ETWAS SAGEN und das wurde zerrissen und missdeutet aus einer Ebene heraus, die diejenigen zu meinen glauben, dass sie mir fehlen würde. Und darin liegt der Irrtum !! Auf diese Ebene will ich gar nicht !!

Vielleicht liest Du bitte nochmals, wenn Du willst, was ich sonst noch gesagt habe, getröstet werden brauche ich nicht, ich brauche auch keine psychologische Betreuung - und auch das jetzt wird mir sicher wieder missdeutend untergeschoben werden, seis drum.

"An deinen Antworten OHNE dein Fragen sind wir nicht interessiert.
An deinem Danke ohne dein Bitten sind wir hier nicht interessiert."
Wenn Du diejenige bist die hier für alle spricht, dann habe ich bislang Deine "Stellung" übersehen.

Ich sehe das hier nicht an als ein Forum wo Bitten gestellt zu werden haben, in entsprechender Demutsgeste und nur andere was zu vermelden haben ...

Ich dachte immer das wäre hier eine diktaturfreie Zone. Vielleicht habe ich mich ja getäuscht.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Liebe Jansa,

muss mich mal einmischen. Ich glaube, unsere Gesellschaft ist bereits transparent, zumindest für jene, die sich darauf einlassen können bzw. die Gabe der Transparenz besitzen.
Ich habe in meinem Leben nicht nur viel Gewalt erleben müssen, mir ist auch durch diese leidvollen Erfahrungen die Gabe verliehen wurden, transparent zu sein und es auch zu erkennen.

Mit schlafwandlerischer Sicherheit finde ich all jene Menschen, die ähnliches wie ich erlebt und erlitten haben. Ich brauche nichts dafür tun, als tranparent zu sein. Und schon findet sich das, was die gleichen Anteile aufweist.

Das ist faszinierend und grauenvoll zugleich. Ich schaffe es nicht immer, distanziert dem andern zu begegnen - meine Anteile zu mir und seine zu ihm gehörig zu betrachten. Dann wird es richtig heftig für mich und ich stand deswegen auch schon vor der Entscheidung abzubrechen oder weiterzumachen - zu sterben und erlöst zu sein oder weiterzumachen und anderen zu helfen.
Ich entschied mich immer für das letztere.

Es ist sicher nur eine Form von Transparenz, doch ich bin überzeugt davon, dass diese Form von Transparenz Türöffner für alles weitere ist.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Anonym hat gesagt…

Liebe Kerstin,

mit Transparenz meine ich auch, diese Transparenz in jedem Moment zu leben. Die Transparenz nicht nur auf die eigene Vergangenheit zu beziehen, sonder dort, wo diese "schlimme" oder auch "schönen" Vergangenheit wirkt, nämlich im HIER UND JETZT!

Das bedeutet für mich zB auch jemandem authentisch zu sagen: "Weißt Du, ich würde Dir jetzt so gerne HELFEN, aber leider schaff ich es nicht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich es könnte. Das macht mich schrecklich traurig, aber ich kann Dir leider nicht helfen!"

... und das ist die Art von Transparenz, die wirklich alles von mir verlangt und mich mit meinen größten Ängste konfrontiert... rein garnichts TUN zu können, außer zu SEIN, DASEIN, sonst nichts...

Von Herzen
Jasna

Gesichter der Erleuchtung hat gesagt…

Wer sich zu den Quellen der Anthroposophie begibt, der wei, dass die menschheit aufeinenm Weg ist, auf dem noch viele Stufen zu erringen sind. Wohl gibt es hin und wieder Umwälzungen und Sprünge in der Entwicklung - so wohl auch heute. Doch die Erlangung der höchsten Stufen KANN erst erreicht werden wenn ein größerer teil der Menschheit dazu reif ist.

Wer glaubt, jetzt schon diese Ziel erreichen läuft Gefahr wesentliche Entwicklungsschritte zu überschlagen!

Eine geistige Frühgeburt könnte die Folge sein.

Die Schulug des Denkens allein führt zum Erlebnis der Gottesferne (Golgatha) - durch den Nullpunkt - zur Freiheit.

Es gibt reichlich vermeintliche Abkürzungen - auch im Umfeld der Anthroposophie.

Es können Fehler und Entgleisungen unterlaufen, wenn keine ernsthafte Selbsterkenntnis betrieben wird, wenn der Wille zur GeistesSCHULUNG zu schwach ist.

Es geht aber letztlich nicht um Vermeidung von Fehlern, sondern um ein Lernen aus Irrtümern.

Der Raum zwischen uns hat gesagt…

Liebe Kerstin
Dein Kommentar hat mich zutiefst berührt. Du sprichst hier etwas aus, was ich sehr gut kenne.

«Ich brauche nichts dafür tun, als tranparent zu sein. Und schon findet sich das, was die gleichen Anteile aufweist ...»Und hier besteht die Chance, diesen Wunden im andern heilend zu begegnen, denn nicht umsonst bin ich dem anderen begegnet. Im Erkennen der eigenen und des anderen Wunde bekommt sie die Möglichkeit zu heilen, wenn dieser Raum «dazwischen» heilsam gestaltet wird.

Ganz herzlich
MonikaMaria

MonikaMaria hat gesagt…

Liebe Jasna
Tonglen ist das, was ich IMMER tun kann. Dadurch verändert sich ganz gewaltig dieser Raum «dazwischen». Denn, dass der andere mir begegnet, hat mit einer «Anziehung» von mir selber zu tun. Heilen, um Heil zu werden.

Anka hat in einem Kommentar auf Ho´oponopono aufmerksam gemacht. Nochmals vielen Dank, Anka.

Dieser Therapeut, Dr. Ihaleakala Hew Len, aus Hawaii heilte alle Insassen eines Hochsicherheitstrakts (geisteskranke Kriminelle), ohne sie jemals persönlich gesehen zu haben. Das einzige, was er tat, war, die Akten der einzelnen Insassen zu studieren.

Während er ausschließlich Aktenstudium betrieb und an sich selber arbeitete, passierten die ungewöhnlichsten Dinge bei den Insassen.

Die Erfolge waren so durchschlagend, dass schließlich der gesamte Komplex geschlossen werden konnte.

Wie arbeitete dieser Therapeut an sich?
Er wiederholte ständig, in sich erlebend diese beiden Sätze:
Es tut mir leid (in mir)
Ich liebe Dich (in mir)
Das war alles!Herzlich
MonikaMaria

PS. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das wirkt!

Anak hat gesagt…

ihr lieben, liebe mm,
es wirkt, das kann ich nur bezeugen.
umarme euch
namaste
anka

Simone hat gesagt…

Lieber Manfred,

siehst du, was hier passiert?

Was ich lese, das ist, dass
du erlebst, dass dir Dinge unterstellt werden und dass man dir psychologisch begegnet, wenn du als Mensch hinterfragt wirst.

Ich wünschte, du könntest bei denen lassen, die zerreißen, dass sie zerreißen, und du könntest bei mir lassen, was ich hinterfrage.

Deine Antworten hören sich für mich hier gerade (nicht sonst oder immer!) wirklich persönlich betroffen an.

Und solche Getroffenheiten oder Schmerzen, die wir einander zufügen oder auslösen, die interessieren mich, näher zu beleuchten.

Und gern darfst du aus meiner Sicht so nichtberühert oder so distanziert sein, wie nur möglich.
Und dennoch werde ich hier solange am Austausch mich beteiligen und mit dir in Kontakt an dieser Stelle bleiben, bis auch aus meiner Sicht alles Nötige und Mögliche dazu gesagt ist.

Ich habe selbst gesehen, wie mir die vorhin aus deinem Beitrag zitierten Zeilen nach dem Schreiben meines Kommentars dazu wie völlig entleert dessen erschienen von dem, was mir zu Beginn darin zu liegen schien.

Darauf habe ich am Ende (indem ich gesagt habe: "Mag sein Manfred, dass dieser Kommentar hier jetzt weit über das hinausgeht, was der wirkliche Impuls bei dir in diesem Moment gewesen ist.
Nimm das bitte so wie ich: ich habe die Gelegenheit genutzt, etwas zu sagen, was darauf wartete gesagt zu werden, ...) auch hingewiesen, diese Türe habe ich offen gehalten, aber du bist nicht hindurchgegangen.

Und natürlich: es liegt ganz allein bei dir, durch welche Türen du hier gehst. Da ist niemand, der dir irgendwas vorzuschreiben oder zu sagen hätte, außer dem, der eben gerade das hier herausliest, was er eben gerade jetzt hier herausliest.

Du zitierst mich mit:
"Nur sage ich dir hier, jedenfalls aus meiner Perspektive gesprochen:
An deinen Antworten OHNE dein Fragen sind wir nicht interessiert.
An deinem Danke ohne dein Bitten sind wir hier nicht interessiert. Denn dein Fragen oder dein Bitten, das könnte genau das sein, was uns fehlt und was uns weiterbringt, ..."
... läßt aber den hinführenden und auch den weiterführenden Satz davon weg! Und auch da wieder: das Einzige, was ich sehe, das ist, dass verschiedene Türen offen stehen und interessant finde ich, welche dann durchschritten und welche nicht gewählt werden.

Und soll ich dir was sagen: eben diese Türen, die du wählst zu beantworten, eben diese lassen mich immer noch weiter suchen, was denn an der Stelle, die ich für meinen ersten Kommentar von dir zitiert habe, sozusagen diese viel zu lauten Hintegrundgeräusche in mir gemacht hat, als dass irgendwas im Vordergrund mich von dem von dir inhaltlich Gemeinten erreicht hätte.

Mein Anliegen ist hier nicht dich oder irgendwen klein zu machen oder zu verletzen oder zu bedrängen oder zu schulmeistern oder sonstirgendwas.
Steig doch nicht ein auf Ebenen, auf die du nicht willst.

Lass es doch einfach bei mir, wenn du dich durch mein Fragen und Aussagen psychologisiert oder diagnostiziert oder therapiert erlebst. Ich kann das auch nicht leiden, wenn das einer mit mir versucht.

Dennoch wie gesagt, mein Suchen an dieser Stelle, wo zuerst obenauf Widerstand zu liegen schien, und wo es vielleicht nun anderes in tieferen Schichten gibt, das interessiert mich, da habe ich den Eindruck, kommen wir aktuell wirklich in Kontakt miteinander.
So stehe ich hier und kann und will nicht anders - und wenn ich das selbst noch so weing leiden könnte. Mir stehen nur diese und genau diese Worte zur Verfügung für das, was ich hier gerade sagen will. Vielleicht kommen ja an anderer Stelle zu anderer Zeit auch andere Worte in Frage.
So ist das bei mir im Moment.

Liebe Grüße.
Und vielleicht kommen wir ja noch weiter als bisher.
Auf "weiter wie bisher" habe ich jedenfalls an vielen anderen Stellen dieser Kommentare-Community, wo manches so oft schön an der Oberfläche und im bloßen Worten oder ganz im Rationalen oder im Unpersönlichen bleibt, kein wirkliches Interesse.

Mich interessiert der ganze Mensch, nicht nur sein Denken und Worten. Sondern auch sein Empfinden und Wollen und LIEBEN.
Die Frage ist mir nur weiterhin, ob solches Begegnen via Internet wirklich gelingen kann, auch da, wo es mal schwierig wird und heftig zugeht, statt nur da, wo alles gut und ewiger Frieden ist.

Ich traue mich nicht zu sagen, dass Krieg mir genauso lieb wäre wie Frieden. Da habe ich ganz klare Prioritäten. Jedoch gestehe ich gern, dass mir auch Konflikte und sogar Krisen sehr lieb sind, weil sie mir in meinem Leben immer die Chance zu Neuem, Anderem, Weiterführenden gewesen sind, ganz gleich, ob sie alle zu bestehen gelungen ist oder nicht.

Soweit für Jetzt.
Simone.

Simone hat gesagt…

Und noch etwas weiter:

Ich habe gerade geschrieben:
"... Mir stehen nur diese und genau diese Worte zur Verfügung für das, was ich hier gerade sagen will. Vielleicht kommen ja an anderer Stelle zu anderer Zeit auch andere Worte in Frage.
So ist das bei mir im Moment. ..."

Und mir taucht die Frage auf, was es bei mir denn bräuchte, dass anderes Worten entstünde.
Darauf will ich noch eingehen.

Ja, möglicherweise muss ich meine Fragen nach deinem Widerstand besser denen überlassen, an die sich deine Zeilen eigentlich gerichtet haben. Jedenfalls zum Teil willst du da offensichtlich unterscheiden oder aussagen: wenn ihr euch angesprochen fühlt - ihr wart gar nicht gemeint.
Nur - die du wohl gemeint hast, die fragen, nicht, die urteilen sehr oft und sehr einfach und sehr schnell und fast ausschließlich.

Und deshalb übernehme ich hier gerade mal das Fragen.
Lass uns doch miteinander in dieser Tiefe begegenen, wo wirklich alle Polaritäten sich in EINS auflösen und lass uns von da aus gehen und bearbeiten, wozu sonst gerade kein anderer oder keiner von denen, an die sich deine Worte gerichtet haben, da ist oder sich äußert.

Das kann ein Beispiel liefern, wie schwierige Momente konstruktiv ver-kraftet werden können, statt darin stecken bleiben und versacken zu müssen oder sich dem einfach zu entziehen.

Ja, sich allen Querelen einfach entziehen, oder "für die Welt sterben" ist manchmal ein sehr guter Weg.

Und: außer DEM (oder in DEM) bin ich mitunter sehr daran interessiert, in den tiefsten Schlamm am Grund hineinzutauchen und zu sehen, ob nicht eben gerade darinnen noch die reichsten Schätze verborgen sind.
Wenn nicht mehr für-mich, dann aber auf jeden Fall oder möglicherweise vielleicht für-uns.

Okay, jetzt hat sich für mich vielleicht alles erledigt, was ich aus meiner Perspektie dazu zu sagen hatte.

Meinem Eindruck nach bin ich mit meinem Worten und Begegnen jetzt ganz bei dir-DIR angekommen.

Vielleicht müßte ich ja nun noch mehr Worte machen in Richtung derer, die du gemeint hast.
Aber auch da habe ich den Eindruck, ist jetzt alles Nötige und Mögliche jedenfalls vorerst gesagt.

Liebe Grüße.
Simone

Simone hat gesagt…

Danke, liebe MonikaMaria für den Bericht von der Arbeitsweise dieses Therapeuten und über die Wirksamkeit seiner Methode.

Sag mal, magst du vielleicht ein paar Zeilen schreiben, wie du das machst mit den Hervorhebungen?

Danke und liebe Grüße.
Simone

Anonym hat gesagt…

Und überstülpen und noch weiter überstülpen. Wann ist genug: GENUG?

Wann beginne ich jeden Satz, den ich schreibe, an mich selber zu schreiben?? Wann beginne ich meine eigenen Sätze zu hinterfragen??

Wann stülpe ICH MIR SELBER über, was ICH dem anderen überstülpe??

Wann macht der andere genau das, was ich für richtig halte????

In mir weint es bitterlich.

manroe hat gesagt…

Liebe Simone,

ich merke und spüre jetzt, dass Du ein wenig mehr von dem bemerkt hast, was ich sagen wollte.

Ich finde es generell gut, wenn auch jemand "einspringt" stellvertretend für andere, so wie Du es wohl gemeint hast.

Aber in dem wo und wie Du eingesprungen bist lag schon eine Ansicht begraben, eine Interpretation. Du standest bereits auf dem 3m-Brett und sprachst von dort.

Es waren praktisch keine Fragen enthalten, sondern Ausblicke von Deinem 3m-Brett. Ich wollte gar nicht schwimmen!

Es ist gut, immer den ganzen Menschen versuchen einzubeziehen, sehe ich auch so. Sollte man auch so tun. Aber in meinem Falle bin ich innerhalb meines Gesamtmenschen ausgegangen von einem mir denkerisch sich Erschlossenem. Und da hängt dann meine kleine Persönlichkeit gar nicht mit dran, womit ich auch keine Blockaden und dergleichen mehr hatte.

Und dafür braucht man mich auch nicht zu trösten oder in den Arm nehmen. Ich habe nichts dagegen, dass man mich freundschaftlich drücken will oder so, aber es hatte was Tröstendes und dann geht man, der, wer trösten will, von einem (vermeintlich) höheren Standpunkt mir gegenüber aus.

Und dieser Standpunkt hat gar nicht existiert. Könnte man verstehen, wenn man noch mal nachlesen würde, was ich eigentlich gesagt habe.

Und ich hätte, in Deinen Augen, eine Chance verpasst zu sagen etc. ...

Hatte ich gar nicht vor, Simone. Ich wollte einen denkerischen Inhalt darstellen. Und darin erblicke ich kein Worten, wenn ichs mal negativ nehme, oder ein Zerpflücken, wenn man Denkinhalte beleuchten möchte und zur Betrachtung freigibt.

Und auf jene Gedankeninhalte sind gleich Bemerkungen und Urteile aus Schichten ausgekippt worden - von denen die ich meinte - die in meinen Augen aus vordefinierten Beständen mal so eben mir vor die Füsse geworfen wurden.

Ich kann das sehr wohl einschätzen und bin auch nicht PERSÖNLICH beleidigt oder sonstwie persönlich ... - aber ich setze mich mit meiner Person dafür ein, versuche es eindrücklich, so hoffe ich, das zu korrigieren und nicht abdriften zu lassen in die Belanglosigkeit. -- Und an dieser Stelle einzutreten und mitzuhelfen "Belanglosigkeiten" zu markieren, darin sehe ich einen ganz wichtigen geistigen Schritt, geistiges Handeln, zumindest im anthroposophischen Sinne.

So liebe Simone, ich hoffe auch, dass man sich immer besser versteht.

Soll ich Dich jetzt mal in den Arm nehmen?? ;)

in diesem Sinne?
Manfred

Simone hat gesagt…

Oh nein! Lieber nicht in den Arm nehmen. Damit habe ich es nicht so. Nur wenn es unbedingt sein muss.
Zum Ausgleich vielleicht?
Ich habe dir ja immerhin eine ganze Menge zugemutet.
Simone

manroe hat gesagt…

:))

Simone hat gesagt…

:)) ?

manroe hat gesagt…

Einfach völlig freilassend ob des aufkommenden Humors und einer, so hoffe ich, gut ausgegangenen "Schlacht".

MonikaMaria hat gesagt…

Liebe Simone
Ich versuche Deiner Bitte mit der Bedingung «nicht über Mail» nachzukommen. Was schwierig ist.
Also lass Dich leiten, vielleicht wird es was. : )

Hier, unter diesem Kommentarkasten steht: Sie können HTML-Tags verwenden: z.B. .....
Nun fängt die Schwierigkeit schon an. Die Punkte stehen deswegen, weil die Zeichen links und rechts samt Buchstaben rausgehauen werden, wenn ich jetzt auf «Veröffentlichen» gehe.


Also:

1. Du kopierst genau diese «Tags» und setzt sie im Kommentar vor den Satz oder das Wort, das Du herausgehoben haben möchtest. b steht für fett, i für kursiv, a für blau.


2. Dann schreibst Du das Wort.


3. Danach wiederholst Du die Tags, aber SPIEGELVERKEHRT!


4. Zu diesen Tags setzt Du VOR den Buchstaben / diesen Schrägstrich.


Wenn Du alle drei Tags verwenden willst, machst du die Kommas raus, sonst sind diese nachher sichtbar.


Und nun viel Glück!

MonikaMaria hat gesagt…

PS.
Bei Punkt 4, meine ich die Tags, die Du spiegelverkehrt am Ende des Satzes oder Wortes geschrieben hast.

Ronald hat gesagt…

Hallo Minikermaria,

muss ich das oder kann man auch, ich meine, Punkt 4 ist doch supi, finde ich.

Beste Grüße
Ronald

MonikaMaria hat gesagt…

MUSS (im trivialen Kontext) bei Punkt 4. : )
Jedenfalls habe ich die Variationen ausprobiert und es geht bei mir nur so.

Anonym hat gesagt…

Ach, jetzt scheck ich das, ihr seid alle Archiati-angefixt. Na dann willkommen in der 8. Sphäre, wünsche einen angenehmen Aufenthalt.

Anak hat gesagt…

"Und dafür braucht man mich auch nicht zu trösten oder in den Arm nehmen. Ich habe nichts dagegen, dass man mich freundschaftlich drücken will oder so, aber es hatte was Tröstendes und dann geht man, der, wer trösten will, von einem (vermeintlich) höheren Standpunkt mir gegenüber aus.":
und hier zeigt sich schlicht und einfach ein gefuehl des angegriffen seins. derweil ich nur in den arm nehme virtuell um den fluss der liebe zuhalten, anzugeben: ich erkenne, was da geschieht, weil ich es auch in mir erkenne. ich nehme es an, in mir, in dir. ohne wertung. ohne mich auf eine hoehere stufe zu heben.
alles was mir begegnet ist ein spiegel meiner selbst. in diesem sinne herzliche persoehnliche gruesse und einen schoenen abend
anka

manroe hat gesagt…

Aber Anka,

"...und hier zeigt sich schlicht und einfach ein gefuehl des angegriffen seins."Kennst Du nicht den Unterschied zwischen angegriffen sein und fehl interpretiert und man dieses fehl nicht haben möchte, weil man es nicht meinte? Wieso "fühle" ich mich dann angegriffen? Ich möchte richtig stellen, dass Form und Inhalt meiner Worte und Gedanken nicht verbogen werden. Und wenn ich mich dahingehend korrigierend wehre, dann fühle ich mich angegriffen??

Das scheinen mir typische Psycho-Muster zu sein, die Du da vertrittst und mir überstülpst. Diese Form der "Liebe" möchte ich nicht! Ich finde es ja entgegenkommend, wenn Du mir helfen willst... aber... in der Psyche war ich gar nicht !
----------------

"...alles was mir begegnet ist ein spiegel meiner selbst."Und ginge es in Deiner Welt, dass auch ich was spiegeln könnte? Du wirfst mich auf mich zurück - und wo bleibst Du??

Und wenn wir dann beide gleichzeitig spiegeln würden und beide aus der Wahrheit, wäre das nicht ein absoluter Stillstand?? Die Lähmung im Spiegelkabinett Gottes womöglich? Ich möchte diese Interpretation von "Spiegeln" nicht, sondern lieber eine Bereicherung, da wäre Fortschritt drin. Und ich glaube an Fortschritt.

Bei obigem Spruch kann ich vermittels meines Denkens keine Freiheit unterbringen, gibts die überhaupt? (rhetorische Frage von mir)

Das ist ja diese, wenigstens für mich, merkwürdige Erleuchtungs-Philosophie, die ich absolut nicht teile !!

"Ich kann mich in meinen Werken spiegeln."Das würde Sinn machen.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Liebe Alle,

ich wollte mal sagen, dass die Psyche ein wesentlicher Teil von uns ist. Steiner nennt die Psyche SEELE.

Auf jedem spirituellen Entwicklungsweg ist die Arbeit an dieser Seele/Psyche/Ego ein wesentlicher Teil der Arbeit, denn die Seele ist es schließlich, die in diesem Raum des Bewusstseins erscheint und sich auf diese verschiedenen Ebenen erheben soll. Ich kann allerdings nicht die höchste Stufe der Leiter erklimmen, wenn sie dort oben schwebt und ich aber noch keine unteren Stufen strukturiert habe, auf die ich meine Füsse gesetzt hätte, um die Leiter nach oben zu erklimmen.

Gott braucht sich nicht entwickeln.
Gott ist vollkommen.
Meine Seele, die Weltenseele ist es, die geheilt werden will.

Schattenarbeit oder Biographeiarbeit ist da sehr wesentlich und die Methoden hierzu verbessern sich gerade in Integralen Kreisen hier immer weiter.

Das Tonglen ist eine Art der Heilung, die ich auf jeden Fall für sehr effektiv erachte. ABER, wenn jemand seinen eigenen Schmerz verschleiert, ihn im unbewussten beläßt, dann ist die Heilung glaube ich eine schwierige Sache.

Und das sogenannte spirituelle EGO eignet sich für diese Art der Verschleierung da ganz besonders gut, wie mir scheint.

Ich denke man sollte da in den verschiedenen Heilungsverfahren immer flexibel bleiben und sehen, was JETZT gerade in diesem Moment heilsam wäre.

Und ich glaube nicht, dass es heilsam ist in einem solchen Kontext, wo es um den Raum des Bewusstseins geht, die Hirarchien zu verleugnen. Denn wenn ich die Tatsache verleugne, dass da jemand gerade aus einer höheren Ebene zu mir spricht (JA, selbst dann wenn es Anonym ist... ist doch egal!), dann verleugen ich auch die Tatsache, dass es verschiedene Ebenen des Bewusstseins gibt und das ist gleich Verhaftung, gleich Stillstand. Es ist nicht egozentrisch zu leiden. Es ist egozentrisch Traurigkeit, Angst oder Wut zu verleugnen und zu verdrängen. Das nährt das Unbewusste und gibt ihm die Kraft sich zu verselbstständigen.

Und ich glaube auch dass das Tonglen eine Art der Heilung ist, die ihre Effektivität erst dann entfalten kann, wenn derjenige, der sie praktiziert ein hohes Maß an innerer Transparenz und STANDHAFTIGKEIT mit sich bringt.

Wäre das nämlich so ganz einfach, wie es dieser von Dir beschriebene Heiler gemacht hat, dann könnte das jeder zu jeder Zeit. Es ist erstrebenswert Menschen dorthin zu führen sich selbst und andere zu heilen, aber das braucht Transparenz!

Ich denke man sollte halt in allem einfach immer flexibel bleiben, quasi angedockt an das immer heile, göttliche aber auch immer im Fluss mit allem, was in und um mich herum erscheint.

Im Perspektivenwechsel bzw. Wechsel der Ebenen in einem solchen Kontext ist es glaube ich auch sehr wichtig, dass man versteht, dass nicht ich spreche, sonder eine Ebene durch mich spricht, die sich jeweils auf den oder die angesprochenen Ebenen beziehen.

Und wir sind da ja alle immer und ständig am wechseln bzw. sollten es sein, denn Spiegelung passiert, wenn man ständig auf der gleichen Ebene bleibt und Entwicklung passiert, wenn man diese Ebenen in den Raum des Bewusstseins erheben kann und sie dann aus sich heraus sprechen läßt.

Und Heilung ersetzt nicht die Selbsterkenntnis und das eigene Erfahren der Schöpfung des Lebens. Heilung schafft Freiräume.

Glaube ich jedenfalls :-).

Von Herzen
Jasna

Simone hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Simone hat gesagt…

Danke, liebe Monika.

Wie es aussieht klappt das jetzt auch bei mir.
Nur muss ich die Tags hintendran nicht spiegelverkehrt schreiben, sondern nur in der Klammer vor den Buchstaben den Schrägstrich setzen.

Danke und liebe Grüße.
Simone

ekke hat gesagt…

In dem Moment wo Du Deinen Unfrieden vollständig annimmst, verwandelt er sich in Frieden.

So einfach ist das.

MonikaMaria hat gesagt…

Liebe Simone
Danke Dir. Stimmt. Ich muss nicht spiegeln. Funktioniert auch so.
Liebe Grüße
MonikaMaria

Anonym hat gesagt…

„Die Wahrheit muss, auch ohne dass dafür Interesse vorhanden ist, ihr Gebiet erobern. Deshalb wird in Wirklichkeit nichts mehr gehasst als die Wahrheit, als die ungeschminkte Wahrheit. Und deshalb ist gar mancher da oder dort Anhänger, der eigentlich in seinem tiefsten Innern einen Hass in seiner Seele hat.“ (GA 254/1969/18.10. 1915/S.101)

Ichisichisichisich hat gesagt…

Erst machst du das, dann darfst du/kannst du das ..... Wehe dir, wenn du dich nicht daran hältst!!!

Wer spricht da mit mir?

Oh, wie ich dein Spiel kenne!

Wer spricht da mit mir?

Wie lange hältst du mich noch hin? Ich habe dir nie eine Bedingung gestellt. Bin immer für dich da und du weist mich zurück? Wer sagt dir, dass du noch nicht gut genug bist, um mich zu lieben? Wer sagt, dass du noch nicht verzeihen kannst?

Hörst du mich? HÖRST DU MICH? Wie lange schlägst du mich noch? Wie lange kreuzigst du mich noch?
Erkennst du mich immer noch nicht?

Wer spricht da mit mir?

Deine Mutter, dein Vater, dein Lehrer, dein Freund, dein Feind, dein ....

Wer spricht da mit mir?

Dein Feind .... erkennst du mich immer noch nicht? Hab für dich nur die Kleider gewechselt und spiele dieses Spiel für dich, damit du mich erkennst!

Wer bist Du?
Du! Ich? Ich! Du?

ekke hat gesagt…

In dem Moment wo Du Deinen Unfrieden vollständig annimmst, verwandelt er sich in Frieden.

manroe hat gesagt…

@ekke

"In dem Moment wo Du Deinen Unfrieden vollständig annimmst, verwandelt er sich in Frieden."Wenn ich für mich spreche:Es ging nicht um MEINEN Unfrieden, der mir hier die ganze Zeit unterstellt wird und an den ich blinderweise heftig mich sträubend nicht herankomme und ich ihn auch um Himmels willen nicht sehen will, SONDERN darum, dass ich entstehenden Unfrieden dadurch verhindern wollte/möchte, dass ich Verstellungen im Keim richtig gestellt habe. --- Ansonsten ist der Spruch ja richtig!!
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Und wenn Simone meinte, dass Janet wegen meiner analysierenden Worterei hier nicht mehr auftaucht, so lässt DAS in wirklich seeehr tiefe Schichten blicken, in denen man mal heilend aufräumen sollte.
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@Anka, hier bin ich wieder verletzt, ja? Weil ich bemerke, was jemand tut? Was ist das für eine Interpretation! Man kann und darf NUR unter Schmerzen persönlicher Art etwas bemerken????
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Liebe Jasna:Aus Deinen Ausführungen, die sicherlich lieb gemeint sind usw. geht meines Erachtens hervor (bemerkt ihr, dass ich nicht immer gleich behaupte?!!) dass ich so etwas wie einer psychologischen Betreuung bedarf. WARUM verfolgt ihr mich damit so hartnäckig??!!
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Ihr, - also diejenigen, die sich jetzt angesprochen fühlen sollten - baut hier einen Raum auf, aus dem hervorgeht, dass ich mich in eine Sphäre verirrt hätte, in der ich als psychisch Verdunkelter umherirre und partout nicht akzeptieren will und kann, mich von "Erleuchteten" liebevoll therapieren zu lassen. DAS ist, sorry, scheint mir, ein weiblicher Mama-Instinkt zu sein, der sich hier betätigen will.
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Ansonsten meinen Dank an andere, die bemerken was hier geschieht.

Und wenn man mir wirklich helfen will, dann sollte man wirklich zuhören, darin verspüre ich diese Liebe die ich für wertvoll erachte. Aber die von mir Angesprochenen hören nicht, sie assoziieren und interpretieren.

Manfred

manroe hat gesagt…

@kleiner Bruder"Lieber Manfred,
ich glaube ich verstehe Dich, und schätze sehr Dein Forschen und auf den Grund gehen. Du Denkst selbst. Lasse es Dir nicht nehmen!
----------
Lass uns woanders das neue Jerusalem Bauen!"
--------

Wohin würdest Du mich einladen wollen?

Gruss
Manfred

Simone hat gesagt…

Guten Morgen in die Runde,

ich sehe, dass wir bis gestern bereits 59 Kommentare hier hatten - und dass das Ganze heute Morgen weitergeht.

Und ja, auch für mich ist immer noch Einiges da, was gestern nur vorläufig abgeschlossen oder angesprochen oder bearbeitet worden ist.

Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Zunächst steige ich mal da ein, wo ich gestern aufgehört habe, weil ich eine Verabredung in der Stadt hatte.
Der nächste Kommentar war dann
von Manfred:
"Einfach völlig freilassend ob des aufkommenden Humors und einer, so hoffe ich, gut ausgegangenen 'Schlacht'."Zunächst zu einem eben vorläufig guten Ende gebracht, das würde ich jetzt dazu sagen wollen.

Nun, wo ich sehe, dass du Manfred, selbst nach einer überschlafenen Nacht wieder einsteigst mit etwas, was gestern von mir so nie gesagt und gemeint gewesen ist, will ich mich weiter beteiligen.
WIR sind aus meiner Sicht noch nicht "rund" damit.
Und vielleicht noch lange nicht. Aber ich will gern da dran bleiben mit euch. Denn gerade das, was hier jetzt stattfindet, ist ganz nah dran an meinem Ursprungsimpuls hier überhaupt einzusteigen und mich zu beteiligen vor gut 2 Monaten.
Mein Ursprungsimpuls hatte zu tun damit, dass mir schien, dass sich (auch, aber nicht nur) an Sebastian Gronbach die Geister scheiden oder das anthroposophische Feld sich mehr und mehr polarisiert und auseinanderdividiert, wenn nicht sogar zerfällt oder in alle Himmelsrichtungen zerstäubt.

Und nein, ich meine nicht "wegen" dem, was Sebastian sagt oder tut, sondern ich meine - wie auch bei dir Manfred - dass er dem Feld zu dem dient, was da gerade ansteht, angeschaut und bearbeitet zu werden.

Und wie ich gestern schon deutlich gesagt habe, ziehen mich Konflikte oder Krisen an, weil ich in ihnen immer das Potential zu etwas Neuem oder Weiterführendem für alle Beteiligten erlebe.

Ich meine, dass ich in meinen Kommentaren gestern, wo ich zwar im direkten Dialog mit dir, Manfred, geblieben bin, doch immer wieder darauf hingewiesen habe, dass ich an dem, was ich da an dir/bei dir/mit dir erlebe oder wahrnehme, so sehr interessiert bin, weil ich meine, dass uns das als Gruppe weiterführen kann, wenn sich nur die entsprechenden Leute dem zur Verfügung stellen, was da AUS DER GRUPPE gerade ins Gewahrsein und ins Bearbeitetwerden treten will.

Dass in einer Gruppe IMMER bestimmte Rollen oder Funktionen leben und repräsentiert werden durch die Teilnehmer, das muss hier vielleicht mal deutlicher als Konzept, das meiner Betrachtungsweise zugrundeliegt, beschreiben werden.

Es gibt da zwei Bücher von Arnold Mindell, die sehr gut beschreiben, woentlang ich hier aktuell so gern mit euch allen zusammen hinkommen würde.

"Der Weg durch den Sturm" - Weltarbeit im Konfliktfeld der Zeitgeister, so heißt das eine.

"Mitten im Feuer" - Gruppenkonflikte kreativ nutzen, so heißt das andere.

Wie mir scheint, fühlst du, Manfred, dich auch oder gerade nach einer Nacht drüber schlafen so, dass diese Buchtitel zu passen scheinen, wie die Faust aufs Auge.

Ganz offensichtlich ist mir oder uns gestern nicht gelungen, dass du dich nicht persönlich gemeint und angegriffen erlebt haben müßtest.
Ja, du hast wiederholt darauf hingewiesen, dass du all das in dir gar nicht finden oder idendifizieren könntest, was wir da meinen bei dir zu sehen.

Ich weiß gerade nicht, ob ich wirklich hier in diesem Minikommentarfeld weiterbewegen kann, was alles ich gern mit euch weiterbewegen würde.

Es fällt mir schwer, immer nur mit diesen kleinen Textbruchstücken im Kommemntarfeld dranzubleiben an dem, um was es mir eigentlich geht.
Ich mache mal eine kurze Pause.

Es geht gleich weiter.

Simone hat gesagt…

Okay, da bin ich wieder - und ich mache hier weiter, bleibe hier dran, gehe hier nicht weg.
Ich hatte überlegt, ob ich einiges Konzeptuelles als extra Beitrag einstellen sollte, aber das führt aktuell mir zu weit weg. Ich will es lieber weiter ganz konkret und möglichst auch im Austausch versuchen. Allein geht das alles hier sowieso nicht.

Also, ich fange nochmal anders an:

Schon vorgestern hatte "Kleiner Bruder" als zweiter Kommentar hier überhaupt gesagt: "Lieber Manfred, ich glaube ich verstehe Dich, und schätze sehr Dein Forschen und auf den Grund gehen. Du denkst selbst. Lasse es Dir nicht nehmen! ..."
Das war dann auch heute sozusagen als zweiter Kommentar von Manfred selbst eingestellt, wieder aufgetaucht.

Und das nehme ich jetzt her und sagen es sozusagen zum dritten Mal, indem ich es von Simone zu Manfred gesprochen wiederhole: Lieber Manfred, ich ... schätze sehr Dein Forschen und auf den Grund gehen. Du Denkst selbst. Lasse es Dir nicht nehmen!Außer, dass ich dein Bemühen um klareres Denken, als du es z.B. bei mir erlebst, äußerst wertschätze, außer dem habe ich mich auch schon mehrmals gewundert darüber, wie du in die Diskussion einsteigst an Stellen, wo mich nichts, aber auch gar nichts mich zum Auseinandersetzen bewegt.

Wenn wir in der Sprache des Schlachtfeldes bleiben wollen: ich bewundere deine Techniken und Werkzeuge, deine Zugänge und deine Bereitschaft und Fähigkeit, wirklich Licht in trübe Gewässer bringen zu wollen.

Oft ist dir hier Geschriebenes zu undeutlich, zu verschwommen, zu vermischt, zu unklar.
Ich bin absolut froh, dass wir dich hier dabei haben und sehe in dir große Fähigkeiten zu mehr Klarheit und Transparenz im Feld beizutragen auf eine Weise, wie ich das wohl nie könnte.
Danke, dass es dich gibt.

manroe hat gesagt…

Liebe Simone, !!

... genau !! Danke mal soweit!

manroe hat gesagt…

Liebe Simone, ich bin wirklich gerührt, danke !!

Manfred

Anonym hat gesagt…

Kein Kommentar!

Simone hat gesagt…

Außerdem habe ich eine große Souveranität bei dir erlebt, als du mich in deinen Anfangskommentaren zu "Der Tierkreis" getestet und herausgefordert hast.

Gerade wegen dieser Erfahrung dort habe ich in dir die Kompetenz und die Fähigkeit gesehen, wirklich ganz bei dir zu bleiben und nichts persönlich zu nehmen, während du ganz nah dran und mit deinem Gegenüber bleibst - so, wie du das da mit meinem Beitrag und meinen Reaktionen auf dein Nachfragen gemacht hast. Das hat mich so gefreut!

Wahrscheinlich kam aus all dem bishierher heute früh durch mich für dich Aufgezählten die Meinung bei mir: oh, mit Manfred kann das gehen. Da kann es gelingen, was anzuschauen, was mir z.B. mit einem der anonym bleiben Wollenden sehr schwer fiele.
Ich brauche ein konkretes, direktes Gegenüber für das, was ich gern arbeiten würde.
Ich brauche Menschen, die sich dem, was in Erscheinung treten will, ganz und gar und mit ihrer ganzen und vollen Individualität zur Verfügung stellen.

Allerdings NICHT so, dass ich den, der sich zur Verfügung stellt, idendifizieren würde mit dem, was ich an ihm gern hervortreten lassen möchte aus dem diffusen Zwischenlicht des ansonsten eher im Dunkeln sich auswirkenden kollektiven Feldes.
Und auch nicht so, dass er selbst sich mit dem, was da an ihm aus dem Feld hochplätschern will, idendifizieren würde. Dann geht dieses ganze Spiel nicht. Dann kommt es zum Crash, so wie das hier stattgefunden hat.

Offensichtlich habe ich das viel zu wenig klar herausgearbeitet, ganz am Anfang, gleich, als ich eingestiegen bin.

Und: die Dynamik hat mich selbst überrollt. Wenn ihr nachschaut, werdet ihr sehen, dass mein Impuls am Anfang erst noch ein ganz einfacher, kleiner gewesen ist, aber - in meiner Sprache gesprochen - etwas im Feld hat sich meiner bedient, Themen aufzurollen, die viel weiter geführt haben, als ich ursprünglich selbst blicken konnte.

Ich hatte gleich am Ende meines ersten Kommentars hier geschrieben:
"Mag sein Manfred, dass dieser Kommentar hier jetzt weit über das hinausgeht, was der wirkliche Impuls bei dir in diesem Moment gewesen ist.
Nimm das bitte so wie ich: ich habe die Gelegenheit genutzt, etwas zu sagen, was darauf wartete gesagt zu werden, einfach, weil mir deine Frage so einen guten Ausgangspunkt geliefert und mich in diese Richtung fokussiert hat."
Ich glaube ich habe auch diese Sätze jetzt schon zum dritten Mal gesagt.
Das ist, was ich am schriftlichen sich Auseinandersetzen gerade anfange wirklich zu lieben: dass ich nachschauen und mich überzeugen kann, was ich denn wirklich gesagt habe. Nicht, um Recht zu behalten, sondern um nicht völlig verrückt zu werden. Sonst in verbalen Auseinandersetzungen fange ich dann nämlich oft sehr schnell an an meinem eigenen Erinnerungsvermögen und Kommunizieren zu zweifeln, sobald der Gegenüber etwas anders gehört hat, als ich meine gesagt zu haben oder sobald ich das, was gesagt worden ist, anders erinnere, als mein Gegenüber.
Das finde ich gerade sehr befreiend, hier an dieser Stelle mal verschont zu bleiben von dieser völligen Verwirrung, die für mich damit immer einhergeht.


Ich wertschätze zwar Feld- oder Prozessarbeit. Und ich freue mich zutiefst, wenn die auch wirklich in Gruppen stattfindet, statt dass ich die nur für mich kennen und praktizieren könnte.

Dahin geht ein starkes Sehnen bei mir. Und ich hatte schon einige Male die Gelegenheit, bei solcher Arbeit dabei zu sein. Aber ich bin darin nicht ausgebildet. Ich habe oder hätte darin noch eine große Menge zu lernen.

Das war für mich gestern das, was ich als Nachklang mitgenommen habe auf meinem Weg in die Stadt, das, was du, Manfred genannt hattest:
"...in dem wo und wie Du eingesprungen bist lag schon eine Ansicht begraben, eine Interpretation. Du standest bereits auf dem 3m-Brett und sprachst von dort.
Es waren praktisch keine Fragen enthalten, sondern Ausblicke von Deinem 3m-Brett. Ich wollte gar nicht schwimmen!..."
Ja. Und ich sage jetzt: das auf diesem 3m-Brett zu stehen zu kommen ging so schnell und so beinahe unmerklich, dass ich eben erst in meinem dritten Kommentar im direkten Dialog mit dir auf die Punkte zu sprechen gekommen bin, die mich geeignet gemacht haben, auf diesem Brett zu landen - und zu lernen, wieviel mehr noch dazu gehört, zugleich mit zu berücksichtigen und miteinzubeziehen, wie es meinen Mitspielern in dieser Schwimmbeckenszene gerade ergeht.
Da warst du mir also ein wertvoller Lehrer. Es tut mir leid, wenn das für dich so schmerzhaft geworden ist.

Mit deinem oben von mir zitierten Satz hast du meine größte Schwäche an dieser Stelle idendifiziert - und damit offengelegt oder mich motiviert, erneut darüber nachzudenken, ob ich nicht doch auf eigene Verantwortung an einer Fortbildung zur Prozessarbeit teilnehme, auch wenn diese mit meiner Arbeit im Kindergarten nicht vereinbar oder unterstützt erscheint.
Das hatte ich eigentlich dir schreiben und mitteilen und dir dafür danken wollen, als ich hier wieder reingegangen bin.

Bloß: als ich wieder reinkam und mir nochmal durchlas, was ich bis gestern abend geschrieben habe, konnte ich nicht sehen, dass ich nicht mit aller mir zur Verfügung stehenden Sorgfalt versucht hätte, dich zu informieren, von wo aus ich gehe und wie ich schaue.
Inwieweit das bei aller Schwierigkeit damit gelungen ist, damit war ich jetzt merkwürdigerweise ganz zufrieden, so dass ich damit dann nicht einsteigen konnte.
Nun sind wir aber doch dabei gelandet und darüber bin ich froh.
Denn diese Frage beschäftigt mich für mich auch heute früh noch: soll ich sozusagen entgegen meinen jetztigen Bezügen mich für diese Fortbildung entscheiden oder soll ich im Kindergarten bleiben im Sinne von "Schuster, bleib bei deinem Leisten."
Soviel zu mir.

Was ich hier also ganz deutlich nochmal betonen will, dass ist mein Eingeständis an dich:
Ja, lieber Manfred, du wolltest gar nicht schwimmen und ich hätte dein Nichteinsteigen auf mein Nachfragen nach unterschwelligen Gefühlen schon sehr viel früher nehmen können als dein klares Nein, deine Nichtbereitschaft zu schwimmen. Vielleicht ging in diesem Moment einfach wirklich nicht mehr als da, was stattgefunden hat. Und ich will gerne weiter lernen.
Nein, ich habe nicht gefargt, ob du mitspielst. Ich versäume immer wieder, den anderen zu fragen, was ihm denn wichtig ist und was er denn eigentlich will, an solchen Stellen, wo ich mich schon längst vom Feld habe aufträumen lassen in Richtung Schwimmen und Spielen und Erforschen - auf die Art, die mir wirklich liegt. Wenn ich bloß mit mir umgehe, geht all das sehr gut. Jedoch nach langen Jahren von Verstummtheit und Zurückgezogenheit braucht es jetzt wohl einen echten Crash-Kurs darin, wieder zu lernen, wie andere einzubeziehen sind.
Ich tue mein Bestes - und ja, es tut mir leid, dass es mir nicht gelungen ist, auf deine subtilen oder auch deutlichen Signale stärker zu achten, die deinen Nichtwillen klar bekundet haben.

Soweit erstmal.
Mal sehen, woentlang es weitergeht mit UNS.

manroe hat gesagt…

@Simone (ich spreche momentan nur mit ihr, wegen möglicher nicht gewünschter assoziativer Querverbindungen...)

Man sollte sich beim "Weg durch den Sturm" treffen "Mitten im Feuer". Die ganzen Schlacken können dort verbrannt werden, hier kann man es durchmachen und sollte es auch, denn unsere Zeit fordert es von uns. Ich denke hier (kann) geschieht, was man sonst als Fegefeuer bezeichnet hat. Ganz wichtig der freie Eintritt hierhin. Sich anschauen wollen, DAS, was gerade geschieht. Dann benötigt man keinen Epimetheus, der Cheiron sind wir dann selbst und der Prometheus wird nicht mehr leiden müssen.

Oder: "Oheim, was quälet Dich". Die fragende Haltung füreinander leitet in die Heilung, nicht die belehrende. Das Belehrende kann immer nur aus der Vergangenheit kommen. Wenn wir JETZT miteinander sprechen, dann ist das JETZT die neue Form einer "Belehrung", weil man da zu den Schichten einen direkten Lebensbezug erfährt.

Das ist die wahre Form der Berührung, da berührt sich was und kann daher erfahren werden! Hier ist die Meisterfreie Zone, weil so Meister gezeugt werden. Im erfahrenden Fragen, im fragenden Erfahren und Austausch.

Liebe Simone, deshalb bin ich gerührt, nicht weil ich sentimental bin, versteckt womöglich, aber ich denke Du hast es verstanden, ich sags nur für einige Mitlesende.

in diesem Sinne
Manfred

Kleiner Bruder hat gesagt…

Lieber Manfred,

Was findet hier eigentlich statt?

Der einzige, der hier mit seinem Namen gerade steht ist Herr Gronbach. Der gibt als Oberkommentator eine Hand voll in sich widersprüchlicher Gedanken und Emotionen, denn er hat eine Ahnung von Magie (lassen wir mal offen welcher Couleur). Täglich veranstaltet er eine Fütterung im Streichelzoo.

Das erregt die Gemüter und es antworten 10-20 anonyme Stimmen mit Zustimmung, Ablehnung oder zusammenhanglos. Ein Durcheinander, wo gegenseitiges Verstehen die Ausnahme ist – manchmal wird ersatzweise virtuell umarmt. Einfach eine Entladung von Emotiosbrocken und Gedankenfetzen. Babylonische Sprachverwirrung oder?
Findet überhaupt etwas zwischenmenschliches statt?

Was geschieht mit den so erzeugten Elementalen?

Wo finden diese Äußerungen ihren Platz in der Akashachronik?

Wieso fällt es in diesem Falle so schwer, einmal gemeinsam am Gedanken, an der Sache zu bleiben? Wenn Gedanken und Emotionen so angeregt werden – wo bleibt der Wille? Was geht vor, wenn man seinen Senf abgibt? Wohin geht mein Wille? Welches Bedürfnis befriedigt man sich?

Es fühlt sich so ähnlich an, wie wenn man irgendwas bei einem Aussichtspunkt in die Bank ritzt: „I was here“. Ich kommentiere also bin ich. Anscheinend gibt es Menschen, die tagelang nichts anderes tun! Einsam muss das sein. Ich hinterlasse meinen Ano-Namen auf der Haut der Hure Babylon (Sophia-Achamod – Antisophia) ?
Im Geiste gibt es aber keine Anonymität.

Wohin?

Es wäre sicher heilsam, die virtuelle Welt stärker an die Wirklichkeit zu binden, sie mehr auf echte Begegnung auszurichten.

manroe hat gesagt…

@kleiner Bruder

"Was geschieht mit den so erzeugten Elementalen?Aber sie werden erzeugt und wenn man sie aufnimmt und durchs Denken mitnimmt ...?

In die virtuelle Welt hier kann ich nur einfliessen lassen, was ich im Leben erfahren habe. Ich versuche es auch da. Und auch hier kann etwas geschehen.

Das Gute am Texten, es kann!! genauer gesprochen werden, es kann!! genauer verstanden und auch efahren werden und zur Zeit "liebe" ich diese Blog-Form.

Schön, dass Du uns begleitest!

Manfred

Bruder hat gesagt…

Ja, ES KANN, das spüre ich bei Dir.

"Oheim, was wirret dir?"

durchdringt sogar Bits und Bytes.

Crazy, der Geist der Wahrheit.

Simone hat gesagt…

Okay, und nun im nächsten Schritt will ich mich dranmachen, im Einzelnen herauszuklamüsern oder zu idendifizieren, welche Rollen aus meiner Sicht in diesem Feld hier gerade oder eben gestern vertreten waren und an die Oberfläche gekommen sind, auch wenn solches genaues Erkennen und Benennen und Unterscheiden mir immer noch eine der schwersten Übungen ist.
Und bitte!! Keiner möge sich von dem nun Gesagten persönlich idendifiziert erleben - es geht mir um Funktionen oder Rollen oder Zeitgeister in unserem Feld, wie Arnold Mindell das nennt.

Ich zitiere jetzt doch mal kurz was aus: "Mitten im Feuer" - Gruppenkonflikte kreativ nutzen.

S.9: "Das Feuer, das in sozialen, psychologischen und spirituellen Dimensionen der Menschheit brennt, kann die Welt zerstören. Oder aber es kann Konflikt in Gemeinschaft transformieren. Das hängt von uns ab. Wir können Kontroversen meiden, oder wir können ohne Angst im Feuer sitzen, intervenieren, verhindern, dass sich die schmerzlichsten Fehler der Geschichte wiederholen."
Ja, dafür bin ich gut geeignet, weil ich ohne Angst lebe.
Ja, deshalb würde ich solche Arbeit so gern mit anderen machen. Ohne Angst heißt aber nicht, ohne das Risiko in jedem Agenblick voll zu gewahren. Eben im Feuer zu stehen. Insofern hat also die Erfahrung mit dir Manfred hier, gerade bei mir die nötige Vorsicht, Achtsamkeit, Sensibilität weiter verstärkt.
Ansonsten kann nämlich die Angstlosigkeit zunächst gerade die größte Gefahr mit sich bringen, eben andere nicht mehr ausreichend, oder jedenfalls nicht mehr so wie früher mit einzubeziehen.

Weiter auf S.14: "Weltarbeit befasst sich direkt mit der Atmosphäre einer Gruppe - ihrer Feuchtigkeit, ihrer Trockenheit, ihren Spannungen und Stürmen. Diese Atmosphäre, dieses 'Feld', durchdringt uns als Individuen und umspannt ganze Gruppen, Städte, Organisationen und die Umwelt. Man kann das Feld fühlen; es ist feindselig oder liebevoll, unterdrückt oder fließend. Es besteht nicht nur aus jenen offenen, sichtbaren, greifbaren Strukturen wie Tagesordnungen, Parteiprogrammen und rationalen Debatten, sondern auch aus verborgenen, unsichtbaren, ungreifbaren emotionalen Prozessen wie Eifersucht, Voreingenommenheit, Schmerz, Wut. In jeder Gruppe müssen bestimmte Probleme auf eine strukturierte, lineare, rationale Weise gelöst werden. Diese Lösungen werden jedoch nur standhalten, wenn zuerst Störungen in der Gefühlsatmosphäre angesprochen wurden."
Soweit.

Nennen wir also jetzt das "Atmosphärisches", was gestern Psychologisches geheißen hat.

Da will ich dir, Jasna, noch unbedingt danken für deinen 7.-letzten Kommentar von gestern.

Als ich das heute früh gelesen habe, war ich sehr froh, dass jemand Worte gefunden und über individuelle und kollektive Schattenarbeit gesprochen hat, wo mir solche Worte zunächst völlig fehlten, indem sich Manfred so vehement geggen das Psychologisiert werden gewehrt hat, was mir selbst schon oft lästig gewesen ist, wenn daran noch irgendwas nicht stimmig war, so wie ja offensichtlich auch hier bei uns da gestern noch einiges gefehlt hat.

Ja, um Schattenarbeit geht es mir - für uns, und das läßt mich und jeden Einzelnen icht aus.
In allem, was wir in den Kommetaren zu "Der Tierkreis" zur Frage des Gewissens diskutiert haben, ist schon das klar geworden: wie das, was aus dem Feld heraus sozusagen bei mir landet oder bei mir Resonanz findet, nur deshalb bei mir Resoanz findet, weil da eben tatsächlich noch etwas ist, was resoniert, etwas, was da noch irgendwo rumliegt und darauf wartet, zu Tage gefördert zu werden.
Ich bin inzwischen dankbar für jedes, wo Resonanz aufleuchtet. da gibt's noch was zu tanzen, zu tun, zu heilen, zu erlösen, zu verwndeln, zu WERDEN.
Eigentlich graut mir vor der Zeit, wenn nichts mehr resoniert. Die Langeweile muss alldurchdringend und allestötend sein. Aber wahrscheinlich muss dann eh erst alles tot sein, bevor das eintritt. Denn solange auch nur ein Wesen lebt, das leidet, das nicht an dem ihm angemessenen Platz lebt, das was auch immer braucht oder will, solange wird immer noch was da sein zum Resonieren - hoffe ich jedenfalls, oder sehe ich so.

Oder anders:

O Herr,
mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man mich hasst,
dass ich verzeihe, wo man mich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass du mch trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

(aus einem Fleyer zu einem Workshop mit Max Schuppach, einem Konfliktarbeiter)

Und das Schärfste ist:
ich muss bereit sein, auch dem Streit, dem Irrtum, dem Zweifel und der Verzweiflung, der Finsternis und dem Kummer ... und was sonst noch gebraucht wird im Feld, mich als Instrument oder Dienstleister zur Verfügung zu stellen, denn wenn niemand sich findet, auch diese Schatten zu repräsentieren, dann gibt es keine Chance, etwas zu prozessieren, was erst noch ins Licht kommen und gesehen werden will.

Insofern: ja, wir brauchen hier wie überall auch die offenen, sichtbaren, greifbaren Strukturen,die strukturierten, linearen, rationalen Arten und Weisen miteinander umzugehen. Denn sonst bleibt uns möglicherweise schon bald nur noch trübes Wasser oder Einheitsbrei oder Irrlichterei.

Und jemand wie ich - und alle, die das kennen, so wie ich - bedarf an dieser Stelle existenziell jemandes wie dich, Manfred, - und alle anderen, die sich dem gern zur Verfügung stellen - der immer wieder auf Klarheit, Denken, Licht, Strukturiertheit, Knappheit, Logik usw. fokussiert. Denn im Seelischen schwimme oder spüre ich lieber als dass ich gehe oder linear denke, oder ich bewege mich lieber im Ungreifbaren, Flüssigen, Schwierigen, Verborgenen, Unsichtbaren, wenn ich dich an meiner Seite habe . An anderen Orten kann ich gern auch diese Funktionen tragen oder übernehmen, für die hier du mir sehr viel geeigneter, weil viel mehr in Resonanz damit erscheinst als ich.

Und: ich hoffe, dass aus all den vielen Worten heute Morgen das nun allen Beteiligten hinreichend deutlich geworden ist: Es braucht uns alle beide. Es geht nicht ohneeinander. Und wir werden möglicherweise gerade dieses, was Polarisierung genannt wird, immer wieder erleben, weil möglicherweise in jedem Feld gerade das Polarisieren die wesentlichste Möglichkeit oder Chance des Feldes zum Fortschritt und zu Weiterbewegung ist.

Da gibt es Atmosphärisches, was das Feld gerne mag, momit jeder bzw. viele im Feld sich gern idendifizieren und worin man sich wohlfühlen und ausruhen kann. Mainstream heißt das auf "Neudeutsch". Primäre Prozesse im Feld nennt Mindell das.
Und immer auch gibt es eben Sekundäres, Atmosphärisches, was stört, irritiert, verwundert, bekämpft, in Frage stellt, kritisiert usw. Und oft ist das, was zunächst in der Minderheit war, das, was sich als das beste Wachstumsenzym herausstellt, sobald es dem Mainstream gelingt, auch das, was bisher ausgegrenzt und unterschwellig oder nicht angesprochen war, miteinzubeziehen.
"Tiefe Demokratie" heißt das dann.
Und immer wieder neu. Denn das hört ganz offensichtlich nie auf. Manchmal gelingt es, sich eine Weile am Strand zu sonnen und auszuruhen. Aber bald schon wird wieder dieser Ruf ertönen: Auf zu neuen Ufern! Und du wirst erstmal eine Weile versuchen können, diesen Ruf zu überhören oder zu ignorieren. Aber irgendwann wird das Leben dich eingeholt haben und du wirst dich vor Situationen gestellt sehen, vor denen du einfach nicht mehr die Augen verschließen kannst. So z.B. wie die Deutschen, die Europäer, die Menschheit gerade heute, zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Wenn wir hier üben umzugehen mit dem unterschwellig Vorhandenen, dann kann das vielleicht ein winziger Beitrag sein, dass die Menschheit gerade dabei ist zu lernen, zu prozessieren, was das Neue werden will und bisher das Licht des Tages noch nicht erblicken durfte.

Das ist meine Hoffnung und meine Absicht.
Dafür mache ich hier so viele Worte.
und immer noch bin ich nicht fertig.
Eine Stunde Zeit bleibt mir noch, bis ich heute arbeiten gehe mit den Kindergartenkindern.
Mal sehen, was noch geht.

Bruder hat gesagt…

Es tut mir leid (in mir)
Ich liebe Dich (in mir)

geht wahrscheinlich auch...

Simone hat gesagt…

Inzwischen gibt es andere Äußerungen, die mit einzubeziehen mir vorrangig erscheint, bevor ich den letzten Schritt für jetzt tun kann.
Kleiner Brunder, insofern geht all das hier absolut nicht ohne den Willen und die Kraft und die Entschiedenheit.
Ich krieche auf dem Zahnfleisch, wenn ich länger als eine Stunde am Computer war. Aber ich ignoriere das, es ist mir egal, ich schiebe das zur Seite, solange hier noch irgendwas darauf wartet durch mich Beantwortung zu finden. Ganz gleich, ob da auf der anderen Seite tatsächlich wer wartet, oder ob bloß in mir noch eine einzige laute Stimme ist, die noch gesprochen werden will.
Soviel zum Wollen.
Ich will gleich nochmal zu dir kommen, weil mit dir vielleicht mein letzter Schritt für jetzt anfangen kann, aber zuvor noch eine Antwort für Manfred:

Aus allem, was du sagst in diesem Kommentar nehme ich nur eines heraus, obwohl auch dem Nichterwähnten ich mich anschließen kann.

"... Ganz wichtig der freie Eintritt hierhin. Sich anschauen wollen, DAS, was gerade geschieht. ..." Ja, genau.
Dass du hier so ein wachsamer Hüter der FREIHEITlichkeit des Menschen (gewesen) bist, dafür danke ich sehr. Denn gerade die liegt neben der LIEBE auch mir zutiefst am Herzen, so nahe beieinander, dass in Wirklichkeit das Eine ohne das Andere nicht gelingen kann.

manroe hat gesagt…

Liebe Simone, ich wünsche Dir anschliessend einen schönen Tag mit "Deinen" Kindern. Werdet wie die Kindlein auf dass sie gute Vorbilder sehen.

Manfred

Simone hat gesagt…

Lieber (kleiner) Bruder,

mit dir habe ich es schwer.
Ich verstehe manches von dir so schlecht.
Was meinst du mit "... geht wahrscheinlich auch"?

Ich kriege manchmal einfach die Gedankengänge nicht mit, die sich in den Worten verbergen. Die sind mir mitunter so unglaublich vielfältig. So, als könnte ich unglaublch viel hineininterpretieren, je knapper die Sprache ist. Dass alles Geagte auch bei unglaublich vielen Worten immer noch anders ankommen kann, als es gemeint war, dafür ist ja gerade der gestrige Tag ein gutes Beispiel.
Viele Worte machen ist also offensichtlich kein Garant dafür, dass nicht dennoch interpretiert und mißverstanden und für Verletztheiten benutzt wird, dessen Absichten ganz andere waren.
Dennoch: ich will mich lieber um möglichst deutliche, möglichst klare, möglichst umfassende Sprache bemühen, weil ich so wenig wie nur möglich interpretieren und Verwirrung stiften will.

Und jetzt löse ich das Ganze von dir, bitte darum, dass das, was ich in diesem Kommentar hier schreibe, mein Versuch ist, all den unterschiedlichen Rollen oder Funktionen im Feld Stimmen zu geben, die zum Atmosphärischen dieses Feldes beitragen.

Und ich markiere nun alles das fett, was nicht nur mir als Simone, sondern meinem Erleben nach auch "Mir" als Feld dieses Blogs gehört.

Du fragst:
was ist mit dem Geradestehen, mit der Sprache, dem Babylonischen, den Elementalen, Akasha, an einer Sache bleiben, der Einsamkeit, dem Rumhuren, der echten statt virtuellen Begegnung.

Interessant, was passiert, wenn ich mich deinem Kommentar annähere im Bemühen, herauszufinden, was mir daran so schwer fällt. Dann plumpse ich sozusagen sofort hinein in eine ungeahnte Tiefe, wo ich vorher an der Oberfläche geblieben bin, weil der Stil deiner Sprache mich zunächst abstößt, irritiert, verwundert, staunen, fragen - und dann schmunzeln - läßt.

Denn all das, was du hinterfragst, ist auch mir interessant oder wichtig.
Nur habe ich aktuell zu all dem nichts weiter beizutragen, solange für mich noch anderes obenauf liegt.

Und tatsächlich, auch für mich fühlt es sich so an, wie du das beschreibst: Es fühlt sich so ähnlich an, wie wenn man irgendwas bei einem Aussichtspunkt in die Bank ritzt: „I was here“.Und tatsächlich: ich gestehe, ich schaffe jetzt nicht, was ich mir vorgenommen habe - all die Rollen und Funktionen im Feld zu idendifizieren. Auch ich war gerade eine Weile hier - und verschwinde jetzt wieder für eine Weile, gehe arbeiten - und werden sehen, was sich bis heute Nachmittag weiterbewegt hat.
Vielleicht hat ja inzwischen ein anderer damit angefangen, mal alles zu benennen, was hier an Atmosphärischem spürbar ist und mitspielt die ganze Zeit, ob wir es wollen oder nicht.

So verdichtet, wie hier erlebe ich das im Alltag nicht. Dieses da-weg, da-weg ...
weil es hier immer wieder möglich ist nachzulesen und anzuknüpfen und aufzugreifen etwas, was stattgefunden hat im Blog, während ich abwesend war.

Also.
Auf baldige Wiederkehr.
ich bin mal eben kurz auf einem Ausflug.
Simone

Kleiner Bruder hat gesagt…

Liebe Simone,

du hast es schwer mit mir.Ich auch.

Werde veruchen klarer zu sprechen. "Geht wahrscheinlich auch" war noch zu Manfred, ergänzend zu "Oheim was wirret dir". Es stellt sich aber heraus, das es für mich auch zu Deinem passte.

Ich weiß nicht, wie ich Dir das erklären soll. Ich sehne mich nach Anthroposophie. Ich versuche sie zu ertasten, und mich selber empfänglich zu machen, sie anzuwenden.

Zurzeit entdecke ich dass sie individuell "situativ" aufleuchtet, dass sie auch viele Grauzonen und düstere Schatten mit sich bringt. Um mich und in mir. Je heller das Licht, desto tiefer die Abgründe. Und bei jeder menschlichen Lichtgestalt - tut sich der Abgrund auf.

Gerade da wo es draufsteht ist sie häufig sehr flüchtig - es treten auch im Umkreis Mischformen und merkwürdige Verfärbungen auf. Selbst zu Rudolf Steiners Zeiten gab es in seinem engsten Umfeld die Finsternisse.

Und andererseits kann sie in dem unvollkommensten aber herzlichen Versuch, sie zu verwirklichen, aufleuchten.

Und doch habe ich eine Idee von ihr. Ich bin Meistern der weißen Magie begegnet. Individuen, die sich wahrhaftig zur Selbstlosigkeit geläutert haben.

Hohe Ideale, tiefe Abgründe, ja, ihr seid da,und ich bin nur ein Mensch.

Hilft Dir das, mich zu verstehen?

Anonym hat gesagt…

"Durch was wird Anthroposophie denn heute inspiriert? Durch Anthroposophie! Haben wir vielleicht ein wenig geistige Inzucht betrieben?"

Anonym hat gesagt…

Liebe ALLE!

Eine Umarmung ist ein echt schöner AUSDRUCK von Liebe und ich fahr voll drauf ab... Kuscheln, Knutschen, Streicheln, Drücken usw. Hammergeil :-)). Ich brauch das voll... und in großen Mengen!

ABER eine Umarmung ist nicht die LIEBE SELBST!

So ist das.

Wollt ich nur mal sagen.

:-)

Jasna Caluk

Simone hat gesagt…

Lieber Kleiner Bruder,

das Verstehen, nach dem du fragst, war schon beim "Schmunzeln" da.

Und was deine weiteren Worte über Licht und Schatten bertifft, so wiederhole ich nochmal was von weiter oben in leich abgewandelter Form.

" ... Es braucht ein WIR, in welcher Form auch immer. Sonst passiert an vielen Stellen einfach gar nichts mehr. Und es geht nur miteinander, nicht ohneeinander. Und wir werden möglicherweise gerade dieses, was Polarisierung genannt wird, immer wieder erleben, weil möglicherweise in jedem Feld gerade das Polarisieren die wesentlichste Möglichkeit oder Chance des Feldes zum Fortschritt und zu Weiterbewegung ist. ..."

Insofern: Herzlich willkommen du helles Licht, du dunkler Schatten, und euch, ihr lieben Grauzonen lade ich sogar extra ein (auch auf die Gefahr hin, dass Schatten und Licht ein bißchen eifersüchtig werden, ich bin sicher dass sie letztlich doch darüber stehen können). Bei euch ist es nicht mehr ganz so dunkel, und noch nicht ganz so hell - Dunkles ist dabei aufzutauchen und bewußter zu WERDEN und UNS bewußter werden lassen zu wollen.
Da kann ich nur sagen: herzlich willkommen!

Und herzlich willkommen an alle, die auf solchen Partys dabeisein und mitfeiern wollen, obwohl dafür durch alle Beteiligten Arbeit im Übermaß zu vollführen ist. Wir wissen: die Rollen oder Funktionen des Feldes können wir routieren und wie flüssig werden lasssen, so dass niemand mehr nur als Person oder Einzelner mit dem idendifiziert wird, wofür er im Feld gerade sich zur Verfügung stellt.

Und wenn wir hier beim Schreiben im Blog sowas merken, dass von dem, was ich gerade schreibe, etwas nicht nur mir, sondern meiner Meinung nach auch jedenfalls zum Teil dem Feld gehört, dann können wir das entsprechend kennzeichnen, so wie ich das vorhin am Mittag als letzten Kommentar in Richtung Kleiner Bruder gemacht habe.
Wer das interessant findet und Lust drauf hat.
Ich jedenfalls fände das spannend und aufschlussreich und ziehmlich bewußtseinsfördernd möglicherweise.
Jedenfalls einen Versuch wäre es in meinen Augen wert.

Anonym hat gesagt…

Hallo, "Kleiner Bruder",
schön! Schön wie Du schreibst.
Bislang, bis auf eine Ausnahme, die die Regel lediglich bestätigt,
bin ich hier Leser.

Nun hast Du die Regel gebrochen.
Das ist Magie!

B.

Das Leben ist schön.. hat gesagt…

ich will nur mal Hallo sagen und Simone Grüßen, die mich hier vermisst hat. Wie schön! Danke. ich bin nur mal das Viele hier überflogen und bin bei meinen Namen hängen geblieben.

Ich glaube man bleibt bei Masse an Eindrücken immer da hängen was man auf Anhieb kennt.. *grübel*

Ich wünsche Sebastian und Fedelma alles Liebe zur Hochzeit. welcher Teil läuft denn gerade? *grins*

Und ich umarme all jene die sich gern umarmen lassen wollen.

Das Leben ist schön, besonders in der Toskana..Ich bin verliebt in die Toskana und in die Fattoria la Vialla..die Zeit dort war sooooooooo herrlich..Ich muss daserstmal verdauen. Das gute Esse die viele Sonne, die Berge, die Aussichten...

arrivederci
JANET

Simone hat gesagt…

Eigentlich war ich jetzt hier reingegangen, um zu beenden, was ich heute mittag nicht mehr geschafft habe.
Ich kann mir jetzt aber viel Gerede sparen.
Inzwischen sehe ich hier ein echtes Orchester-Konzert stattfinden.

Ich hatte beim letzten Kommentar vom Kleinen Bruder anfangen und alle Kommentare durchgehen wollen, bis ich angekommen wäre bei den "Anonymen", die Manfreds Erleben nach ihn schon vom letzten Beitrag her hierher verfolgt und immer weiter zerissen und immer weniger beantwortet haben.
So hoffte ich alles aufzählen zu können, was hier die aktuelle Atmosphäre bildet.

Ich lasse es lieber.
Täte ich das, würde es wohl eher eine Endlosliste werden, befürchte ich.

Da freue ich mich jetzt lieber über MonikaMarias neuen Beitrag unter http://missionwir.blogspot.com/2009/05/ das-interesse-am-anderen .html und nehme dann dazu den Beitrag von Sebastian unter http://missionmensch.blogspot.com/2009/05/ von-den-vielen-stimmen-zum-stillen-ich .html
und das dazu, was hier in den letzten zwei Tagen sattgefunden hat - und freue mich eben an diesem offensichtlich schon stattfindenden Orchester-Konzert, Symphonie nennt man das, glaube ich.

Dass die Psychologie der Teilaspekte oder der Stimmen oder Licht/Schatten oder der routierenden Rollen in kollektiven Feldern mehr und mehr auch gesehen und prozessiert werden - und das vom Raum dazwischen aus! - , statt nur die im individuellen Menschen, dass wünsche ich uns. Und dass wir hier unseren Beitrag dazu leisten, das sehe ich schon, das freut und beglückt mich zutiefst. Und das kann jedenfalls meinem Geschmack nach immer noch mehr und immer noch weiter werden!

Soweit.
Ich glaube, jetzt ist das rund in meinen Augen, was sich heute hier noch durch mich bewegen wollte.
Ich empfinde mich körperlich noch etwas angeschlagen von dem Übermaß an Computerzeit gestern und heute und verabschiede mich darum jetzt und werde erst morgen früh hier wieder reinschauen, was es bis dahin so an Neuigkeiten gibt.

In Hamburg sind nämlich gerade Ferien und ich arbeite nur für die Nachmittagsgruppe, was mir viel zusätzliche freie Zeit verschafft.
Und wie ich die Märzferien verbracht habe, das wird euch ja sicher allen noch gut (oder sagen wir relativ nah) vor Augen stehen.

Nur ganz zum Schluss noch eins:

Der Raum dazwischen, dass der uns immer wieder zum Ausgangspunkt für solches Arbeiten wird, dahin zieht es mich mit euch.
Da ist die eine Richtung sozusagen, all die vielen Stimme zur Ruhe kommen zu lassen und zu brfrieden, und die andere Richtung ist eben, ihnen allen Raum zu geben und Würdigung zu verschaffen, auf dass jede von ihnen beitragen kann, was ihre Geschenke für uns sind.
Ganz mit dem, was ekke hier zweimal gesagt hat: "In dem Moment wo Du Deinen Unfrieden vollständig annimmst, verwandelt er sich in Frieden." - nur dabei nicht stehen bleiben, sondern sozusagen allen Unfrieden wie von unten nach oben hin einatmen und aufsteigen und dasein lassen und allen Frieden ausatmen und herunter kommen lassen, der den so frei gewordenen Raum neu erfüllen kann und will; die Erscheinungen genauso lieben, wertschätzen und einbeziehen wie das EINE Wesen, was deren aller einziger Inhalt ist (wenn wir denn die Begriffe mal so setzten wollen).

Ja.
So gefällt es mir zu leben.
Ja.
So kann es weiter und weiter geh'n.

Und für heute ist jetzt erstmal Feierabend.

Liebe Grüße an alle.
Und danke für die lange Geduld.
Simone

Und: Willkommen dir, die du gerade zum erstan Mal hier geschrieben und nicht nur gelesen hast.
Und: willkommen zurück, liebe Janet.

MonikaMaria hat gesagt…

Liebe Simone
Willkommen im Raum «dazwischen». Lass Dir die Füße waschen von Deinem langen Marsch. : )
Und vielen Dank!
Ganz herzlich
MonikaMaria

Simone hat gesagt…

Jetzt bin ich doch nochmal da.
Wißt ihr, ich fühle mich gerade so, als hätten wir alle miteinander einen Sieg bei der Olympiade - oder im Olymp - errungen, als hätten wir eine Schallmauer durchbrochen.
Und zwar nicht nur wegen der Anzahl oder der Qualität oder des Umfanges der Kommentare, sondern insgesamt und überhaupt.
Ich freue mich so.
Echter Feier-Abend.

Und ja, MonikaMaria, ich nehme dein Angebot zum virtuellen Füßewaschen dankbar an.
Meinen Leiblichkeiten kann das jetzt echt gut tun. (Die Absicht ist das, was wirkt.)
Auch Petrus hatte zu begreifen, dass manchmal Nehmen seliger ist als Geben.
Vielleicht kann ich ja ein andermal dir das Gleiche tun.
Gute Nacht in die ganze Runde.
Simone

JANET hat gesagt…

schön ist das Nehmen...Ich habs genossen.

Nehmen ist seeliger denn Geben.

schön find ich das, das sinnt zum meditieren... Wer Nehmender ist, ist auch Gebender, denn alles möchte im Fluss bleiben... *nachsinn* Ich möchte nun gern was weitergeben..

ciao ragazzi
JANET

Anonym hat gesagt…

"Erst machst du das, dann darfst du/kannst du das ..... Wehe dir, wenn du dich nicht daran hältst!!!
Wer spricht da mit mir?
Oh, wie ich dein Spiel kenne!
Wer spricht da mit mir?
Wie lange hältst du mich noch hin? Ich habe dir nie eine Bedingung gestellt. Bin immer für dich da und du weist mich zurück? Wer sagt dir, dass du noch nicht gut genug bist, um mich zu lieben? Wer sagt, dass du noch nicht verzeihen kannst?
Hörst du mich? HÖRST DU MICH? Wie lange schlägst du mich noch? Wie lange kreuzigst du mich noch?
Erkennst du mich immer noch nicht?
Wer spricht da mit mir?
Deine Mutter, dein Vater, dein Lehrer, dein Freund, dein Feind, dein ....
Wer spricht da mit mir?
Dein Feind .... erkennst du mich immer noch nicht? Hab für dich nur die Kleider gewechselt und spiele dieses Spiel für dich, damit du mich erkennst!
Wer bist Du?
Du! Ich? Ich! Du?"


Es macht mich traurig und ich fühl mich hilflos, wenn ich deine worte höre. Du sagst, dass Du bedingungslos da bist und verlangst, dass ich dich nicht zurückweise. Aber ich habe dich nicht zurückgewiesen. Du hast mich verstoßen.
Also sag mir jetzt bitte, was ich tun soll?
Denkst du ich war dir nicht treu? Denkst du ich liebe dich nicht? ich bin dir treu und ich liebe dich.

Ja alle sprechen durch mich, mutter, vater, freund, fein, alle, denn sie sind ich und ich bin sie und du bist ich und ich bin du...

bin ich nicht STANDHAFT genug in meiner liebe zu dir?
dann hilf mir bitte dabei
ich bin nicht perfekt ich mache fehler

ich liebe dich und weise dich nicht zurück, niemals mehr.

ich nehme dich in mir auf
bitte bleib bei mir

Anonym hat gesagt…

Alles okay, kann ich dir helfen? ..bin erschrocken über deine Worte liebes Anonym. Auch wenn sie mich nicht meinen, hats mich getroffen...ausgerechnet mich haben sie getroffen...ich bin ängstlicher jetzt als noch letzte Woche in meinem mittelalterlichen Bauernhaus hoch oben auf einem verlassenen Hügel 2000m über den Meeresgrund wo im Gebüsch die Wildschweine grunzen könnten...und die Fledermäuse flatterten in einer kleinen Kirche Mauer an Mauer zum Schlafraum mit Kamin wo ich dachte gleich kommt ein böser Geist da raus.... Die Toskana war schön aber das Bauernhaus aus dem Mittelalter hat mir Angst gemacht und du machst mir gerade noch mehr Angst...keine Ahnung warum. Oder doch? Da ruft jemand nach Hilfe und ich soll die Hand nehmen aber es gibt keine Hand... nur ein unsichtbares Band.

Ich hoffe für dich es ist alles okay..Ja?

Anonym hat gesagt…

Liebe Janet,

ich weiß nicht, ob ich mit meiner Annahme richtig liege, doch ich glaube, das Anonymchen hat von seinem ICH gesprochen - ein Gespräch mit sich selbst sozusagen.

Ich finde das so einmal schön, wie du dich bemühst für jemanden da zu sein, bei dem du denkst, dass er Hilfe bräuchte. Danke dir dafür. Es tut so gut, solche Worte zu lesen.

Danke.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Anonym hat gesagt…

"...doch ich glaube, das Anonymchen hat von seinem ICH gesprochen - ein Gespräch mit sich selbst sozusagen..."

Richtig

ci hat gesagt…

«bitte bleib bei mir»

Vertraue, ich bin immer da. Immer. Du brauchst dich nur zu erinnern. : )

Anonym hat gesagt…

Die Formulierung erinnert an Emmanuel Lévinas, der von der „heiligen Kathedrale“ zwischen mir & dir, zwischen uns... spricht. Das, was in der Nähe zwischen Menschen geschieht, geschehen kann, geschehen darf, das, was uns gegenseitig gestaltet, also bildet, ist ein sakrales Geschehen. Das religiöse Erleben verlagert sich auf eine horizontale-weil-soziale („irdische“) Ebene.

Anonym hat gesagt…

"Heilige Kathedrale" - was für ein grandioser Begriff für diese Verbindung zwischen Menschen, wirklich schön gewählt - und dennoch trifft dieses Wort nicht einmal annähernd dieses Etwas, was sich zwischen Menschen bilden kann, wenn diese sich darauf einlassen.

Nichts, was der Mensch jemals auf Erden geschaffen hat, kann auch nur ansatzweise die Größe dieses Etwas zwischen Menschen darstellen.
Ich bin jedes Mal überwältigt von solchen Augenblicken und sie geben unendliche Kraft.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Ich bin hat gesagt…

Du

Anonym hat gesagt…

Was ist das eigentlich für ein Bild das am Eingang zu diesem Dialograum steht? Sieht irgend wie wie Ahriman aus, der gerade vom Frieden des Himmels gestreichelt wird ...

"Darin steckt ein tiefgreifendens Loslassen"

oder?

Kleiner Bruder

Anonym hat gesagt…

Von R.D. Laing: Liebst Du mich?

"Sie: Liebst Du mich?
Er: Ja, ich liebe Dich.
Sie: Mehr als alle anderen?
Er: Ja, mehr als alle anderen.
Sie: Mehr als die ganze Welt?
Er: Ja, mehr als die ganze Welt.
Sie: Magst Du mich.
Er: Ja, ich mag dich.
Sie: Bist Du gerne in meiner Nähe?
Er: Ja, ich bin gerne in deiner Nähe.
Sie: Siehst Du mich gerne an?
Er: Ja, ich sehe Dich gerne an.
Sie: Hälst Du mich für dumm?
Er: Nein, ich halte dich nicht für dumm.
Sie: Findest du mich attraktiv?
Er: Ja, ich finde Dich attraktiv.
Sie: Langweile ich dich?
Er: Nein, du langweilst mich nicht.
Sie: Gefallen dir meine Augenbrauen?
Er: Ja, deine Augenbrauen gefallen mir.
Sie: Sehr?
Er: Sehr!
Sie: Welche gefällt dir besser?
Er: Wenn ich sage, dass mir die eine besser gefällt, dann wird die andere eifersüchtig.
Sie: Du musst es sagen.
Er: Sie sind beide entzückend.
Sie: Ehrlich?
Er: Ehrlich.
Sie: Habe ich schöne Wimpern?
Er: Ja, du hast schöne Wimpern.
Sie: Riechst du mich gern?
Er: Ja, ich rieche dich gern.
Sie: Magst du mein Parfum?
Er: Ja, ich mag dein Parfum.
Sie: Findest du dass ich Geschmack habe?
Er: Ja, du hast Geschmack.
Sie: Findest du, dass ich talentiert bin?
Er: Ja, ich finde du bist talentiert.
Sie: Findest du dass ich faul bin?
Er: Nein, ich finde nicht, dass du faul bist.
Sie: Berührst du mich gern?
Er: Ja, ich berühre dich gern.
Sie: Findest du mich komisch?
Er: Nur auf nette Art.
Sie: Machst du dich über mich lustig?
Er: Nein, ich mache mich nicht über dich lustig.
Sie: Liebst du mich wirklich?
Er: Ja, ich liebe dich wirklich.
Sie: Sag: "Ich liebe Dich."
Er: Ich liebe dich.
Sie: Willst du mich in den Arm nehmen?
Er: Ja, ich will dich in den Arm nehmen und mit dir schmusen und turteln.
Sie: Ist alles gut so?
Er: Ja, alles ist gut so.
Sie: Schwöre, dass du mich nie verlässt.
Er: Ich schwöre, dass ich dich nie verlasse, und ich will tot umfallen, wenn ich lüge.

(Pause)

Sie: Liebst du mich wirklich?"


:-))

Ein Beispiel für das männliche und weibliche PRINZ-IP :-).

Jasna

Anonym hat gesagt…

You made my day!!!!

:-)))))))))))))))))))))))

Anonym hat gesagt…

That`s my inspiration...

Oh, 12.00

:-))

manroe hat gesagt…

Ich frag mich grad wovon das aktuelle Geschehen hier zeugt.

Zitat vom kleinen BruderWas findet hier eigentlich statt?

Ein Durcheinander, wo gegenseitiges Verstehen die Ausnahme ist – manchmal wird ersatzweise virtuell umarmt. Einfach eine Entladung von Emotiosbrocken und Gedankenfetzen. Babylonische Sprachverwirrung oder?
Findet überhaupt etwas zwischenmenschliches statt?
Will man das so bestehen lassen? Ich denke schon, dass man was dagegen tun sollte. Ist der menschliche Geist nicht dafür da zumindest nach jenem Faden zu suchen, an den man sich halten sollte? Anstatt einfach so frei umherzuirren und zu reden, was einem gerade in den Sinn kommt? Was wäre das für ein Sinn?

Ich bin für jegliche Buhrufe offen, dann gibt es wenigstens ein Ziel :))

Manfred

Barbie hat gesagt…

@ Jasna

?????

Kleiner Bär hat gesagt…

ekke hat gesagt...

In dem Moment wo Du Deinen Unfrieden vollständig annimmst, verwandelt er sich in Frieden.

Kleiner Bruder hat gesagt…

.
.
zum Thema Wir-Kathedrale:
.
- Wenn jeder in sich die Kathedrale errichtet hat...
.
- Wenn dann die Kathedrale der Gemeinschaft erscheint...
.
dann kann die Gnade walten und es kann sich das unbescheiblich Höhere ereignen:
.
dann kann Der Heilige geist sich manifestieren
.
dann erscheint Antroposophia, dann ist Pfingsten
.
.
.
.
so scheint es mir stimmig.
.
Man muss die Dinge beim Namen nennen, ein namenloses "ES" reicht mir nicht.

Anonym hat gesagt…

"Man muss die Dinge beim Namen nennen, ein namenloses "ES" reicht mir nicht."

Und dieses "beim Namen nennen" ist der Todes-Virus der Anthroposophen

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rilke

manroe hat gesagt…

"Man muss die Dinge beim Namen nennen, ein namenloses "ES" reicht mir nicht."

Die Namen die Rilke meint, beziehen sich auf das ganz normale Wissen und wie damit umgegangen wird, am allerschlimmsten ware dann: Wissen ist Macht.

Die Namen die der kleine Bruder meint, das sind Imaginationen, die wirklich weiterführen und in diesem Sinne keine Worte wie von Rilke gemeint.

Man kann ja nicht irgendwen irgendwo aussetzen und ihm sagen, so, nun finde hier mal wieder raus. Die Himmelsrichtungen sollten es schon sein, sonst kann man sich nicht orientieren.

Kleiner Bruder hat gesagt…

-

No Mind - No Name - Nonsens

Anybody, small or great, who is willing to drop his mind, enters into the dimension of the divine.

Die ist ein Zitat von Osho, dass hier vor ein paar Tage eingebracht wurde.
http://10000buddhas-fullmoon.blogspot.com/

Und genau das ist der Kern an dem die Geister sich scheiden. Klar muss ich das materiebezogene Bewusstsein verlassen, über Dualität hinaus kommen, doch Antroposophie ist ein Weg, der es ermöglicht, mit geistgemäßem Denken, Fühlen, Wollen, in vollem Bewußtsein im Geiste zu leben.

Den bezug dazu vermisse ich bei Herrn Gronbach. Wenn ich einfach nur "Klack" mache und Bewusstsein loslasse, mich über alle "Wesen" erhebe, Polarität im Kurzschluss überwinde, dann komme ich in Gefahr, mein Ich zu verlieren, dann werde ich nur Medium. Und weiß dann nichtmal wofür ich Medium bin!

Mein weg ist es, mein niederes ich in vollem Bewußtsein mit höherem ICH zu durchsetzen. Da gibt es kein Klack, da gibt es viel zu tun, zu tasten, zu erforschen, zu erkennen, anzunehmen, sich transparent zu machen, Organe auszubilden, zu üben. Da muss ich Zoodirektor werden und alle Wesen so gut kennen, dass es eines Tages ein Streichelzoo wird (ohne Zäune am besten).

Hokus Pokus - Klack - NoMind ist mir zu wenig.

Ich will wissen, wer in meiner Kathedrale wohnt.

Anonym hat gesagt…

Lieber Kleiner Bruder,

in deine Kathedrale wohnt derjenige, den du herein lässt. Du öffnest die Pforten und schließt sie auch wieder.

Ich würde gerne Zoodirektorin eines Streichelzoos ohne Zäune werden - doch ich komme mit meinen eigenen Raubtieren noch nicht zurecht. Ich würde mir nie erlauben, sie so ungewandelt in einen Streichelzoo zu setzen.

In der Dualität über sie hinauszukommen ist in der Geschichte der Menschheit nur sehr wenigen zuteil geworden. Und alle diese Meister erfuhren dies, als sie sich von den Menschen entfernten, um in der Einsamkeit die Erleuchtung zu finden.
Zeige mir auch nur einen Menschen, der es geschafft hat, inmitten des Chaos´ der Dualität über diese hinauszugehen.
Zeige ihn mir und ich werde ihn anbeten...

Was Herr Gronbach lebt, ist Auseinandersetzung mit der Dualität auf höchstem Niveau. Er schafft es innerhalb kürzester Zeit, sein Gegenüber dazu zu bringen, sich mit seinem Schatten, seinen verborgenen Anteilen auseinanderzusetzen - ob dieser andere es will oder nicht. Ich habe es erlebt und bewundere ihn dafür. Es ist der erste Schritt in Richtung zur Überwindung der Dualität.

Es geht nur NoMind (ohne Meinung zu etwas oder jemanden), denn Mind bedeutet Dualität.
Meine bescheidene Meinung... ;)

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Kleiner Bruder hat gesagt…

-

>>In der Dualität über sie hinauszukommen ist in der Geschichte der Menschheit nur sehr wenigen zuteil geworden.<<

Und das ist ja gerade das "Update" das die Steiner gebracht hat: Vollbewußt Mateie und Geist zu verbinden.

Nicht Einsiedler sondern Gemeinschaft, WIR (das war ja schon Christus). Nicht in der Fußgängerzone ausklinken, sondern in der Disco heimlich Eurythmie machen (Geheimwissenschaft).

Jeder Jeck is anders.

Anonym hat gesagt…

Lieber kleiner Bruder,

du kannst mich jetzt für meinen Kommentar sinnbildlich erschlagen - doch ich glaube, auch Rudolf Steiner war ein Kind der Dualität. Wenn man seine Texte liest, kann man mitunter spüren wie hin und her gerissen er war, zwischen dem, was ihn aus der geistigen Welt erreichte und dem, was er leben konnte und wollte.

Er war so sehr ein Kind der Dualität, dass sein Körper letztendlich daran zugrunde gegangen ist. Niemand kann der Dualität entkommen.
Sie erst macht das Bild perfekt sozusagen. Oder kann sich jemand vorstellen, mit dem Atmen aufzuhören, ohne gesundheitlichen Schaden zu erleiden?

"Die beiden Hemisphären der Erde sind in den Jahreszeiten einander entgegengesetzt: der Einatmung auf der nördlichen Halbkugel (Winter) entspricht die Ausatmuing auf der südlichen Halbkugel(Sommer). So hat man, global gesehen, immer eine Ganzheit."
aus einem Beitrag von Martina Maria Sam zum Jahresthema "Der Jahreslauf und die Entwicklung des Herzdenkens" in den anthroposophischen Nachrichten für Mitglieder

Dem brauche ich nichts mehr hinzuzufügen. Genau so ist es.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Ingrid hat gesagt…

Lieber kleiner Bruder,

KLACK - ich stimme Dir vollständig zu; genau deshalb will ich ja eigentlich nicht mehr hier kommentieren; aber ich lese gelegentlich mit… und jetzt melde ich mich doch nochmal zu Wort, um noch einmal auf den Unterschied „unpersönlich/überpersönlich“ aufmerksam zu machen, den Rudolf Steiner in GA 96 so deutlich macht (ich habe das in einem früheren Kommentar zu diesem Thema schon einmal zitiert, es ist der 33. Kommentar). Auch ich will wissen, wer in meiner Kathedrale wohnt.

@Kerstin: „Er [Gronbach] schafft es innerhalb kürzester Zeit, sein Gegenüber dazu zu bringen, sich mit seinem Schatten, seinen verborgenen Anteilen auseinanderzusetzen - ob dieser andere es will oder nicht.
Ja. Das glaube ich gern. Unter anderem dieses „ob dieser andere es will oder nicht“ ist es, was meiner Meinung nach überhaupt nichts mit Anthroposophie zu tun hat…
Ebensowenig übrigens wie dieses: „Zeige mir auch nur einen Menschen, der es geschafft hat, inmitten des Chaos´ der Dualität über diese hinauszugehen. Zeige ihn mir und ich werde ihn anbeten...

Lieben Gruß in die Runde, besonders auch an Manfred.

Ingrid

Simone hat gesagt…

Okay, Jungs und Mädels,
(oder soll ich lieber sagen:
meine sehr geehrten Damen und Herren,
damit auch niemand meine heutige Gelöstheit oder Spiellust so interpretiert, als würde ich hier zu euch sprechen wie zu Kindergartenkindern)
Ich habe jetzt nur 30 min. Zeit, bevor ich wieder weg muss und ich habe überlegt, ob ich aktuell überhaupt einsteige.
Aber ich tu's mal eben.

Und ich fange jetzt mal tatsächlich bei den Letzten an und arbeite mich nach vorne durch, so weit, wie ich komme, denn da war so Einiges, wo anzuknüpen wäre.

Kleiner Bruder: "... Und das ist ja gerade das 'Update' das Steiner gebracht hat: Vollbewußt Materie und Geist zu verbinden. ..."

Ist das so? Ist das zulässig, die ganze Evolution, die die Menschheit bis an diesen Punkt gebracht hat, allein Herrn Steiner zuzuschreiben?

Kerstin: "... Zeige mir auch nur einen Menschen, der es geschafft hat, inmitten des Chaos´ der Dualität über diese hinauszugehen.
Zeige ihn mir und ich werde ihn anbeten..."

Du, ich kenne da ein paar. Aber wenn du anbeten gehen willst, dann werde ich schön still sein und dir auch nicht einen einzigen Namen nennen, von denen, die ich meine.
Mit dem Anbeten habe ich es heute so überhaupt gar nicht mehr wirklich. Das scheint mir ein großes Hindernis zu sein dorthin, wo wirklich alle miteinander im Kreis sitzen und zusammen war erarbeiten, satt dass einer vorn auf der Bühne oder dem Podest steht und anghimmelt wird.
Mag sein, dass das auch gebarucht wird. Dass ich dem zustimme, habe ich an anderer Stelle schon mal betont. Nur zucke ich vor dem Wort "einennanderen Menschen anbeten" so dermaßen zurück, dass von da an kein Wort mehr über meine Lippen käme.

Jedenfalls: so wie ich das sehe, sind heute Viele da, die DAS früher (vielleicht) in der Einsamkeit und Zurückgezogenheit verwirklicht haben und nun den selben bzw. weiterführenden Schritt tun wollen oder verwirklicht haben, dasselbe mitten im alltäglichen Trubel, oder wie du es nennst "Chaos" zu vollziehen.

Ja, Zurückgezogenheit mag an manchen Punkten unterwegs dazugehören: aber der große und vielleicht sehr geräuschlose Knall oder der letzte Wegfall hat sich vielleicht schon immer gerade da ereignet, was die Menschen aller Zeiten ihren "ganz normalen Alltag" genannt haben.

Ich würde sogar mal eben die Behauptung aufstellen, jedes noch so kleine "Chaos" ist der bessere Helfer, wenn Nichtdualität sich verwirklichen will, als alle Stille und Leere von woher auch immer zusammengenommen.

Es braucht den letzten kleinen Schubs.
Und den gibst du erstens dir nicht, oder wohl in den seltensten Fällen, selber. Und dazu braucht's eben die Erscheinungswelt, wie still oder laut auch gerade sie sich gebärden mag.

Soweit zu dir, Kerstin.

Ich mache mal hier weiter, damit ich mir nicht gleich wieder Zwischenkommentare einhandele, bevor ich in 15 min. hier weg muss.

Danke, Kleiner Bruder, dafür, dass du diesen Link nochmal eingestellt hast: http://10000buddhas-fullmoon.blogspot.com/

Nun bin ich mal hingegangen und habe mir das Original angesehen, was ja schon irgendwann die Tage hier als Kommentar in Englisch erschienen ist.

Und ich will euch sagen. Die ersten beiden Absätze gefallen mir äußerst gut - und zeigen meines Erachtens mal wieder, wie fragwürdig oder verantwortungsvoll jegliches Zitieren ist, wenn damit der größere Kontext oder Gesamtzusammenhang verloren geht oder absichtlich ausgeblendet wird.
Der zweite Abschnitt ergänzt nämlich für mich wundervoll den ersten - und wenn man zum dritten Absatz kommt, dann sollte man nur weiterlesen, wenn man nicht nur Lobreden, sondern auch kritische Äußerungen zu Rudolf Steiner lesen oder hören will und verkraften kann. Und beides vom selben Autor! Und er hat mit Sicherheit kein Problem damit. Nur: wie ist das bei mir, bei dir, bei uns damit, wiklich hereinzulassen, was an Kritischem geäußert wird, da wo uns Positives oder Anerkennendes oder Unterstützendes so viel angenehmer oder lieber ist.

5 min. noch.

Und jetzt noch zu dir, lieber Manfred. Du schreibst:
"...Ist der menschliche Geist nicht dafür da zumindest nach jenem Faden zu suchen, an den man sich halten sollte? Anstatt einfach so frei umherzuirren und zu reden, was einem gerade in den Sinn kommt?..."

Als ich deine Worte gelesen habe konnte ich so wundervoll anknüpfen innerlich, wo ich gestern aufgehört habe: dabei, dass möglicherweise jedes Feld seine stärker oder schwächer vertretenen Rollen oder Funktionen hat.

Nach oben zitierten Satz von dir wollte ich heute gern dich nennen dürfe, wenn du das magst und damit auch was anfangen kannst: da spricht er wieder unser lieber "roter-Faden-Finder oder -Halter".
Was bin ich froh, dass wir dich hier dabei haben. Nicht, weil ich dich mit dieser Rolle idendifizieren würde, sondern weil ich meine, dass du sie mit besonderer Leichtigkeit repräsentieren kannst.
Wenn du so willst: um Weben zu können, braucht es zuallererst den Webrahmen mit den Haken und Ösen und dann die Kette, optimal gespannt ... und dann Ideen fürs Muster ... oder die Offenheit sich überraschen zu lassen und ins Schwingen zu kommen mit dem, was sich ereignen will.

Und von dem selben Moment an jedenfalls erlebte ich das Nacheinander der Beiträge als total authentisches WIR, wo nicht alle Beiträge wie getrennt oder unverbunden oder unzusammenhängend oder gar einander wiedersprechend nebeneinander stehen, sondern wo das EINE Feld sich wie in lauter kleinen Blasen emergiert: mal hier ein Blub, mal da eins, mal dort eins.
Oder um im Bild vom Faden suchen oder halten zu bleiben.
Wundervoll, wenn sowas wie die Kette beim Weben immer durchscheint und doch es möglich ist, dass der Schuss in unterschiedlichsten Mustern und Farben darinnen das LEBEN zum Ausdruck kommen läßt.

So, jetzt muss ich echt Schluss machen.
10 min. überzogen, aber das war's mir echt wert.
Mag sein, dass gestern mein letzter und heute mein erster Kommentar sich wie leicht euphorisch oder wie nicht ganz mit den Füßen auf dem Boden anhört. Dazu kann ich euch nur sagen:
Dank uns hier erlebe ich mich heute so lebendig und verbunden und bewegungsfreudig wie schon wirklich sehr lange nicht mehr.
So, als hätte ein Medizin wundervoll angeschlagen.
Danke.

Bis später.
Simone

manroe hat gesagt…

Zum Thema anbeten:

Es geht doch darum dass wir uns selbst finden und vor allem dadurch, dass wir uns selbst erkennen. Wie soll man sich sonst finden?
Und wenn wir auf dieser unserer Mission darin voranschreiten, dann wäre eine richtige Haltung dankbar zu sein.

Aber ein Anbeten, einfach mal im Bilde angeschaut, da fliesst doch was aus mir raus, bei der Dankbarkeit, da erreicht es mich, hat mich was erreicht und da soll es auch hin.

Ein heutiger Meister der es nicht unterbindet sich anbeten zu lassen, ist keiner!!

Aber ich denke die Kerstin wird es auch im rechten Sinne gemeint haben, denn der Satz hatte ja was umgangssprachliches - aber dennoch !!

Und weiter denke ich, dass dieses Überwinden der Dualität nur durch Erkenntnis möglich ist. Alles was hier in der Schöpfung erscheint unterliegt der Dualität und wir inkarnieren uns, um zu erkennen aus welcher Heimat wir kommen und wes Geistes Kind wir sind.

Das ist ja auch das Ding mit dem Leben, einfach so, wir sind gut drauf ... Wenn jenes Leben ein Produkt einer Erkenntnis ist, ok, aber ansonsten verfehlt man das eigentliche Ziel. Zumindesat in und für den Bereich, den wir hier betexten. Denn einfach nur leben? Was soll das? Wozu??
Wenn man denn will, kann man mich hier natürlich kräftig missverstehen, aber bitte.

Manfred

Häuptling kleiner Bruder hat gesagt…

Auch Osho war ein "Great Mind", viele Weisheiten hat er ausgesprochen, wirklich. Doch was war sein Motiv, was steckte hinter dem NO-Mind, hinter seiner Steiner-kritik?

Folgendes Zitate von ihm aus Info3 September 1980 S.10 und L: Ravagli in "Die Kommenden2 Mai 1990:

>Stück für Stück lässt Du Dein Ego fallen und ich dringe immer tiefer in Dich ein. Und dann, eines Tages, ohne jede Vorwarnung ist es passiert. Auf einmal wird Dir klar, dass es geschehen ist. Jetzt leuchtet mein Licht in Deinem Wesen, jetzt klopft mein Herz in Deiner Brust.<

Und Satyananda, ein Jünger Bhagwans, fügt hinzu: >Bhagwan hat schon zweimal in der Lecture davon gesprochen, dass Teertha nicht mehr von der Existenz getrennt sei - ein Mann ohne Ego. Deshalb, meinte Bhagwan, könnte er direkt durch Teertha arbeiten. Teertha sei ein hohles Bambusrohr<.

Es geht wohl auch um zwei verschiedene Formen der Meditation. Bekanntlich wird im Osten das NICHTS meditiert. Für mich hat Meditation Inhalt und Gebetscharakter, und ich sende es an eine eine Adresse (im Geiste selbstverständlich), und nur geladene Gäste sollen in die kathedrale, die ich für diese Gäste errichte.

Hier was zur Sättigung... hat gesagt…

Diese Antwort habe ich mal bekommen:

"Es ist das Bild des Geistigen Dombaus, der von den Menschen seit urgedenken zusammen erstellt wird. Du selbst bist Stein, Meissel und Bildhauer zugleich... Grundsteine, Ziersteine, tragende Steine, einen Teil eines Torbogens... jeder hat die Aufgabe, sich selbst zu bearbeiten, bis er passt, sich eine Form zu geben, die einen Platz im Dom rechtfertigt. Und ein Stein, der nicht hält, kann den ganzen Dom zum Einstürzen bringen."

Welche Frage ich aus alldem hier heraushöre ist diejenige, wie Schöpfung funktioniert.

Und ich glaube die "Sättigung" (so hast Du, Simone das mal genannt) auf den verschiedenen Entsicklungs-Ebenen müssen aus sich selbst heraus entstehen.

Sie müssen sich quasi aus sich selbst heraus erfahren, um dann auf die nächste Ebene übersteigen zu können, wo ich wieder beim Thema Schöpfung bin.

Was hier die "Steine" des Torbogens sind, die sich selbst bearbeiten, sind in einem anderen Kontext die "Farben" der Ebenen. Bei der Farbe nennen wir es "Sättigung". Bei den Steinen, Schöpfung aus sich selbst heraus.

Weder die Farben, noch die Steine können sich aber sättigen bzw. aus sich selbst erschaffen, wenn das Prinzip des Schaffens nicht KLAR IST.

Hier geht es nicht darum Vorgefertigte Antworten auf Fragen zu bekommen, sondern hier geht es darum das Prinzip der Schöpfung zu verstehen.

Und dieses Prinzip lässt sich aber auch nicht verstehen, bevor man es nicht angewendet hat, was soviel heißt wie:

MAL DOCH MAL EIN BILD!
EINFACH SO
AUS DEM NICHTS


Jasna

MonikaMaria hat gesagt…

Liebe Simone
Du (und auch andere) beschreibst wunderbar die Kraft oder das Wesen, dass in diesem WIR – Kathedrale – Raum dazwischen – entstehen kann. Es ist dieses «dazwischen» was uns heil werden oder «entzweit» fühlen lässt. Wenn Bewusstsein und Herz zu Herzdenken werden und Herzdenken in der Gemeinschaft und in mir Raum gewinnt, bekommt jeder die Möglichkeit seine alten, gewohnten Hüllen zu durchlichten und sich zu «verwandeln».

Gestern wie heute konnte ich so ein zartes Wir entstehen erleben, nicht nur hier, sondern auch in meiner Arbeit an unserer Schule.

Vielleicht kommen wir gemeinsam auch zu einem Erleben, was «Pfingsten» für einen jeden von uns bedeutet.

Ganz herzlich
MonikaMaria

MonikaMaria hat gesagt…

@ Manfred : )
«Alles was hier in der Schöpfung erscheint unterliegt der Dualität und wir inkarnieren uns, um zu erkennen aus welcher Heimat wir kommen und wes Geistes Kind wir sind. ...»

Ich versuche Deinen Satz mal in meinen Worten zu beschreiben:
Erkennen bedeutet für mich, dass da Schatten da sein muss, will ich erkennen können. Leider identifiziert sich das «ich» meist mit dem Schatten und erkennt nicht, dass das ICH selber es ist, das diesen Schatten macht und sich dieses Schattens immer bewusst ist.

Nur «ich» meint, dass es von ICH getrennt ist. Das ICH (Bewusstsein) weiß, dass ich nie getrennt von ICH ist.

Keine Form ohne Geist. Geist ist da, auch ohne Form.

Wir beobachten und vergessen, dass wir der Beobachter und der Beobachtete in Einem sind.

Das mal soweit.
MM

Anonym hat gesagt…

Oh, die offiziellen Anthroposophen, machen sich heftig über den ebenfalls offiziellen Gronbach ihre Gedanken...da scheint ja einiges in Bewegung - viel Glück Du Beweger!!!

1. "Durchbrüche statt Resignation" von Justus Wittich.

Daraus:
"Dann geht es aber vor allem um die Menschen und das Miteinander, denn nur hier bildet sich situative Gesellschaft. Wie groß ist die
Spannweite der Individualitäten mit ihren karmischen Verbindungen und Schicksalen, ihren Fähigkeiten und Begabungen, die wir als Gesellschaft integrieren, erdulden oder freudig aushalten wollen, schon um des reinen Menschseins willen? Einen Sebastian Gronbach etwa, eine Judith von Halle, einen
Sebastian Gronbach –"
http://tinyurl.com/ra773z
Gibt es Gronbach jetzt 2mal? :-)


2. "Nordrhein-Westfalen - Was ist ein Arbeitszentrum?"

Daraus:
"Ja, auch Sebastian Gronbach ist Mitglied des Arbeitskollegiums, seit Herbst 2004. Wir schätzen ihn wegen seiner Originalität undseiner menschlichen Verbindlichkeit, weil er ein deutliches Bild hat von der Stellung der Anthroposophie in der Gegenwart, ebenso wie von anderen spirituellen Strömungen, und weil er all das anschaulich vermitteln
kann. Für einige Zweigverantwortliche, die
Sebastian Gronbach hauptsächlich aus seinen schriftlichen Beiträgen, insbesondere im Internet, kennen, ist dessen Mitarbeit im
Arbeitskollegium jedoch nur schwer oder auch gar nicht nachzuvollziehen; manche sehen dadurch die Integrität des Arbeitskollegiums als Ganzes in Frage gestellt. Auch hierzu
finden Gespräche statt, und man kann schon sagen, dass es sich hier um eine Zerreißprobe handelt – wir hoffen alle, Wege zu finden, die ein Zerreissen, an welcher Stelle
auch immer, vermeiden."
http://tinyurl.com/qdgzal

Sebastian, sie kennen doch die Monatstugend von Mai, oder?

AUSDAUER/DURCHHALTEKRAFT wird zur Treue...

Einfach weitergehen, bitte.

Mr.Tom

118 hat gesagt…

rekord player

Anonym hat gesagt…

Nochmal OHHHH und AHHHHHH,

D E N N:

Überall verliert die Anthroposophische Gesellschaft Mitglieder nur in Stuttgart UND und Nordrhein-Westfalen (also da wo Gronbach präsent ist und auf seine Art arbeitet) STEIGEN die Zahlen:

Von hier: "Ja, tatsächlich: Ist es ein Symptom oder nur ein kurzfristiger Zufall, mit einem Mal – und zunächst unerklärlich – treten in einzelnen Regionen (Arbeitszentrum Stuttgart und
Nordrhein-Westfalen) mehr Menschen (als im letzten Jahr) in die Anthroposophische Gesellschaft ein? Eine Wende?"
http://tinyurl.com/ra773z

Ich sach ja...Einfach weitergehen, sebastian. Der Rest kommt schon noch nach...:-)

Mr.Tom

Anonym hat gesagt…

und warum das Alles? Für die Evolution? Na wohin evolieren wir denn?? Und wo tut es uns denn heute weh, machen sie sich mal frei und tief Luft holen und den Atem anhalten und nun so bleiben. Ah sie waren mal ein Kugelfisch. Ich schreib ihnen ein Rezept. Ich krieg hier die Evolutionkrise. Wer bin ich und wohin gehe ich, blabla immerzu im Kreis drehts sichs, ums ICH ICH ICH, das soll mein Lebensinhalt sein? Ich mach die Mücke..pieks sssssssssssss auf das es ordentlich juckt bis es blutet, du fleichgewordenens ICH.

Kleiner Schisser hat gesagt…

naja, jetzt seid ihr hier mitten in der debatte die für mich eigentlich oberrelevant ist. nämlich wie ich meine, die Frage bezüglich des ja- und nein-modus. ja-modus setze ich gleich mit dem alles Bejahenden, sozusagen dem drop-your-mind-modus und nein-modus mit dem, sich fragend analysierend, unterscheidend insverhältnissetzen.

ne, und ich ich bin ja ein kleiner schisser, ehrlich. Und deswegen hat sich bei mir ein muster entwickeln können mit dem ich eigentlich ganz gut fahr. Und das funktioniert folgendermaßen:

Wenn mir jetzt mal jemand was erzählt, zum bleistifft sowas wie ne verschwörungstheorie, dann halt ich erstmal die klappe, finde das erstmal sicherlich auch unheimlich spannend und frage nach ohne in opposition zu gehen, gleichzeitig lassen ich meine inneren Stimmen des aufkärerischen Geistes mal erzählen und gut is auch. Das heißt ich gehe in einen bejahenden modus und kläre mein gegenüber nicht auf über die prozesse die bei mir innerlich stattfinden weil ich weiß, dass die wahrheit ohnehin immer größer ist als das, was ich gerade zu fassen vermag.

Und dann habe ich immer, nach einer gewissen Zeit, meistens nach einer nacht folgendes Resultat:

Es fallen mir neue aspekte zu. Aspekte die es mir erlauben mich auf eine ganz andere, neue Art ins Verhältnis zu setzen. Und ich habe das Gefühl einen ganzen Schritt weiter gekommen zu sein.

Ganz schöne Egomasche wie ich finde.

Also ich arbeite noch an mir.
Euer kleiner Schisser

Uschi hat gesagt…

-

Wenn einer auf einem Teppich beten will, soller das tun.
Wenn einer Soldat sein will, soll er das tun.
Wenn einer ostasiatisch Meditieren will soll, er das tun.
Wenn einer Fahrkarten kontrollieren will, soll er das tun.
Der Eierverkäufer verkauft dann Eier.
Die Notbremse bremst.
Der Hahn der Kräht.

Das geht alles,

wenn man die Dinge beim Namen nennt.

Dann weiß jeder, was geht.

Dann geht Integation ab wie Uschi.

Aber wenn einer vorgibt, Anthroposophie zu tun
und in in Wahrheit etwas ganz anderes tut, dann...?

Ist es weder leben
noch leben lassen.

Dann wirds duster.

Ach Uschi... hat gesagt…

...mach kein Quatsch...

Du meinst, das was S.Gronbach macht sei keine Anthroposophie? Dann sach ich mal: Dann wird es Zeit, dass das Anthroposophie wird!!!

Anthroposophie ist überhaupt gar nicht. Anthroposophie WIRD und hoffentlich so wie S.Gronbach sie machen will....sonst Gute Nacht im Dustren...

Standhaftigkeit wird zu Treue hat gesagt…

Erschließe Dich, Sonnesein;
Bewege den Ruhetrieb,
Umschließe die Strebelust
Zu mächtigem Lebewalten,
Zu seligem Weltbegreifen,
Zu fruchtendem Werdereifen.
O Sonnesein, verharre!


.....

kleiner Bruder hat gesagt…

Uschi, du sprichst mit aus dem Herzen!

Mit allen, die hier ihre Kommentare einbringen, kann ich eine gemeinsame Ebene finde, ich kann ihre Wahrhaftigkeit spüren: Manfred, Simone, Kerstin, Jasna u.s.w.

Unwahrhaftigkeit spüre ich bei Sebastian, wenn er das, was er tut Anthroposophie nennt. Er wischt dir komplette Wissenschaft weg und lässt nur einen namenlosen Geist gelten.

Er tut damit das Gegenteil und zugleich dasselbe wie viele Kritiker der Anthroposophie: Oft wurde gesagt, dass das, was rauskommt, bei den Anthros ja schön und gut sei, doch den Steiner könne man ja endlich einmal weglassen. Sebastian, soweit ich ihn nach gründlichem Studium seiner Äußerungen verstehe, lässt Rudolf Steiner als „Great Mind“ und Inspirator gelten, doch seinen Weg, die Wissenschaft, die zur Anthroposophie führt , lässt er links liegen.

Der Weg scheint ihm unzeitgemäß, unverständlich, zu mühsam, eben nicht postmodern. Was taten die Menschen in der nun auch schon wieder vergangenen postmodenen Zeiten? Spassgesellschaft, Konsumgier, Oberflächlichkeit. Man kann Anthroposophie eben nicht „Klack“ erschließen und auch nicht „Klack“ an andere weitergeben.

Wenn Sebastien Gronbach den Kurzschluss mit dem namenlosen Geist sucht – es sei ihm unbenommen.

Was daran ist Antroposophie?

Die Anthroposophie Rudolf Steiners will etwas sehr anderes für die Menschen sein. Das merkt jeder, der die Schriften auch mal liest.

Es muss gesagt werden, liebe Ingrid!

MonikaMaria hat gesagt…

Anthroposophie WIRD So ist es und sonst ist es keine Anthroposophie. So sehe ich Sebastians und unser Anliegen.

und hoffentlich so wie S.Gronbach sie machen will....sonst Gute Nacht im Dustren... Und genau so wird ist sie nicht! Wir brauchen keinen Leithammel. Wir brauchen uns und zwar wach und diesen lebendigen «Raum dazwischen».

Sonst wird es wirklich duster, aber nicht für die Anthroposophie, sondern für Sebastian.

Und wenn ich lese, was hier alles möglich ist im WIR, dann kommen wir dem Menschen in uns näher. Der Mensch sind WIR und der kennt weder weibliches noch männliches, weil er weder Vater noch Mutter hat.

(*!*)

Simone hat gesagt…

Was für ein herrliches Gebet aus den 12 Stimmungen, diesen neuen Tag in den Zwillingen zu beginnen (selbst, wenn am Himmel die Sonne aktuell noch nicht in den Zwillingen steht).

Und: ich kann gar nicht genug danken
für das "Adoramus" von gestern. Gloria...
Wenn Menschen Technik und Internet und all das auf solche Weise nutzen, wie da Libera und hier 118- wißt ihr, dann will mir scheinen, erlösen wir alles oder jedenfalls sehr viel Technisches-Elemetarisches usw. in den MENSCHEN hinein.
Dann komme ich gar nicht mehr auf die Idee, ich müßte - über das gesunde menschengemäße Maß hinaus Technik oder Internet - unbedingt vermeiden. Im Gegenteil scheint mir dann, dass dringend auch auf diese Weise all das Menschgeschaffene genutzt und angewendet werden muss und soll um sozusagen in diesen Medien (Technik, Elektronik, Elektrotechnik, Informationswelten) selbst für einen möglichst gelingenden Ausgleich zu sorgen für all das, was auch an Destruktivem und vor allem an MENSCH-Fernem durch Menschen und durch menschliche Unbewußtheit oder Absicht damit hervorgebracht wird.

Ich jedenfalls leite "Adoramus" jetzt weiter an die Mitglieder der CommunityBuilding-Gruppe in meiner Stadt, die ich in drei Wochen wieder auf zwei volle Tage treffen werde. Natürlich nie das eine ohne das andere. Aber wenn wir das so wie hier tun, dann vielleicht tatsächlich auch nicht mehr das eine ohne das andere. Und schon gar nicht mehr nur das-eine-ohne das-andere bloß aus Angst oder "Fürsorglichkeit" oder schlechtem Gewissen.
Ich jedenfalls danke von HERZEN für die gelungene Übersetzung und für die vollbrachte Überbingung dieser Übersetzung dessen, was ich bloß mit diesem kleinen Wörtchen "Blub" oder mit dem von Fäden, die ein Bild weben, nennen oder beschreiben konnte.

Ansonsten ist seit gestern bei mir Einfachheit stärker als vorher alldurchdringend im Fokus der Aufmerksamkeit. Und auch hier nicht: Einfachheit ohne Kompliziertheit, sondern Einfachheit alle Kompliziertheiten durchdringend und heimkommen lassend, nicht das eine-ohne-das-andere, sondern einander durchdringend und ergänzend und ausgleichend und heilend. Und das alles IM Menschen.

Oder: Nein, Natur nicht ohne den Geist, aber Geist oder GEIST auch nicht ohne Natur - jedenfalls solange wir sie noch haben.
Und wenn ich "Leben" sage, dann spreche ich genau von diesem Miteinander statt ohneeinander.

Mir will scheinen, dass Einfachheit gerade an der Stelle, wo wir heute menschheitlich stehen uns eine sehr nötige und sehr kraftvolle Medizin sein kann oder werden muss für alles, was wir in der nahen Zukunft durchzustehen haben werden.
Und ja, Bewußtheit, Einsicht, Klarheit, weite Erkenntnis und klare Begriffe und Fokussiertriertheiten genauso.
Der Punkt im Kreis.

Und immer: der Mensch als Brücke zwischen den Polen.
Immer wieder diese Brücke einander bauend und immer wieder einander einladend, in beide Richtungen über diese Brücke hin-und-her-zu-gehen, oder soll ich sagen zu "weben".

Auf dass tragfähig wird, was da mit unseren Händen oder Füßen oder Herzen und Worten entsteht.

Anonym hat gesagt…

Hi Maria,

sebastian ist doch kein Leithammel, verdammt! Oh Gott, diese Angst der Deutschen, daß jemand, der sich etwas aus der Masse heraushebt, sofort in die Leithammel-Kiste gesteckt wird. ALLE sollen gleich sein und ALLE sollen gemeinsam marschieren...als wäre das WIR-Ego kleiner, als gäbe es keinen Gruppen-Narzissmus und als könnte man dem aus dem Weg gehen, indem man gegen starke Leader ist...

Bisher erfährt sebastian durch seine so-sein vor allem eines: Brutale und unmenschliche Abneigung, die soweit geht, daß man ihn als Feind der Anthroposophie bezeichnet...Als Teufel in Anthro-Gestalt...

Warum die Angst davor, daß einer einmal mehr leuchtet als andere? Kann das nicht ein Ansporn sein, ebenfalls zu leuchten? Können nicht einmal die Fähigkeiten eines einzelnen Menschen in großer Hingabe gewürdigt werden, ohne daß ihr Deutschen sofort wieder diese Leithammel-Angst habt?

Mr.Tom

Simone hat gesagt…

" ... Dann komme ich gar nicht mehr auf die Idee, ich müßte - über das gesunde menschengemäße Maß hinaus - Technik oder Internet unbedingt vermeiden. ..."
- sollte es heißen, aber das habt ihr euch vielleicht ja schon gedacht.

Und: man kann nicht nur linear von oben nach unten, sondern auch zirkulär, im Kreis weben. Interessante Erfahrung. Ich kann nur einladen, das auch mal auszuprobieren. Die Fähigkeiten, die man für das eine braucht, sind zum Teil andere, als man sie braucht, um auf die andere Art zu weben. Und wir als Menschen sind gesegnet mit der Kraft beides auszubilden oder auszuüben und weiterzuentwickeln, so dass tastächlich aus deren Zusammenklang möglicherweise ganz was Neues entsteht.

Anonym hat gesagt…

:-)))

Ähhh??? Kann mir mal jemand sagen, was das hier soll? Hat Sebastian Gronbach sich an irgendeiner Stelle so verhalten, oder das für sich beansprucht, was ihm hier unterstellt wird? Guru? Leithammel? Er nennt sich ja nicht einmal "Lehrer!", sondern Dienstleister...

Anthroposophen sind wirklich ein armes Völkchen. Dieser Krampf immer. Bääähhhh! :-)

Simone hat gesagt…

Ich spreche ins Feld hinein, nicht nur zu dir, lieber Mr.Tom:

Ja, selbst du nimmst eher das Wort Leader, statt das Wort Führer.
Im Deutschen haben wir noch das Wort Leiter z.B., um nur ja nicht das Wort Anführer oder gar Führer benutzen zu müssen.
Und ja, vielleicht sind "wir Deutschen" im menschheitlichen Feld speziell geeignet, die Wächter oder Hüter vor allen Gefahren blinder Leithammel-Gefolgschaft zu repräsentieren.
Bloß sind wir - soweit ich das sehe - aktuell kollektiv und individuell an unendlich vielen Stellen nicht weniger blind und inaktiv als damals.

Und ja, um das wirklich mehr und mehr ausfüllen und besser und besser aktiv repräsentieren zu können, sollten wir vielleicht endlich damit aufhören, uns mit dieser Rolle im Kollektiven selbst zu idendifizieren oder uns indendifizieren zu lassen. Erst dann und nur dann kann meines Erachtens anfangen, dass wir diese Rolle - genauso wie jede andere! - wirklich gut und immer besser und immer bewußter und mit vollem "Ernst" spielen können. Erst dann eröffnet sich all das von unserem Potential als Mensch, als Nation, als Gesellschaft, Gruppe, Menschheit, was jetzt noch zurückgehalten, blockiert oder verboten erscheint.

Simone hat gesagt…

Es gibt ein weiteres gutes Buch, das ich gerade mal hernehme - in Dankbarkeit, Respekt, Ehrung dessen, dass mir Mindell da so gute Begriffe geliefert hat, die ich benutzen kann, um das zu leben, was zu leben ich gekommen bin. "Das Jahr Eins" ... aber darin finde ich nicht gleich das, was ich gerade meine, also nehme ich nun doch "Mitten im Feuer", S.40:

Da gibt es in der Weltarbeit (und nicht nur bei Mindell) den Begriff der "Ältestenschaft".

"Weltarbeiter und Weltarbeiterinnen schärfen unser Bewußtsein für persönliche Themen, Gruppenthemen und soziale Themen. Sie sind Wächter der Demokratie, überall und zu jeder Zeit. Ein Ältester - selbst ein junger - muss sich frei fühlen, Schwierigkeiten zu machen. Ein Ältester steht für alle Seiten. Wenn Menschen drohen, gegen Mainstreamsitten zu revoltieren, wenden sie sich weder gegen den Mainstream noch gegen die Protestierenden. (Denn:) In demokratischen Ländern resultieren Veränderungen (auch) aus bürgerlichem Ungehorsam." (in Klammern eigene Ergänzung)

Und weiter oben im Text:
Weltarbeiter bieten an, Probleme zu facilitieren, die in ihrem Haus, an ihrem Arbeitsplatz, im Supermarkt oder auf der Straße auftreten. "... Wie definieren Sie soziale Verantwortung? Schließt Ihre Definition mit ein, bei sozialen Spannungen überall, auch im Kino oder im Restaurant, zu intervenieren? Um mehr als ein Konfliktvermittler oder ein Organisationsexperte zu sein, um wirklichen Wandel zu bewirken, werden Sie diese Fragen beantworten und Ihre innersten Ziele klären müssen."

Anonym hat gesagt…

Hallo kleiner Bruder,

weißt Du, ich finde das grad sehr interessant, dass Du mit uns, die wir hier kommentieren, eine gemeinsamen Ebene findest, aber mit demjenigen, der hier diese FREIRÄUME dafür erst erschafft nicht. Denn zB habe ich gerade kaum etwas von Steiner gelesen.

Ich fühle mich hier, als sei ich in der Ausbildung.

Aber in einem Raum des FREIEN GEISTES, des Geistes. So empfinde ich das hier.

Ich könnte auch sagen, ich habe das Gefühl, dass ich hier im Klassenraum einer WAHREN WALDORFSCHULE sitze, so wie sie meinem Empfinden nach einmal von Steiner selbst erdacht war.

Ich musste auch gerade mal an die Tatsache denken, dass das Durchschnittsalter der Anthroposophischen Gesellschaft 63 Jahre beträgt und in diesem Zusammenhang die Aussage von Anonym:

"Und dieses "beim Namen nennen" ist der Todes-Virus der Anthroposophen"

Das heißt es werden wohl irgendwie die verschiedenen Ebenen und Hierarchien (um in Wilberscher Sprache zu sprechen) vorwiegend als "Machthierarchien" statt als "Wachstumshierarchien" gesehen.

Wenn ich mich in der Anthroposophischen Gesellschaft als 32jährige nicht Willkommen fühle, dann weil ich den Eindruck habe, dass mir dort ein "geistiges Konstrukt" vorgehalten wird, das in sich bereits FERTIG und erschaffen sein soll, was mein Verständnis von Dogmatisierung ist und irgendwie spürt man es selbst bei denen, die behaupten, dass es nicht so sei.

Das ist so, als ob jemand für mich eine GeburtstagsParty organisiert hat, alle Leute eingeladen hat, die Geschenke verpackt hat, mich aber nicht in den Raum einläßt, wo das ganze stattfindet, sondern mir vor der Tür davon berichtet, wie schön dort MEINE PARTY gefeiert wird. Geil und ich hock da und hätt irgendwie auch lieber ins Kino gehen können.

Wenn es im Interesse der Anthroposophischen Gesellschaft ist, Menschen zu erwecken (und so verstehe auch das Anliegend Steiners), dann muss man doch auch verstehen, dass auf gewissen Ebenen die Menschen noch nicht Wach sind und WIEDER greife ich auf "MENSCH ERKENNE DICH SELBST". Da höre ich auch MENSCH WERDE oder MENSCH ERSCHAFFE DICH SELBST.

Und da tätschelt mir dann jemand den Kopf und sagt mir: "Ja mein Kind, Du bist halt noch nicht so weit... aber bald siehst Du auch Jesus vor Dir stehe. Mach nur schön Deine Übungen und halt Deine Emotionen unter Kontrolle."

Wie soll ich mich in der Schöpfung selbst erkennen, wenn ICH SIE NICHT ERSTMAL SELBST ERSCHAFFEN?

Ich muss ein Kunstwerk erst erschaffen, damit ich es mir dann ansehen kann und mich in ihm selbst erkennen kann!

Ist das nachvollziehbar?

Ich als 32jährige bin nicht auf der geistigen Ebene einer 63järigen und mit irgendeiner Art der Dogamtisierung werd ich da auch nicht hingelangen. Und Dogamtisierung entsteht meiner Ansicht nach auf JEDER EBENE, die als einzig existierende BEGRIFFLICH festgemacht wird.

Die Naturwissenschaft wird hier ganz und gar nicht ausgeschlossen. Es werden nur die entsprechenden Freiräume geschaffen, um die Zusammenhänge SELBST ZU ERKENNEN.

(Hab am Sonntag grad den Film "Illuminati" im Kino gesehen. Ziemlich Geiler Film!)

Mir fällt grad der Satz von Woody Allan ein, der mal gesagt hat: "Ich würde nie zu einem Club gehörden wollen, der mich als Mitglied akzeptiert."

Kann ich nachvollziehen :-)).
(e.e.e.e.ego)

VOR-STELLUNG stellt sich VOR mich hin und ich seh nicht DAS, was wirklich ist.

Wenn ich zB diese Sinnlose Tätigkeit mache, mir täglich um 12.00 Uhr den Ring dreimal um den Finger zu drehen, dann deshalb, weil ich (Jasna) diese Entscheidung getroffen habe und meinem großen ICH (GottVATER, der LEERE, dem NICHTS, dem Kosmos) damit den Auftrag gegeben habe, mich täglich nicht um 11.58 Uhr und auch nicht um 12.01 Uhr daran zu erinnern, sondern täglich um 12.00 Uhr daran zu erinnern, dass ich IHN gebeten habe, mich daran zu erinnern.

Das nenne ich geistige Schulung.
Was diese dann für Auswirkungen haben wird auf mich und mein Leben, kann ich erst erkennen und erfahren, wenn sie stattfindet.


Eine Schöne Zeit wünsche ich.

Von Herzen
Jasna

manroe hat gesagt…

Wir sollten den Leiter in uns selbst im Miteinander entdecken und stärken helfen, anstatt immer zu verweisen auf andere.

Und der "Leithammel" ersteht ja in den jeweiligen Seelen zumeist gepaart mit einer gewissen Wollust - endlich ham wir mal wieder einen Leithammel!! Es scheint da eine gewisse Lust zu herrschen, sich immer noch freiwillig zu unterwerfen. Wie man sich da eigentlich selbst beleidigt !!

UND DIES sich freiwillig Unterwerfende wäre tunlichst zu unterscheiden von einem Anerkennen bestimmter Handlungen und Taten.

ABER dennoch wäre mitzumachen im genauen Hinsehen und dem nicht gleich alles Hinnehmen, nur weil es von vorne kommt. Es ist eine menschliche Gesamtsache, um die es hier geht. Also beteiligt euch, genau hinsehend, damit man gut formen kann.

Man sollte schon "kritisieren" dürfen, anmerken, bedenken, aber nicht unbedingt anschuldigen. Und auf Kritiken sollte man sich bemühen zu antworten, andernfalls verbliebe man im unfreien eigenen Saft, der dann vor sich hinblubbert. Nicht ersticken, durch was auch immer, sondern befreien.

Manfred

Simone hat gesagt…

Oh wie liebe ich die Früchte deines bisher-Geworden-Seins Jasna, mit denen du uns speist!

Und ich spinne mal eben noch etwas an dem Faden von zuvor weiter. Da war noch was zu sagen.

Auch Weltarbeitersein oder Ältestenschaft ist nichts weiter als eine Rolle - mit der ich mich aber, indem ich sie vollen Ernstes spiele, in soweit idendifizieren kann, dass ich mir darin immer mehr Fähigkeiten und Fertigkeiten aneigne und so dem Feld immer besser zur Verfügung stehe. Und alle Rollen im Feld können jederzeit in Bewegung geraten, routieren, zu tanzen beginnen ... so dass manchmal auch Symphonie entsteht. Dahin geht mein tiefstes Sehnen Und meine Antipathie dagegen, dass Menschen Menschen anbeten oder in den Himmel heben, die ist mir dabei hilfreiches Werkzeug, denn sie schärft mir meine Sinne dafür, wo eben gerade das stattfindet und Rollen drohen fest oder destruktiv zu werden, ganz ähnlich, wie Deutschland oder Deutsche vielleicht besonders gut geeignet sind, Anhängerschaften oder Führerschaften wacher als andere zu idendifizieren.

Genau. Ich kann meine "Progamme" oder "Engramme" oder noch nicht voll verheilten "Wunden" benutzen, die Wachheit, die gerade daraus resultiert, konstruktiv einzusetzen und einzubringen, statt nur mich mit diesen Wunden auf ewig zu idendifizieren und dafür schlecht zu machen und abzulehnen und zu glauben, ich wäre damit noch lange nicht und sowie so nie entwickelt genug, um dem Ganzen sinvoll und bereichernd auch jetzt schon und auch damit statt ohne das zur Verfügung stehen zu können.

Dass es sowieso nur EIN ICH gibt und alle "ego"-usw.-Begriffe nur eine Hilfe waren auf dem Weg dahin, dir dessen voll gewahr zu werden, das scheint dann vielleicht erst später oder nur ab und an auf. Aber das wird dann egal, wenn du dein Leben erst einmal wirklich von da aus begonnen hast zu leben.

Simone hat gesagt…

Ja, Manfred. Und deine Unterscheidung zwischen Dankbarkeit (Ehrung, Würdigung, Akzeptanz) und Anbetung fand ich sehr hilfreich.

Und das konnte sich verbinden mit dem, was Kleiner Schisser gestern gesagt hat und zu den Worten hinfühern, die ich gerade zuletzt dazu noch gemacht habe.

manroe hat gesagt…

Hallo Jasna,

vielen Dank für Deinen letzten Beitrag, habe ihn grade unterschrieben :)) insbesondere den hier:

"Ich würde nie zu einem Club gehören wollen, der mich als Mitglied akzeptiert."Manfred

Simone hat gesagt…

Hier bei uns ist heute total blauer Himmel und ich werde gleich rausgehen und noch einen Spaziergang machen bevor ich arbeiten gehe.

Nun hat die vorhandene Kapazität leider wieder nicht ereicht, um alles aufzugreifen und sich weiterbewegen zu lassen, was hier sonst noch stattgefunden hat.
Aber ich bin guter Hoffnung.
Das wird schon WERDEN. Wenn die Zeit dieser Dinge gekommen ist, dann ereignen sie sich auch. Und bis dahin tun wir aus meiner aktuellen Perspektive betrachtet genau das: immer weiter den Boden bereiten miteinander, für das, was aus diesem Miteinander noch alles erwachsen will und kann.

Anonym hat gesagt…

:-))

Kennt Ihr das?:
Wenn jemand sagt: "Nein, bitte bete mich nicht an, ich will das nicht.", dass man ihn dafür nur noch mehr anbetet??
:-)))

Das hat was mit Naturwissenschaft zu tun, Physik:

Wenn jemand 20kg gegen eine Wand presst, dann drückt diese Wand mit eben diesen 20kg zurück.

Da kann man drüber hinauswachsen.

Gut, dass GottVATER nicht sagt, dass er NICHT angebetet werden will.

Jasna

manroe hat gesagt…

@Jasna

"Kennt Ihr das?:
Wenn jemand sagt: "Nein, bitte bete mich nicht an, ich will das nicht.", dass man ihn dafür nur noch mehr anbetet??
:-)))"
Es geht NICHT darum, dass das jemand einem sagt oder empfiehlt, SONDERN dass man es erkennt, selbst !!

Das stünde dann ÜBER der psychologischen Ebene, die zumeist unbewusst vor sich hin dümpelt und für die von Dir aufgeführten Fälle angreifbar ist.

Und inzwischen heisst und sollte es heissen Menschen-Weihehandlung und nicht mehr Gottesdienst.

Gottvater bedarf nicht unseres Dienstes, er wartet darauf, dass wir erkennen.

Manfred :))

Simone hat gesagt…

Ja. Stimmt. Danke, Jasna.

Und: ich merke, wie ich damit gleich wieder in die andere Nische springen will: Okay, dann mache ich liebe gar keine Worte mehr. Ist besser. Worten deckt eh nur meine Schwachstellen auf.

Danke dir. Und ich bekräftige erneut, trotzdem nicht wieder ins Nicht-Worten zu verfallen.

Denn ja, ich kenne das Phänomen, dass gerade mein Widerstand etwas aufrecht erhält.

Uns sicher auch das hat mich mitbewegt, dieses Thema nochmals aufzugreifen und einzubringen. Denn tatsächlich fühlt sich das bei mir noch nicht rund oder voll oder gut an, sondern eher eckig oder unvollständig. Da will noch was heimkommen.

Nochmal Danke.

Und wie geht's jetzt weiter?

Ich komme heute nachmittag so gegen 17.00 Uhr zurück.
Bis dahin.
Simone

Anonym hat gesagt…

Liebe ALLE,

Absolut UND Relativ.

Auch ein physischer VATER hat mich gezeugt, um mich vorübergehend zu begleiten, damit ich DANN auf der entsprechenden Entwicklungs-Stufe über ihn hinauswachsen kann, ihn im Absoluten erkennen kann.

Monika hat mir mal erklärt, dass das GÖTTLICHE LICHT den Männlichen Aspekt repräsentiert und die Materie der Weibliche Aspekt ist.

Um zu diesem Männlichen Aspekt, Gott, dem Licht IN MIR zu gelangen muss ich mich mit dem auseinadersetzen, was mir als Männlicher Aspekt im Bereich des RELATIVEN gezeigt, dargestellt wurde.

Das geht in den Bereich der Schattenarbeit.

Ich bin zB ohne Vater aufgewachsen, hatte absolut garkeine männliche Bezugsperson und habe diese in Beziehungen zu älteren Männern gesucht.

Ich bin immer noch und immer wieder in einem Prozess.

Ich bin ein Mensch im WERDEN, in der Ausbildung meiner Selbst.

Und Ihr alle helft mir dabei.
Dafür danke ich Euch.

Von Herzen
Jasna

Kleiner Bruder hat gesagt…

Liebe Jasna,

ja, Ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass Du Dich bei den beschriebenen Freunden nicht wohl fühlst. Das ginge mir auch so, und da sehe auch ich kein Licht der Hoffnung. Und vielleicht sehen die
Mitglieder es auch längst nicht mehr. Tragisch.

Zum Glück durfte ich mehrere über 70-Järige kennen lernen, wo es mir anders ging! Zugegeben, die waren auch nur mit einem Bein in der AAG.

Und auch vor Rudolf Steiner gab es wahre Anthroposophen. Welche Individualitäten haben die Menschheit denn weitergebracht? Die die die Wahrheit liebten mehr als ihr Leben! (Judas ja auch...)

Und Wahrheit braucht auch keinen Namen, sie braucht nur Zwischen-Raum. Sie ist im selbstlosen Schaffen. Sobald ich mich auf eine Tat im WIR ganz einlasse. Selbstlos.

Und wenn ich Wahrheit, oder Licht oder Christussonne sage sind das nur begriffliche Annäherungen, das gemeinte zu begreifen, keine Definitionen.

Auch ein Spruch von Rudolf Steiner ist nichts gegebenes, sondern eine Aufgabe, Schöpfungsaufgabe, um letztlich sich zu bilden.

Im konkreten Tun ist das Sein, das Überpersönliche. Davon spüre ich hier im Dialog etwas.

>>Ich kenne keine nicht-anthroposophischen Worte, die besser beschreiben, was Anthropsophie sein will und sie chrakterisieren ebenfalls meine Erfahrungen und somit das, was ich will.<<

Das ist das Haar in der Suppe.

Beschreiben diese nichtanthroposophischen Worte wirklich was Anthroposophie sein will?

Kapier ich nicht. Wie sollen nichtanthroposophise Worte beschreiben was Anthroposophie will?

Kann Unwahrheit Wahrheit beschreiben?

Wieso sagt er nicht einfach wie ES IST!!!

Kleiner Bruder hat gesagt…

-

"Die Frage lautet: Warum?
Die Antwort lautet: Warum nicht?"

Sein oder Nichtsein, das ist hier die frage.

Spring!

Kleiner Bruder hat gesagt…

.

...und, was hast Du gesehen?

Licht?

Oder Nebel?

Kleiner Bruder hat gesagt…

Ja, Du musst das Licht Wollen!

manroe hat gesagt…

Hallo kB


"Kapier ich nicht. Wie sollen nichtanthroposophise Worte beschreiben was Anthroposophie will?"Sebastian hat eine klare Vorstellung von der Anthroposophie und bemerkt, dass sogar Nicht-Anthroposophen selbige besser beschreiben können als es die ihm bekannten Anthroposophen können oder tun.

Und nichtanthroposophische Worte, wenn man nicht davon ausgeht, dass selbige lediglich von Anthroposophen ausgesagt werden können, können durchaus beschreiben, was Anthroposophie sein will.

Aber dennoch sollte man immer wach bleiben und selbst denken.

Manfred

manroe hat gesagt…

"Die Frage lautet: Warum?
Die Antwort lautet: Warum nicht?"
Also diesen Spruch halte ich mit für einen der dümmsten, die ich kenne. Das ist ein absoluter Plattmacher !!Manfred

Anonym hat gesagt…

Liebe ALLE

"Mein Selbst es drohet zu entfliehen
Vom Weltenlichte mächtig angezogen
Nun trete du mein Ahnen
In deine Rechte kräftig ein
Ersetze mir des Denkens Macht
Das in der Sinne Schein
Sich selbst verlieren will."

(Rudolf Steiner)

Sein oder Nichtsein?

Walsch schreibt, der Mensch ist kein "menschliches TUN", sondern ein "menschliches SEIN"!

Das TUN gebährt sich aus dem SEIN!

Wenn ich also Frieden erschaffen will, muss ich erstmal FRIEDEN SEIN, damit dieser FRIEDEN sodann in meinem TUN resoniert.

Aber hier kommt man wieder an einen Punkt wo Klarheit geschaffen werden muss, denn FRIEDE ZU SEIN darf nicht dazu führen den UN-FRIEDEN zu verdrängen oder zu verleugnen. Das ist nicht Sinn der Übung. Hier rutscht man wohl ganz schnell in diese New-Age-wirsindalleLichtundLiebe-Spinnerei hinein, was irgendwie dazu führt, dass alles um einen zusammenbricht und man selbst inmitten des eigenen Trümmerhaufens steht und Licht und Liebe prädigt.

So ist das nicht gedacht :-)!

Es ist mehr so als ob die Standhaftigkeit dazu führt, dass nicht mehr Unfriede herrscht, sondern als ob der FRIEDE den Unfrieden beherrscht, also im evolutionären Sinne quasi.

So nehm ich das wahr.

...und jetzt ist es Zeit für den Seelenkalender.

Jasna

manroe hat gesagt…

@Jasna

"Das TUN gebährt sich aus dem SEIN!""Wenn ich also Frieden erschaffen will, muss ich erstmal FRIEDEN SEIN, damit dieser FRIEDEN sodann in meinem TUN resoniert."Also ich denke dazu, dass der menschliche Geist durchaus bereits anfangen kann mit etwas, was er noch nicht kann, im Sinne von noch nicht errungen haben. Er kann sich Ziele setzen, die er dem bislang Erlebten entnimmt, Ideale, die er bereits vergleichen kann mit dem was er bereits kennt.

Vielleicht liegt hier die moralische Fantasie begründet, von der R. Steiner spricht. Im Geiste kann man sich selbst voraus sein. Würden die beiden Zitate gesetzmässig wirken, könnte ich mir eine Entwicklung schwer vorstellen.

Manfred

Anonym hat gesagt…

@Manfred

Der Satz: "Die Frage lautet Warum? Die Antwort lautet Warum nicht?" ist der Schlussatz des Buches "Verflixte Erleuchtung" von JedMcKenne (einer der großen Lehrer der Erleuchtung). Es ist so ein wahrer Satz, dass "99.9% seiner Leser wohl nicht bemerken werden, wie tiefgründig und wahr diese Beschreibung ist"....

Oder um gronbach zu sinngemäß zitieren:
"Der Satz ist nicht heilig oder profan - allein unser Bewusstsein entscheidet, wie tief wir in die Dinge, Ereignisse, Sätze und Menschen blicken können. Wenn wir tief genug blicken, sehen wir uns immer selber in die Augen. Begegnung ist Selbstbegegnung.

Ob das profan ist oder heilig, wenn Du Dir in die Augen schaust - das entscheidest DU."

Wenn der Weise spricht klingt es für die Narren oft wie Narrheit....(aber bei Euch sind ja alle ein großes WIR und keiner darf vorne stehen...sorry) :-)

Erstaunlich, wie hier über solche Menschen und Sätze mal flugs ein Urteil gefällt wird...

Mr.Tom

Anonym hat gesagt…

Hallo Jasna,
"Wenn ich also Frieden erschaffen will, muss ich erstmal FRIEDEN SEIN, damit dieser FRIEDEN sodann in meinem TUN resoniert."


Wollte jemand Maler werden und er
würde dafür erst Maler s e i n wollen, so jemand würde in Ewigkeit
kein Maler werden.

Habe ich a l s Maler die Frage, wer bin ich,dann schaue ich nicht auf mein zuletzt gemaltes Bild, sondern ich beginne ein Neues.

B.

manroe hat gesagt…

@Mr. Tom


"Die Frage lautet Warum? Die Antwort lautet Warum nicht?"Der Sinn dieses Ausspruchs ist ja eigentlich nicht schwer zu erfassen und wenn man versucht ihn noch tiefer zu erfassen, dann kommt man sicherlich auch weiter damit "... allein unser Bewusstsein entscheidet ...", ist mir schon klar.

Ich halte es immer mit dem Satz "Es kommt immer drauf an", der hat vielleicht ähnlichen Charakter.

ABER: Man sollte ihn gezielt einsetzen, schon allein weil er Tiefe hat und ihn nicht einfach so in irgendwelche Kommentare hineinschleudern - dann wirkt und ist er so wie oben von mir beschrieben, als Denkersatz, einfach mal so ... immer wieder... was soll das???

peace / Manfred

manroe hat gesagt…

Lieber Mr. Tom

"Wenn der Weise spricht klingt es für die Narren oft wie Narrheit....(aber bei Euch sind ja alle ein großes WIR und keiner darf vorne stehen...sorry) :-)"Das musstest Du mal wieder loswerden, was?

Ich glaube WIR meinen das so, dass man den eigentlichen Leiter und "Führer" in sich selbst aufsuchen sollte und versuchen von ihm aus Fragen zu stellen, zu handeln, zu sein.

Ich denke nicht, dass Sebastian irgendeinen Schaden davonträgt, wenn wir das so versuchen zu tun, sondern ganz im Gegenteil. Andernfalls hätte er nämlich keine Partner.

Ich glaube wirklich fest daran, weil ich es so erleben kann, dass man so schnell als möglich das WIR suchen und finden sollte, weil das die Gemeinschaft der Gegenwart und kommenden Zukunft sein wird und ist.

Dieses: Gemeinschaft trotz starker Individualität, ganz einfach weil eine starke Individualität keinen Sinn ergibt ohne dies WIR! Steiner spricht vom Kommen des Kampfes Aller gegen Alle. Ich sehe darin den Krieg der Individuen gegeneinander. Wie könnte der gemildert werden?? Genau !! Durch ein erkanntes und gelebtes WIR, so rasch wie irgend möglich !!

Und in diesem WIR wird es überhaupt nicht auftauchen, wer vorne oder nicht ist, was hier "herrschen" wird, das sind die Fähigkeiten des jeweils Einzelnen, weil sie zusammentragen können um das und was es geht.

Die Fähigkeiten werden die "Führer" sein! Eigentlich sind sie es eh schon, aber wir schauen da noch dran vorbei, tja.

in diesem Sinne
Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

und hoffentlich so wie S.Gronbach sie machen will....sonst Gute Nacht im Dustren... «Und genau so wird sie nicht! (das ist war falsch) Wir brauchen keinen Leithammel.» Das war mein Satz dazu.

Mir ist schon wichtig, dass jeder Einzelne im «Werden» ist. Lehrer ist auch der Stein, über den ich stolpere.

Personenkult geht gegen meine Auffassung eines freien Menschen. Jeder darf da selbstverständlich eine andere Meinung haben. Das, was ich unter WIR verstehe, ist nicht eine WIR-Soße, sondern das wache Einbringen eines jeden Einzelnen, ob er erleuchtet ist oder nicht.

Ich sehe Sebastian als wahren Dienstleister. Seine Dienstleistung ist das Bewegen des Festgefahrenen und dafür bin ich ihm dankbar. Geist bewegt alles. So ist es. Das ist wahr.

Im Übrigen bin ich keine Deutsche, sondern Europäerin und in erster Linie ein freier Mensch, der dafür 100% die Verantwortung übernimmt, konkret: ich fühle mich «nicht nur für mich» verantwortlich, sondern auch für das Gelingen des WIR.

Zur Europäerin: ich bin Ausländerin (Schweiz, Italien, Österreich und wohne seit 12 Jahren in Deutschland).

Und nun zum obersten Satz zurück. Diesen kann ich ja auch falsch verstanden haben. Im Zusammenhang mit anderen Kommentaren, kam er bei mir so an. Denn: ich hoffe sehr, dass er (Sebastian) sie (Anthroposophie) so macht, wie er sie machen will.

Jeder macht «sie» so, wie er kann. Die Korrektur kommt mit jeder Garantie. Und die kommt von uns. Wie wir hier so schön erleben können.

Herzlich
MonikaMaria

PS. Manfred, ich sehe grad, Du hast das Thema auch aufgenommen. : )

Anonym hat gesagt…

"Habe ich a l s Maler die Frage, wer bin ich,dann schaue ich nicht auf mein zuletzt gemaltes Bild, sondern ich beginne ein Neues."

...selbst dann, wenn ich weiß, dass es sein wird wie das eines andere!

Wieviele Bilder können gemalt werden?
Wieviele Melodiene komponiert werden?
Wieviele Gedichte geschrieben werden?
Wieviele Tränen vergossen werden?
Wieviele Engel gesehen werden?
Wieviele Lieben geliebt werden?

Wieviele Gedanken vergessen werden?
Wieviele Träume gelebt werden?

Wer bin ich?

:-)

Von Herzen
Jasna

PS: Würde ich auf diese Fragen ne Antwort bekommen, würde der "Tag kommen, an dem die Erde Still steht"

Anonym hat gesagt…

@Jasna

Man sollte auf konkret beantwortete Fragen nicht mit einem verträumten Gedicht antworten. :(

U.

Simone hat gesagt…

Oh Jasna,

gib ja nichts auf irgendein "man sollte ..."
Verträumte Gedichte gehören aus meiner Perspektive gesehen unbedingt dazu, denn nur so können wir uns mehr und mehr dem nähern, was mir für uns hier auch wichtig ist. Nämlich zunehmende WORT-Künstlerschaft.

Jedenfalls ich möchte dich an dieser Stelle gern einmal in den Arm nehmen dürfen in meiner Freude über die Qualitäten deiner Kommentare.

Simone hat gesagt…

Auch wenn sich hier inzwischen schon wieder Vieles weiter bewegt hat, knüpfe ich nochmal an an dem, wohin ich vorhin aufgehört habe.
Und ich teile den Kommentar in zwei Teile, weil das Kommentarformular bei Versenden im Ganzen irgednwelche Schwierigkeiten hat.

Aktuell ist mir unser Raum hier immer noch zu heilig, als dass ich mich von ihm weg woanders hin bewegen würde, um z.B. diesen furchtbar langen Kommentar als extra Beitrag in MissionWir einzustellen. Das scheint mir im Moment keine wirklich angesagte Option.

Weiterzubewegen, was die Frage der Anbetung betrifft - und das ganz vom Persönlichen aus diesmal - das will ich hier tun, solange bis es wirklich rund ist auch für mich, es sei denn jemand sagt laut und sehr deutlich: "Stopp mal, kannst du das nicht mit dir selbst ausmachen? Ich sehe nicht im Geringsten, was das hier noch mit uns zu tun haben soll."

Darin liegt mir hier im Blog oder Internet-Foren überhaupt eine anscheinende Gefahr, dass manchmal Schreiben bzw. Veröffentlichen parallel geschieht und so nicht so deutlich, wie in einer realen Gruppe oder Begegnung, spürbar wird, woentlang sich die Energie des Ganzen gerade hinbewegen will. Auf meinem Spaziergang im Botanischen Garten vorhin habe ich gemeint, dass hilfreich sein könnte, mitunter am Computer die Augen zuzumachen und innerlich in der Tiefe nachklingen zu lassen, was ich gelesen habe. So kleine Lücken für die Stille zu schaffen - vielleicht würde das erlauben, noch mehr in ein gemeinsames Fließen zu kommen. Allerdings würde das meine Gesamtzeit vor dem Computer noch erhöhen und dass mir das körperlich nicht wirklich wohltut, dass wißt ihr ja sicher noch alle aus meinen März-Beiträgen.

Okay, genug damit. Jetzt zum eigentlichen Thema.

So ganz sicher bin ich nicht, inwieweit Geschichten, wie die Folgende hier im Blog Platz haben.
Ich sehe, dass meine Kommentare hier ungleich mehr Raum einnehmen, als viele andere.
Ich kriege das, worum es geht, jedenfalls im Moment nicht kürzer auf den Punkt gebracht. Und wie anderswo schon ausgesprochen: wenn es mir hier um's Sparen ginge, würde ich gar nicht erst anfangen, überhaupt auch nur ein Wort zu machen.

Ich schreibe jetzt, was ich schreibe, im Glauben im Vertrauen, in der Hoffnung oder Zuversicht, dass auch so ganz Persönliches irgendwie heilsam auch an anderen Stellen werden kann.

Simone hat gesagt…

Thema Anbetung also:
Dass dieses Thema bei mir da ist, scheint mir für mich nichts mit irgendwelchen Erfahrungen in dieser Inkarnation oder irgendeiner anderen zu tun zu haben. Eher ist das so, wie geschaut zu haben im späten Nachtodlichen zurückblickend um erschüttert zu erkennen: "Wißt ihr eigentlich, wie viele erniedrigt werden müssen, damit auch nur einer erhöht werden kann?!?"

So im Sinne von: "Um nichts in der Welt will ich das jemals wieder so leben oder ausführen, wie ich das hier jetzt sehe. Gleichheit, Gleichberechtigtheit und Geschwisterlichkeit sollen mir neben der Freiheit nächstes Mal noch sehr viel wichtiger werden, als sie mir das auch beim letzten Mal schon waren. Wie blind bin ich gewesen, dass ich das damals nicht vollständig durchschaut habe!!!"

Und mit diesem "erhöht" oder "erniedrigt" war da weniger gemeint ein auf- bzw. abgewertet werden oder ein Schlechtmachen oder zum Angebeteten gemacht geworden zu sein. In dieser Rückschauperspektive oder Draufsicht war mir klar, dass ich mich im Leben nie so erhöht erlebt hatte, wie jetzt im Nachtodlichen. Im Leben war ich immer mehr gewesen mit dem Blick auf meine Gleichberechtigtheit, Gleichwürdigkeit, Geschwisterlichkeit mit allen Wesen. Aber im Nachtodlichen sah das auf einmal aus wie ungeheuer bevorzugt, gesegnet, erhöht eben - auch und vor allem mit Hilfe oder wie auf Kosten all derer, die dafür die Rollen der "Niedrigeren" übernommen haben.

Und jetzt in diesem Moment scheint es fast so, als wäre diese Einsicht mir nur so oder leichter aushaltbar, wenn ich auf das Routieren der Rollen und dass wir eben jeder sozusagen Dienstleiter im Feld sind,(mit jeder Rolle, die wir haben oder übernehmen oder spielen,) wenn ich darauf immer wieder mit solcher Vehemenz hinweise (so dass es euch nach anfänglichem Interesse nun vielleicht schon aus den Ohren rausquillt?)

Aber zurück zum Thema: denn mir scheint es gerade so, als ob gerade jetzt und zum ersten Mal überhaupt und nur dadurch, dass hier dieser Raum dafür vorhanden ist, sich eine andere Art der Betrachtungsweise eröffnet, als mir bisher zur Verfügung gestanden hat.
Was in diesem Thema an Emotionen drin gelegen hatte, ist schon längst entleert oder aufgelöst. Und dennoch ist immer noch ein Rest übrig. Etwas, was eher wie eine Entscheidung, einen Beschluss, Wille oder Absicht sich anfühlt.


Und damit wird mir jetzt klar: Ich kann auch so auf das Beschriebene schauen, dass ich in anderen, in heutigen Worten sagen müßte: "So viele Leben in niedrigeren oder früheren Entwicklungsstufen waren nötig, haben vorbereitet, hingeführt dahin, wo wir heute stehen, was uns heute gegeben ist, was für uns heute vorhanden ist! Auf so tiefem, so stabilem, so tragfähigem Grund stehen wir heute.
So viele haben schon mitgebaut an dem, dem eine weitere Etage oder Kathedrale hinzuzufügen wir heute angetreten oder aufgefordert sind. " - Dass wir uns dessen gewahr oder dass ich mir dessen bewußt(er) werde, dafür war das Mittragen dieses Nachtodlichen Beschlusses bis hierher und hierhinein gut. Zu sehen, wie das tatsächlich bis ins ganz Individuelle hinein zutrifft, was Wilber beschreibt als sozusagen "die Evolution des Realisationsbegriffes". Dass auf jeder Menschheitsentwicklungsstufe wieder neu auch das, was unsere jeweils höchste Realisation ist, mitwachsen und sich weiterentwickeln kann und muss. Jedenfalls sieht es mir aktuell so aus, als ob mir in dieser Rückschauperspektive damals der uns heute zugängliche Begriff der Evolution oder der stufenweisen Entwicklung noch gar nicht zur Verfügung gestanden hat.
Allein dafür: zu sehen, dass das Ganze tatsächlich nie aufhört und immer weitergeht, allein dafür - neben allem anderen - war es nötig, zurückzukommen, mal in ganz einfachen Reinkarnationsvorstellungen gesprochen.
Da scheint ein neuer Begriff auch tatsächlich neue Perspektiven zu eröffnen. Bisher noch nicht dagewesene Sichtweisen, die allem vorher vorhanden Gewesenem hinzuzufügen sind.

Auch dafür und darum mache ich hier im Blog vielleicht oft so viele Worte.

Simone hat gesagt…

Und mit einem Mal stehe ich nicht mehr mit dieser abwehrenden Gebärde vor jeder Situation, wo Einer auf einem Podest oder einer Bühne oder allein vor einer Gruppe steht (Für andere ist mir das sowieso okay, nur für mich war mir das - seit einigen Jahren erst, früher nicht - die grausigste Vorstellung.)
Und ich ziehe und zerre auch nicht mehr an allen solchen ähnlichen Situationen herum, um in Kreisform und Gleichberechtigtheit und Geschwisterlichkeit zu kriegen, was vielleicht gerade frontal stattfindet oder linear.

Ja, das Arbeiten im Kreis oder Feld oder dem gemeinsam gewebten Netz wird mir weiter wichtig oder Vorliebe sein. Aber alles Frontale oder Lineare im sozialen Miteinander muss mir nun nicht mehr alle Alarmglocken anschalten und mich vehement dagegen aussprechen lassen.

Und das Wesentlichste ist, dass mit einem Mal mir ist, als würde mir nun die gesamte Menschheitsevolution oder alles, was bisher jemals an Entwicklung stattgefunden hat, den Rücken stärken, was ich vorher mit nach vorn gerichteter, abweisender Gebärde wie weggehalten habe von mir.
Dass wir alle AHNEN, alle Wesen, die uns vorausgegangen sind und uns den Boden bereitet haben, noch mehr als bisher schon ehren, würdigen, anerkennen und bedanken, was wir ihnen heute zu verdanken haben, das tritt mit einmal noch stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Und dass wir die uns daraus erwachsende heilige Pflicht und Aufgabe und Verantwortung anerkennen und annehmen und uns in jedem Augenblick auf's Neue nach bestem Wissen und Gewissen bemühen, eben dem gerecht zu werden, das leuchtet mir nun neu und anders auf, als je zuvor.

Und dann: kommen auch gleich mir unsere Nachkommen in den Blick, die ihres nur werden tun können, auf der Grundlage dessen, was wir geschaffen und zur Weiterbearbeitung ihnen hinterlassen haben.
Möge Vieles von dem, was sie vorfinden werden, ihnen die Grundlage bieten für das, was zu arbeiten und zu leben sie gekommen sind.
Möge möglichst wenig von dem, was wir ihnen hinterlassen müssen, wenn wir einmal gegangen sein werden, etwas werden, was sie abhält oder hindert, ihr Eigentliches zu vollbringen.
Und ja, in der Evolution gibt es möglicherweise tatsächlich keine Abwege oder Irrwege, höchstens Umwege, die uns auch einfach immer weiter unterwegs sein lassen.
Jedoch sieht es sehr wohl so aus, als bestünde die Möglichkeit, dass der Mensch dem MENSCHEN gerecht wird und ihn ehrt und bedankt - genauso, wie dass der Mensch sehr wohl in der Lage zu sein scheint, den MENSCHEN zu verraten und zu verkaufen und zu verleugnen und zu bekämpfen oder zu behindern.

Simone hat gesagt…

Und zu guter Letzt: zu glauben, es wären dann ja nur unsere Nachkommen, die sich mit unseren Hinterlassenschaften herumzuschlagen haben, gerade das dürfte sich wohl offenbaren als einer unserer letzten und schmerzlichsten oder schrecklichsten oder tiefsten Irrtümer oder Irrglauben.

"Ihr werdet ernten, was ihr sät."

Wie weit das reicht, wird ganz offensichtlich vielen von uns erst in einer vielleicht fernen Zukunft wieder klar werden.
Mögen wir dann in der Lage sein, zurückzuschauen wenigstens mit der sicheren Gewissheit oder dem Zutrauen, jedenfalls immer und zu jeder Zeit nach bestem Wissen und Gewissen und Vermögen gehandelt und gelebt zu haben.


Und: die größte Gefahr oder Möglichkeit, der ich mich von nun an immer wieder stellen kann und muss, das ist, dass dieses, was ich bisher "Rückschauperspektive" genannt habe, möglicherweise auch eine "Vorausschau" gewesen sein könnte. Das würde endlich erklären, wieso ich denn mit einer leicht autistischen Konstellation groß geworden bin, obwohl ich bei all der Intergationsarbeit in diesem Leben nie an auch nur ein einziges Muster gestoßen bin, welches diese erklärt oder vollständig aufgelöst hätte. So im Sinne von dem, was Steiner beschreibt, als dass der Lebensvorblick so einen Schock auslösen kann, dass das sogar Seelenpflegebedürftigkeit nach sich ziehen kann.
Nun werde ich mit dem Ganzen hier also die nächsten Tage weitergehen und sehen, wie ich das, was mich hier eben doch wieder oder immer noch das Wort "Gefahr" hat benutzen lassen, nach und nach in "Möglichkeit" wandeln und auflösen kann.

Danke, das mit euch hier heute so Vieles in mir nach Hause kommen durfte, was schon so lange ein einziges großes Rätsel mir gewesen ist.

Alles Liebe.
Simone

PS: Und was die freche Überdimensioniertheit dieses Kommentars angeht: vielleicht darf ja einfach nur nachklingen und ankommen, was hier mitgeteilt wurde, auch ohne dass zunächst irgendeine Antwort dazu zu geben wäre. Dann denht sich die Computerzeit in unserem Miteinander nicht so unendlich aus, wenn z:B. auch die Nacht miteinbezogen wird und mitarbeiten darf - für uns alle, ... wenn wir zwischendurch auch immer mal wieder was anderem Raum geben in unserem Leben und unseren Aktivitäten, als ausschließlich nur dem Austausch hier.

Simone hat gesagt…

Ich musste letztlich den Kommentar in vier Teile aufteilen, das Versenden vorher einfach nicht gelang.

Simone hat gesagt…

Leider sind dabei nun alle Tags verschwunden, die ich gesetzt hatte. Aber egal. Mit reicht's jetzt auch so.

manroe hat gesagt…

Liebe Simone,

wenn ich versuche das ganz knapp zusammen zu fassen, höre ich sowas wie eine Mischung aus, eine gewisse Schuld, Wiedergutmachung, Dankbarkeit, ist dem so?

Manfred

Simone hat gesagt…

Lieber Manfred,

eben nicht wirklich "Schuld", nicht Wiedergutmachung - nur Erkenntnis.

manroe hat gesagt…

Liebe Simone,

ok, das freut mich. Aus der Anschauung ins Leben wachsend, sich dort verankernd, befreiend ... --

Simone hat gesagt…

Was bisher hieß: "Wißt ihr eigentlich, wie viele erniedrigt werden müssen, damit auch nur einer erhöht werden kann?!?" , das heißt jetzt: "So viele Leben in niedrigeren oder früheren Entwicklungsstufen waren nötig, haben vorbereitet, hingeführt dahin, wo wir heute stehen, was uns heute gegeben ist, was für uns heute vorhanden ist! Auf so tiefem, so stabilem, so tragfähigem Grund stehen wir heute.
So viele haben schon mitgebaut an dem, dem eine weitere Etage oder Kathedrale hinzuzufügen wir heute angetreten oder aufgefordert sind. "
Das ist wie ein noch mehr und noch tiefer Aufwachen in die Gesamtheit und Wiklichkeit dieses Lebens hinein, wo bisher immer noch etwas zurückgehalten oder abgewiesen gewesen ist.

Simone hat gesagt…

Danke, Manfred, dass du da bist und gleich nachfragst.
Liebe Grüße.
Simone

Simone hat gesagt…

Jetzt endlich macht Sinn, dass die autistische Konstellation in der Neuen Medizin auch "Mir-fehlen-die-Worte"-Konstellation heißt. Im Klartext ein Schreck-Angst-Konflikt (ob dieser Frage bzw. Einsicht im Nachtodlichen) in Kombination mit einem Revier-Ärger-Konflikt (ob der Ungeheuerlichkeit, das selbst im Leben nie so gesehen zu haben).

Ich bin so froh, dass es diesen Blog und diese Gemeinschaft hier gibt!
Und dass hier nun auch wieder die Neue Medizin zu Wort kommt, die außer dem, was wir hier so alles miteinander bewegen, das ist, was mir sonst vielleicht noch am meisten am Herzen liegt.

Simone hat gesagt…

Wer will in Hamburg mit mir einen Gesprächskreis zur Neuen Medizin aus anthroposophischer Sicht beginnen???

Simone hat gesagt…

Mitteleuropa oder Deutschland ist laut Steiner beauftragt oder vorgesehen, sich mit dem "hygienischen Okkultismus" zu beschäftigen. Wohl auch dafür bin ich hierher gekommen.
Aber alleine geht das nicht.
Und wie bei allem anderen: kommen werden diese neuen "hygienisch-okkultistischen" Fähigkeiten so oder so. Nur, wer wie mit ihnen umgeht, das wird mit darüber entscheiden, in welche Richtung sich das auswirken wird, was da kommt. Für den MENSCHEN oder entgegen dem MENSCHEN.
Welches Thema ist heute aktueller als das?! Okay,ja, es gibt noch eine Menge anderer, die genau so wesentlich und aktuell sind.
Aber als Mensch und Kindergärtnerin und potentielle Großmutter sehe ich aktuell auch und vor allem auf das, was da als Impfzwang, der in Sachsen gerade neu eingeführt worden ist, deutlich seine Zeichen setzt und was zu tun hat mit dem sogenannten "Codex Alimentarius" und sowieso mit der Erkenntnisunterdrückung an allen Orten in unserem Land und in der Welt.

Es wird allerhöchste Zeit, sich mit der Neuen Medizin zu beschäftigen, nur darf man dazu zunächst nicht festhalten an der anthroposophischen Medizin und dem, was mit ihr bisher versucht hat neu zu werden. Da ist ein großes Opfer, eine große Hingabe erforderlich, diese nötige und anstehende Aufgabe in Deutschland endlich anzugehen, zu bearbeiten und jedenfalls so gut als möglich zu bewältigen.

Anonym hat gesagt…

@U.

"Man sollte auf konkret beantwortete Fragen nicht mit einem verträumten Gedicht antworten. :("

Na, jetzt lach doch mal wieder :-)

Jasna

Anonym hat gesagt…

Zitat:
"Wer will in Hamburg mit mir einen Gesprächskreis zur Neuen Medizin aus anthroposophischer Sicht beginnen???"


Oh, ich würde sofort, liebe Simone. Bin im Moment in Ausbildung zur Heilpraktikerin und interessiere mich sehr für die anthroposophische Medizin.
Schade, dass es Hamburg ist und nicht Berlin.

Ach Mensch aber auch, da eröffnet sich eine solche wunderbare Möglichkeit Erkenntnisse zu erwerben und ich kann sie nicht nutzen... *sehrärgerlich*

:(


Liebe Jasna, was ist passiert?
Deine letzten Kommentare sind ja vom allerfeinsten.
Auch von mir ein von Herzen kommendes Dankeschön für deine Worte. Jessas, ich habe sie verschlungen... einfach nur klasse.

:)


Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Simone hat gesagt…

Liebe Kerstin,

wie wär's denn, wenn solcher Kreis sich an Wochenenden treffen würde? Ich habe gerade eine Rundmail an alle die in Hamburg geschickt, die aus meiner Sicht in Frage kommen könnten. Ich halte dich gern auf dem Laufenden. Geh doch mal in mein Profil und schick mir 'ne mail.
Übrigens: ich habe die Neue Medizin vor ca. 14 Jahren kennengelernt, als ich auch gerade in meiner Heilpraktiker-Ausbildung war.
Liebe Grüße nach Berlin.
Simone

Anonym hat gesagt…

Ja, ich hatte vor kurzem auch die Idee mal zu regelmäßigen Treffen... aber bei mir zu Hause, weil ich wegen der Kinder hier örtlich gebunden bin.

Aber mein Wohnzimmer ist ziemlich groß und da passen schon einige Leute rein. Meine Idee ging aber in die Richtung diese Art von Gesprächen fortzusetzen und zu erweitern, gemeinsam mit anderen Menschen aus allen Bereichen des Lebens halt, wie sie auch hier um mich herum leben und lieben und werden...

Da gäbe es Dich, Simone, Dich, Monika, mich Jasna, meine Mutter würde sicher auch kommen... eine Freundin, die grad angefangen hat intensiv Blavatsky zu lesen, eine andere Freundin... und jeder, der sonst noch Lust hat...

Gemeinsam meditieren und diskutieren, erweitern usw.

Vielleicht können wir unsere Ideen kombinieren. Ich hätte schon echt gerne regelmäßige Treffen, mit Gesprächen über die Möglichkeiten der Integralen Spiritualität und Anthroposophie hier in Hamburg und diese auch zugänglicher zu machen für jeden Menschen.

Allerdings bin ich in medizinischen Fragen totaler Laie. Hätte aber großes Interesse an der Thematik.


Jasna

MonikaMaria hat gesagt…

«Ich würde nie zu einem Club gehörden wollen, der mich als Mitglied akzeptiert.»

Dann kann die Runde ja heiter werden. : )

Anonym hat gesagt…

Wir sind ja im "WERDEN" Liebe Monika!

Und ICH bin mit mir noch nicht fertig. :-)

...und allein werd ich das wohl auch nicht.


Jasna

Schön Kerstin, freut mich.
In Berlin gibt es sicher auch tolle Netzwerke und wenn nicht, dann gründest halt eines...

MonikaMaria hat gesagt…

Eben, dann kann die Runde ja heiter werden. : )

Lies den Satz mal nicht als Redewendung. Er war als Rede-wendung gemeint. Lach.

(*o*)

Simone hat gesagt…

Liebe Jasna,

"...Gemeinsam meditieren und diskutieren, erweitern usw.
Vielleicht können wir unsere Ideen kombinieren. Ich hätte schon echt gerne regelmäßige Treffen, mit Gesprächen über die Möglichkeiten der Integralen Spiritualität und Anthroposophie hier in Hamburg und diese auch zugänglicher zu machen für jeden Menschen. ..."

Mal sehen. Ich möchte jetzt erst mal abwarten, welche Reaktionen auf die Einladung zum Neue-Medizin-Arbeitskreis kommen. Und ich will aktuell nicht Alternativen in Erwägung ziehen.

Ich treffe mich hier in Hamburg ja schon ca. 1mal mtl. mit anthroposophisch Orientierten zum Begegnen und gemeinsamen Arbeiten.
Und alle 6 Wochen mit der CommunityBuilding-Jahrsgruppe.
Zusätzlich kann ich mir aktuell wirklich nur noch die Neue Medizin direkt vorstellen.

Aber lass uns im Austausch bleiben.
Ich halte dich auf dem Laufenden.
Und: ich weiß ja um deine Bedingungen, Bedürfnisse und Interessen und habe dich auf jeden Fall in meiner Aufmerksamkeit für alles, was in die Richtung läuft, die du dir wünschst.
Und umgekehrt genauso?
Okay?
Liebe Grüße und
jetzt erstmal gute Nacht.
Simone

Anonym hat gesagt…

Ja Klar, Simone, sehr gerne,
umgekehrt natürlich genauso.
Schön.
Dir auch eine gute Nacht.
Jasna

Anak hat gesagt…

lieber manfred,
es ist ja hier die frage wer was falsch interpretiert. wenn ich sehe in welcher situation du dich befandest: und zwar der der verdrehten welt (in verbindung mit den kommentaren und du versuchst dort verbindung herzustellen und in austausch zu gehen aber eben irgendwie nicht durchkommst vonwegen nichtverstehens oder schlichtweg anderer sprache) und ich dann einfach spuere: hey das kenne ich und ich aus eigener erfahrung weiss: das kann man nur hinnehmen und akzeptieren. jedoch bleibt ein gefuehl der verzweiflung, da man sich ja austauschen will/wollte aber keine bruecke da ist. das zum einen...
richtig stellen ist absolut ok und ja im sinne des austausches hier...denn wie soll man einander verstehen...aber es besteht ein unterschied zwischen korrigieren oder korrigierend wehren...welche typischen psychomuster nun wen uebergestuelpt werden oder vertreten werden ist nun vielleicht eine neue frage, die ich aber gar nicht stellen moechte...appropo verdrehte welt...
liebe in formen zu pressen war nie und ist nicht meine absicht und entgegenkommen ist ein verkehrter ausdruck: es war nur reines mit-gefuehl
in welcher "psyche" befinden wir uns denn??? verurteilungen? sich ein bild machen?
wenn ich schreibe: alles was mir begegnet ist ein spiegel meiner selbst, dann meine ich das auch. somit verstehe ich deine frage nicht? wo ich dann bleibe war doch klar?
sehe ich abwehr bei dir oder egal was: hat das etwas mit mir zu tun. loese ich es in mir und damit auch in dir, loese ich es in der welt.
wieso magst du die interpretation der spiegel nicht? es fragt absolute verantwortung. stillstand erreichen wir damit nur in der persoehnlichen ebene. daraus entwickelt sich fortschritt! und zwar mit dem austritt aus der persoehnlichen ebenen in die der freien individualitaet.
freiheit erreiche ich nur dann, wenn ich die volle verantwortung uebernehme fuer alles, was mir entgegenkommt: ich werde somit zum bewussten schoepfer (was ich eben vorher auch unbewusst gewesen bin).
im uebrigen spreche ich nicht von einer erleuchtungs-philosophie. im ernst: erleuchtung ist mir wirklich piepsstrungsegal, darum geht es mir nicht. mir geht es um heilung meiner selbst. selbsterkenntnis und allem, das sich aus dieser heraus entwickelt oder entwickeln will.
du hast recht: ich spiegel mich in meinen werken und zwar 100 %. alles andere waeren ausfluechte.
(sorry fuer die verspaetete antwort...aber das leben ruft...)
in diesem sinne...alles liebe (mit oder ohne umarmung...wie du magst, fuer mich akzeptabel, denn liebe macht frei, alles andere ist betrug)
anka

manroe hat gesagt…

Liebe Anka - schön von Dir zu hören

"aber es besteht ein unterschied zwischen korrigieren oder korrigierend wehren..."Meiner Erinnerung nach, zumindest vom Gefühl her ohne jetzt nachzulesen den Verlauf, habe ich mich erst korrigierend gewehrt, nachdem es echt hartnäckig wurde mit dieser Psychoverfolgung. Und ich denke ich war dann nur genauer und direkter. Und dabei erlebe I C H in erster Linie dies nicht stehen-lassen-können-sollen, fast als Pflicht, zumindest bis zu einem bestimmten Punkt, von Unrichtigkeiten, denn sie tun mir geistig weh, nicht psychisch, mit der Psyche bring ichs vielleicht rüber, aber sprechen tut der Geist.

"Das kann man nur hinnehmen und akzeptieren" -- Tja, da komme ich dann an so eine Grenze, ab wann nehme ich hin? Ich versuche möglichst alles um der Wahrheit willen und riskiere dann teilweise arrogant oder überheblich rüberzukommen - wenngleich dies auch meist Interpretationen sind -, das ist mir aber dann egal, die Wahrheit ist mir lieber, erst, wenn man ins Aus geschossen wurde, dann sag ich erst mal nichts mehr.

Und eigentlich geht es dann recht häufig gut aus, merkwürdigerweise, nach einem solch lautlosen Knall. Es gibt da so Häutchen, gebildet auch aus falschen Ansichten und Vorurteilen und für sich vertretenen Grund-"Wahrheiten", die partout nicht zulassen wollen, worum es eigentlich geht. Die rechte Einsicht ist dann gestört, unbewusst willentlich. Das tut auch weh - geistig! - dann habe ich fast Gedanken, die bis an Diskriminierung reichen und ich glaube, damit liege ich nicht mal falsch. Ich sehe natürlich auch, dass sie nicht "böse" gemeint sind, oftmals, aber dennoch, da sollte man hinein, gerade da!

Und diese dünnen Häutchen, die umgeben uns, die spiegeln auch. Gegen das Spiegeln habe ich insofern etwas, weil sie optische Echos sind, zurückgeworfen von diesen dünnen Häutchen. Bei klarer Sicht wird nichts gespiegelt, da sehe ich die Realität, die es dann natürlich weiter zu bearbeiten geht - and so on.

Liebe Anka, in diesem Sinne, vielen Dank für Deine Antwort, ich lass mich jetzt mal umarmen :))

Manfred

Anonym hat gesagt…

So lieber Manfred,
jetzt mal KLARTEXT:

Mir hat mal jemand gesagt, dass es ein Therapeutischer Grundsatz sei, immer bei sich zu bleiben in seinen Erzählungen. Das sehe ich nicht so. Ich bin der Ansicht, dass es wichtig ist, dass wir einander das sagen, was wir ÜBER DEN ANDEREN denken, dass wir einander das vermitteln, was wir beim anderen an Blockaden sehen, OHNE ES ABER ALS FESTSTEHENDE TATSACHE zu empfinden. Auch DAS ist eine Form von Evolution.

Wenn man jedoch Dir (Psychisch/Seelisch) sagt, was man bei Dir sieht, dann erhebst Du Dich auf die Ebene eines Übergeordneten ICH und es scheint, als Spricht GOTTVATER selbst seinen Zorn über die Unwissenheit seiner Kinder aus. Sorry, aber so hörst Du Dich für meine Ohren manchmal an.

Jeder Mensch sieht den anderen ANDERS und hört ihn auch ANDERS, manchmal KLAR und deutlich, manchmal wie durch einen Schleier.

Du sagst (sinngemäß): "Bitte denkt mit, gebt mir Antworten"

Aus der Zufreidenheit der Antworten, die Du bekommst höre ich:
"Bitte deck mich zu und sing mir ein GuteNachtLied, damit ich weiterschlafen kann."

Du sagst (sinngemäß): "Ich will kein Guru."

Ich höre:
"Bitte gebt mir Antworten, Herr und Frau Lehrerin."

Das, was Du in Dir finden willst, kannst Du nicht erkennen, wenn Du nicht auch das in Dir siehst, was unterhalb des großen ICH ist.

Der Geist ist das männliche Prinzip, die Materie das weibliche. Nehmen wir die Psyche als das Weibliche und GottVATER als das Männliche Prinzip. Du schreist nach Antworten, die die Materie betreffen und denkst Du könntest Sie aus GOTTESSICHT erhalten? Braucht Gott antwortten von Dir? Will Gott wissen, was mit Deiner Psyche los ist?

Also ich Glaube nicht. Ich glaube Gott will, dass wir uns seiner bedienen, damit ER die Materie durchdringen kann und so dienen WIR IHM eben wiederum.

Hier nochmal mythologisch:
"Weil ihr nun Kinder Gottes seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt, der ruft: Abba, lieber Vater!" (Galater 4, 5)"

Ich bin der Gral in dem alles zusammefließt. Geist und Materie.

Und ich hab grad keine Lust hinter jeden Satz, den ich über Dich geschrieben habe zu zusetzen, dass ALL DAS AUCH IN MIR LEBT! Und wenn dieser mein Kommentar verurteilend und streng klingen mag, dann deshalb, weil ich es mir ebenso verurteilnd und streng von meinem Gesprächspartner wünschen würde, wenn er hinter meinen Fragen, mein WAHRES WOLLEN erfühlt.

Laotse sagt:
"Wahre Worte sind nicht schön und Schöne Worte sind nicht wahr."

Bezüglich des Weges der Selbsterkenntnis empfehle ich Dir das "Enneagramm". Es ist deshalb der KÖNIGSWEG zur Selbsterkenntnis, weil Dir niemand sagt, Du BIST dieses oder Jenes, Du bist so oder so, sondern Du mußt damit arbeiten, Du mußt lernen Dich selbst ACHTSAM zu beobachten, um herauszufinden, wo Deine Mitte ist und welches Verhalten bei Dir selbst und bei anderen Leid verursacht. Darin unterscheidet sich das Enneagramm zu den herkömmlichen sogenannten Selbsterkenntniswegen wie Astrologie, Wahrsagen, Numerologie usw.

Mir hat eine Wahrsagerin gesagt, dass ich eine Heilerin und Seherin sei...
UND DAS WAR MEIN SCHLAFLIED!

Man muss es selbst herausfinden und das hat dann was mit ERWACHEN zu tun. Das kann aber ein wirklich schmerzvoller Weg sein. Aber ohne den Schmerz in Kauf zu nehmen, kann auch keine Liebe passieren.

Von Herzen
Jasna

MonikaMaria hat gesagt…

Ich würde gerne noch einmal auf eine Wunde zurückkommen.

Thema: Führer
Thema: Dienstleister
Thema: Vorbild

Dies möchte ich gerne weiter beleuchten und in diesen «Raum» geben. Die Geschichte drum herum interessiert mich nicht (also die Geschichte der Geschichte der ....) sondern, was bedeutet: Führer, Dienstleister, Vorbild – aus dem Inhalt heraus.

MonikaMaria hat gesagt…

@ Jasna : )
Jedem sein Instrument, um erkennen zu können! Das Enneagramm ist ein System wie die anderen, die Du aufgezählt hast auch und dieser sogenannte Königsweg kam mir auch schon mal als reine Zahl und vor allem unbewegliche Zahl entgegen. Da passt dann die Schublade sowieso und da wird mir übel. Auch von mir selber, wenn ich entdecke, dass ich genau in diese Art denken reingefallen bin. Das geht aber nur, wenn ich mich selber reflektiere oder reflektiert werde. Nur, ob ich dem einen Begriff wie Enneagramm, Astrologie oder sonst was gebe, es sind immer Begriffe eines Systems. Überstülpen kann man auch ohne Enneagramm, Astrologie usw.. Das System wird immer perfider.

Wenn ich ein System brauche, um mich erst mal zurecht zu finden (was ja nicht schlecht sein muss), dann tue ich gut daran, es möglichst bald zu verlassen, will ich nicht vom System diktiert werden. Der Blick über den Tellerrand des eigenen Systems kommt, wie Du so schön schreibst, von außen. : )

Es gibt für mich KEINEN Königsweg, der über ein System geht. ICH BIN DER KÖNIGSWEG.
Das ist aber meine Ansicht.

An Gottes Stelle der freie Mensch. Das ist z.B. mein System. : )

Herzlich
MonikaMaria

Anonym hat gesagt…

liebe Jasna
ich erlebe in deinen Äußerungen immer wieder sehr schöne Ansätze, die du mit Plattheiten platt walzt. Schade darum! Weisheit und Plattheit mischen sich dann so, dass der Inhalt ungenießbar wird.
Das war jetzt meine Plattheit.....

---...---

Anonym hat gesagt…

"Wenn ich ein System brauche, um mich erst mal zurecht zu finden (was ja nicht schlecht sein muss), dann tue ich gut daran, es möglichst bald zu verlassen, will ich nicht vom System diktiert werden."

Ich denke die Welt ruft nach Landkarten, um sich in dem System zu recht zu finden. Im Anwenden einer G U T E N Landkarte werde ich den W E G, der ICH SELBER BIN aus dem SYSTEM, in dem ich gefangen bin, herausfinden

Oder in meinen Worten:

Das Navigationssystem (Führer)
dem ich (Jasna) den
KÜRZESTEN oder den
SCHNELLSTEN
WEG zum Ziel (ICH)
eingebe (Entscheidung).

Beide führen zum Ziel!

Der KÜRZERE (Astrologie, Wahrsagen, Numerologie, halt die ganze Eso-Sparte, Prä-rational, alles, was bereits VOR-GEFERTIGT IST usw.) hat mehr Ampeln.

Der SCHNELLERE hat eine weitere Entfernung (vielleicht die Ewigkeit), dafür aber keine Ampeln und man fährt im FLUSS!!!

...

Ich glaube, dass die Art der Beziehung zum Vater oder einer erlebten Vaterfigur entweder Hindernis oder Möglichkeit sein kann, um diesen Göttlichen Impuls, den GOTTVATER, das KREATIVE POTENTIAL in sich selbst zu erkennen und zu transformieren. Ich glaube, dass eine Auseinadersetzung daher nötig ist, damit wir uns nicht verlieren auf irgendwelchen Wegen.

An Gottes Stelle der Freie Mensch!
Wunderbar... Meine Uhr zeigt 12. Uhr!

Von Herzen
Jasna

Anonym hat gesagt…

Danke Anonym,
werd ich mir mal zu Herzen nehmen.
Jasna

Anonym hat gesagt…

Hallo Jasna,

Wenn von guten Malern die Bilder in der Welt sind, erscheinen sie als schöne Bilder.
D.h. die Maler brauchen nicht daneben zu stehen. Beim Malen wäre das ein Unding.
Warum?

B.

Anonym hat gesagt…

Was ist eine G U T E Landkarte? DEIN Weg und nur Deiner.

Der KÜRZERE (Astrologie, Wahrsagen, Numerologie, halt die ganze Eso-Sparte, Prä-rational, alles, was bereits VOR-GEFERTIGT IST usw.) hat mehr Ampeln.

Der SCHNELLERE hat eine weitere Entfernung (vielleicht die Ewigkeit), dafür aber keine Ampeln und man fährt im FLUSS!!!

Das wäre z.B. so eine Plattheit.
Von platt zu platt am Plattensee : )

Anak hat gesagt…

hallo ihr lieben, liebe jasna, liebes anonym...
diese plattheit resultiert nur daraus, das jasna versucht die erfahrenen werte als beispiele zu geben. also die reine pers. erfahrung die dann transformiert wurde von einer ebenen zur anderen...dies kann nur platt sein (obwohl ich platt einfach nur verletztend finde und das hat auch wieder etwas mit demjenigen zu tun, der es eben als wort waehlt).
darum wuerde ich mir das auch nicht so als wort zu herzen nehmen, sondern versuchen, zu verstehen, warum der andere es eben als solches auffasst.
die selbsterkenntnis geht ja ueber selbstzweifel und immer wieder in frage stellen des eigenen seins und ueber eigene unsicherheiten.
dies fuehrt oft zu vorsichtigen formulierungen auf der einen seite und auf der anderen seite eben zum krassen sich in den wind stellen und alles hinaus-knallen.
bis irgendwann das pendel in der mitte angelangt ist und beides nicht mehr noetig ist aus einer inneren sicherheit.
warum das wort platt? es ist ganz wichtig zu schauen, wo einenm die eigenen minderwertigkeit einen streich spielt, hat man das durchschaut, faellt die wertung weg.
dies passiert mir eben zb. immer bei dem wort "elite", ich kann es einfach nur negativ nehmen, aber das hat mit meiner eigenen wertung zu tun. werde mich also hueten, es nach aussen zu verurteilen, da ich weiss, das dies aus meiner eigenen minderwertigkeit kommt.
in diesem sinne: lasst uns wachsen bis in den himmel hinein aber mit den fuessen in der erde...
herzliche gruesse
anka

Anonym hat gesagt…

Und wann lernen wir, bei uns zu bleiben? Sobald ich meine Wahrnehmung über die des anderen stülpe, indem ich versuche den anderen zu erklären, zu meinen was er/sie meinte und zu rechtfertigen, mache ich ihn un-mündig. Das ist ein gefährliches Pflaster. Anders sieht es aus, wenn ich das, was mir entgegen kommt, auch bei mir lasse. Namen sind dann überflüssig.

Eine weitere Plattheit von mir, die ich übrigens auch als platt bezeichnet habe. Du kannst ja weiter psychologisieren. Vielleicht solltest du deine Elite auch mal beleuchten lassen. Den vergrabenen Knochen findet der Hund, weil er ihn riecht.
So eine Spürnase haben wir auch. : )
Anonym wirds einfacher. : )

Anak hat gesagt…

meine liebe spuernase...
du kannst bei dir bleiben und trotzdem nach aussen treten: wenn du in deiner mitte bist (aber wir sind ja alle auf unserem wege...). dann wird unsere wahrnehmung frei: ohne schleier. unmuendig machen ist gleichbedeutend mit abhaengigkeiten schaffen: jedem seinen spiegel oder seine reflektion. auch gefaehrliche pflaster haben heilwirkung: vielleicht heilen sie sogar am schnellsten: jeder seinen weg.
sich selber mit namen angeben und auch wirklich in kontakt treten ist eine voraussetzung im umgang mit offenheit und ehrlichkeit: transparenz entsteht: nicht nur in worten sondern im sein. virtuell ist das so eine sachen, anonym aucht. es ist die frage, ob man es schafft in die wirklichkeit zu treten: ins reale sein und leben.
liebes anonym, vielleicht ist es gut, meinen kommentar nocheinmal zu lesen, einfach frei, ohne wertung. denn die liegt nicht in meiner absicht zu werten. solltest du dann dennoch eine wertung deiner person bezueglich herauslesen: dann liegt es entweder an meiner sprache oder an deinen verletzlichkeiten, und vielleicht sogar an beiden, dann koennen wir beide daraus lernen
das ich dabei bin "meine elite"zu beleuchten, habe ich ja bereits angegeben. aber eben in mir und nicht im aussen. in mir liegt der knochen begraben, wie du das so schoen angibst aber gleichzeitig mit der unterschwelligen unterstellung: ich wuerde einer solchen elite angehoeren (deine elite). ich gehoere keiner gruppe in diesem sinne an. ich bin auf meinem weg den ich mit anderen teilen kann und wo sich auch viele wege kreuzen und schonmal der eine die last des anderen tragen kann...
willkommen spuernase: las uns alle tiefen unseres herzens ausgraben und ins licht halten
herzliche gruesse
anka

Anonym hat gesagt…

"Was ist eine G U T E Landkarte? DEIN Weg und nur Deiner."

Nein, mit Fluss meine ich nicht meinen eigenen kleinen Tümpel in dem ich umherschwimme, sondern der Schnellere Weg ist für mich der Weg des Flusses, der Flexibilität in mir und mit meiner Umgebung zu sein.

Im Fluss zu sein bedeutet für mich, dass ich dann bei MIR und in mir bin, im Hier und Jetzt.

Im Hier und Jetzt zu sein bedeutet für mich im Frieden zu sein.

Im Frieden zu sein bedeutet für mich aus dem Nichts heraus in das JETZT hinein zu schöpfen in das, was jetzt gerade STATTFINDET (der Unfriede)

Im Fluss zu sein bedeutet für mich, das Feuer in meinem Herzen, die Angst "mit mir stimmt etwas nicht" oder "ich bin nichts besonders/ich bin etwas besonders" oder "ich bin nur eine kleine Nummer/ich eine sehr große Nummer" oder "ich bin zu gut für diese Welt/ich bin zu schlecht für diese Welt" wahrzunehmen, das Deine Aussage, meine Worte seien "Platt" auslöst, geschehen zu lassen, auszudrücken und weiterziehen zu lassen.

Im Fluss zu sein bedeutet für mich, zu erkennen, dass diese beschriebene Angst in mir erscheint, aber nicht Teil von mir ist.

Im Fluss zu sein bedeutet, über diese Angst hinaus zu wachsen, um mich der Welt in ihrer Plattheit und ihrer Schönheit, ihres Friedens und ihres Unfreidens öffen zu können.

Im Fluss zu sein bedeutet für mich aus dem NICHTS, GottVATER, dem reinen klaren GEIST ins Jetzt schöpfen zu können.

Eine Gute Landkarte ist eine, die den Weg in mir FREI macht, damit ICH ihn begehen kann.

Was passiert, wenn ich ein Bild ALS Maler male? Ich stelle mir einen vor, den ich kenne. Also muss ich nicht nur die Erinnerung an mein letztes Bild loslassen, sondern auch die Vorstellung des Malers selbst loslassen, um das Bild malen zu können.

Die nächste Frage lautet dann:
Wird es dann ein schönes Bild?
Auch diese Frage blockiert mich und wird nicht zulassen, dass es eines wird. Also muss ich auch die Vorstellung davon loslassen, was schön und nicht schön ist. Ich kann aber die Angst darüber, dass es kein "Schönes" Bild wird in diese Schöpfung miteinfließen lassen, womit ich vielleicht ein Bild male, dass weder schön noch hässlich wird, sondern einfach EIN ASPEKT dessen ist, WAS UND WER ICH BIN, WAS UND WER IN MIR LEBT!

...

Das stresst mich grad ein wenig. Ich komme in mir selbst und in meinen Antworten immer wieder an eine Wand, wo ich merke, dass es nicht weitergeht...
Und es ist nicht das Wort "Plattheit", das mich verletzt, sonder die Tatsache, dass es mir zeigt, dass ich diese Wand noch nicht durchbrochen habe...


Jasna

Simone hat gesagt…

Okay, liebe Jasna, dann nehme ich mal diesen Punkt, wo es aktuell gerade nicht weitergeht und klinke mich jetzt doch mal kurz ein, obwohl ich zu allem Heutigen bisher nichts beizutragen habe.
Höchsten stiller Hintergrund könnte ich sein, so scheint mir.

Eher bin ich noch bei einer Art Zusammenfassung von gestern.

Wenn ich heute gehe mit dem, was alles gestern hier war, dann scheint mir wesentlich, woheraus gestern dieser Satz gekommen ist:"Wer will in Hamburg mit mir einen Gesprächskreis zur Neuen Medizin aus anthroposophischer Sicht beginnen???".

Das sieht heute so aus, als sei der auch gekommen daraus, was sich so formulieren läßt: "Also wenn sowas wie die letzten Tage bis heute hier stattfinden und Raum haben und sich bewegen kann, dann besteht tatsächlich zumindest anscheinend auch die reale Möglichkeit, dass sich in Hamburg ausreichend geeignete Menschen finden, die dieses Projekt wirklich angehen und umsetzen können und wollen."
Da war eine sehr große Zuversicht und Hoffnung oder Zutrauen gestern, in der Dankbarkeit über das, was sich ereignet hatte mit euch und uns und nur durch unser Miteinander.

So sieht das jedenfalls für mich aktuell aus.

Und zu allem heute bisher Gesagten kriege ich nur sehr wenig Zugang oder habe ansonsten einfach nichts weiter dazu zu sagen.

Irgendwie fühlt sich das Ganze gerade wirklich ein bißchen blockiert an. So wie im eigenen Saft schmoren oder wie Krähen, die einander die Augen aushacken - krass gesagt.

Ich weiß, dass ihr das so nicht meint, aber irgendwie kommt bei mir so eine Stimmung an, die ich eben ungefähr mit Worten wie diesen ausdrücken würde.

Simone hat gesagt…

Die konkrete Frage ist: was ist das für eine Wand? Wo ist die? Wie genau soll ich mir die vorstellen? Wie sieht die aus? Wie fühlt die sich an?

Vielleicht brauche ich einfach Konkreteres heute.

Danke, falls einer mir da einer auch die Sprünge helfen kann und mag.

Anonym hat gesagt…

Und es ist nicht das Wort "Plattheit", das mich verletzt, sondern die Tatsache, dass es mir zeigt, dass ich diese Wand noch nicht durchbrochen habe...

Genau diese Wand erscheint bildlich und sie gibt sich oft so, dass sie drüber stehen will, Weisheit sein will und dann als Urteil daher kommt und die Weisheit deiner Kommentare kaputt macht.

Das, was jetzt hier steht, werde ich mir jetzt ganz genau anschauen. Für mich. Du brauchst nicht glauben, dass es dich verletzt, nicht wirklich, denn es ist auch meine Verletzung, aber eben auch nicht wirklich.

Anak hat gesagt…

und liebe jasna, da ich diese verletztung "erspueren konnte" wollte ich gerne meine worte dazu "loslassen". ohne ueberheblichkeit oder belehrung: denn wir sind alle auf diesem wege, als beteiligte oder zuschauer.
liebe simone: "So wie im eigenen Saft schmoren": hier liegt doch der heilende effekt, hattest du nicht selber etwas geschrieben ueber garkochen...? hier ist doch die "wand" vor der wir alle laufen. wachstum in die eigenen goettlichkeit aber in demut.
ob wir uns hier wie kraehen die augen aushacken bezweifle ich. denn es ist ja auch deutlich die tendenz zu sehen: bei sich selber herumzuschnippeln. krieg im frieden sozusagen: konstruktive diskussion. du sagtest ja selber soetwas wie ich mag streiten oder krieg. wenn man an die front will, muss man schon feuer aushalten koennen :-)...
liebe gruesse
anka

Simone hat gesagt…

Ansonsten war heute früh einen Moment lang die Versuchung groß, dass ich die vier langen Geschichten-Kommentare von gestern heute ja einfach wieder löschen könnte, um bloß stehen zu lassen, was die Essenz dieses Prozesses war.

Ich lasse aber auch die Geschichte hier stehen.


Irgendwie wirkt die Atmosphäre heute auf mich auch ein bißchen wie unter Schock stehend.

Ich lasse das von gestern stehen, weil mir scheint, ich würde dem Haus seine Grundmauern nehmen, wollte ich bloß das Obergeschoss hier weiter bekennen und offen sichtbar stehen lassen.

Ich lasse das von gestern stehen, weil mir scheint, ich habe als Mensch heute nichts außer "mich", was wirklich geeignet wäre, geopfert oder hingeschenkt zu werden, auf dass daraus Neues erwächst an anderen Stellen.

Ich lasse das von gestern hier auch heute noch stehen, weil ich will, dass das auch tatsächlich als Vorbild dastehen kann.
Denn mir scheint, wir könnten hier mehr von solchen Prozessen brauchen.
Mir scheint, das könnte dem Ganzen gut tun.

Wenn ich sowas konnte, dann kann das jeder andere auch und dann kann unser Miteinander hier nicht nur dem Fragen und Antworten und Ansichten teilen oder eben nicht teilen und darüber streiten dienen, sondern auch tatsächlich allem, was sonst noch und möglicherweise nur durch menschliches Miteinender heilen oder sich auflösen oder sich weiterbewegen und ankommen will.

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