Samstag, 6. Juni 2009

Der Ruf der Berge

Zum Leben gehören Hindernisse und Herausforderungen. Entweder tauchen sie unerwartet auf, oder Du suchst sie bewusst auf. Ich bin für bewusst aufsuchen - so gehts jetzt in die Alpen. Sieben Tag. Von Deutschland nach Italien. Von Berghütte zu Berghütte – und herrlich: Auch zweimal ein Wellness-Hotel. Mit einer kleinen Gruppe von Menschen wollen wir uns diese Abenteuer gönnen - als Hochzeitsreise. Ich freue mich auf die körperlichen Herausforderung, auch auf das Erlebnis, eng mit fremden Menschen Tage und Nächte zu teilen und darauf, die Natur in ihrer göttlichen Fülle erwandern zu können.

Bevor wir fahren, pflanzten meine Frau und ich noch unseren „Was-ist-Liebe-Mammut-Baum“. Als Guerilla Gärtner kaperten wir ein populäres, öffentliches Gelände und pflanzten in einem kraftvollen Ritual unseren Baum. Wer findet den Baum...irgendwo in Deutschland. Wer findet Antworten...irgendwo in seiner Seele?

Trauzeuge Stefan Stark spielte auf dem selbst gebauten Didgeridoo, während aus unserem Baum UNSER Baum wurde. Denn dieser Mammut Baum, mit seiner Mammut Frage „Was ist Liebe“ gehört nicht uns alleine. Er ist ein Geschenk und soll diese Frage an alle Liebesfrager geben, die sich nicht mit den alten Antworten begnügen, sondern immer wieder neue Antworten formulieren und feiern wollen: WAS IST LIEBE?

Ach ja...Ich wünsche mir noch etwas: Wie wäre es, wenn die Menschen, die es nicht ertragen können, dass wir öffentlich meditieren, dass ich mir erlaube, Steiner nicht nur zu verehren und zu verstehen, sondern weiter zu entwickeln und zu transzendieren – wie wäre es, wenn alle diejenigen mit Schaum vor dem Mund, einfach ihrer Mission folgten, anstatt meine und unsere Mission zu verfolgen!

Ok, vielleicht findet Ihr es scheiss, dass ich mich öffentlich inszeniere – ich jedoch habe nie das Gefühl, dass ich „Sebastian“ inszeniere. Ich inszeniere das Wahre & Gute & Schöne und ich habe nichts anderes zur Hand als diesen Sebastian. Wen soll ich denn sonst dazu nehmen? Dich vielleicht? Musst Du schon selber machen!

Niemand sonst steht so dienend zu meiner Verfügung wie dieser Typ. Alle anderen haben keine Zeit, es ist ihnen zu peinlich, oder sie verwechseln alles mit allem, oder sie sind mit anderen großen Dingen beschäftigt, oder ich kann sie nicht erreichen....also nehme ich den, der macht was ich will: Ich nehme "Sebastian" und lasse ihn Dinge tun, die ich als wahr & gut & und schön & göttlich erkannt habe.

Dieses Universum ist so groß und so schön – und so viel Arbeit wartet auf jeden von uns. Wie wäre es, wenn jeder produktiv, bejahend mit einem liebenden und weit offenen Herzen seiner Arbeit nachgeht. Voller Glück, mit exstatischer Innerlichkeit und explodierender Stille.

Es ist doch so, so, so viel Raum für gute, freie und ehrliche Taten – muss man da wirklich stänkern, und nörgeln und alles mies machen, was andere tun? Bringt doch eh nix – ich mach meine Mission. Und ich bin sehr froh, dass so viele tolle Menschen ihre Mission zu einer WIR-MIssion verbinden – ist doch schön.

Geht raus in diese Welt und steigert das Glück! Dankt Gott, verneigt Euch in Demut vor allem was ist und erfüllt dieses einzelne Leben mit dem EWIGEN LEBEN. .

Tut es energisch und mit unaufhaltsamern Willen und freudig strahlenden Gesicht und in dem Wissen, dass bereits alles perfekt ist, bevor ihr überhaupt nur einen Gedanken gedacht habt.

Manchmal muss ich weinen vor Glück – weil Gott mich so tief und unvergesslich berührt hat. Und manchmal muss ich aus dem selben Grund lachen, doch immer ist da dieser tiefe Friede – ein Friede, gegen den selbst die Alpen wie zitterndes Gras im Wind wirken. Das ist mein wahres SELBST.

Auf diesen Frieden baue ich. Auf diesem Frieden stehe ich. Auf diesem Frieden kämpfe ich. Und auf diesem friedlichen Urgrund des Seins wandere ich – solange bis ich Tod umfalle und selber wieder ganz Frieden bin – sonst nichts.

Dafür ist der Friede da – dass man ihn nutzt um sich zu bewegen. Er ist der Urgrund, warum alles da ist und WIR bestimmen jetzt wohin wir gehen...Es gibt einen impulsiven GRUND warum wir alle hier sind - es gibt aber kein vorgegebenen Sinn & Zweck wie es weitergeht. Sinn verleihst nur DU dieser Welt.

Der Weg entsteht beim GEHEN. Gehe energisch und mit aller Kraft und gehe in Frieden und in der Liebe zu allen Wesen.

Bis bald - Sebastian

Kommentare:

1 – 200 von 231   Neuere›   Neueste»
manroe hat gesagt…

Ja, Lieber Sebastian, Du hast vielleicht nicht daran gedacht, aber Du wirst es mir vielleicht glauben, genau heute, gerade jetzt wollte ich mich hinsetzen und einen post schreiben gegen die mit dem Schaum vor dem Mund, weil man das tun sollte oder sogar muss, NÄMLICH dass andere eintreten sollten für jemanden, der beschimpft und verunglimpft wird. ICH WILL ES HIERMIT TUN!! Und zwar deshalb weil ich Dir nicht nur glaube, was Du unten schreibst, sondern verstehe und innerlich ziemlich ähnlich erlebe. Ich habe fett hervorgehoben, was mir selbst auch so in der Seele brennt und teilweise schreit.

Ich wünsche Euch eine inspirierende und lebenssatte Hochzeitsreise in die Berge - wir halten hier derweil die Stellung :))

"Ach ja...Ich wünsche mir noch etwas: ... – wie wäre es, wenn alle diejenigen mit Schaum vor dem Mund, einfach ihrer Mission folgten, anstatt meine und unsere Mission zu verfolgen!"

... ich jedoch habe nie das Gefühl, dass ich „Sebastian“ inszeniere. Ich inszeniere das Wahre & Gute & Schöne und ich habe nichts anderes zur Hand als diesen Sebastian. Wen soll ich denn sonst dazu nehmen? Dich vielleicht? Musst Du schon selber machen!

... Alle anderen haben keine Zeit, es ist ihnen zu peinlich, oder sie verwechseln alles mit allem, oder sie sind mit anderen großen Dingen beschäftigt, oder ich kann sie nicht erreichen....also nehme ich den, der macht was ich will: Ich nehme "Sebastian" und lasse ihn Dinge tun, die ich als wahr & gut & und schön & göttlich erkannt habe."


Manfred

Anonym hat gesagt…

Wenn Du in Frieden gelassen werden willst, dann lass die anderen auch zu Frieden. Das tust Du aber nicht. Du provozierst mit Schlagworten wie MISSION, KRIEG, ANTHROPOSOPHIE, SEX, ERLEUCHTUNG, DEMONSTARTIVER MEDITATION, etc. Du greifst ein in die Welt, in die Gemeinschaft der Menschen. Du willst doch irgendwas erreichen, oder? Du,(der einzige der dich wohl versteht), bejammerst jetzt, dass Deine Agitation nicht nur durch zustimmendes OM beantwortet wird? Wozu stellst Du Dich als Krieger-Missionar in die Öffentlichkeit? Schreib doch in Dein Tagebuch.

Guru hat gesagt…

Ein kompetentes Handeln wird erst zu erzielen sein, wenn die Reflexion nicht im Nachhinein erfolgt, sondern das Handeln selber reflektiert ist. Dann kann der Handelnde im Tun bereits bemerken, was durch sein Handeln geschieht, ob es im Sinne seiner Intentionen ist und kann sein Handeln im Prozess ändern, falls es nicht zu dem gewünschten Erfolg führen würde.

Damit das gelingen möge, muss man das Reflektieren üben.

Corinna hat gesagt…

Wir können nicht die Dinge verändern – wir können nur uns selbst verändern.

manroe hat gesagt…

@Anonym

... schon allein deshalb, weil Du in Deiner Anonymität verbleibst, sind Deine Äusserungen bestenfalls theoretisch richtig.

"Du greifst ein in die Welt, in die Gemeinschaft der Menschen."

Allein schon das !!! Ja was denn sonst??! Und wenn man brav im Zweig Zyklen liest und jahrelang in "Arbeits"kreisen sitzt, soll da nicht eingegriffen werden? Was ist Eingreifen? Wer bestimmt was wie sein soll oder zu sein hat? W E R ???

Merkst Du nicht, dass Deine Einwände genauso eingreifen wollen!?!

Manfred

manroe hat gesagt…

@Corinna

"Wir können nicht die Dinge verändern – wir können nur uns selbst verändern."

Ja und Nu? Wie gehts weiter? Sollen wir uns still in die Ecke setzen und NICHT miteinander sprechen??? Diese schlauen Allgemeinplätze, diese geborgten Weisheiten anderer, diese undurchdachten Sprüche. Bring mal Deine Gedanken dazu, fächer sie mal auf in Deiner Sprache

Ich warte !!

Manfred

Anonym hat gesagt…

Also ich glaube, dass zumindest ein Teil der anonymen Beiträge hier von Sebastian selbst kommen. Aber spielt das eine Rolle?

Corinna hat gesagt…

@manfred:

Sebastian sagte:

Wie wäre es, wenn jeder produktiv, bejahend mit einem liebenden und weit offenen Herzen seiner Arbeit nachgeht.
Dieses Universum ist so groß und so schön – und so viel Arbeit wartet auf jeden von uns.

Ich sage: Ja!

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Und wenn jeder Beitrag hier vom Herrn Gronbach kommen würde und selbst wenn MonikaMaria, Manfred, Janet, Anka, Jasna oder wer auch immer - selbst wenn sie alle Sebastian Gronbach wären, selbst wenn hier letztendlich nur eine Person schreiben würde, es ist mir egal.

Ich brauche ihn und all die wunderbaren, weisen Worte, wie Wasser zum Trinken, wie Luft zum Atmen. Wenn ich das Gefühl habe, mich hier zu verlieren, dann komme ich und lese - lese und weine, lese und seufze, lese und komme zur Ruhe.
Und ich durfte ihn leibhaftig erleben und von ihm nehmen, was mir guttat. Ich saß neben ihm im Auto und es war, als würde ich eingehüllt werden in Etwas, was ich gar nicht mit Worten beschreiben kann. Ihm verdanke ich meine Gabe, das Ätherische eines Menschen sehen zu können.

Ich danke Gott auf Knien, demütig bis ins innerste Mark, diese unschätzbaren Möglichkeiten zur Selbsterkennung und Heilung zu bekommen - mit allem, was dazu gehört.

Danke.

Ich muss dann immer lachen hat gesagt…

Sebastian Sagte:

"Manche Leute werfen mir vor, dass ich ein Selbstdarsteller sei: „Ach Gronbach, Du inszenierst Dich doch wieder“. Ich muss dann immer lachen. Denn egal wie dieser Vorwurf vorgetragen wird, er ist selber Teil einer Selbstinszenierung. Einer bewussten, oder einer unbewussten Selbst-Inszenierung."

Anonym hat gesagt…

@manfred

"Und wie inszenierst Du Dich? Zum Beispiel heute. Jetzt!"

(S.Gronbach)

manroe hat gesagt…

@Ich muss dann immer lachen hat gesagt..

"Denn egal wie dieser Vorwurf vorgetragen wird, er ist selber Teil einer Selbstinszenierung. Einer bewussten, oder einer unbewussten Selbst-Inszenierung."

Sorry, aber das halte ich für einen absoluten Schwach-Sinn.

Demnach wäre eine jegliche Äusserung eine Inszenierung. Wozu dann bitteschön, gibt es diesen Begriff der dazu dient, differenzieren zu können???

Über eine solche Aussage wie von Dir solltest Du lachen, das wäre dann sinnvoll!

Manfred

Liebeskunst hat gesagt…

ich wuensche euch eine schoene hochzeitreise und das ihr beim gehen immer schoen die fuesse auf dem boden behaltet...
herzliche gruesse
anka
(ps. in echt...kein fake-kommentar...)
:-)

Anonym hat gesagt…

@Kerstin

Krass diese Schilderung!
Du brauchst diese Inszenierung um Dich selbst nicht zu verlieren!
Er hat Dir Fähigkeiten verliehen!

Wie kann er das?

Er, der Frieden predigt und doch unzufrieden
ist weil er Wünsche hat, und meint er würde verfolgt?

Wes geht hier ab?

manroe hat gesagt…

"Krass diese Schilderung!
Du brauchst diese Inszenierung um Dich selbst nicht zu verlieren!
Er hat Dir Fähigkeiten verliehen!"


Da muss ich von meiner Seite dem Herrn in Anonym mal Recht geben. Liebe Kerstin, da würde ich wirklich noch mal drüber nachdenken, insbesondere über die Worte.

Manfred

manroe hat gesagt…

@Herr in Anonym

"und meint er würde verfolgt?
"


Das ist nun wirlich nicht richtig formuliert!!

Manfred

Inszenierung und Kommunikation... hat gesagt…

Hallo liebe Alle!

In der Kommunikation passiert meiner Ansicht nach immer Selbst-Inszenierung. Es ist bloß die Frage, ob ich die Stimmen BEWUSST sprechen lasse oder ob das UNBEWUSST passiert.

Dieses zu unterscheiden und dann damit zu arbeiten ist meiner Ansicht nach ein Weg zum Ausdruck des Authentischen Selbst.

Und ich bin auch der Ansicht, dass das etwas ist, das zu üben ist. Gerne auch unter Anleitung derer, die diese Stimmen vermögen zu unterscheiden und lehren, wie man das selbst machen kann.

Du Kerstin meintes, Du seist von Haus aus Schizophren. Das meine ich von mir selbst auch.
ABER, wenn wir uns unserer VIELEN STIMMEN bewusst sind, ist es dann noch "krankhafte" Schizophrenie?

Und mit "krankhaft" meine ich Unbewusst.

Mit "Unbewusst" meine ich, dass diese Stimmen mich beherrschen, statt dass ich diese Stimmen beherrsche.

Ich würde so gern mal einen Workshop von Cordula Mears-Frei besuchen. Sie ist ja Voice Dialogue Lehrerin.

"Es ist doch wirklich bereichernd die Info3 zu lesen, liebe Kerstin, nicht wahr? :-))"

So, das war die Stimme der PR-Abteilung :-).

Hast Du den Artikel über die Shamanin gelesen? Wow, sehr beeindruckend fand ich.

Liebe Grüsse
Jasna

PS: Die oben verlinkte Seite habe ich kürzlich im Internet gefunden und dort ist einiges Lesenswertes zum Thema Inszenierung und Kommunikation.

manroe hat gesagt…

@Jasna

"In der Kommunikation passiert meiner Ansicht nach immer Selbst-Inszenierung. Es ist bloß die Frage, ob ich die Stimmen BEWUSST sprechen lasse oder ob das UNBEWUSST passiert.

Dieses zu unterscheiden und dann damit zu arbeiten ist meiner Ansicht nach ein Weg zum Ausdruck des Authentischen Selbst."


Bitte mal nachlesen:
Inszenierung

Wenn man direkt aus der Erkenntnis handelt und spricht ist das meiner Ansicht nach absolut keine Inszenierung, sondern ein direkter Ausdruck selbst erlebten Seins aus Erkenntnis und einer persönlichen Wahrheit. Und eine Wahrheit bedarf keiner Inszenierung, obgleich man sie durchaus in eine selbige verpacken kann. ABER, einem Jeglichen eine Inszenierung einzuverweben wäre in meinen Augen eine grobe Unterstellung!! Da hat man dann wieder einmal die Psyche nicht verstanden.

Manfred

herzgeist hat gesagt…

Widerstände wird es immer geben. Meiner Ansicht nach bemerken viele Menschen nicht, dass sie, anstelle selbst zu leben, andere dazu bringen möchten, ihr Leben zu leben. Ich manchmal auch nicht. Es ist schwer, bei sich zu bleiben, aber das einzig Richtige. Für mich wäre das öffentliche Inszenieren auch nichts, da ich dazu zu introvertiert bin, aber jeder Blogschreiber inszeniert sich ja irgendwie.

Ich finde trotzdem gut, was du machst, weil du auch zum (meinem) Widerstand anregst - und damit dazu, eben nicht dabei zu bleiben, gut zu finden, was du machst, sondern herauszufinden, was mein eigener Weg ist ;-) :lol:

Viel Freude in den Bergen!

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Manfred, ich muss nichts überdenken. Gar nichts, weder meine Worte noch mein Empfinden oder sonstiges. Genau so war und ist es. Mir ist egal, wie andere das hier sehen oder interpretieren.

Ich bekam in den letzten zwei Jahren soviel Input über die geistige Welt, den Menschen, mich selbst, meine Familie, mein Umfeld und, und, und... dass ich mitunter nicht mehr weiß, was ich zuerst anschauen soll.

Das meine ich mit verlieren.

Anonym - auch auf die Gefahr hin, dass deine Begrenztheit nicht erfassen kann, was es heißt, Fähigkeiten zu bekommen. Herr Gronbach öffnete mir sozusagen eine Tür, damit das, was in mir längst schlummerte, frei werden konnte, damit ich mir dieser Fähigkeit bewusst werde und sie nutzen kann.
Und bei Gott, es ist ein Segen, solche Fähigkeiten sein eigen zu nennen.

Bei uns im Lese- und Gesprächskreis riet man mir, darüber zu schweigen, um nicht als überheblich oder arrogant zu gelten. Man sagte mir, dass es in der Antrhoposophischen Gesellschaft nicht In ist, über besondere Fähigkeiten, die aus dem Studium von Steiner-Werken entstehen können, zu reden oder sich damit gar über die anderen zu stellen.

Darüber kann ich nur betroffen den Kopf schütteln, Es ist ein Segen, ein absoluter Segen für mich und andere. Niemand wird dadurch entwürdigt oder erhoben. Niemand. Es ist einfach nur wunderbar und wohltuend.

Jasna - ich empfinde mich nicht als krank. Denn meine Stimmen führen mich. Ich erlebe sie absolut bewusst, Das war eigentlich schon immer so. Nur das Umfeld suggeriert einem, dass man irgendiwe komisch, anders, launisch, schwer zu händeln ist. Nun gut, manchmal stimmt das auch. Das merke ich selbst. Ich habe mitunter das Problem, sie in eine Reihe zu bringen, damit ich sie nacheinander anhören kann und nicht alle auf einmal. Doch daran arbeite ich, mit allen Mitteln, ehrlich.
Und der Artikel über diese Schamanin war wirklich faszinierend. Obwohl es definitiv nicht mein Weg ist. Die Ahnen in allen Ehren, doch auf meinem Weg sind sie eher hinderlich. Finde ich.

Überhaupt finde ich es bemerkenswert, was für Bereiche in der Info3 angesprochen werden. Gratulation zu solch einer Bandbreite an Themen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Manfred - nur weil Wikipedia den Versuch einer Erklärung anbietet, bedeutet das nicht, dass diese auch stimmt oder das Ganze erfassen würde.

Inszenierung bedeutet für mich, sich oder etwas in Szene setzen. Und mit Szene meine ich, dass natürlich auch das Drumherum stimmen muss. Man schafft sich sozusagen einen Rahmen, der zu dem passt, was man gerade darstellen will.

Um mal bei Herrn Gronbach stehen zu bleiben. Ich sah, wie er sich in Szene setzen kann. Der Eurythmiesaal unseres Kindergartens war brechend voll. Alle wollte ihn sehen. Bevor ich merkte, dass er die Situation voll im Griff hatte, tat er mir richtig leid.
Er stand so allein und einsam am Fenster... herrje, ich darf mir dieses Bild gar nicht in Erinnerung holen.

Egal. Auch wenn man aus Erkenntnis spricht, ist das für mich Inszenierung - in Szene setzen. Man gibt ja Bilder zu seinen Erkenntnissen, veräußert sie sozusagen, damit andere teilhaben können.

Also wenn das keine Inszenierung ist...

Jasna Caluk hat gesagt…

@Manfred

Wie soll ich Dir jetzt auf deinen Kommentar angemessen antworten?

Mit welcher Stimme soll ich sprechen?

Eine Stimme hört sich an wie, naja, ich nenn sie mal "das unverstandene Selbst" und die sagt folgendes:

"Hey, ich hab doch niemandem etwas unterstellt! Was hebst Du dieses "grob" so hervor? Damit unterstellst Du mir doch was. Ich beschreibe hier nur das, was mich bewegt und womit ICH mich beschäftige!"

Dann gibt es die Stimme des Rückzugs, die sagt:

"Also ich glaube nicht, dass ich mit irgendeiner Art der Antwort hier weiterkomme. Deshalb ziehe ich mich zurück. Sonst streiten wir nur wieder und keiner versteht keinen."

Dann gibt es die Stimme des "strebenden Selbst", die sagt:

"Ja, aber irgendeine Art der Auseinandersetzung muss es doch geben. Schließlich wollen wir uns doch alle auf ein HÖHERES WIR ausrichen, deshalb ist sowohl der Rückzug, als auch der Gegenangriff nutzlos. Wie also können wir uns verstehen?"

Jasna (nicht zu identifizierende Stimme, bis auf den Namen :-)):

"Wir alle meinen Sebastian zu verstehen. Aber wenn wir untereinander kommentieren, also miteinander sprechen, verstehen wir einander nicht. Daraus schließe ich, dass jeder von uns seine Worte anders hört und demzufolge auch anders wiedergibt. Und scheinbar entstehen da ganz große Missverständnisse in diesem sog. höheren WIR.
Meine Fragen an mich selbst sind:
Wie inszeniere ICH mich nicht? Wann bin ich authentisch?
Wann sage ich die Wahrheit?
Welche von den vielen Stimmen in meinem Kopf spricht WAHRHEIT? Hmm?"

Die, die man Jasna nennt ;-).

Anonym hat gesagt…

Ich wollt nur mal sagen, dass es mir so geht: Wenn ich nicht die letzten vier Beiträge im Zusammenhang lese, sondern weiter zurück gehe, lese ich sehr gerne die Beiträge der Anonymen, weil die oft ganz neue Sichtweisen beitragen.

Außerden finde ich es klasse von Herrn Gronbach, dass er hier jedem den Raum gibt, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was er eigentlich meint!

Da kann man doch auch verschiedener Ansichten sein.

Obwohl es letztlich wohl nicht verstehbar ist, wenn es um T R A N S Z E N D E N Z geht.

Man muss ES wohl mal erlebt haben. Man muss IHN wohl mal erlebt haben, um durch seine Gnade eine Ahnung von Erleuchtung zu bekommen.

Also irgendwie ist es vielleicht doch komisch, so ein Diskussionsforum?

Gerade merke ich, dass Frau Jasna ähnliche Gedanken hatte - verstehen wir uns etwa?

Kleiner Bruder hat gesagt…

"Ich inszeniere das Wahre & Gute & Schöne und ich habe nichts anderes zur Hand als diesen Sebastian."

Wie ist Das zu verstehen?

Also einerseits WahrSchönGut,
andererseits Sebastian.

Er will WahrSchönGut inszenieren, also darstellen, in die Welt bringen.

Er nimmt sich als Medium, weil es nicht anders geht, er opfert sich, er transzendiert sich (angeblich).

Jetzt ist nur die Frage, ob er sich für wahr,schön und gut hält...

Und wenn er ander findet, die durch ihn WahrSchönGut erkennen? Was dann?

Und wenn er ander findet, die ihn als WahrSchönGut anerkennen? Was dann?

Will er dass alle so werden wie er, oder will er einen exklusiven Club?
Will er anderen zeigen wie das geht?

Ich weiß, ihr denkt jetzt ich denke zu viel für das...

Verstand Aus, Erleuchtung An.

Anonym hat gesagt…

Danke Kerstin!

Jetzt verstehe ich besser. Du beschreibst ein Problem, dass selten besprochen wird, vielleicht aber in Zukunft immer drängender wird!

Ich bin auch überzeugt, dass es transzendenz durch die Hirarchien gibt, dass es Menschen mit transzendenten Fähigkeiten gibt. Dass es "Meister" gibt, die anderen Türen öffnen können.

Ich kann auch verstehen, dass darüber gerne geschwiegen wird, denn es kommt dabei absolut auf die Reinheit der Seele des Meisters an. Nur wenn 100% Durchlässigkeit für Christi Wirken gegeben ist, wenn du zugleich die karmischen Konsequenzen annehmen kannst, wird es zum Heil. Und wie leicht mischt sich ein Hauch Eitelkeit hinein.

Und wenn Deine Chakren geöffnet werden von einem "unreinen" Meister - wirst Du karmisch an ihn gekettet, oder schlimmeres.

So sehe ich das.

So wie Du jetzt darüber gesprochen hast, klingt es nicht überheblich - in meinen Ohren nicht. Anderen geht es vielleicht anders.

Ich bin aber sicher, dass auch die Menschen, die keinen Schimmer davon haben, wie Du wahrnimmst, unbewusst etws merken - da muss vielleicht gar nichts dazu gesagt werden.

Bist Du nicht auch Leuten begegnet, denen es geht wie Dir? Habt ihr euch nicht gleich erkannt?

Kerstin Zahariev hat gesagt…

@Anonym

Natürlich bin ich einem solchen Menschen begegnet. Es ist unglaublich, was dann möglich ist. Ein Blick genügte, um zu wissen, dass der andere absolut das Gleiche dachte. Und wie zum Beweis, sprachen wir beide oft im gleichen Moment das Gleiche aus - ein Gedanke ausgesprochen von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können.

In solchen Momenten (und es sind einfach nur Momente - leider) bekommt man einen großen Respekt vor dem, was sich da zeigt, vor den immensen Möglichkeiten, die sich auftun. Doch leider wohnt dieser Mensch weit weg.

Ich muss nicht permanent darüber reden. Doch reden hilft mir, verstehen, weitersehen. Und ja, andere Menschen wandeln sich und sei es nur für einen kurzen Moment, wenn ich sie in entsprechender Weise betrachte. Denn es wird nicht nur bei mir das Tor der Liebe geöffnet - auch beim anderen.

Ich habe Menschen erlebt, die sich mir soweit öffneten, dass ich in sie eindringen konnte (mit ihrer Erlaubnis), im seelischen Sinne gesehen - nur durch eine Berührung. Es ist unglaublich, zu welcher Liebe Menschen fähig sind. Liebe, die nichts mehr mit dem Gefäß zu tun hat, welches mir gegenüber ist, sondern die das Wesen des anderen berührt und auch meines.

Man möchte solche Momente festhalten, nie mehr loslassen, darin verweilen bis in alle Ewigkeit - so wunderbar sind sie.
Ich weiß gar nicht, wie ich das alles beschreiben soll - es fehlen einfach die Worte.

MonikaMaria hat gesagt…

Meine Worte dafür heißen:
HEILUNG : )
HEILEN : )
HEIL WERDEN : )

MonikaMaria ;-)

Anonym hat gesagt…

Warum sagst Du das Monika?

Maurulam hat gesagt…

Hallo meine Lieben,

ich möchte mich unserem Ovid hier anschliessen, und euch beiden eine schöne Hochzeitsreise wünschen. Die Alpen sind ja wirklich besonders schön, vor allem die Dolomiten, wenn man bis nach Italien kommt.

Licht & Liebe
von der anderen Kerstin

MonikaMaria hat gesagt…

Weil ich es so erlebe und so gesund geworden bin.

MonikaMaria : )

Tom Steininger hat gesagt…

Grüss mir die Berge,
wenn man die Berge nur hoch genug hinaufgeht
kommt man in die Ego-freie Zone
habt eine schöne Zeit
Tom

MiHa hat gesagt…

Sebastian, dem Missionen Blog und seinem Forum gewidmet

Michael



Es war einmal ein Ich (tig)
Das nahm sich richtig wichtig.
Doch dann trank es ein Bier,
und wurd’ zu einem Wir.

In diesem Wir da ging es rund
weil viele Ichs dort – kunterbunt
sich aneinander rieben.
Warum – so fragte sich das Ich
können Wir uns nicht lieben?

So blieb das Ich dann ganz für sich,
und wurde dabei traurig-lich.
Ohne „Du“ zu erfahren,
konnt’ es kein Ich bewahren,
und wurde so zu einem Es.

Dies Es das steht nun außen vor
und traut sich nicht durchs große Tor
des Lebens.
„Wer bin ich wirklich?“
Fragt Es sich?
„Ein Es, ein Wir, oder doch Ich?“

„Probier’s doch mal mit allen drei'n“
hört es alsdann vom Himmel schrei'n.
„Das Ich das bist Du ganz für Dich (tig),
das Es nimmt Abstand, auch ganz wichtig.
Das Du hingegen macht es spannend,
denn dort bist Du nicht mehr allein,
sondern Es-Ich-Wir ganz all EIN."

Jasna Caluk hat gesagt…

Hallo Liebe Alle!

Was haltet Ihr denn mal von einem Experiment?

Nur mal so zum ausprobieren, meine ich.

Wie wäre es denn, wenn man einen Online Workshop unter Anleitung und Führung einer Voice Dialogue Lehrerin macht? Vielleicht mittels eines Webcasts, wie bei Enlightenment Next, und entsprechender Bezahlung natürlich.

Kollektives Online Erwachen an einem Wochenende!

Klingt doch Hammergeil, oder?

Nicht, das wir nicht alle schon erwacht wären oder nicht wären, oder... ähh, also ich meine ich will hier niemandem irgendwas einweben oder unterstellen oder so. Aber dieser BigMind-Weg Voice Dialogue Weg eröffnet echt nochmal eine ganz andere Herangehensweise und ist meiner Ansicht nach besonders in einem HÖHEREN WIR vielleicht ganz funktionierend.

Vielleicht ist es eine schöne Möglichkeit, wenn wir, die wir hier regelmäßig kommentieren mal soetwas gemeinsam machen. Hmm?

Also bei mir löst das jedenfalls eine gewaltige Begeisterung aus. Aber so ist das wohl immer mit den eigenen Worten, Ideen und Erfahrungen. Am meisten begeistern sie einen selbst :-)).

Wenn Ihr Interesse habt, dann können wir das ja mal organisieren?

Liebe Grüsse
Jasna

HorstHelge hat gesagt…

Hallo Manfred,

vielleicht meintest Du mich mit dem Schaum vor dem Mund? Ich jedenfalls bin sehr vorsichtig mit dem, was hier geschieht. Wie Du aus den Beiträgen zu diesem Thema entnehmen kannst, geht es hier wirklich um das Geisterland. Offen sichtlich meint er es ernst. Ich bin Herrn Gronbach nicht begegnet, konnte seine Erleuchtungsart nicht unmittelbar spüren, sondern halte mich an das, was er hier schreibt, und besonders auch mit welchen Bildern er arbeitet. Anscheinend ist er ein "Medium".

Für mich ist es bei all diesen esoterischen Angelegenheiten (wie zum Beispiel Tantra, Familienstellen, etc.) von größter Wichtigkeit, dass die Medien selbst wissen, was sie tun, und für was sie Medium sind! Ich bestehe darauf, dass ein Medium den NAMEN nennt. Den NAMEN der Geistigkeit, die durch diese Persönlichkeit wirkt.

Da Herr Gronbach sich absolut weigert, den NAMEN zu nennen, kann ich nur mich und Andere warnen!

Es reicht mir nicht, wenn er Anthroposophie sagt und Michael und Christus in die Märchenwelt verbannt.

Ein weiteres Kriterium sind die Bilder mit denen er arbeitet. Für welche Geister wollen die Bilder unsere Seelen empfänglich machen? Schau sie dir mal mit dieser Frage an. Und dann gibt es noch die Frage, weshalb er sich überhaupt derartig des Mediums „Internet“ bedient.

Es gibt eben Geister, die dem Menschen zwar weiterhelfen, aber mit der Absicht ihn hinters Licht zu führen. Licht und Frieden und so weiter können die durchaus gut vortäuschen.

Ist er der „Auserwählte“, der „Neo“, der uns aus der Matrix befreit, oder ist er ein gut getarnter Agent? Diese Frage kann nicht oft genug gestellt werden.

Anonym hat gesagt…

Hey Jasna

Das klingt doch nach Doppelgänger-Arbeit. Da muss man was tun, weil man etwas erreichen will. Das ist doch schon eine Täuschung, oder? ES IST doch schon alles da!

Meist Du Sebastian würde da mitmachen?

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Michael

Morgen Abend werde ich mich von meinen Tätigkeiten an unserer Waldorfschule verabschieden, da meine Tochter nach 13 Jahren die Schule verlässt. Nur eine Tätigkeit werde ich weiter führen: Grundlagenarbeit Waldorfpädagogik und Anthroposophie.

Deine Widmung habe ich : )
ein wenig abgeändert und wird mein Schlusswort im Schulforum sein. Sie trifft das Thema der Eltern-/Lehrer-Zusammenarbeit in der Essenz.

Vorläufig lautet er so:

Es war einmal ein Ich
Das nahm richtig wichtig sich.

Dann trank es ein, zwei Bier,

Und wurd’ zu einem Wir. 



In diesem Wir, da ging es rund,

Weil viele Ichs dort kunterbunt

Sich aneinander rieben.

Warum, so fragte sich das Ich,

Können Wir uns nicht einfach lieben? 



So zog das Ich sich Stück für Stück
Traurig in sein Reich zurück.
Doch ohne Du zu erfahren, 

Konnt’ es ein Ich sich nicht bewahren,

Und wurde so zu einem Es.



Dies Es, das steht nun außen vor

Und traut sich nicht durchs große Tor 

Ins tausendfältig Leben. 

Wer bin ich?
fragt es sich,

Ein Es, ein Wir oder doch ein Ich?



Probier’s doch mal mit allen drei'n!
Hört es alsdann vom Himmel schrei'n. 

Das Ich, das bist Du ganz für Dich, 

Das Es nimmt Abstand führsorglich. 

Das Du hingegen macht ES spannend,

Weil dort bist Du nicht mehr allein, 

Sondern Es-Wir-Ich sind ganz – all EIN.

Werde Dich als SELBST-verständlich als Ur-Heber erwähnen! : ) Ist das für Dich OK?

Vielen Dank!

Herzlich
MonikaMaria

manroe hat gesagt…

Hallo Horst-Helge

Ich vermute mal Du sprichst mich deshalb an, weil Du bei mir "noch" eine Klarheit erblickst, die es/man "zu retten" vermag, noch retten könnte? So in etwa?

Die Sache mit dem "Schaum vorm Mund", z.B., ich kenne durchaus Empfindungen und Erlebnisse bei denen ich auch zu solchen Formulierungen greife, weil sie dafür stehen sollen, endlich mal "Schluss jetzt" zu sagen, weil man anders nicht wahrgenommen wird etc.

Und überhaupt in vielen weiteren "Dingen" und Erlebnissen die man so haben kann in Begegnungen mit insbesondere "den" Anthroposophen - ich habe wohlweislich den in Anführungszeichen gesetzt ;) damit man mir dann nicht ... - da kann einem schon, seit Jahren, die Hutschnur hochgehen, wenn dann von oben herab, also aus Dornach und auch dem inneren Dornach "der Anthroposophen" - man beachte die Anführungszeichen - gebremst und gebremst wird.

Ich brauche nur daran zu denken, wie mit der Meditation umgegagen wurde, die ganze Restwelt marschierte meditierend an uns vorbei und von oben (Dornach) nebst Zweig"verwaltern" wurde gebremst und gewarnt!!! Wovor eigentlich!!?? Vor deren eigener Unvollkommenheit und Furcht! Dieses Geschütze von oben vorgegeben und gemassregelt, diese Losungen die zum Jahreswechsel herausgegeben werden, für uns, damit es uns gut geht etc... -- Ich persönlich kann es nicht mehr ertragen, will und tue es auch nicht mehr.

Und deine Bedenken sind mir durchaus bekannt und bewusst, glaub mir, nein glaub mir nicht, sondern versuche in der Art wie ich mich hier äussere zu bemerken, wie ich die innere Denkfahne hochhalte, die es zu unterscheiden gilt von diesem Gelebe und Freisein und wir ham schon alles etc.

Weiterhin kenne ich das Erleben, das zu den Beobachtungen und textlichen Bildern und Formulierungen von S. Gronbach führt, wo es sich aufhält und dass man es eigentlich gar nicht bzw. kaum anders ausdrücken kann, weil es sich einem so plastisch und in Bildern darstellt. Und weiterhin gibt es ja auch andere Texte von ihm, die hat er auch geschrieben. Ich bin dann durchaus in der Lage neben dem Inhalt der Texte einfach nur "zu nehmen" alles ohne die Bedeutung, sondern nur das Land, in dem sie gebildet wurden. Und wenn man aus diesem "Land" heraus auf unsere definierte und durcherklärte Welt schaut, dann sieht man erheblich mehr als das, was einem hier so erzählt wird. Und in diesem "Land", da leben die Antworten für das was man erlebt und mir haben sie fast immer gute "Hinweise" und "Ratschläge" gegeben und Ein-Sichten.

Ich persönlich finde diesen blog hier deshalb gut, weil man endlich einmal sagen darf, was man "sieht" und wie und warum und wohin ... Weil man sich hier mit-einander aus-einander setzt und sich versucht anzuschauen. Ich verstehe unter Anthroposophie nämlich die Auseinandersetzung mit dem Menschen, so wie er ist und dann versucht mit klarem Denken immer tiefer zu kommen. Diese Zyklenleserei, weil man sich nicht trauen darf mal selbst zu denken, obgleich es eigentlich der erste Atemzug einer Anthroposophie sein sollte - habe ich alles erlebt, das sind keine Vorurteile, sondern Nachleiden - wirkt auf Menschen wie mich erstickend und es ist kein subjektives Urteil, sondern eine Wahrnehmung, die stimmt.

Ich hör jetzt mal auf, wird sonst erheblich zu lang, wir können es gern weiter betrachten, wenn du möchtest. Finde es wirklich gut und nehme es auch auf und an was Du gesagt hast, das muss hier mit"spielen".

aufrichtigen Gruss
Manfred

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Hallo HorstHelge,

hast du deinen Kommentar nur für Manfred geschrieben oder dürfen auch andere antworten?

Jasna - ich glaube dir gerne, dass dich deine eigenen Ideen sehr faszinieren. Geht mir nicht anders. Dann leuchte ich wahrscheinlich vor mich hin, so begeistert bin ich von dem, was mir da einfiel... ;)
Doch was versprichst du dir von diesem Online-Workshop-Wochenende? Ganz sicher nicht kollektives Erwachen... also wer hier schreibt, ist definitv schon wach, sehr wach sogar. Sonst hätte er oder sie gar nicht hierher gefunden.
Also wie würde so ein Online-Workshop-Wochenende mich bereichern können?

Liebe Grüße

Kerstin.

MiHa hat gesagt…

Liebe MonikaMaria,

> Ist das für Dich OK?

ist ganz OK :-)

Vielen Dank fürs Weiterdichten, und einen guten Abschied (und Neubeginn)!

Herzliche Grüße

Michael

Jasna Caluk hat gesagt…

Hallo Anonym,

also mein Vorschlag ging in die Richtung sowas, was Sebastian und Cordula Maers-Frei und Dr. Jens Heisterkamp am 20.06.2009 (siehe Terminliste rechts) veranstalten irgendwie als "EXPERIMENT" mit den hier kommentierenden machen.

Das setzt natürlich voraus, dass von UNS die Anfrage kommt bzw. ein Bereitschaft und eine Interesse etwas NEUES auszuprobieren.

Ja, ich schätze es handelt sich dabei um sowas wie Doppelgänger-Arbeit, allerdings hat dieser Doppelgänger meiner Ansicht nach VIELE GESICHTER. Diese zu differenzieren und sie sprechen zu lassen halte ich für ein durchaus evolutionäres Experiment.

ES IST ist eine Wahrheit; Die Non-Duale Wahrheit würde ich mal sagen.

Aber es gibt ja immernoch die DUALE Wahrheit.

Es ist ja auch nur eine Idee, eine Anregung.

Liebe Grüsse
Jasna

Jasna Caluk hat gesagt…

Liebe Kerstin

"Also wie würde so ein Online-Workshop-Wochenende mich bereichern können?"

Ich weiss nicht.
Ich kam auf die Idee beim Lesen vom BigMind, wo es darum geht, die verschiedenen Stimmen sprechen zu lassen. Es ist eine Sache, dass für sich alleine zu machen. Aber hätte nochmal eine andere Qualität das auch gemeinsam zu tun und die verschiedenen Stimmen sowohl anzuerkennen, als auch für sich selbst differenzieren zu können.

Vielleicht bekämen die Dialoge eine ganz andere Qualität, wenn wir manchmal einfach BEWUSST wissen, WER von AUSSEN gerade IN MIR welche Stimme weckt.

Dass wir auf einer gewissen Ebene alle erwacht sind, ist sicherlich richtig.

Ich aber glaube -und da sprech ich nur für mich- dass mein WACHSEIN meiner ständigen und immer offenen WACHSAMKEIT bedarf, was für mich auch beinhaltet, dass ich ein Bewusstsein dafür entwickel, welche Stimme jetzt gerade spricht.

Aber ein Motiv für solch ein Experiment ist in meinem Fall sicherlich einfach der Spass und die Freude. Es wäre ja irgendwie fast sowas wie ein Theaterstück zu inszenieren :-)), denke ich.

Wäre der Spass und die Freude an soetwas vielleicht eine Bereicherung für Dich?

Liebe Grüsse
Jasna

MonikaMaria hat gesagt…

Astrodrama und Psychodrama arbeiten mit diesen Elementen schon seit Jahrzehnten.

1980 Schweiz, Zürich, Entstehung des Astrodrama: Friedel Roggenbruck (*2.09.1955) „begründete 1980 das europäische Astrodrama und später die erste astrologische Theatergruppe.“

Psychodrama:
Jakob Levy Moreno (1889 – 1974) entwickelt in Wien das Psychodrama und konzipiert es als ein triadisches System: Dieses umfasst die Gruppenpsychotherapie, die Soziometrie und das psychodramatische Spiel. Ausgehend vom Prinzip der Begegnung kann der Mensch seine Interaktionen und zwischenmenschlichen Beziehungen in seinen jeweiligen Lebenslagen spielerisch erleben und ergründen:
http://www.pdh.ch/moreno.html

Gestaltarbeit, Familienaufstellung usw.. Bestimmt gibt es noch viele weitere Modelle.

Übrigens: Die Römer weihten 289 v. Chr. auf der Tiberinsel einen Asklepios-Tempel ein. Auf der Insel Kos befindet sich das weltberühmte Asklepieion, das älteste Krankenhaus der Welt. Im Aesklepiostempel wurden Dramen zur Gesundung des Menschen aufgeführt.

Spaß und Freude warten an jeder ECKE. : )
Und das Drama auch. Jeder sucht sich seine eigene Komödie und sein eigenes Drama.
Die Komödie heißt: Aufwachen.
Das Drama heißt: Aufwachen. : )

Grüß Dich lieb
MonikaMaria

Simone hat gesagt…

Liebe Jasna und ihr alle hier,

also auf Neues und auf's Experimentieren im Sozialen habe ich immer Lust!

Jasna, ich finde deinen Vorschlag prima.
Mir hat sehr gefallen, was da als e-mail-Kontakt zwischen Sebastian und Cordula Maers-Frei in der letzten Info3 abgedruckt war, zusätzlich zu der Robbengeschichte, die hier auch schon gewürdigt wurde.

Ich bin nicht so sicher, ob das, was die beiden da jetzt zusammen mit Jens Heisterkamp als Seminar über das Wesen des „Ich“ anbieten, geeignet wäre, hier solches Online-Seminar zu machen mit uns. Aber die Richtung ist klar. Und wenn die beiden (oder die drei) von dieser Idee hören, wären sie dann ja vollständig frei, mit solchem Anliegen umzugehen und nachzuspüren und zu denken, welche Art und Weise solches Online-Seminar dann haben könnte (z.B. über das Wesen des WIR?).

Ich hätte wohl auch vor allem deshalb Lust auf sowas, weil da was im WIR stattfinden könnte, wofür ich Sebastian gern Geld geben würde, was ich schon mehrmals überlegt habe, ohne feste Ausgangspunkte dafür zu finden.

Also jedenfalls Danke für diese kreative Idee.
Mal sehen, was sich davon realisieren läßt.
Ich bin gern dabei.

Liebe Grüße.
Simone

manroe hat gesagt…

Nun hatten wir grade etliche posts zum Thema Guru ja oder nein mit einer eindeutigen Tendenz zum NEIN und jetzt will man wieder Geld loswerden für einen "Online Workshop unter Anleitung und Führung einer Voice Dialogue Lehrerin" --

Ich frag mich jetzt, was wir hier eigentlich machen??!

Anleitung und Führung -- Ich fass es nicht!!

Manfred

manroe hat gesagt…

Nun hatten wir grade etliche posts zum Thema Guru ja oder nein mit einer eindeutigen Tendenz zum NEIN und jetzt will man wieder Geld loswerden für einen "Online Workshop unter Anleitung und Führung einer Voice Dialogue Lehrerin" --

Ich frag mich jetzt, was wir hier eigentlich machen??!

Anleitung und Führung -- Ich fass es nicht!!

Manfred

HelgaHanna hat gesagt…

Hallo,
Manfred und die anderen,
ich hatte mich nur angesprochen gefühlt, weil ich immer weider die NAMEN einfordere und nicht einfach OM sage. Fühle mich ernst genommen von Dir, danke.

Merkwürdig finde ich, dass Du mich mit "Inner-Dornach" assoziierst. Und Dornach war schon immer innerlich zerrissen zwischen allerlei Richtungen.

Diese "Warnung" trage ich schon einen Mondknoten lang mit mir, und sie war mir ein guter Wegweiser. Sie wurde mir von verschiedenen mir glaubwürdig verscheinenden "Lehrern" bestätigt.Vielleicht ist er auch jemand anderem nützlich.

Ja, ja, es sind schon nette Landschaften, die sich da eröffnen, deshalb beschäftigt es mich ja auch.

Du wirst Dich selbst retten - irgendwo sind wir ja alle kleine NEOs...?

MonikaMaria hat gesagt…

@ Manfred : )
Wir können das Thema Guru ja wieder aufnehmen. Hängt mit «Verantwortung selber tragen» zusammen und steht jedem frei, ob er mitmachen will oder nicht. Was meinst Du?

Jeder entscheidet selber, wie das Drama der SELBSTERKENNTNIS verläuft: über eine Komödie oder Tragödie. Also, ich bin ganz gespannt auf den «Verlauf der Geschichte».

:-)

Herzlich
MM

Anonym hat gesagt…

Liebe Mitgäste im Kommentarraum der MISSION-MENSCH!

Horst –Helge - S0.12.32Uhr: „Ich bestehe darauf, dass ein Medium den NAMEN nennt. Den NAMEN der Geistigkeit, die durch diese Persönlichkeit wirkt.“

Übersetze ich den Satz, so erfragt er denjenigen Geist, in dessen Namen diejenigen, die hier Kommentieren, sich finden.

Das wir hier Gäste sein dürfen, das beruht auf einer Gastfreundschaft.
Es ist eine Gastfreundschaft, die Sebastian Gronbach anbietet.

Das dieses Angebot auf eine Nachfrage, auf einen Bedarf trifft, das ist offenkundig vor aller Augen. Im Weiteren beruht somit unser Gast sein dürfen auf einem Bedarf. So einem Bedarf, für den durch Gastfreundschaft, ein Raum für Freundschaft sich eröffnet.

Was ist Freundschaft? Freundschaft ist dasjenige, daß die Freude schafft.
Die kleinste Einheit der schaffenden Freude sind zwei Freunde. Diese kleinste Einheit ist eine Einheit im Geiste.

Dadurch lebt sie in den Regionen der Dauer. Neben der Region der Dauer findet sich die der Trauer. Trauer ist dasjenige, das der Dauer entbehrt. (Hier entsteht oben erwähnter Bedarf.) Dies Entbehren schafft Leid.

Leid ist eine Schwester der Freude. So leben beide in Freud und Leid. Dadurch sind es Geschwister im Geiste.

Die Freude ist somit die Mutter der Geschwister Freud und Leid. Ihre Großmutter wiederum ist Tochter der Mutter in Geborgenheit. Die Mutter in Geborgenheit ist somit die UR- Groß –Mutter.

Die Urgroßmutter wiederum ist derjenige Quell, dem ein Fluß, namens „Lethe“ entspringt. Im Altgriechischen bedeutet Lethe wörtlich „Verborgenheit“.

Verborgenheit ist das der „Geborgenheit“ entspringende. Durch diese „Verborgenheit“ bleibt das Entspringende in Geborgenheit.

Wer obigen Namen erfragt, erfragt somit den Namen desjenigen „Geistes“
der sich offenbart, indem er sich verhüllt.

Manche nennen dies Geschehen das „offenbare Geheimnis“. Durch das offenbare Geheimnis wird offenbar, daß oben erfragter Name ein
Geheimname ist.

Ein Geheimname ist somit ein Name der nicht in die Wahrnehmung kommt.
Deswegen nenne ich ihn den Geheimnamen des Wahrgebers. Er ist der Geber derjenigen Gaben, die „wahrnehmbar“ sind. So eine Handlung ist eine Handlung aus Güte, oder anders gesagt, eine Handlung des guten Willens.

Wer also ist derjenige Geist, der Sebastian Gronbach dazu inspiriert, aus
Gastfreundschaft einen Raum für Wahrnehmung zu eröffnen? Es ist derjenige
Geist von dem es heißt, an seinen Taten werdet ihr ihn erkennen.

Und, es ist gut. Es ist gut, daß Sebastian Gronbach durch seine Tat so einen Raum schenkt.

Ist es gut, das er es tut, so trägt durch so eine Handlung der Geist, hier in
unserem Fall, den Namen „Sebastian Gronbach.“ Wie gesagt, er trägt den Namen. So in etwa, wie man auch einen Sack Kartoffel tragen kann.

Anders gesagt, Sebastian Gronbach ist getragen durch denjenigen Geist, der,
indem er Etwas trägt, es in der Geborgenheit seiner Verborgenheit, trägt.

B.

BarbaraBeate hat gesagt…

Oh ja, ein sehr interessanter Gedankengang. Um sieben Ecken gedacht heißt es also, dass es keinen Namen für den Geist gibt, außer den"Sebastian Gronbach", dem Du guten Willen unterstellst.

Soweit so gut. Wenn ich aber in Beziehung trete zu Geistern, sei es auch "nur" mein Schutzengel, dann Danke, Bitte, Frage ich und zwar so, dass ich die Frage nicht an ein namenloses Geheimes sende, sondern genau an Ihn, der mir vielleicht sogar seinen namen gesagt hat.

Ich schicke einen Brief ja auch an eine Adresse.

Und wen ich einlade durch mich zu wirken, den kenne ich mit Namen. Der Hirte kennt auch die Namen seiner Schafe.












Dämonen kommen ungeladen, wenn das Haus lehr steht. Anderen Gästen muss man schon die Türe öffnen.

CordulaCaro hat gesagt…

@ Manfred

Der Weg die Wahrheit und das Leben liegt jenseits der Paradoxie ( hatten wir doch auch schon):

Es gibt keine Gurus / es gibt Hierarchien: es gibt Menschen und Geister von denen man lernen kann.

Es gibt Dornach / es gibt Individuen: Dornach besteht aus Individuen.

Gronbach ist der Erlöser/ Gronbach ist der Widersacher:

...?

ErnstEmil hat gesagt…

«Dornach besteht aus Individuen»

Aha.
Oha.

DoraDornach hat gesagt…

Gronbach ist der Erlöser/ Gronbach ist der Widersacher: .... Bruce almighty ....?

:-)

Jasna Caluk hat gesagt…

Ach ja, ich hätt auch gern einen Doppelnamen.

Also JasnaJamiroquai oder so... :-)
Naja, vielleicht im nächsten Leben.

Um 22.00 Uhr läuft übrigens heute auf Pro7
"Matrix Revolutions" für alle NEO-Fans und die, die es noch werden wolln :-).

Eine Schöne Zeit wünschen wir Euch
Jasna

manroe hat gesagt…

Ohje !!

PietPablo hat gesagt…

Oh Je***
heißt entschlüsselt:

Oh Jesus!

Alles O K ?

Heidi hat gesagt…

Deine Welt sind die Berge.

Anonym hat gesagt…

Mir ist langweilig.
Früher war es lustiger hier!

Maria hat gesagt…

Seit 3 Tagen gehe ich gedanklich mit dem Guruthema um und möchte Euch einige meiner Gedanken dazu mitteilen:

Es gibt, meiner Erfahrung nach, und wenn man (wie ich) nicht im anthroposophischen Umfeld lebt, nicht wirklich viele, öffentlich auftretende geistige Führer. Und darum geht es mir:das sind für mich Gurus.
Wenn ich denn Hilfe im Geistigen suchte, so merkte ich tatsächlich, daß dieses Unterfangen gar nicht so einfach ist. Es ist jedenfalls nicht planbar im Sinne von: jetzt lerne ich eine Sprache und suche mir eine entsprechende Lehrerin.

Interessanterweise habe ich mir aber tatsächlich erst eine -spirituelle-Lehrerin gesucht,(suchen können?!) nachdem! ich doch so Einiges verstanden habe.

Und DANN fand ich es wirklich wichtig, um Führung und Begleitung zu bekommen.
Das schließt natürlich nicht aus, sonst noch alles im Leben als zu lernen/genießen/leben lernen
zu "nutzen".
Wirkliche geistige Führung finde ich seehr hifreich, um intensiver und klarer den geistigen Weg gehen zu können.
herzliche Grüße, Maria

Dr. Borderline hat gesagt…

Sehr geehrte Teilnehmer,

Sebastian G. schriebt:

>>Dreh,- und Angelpunkt der Anthroposophie ist die dynamische Entwicklung allen Lebens - darum zeigt sich die Treue zu Steiner vor allem darin, Steiner zu transzendieren.<<

Hat jemand von Ihnen mal darüber nachgedacht?

1.
Ist dies wirklich der Dreh- und Angelpunkt? Ist das die Essenz? Was hat der Mann für eine Vorstellung von der Anthroposophie?

2.
Wie kann einer so vermessen sein, Steiner transzendieren zu wollen? Oder ist er der genauen Ausdrucksweise nicht mächtig? Meint er vielleicht Rudolf Steiners Werk? Und selbst das wäre eine grenzenlose Überheblichkeit.

Dies ist nur ein Beispiel von zig Äußerungen, die, wenn man mal genau liest, auf möglicherweise sehr bedenkliche Geisteszustände schließen lassen.

Merken Sie jetzt vielleicht, was mit Herrn G. los ist? Denken Sie bitte auch mal darüber nach, wie es Ihnen selbst geht.

Der klare Verstand ist unser kostbarstes Gut!

Mit besten Grüßen,

Dr.Brigitte.B.
(Institut für Seelenhygiene, Görlitz)

Simone hat gesagt…

Liebe Jasna und alle hier,

ein Nachtrag zu meinem Kommentar von gestern.
Was ich nach einer Nacht drüber schlafen nicht so richtig praktikabel finde, das ist, dass ich innerhalb solchen Internet-Seminars einen ganzen Tag lang oder sogar zwei Tage lang viele Stunden am Computer verbringen müßte.
Da gibt es durch den Umgang mit Technik Grenzen im Miteinander, wie ich sie im realen Begegnen nicht habe.

Allerdings interessiert mich das Ganze auch nur wirklich für unseren Blog hier, für unseren Umgang miteinander, dafür, wie es uns gelingen kann, jedem hier Beteiligten entsprechend Raum zu geben und das Geschriebene zu beantworten, statt dass permanent so viele aufgenommene Fäden immer wieder fallen gelassen werden bzw. einfach so rumliegen bleiben. Die Bearbeitung und Durchdringung und gegebenenfalls Transformation von internetbasierter menschlicher und menschengemäßer Kommunikation und Nichtkommunikation, das interessiert mich hier.

Im Realen habe ich schon genügend Übfelder und jedenfalls aktuell kein Interesse an einem Seminar teilzunehmen.

Alle ansonsten inzwischen vorgebrachten Einwände, Beschwerden usw. kann ich gut einfach so stehen lassen.
Da gibt es auch meiner Sicht kaum was dazu zu sagen.
Da geht es - so wie ich das sehe - darum, dass jeder sich äußert, der sich betroffen oder beteiligt oder impulsiert erlebt. Und dann geht es darum, dass sich auf diese Weise ganz von selbst - mit unserem Zutun, statt ohne das - sortiert, was hier wie und mit wem stattfindet und was nicht.

Die Frage ist für mich da vor allem, welchen Raum wir hier miteinander gestalten über das hinaus oder in dem eben, dass Sebastian diesen Blog zur Errichtung welcher uns auch immer möglichen Räume bereitstellt.
Ich sehe die Verantwortung für die Nutzung dieser Räume bei uns allen, bei jedem Einzelnen, der hier schreibt, einschließlich Sebastian, dessen Beiträge immer wieder neue Tänze einleiten und Impulse hereingeben.
Und so wie ich das sehe, können meine Kompetenzen an dieser Stelle eben noch beträchtlich wachsen. da habe ich Lust drauf. Dem will ich Raum geben.

Wer Landschaften wie diese hier betritt, ist Teil von ihnen und erzeugt zugleich sie mit. Ist Mit-Schöpfer und wird insofern umzugehen haben mit den Konsequenzen dessen, was unser Tun hervorbringt und unterstützt oder unterdrückt oder vernichtet oder vielleicht auch ausbalanciert bekommt.

In diesem Sinne.
Liebe Grüße.
Simone

manroe hat gesagt…

@Dr. Borderline

Wenn überhaupt Transzendenz, dann würde ich sagen, die Inhalte der Anthroposophie sind daher bereits transzendent.

Transzendieren allerdings sollte unsereins das, was wir lediglich wissentlich aufgenommen haben, damit wir ansatzweise an das herankommen, wo Inhalte der Anthroposophie urständen.

Wenn ich aus meinem Erleben spreche, dann gibt mir diese "Wissensanthroposophie", die sich damit beschäftigt Wissen zu sammeln und zu stapeln und zu verwalten, gar nichts mehr, fast gar nichts mehr.

Und weiterhin in unseren Zeiten so vorgehen zu wollen und damit Jüngeren Suchenden den Weg zu verbauen, da würde ich dann fast schon sagen, das diejenigen, die weiterhin darauf beharren lediglich so sich "weiterentwickeln" zu sollen, auf die träfe womöglich zu was Sie sagen :"auf möglicherweise sehr bedenkliche Geisteszustände schließen lassen."

Es ist ja nicht so, dass ich Ihre Bedenken nicht verstehe oder nicht verstehen will, aber, mit meinen Worten, wir haben inzwischen daran zu arbeiten, WIE man Wissen "inhaliert", wie es aufgenommen wird und es zu seinem Eigenen macht und das liegt jenseits der "Organe" mit denen Wissen verständlich aufgenommen wird.

"Der Verstand ist sicherlich unser kostbarstes Gut", dem stimme ich zu, wenn wir ihn auf den 2.Platz verweisen, da er MIR als ein Werkzeug zu dienen hat und nicht ich ihm.

Wenn ich ein Gedicht lese, dann muss ich an ein solches anders herangehen, bis ins Wort hinein, als wenn ich eine wissenschaftliche Abhandlung lese. Und so ähnlich geht es mir mit dem Leben und auch der Anthroposophie, ich vermisse dort sehr die "Gedichts-Künstler", alles muss künstlerisch werden, sonst wissen wir es bloss.

in diesem Sinne
Manfred

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Sehr geehrte Frau Dr. Borderline,

vielen herzlichen Dank für Ihren wirklich aufrüttelnden und ausdrucksstarken Kommentar. Er ging mir wahrlich unter die Haut, weil er in mir etwas hervorrief, was ich in seiner ganzen Größe noch gar nicht erfassen kann.

Dennoch bemerke ich, dass Sie offenbar ein ganzes Institut benötigen, um sich dem Thema Seelenhygiene zu nähern. Ich gehe davon aus, dass dies nur möglich ist, weil sich in Ihnen selbst genügend Anteile gesammelt haben, die der Seelenhygiene bedürfen.
Gemäß den Gesetzlichkeiten der Resonanz wirkt dasjenige, was in mir selbst als Schatten verborgen ist, auf all jene zurück, die ähnliche Probleme haben.
Und so finden sie sich - mit tödlicher Sicherheit - der Seelenpflegebedürftige und der Seelenheiler.

Interessant finde ich Ihren Namen - Dr. Borderline. Haben Sie mit Menschen zu tun, die das Borderline-Syndrom ausleben? Ich kenne einen solchen Menschen. Wir stehen uns sehr nahe. Und ich weiß mittlerweile, dass dieser Mensch die andere Seite der Medaille von mir ist. Wo er nach innen ging, ging ich nach außen. Was er an sich selbst auslebte, lebte ich an anderen aus (nur nicht ganz so krass). Doch die Überzogenheit des anderen zeigt mir nur mit aller Deutlichkeit, wo ich meine Archillesferse zu suchen habe.
Die Dualität lässt grüßen.

Ich kann hier nur für mich sprechen. Mein Pedant in dieser von mir gewählten Dualität, ist Sebastian Gronbach (und noch etliche andere). Und wenn er meint, Steiner, das Universum oder gar Gott transzendieren zu können, dann ist das so und dann bin ich davon überzeugt, dass er es kann.

Doch das ist meine Überzeugung, die daraus resultiert, dass ich mich Sebastian Gronbach verbunden fühle. Was genau uns verbindet, muss ich noch herausfinden.
Doch ich bin mir sicher, dass dies mir gelingen wird.

Rudolf Steiner gründete die Anthroposophische Gesellschaft, deren Hauptaufgabe in der Wahrung, Pflege und Weiterentwicklung der Anthroposophie liegt, nicht um der Menschheit ein Buch mit sieben Siegeln zu hinterlassen, dass nur wenigen Eingeweihten zugänglich ist und allen anderen auf ewig verschlossen bleibt.
Er war derjenige, der die Siegel öffnete und Benutzeranweisungen hinterließ.
Wie der Einzelne sich Steiners Werk erarbeitet, bleibt ihm selbst überlassen. Wer kann von sich behaupten, dafür eine allgemeingültige Wegbeschreibung zu haben?

Herzliche Grüße.

Jasna Caluk hat gesagt…

Liebe Alle,

Sorry, wenn die Worte "Führung" und "Anleitung" hier immernoch für großes Empören sorgen, aber wahrscheinlich fehlt mir da irgendwie diese Negativerfahrung zu diesen Begriffen bzw. vielleicht habe ich sie auch einfach überwunden, sollten da mal Wunden entstanden sein.

Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich mich irgendwie "blind" in eine Schülerschaft begebe, die in irgendeine Abhängigkeit führen wird, wenn ich an einem Workshop teilnehmen möchte GEGEN BEZAHLUNG!!! Bücher kosten schließlich auch Geld. Und auch ein Buch ist ein LEHRER und ich kann selbst entscheiden, was für mich annehmbar ist und was nicht.

Menschen zu vertrauen ist IMMER EIN RISIKO!!! IMMER IMMER IMMER!
Aber das hindert mich nicht daran, es trotzdem zu tun. Tja... und wenn ich auf die Nase fall, dann ist das halt so. Wenn ich mir in gewissen schwierigen Lebensmomenten eine geistige Begleitung, wie auch immer geartet suche, dann kann es natürlich passieren, dass es zu einer Art emotionalen Abhänigkeit kommt.

ABER meiner Ansicht nach holen wir uns meistens sowieso unbewusst DAS von unserer Umgebung, was wir gerade brauchen, so wie Kinder, die sich ihre Grenzen von Eltern erschreien und tyrannisieren, bis sie sie bekommen.

(Ja, ich weiß, jetzt krieg ich wieder einen auf den Deckel, weil ich psychologisiere... macht nix)

Aber meiner Ansicht nach spricht nichts dagegen, einen kompetenten psychologisch aversierten Geistigen (man kann auch Guru oder Coach oder Therapeut oder Pastor sagen) GEGEN BEZAHLUNG zu beauftragen, diese Rolle VORÜBERGEHEND als BEGLEITUNG zu übernehmen.

Meinem Empfinden nach ist die Bezahlung zum einen ein Energieaustausch von Geben und Nehmen und, was noch viel wichtiger ist, die ROLLENVERTEILUNG wird KLAR deffiniert und jeder trägt die Verantwortung für die Dauer dieser Vereinbarung. Keine "unbewussten" Spielchen und Überheblichkeiten oder Ähnliches.

Und nicht nur dass ich einem solchen Begleiter vertrauen muss, viel wichtiger ist, dass ich auch mein eigenes Empfinden dafür schärfe, ob ich in Abhängigkeit gerate oder nicht und meine Wahrnehmung für diesen "Lehrer" und seine Motive.

Also wie auch immer, der Vorschlag mit diesem Online-Workshop war auch einfach nur ein kleiner Einwurf, sonst nichts, um die Dinge, die vielleicht immernoch unbewusst in unseren Dialogen passieren uns ins BEWUSSTSEIN zu holen.

Ich habe ein großes Vertrauen meinem inneren Lehrer gegenüber und nicht minder ist mein Vertrauen jedem Menschen gegenüber, den ich treffe. Würde ich mir selbst mehr vertrauen als allen anderen, wäre wohl auch dieses meinige Selbstvertrauen nur eine Seifenblase.

Was ich meine ist:
Ich brauch keinen äußeren Lehrer, weil ich meinem inneren Lehrer vertraue.

Aber es gibt immernoch soviel zu lernen, zu erfahren, zu erdenken, zu tun usw...

Und weil ich ein so großes Vertrauen zu meinem inneren Lehrer habe, kann ich auch einen äußeren haben. Einfach so aus Spass :-)

Aber vielleicht täusche ich mich da auch. Das ist es jedenfalls, was ich empfinde.

Liebe Grüsse
Jasna

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Jasna - genauso ist es.

Es gibt auch Menschen, die von Rudolf Steiner abhängig sind. Diese Menschen können es nicht ertragen, wenn noch etwas anderes neben Steiner gestellt wird. Solches Tun kommt diesen Menschen einem Sakrileg gleich.
Dabei schreibt schon Steiner selbst in seinen Briefen an die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, dass sie auch unangenehme Fragen zulassen und gerade jenen besonders zuhören sollen, die Anthroposophie hinterfragen.

Solche Aussagen sind für mich wegweisender als alles andere zusammen. Wenn ich mir etwas erarbeiten soll oder muss, darf ich es auf jede erdenkliche Art und Weise tun, die mich weiterbringt.
Ich vertraue darauf, dass mein innerer Führer mich warnen wird, wenn der Weg völlig in die Irre führt.

Ehrlich gesagt, verstehe ich diese warnenden Stimmen nicht, die hier immer wieder mal auftauchen. Vor was oder wen warnen sie eigentlich?


Was die Idee mit dem Online-Seminar angeht, ist das sicher spannend. Doch ich glaube, dieser Lese- und Gesprächskreis hier im Blog braucht solch ein Seminar nicht unbedingt, um noch mehr Erkenntnisse zu bekommen.
Als Experiment und um sich besser kennenzulernen ist es durchaus interessant.

So und nun werde ich den Hinweis von Frau Dr. Borderline ernst nehmen und diesen Kasten hier, der sich Computer nennt, abschalten. Ich häng hier schon viel zu lange dran.

Herzliche Grüße.


:)

Jasna Caluk hat gesagt…

Hallo Kerstin und alle andere,

ich hab Dir grad eine Mail geschrieben und auch wenn wir ja nicht mehr soviel "kopieren" wollen, möchte ich dennoch einmal diese Textstelle aus dem Buch BigMind zitieren, gesprochen mit der Stimme der GROSSZÜGIGKEIT, die nur EINE von vielen ist, die in diesem Buch zu Wort kommen:

"Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der jede und jeder ganz einfach frei und glücklich ist, in der alle aus Großzügigkeit handeln und freizügig ohne Bedingungen geben? Es ist beinahe nicht vorstellbar, so anders wäre dieser Ort. Genau darin liegt unsere Arbeit. Dies ist unsere Aufgabe. Darum geht es in diesem Buch. Falls genügend Menschen diese Bewusstseinsebene erreichen, so glaube ich, kann es zu einer Transformation des ganzen Planeten kommen. Ich weiß nicht, von welchem Prozentsatz wir da ausgehen müssen - Ken Wilber meint, um die zehn Prozent. Ich bin davon überzeugt, dass es einen Wendepunkt gibt, und sollten wir weltweit dort ankommen, wird sich das Bewusstsein des ganzen Planeten ändern. Dies ist unsere Aufgabe, dazu sind wir hier und ich glaube, das geht uns alle an. Niemand entkommt, denn wir sitzen alle im selben Boot..."

Ein Wahrer Lehrer ist für mich derjenige, dem daran gelegen ist, mich in die Freiheit zu führen mir den Weg dorthin weißt, wenn ich mich verlaufe, verrenne, verliere. Natürlich kann das auch ein Buch sein oder auch Rudolf Steiner oder ich kann mir selbst Demut bekunden... aber mal ehrlich; in welche Richtung geht das denn bitte? Soll ich mir ein Portrait von mir selbst aufstellen und jeden Morgen niederknien und mich anbeten? :-) Klingt in meinen Ohren irgendwie komisch. Ist aber andererseits vielleicht auch keine schlechte Idee, jedenfalls dann, wenn man diselbe Demut parallel dazu AUCH EINEM DU in dieser oder anderer Form bekunden kann.
ALSO in GLEICHEN MAßEN ICH zu Ich und ICH zu DU...

Letztlich ist es doch so, dass wir immer ein Selbst-Gespräch führen, ob wir das nun hören wollen oder nicht.

Ist es nicht so, oder täusch ich mich da?

Liebe Grüsse
Jasna

Dr. Sommer hat gesagt…

Anthroposophie transzendieren heißt Transzendenz transzendieren.

manroe hat gesagt…

Genau, Herr Doktor - Anthroposophie zu transzendieren wäre ein schwachsinniges Unterfangen, allerdings das Verständnis von der Anthroposophie sehr vonnöten!!

Manfred

Ihr freundlicher Reisebegleiter hat gesagt…

Sehr geehrte Fahrgäste,

Sebastian G. schriebt:

>>Dreh,- und Angelpunkt der Anthroposophie ist die dynamische Entwicklung allen Lebens - darum zeigt sich die Treue zu Steiner vor allem darin, Steiner zu transzendieren.<<

Hat jemand von Ihnen mal darüber nachgedacht?

Anthroposophie zu transzendieren heißt:

Es geht nicht darum erleuchtet zu werden,
Sondern erleuchtet zu sein!

Die Evolution ist an ihr letztes Level gekommen,
Anthroposophie war das vorletzte.

Endstation, bitte alle aussteigen!

Seid Ihr etwa noch auf dem Weg?

Sebastian ist schon ausgestiegen: ein Heile-Post-Anthroposoph!

Also, worauf wartet ihr noch?

Enlightment NOW!

Leuchten bis der Arzt kommt... hat gesagt…

"Diejenigen, die meinen sie wären etwas besseres, sollen zum Friedhof gehen, dort werden sie sehen, was das Leben ist..."

Corinna hat gesagt…

Sebastian sagte:

"Wie wäre es, wenn jeder produktiv, bejahend mit einem liebenden und weit offenen Herzen seiner Arbeit nachgeht.
Dieses Universum ist so groß und so schön – und so viel Arbeit wartet auf jeden von uns."

Ich sage: Ja!

manroe hat gesagt…

An den "Reisebegleiter"

"Hat jemand von Ihnen mal darüber nachgedacht?

Anthroposophie zu transzendieren heißt:
Es geht nicht darum erleuchtet zu werden,
Sondern erleuchtet zu sein!
Die Evolution ist an ihr letztes Level gekommen,
Anthroposophie war das vorletzte."


Bei solchem Begleitservice sollte man schleunigst den Anbieter wechseln. Und Sebastian wird da sicherlichst nicht mitfahren.

Bitte mal selbst intensiv nachdenken, das könnte helfen!!

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Also, habe intensiv selbst nachgedacht. Dauert schon etwas länger. ... : )

Die Evolution ist an ihr letztes Level gekommen – vor 2000 Jahren! Seit da findet Involution statt. Wenige haben gemerkt, dass Anthroposophie zum letzten, höchsten Level gehört. Sie ist aber nicht das einzige «Mittel», das an und durch die Schwelle führt.

Das Studium der beiden Gestalten, die sich JOHANNES nennen, führt zu gewaltigen Erkenntnisprozessen und Offenbarungen. Das Johannes-Evangelium leitet zum gleichen Ergebnis wie die Anthroposophie hin. Das ist meine Erfahrung. Steiner selber hat auch darauf hingewiesen.

Und meine Erfahrung ist ebenso, dass es bereichernd ist, östliche und andere Weisheiten zu studieren. An einem bestimmten Punkt musste ich mich allerdings ebenfalls entscheiden, nur noch einen Weg zu gehen, was nicht heißt, dass ich weder links und noch rechts schaue. Die Weisheiten Ashtavakras, Buddhas, Laotses usw. möchte ich nicht missen. Meditieren tue ich aber so, wie meine innere Stimme mich leitet (steht im Johannes-Evangelium und kann da nachgelesen werden).

Wer Pfingsten ERLEBT hat, kann aus dem Zug aussteigen. «Ich bin» bei der Menschheitsfamilie angekommen. Ich «suche» nicht mehr das WIR. ICH BIN im Wir jede Sekunde mit jedem Atemzug, den ich tue und egal, wo ich hingehe, ICH BIN immer an derselben Stelle. Tönt paradox, ist es aber nicht.

Ab hier besteige ich einen «andern Zug» (wenn man denn dieses Bild benutzen will). Der heißt: freiwillig tätig für die Involution da sein gemäß der Mission, die ich mir selber gebe.

MonikaMaria

manroe hat gesagt…

Liebe Monika,

also mit Deinem Denkergebnis fühle ich mich wohl - gabs ein Missverständnis zu meinem vorigen post?

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Du meinst Kommentar. Ganz und gar nicht! : )

MM
sprudelnd im Hier und Jetzt ohne Alk. : )

Jasna Caluk hat gesagt…

Hallo

"Diejenigen, die meinen sie wären etwas besseres, sollen zum Friedhof gehen, dort werden sie sehen, was das Leben ist..."

Ist Tod besser als Leben?
Ist Leben besser als Tod?

Ist Grün besser als Rot?
Ist Gelb besser als Blau?

Ist Oben besser als Unten?
Ist Unten besser als Oben?

Ist 27 besser als 28?
Ist 28 besser als 27?

Ist Tag besser als Nacht?
Ist Nacht besser als Tag?

Ist Vergänglichkeit besser als Ewigkeit?
Ist Ewigkeit besser als Vergänglichkeit?

Ist Geist besser als Materie?
Ist Materie besser als Geist?

Ist Diesseits besser als Jenseits?
Ist Jenseits besser als Diesseits?

"Manchmal ist die Spiegelung sehr viel WIRKLICHER, als das, was gespiegelt wird."

Toller Satz.
Und Danke für den Filmtipp :-)!

Liebe Grüsse
Jasna

hallo? hat gesagt…

Der Weg entsteht beim GEHEN. Gehe energisch und mit aller Kraft und gehe in Frieden und in der Liebe zu allen Wesen.

Jeder (spirituelle) Fortschritt wird sich nun als Illusion erweisen. Nur ein weiteres Spiel im Affenzirkus. Alle Wesen – nur Puppen im Wesenszoo. Alle Sterne ausgedacht. Phantasialand.
Erleuchtung ist so simpel – einfach nur so. Klack. Hell. Alles gut. Einfach das. Einfach Erleuchtung. Nichts besonderes.

Dein kleines Herz wird eines Tages seinen letzten Ton schlagen. Es ist diesem Moment nie näher gewesen als in diesem Augenblick. Jetzt ist es seinem Ende noch näher...und näher...Stopp!...Es wird dann so sein, als wäre nie ein Geräusch da gewesen.

Ich würde Dir gerne ein Geschenk geben, was Dir auf dem Weg zu Erwachen weiterhilft. Aber ich besitze nichts. Und so wünsche ich Dir nur eines: Dass Du ebenfalls nichts besitzt. Auch kein Ich. Das was übrigbleibt ist Freiheit.

Nachdem Rudolf Steiner mit 19 Jahren diese erwachte Dimension erfahren hatte, war er frei. Er war frei seine eigene Welt zu erschaffen. Er nannte sie Anthroposophie.

Anthroposophie berührt nicht dasjenige was ich wirklich bin. Nichts berührt dasjenige was ich wirklich bin.

In Wirklichkeit zerstört Erleuchtung nicht nur Erkenntnisse und Erfahrungen, sondern vor allem denjenigen der diese Erfahrungen und Erkenntnisse machen kann - mehr noch: Es war nie jemand da, der Erfahrungen machen konnte.

Sorge Dich nicht um Deine Mitte. Du bist immer diese Mitte – Du kannst Dich nicht verlieren, Du bist immer dieses Ich, es gibt nichts was Du tun kannst.

Und tatsächlich ist ALLES auch immer bedroht und sehnt sich wie verrückt nach höherer Entwicklung und neuen Impulsen. Das ist gut so. Es ist der Befehl des Universums an Dich und der lautet: Entertain Me! Mach alles neu, sonst ist mir langweilig (Was auch sonst, wenn man sonst NICHTS ist).

Erleuchtung ist der Coolness-Faktor Nr. 1! Erleuchtung ist Doping für die Evolution!

Erwachen, Anthroposophie, Meditation und Geist – das ist alles mögliche und vor allem ist es auch ganz anders. Es ist so wie wir es wollen. Mal so mal so.Mal tiefe Stille und Einsamkeit - ganz langsam und unendlich schwer. Und auch so: „schnell, tief und sexy – das ist Instant Erleuchtung“

Wenn dieser Schritt getan ist, erfasst Du, wie überflüssig und wie gleichzeitig dringend notwendig alle Schritte vorher waren. Du hättest Dir alles Leid ersparen können – aber das Leid brachte Dich auch zu der Erkenntnis, das Leid niemals notwenig war.

Dann bleibt als Essenz dieses ICH BIN als eine Leere, ein wahres Selbst, ein Loch der Freiheit, welches nichts trägt, sondern getragen werden muss. Es ist Gottes Durchbruch in mein Ego.

Ein wirklich spirituelle und ganzheitliches Leben - ob man Anthroposoph ist oder nicht - ist ohne die integrale Vision Ken Wilbers nicht möglich.

Bertolt Brecht hat gesagt…

»Der Mensch ist gar nicht gut, drum haut ihn auf den Hut …,«

manroe hat gesagt…

@hallo?

Dieses nachgeschwafel dessen, was Sebastian mal geschrieben hat, ist ein Nachgeschwafel. Und nachschwafeln bringt gar nichts. Nachschwafeln legt sich wie ein Gegenbild über das Eigene und blendet alles aus, was man selbst ist. Ich hoffe Du willst nicht in Wirklichkeit zum echten Nichts werden. Sag mal selbst was, bitte eigene Worte, das ist es worum es geht!!

Manfred

Anonym hat gesagt…

Also ich glaube, dass zumindest ein Teil der anonymen Beiträge hier von Sebastian selbst kommen. Aber spielt das eine Rolle?

manroe hat gesagt…

Ich würd sagen, wenn Sebastian sich selbst zitiert, dann wird er das irgendwie kenntlich machen.

Und wenn er selbst anonym auf dem von mir bemängelten Niveau postet, dann muss er das eben hinnehmen, was ich dazu sage, ist doch dann ein schönes Spiel:)

Manfred

Anonym hat gesagt…

Also ich glaube, dass zumindest ein Teil der anonymen Beiträge hier von ........ selbst kommen. Aber spielt das eine Rolle?

MonikaMaria hat gesagt…

Worin bestehen Sebastians Dienstleistungen und Aktionen?

Was stellt er hier als Aktivist als Dienstleistung zur Verfügung?

***

Für mich ist das hier das «Inspirationslager» für «Guerilleros», die energisch und mit aller Kraft den Weg des Friedens und der Liebe zu allen Wesen gehen. : )

hallo? hat gesagt…

Ich sach mal selbst:

Hab mal zitiert aus den letzten Wochen. Streckenweise kann ich ja folgen, doch kommen da manchmal so Strudel vor, wo ich voll irre werde, wo sich alles widerspricht und sich ins groteske verzerrt, und dann denke ich: hallo, gehts noch? Zu viel Ga 266? Is das jetzt Transzensenz?

Anonym hat gesagt…

GTI oder Testarossa?
mfg

manroe hat gesagt…

@hallo?

Find ich wirklich unheimlich gut - ehrlich - dass Du selbst sprichst, Dich sogar ein wenig blossstellst, alle Achtung, wäre schön, wenn wir hier ins Gespräch kommen. Das ist ne Basis, sei gegrüsst!!

Manfred

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Ja, nachdenken, das Empfangene ruhen und wirken lassen, hat etwas für sich, und erstaunliche Konsequenzen. Nachdenken verschiebt Bilder, die man sich schon gemacht hatte oder tauscht sie aus. Ich bin fasziniert von derlei Vorgängen, wenn ich sie bewusst beobachte.

Hier stand etwas von GA 266 - und da ich nicht wusste, was sich hinter dieser Zahl verbirgt, ging ich mal auf Suche.
Also, in der GA 266 wird zumindest an einer Stelle die Wirkung des Alkohols besprochen.

Zitat Steiner, GA 266:
"Der Alkohol hat nämlich die Wirkung, daß er den Menschen abschneidet von dem Zusammenhang mit der geistigen Welt, in der der Mensch früher war. Diese Wirkung hat der Alkohol auch noch heute. Der Alkohol ist nicht umsonst in der Menschheit gewesen.
Man wird in einer zukünftigen Menschheit im vollsten Sinne des Wortes sagen können, daß der Alkohol die Aufgabe hatte, den Menschen so weit in die Materie herunterzuziehen, damit der Mensch egoistisch wurde, und daß der Alkohol ihn dahin brachte, das Ich für sich zu beanspruchen und es nicht mehr in den Dienst des ganzen Volkes zu stellen.
Also den entgegengesetzten Dienst, den die Gruppenseele der Menschheit geleistet hat, hat der Alkohol geleistet. Er hat den Menschen die Fähigkeit genommen, in höheren Welten sich mit einem Ganzen eins zu fühlen."²

Und weiter...:

„Wir wissen ja, daß eine innige Beziehung besteht zwischen dem Ich und dem Blut. Sie kann schon äußerlich charakterisiert werden dadurch, daß wenn im Ich Scham empfunden wird, die Schamröte dem Menschen ins Gesicht steigt, wenn in dem Ich Furcht, Angst empfunden wird, der Mensch erblaßt. Diese Wirkung von dem Ich auf das Blut ... ist okkultistisch ganz ähnlich derjenigen Wirkung, welche entsteht, wenn der Pflanzenprozeß zurückgebildet wird, ...

Das Ich muß, wie gesagt, normal einen ganz ähnlichen Prozeß im Blut erzeugen - okkultistisch gesprochen, nicht chemisch -, wie erzeugt wird durch das gleichsam Rückgängigmachen des Organisationsprozesses, durch das bloße Chemischmachen des Organisationsprozesses, wenn Alkohol erzeugt wird. Die Folge davon ist, daß wir durch den Alkohol etwas in unseren Organismus einführen, was von der anderen Seite her so wirkt, wie das Ich auf das Blut wirkt. Das heißt, wir haben ein Gegen-Ich in dem Alkohol in uns aufgenommen, ein Ich, das direkt ein Kämpfer ist gegen die Taten unseres geistigen Ich. Von der anderen Seite her wird auf das Blut gerade so gewirkt durch den Alkohol, wie von dem Ich auf das Blut gewirkt wird. So daß wir also einen inneren Krieg entfesseln und im Grunde alles das, was von dem Ich ausgeht, zur Machtlosigkeit verdammen, wenn wir ihm einen Gegenkämpfer entgegenstellen im Alkohol.

Dies ist der okkulte Tatbestand. Derjenige, welcher keinen Alkohol trinkt, sichert sich die freie Möglichkeit, von seinem Ich aus auf das Blut zu wirken; derjenige, der Alkohol trinkt, der macht es gerade so wie jemand, der eine Wand einreißen will und nach der einen Seite schlägt, gleichzeitig aber auf der anderen Seite Leute aufstellt, die ihm entgegenschlagen..." Zitatende.

Frage 1.

Was hat es für einen Sinn, eine Verbindung auf solch perfide Weise zu trennen, um sie dann mühevoll wieder herzustellen? (erster Abschnitt aus dem Zitat)

Frage 2.

Steiner spricht weiterhin vom Kämpfer gegen das geistige Ich, wenn Alkohol getrunken wird.
Wie ist das Phänomen der Authentizität zu bewerten, das man an betrunkenen Menschen wahrnehmen kann - getreu dem Motto: In Vino Veritas!

Und Frage 3.

Wenn ich mir meines geistigen ich´s bewusst bin, schadet mir Alkohol dann noch? Schafft er es, die bewusstheit um mein geistiges Ich zu verlieren?

Ist ein wenig lang geworden.
Doch solche oder ähnliche Fragen stellen sich mir immer, wenn ich Steiner lese...

Dankeschön.

Anonym hat gesagt…

Das kenne ich. Dann dachte ich den Satz zu Ende.
Solche Fragen, sie stellen sich mir - in den Weg- wenn ich St. lese.
So fragte ich die Fragen, was sie von mir wollen. Sie sprachen: die Antwort.
Steiner wurde einmal nach dem letzten Welträtsel gefragt.Darauf seine Gegenfrage. Können sie mir das Vorletzte nennen?

Was sagt mir das? Das sagt mir, lerne für eine Frage, die sich dir in den Weg stellt, diejenige Frage kennen, die zu der Frage führt, die im Wege steht.

B.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Solche Fragen stellen sich mir in den Weg? Liebes B. vergib einer Anfängerin.
Doch mit dererlei Ausagen kann ich nichts anfangen.
Eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, heißt für mich, nicht zu wissen, was die Antwort ist. Wie bringt mich denn so etwas weiter?

Und wenn ich letztendlich auf nichts zurückgreifen kann, um mir Erkenntnisse anzueignen, warum wird mir dann überall Erkenntnis angeboten (in welcher Form auch immer)! Das ist doch unsinnig hoch 10!!!!

*FragezeichenimKopf*


Herzliche Grüße.

hallo? hat gesagt…

Ach, hab mich vertippt, meinte GA 268, die "Anweisungen" woraus er öfter zitierte...

MonikaMaria hat gesagt…

Na, dann bin aber beruhigt. : )

Anonym hat gesagt…

Hallo Kerstin,
da haben wir es! Die Gegenfrage an "hallo?" wäre gewesen???

Kennst Du GA 268?

B.

Anonym hat gesagt…

B.
Kennst Du die GA 269?

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Na, so ein Pech aber auch. Die ist mir gerade nicht eingefallen.

Was mache ich nun?

Anonym hat gesagt…

Zum dem Thema "Mißverständnis"

Mißverständnis = Verständnis
vermissen.

Ich bin in einem Raum. Da vermisse ich etwas. Warum? Ich habe es schon mal in dem Raum gesehen.Nun ist es weg.

Was sagt mir das?
Das sagt mir, vermissen kann ich bloß dasjenige, das ich bereits in genau dem Raum und KEINEM Anderen gesehen habe.

Man mag Verständnis vermissen. Aber, bitte nicht dasjenige, das man aus anderen "Räumen" kennt.

B.

Jasna Caluk hat gesagt…

Hallo liebe Alle,

Wir können ja auch mal zusammen ein zwei oder drei Gläser Demeter Wein trinken und SELBST rausfinden, was dann passiert.

Meint Ihr dass Steiner nie Alkohol getrunken hat, oder Sex hatte, oder mal ne Zigarre geraucht hat oder zuviel Süsses gegessen hat? Weiß das vielleicht jemand?

Ich meine es ist schon sehr gut zu wissen, was dieses oder jenes für Auswirkungen hat oder haben kann.

Aber wenn wir von Bewusstsein sprechen, dann beginnt das doch schon auch mal damit den Dingen ein rechtes Maß zu geben, oder?

Ich neige dazu die Dinge sehr extrem zu leben und von einem Extrem ins andere zu fallen, also entweder die völlige Abstinenz oder der totale Überfluss.

Zur Zeit übe ich das RECHTE MAß, also die Mitte.
Ich meine ich übe.
Ich schaffs nicht immer :-).
Aber ich übe.
Also ich meine ich habe mein Vorhaben DAS RECHTE MAß ZU ÜBEN im Bewusstsein.


Jasna

Anonym hat gesagt…

Für B.
Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Mt 5,3)

Jasna Caluk hat gesagt…

@B.

Wo Du grad von Räumen sprichst; Ich hab heut ein Gedicht geschrieben über Räume:

"Kopfesraum und Herzensraum
verbinden sich im Morgengraun`

Erhellend leuchtend fließt sakral
hinein in diesen Raum
Was Ewig ist und immer läßt
Zu tragen jede Wahl
Und bietend so das heilge Nest
dem Schöpfer sein Gewahr"

...

Aber kennt das jemand?:
Immer wenn ich etwas schreibe, ob ein Gedicht oder einen Text, dann habe ich das Gefühl, als ob das vor mir schon mal jemand geschrieben oder gedichtet hat. Ich meine, es scheint nicht so, als sei es etwas Neues.

Also denke und dichte und schreibe ich am Ende doch nur durch die Prägung dessen, was ich irgendwann einmal von irgendjemandem gelesen oder gehört habe?

Wer denkt?
Wer schreibt?
Wer Inspiriert?



Jasna

Der morganatische Maurer hat gesagt…

Ansich sind wir doch alle ein wenig erleuchtet...

Eimer Erbsen mittelfein hat gesagt…

...und Realität ist beliebig...

Frau Dr. Stahl hat gesagt…

Das stimmt zwar nicht, doch wenns so wär dann wär das Leben halb so schwer!

Elvisimitator hat gesagt…

Vielleicht hat auch schon mal jemand den Blog hier geblogt?

Anonym hat gesagt…

Das Blocken kommt öfter mal vor. : )

Geschichte hat gesagt…

Der Elvisimitator geht zu Frau Dr. Stahl und holt sich einen Eimer Erbsen mittelfein, sagt Anonym. : )

manroe hat gesagt…

Ich dachte immer Freigang wäre erst am Wochenende *o*

Manfred

Anonym hat gesagt…

:-(((((

manroe hat gesagt…

Die Natur macht es uns vor!

Habt ihr euch das schon mal wirlich staunend angeschaut, wie ein Apfel zwischen dem Stengel und der Blüte wächst? Wie er zunimmt, immer dicker wird und in seine Gestalt hineinwächst?

Wie hier Substanz entsteht, wird? Dieses Wunder der Substanzbildung !!

Das ist das lebendige DAZWISCHEN, nachdem die Blüte befruchtet wurde, aus ZWEI mach DREI !!

Wenn wir im Gespräch uns begegnen, dann wird BLÜTE initiiert -

wenn wir uns VERSTEHEN, vollzieht sich eine BEFRUCHTUNG (da)zwischen uns -

Und dann erwächst uns eine FRUCHT - wir nennen es WIR - Möge sie eine stattliche werden !!

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Mir war lange nicht klar, weshalb wir die Übung machen sollen, eine Pflanze zu studieren.

Letztes Jahr offenbarten sich mir allein durch dieses Studium gewaltige Geheimnisse. Bin dann sogar bei Adam und Eva gelandet. : )

Schön beschrieben. Bin heute noch fasziniert davon.

1 + 1 = 3

Für mich stimmt die Rechnung. : )

MM

No Name - no Fame hat gesagt…

Danke für dieses vollkommene Be-ant-Worten.

No Guru hat gesagt…

1 + 1 = 3

Is das jetzt Transzensenz?

Anonym hat gesagt…

Farbige Skizze,

jeder Mensch trägt in sich einen Baum.
An diesem Baum wachsen Früchte.
Sie reifen im Lichte der Sonne.
Es kommt die Zeit der Ernte.
Die Früchte werden nun gepflückt.
Dann auf dem Rat – Haus - Markt zusammengetragen.
Dort dienen sie dann der gegenseitigen Be –rat –ung.

Früchte entfalten ihren Rat durch Tat.
Reinbeißen, gut durchkauen, runterschlucken, verdauen.
Stoffwechsel.

Die Bäume wachsen allerorts.
Da der Bedarf an Früchten stetig wächst, werden Baum – Schulen eingerichtet.
Das ein Baum gute Früchte bildet, dazu bedarf es der Nährstoffe.

Es heißt, die Schule von Athen, sie war so was in der Richtung der Herausbildung dynamischer Baum – Schulen

BITTE WEITERMALEN! - Übermalen, Spachteln, Abkratzen,
Zurücktreten, Anschauen,………

B.

manroe hat gesagt…

@NO-Guru

"1 + 1 = 3

Is das jetzt Transzensenz?

---------------
Ja, genau !!

Wenn Du z.B. DENKST und ERKENNST, dann erhältst Du ein Resultat, das mehr ist als die Summe von 1+1.

Es ist etwas Neues entstanden, die DREI.
Geistige Aktivität - bringt man sie selbst hervor - erzeugt NEUES. Deshalb auch heutzutage No-GURU !!
In mir selbst keimt er, der Guru, und erzeugt die DREI, wenn ich "IHM" die Hand reiche, in mir.

Manfred

Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

@ Elvisimitator / Jasna
Vielleicht hat auch schon mal jemand den Blog hier geblogt?
dann ist Gronbach doch Teil der Matrix?

Gronbach:
"Zum x-ten Mal und bis zum letzten Atemzug sagte er (Steiner), dass Michael ein Name für, ein Symbol für, ein Code für etwas ist. Dieses Etwas ist aber kein Wesen."
"Natürlich sind die Erzengel und Widersachermächte echte, lebendige Wesen – weil ich ein echtes, lebendiges Wesen bin."

Wer denkt?
Wer schreibt?
Wer Inspiriert?

Trans-paradoxiert und integriert:

Ich bin ein Code
Du bist ein Code
Wir sind ein Code

Gronbach:
Es ist der Befehl des Universums an Dich und der lautet: Entertain Me!

1+1=3

Gronbach:
Meditation befreit Dich von und macht Dich frei für ..ein immer besseres, ein höher entwickeltes Phantasialand.

Enlightment NOW!

No Name - No Fame - No Guru

manroe hat gesagt…

Wir haben vom Baum der Erkenntnis "genascht"!

Dafür hat man uns aus dem Paradies geworfen!

Und da kommen wir auch nur dann wieder rein, wenn wir endlich beginnen bewusst diesen Baum zu entfalten durch unsere eigene Aktivität.

Wir haben es doch auch so gewollt - Die Freiheit. Und die Freiheit ist des Menschen wirklich Ziel !!

Und diese Freiheit leuchtet mir entgegen und küsst mich wach, wenn ich ihr selbst entgegen gehe. Hand in Hand mit meinem Guru in mir - ICH WILL IHN SUCHEN !!

"Yes we can !!" Das ist die wahre Bedeutung - entpolitisiert.

Manfred

manroe hat gesagt…

@Ich muss dann immer lachen

Wenn ich vor einem Schild stehe und da steht drauf "HAMBURG 176 km", dann sagt es mir, dass ich noch nicht da bin, in Hamburg.

Und wenn ich immer "Sebastian" sage, was tue ich dann??! Will ich zu Sebastian?

Doch das Gute liegt doch so nah !!

Wann und wie bemerke ich, wo ich hinschaue - und vor allem warum !!

Manfred

Transzendenz hat gesagt…

@Ich muss dann immer lachen...

Ich auch :-)
...manchmal auch dann, wenn ich vorher geheult hab :-))

Ist das hier nicht auch Transzendenz?

1+2+3+4+5+6+7+8+9 ?

Also ich meine das vorherige einschließen, umschließen, integrieren zum nächsten hin...

Hmm?




LG
Jasna

Kerstin Zahariev hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Kerstin Zahariev hat gesagt…

Also noch einmal... einwenig korrigiert.

Boah, hier bekommt man echt einen zuviel...

Um was geht es hier eigentlich?

Um Transzendenz (was auch immer genau das ist)?

Darum, einen oder keinen Guru (Lehrer, Wegweiser, Hinweisgeber, Tröster, Ermutiger, Anschubser, Beruhiger, Vertrauten oder was auch immer) zu haben, zu wollen, zu brauchen?

Darum, am Ziel oder eben noch nicht da zu sein?

Mich selbst zu erkennen oder doch erst einmal den anderen?

Mein Karma aufzulösen oder es gar nicht zu beachten?

Die Natur zu entdecken, in sie einzugehen oder mich als ganz und gar zugehörig zu betrachten?

Darum, dass hier alles nur Konstrukt ist, unser eigenes, ein von höheren Wesen künstlich geschaffenes?

Break! - Wenn ich erkenne, dass ich Teil eines Computerprogramms bin, was bringt mir das? Wenn ich aussteige, um zu erkennen, dass die nächst höhere Ebene wieder nur Teil eines Computerprogramms ist und dieses wieder nur Teil eines ... usw., usw.

Was ist dann meine Mission oder noch besser, wie komme ich daraus? Oder ganz anders - muss ich denn überhaupt da heraus oder ist meine Mission das Verbleiben und Erkennen?
Wenn ich als Teilprogramm oder auch nur als Programmsatz nicht mehr zur Verfügung stehe, bricht auch der Rest zusammen. Zumindest erlebte ich es so, als ich mir noch einbildete, Datenverarbeitungskauffrau ist die Erfüllung schlechthin.

Einen schönen Nachmittag euch allen und

herzliche Grüße.

manroe hat gesagt…

Die Falle der Analogien

"...wenn ich erkenne, dass ich ein Teil eines Computerprogrammes bin..."

Auch wenn "Matrix" ein toller Film ist, man sollte dann doch nicht verkennen, dass es ein Film ist, auch wenn er verweisen will auf falsche Schlussfolgerungen, die wir so ziehen.
Z.B. die, dass wir Teil eines Computerprogrammes seien. :((

Computerprogramme sind Menschenwerk!!, ergo können wir kein Teil eines Computerprogrammes sein! Wir haben uns bestenfalls in unseren eigenen Denk- und Schlussfolgerungsschleifen verheddert und wären somit Teil unseres eigenen Werkes, ABER niemals Teil eines Computerprogrammes!! UND EIN MENSCH ist KEIN Computer !!

MATRIX ist Ahriman als Film transparent gemacht!! Dient also zur Erkenntnis "unseres" Ahriman und NIEMALS gar als Vorbild !! Und wenn wir das nicht durchschauen, dann wirkt es prägend in uns hinein und MATRIX realisiert uns zum Vorbild - und dann sind wir weg ---

Manfred

Ein Kunde hat gesagt…

Wer heutzutage Visionen hat, wird entweder Quantenphysiker, ein Guru oder für verrückt erklärt.

About the Matrix hat gesagt…

Also ich glaube, um die Bedeutung des Films MATRIX zu diskutieren, bräuchten wir einen eigenen Blog.

Schließlich befassen sich mit dem Film etliche Philosophen und Theosophen und und und...

...wie zB in diesem Gespräch zwischen Ken Wilber und Larry Wachowski, einem der Matrix-Macher.

Und am Anfang des Gesprächs wird schon richtig festgestellt, dass die "Bedeutung" jeder selbst herausfinden kann, wenn man denn Spass daran hat...

Also ich hab Spass dran :-)!

Liebe Grüsse
Jasna

Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

-
Zitate aus diesem Blog:

manore:
Ich frag mich jetzt, was wir hier eigentlich machen??!
Gronbach:
ein höher entwickeltes Phantasialand
Jasna:
Mit welcher Stimme soll ich sprechen?
Kerstin:
Also wenn das keine Inszenierung ist...
hallo?:
doch kommen da manchmal so Strudel vor, wo ich voll irre werde...
MonikaMaria:
Jeder sucht sich seine eigene Komödie und sein eigenes Drama.
Kerstin:
"Boah, hier bekommt man echt einen zuviel... "
Dr. B:
..möglicherweise sehr bedenkliche Geisteszustände...
Manroe:
gerade jetzt wollte ich mich hinsetzen und einen post schreiben gegen die mit dem Schaum vor dem Mund...
Anonym:
Also irgendwie ist es vielleicht doch komisch, so ein Diskussionsforum?
Manfred:
Sorry, aber das halte ich für einen absoluten Schwach-Sinn.


Was hilft?

Ich möchte erinnern, dass es nicht nur Gegensätze gibt und das Ich-Bin.
-
in euch -
-
im Kosmos-
-
Ich möchte euch (besonders auch Sebastian) erinnern an die Wesenheit oder Idee, die bezeichnet wird mit dem Namen
-
WELTENHUMOR

MonikaMaria hat gesagt…

Der ist mir über den Weg gelaufen und komme nicht mehr davon los. :-)))))))))

MonikaMaria

1+1=3 hat gesagt…

"Es gibt einen impulsiven GRUND warum wir alle hier sind"

weltenhumor...hihi...psychotische pferde zuechten, sonst verfehlen wir die brennede scheune...
herzliche gruesse
anka

Kerstin Zahariev hat gesagt…

@ich muss dann immer lachen

Ich auch. Das war ja mal eine nette Auswahl von Zitaten. Hab herzlich gelacht.

Ich glaube, solche Spiegel braucht man, um wieder unbeschadet auf den Boden zurückkehren zu können.

Danke dafür.

Herzliche Grüße.

Jasna Caluk hat gesagt…

Wie ich die Matrix verstehe, sind wir alle Teil von ihr.


Die Matrix ist das Konstrukt (sicherlich auch vergleichbar mit einem Computerprogramm), welches dem Gesetz der Kausalität unterliegt, sowohl im "Sichtbaren", als auch im "Unsichtbaren".


Wie ich ES weiter verstehe, bedeutet "Erwachen" nicht dieser Kausalität zu entkommen, sondern vielmeher aus der Erkenntnis heraus zu SEIN, zu LEBEN, dass ICH diese Kausalität SELBST BIN!

Liebe Grüsse
Jasna

Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

Wer kommt denn nächste Woche zur Jahreshauptversammlung nach München?

Da muss man diesmal kein Mitglied sein!

Würde gerne mal live mit euch lachen!

manroe hat gesagt…

@Ich muss dann immer lachen

... ein wirklich köstlicher Querschnitt.

Das Lachen scheint mir auch so eine Brücke zu sein, die einen Abgrund, der häufig bei der Dazwischen-Bildung entsteht, über-brücken hilft und es auch tut, wenn das Lachen zum Humor aufsteigt.

Manfred

Detlef hat gesagt…

Jahreshauptversammlung?

Ja, das wäre doch mal eine gute Gelegenheit für Ökömed!

Die Versammlung findet ziemlich zentral in der Innsnstadt statt, da könnte man diesmal auch auch Spendenkörbchen aufstellen (im Sinne der Dreigliederung):)

Wie siehts aus, Guerilleros?

manroe hat gesagt…

"Jahreshauptversammlung?

Ja, das wäre doch mal eine gute Gelegenheit für Ökömed!"


GENAU !! Das wär´s, der ideale Anlass, um versteckte Furcht(en) aus den Behausungen Unentschlossener zu vertreiben und den so freigesetzten Platz neu zu belegen. Ich bin geistig dabei.

Manfred

manroe hat gesagt…

Guerilleros ??

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Ich bin auch geistig dabei, was ich allerdings gleichzeitig bedauere. Bei aller Bewegung zum geistigen Wir, fände ich es sehr erbaulich, die Hüllen der anderen hier mal leibhaftig zu sehen.
Das hat auch was, finde ich.
Leider muss ich dies verschieben.

Allen, die teilnehmen einen schönen Tag und ein tragendes Wir-Erlebnis.

Herzliche Grüße.

Maurulam hat gesagt…

liebe Andere,

zum einen bedeutet für mich die Überwindung des Konstrukts eben, mitzuarbeiten daran, angstfrei, und zwar selbst als Konstrukteur. Aber noch ein Element gehört evtl dazu, diejenigen die an der Welt leiden, herzlich in die Umarmung miteinzuschliessen, damit System menschlich wird. Damit es am Menschen als Mass gebaut ist. Das beginnt mit der häuslichen Seniorenbetreuung und geht über den Klimaschutz hin zur Verwirklichung des Weltfrieden.

München, ich hoffe euch gelingt Meditation "Im Atem des Geistes und in Erkenntnis der Wahrheit" (Joh. 4, 23 - 24), instantly! Schade/ Radio Sendepause fühlt Familiengeist anwesend

Anonym hat gesagt…

>>Alle anderen haben keine Zeit, es ist ihnen zu peinlich, oder sie verwechseln alles mit allem, oder sie sind mit anderen großen Dingen beschäftigt, oder ich kann sie nicht erreichen....also nehme ich den, der macht was ich will: Ich nehme "Sebastian"<<

manroe hat gesagt…

Komme grad zurück mit einem heftigen Erlebnis zum Thema "Schaum vorm Mund".
Es gab mal wieder ein Treffen von Hochschulmitgliedern, Thema 1. Stunde, die "Tiere". Und nachdem man wieder ellenlang sich in fremdem Wissen vergrub, um ja nicht irgendwelchen "Tieren" zu begegnen, wagte ich es mal wieder im Sinne von "Oh Mensch, erkenne Dich Selbst" jenes auf uns zu beziehen und zu versuchen in diesem Sinne miteinander ins Gespräch zu kommen. Anfangs, so schien es, wollte es "humpelnd" beginnen, aber dann konnte man sich doch noch in die Pause retten. Und in der Pause dann, da war er dann wieder, der "Schaum vor dem Mund", mit etlichen Verdrehungen aus denen ich dann nicht mehr herauskam, sprich, je mehr ich versuchte es wieder in richtiger Reihenfolge darzustellen, desto mehr entluden sich die "Tiere" über mich. Habe dann den Ort verlassen, ich denke DEN, für immer. Die Tat, wenigstens zu versuchen, sich mal selbst anzuschauen und es stammelnd zu formulieren, darin einen befreienden Akt zu erleben -- warten und zuschauen, leiden, sprachlos dabei zu bleiben. Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um?

Manfred

manroe hat gesagt…

@Anonym (der letzte von den zahlreichen, also der vor meinem letzten post...)

Genau, wenns Du bist Sebastian, ansonsten immer schön den Namen auswechseln :))

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Hallo Manfred,

ich weiß nicht genau, was du mit "Tieren" meinst. Wenn du vom instinktiven Verhalten sprichst, also von jenem, was der Mensch vom Tier in sich hat - sprich: Fluchtverhalten oder Angriff bei Bedrängnis oder, oder ...

... dann kenne ich den "Schaum vor dem Mund", dieses vegement gegen den anderen stemmen, weil die Einsicht in die Wahrheit zu unerträglich ist. Der Versuch, den anderen zum Schweigen zu bringen oder ihn totzureden, um die eigene Bedrängnis zu mildern - ja, das kenne ich. ich kenne es, weil ich selbst genauso gehandelt habe. oft genug.

Und ich kenne die andere Seite. Wenn ich versuchte, eine andere Sichtweise in den Raum zu stellen, nur mal zum Anschauen, wurde dies teilweise im Keim schon erstickt und mir zu verstehen gegeben, dass ich keine Ahnung habe. So ungefähr.

Doch ich bin noch Neuling und las erst einige wenige Teile der GA von Steiner. Vielleicht liegt es daran.
Damit gelassen umzugehen, lerne ich gerade. Früher hat mich solch ein Verhalten in Wut versetzt, weil ich mich unangemessen behandelt fühlte. Jetzt spüre ich immer noch einen gewissen Druck, mich zur Wehr setzen zu müssen. Doch den kann ich mittlwerweile gut wegatmen - sozusagen. Ich muss mich nicht verteidigen, wenn ich den Meinung bin, dass es rechtens ist, was ich sage oder wie ich handele. Wenn der andere dies nicht akzeptieren kann, ist das sein Problem.

Geht das in deine Richtung?

Herzliche Grüße.

fenomen hat gesagt…

.
Das, was euch da passiert, auch dem Sebastian, wenn er sich angegriffen fühlt - :
.
Könnt Ihr euch denken, dass es etwas mit euch zu tun hat?
Die äußerern Szenarien als Abbild eures Inneren?
.
Mir geht es gerade so, dass es mir wie Schuppen von den Augen fällt:
.
Immer die gleichen Szenen des Dramas,
die Darsteller sind austauschbar,
die Orte sind beliebig...
.
Es muss gar nicht einmai animalisch zugehen,
es geschieht auch sehr reflektiert.
Programme, die nicht durch Psychosysteme erklärbar sind.
.
Karmische Muster!
.
Leute, wie löst man das?
.
Wären wir erleuchtet - würde das etwas daran ändern?

Aufstieg hat gesagt…

Der 21.12.2012 wird den Anfang unseres Lebens in der fünften Bewußtseinsdimension auf der neuen Erde markieren, den Aufstieg dahin bewältigen wir bereits in den Jahren davor. Beginn des Übertritts ist der 11.11.2008.
Den Weg kann man mit Bewußtseinsverschiebungen erklären, wie es in dem nachfolgenden Text geschieht. Jeder Schritt voran erweitert unsere Sicht. Und auch 2012 ist nicht die letzte Schwelle, die wir überschreiten werden, sondern eine von mehreren.
Was ist unser Ziel? Wir haben eine lange abenteuerliche Reise in die Fremde hinter uns, empfinden Heimweh und kehren nun wieder nach Hause zurück.

Aufstieg hat gesagt…

Es ist eure Aufgabe, zu strahlen. Es ist eure Aufgabe, heute mehr denn je, euch zu bemühen, eure GÖTTLICHKEIT wieder zu finden, um es eurem gesamten Sein zu ermöglichen, euch von den Konditionierungen zu befreien, denen ihr nun schon seit Tausenden und Abertausenden von Jahren unterworfen wart. Es ist eure Aufgabe, euch von allem zu befreien, das sich eurer GÖTTLICHKEIT in den Weg stellt, von allem, das euch an Eurer Rückkehr zur EINHEIT hindert. Seht in den äußeren Ereignissen, egal wie schwer diese Ereignisse auch sein mögen, nicht etwas, das schwer ist in eurem Inneren. Je weniger Widerstände es gibt, umso leichter wird der Weg sein, und es wird leicht sein, durch das Nadelöhr zu gehen, wenn ihr euch von all dem befreit, was nicht ihr seid, wenn ihr euch von dem befreit, was eurer GÖTTLICHKEIT hinderlich ist. Es ist nicht mehr eure Aufgabe, zu leiden, ihr sollt der GÖTTLICHKEIT nicht länger widerstehen. Über euer Ego, über eure Persönlichkeit habt ihr je nach euren Leben eine bestimmte Anzahl von Hindernissen in Richtung GÖTTLICHKEIT aufgebaut. Irgendwo verborgen in eurem innersten Wesen ist aber das Versprechen auf die Rückkehr zur EINHEIT erhalten geblieben. Jetzt nähert sich der Tag der Rückkehr zur EINHEIT mit großen Schritten, seid euch dessen sicher.

Aufstieg hat gesagt…

Jeder einzelne Mensch, der sich nun auf der Erde befindet, hat bereits mindestens einen Aufstieg in höhere Dimensionen hinter sich gebracht, nämlich in dem Reich der Erstinkarnation.
Was genau heißt das? Nun, es heißt, jeder von euch hat sich, um auf die Erde kommen zu dürfen, erst einmal qualifizieren müssen. Hier kann nicht einfach jeder hereinspazieren, wie es ihm gefällt und erst recht nicht in diesen Aufstiegszeiten. Die Zugangsqualifikation hat sich jetzt drastisch erhöht, könnte man sagen, denn es dürfen nur noch Seelen hereinkommen, die entweder schon karmafrei sind, oder deren Potenzial sehr hoch ist, ihr Karma innerhalb der nächsten drei Leben aufzuarbeiten. Ja, ihr habt richtig gelesen: In drei Generationen wird es keine Menschen mehr auf der Erde geben, die noch Karma abzuleisten haben.
Was bedeutet das genau? Nun, es bedeutet zum einen, dass das einer der Gründe dafür ist, warum so viele Menschen in so unglaublich kurzer Zeit so viel erleben und nicht unbedingt Gutes. Das, was ihr, liebe Menschen, innerhalb von nur wenigen Jahren nun “ertragen” müsst (euch zu ertragen bereit erklärt habt), ertragen musstet, hat an Erfahrungen früher für mehrere Leben gereicht. Die beiden Weltkriege haben mit dazu beigetragen, dass das Potenzial für den Aufstieg immer höher wurde, da hier unglaublich viel Karma aus mehreren tausend Jahren in nur einer einzigen Generation abgetragen wurde. Wenn ihr an all das Leid eines Krieges denkt, werdet ihr es verstehen.

Jasna Caluk hat gesagt…

Hallo liebe Alle!

Ich weiß nicht, ob Ihr Einig mit dem seid, dass ICH SELBST die Kausalität BIN. Wenn ich nämlich weitergehe in diesem Bewusstsein, dann hebt diese These einerseits jede Reflektion auf bzw. macht sie andererseits erst wahrlich sichtbar.

Wenn ich Kausalität selbst bin, so bin ich Ursachen und Wirkung allen Seins, so ist nichts außerhalb von mir, weder das Leid noch die Freude, sowohl meine eigene, als auch die, der anderen. ALLES und ALLE sind innerhalb von MIR.

Es sind die VIELEN, die Vielen Stimmen.

Ich habe grad etwas dazu gelesen, was ich an dieser Stelle einmal zitieren möchte:

"Augustinus Pfad führt, wie Gilson sagt VOM ÄUSSEREN ZUM INNEREN UND VOM INNEREN ZUM HÖHEREN.(...) Der Grund der unmittelbaren Präsenz geht jenseits meines Ich über in das zeitlose und ewige Sein alles Seinden.(...)Das Ich der Aufklärung blieb in seiner Innerlichkeit gefangen und baumelte dann hilflos über einem holistischen Flachland, indem kein Platz für etwas war: nicht nach innen und darüber hinaus, sondern einfach nach innen und von der Wirklichkeit abgezogen. "Das Wissen umzingelt sich selbst", wie Foucault sagt. (...)Augustinus "Wenn diese Reflektivität sich nur noch um sich selbst dreht, das ist das Böse." Der Weg zum Höheren war verlegt, weil das Innere aus der vernetzten Ordnung der Äußerlichkeiten ausgeschlossen worden war, und so blieb am Ende nur ein System harmonischer Schatten und ein wunderbares Gewebe, das alle Tiefe in Spanne umdeutete."

Zitat aus "Eros Kosmos Logos" v. Ken Wilber

Und diese Zitate decken sich m.E. mit Steiners:

"Suchst du dich selbst,
so suche draußen in der Welt.

Suchst du die Welt,
so suche in dir selbst."

Und ebenso verstehe ich hieraus die Erklärung zur Matrix, zum Netz der Schatten, derjenigen Schatten, die sich von der Äußerlichkeit abtrennen einerseits und andererseits derjenigen, die sich ausschließlich der Äußerlichkeit hingeben. Wie ich es verstehe sind beides Schatten, das Erleuchtete Ego und das unterbelichtete Ego vielleicht.

Manch einer gibt Größeres auf Zitate verstorbener Mystiker und Philosophen der Vergangenheit, als derjenigen Aussagen und Gedanken seines Gegenübers.

Ich glaube Verbindungen, die wir IN UNS und Ausserhalb von UNS tatsächlich und wahrhaftig erkennen und herstellen können, führen zu einer Resonanz, die wie von SELBST-getragen zu Transzendenz führt.

Liebe Grüße
Jasna

manroe hat gesagt…

Liebe Kerstin,

die von mir angeführten "Tiere" werden von Steiner angedeutet und teilweise beschrieben in den Klassenstunden, hier speziell in der "ersten Stunde". Wenn man sich auf den Weg begibt und einen Schritt hinter die "Schwelle" setzt und was einem dann begegnet, begegnen kann.
Es wird geschildert die Gegenbilder vom Erkenntnismut, Erkenntnisfeuer und Erkenntnisschaffen und wie sie sich einem darstellen können, wenn aus der eigenen Furcht vor sich selbst diese dann aufsteigen und einen zurückhalten auf dem Weg, ihn mutig zu beschreiten. Mal in Kürze umrissen.

Was mir dann so wehtut, dass dann dort, wo es geübt und erkannt werden könnte und sollte, man sich einfach nicht traut und sich versteckt im angelesenen Wissen etc., eigentlich nichts anderes im Miteinander geschieht, wie im normalen Zweigleben auch, nämlich menschlich gar nichts. (Ich sage es hier mal bewusst ziemlich drastisch, zumal bereits etliche Jahrzehnte im Kosmos verstrichen sind, man lässt sich viel zu wenig wirklich aufeinander ein, um die Schichten im Miteinander zu bearbeiten, die einen dann in eine erlebte Wirklichkeit ANTHROPO-SOPHIE führen könnten.

UND DAS IST SO SCHMERZLICH, wenn man miterleben muss, wie an dem "Ort" der "Hochschule", in der es gerade darum geht hineinzugehen -erlebend-erkennend - man dafür "verjagt" wird, mit diesem "Schaum vor dem Mund", nur weil man versucht, ein wenig mehr sich sich selbst zu nähern.

Ich erzähle es auch deshalb hier so, weil es mal wieder so treffend zu dem passt, was Sebastian in diesem post hier beschreibt. Wie man dafür verfolgt wird, wenn man versucht einzulösen, wovon die dort in ihren Vorträgen und Seminaren und Arbeitskreisen reden, darüber reden. Und dann eben auch noch vermeinen, sie wären es, die die Anthroposophie "retten". Man darf sie ja noch nicht einmal fragen, WAS sie denn überhaupt retten wollen, WAS?? Ihre eigene Furcht, ihr bibberndes Ego, etc. -- mit Schaum vor dem Mund, nötigenfalls ---
TJA --

Manfred

Simone hat gesagt…

Erstaunlich für mich, Manfred, solche Worte wie diese hier um 11:20 von dir zu lesen.

Für mich ist immer noch offen alles das, was nachzulesen ist unter "Wege zum WIR" ab 26.05.09 15:39 bis 17:31 Uhr als Kommentare von mir.

Damals sind die Kommentare gelöscht worden, an Hand derer wir objektiv hätten nachvollziehen können, was dran ist an dem, was du hier eben in deinem letzten Kommentar genannt hast: "... DAS IST SO SCHMERZLICH, wenn man miterleben muss, wie an dem "Ort" der "Hochschule" (und für mich unterscheidet sich da "Hochschule" nicht von "MissionMensch"; SH), in der es gerade darum geht hineinzugehen -erlebend-erkennend - man dafür "verjagt" wird, mit diesem "Schaum vor dem Mund", nur weil man versucht, ein wenig mehr sich sich selbst zu nähern. ..."

"Die-dort" sind jedenfalls aus meiner Perspektive auch immer wir-hier.
Und was du beschreibst als das, was dir wehtut, das ist auch das, was ich gerade mit dir hier vor wenigen Tagen erlebt habe.
"Man darf sie ja noch nicht einmal fragen, ..." nennst du das.

Und was du geschrieben hast gestern 13.06.09 18:50:
"... Die Tat, wenigstens zu versuchen, sich mal selbst anzuschauen und es stammelnd zu formulieren, darin einen befreienden Akt zu erleben -- warten und zuschauen, leiden, sprachlos dabei zu bleiben. Kennt ihr das auch? ..."

Dazu sage ich dir: Ja, ich kenne das auch.

Und ich frage mich und nun auch dich und uns hier: Wie gehen wir damit um?

Simone hat gesagt…

Die Frage, die ich stelle, ist, ob es uns gelingen wird, Kommunikation in Kommunion übergehen zu lassen. Und zwar in und mit allem was nicht nur in uns selbst, sondern auch was außer diesem "uns" erscheint, statt nur jenseits davon. Ganz gleich, ob mit diesem "uns" oder "wir" nun der einzelne Körper-Verstand oder das einzelne (Er-)Leben oder die aktuelle Begegnung oder "MissionMensch" oder die "Hochschule" oder welches "wir" auch immer bezeichnet wird.

Simone hat gesagt…

Ich habe gelesen in dem, was unter "Aufstieg" hier verlinkt worden ist.
Daraus zitiere ich:

"...Wie es in einer Sage heißt, wird derjenige einen Schatz finden, der es schafft, zum Ende des Regenbogens zu gelangen, und genau dort stehen wir in der Neuen Zeit. ... Das Regenbogenzeitalter ist ein Zeitalter der Farben und damit ein Zeitalter des Lichts. Stell dir ein kugelförmiges Netz aus (Sternen-)Licht vor, das die ganze Erde umspannt. Jeder `Lichtknoten´ ist ein Mensch mit einer gewissen Helligkeit. Über dieses Netz sind wir alle miteinander verbunden. Hat jemand eine Idee, einen Gedanken oder einfach Gefühle, so strömt das ins Netz und kann (und wird) von jemandem, der vielleicht am anderen Ende der Welt lebt, aufgegriffen werden. Das ist das Gitternetz der Einheit oder das Christusgitternetz. (Wir sind also dafür verantwortlich, was wir denken, fühlen und wollen!)”

So erlebe ich das.

manroe hat gesagt…

@Simone

"Erstaunlich für mich, Manfred, solche Worte wie diese hier um 11:20 von dir zu lesen.

Für mich ist immer noch offen alles das, was nachzulesen ist unter "Wege zum WIR" ab 26.05.09 15:39 bis 17:31 Uhr als Kommentare von mir."


Ich bekomme den Zusammenhang nicht, oder es liegt vielleicht ein Missverständnis vor(?)
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"Und was du beschreibst als das, was dir wehtut, das ist auch das, was ich gerade mit dir hier vor wenigen Tagen erlebt habe."

???? WANN??
----------------

Mir ging es ganz speziell um die eigentliche Aufgabe der Hochschule und dass sie meiner Ansicht nach so nicht angegangen werden kann. Und weiterhin bezüglich der von Sebastian geschilderten Erlebnisse wenn man "verfolgt" wird.


Manfred

Simone hat gesagt…

Liebe Manfred,

Letzteres habe ich schon verstanden.

Ich hatte am 25. oder am 26.5. einen Beitrag in MissionWir eingestellt, in dem ich zwecks Klärungsversuch bezüglich unseres Kommentarfeldes in MissionMensch dich persönlich angesprochen habe mit ganz ähnlichen Fragen wie denen, die du hier in Richtung Hochschule oder auch Zweigarbeit schilderst.

Auf MonikaMarias Einwand von wegen "An den Pranger stellen" habe ich diesen Beitrag gelöscht und unter "Wege zum Wir" als 4 Kommentare an sozusagen alle und niemanden Konkretes gerichtet eingestellt (unter "Wege zum WIR" ab 26.05.09 15:39 bis 17:31 Uhr als Kommentare von mir)

Das einzige Mißverständnis, was ich mir hierbei vorstellen kann, das ist, dass du den Ursprungsbeitrag in MissionWir gar nicht gelesen hast.
Dann verstehe ich aber nicht, wieso ich die Kommentare von dir unter "Wege zum Wir" nicht wiedergefunden habe, als ich am Tag danach sie suchte.

Und das Einzige, was ich jetzt bedaure, das ist, dass ich mich von diesem "An den Pranger stellen" so habe verschrecken lassen, dass ich die Anfrage an dich in MissionWir gelöscht und adressiert an "Anonymes" in "Wege zum Wir" neu eingestellt habe.
Ich bedaure, dass ich die Angegriffenheiten oder Schmerzen anderer im Miteinander vermeiden und nicht verantworten und die entsprechenden Konsequenzen nicht eingehen wollte.
Ja, das bedaure ich jetzt.
Und ich hoffe und wünsche, dass ich zukünftig noch mehr zu dem stehe, was auch immer wo auch immer durch mich gesagt und getan werden wird.


Nimm von mir aus nur das hier blau Markierte als wesentlich.
Das hat es mir gebracht.
Für uns.

Ganz gleich, ob die Gelegenheit, das-von-damals zu klären, heute vorbei und endgültig vergangen ist oder nicht.

Was darauf wartet angesprochen zu werden, wird angesprochen und getan werden.
Ob wir das wollen oder nicht.
Und ich sage: Ja, ich will.

manroe hat gesagt…

Simone, ich habe beide Veröffentlichungen gelesen und es durchaus auch so erlebt, dass Du "gegen mich Wind " machen wolltest, Du hattest ja sogar andere aufgefordert, ob sie auch nochwas dazu beizutragen hätten, "... dann könntest Du das gleich mit "einbauen"..." --

Warum wärmst Du das wieder auf? Und ja, stehe doch in Zukunft mehr zu dem Deinen. Und ob Du nun den gleichen Text angeblich "anonym" "neu" eingestellt hast - jeder weiss doch, dass ich gemeint war - also wirklich !!

Und wenn Du noch etwas geklärt haben möchtest, möchte ich Dich bitten es kurz zu fassen oder neu zu formulieren. Deine Beschreibungen sind mir ECHT zu lang, und wenn ich mich dann frage wozu ich etwas sagen möchte bei Dir, dann sehe ich all die "Verzahnungen und Querverweise" und irgendwelche "sich-gegenseitig Beleuchtende", dann gebe ich einfach auf.

Und nochmal, Du hast es ja schon verstanden, sagst Du, ich meinte hier nur MEIN ERLEBNIS IN DER HOCHSCHULE als beleuchtendes Selbsterleben bezüglich "Schaum vorm Mund".

Muss doch möglich sein, ohne mir gleich wieder was anzuheften?

"Erstaunlich für mich, Manfred, solche Worte wie diese hier um 11:20 von dir zu lesen."

Das finde ich auch erstaunlich, aber diesmal von Dir.

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Dieser Kommentar ist zu 11.53 Uhr. Bin durch lange Telefonate unterbrochen worden. : )

Mit Präsenz im Hier und Jetzt und nichts anderem. Anhand des Prozesses kann ich nachvollziehen, was JETZT sich entwickeln will und zwar für mich. Was der andere tut, das ist seine Sache. Er hat das Recht, sich jeglichem Prozess zu verweigern.

Heute Abend ist Klassenstunde. Wir werden Rückblick halten auf das vergangene Jahr, bei der wir «nur» die 8. Klassenstunde erarbeitet haben. (Die Gruppe arbeitet seit 8 Jahren zusammen).
Bin gespannt auf die «Geschichten».

Oh, Mensch, erkenne Dich selbst.
Tierkreis, Planeten und Elemente nehmen in der 8. Klassenstunde eine zentrale Stellung ein.

Warum wähle ich eine Gemeinschaft? Weil ich für mich ETWAS erkennen will und/oder weil ich ETWAS bewegen will.

Es geht um Produktivität und Empfänglichkeit und mitten drin stehe «ICH+ich».

Wenn «ich mit ICH» das erkannt habe, WÄHLE ich das WIR, bestehend aus «ICH+ichen», um produktiv und empfänglich WIRKEN zu können – in MIR und im AUßEN.

Das WIR kann ich nicht vom Wir «erwarten». Ich muss im Prozess der Produktivität/Empfänglichkeit sein, will ich das WIR mit dem anderen gebären.

Ich muss ES selber denken, fühlen, wollen.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Danke Manfred für deine Erklärungen. Ich schrieb ja schon an anderer Stelle, dass ich das Gefühl habe, dem kleinen Hüter der Schwelle schon begegnet zu sein, und damit natürlich auch jenen Fratzen, die ich eigentlich selbst bin - furchterregende Fratzen des Neides, der Eitelkeit, der Angst, des Zornes... ich konnte erkenne, dass ich zu der gleichen Grausamkeit fähig bin, wie es mir zum Teil widerfahren ist. Das ist eine so schreckliche Erkenntnis... man selbst sieht sich nicht so. Man selbst aht ein anders Bild von sich. Klar gesteht man sich kleine fehler zu, die eine oder andere Schwäche.
Doch davon rede ich hier nicht. ich rede davon, dass in uns ein Dr. Mengele, ein Hitler, ein Nero, ein Sadist, ein Teufel schlummert, der aktiviert wird, wenn man ihm die Gelegenheit dazu gibt.

Diese Fratzen stehen im krassen Gegensatz zu dem, was ich sonst von mir kenne, eben weil sie verdrängt worden sind und teilweise immer noch verdrängt werden.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen große Probleme haben, sich dem ganz und gar zu öffnen, es als gegeben anzuerkennen - bei sich selbst, beim anderen.
Wobei hier noch die Frage steht, welche Teile der andere mir zeigt, die ich selbst bei mir noch nicht sehen kann oder will.

Ich kenne dieses Verstecken hinter angelesenem oder interpretierten Wissen - bei mir hier im Lesekreis wurde es regelmäßig praktiziert. Niemand traute sich, dem anderen zu zeigen, wo seine Schatten sind.
Ich fand es zum Teil lustig, da ich jemand bin, der Menschen "lesen" kann. Ich las es auf ihrer Stirn, was sie wirklich bewegte und wie sie wirklich zu dem standen, was sie lasen oder redeten.

Doch es ist auch traurig zu sehen, welcher Chancen sich Menschen selbst berauben, wenn sie dicht machen, oberflächlich bleiben. Sie gehen unbefriedigt nach Hause, ihre Körperhaltung verrät Unsicherheit, Unzufriedenheit. Sie versprechen sich Alltagstauglichkeit und Führung von solchen Zusammenkünften im Zweig oder in den Lesekreisen und verbauen sich selbst die Möglichkeiten, weil sie nicht wahrhaftig sind.

Mir wurde immer gesagt, wenn ich Fragen stellte (die ja erwünscht waren, nur eben nicht die Art von Fragen, die ich stellte...), ich solle Geduld haben und weiter Steiner lesen. Wenn möglich hunderte Male dieselben Textstellen, dann würde sich mir der Sinn irgendwann erschließen.

Für mich ist das unsinnig. Ein Text erschließt sich mir nicht dadurch, dass ich ihn unzählige Male lese, sondern indem ich seine Aussage erkenne, in inhaltlich für mich aufbereite.

Mir erschließt sich noch nicht ganz, deine Aufgabe, dein Wirken in diesen Klassenstunden. Es bleibt anzuschauen, weshalb du dort bist. Was brachte dich in diese Kreise und weshalb wird dir so ein Widerstand entgegengebracht, wenn es darum geht, wahrhaftig das umzusetzen, was Steiner so lehrreich vorgibt?

Wie wahrhaftig bist du selbst? Und warum verlangst du von den anderen, dass sie dir ein Miteinander ermöglichen sollen?
Das ist sind spannende Fragen für mich.

manroe hat gesagt…

Liebe Kerstin,

... ja, warum bin ich dort, in diesen Klassenstunden. Als ich das erste Mal "verbotener" Weise die Texte zu Gesicht bekam, da schlug es in mich ein, genau!! das war es, warum enthält man sie mir vor, den Menschen? Darin steht, was in der Jetztzeit lebt und wie es "anzupacken" wäre, die Texte machen transparent, man findet sich wieder, kann sich einordnen.

Und als ich dann zum ersten Mal meine Karte an der Tür zeigen musste, einer Person, die mich und ich sie schon "ewig" kannte, da kamen mir schon erste Bedenken und dann erst recht, als man mir die Texte der Stunden vorlas. Man las mir Texte vor!!! Eine Hochschule hatte ich mir wirklich anders vorgestellt. Nun mag man sagen, es läge an meinen Vorstellungen ...
Das benötigt die Menscheit nun wirklich nicht, sich vorlesen zu lassen - und wenn man eine andächtige Stimmung sucht, ist man meines Erachtens in der Christengemeinschaft besser aufgehoben.

Damit ging dann alles los, was die Hochshule anbelangt, darüber sprechen zu wollen, ob es anders nicht besser wäre etc.-etc. Und genau das wird nicht gewollt. Denkfeige über die Mantren in Arbeitskreisen arbeiten, die davon sprechen, dass einem zuerst auch die Denkfeigheit begegnet ...
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"Wie wahrhaftig bist du selbst? Und warum verlangst du von den anderen, dass sie dir ein Miteinander ermöglichen sollen?"

Die anderen SOLLEN mir kein Miteinander ermöglichen, sondern ich möche gern, dass Menschen sich füreinander öffnen lernen, das verstehe ich als absoluten Beginn einer solchen Zusammenkunft in einer solchen Gesinnung, statt immer dieses schlaue Versteckspiel hinter fremdem Wissen, getarnt als ARBEITSKREIS. Ich kann dieses Wort nicht mehr hören!!

Was hier teilweise geschieht erlebe ich wesentlich hochschulhafter als dort. Und es muss nicht immer heilig-heilig-heilig sein. Heilig kann man vielleicht werden, aber beginnen sollte man damit nicht, weils nicht geht!!

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Lieber Manfred,

danke für deine Antwort. Hey, ich las sie mit soviel Freude und ich spüre, wie sich in mir eine Spannung aufbaut - so eine, wie man sie empfindet, wenn man jemanden darin unterstützt, einen Schabernack auszuhecken... vielliecht verstehst du, was ich meine.

Zitat Manfred: "... sondern ich möche gern, dass Menschen sich füreinander öffnen lernen, das verstehe ich als absoluten Beginn einer solchen Zusammenkunft in einer solchen Gesinnung... "

Mir stellt sich eine Frage bei deiner Äußerung: Was müsste denn verändert werden, damit die Menschen sich öffnen können? Irgendetwas hindert sie doch daran, so wie ich es sehe.

Bud Spencer hat gesagt…

Hallo Manfred,

du hast ein interessantes Problem.
Ich in noch nie in einer solchen Hochschule gewesen.

Aber ich denke mir, folgendes: Die Hochschule heißt doch auch Michaelschule, oder?.

In seinem letzten Vortrag am 28. September 1924 wies Rudolf Steienr – gewissermaßen „bittend“ –
darauf hin, dass in 48 Menschen der Michael-Gedanke lebendig werden müsse: …dann
können wir hinschauen auf das Licht, das durch Michael-Strömung und Michael-
Taten über der Menschheit in der Zukunft sich ausbreiten wird.

Vielleicht leben in der Hochschule Formen, die damit rechnen, dass wirklich ein Eingeweihter Michael als Lehrer hineinholt. So viele Eingeweihte wie es Hochschulen gibt, leben mit Sicherheit nicht, wenn es denn überhaupt 48 sind. So hält man an Formen fest, die dem was überhaupt möglich wäre, im Wege stehen.

Doch das, was überhaupt noch möglich ist, ohne Eingeweihte, müsste einen anderen Rahmen bekommen.

Kann das sein?

Dazu kommt, was oben angesprochen wurde bezüglich Karma. Karma lösen ist die brennende Aufgabe heute, damit es überhaupt weiter gehen kann. Auch hier gibt es zu wenig Eingeweihte, die zeigen können, wie es geht, ohne psychisch abzudrehen.

Herrn Gronbachs "Erleuchtungen", sind in diesem Zusammenhang auch eher als Hiferuf zu verstehen.

Eine spannedne Epoche erleben wir!

MonikaMaria hat gesagt…

Selber sich öffnen, lässt den anderen sich öffnen. Was soll der andere lernen?

Indem ich mich öffne, überwinde ich meine Angst, beurteilt zu werden. Urteil fällig? Bitte schön. Was macht es mit mir? Dankeschön.

Sich als «Spinner» dem Wir hingeben. Also, mir ist es absolut egal, ob ich als Spinnerin angesehen werde. Ich bin weder stolz darauf, noch leide ich darunter.

Wenn ich sprechen will, tue ich es oder lasse es bleiben. Punkt.

manroe hat gesagt…

Mensch Kerstin, ich könnt Dich drücken!! Genau, eine tolle Haltung von Dir, ich danke Dir!!

Tja, was müsste verändert werden!?!
Zunächst einmal denke ich, dass man es nicht machen kann, wie z.B. durch einen Lesekreis oder einen Vortrag oder so, solche "Dinge" kann man machen, weil sie Abgesondert sind vom Menschen. Ich glaube auch, dass deshalb so viele Vorträge laufen, VOR-träge, träge Vor´s, weil das Denken, die Schöpferkraft gelähmt wird. Aber gut, so etwas lässt sich machen.

Das, worüber wir jetzt sprechen kann man nicht machen. Das kann sich nur einstellen durch vielleicht mitgebrachte Fragen, denen man Gehör schenkt und sie wirklich annimmt, das, was man hört und NICHT das, was man da gerne hineinhört, z.B.

Oder überhaupt durch eine andere Grundgesinnung mit der man kommt, also nicht mit der, wieder mal mehr klassisches Wissen mit zu nehmen, nach Hause. Indem man lernt, dass es auch ein Land gibt, jenseits des Wissens, diese Frage mal stellt und gemeinsam darüber spricht. Überhaupt insgesamt anders miteinander sprechen lernt. Wenn der Christus sagte: "Ändert euren Sinn", darüber mal nachsinnen, ob sich ein solcher in einem selbst ändern liesse - und da wäre man dann, so sehe ich das, im Lande jenseits des Wissens oder dem, in das man vermittels eines Wissens hinmöchte. - z.B. --

Das wären so "Dinge" die mir Leben schenken würden und ich denke auch denen, die daran teilnähmen.

Manfred

Maurulam hat gesagt…

Es gäbe dazu einiges zu sagen (v.a. Texte vom Vormittag), in vielem hätte ich eine eigene Schilderung wie es sich verhält, vor allem zur Wut. Aber ich habe dazu keine Lust mehr mich öffentlich zu äussern.

manroe hat gesagt…

Liebe Monika

"Sich als «Spinner» dem Wir hingeben. Also, mir ist es absolut egal, ob ich als Spinnerin angesehen werde. Ich bin weder stolz darauf, noch leide ich darunter."

Darum geht es mir auch nicht, Spinner oder nicht ist völlig egal, persönlich gesehen. Ich meine es objektiv, ich sehe es so, dass ich MICH einer "Sache" hingebe, um die es heute geht und sie nur dann "geht", wenn man es "richtig" macht und ich dafür mit meiner Person eintrete und die leidet dann. In diesem Sinne, z.B.: Ich bin nicht beleidigt, sondern bemerke, dass ich beleidigt wurde. Das ist doch ein erheblicher Unterschied!!

Manfred

manroe hat gesagt…

Hallo Bud Spencer!

"Doch das, was überhaupt noch möglich ist, ohne Eingeweihte, müsste einen anderen Rahmen bekommen."

GENAU !!

Und ich finde es extrem wichtig, solche "Dinge" anzusprechen, weil allein schon dadurch am "Meister" gebaut wird. Denn im Sprechen wird ja bereits, wenn auch im Kleinen ge-FORMT.

Und vor allem bei diesen Prozessen wirklich SELBSTÄNDIG mitdenken, das ist Schaffenskraft, ich glaube fest daran, dass die Meister uns dabei zusehen.

Danke für Deine Betrachtungen !!

Manfred

Corinna hat gesagt…

man lässt sich viel zu wenig wirklich aufeinander ein, um die Schichten im Miteinander zu bearbeiten, die einen dann in eine erlebte Wirklichkeit ANTHROPOSOPHIE führen könnten

Du sucht eine Gemeinschaft, Kommunikation, sich gegenseitig erkennen und annehmen. Gruppentherapie. Suchst Du das? In der Hochschule? Warum gerade dort? Dafür gibt es doch tausenderlei andere Gelegenheiten.

manroe hat gesagt…

Oh bitte nicht so, liebe Corinna, wieder mit diesem Psychokrams. Ich suche keine Gruppentherapie, es sei denn, Du stimmst mir dabei zu, dass allein schon die Inkarnationen einen therapeutischen Sinn haben, wenn man so will. Oder meinst Du wirklich die von Steiner geschaffene Hochschule verfolge den Sinn einer Gruppentherapie???

MonikaMaria hat gesagt…

.... dass ich MICH einer "Sache" hingebe, um die es heute geht und sie nur dann "geht", wenn man es "richtig" macht und ich dafür mit meiner Person eintrete und die leidet dann. In diesem Sinne, z.B.: Ich bin nicht beleidigt, sondern bemerke, dass ich beleidigt wurde. .....

Ich möchte hier noch weiter gehen: Wenn ich in dem Moment nicht einmal BEMERKE, dass ich beleidigt worden bin, bin ICH mit ich im Wir angekommen.

Durch diese Prozesse bin ich vergangenes Jahr gegangen. Ich war zwei Mal so verwirrt, weil einmal sich ein anderer für mich «eingesetzt» hatte, nachdem «ich» in seinen Augen beleidigt worden war. Ich war verwirrt, weil die Situation «keinen Stachel» bei mir hinterlassen hatte.

Beim zweiten Mal kam die Person ein paar Tage später auf mich zu und entschuldigte sich und ich wusste nicht wofür und sie begann «die Geschichte» zu erzählen.

Beide Situationen hätten mir früher zu «denken» gegeben. Nach-denken. Stundenlang. Worte darüber verschwenden. Geschichten darüber erzählen. – Danke, brauche ich nicht mehr.

Im Moment bewegt mich dieser Satz von Lao tse:
Wahre Worte sind nicht angenehm. Angenehme Worte sind nicht wahr.

manroe hat gesagt…

Monika, mir geht es um solche TAT-Sachen an sich und nicht, ob es mit mir in irgendeiner Weise ... und, dass man/ich sich für solche Tatsachen einsetzen kann.

Also ich möchte nicht, nach Möglichkeit, in einem Zustand sein, in dem ich nichts bemerke.

Psychofreier Zustand, einfach das, worum es geht. Die Hochschule ist in die Welt gesetzt um ihrer innewohnenden Kraft, entfaltet man sie, wird sie Gutes bewirken in der Welt. Ein "Instrumentarium", das gut gespielt werden sollte. Es würde mir wehtun, wenn man eine Stradivari missbrauchen würde und für mich wäre dies dann ein objektiver Schmerz.

Du schaust zu, wie eine Stradivari einfach so mit einem Messer zerschnitzt wird und das tut bei Dir nichts?

MonikaMaria hat gesagt…

... . Also ich möchte nicht, nach Möglichkeit, in einem Zustand sein, in dem ich nichts bemerke. ....

Die Sache geht nicht darum, dass ich nichts bemerke, sondern, ob ich IN DEM MOMENT re-agiere und daraus ein weiteres Ur-Teil bilde und damit die Geschichte haften bleibt.

... Du schaust zu, wie eine Stradivari einfach so mit einem Messer zerschnitzt wird und das tut bei Dir nichts? ...

Wenn die Stradivari kaputt ist, ist mir das egal.

Wenn die Stradivari nicht kaputt ist, werde ich mich für deren Erhalt einsetzen – jedenfalls so lange, wie ich einen Sinn darin erkennen kann.

Will ich die Form erhalten, gebe ich ihr Sinn.
Entziehe ich ihr den Sinn, zerstöre ich die Form.

So sehe und erlebe ich DAS.

Simone hat gesagt…

Manfred,

zu dem, was du mir heute 13:39 geschrieben hast:

Das, was in mir den Frieden wieder herstellt, das ist
1.), dass hier nun ausgesprochen ist, dass du beide Veröffentlichungen gelesen hast.

Und 2.) dass du das, was du da gelesen hast, so erlebtest, als wollte ich "gegen dich Wind " machen

... und 3.) wohl zwar vor allem oder jedenfalls unter anderem deshalb, weil ich die Runde aufgefordert habe, noch Fehlendes oder Ergänzendes oder Ausgleichendes beizutragen, damit ich dieses dann gleich mit einbauen könnte in die Verwandlung des Beitrags in einen Kommentar.
Jedenfalls so, wie das jetzt hier steht, habe ich Letzteres gemeint, da mir hier nicht und nirgendes auch nur im Geringsten an Kriegstreiberei o.ä., sondern an authentischer Gemeinschaftbildung gelegen ist.
Gegenteiliges erachte ich als Projektion oder Unterstellung oder Interpretation.
Allerdings gehören in meinen Augen nicht nur Friedens- sondern auch Krisenzeiten mit in lebendige Gemeinschaft. Tatsächlich fokussiere ich häufig besonders auf unterschwellig oder offensichtlich vorhandene Konflikte. Und gern darfst du, dass ich sie offen anspreche, als anheizende Kriegstreiberei oder Stimmungsmache bezeichnen. Ich kämpfe gern, überall da, wo es aus meiner Sicht nötig und möglich ist.
Dich namentlich anzusprechen war damals mein Ausdruck von Hochachtung oder von Ehrung dir gegenüber, den ich dich als ebenbürtigen Gegenüber betrachte habe.

Ich hatte von dir eine eigene offene Reaktion dazu vermisst, ob du diese Texte (das Original und die Veranonymisierung) gelesen und was davon du verstanden hattest.
Und natürlich bist du völlig frei darin, auf was du hier antwortest und auf was nicht.
Worauf ich unsere Aufmerksamkeit hier gerade mal richte, das ist, dass mitunter auch und gerade unsere Unterlassungen größere Wellen machen oder Kreise ziehen als wir uns vorstellen oder als wir das von Unterlassungen im Vergleich zu Taten erwarten oder vermuten würden.

Was ich an mir in der Nachwirkung festgestellt habe, das war dieses, dass mir meine Lust, mich hier zu beteiligen abhanden gekommen war nach deiner Nichtreaktion Ende Mai.
So, als hätte ich resigniert oder als würde ich da immer noch sitzen und auf eine lebendige Antwort warten.


Das, was mir von dir dazu gefehlt hat, ist nun für mich also erfüllt und bei mir aktuell kein Bedürfnis mehr in deine Richtung offen. Klärungsbedarf habe ich dir gegenüber im Moment also nicht mehr.
Alles ist gesagt.
Auch, dass dir manche meiner Texte zu lang und zu komplex sind, als dass du sie beantworten oder damit was Vernünftiges anfangen könntest.

Damit kann ich gut leben.
Manchmal agiere ich kurz und knapp.
Manchmal ausschweifend und lang.

Ich kann das Summen eines einzigen Vokals ebenso - nur anders - genießen wie eine große Symphonie, oder eine Zen-Zeichnung genauso wie ein da-Vinci-Bild oder eines von Raphael, wenn ich mich seiner Spezifik zuwende und öffne und mich darauf einlasse. Allerdings mag ich tatsächlich Klaviermusik zumeist am liebsten. Nichts also gegen Vorlieben oder Abneigungen oder spezifische Fähigkeitenprofile. Und nichts spricht bei mir also dagegen, dass das eine neben dem anderen einfach stehen und dasein darf, ohne dass die beiden sich gegenseitig schlechtmachen oder bekämpfen müßten.
Aber Nachfragen und Klären ist doch erlaubt, oder?
Gehört das Tier zum Menschen dazu, oder nicht?

Warum ich dir heute meinen Kommentar um 11:53 Uhr geschrieben habe, das war, um dir mitzuteilen, dass ich das, was du hier als das Verhalten anderer in deiner Umgebung kritisierst, genauso oder jedenfalls so ähnlich ebenso auch von dir selbst erlebe.
Darum habe ich dieses vergangene Geschehen oder diesen "kalten Kaffee" erneut aufgewärmt.

Simone hat gesagt…

Nachdem jetzt die 17:34 angesprochene Unlust, mich hier zu beteiligen, ausgeräumt ist und ich heute auch viel Zeit zum Schreiben habe - mal etwas von dem, was und wie ich gern hier mit euch teilen und kommunizieren und kommunieren würde.

Nach der letzten Info3 habe ich mir von Sidar Stone "Es ist Zeit, dass du gehst" gekauft und gelesen. "Voice Dialog" ist das Stichwort, das aktuell an so vielen Stellen kursiert, dass ich dachte, ich müßte mir doch zumindest mal einen Einblick verschaffen, um was es dabei geht.

Das Lesen ist mir tatsächlich recht sauer geworden, da Sidra Stone die ersten 2/3 oder 3/4 des Buches für die Vorstellung oder Beschreibung dessen, was sie den "inneren Patriarchen" und die "innere Matriarchin" nennt, braucht, bevor dann endlich solche Sätze fielen, auf die ich von Beginn an sehnlichst gewartet und Ausschau gehalten habe.

Dann aber konnte sich dieses Lesen doch noch segensreich für mich auswirken.
Und davon will ich euch gern was schreiben.

Doch das wird für einen Kommentar für hier zu lang. Also lagere ich das aus als Beitrag in MissionWir.

manroe hat gesagt…

Friedenspfeife Simone? Streichhölzer habe ich schon besorgt ;)

Simone hat gesagt…

Manfred, tut mir leid, ich rauche nicht.
Aber vielleicht kann es ja trotzdem eine Friedens-Pfeife sein, auf der dann jeder von uns auf seine Art sein Lied des FRIEDENS spielt?
Dann gern.
Ja, so kann das für mich gehen.

manroe hat gesagt…

Für Monika

"Die Sache geht nicht darum, dass ich nichts bemerke, sondern, ob ich IN DEM MOMENT re-agiere und daraus ein weiteres Ur-Teil bilde und damit die Geschichte haften bleibt."

... aber dann muss man doch was mitbekommen haben?? ---

"Ich möchte hier noch weiter gehen: Wenn ich in dem Moment nicht einmal BEMERKE, dass ich beleidigt worden bin, bin ICH mit ich im Wir angekommen."



is was mit Dir??

lieben Gruss
Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Ist da ein Widerspruch? : )
Bitte Groß- und Kleinschreibung beachten.

Ich bin mit MIR und DIR GANZ im REINEN. : )
Und du? – nur so, weil Du mich fragst.

Ganz herzlich
MonikaMaria

PS. In 12 Minuten bin ich weg: 8. Klassenstunde : )

manroe hat gesagt…

Ich wünsch Dir einen erfüllten Abend.

einen lieben Gruss
Manfred

manroe hat gesagt…

Liebe Simone, ich rauche auch nicht :))) - die Gesinnung machts.

Anonym hat gesagt…

Kein Kommentar

Maurulam hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Maurulam hat gesagt…

Oh, wie find ich schön, dass Wir zum Frieden gefunden haben. Aber erinnert ihr euch, dass sich G. früher mit Jens Prochnow im Unternehmen Mitte getroffen hat? Und dass das weiterhin möglich ist, sobald er endlich aus dem Urlaub zurück ist.

Was für allgemeine Wahrheiten sind da zu finden? Ich meine irgendeinen Grund muss es ja haben, sich zum meditieren zu treffen oder zur Klassenstunden. Also: warum?

markez hat gesagt…

Um was geht es hier?

manroe hat gesagt…

"Kein Kommentar"

Na das find ich konsequent, dass auch mal ein Anonymer einen anonymen Kommentar verschenkt!

Passant hat gesagt…

Ich warte auf den Tag, wo alles gesagt ist, und nur noch das stille Ich waltet...

Anonym hat gesagt…

Lieber Herr Gronbach, darf ich Ihnen eine Frage stellen?
Halten Sie sich selbst neuerdings für "erwacht"?
Liebe Grüße
Christoph

Detlef hat gesagt…

Ken lehnt das nicht ab. Niemals, er integriert es und transzendiert es. Immer wieder: Integrieren und transzendieren...

MonikaMaria hat gesagt…

En passant: Ja, jedes Wort ist zu viel. Ich überwinde mich, trotz-dem zu sprechen. Das Wir gebiert sich im Dialog.

Nach dem heutigen Abend Klassenstunde ist Tonglen angesagt.

manroe hat gesagt…

@Monika

Magst Du was erzählen?

Manfred

Frosti oder Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

Kerstin, Manfred,

Ihr beide habt mir hier nun deutlich gemacht, warum Ihr hier seid - in der virtuellen Welt, warum ihr so enttäuscht seid von der sogenannten Ahtroposophischen Gesellschaft. Wenn ich es recht verstehe, suchst Du, Kerstin nach Austausch, weil du erste übersinnliche Fähigkeiten erlebst. Manfred sucht auch nach Austausch, weil er Anthroposophie im Gemeinschaftserleben sucht. Und nun erlebt Ihr Trennung, Nichtverstehen, Einsamkeit, Abweisung. Selbstverständlich korrespondiert das mit meinem Thema, sonst würde ich daran nichts erkennen - also sage ich jetzt "Wir". Gronbach würde sagen: Wir haften an. Wir haften an Vorstellungen, wie die Anthroposophische Gesellschaft idealerweise sein sollte. Wir erwarten, dass die Welt doch irgendwie heil und paradiesisch sein soll, wenigstens bei Anthros. Und dass es Fortgeschrittene gibt, die wirklich die Nebenübungen anwenden. Und Sie ist alles andere als ideal. Zack, Dualismusfalle: Höchste Ideale und abgrundtieffe Verzweiflung.

Vielleicht ist es aber auch noch anders: Antroposophie ist der Winterweg. Das heißt, wenn Du im Goetheanum die Saal besuchen willst, musst Du Dich entscheiden: rechts oder links herauf? Trennung, Abschied, Einsamkeit, es gibt keinen Guru, (selbst Gott hat dich scheinbar verlassen). In Wirklichkeit verlässt Du aber nur Dein ichsüchtiges Ich. Aus Einsamkeit entsteht dann erst im Obergeschoß All Einsein. Das ist die Umstülpung. Da findet Ihr auf einer höheren Ebene alle Freunde wieder. Das ist der Wendepunkt auf dem Weg des Parzival: Scheinbare Gottesferne wird zum Erleben, dass Du es bist. Du bist der Schöpfer. Und die Gegensätze sind nur dazu da, dass du etwas zu tun hast. Und es macht Freude, es ist wie damals als Du ein Kind im Sankasten warst und Welten erschaffen hast - nur in echt.

Uns kann niemand helfen, auch "wir" können uns nicht helfen.

Alles höhere Erkennen ist Gnade.

Lasst uns doch im Geiste des Weltenhumors zum nächsten Zweigabend, zur nächsten Hochschule, zur Generalversammlung gehen!

manroe hat gesagt…

@Frosti oder Ich muss dann immer lachen

All das, was Du beschreibst, bezieht sich auf einen inneren Weg und wie man ihn anschauen und begehen sollte. Also einen Umgang mit sich selbst.

Wenn ein guter Künstler mit einem Werk ringt, um rüberzubringen, was ihm vorschwebt (diese deutsche Sprache WUNDERBAR!!), dann spielen sich in ihm, ich sags mal abstrakt, Geschehnisse ab, intensiv ringende Zwiegespräche, weil es ihm um diese Geburt geht, das Schöpferische. Er hat sich mit etwas verbunden und ringt, kämpft, windet sich.

Ich suche nicht ein Gemeinschaftsleben um meinetwillen, das wird hier überhaupt nicht verstanden!! Mir geht es nicht um mich !! Ich habe nie ein Ichsüchtiges Ich gehabt, glaub es oder glaub es nicht. Ich bedarf keiner seelischen Stütze oder freundliches "Verständnis" ob meiner vermeintlich geschändeten Situation.

Und ich will auch gar nicht immer lachen oder wie ein Kind im Sandkasten spielen. Ich habe meine Förmchen ausprobiert und frage mich, was dieser Sandkasten mir sagen will. Und dieser Sandkasten hier ist eben nicht ein Spiegel meiner selbst, sondern der Ort, an dem ich mit meinem Selbst etwas beginnen möchte. Denn darum geht es doch mit diesem Ganzen hier, dass wir endlich anfangen können, statt damit zu beginnen lächelnd aufzuhören.

Ich soll mich einfach nur freuen?? Da fühle ich mich dann echt ver... -- Alles ein grosser Sandkasten? Das finde ich reichlich schwach-sinnig (ich meine das immer im Sinne des Wortes)

Und: "Gronbach würde sagen: Wir haften an..."

Das ist mir in diesem Falle völlig egal, was Gronbach sagt!! Ausserdem hat diese besagte Anhaftung wiederum was mit DEM falschen Verständnis im Umgang mit sich selbst zu tun. Das möge man doch endlich mal erfassen.

Könnt ihr, oder wer auch immer, euch keine Welt vorstellen, um deretwillen das Ganze hier gesagt und anempfohlen wird?? Eine Welt die nach oder durch solche Übungen ersteht, sich eröffnet?

All diese guten, lachenden, nimms leicht etc. Empfehlungen beziehen sich auf den Umgang mit sich selbst, damit man dann besser mit dem umgehen kann, was sich dann eröffnet.
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Und das Ganze jetzt hier, sehe es bitte nicht als seelisch-geschändetes Geschrei meinerseits, weil ich aus meinem finsteren Keller heraus kein Licht sehe, sondern meine Ansprache auf Deine gut gemeinte Ansicht.

P.S.: Dein Titel "Ich muss dann immer lachen" --- Wenn ich einen ähnlichen mir suchen würde, würde ich schreiben: "Ich muss dann immer weinen", fände ich aufrichtiger.
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"Uns kann niemand helfen, auch "wir" können uns nicht helfen."

Und wenn wir Schöpfer sind, dann können wir uns auch helfen !! Alles andere macht keinen Sinn. Das ist doch keine blosse Beschäftigungstherapie hier.

Manfred

manroe hat gesagt…

Ich denke es gibt zwei Hauptströmungen.

Zum einen:

die persönliche Befreiung, ...raus aus dem Kerker der Gewordenheiten,

die Zweite:

die des Neubeginns. Wie sieht es jetzt aus? -- nach der Befreiung, die musste doch einen Sinn haben!!

Da beginnt der Ernst des gewordenen Kindes. Ich kenne keine aufrichtig ernsteren Menschen als die Kinder. "Werdet wie die Kindlein!"

Und Ernst hat überhaupt gar nichts mit Griesgrämigkeit zu tun, ich kenne einen freudigen Ernst, eine Gewissenhaftigkeit und die Freude daran. Ein Künstler, der permanent grinsend vor sich hin arbeitet, dem fehlt das Entscheidende, der hat das Entscheidende nicht erfasst !!

Manfred

Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

Hey Manfred,

dann beginne doch, worauf wartest Du? Du weißt, was zu tun ist!

Der Künstler ist ein gutes Bild, denn er ist auch Magier. Er ringt mit den Gegensätzen und er ringt darum, nicht nur sich selbst zu bespiegeln. Und es gibt den Abgrund tief tief immer wieder. Und es gibt die genialen Momente. Und warum tut er das, weil er etwas mit sich anfangen will. Und was legt sich wie ein Eurythmieschleier über dieses Geschehen? Die Spielfreude, der Humor.

Du wirfst alles in einen Topf, ich habe verschiedene Etagen beschrieben.

Und Wir habe ich in Anführungsstrichen geschrieben.

Und alles was ich sagte kann man paradoxieren, meinetwegen, wenns hilft.

Doch in einem hat Gronbach recht:

>>Alle anderen haben keine Zeit, es ist ihnen zu peinlich, oder sie verwechseln alles mit allem, oder sie sind mit anderen großen Dingen beschäftigt, oder ich kann sie nicht erreichen....also nehme ich den, der macht was ich will: Ich nehme "Manfred"<<

Level A-O:
Manfred ist der einzige echte Anthroposoph, der weiß wo es lang geht. Es gibt niemand, der ihm noch helfen könnte. Er ist der Guru. Die Anthroposophie ist das Tor, und er muss selbst gehen, alleine.

Final-Level:
Weltenhumor oder All-einsein oder:> Der Friede mit der Welt kann auch bei euch sein, weil ich ihn euch gebe.<

Amen

Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

Genau die Kinder meinte ich - die sitzen auch mal im Sandkasten, und die Lachen ernsthaft. Wir verstehen uns doch, oder?

MonikaMaria hat gesagt…

ich will ständig heulen.
ICH BIN ein-fach Freude.
Mitten drin steht der Beobachter.

Final-Level:
Verschiebung des Aufstiegs – bis alle im Weltenhumor angekommen sind. : )

Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.

MM

Winnetou hat gesagt…

Howgh, ich habe gesprochen

Karmische Muster hat gesagt…

Hat Dr. Steiner eigentlich mal gelacht? Zumindest hat er eine tolle Sandburg gebaut....

manroe hat gesagt…

"Genau die Kinder meinte ich - die sitzen auch mal im Sandkasten, und die Lachen ernsthaft. Wir verstehen uns doch, oder?"

... was die "Kinder" anbelangt anscheinend ja, ansonsten hab ich so meine Zweifel.

M

MonikaMaria hat gesagt…

@Karmische Muster
Dornach?

Ziemlich viel Klebstoff drin. : )

Rankgitter hat gesagt…

Willkommen im finalen Level!

Bringen Sie Entspannung in Ihr Leben!

Mir geht es nicht um mich !! Ich habe nie ein Ichsüchtiges Ich gehabt, glaub es oder glaub es nicht.

Es geht nicht darum erleuchtet zu werden,
Sondern erleuchtet zu sein!

Die Evolution ist an ihr letztes Level gekommen,
Anthroposophie war das vorletzte.

Endstation, bitte alle aussteigen!

nix verstehen hat gesagt…

hallo, manfred, kannst du mal sagen, was dein problem ist? du willst keine psychogruppe und keine vorlesestunde keine gurus und du findest sebastian gut, außer das, was er manchmal so sagt, das ist dir egal. und du meinst man könne sich gegenseitig helfen, du willst etwas mit dir anfangen, und das internet findest du auch geeignet. bekommst du das auch noch etwas konkreter? du willst weinen. hast du sonst noch einen plan? kannst du mal sagen was du willst? Wie sieht es jetzt aus?-- nach der Befreiungdir schwebt doch was vor, gib es zu!

manroe hat gesagt…

Zunächst einmal lieber NIX, hatte ich eigentlich gar kein Problem, und das "darf" anscheinend nicht sein, sondern es wird eines daraus gemacht.

Aus dem, was ich erzählte mit meiner Erfahrung in der Hochschule und diese "verlinkt" habe mit einigen Erlebnissen von Sebastian - Kurzform: "Schaum vor dem Mund", wollte ich selbige eigentlich lediglich ergänzen und habe eine vertiefende Anfrage gestellt. Dann kamen Anfragen, die ich versuchte zu erläutern etc. -- lies doch bitte zu Deiner Frage nochmal den wirklichen Verlauf dieses Ablaufs hier, könnte sein, dass dann was klar wird.

Im Verlauf meiner näheren Erläuterungen, adressiert an Kerstin, kamen dann weitere Bemerkungen von links und rechts, auf die ich versuchte einzugehen. Sollte man wohl nicht tun, weil man dann wieder hier landet im Erklärungsdschungel. Aber ich versuchs nochmal.

Ein entscheidender Punkt dann auf diesem oder einem solchen Wege ist dann der, gegen den ich mich regelmässig zur Wehr setzen muss, dass man anscheinend meiner Seele und dem mit ihr verknüpftem Geist dann die üblichen Hilfen angedeihen lassen möchte und die hatte ich gar nicht angefragt und gemeint. Ist ja auch nicht weiter schlimm, nur wenn man sich deshalb anfangen muss zu rechtfertigen ...
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"Wie sieht es jetzt aus?-- nach der Befreiung - dir schwebt doch was vor, gib es zu!"

Das ist doch Deine eigentliche Frage?, ich hoffe Du meinst sie wirklich ernst. Ja, mir schwebt was vor!!

Nach der Befreiung sieht es so aus, dass man seinen Focus nicht mehr auf die Befreiung richtet. Und man könnte schon auf dem Weg in die Befreiung diesen Punkt mit einbeziehen, erkenntnismässig. Dieses Ziel einer Befreiung ist überhaupt erst der eigentlich Startpunkt und nicht ein Endziel.

Erstmal so weit, würde gern erst mal abwarten, wie es hier weitergeht und ob man ernsthaft ins Gespräch kommt.
Ansonsten wäre es wirklich in meinem Sinne, dass man ab hier sich vertiefen würde.

mit bestem Gruss an unbekannt
Manfred

nix verstehen hat gesagt…

ok, ich warte dann auch. vielleicht vertieft sich ja was.

Ich muss dann immer lachen... hat gesagt…

Ok, ich warte dann auch. Vielleicht vertieft sich ja was.

Bud Spencer hat gesagt…

Ich warte dann auch mit euch. Vielleicht vertieft sich ja was.

HorstHelge hat gesagt…

Ich warte schon lange.

hallo? hat gesagt…

Ach, hab mich vertippt.

Elvisimitator hat gesagt…

Warten...

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