Montag, 22. Juni 2009

Du bist der einzige Mensch

Die Wahrheit von der ich rede "ist niemals eine ideelle Abspiegelung von irgendeinem Realen, sondern ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das überhaupt nirgends existierte, wenn wir es nicht selbst hervorbrächten", so Steiner in "Wahrheit und Wissenschaft".

Der gesamte Inhalt der Anthroposophie existiert nicht an sich und für sich unabhängig von einem schöpferischen Bewusstsein. Er verdankt sich dem "freien Erbilden der geistigen Welten", wie Steiner es nennt.

Der ganze Inhalt der Welt existiert nicht an und für sich. Alles erscheint im Bewusstsein des Menschen.

Menschen sind Engelmacher, Menschen sind Gott-Macher, Menschen sind Christus-Macher. Unsere Demut vor Gott und dem jedem Lebewesen, ist ein Erzeugnis unseres Bewusstsein. Ein hohes und wertvolles Erzeugnis. Demut vor Gott, das ist vielleicht eines der höchsten Erzeugnisse des menschlichen Bewusstseins.
NICHTS
Nichts erscheint ausserhalb des menschlichen Bewusstseins.
bewusstsein
Ich sage nicht, dass Gott oder Christus nicht existierten - sie existieren in Deinem Bewusstsein. Weil Du Dich dafür entscheidest. Es ist keine Bankrotterklärung der Religion - es ist ein heiliges Loblied auf das menschliches Bewusstsein, in dem so etwas schönes wie eine Religion aufblühen durfte.

Es gibt nichts, auch keine geistige Welt, ausserhalb des Bewusstseins. Wenn Dir dieser Gedanke Angst macht, dann hast Du Angst vor der Tatsache, dass Du für alles, für wirklich alles verantwortlich bist. Nicht nur für Deine Biografie, nicht nur für die Menschheit, sondern letztlich auch dafür wie sich die Schöpfung entwickelt.

Und mehr noch. Du bist nicht nur für Gottes Schöpfung verantwortlich. Du bist für Gott selber verantwortlich. Das ist weniger eine moralische Forderung und mehr eine mystische Tatsache.

Darum ist es richtig, wenn wir sagen, dass wir für die "Geistige Welt" verantwortlich sind. Denn dieser Gott und die Welt, sind Kreationen des einzigen bestehenden Bewusstseins.

Es gibt nur EIN Bewusstsein indem alles erscheint. Sobald Du das in DEINEM Bewusstsein erkennst, wirst Du feststellen, dass dieses EINZIGE Bewusstsein DEIN Bewusstsein ist. (Bitte: Denke "Bewusstsein" nicht neon-kühl und nicht dunkel-mysthisch. Empfinde "Bewusstsein" als einen Raum von "gedankengetragener Seelenklarheit.")
SEELE
Darum sagen wir immer: Wir sind alle EINS. Dieses EINE WIR ist in der Summe 1.

Du bist der einzige MENSCH. Ecco Homo. Und jetzt?

Vielleicht verstehst Du, dass die Antwort auf diese Frage nicht nur davon abhängt, ob Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist, sondern auch auf welchem moralischen & kulturellen & willentlichen Niveau Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist.

So wird alles was der Mensch über sich selber lernt, der ganzen Welt eine Lehre sein....Lerne und lehre und sei Dir dabei bewusst: Alle Fülle erscheint in der Leere Deines eigenen und des einzigen Bewusstseins.
FÜLLE
Feier die Fülle. Ehre die Leere.
LEERE
..."So sagte ich mir auch: die ganze Welt, außer dem Menschen, ist ein Rätsel, das eigentliche Welträtsel; und der Mensch ist selbst die Lösung.

Dadurch konnte ich denken: der Mensch vermag in jedem Augenblick etwas über das Welträtsel zu sagen. Was er sagt, kann aber stets nur so viel an Inhalt über die Lösung geben, als er selbst über sich als Mensch erkannt hat.." (Rudolf Steiner in Mein Lebensgang)

Kommentare:

KlausMaria hat gesagt…

Meine Lieben,

da wir ja alle eins sind und doch jeder für sich, habe ich da eine Idee, nicht neu, aber ich will sie mal wieder öffentlich aussprechen.

Platonisch gestimmte Seelen, so wie ich eine habe, haben oft Ideen, aber es fehlen ihnen die anderen Seelen, die, die es machen können.

Hier auf diesem Blog und auf MissionWir treffen sich doch die unterschiedlichsten Menschen, mit so wunderbaren, ganz individuellen Potentialen. Wäre es nun möglich diese virituellen Begegnungen in eine reale umzuwandeln?

Mir schwebt da so eine Art Kongress vor. An einem guten Ort in Deutschland. Am besten vielleicht in der Mitte oder, was mir noch lieber wäre, im Osten von Deutschland ('Im Osten geht die Sonne auf'). Da treffen wir uns und schauen mal, ob es in uns liegen könnte Meister zu werden im Zusammenklang der Empfindungen.

Welch eine Symphonie könnte da entstehen. Grandios. Dann kann es möglich werden das Neue in die Welt zu bringen. Das, was aus dem Zukunftszeitstrom uns entgegen kommt, weil wir gemeinsam, unter völliger Aufrechterhaltung unseres Eigenwesens zur Schale werden würden.

Also: Wie wäre es, wenn die, die es können, die Organisation eines solchen Kongressen in die Hand nähmen und uns anderen zusammenbrächten.

Ich fände es einfach spannend mit solchen Menschen wie Anka, Janet, Jasna, Manfred, MonikaMaria, Simone, Kerstin und ... und all den Anonymen zusammen zukommen.

Wer zieht sich den Schuh an? Wer tut es? Wenn wir anderen das auch wollen, dann muss es doch gelingen.

Johanni-Grüße
KlausMaria

JANET hat gesagt…

Lieber Klaus, schöne Sache!
Kongress würde ich das nicht nennen wollen.. Da krieg ich Angst.
Ich habs nicht so mit der Ernsthaftigkeit obwohl Steiner das für wichtig hält.. letzter Vortrag im Lesekreis wars ja mal wieder deutlich für mich.. (Was tut der Engel in unserem Astralleib)

Im Osten geht die Sonne auf..Das ist schön nicht.. ;) Ich liebe den Osten Deutschlands, wer den Osten nicht kennt, hat die Welt verpennt. Irgendwo geht sie aber auch unter...tut mir leid.

Lieber Klaus, liebe Grüße zu Dir.
Der Wille ist da.

JANET

Anak hat gesagt…

hallo ihr lieben,
mein herz schlaegt ja gleich wieder hoeher...purzelbaeume...ja dieser ort, da wuerd ich gerne dran arbeiten...habe ja ein projekt schon irgendiwe losgelassen, da die zeit wohl nicht reif war...jetzt bin ich immer noch in einer schwebesituation, aber eine gruppe von menschen hat sich schon gesammelt...mal schauen was sich entwickelt. fuer mich ist die frage: bleib ich mit meinen kindern in den niederlanden und baue hier vor ort etwas auf oder gehe ich in den "osten"...dort sind so wunderbare orte, hoefe...plaetze mit viel moeglichkeiten.
es ist die zeit der naegel mit koepfen...oder butter bei de fische (oder wie sagt man das?).
ein zentrum, in dem WIR immer zusammen kommen koennen und die energie verbreiten koennen...eine vision...es braucht unterstuetzende haende! und diese muessen gebuendelt werden!
freudvoll tanzende gruesse
anka

JANET hat gesagt…

hach, Anka ich spüre förmlich deine Energie *SAUG* ;)

Ich krieg die Krise, wenn ich daran denke hier mein Leben lang zu bleiben...dieser Ort kotz mich förmlich an..Tschuldigung.

ein bischen von allem, etwas Hoch etwas Tief..schöner Chor.

Liebe Grüße
JANET

Weltenrätsel hat gesagt…

hey ihr

wir sind dran, energetisch an so einem ort zu bauen. wisst ihr ja. das WIR spürbar machen. das WIR als ethische perspektive. puh, gehört das nicht alles eher zu missionwir? egal, jetzt bin ich HIER !

ein treffen kann also auch gern bei uns sein, im süden, nähe münchen.

möge ES gelingen

suscha

JANET hat gesagt…

hej Suscha,

nichts gegen den Süden und nichts gegen München, wenn ich es mal von einem anderen Standpunkt betrachte liegts ja auch im Osten, was? ;)

Also bei mir ist es schon mal ausgeschlossen... Es sei denn, ihr fahrt auch an die Ostsee oder nach Berlin oder ins Berliner Umland.

ES kann gelingen. ;)
Bitte aber nicht mehr diese Jahr..ich krieg das alles nicht mehr unter einen Hut...

JANET

Nicole hat gesagt…

Ich lade Euch alle nach Aachen ein, wenn Ihr wollt... (das liegt ganz im Westen...)

Nicole

Anak hat gesagt…

ja dann liebe nicole, dann koennen wir uns ja auf jeden fall mal kurzschliessen! waere ein anfang...und ihr seid ja eh auch eingeladen bei mir :-) ...
meld dich bei mir, email steht im profil...
herzliche gruesse
anka

Simone hat gesagt…

Ich habe immer noch Lust, mich mit MissionMensch/Wir-Leuten beim Celebrate-life-Festival (im Nord-Westen) zu treffen.
Ansonsten sehe ich nämlich auch kaum zeitliche Kapazitäten bei mir.

Aber all die vielen Einladungen für reale Treffen finde ich schön.
Danke Anak für die Einladung vom Frühjahr.
Und danke Susha und Bodo für die aktuelle Einladung.
Danke Janet, für die Einladung nach Berlin oder an die Ostsee.
Und danke Nicole, für die Einladung nach Aachen.

Ist doch erstaunlich, dass die Idee bei so Vielen Resonanz macht, aber ein echtes Zusammenkommen immer noch nicht strukturiert oder echt konkretisiert ist.

Heute beschäftigt mich allerdings weniger als sonst dieses Kommentarfeld hier für Gemeinschaftsbildung zu nutzen.

Denn heute kam dein Text, Sebastian, absolut synchron zu meiner aktuellen Situation, war mir Trost und äußerer Rückhalt in einer Position, wo ich gegenwärtig völlig allein dastehe in meinem Arbeitsfeld.
Danke dafür.

Näher darauf einzugehen würde hier zu weit führen, weil ich meine Anliegen diesbezüglich mit meinen Arbeitskollegen thematisieren muss, nicht mit euch oder für uns hier im Blog.

Liebe Grüße.
Simone

JANET hat gesagt…

Jeder will zu sich einladen..voll die Ego-Nummer was?

Ich bin für einen neutralen Boden... faltet mal ne Landkarte aus und schmeist ein Pfeil. Da wo er landet treffen wir uns. EGAL WIE man da hin kommt.

SIMONE so ist das immer..jeder will..und irgendwie kommts icht auf den Punkt. WEIL..

JANET

JANET hat gesagt…

achso Sebastian ist ja auch Dirigent, da passt es immer, wenn er den Takt angibt im Orchester...so mal wegen der Synchronität das finde ich schon gar nicht mehr bemerkenswert weil fast schon normal..;) Allgemein auch..passiert irgendwie häufig und häufiger..auch mit anderen.

So, bis dann!

Simone hat gesagt…

Ich habe gerade die DVD "2012" von Sharron Rose gesehen, wo davon die Rede ist, dass den Mayas ihre vielen unterschiedlichen Kalender als Instrumente zur Synchronisierung gedient haben.
Das Wort bzw. diese Aussage macht was mit mir. Ist ganz nahe an dem Wort Kohärenz oder Erzeugung von Kohärenzen. Auch das macht etwas Ähnliches mit mir.
Der Begriff Synchronisierung läßt mich sehen, wie die Mayas mit der Zeit real co-kreativ umgegangen sind. Synchronizitäten nicht bloß empfangend oder wahrnehmend sondern verstehend und miterzeugend durch sich Einschwingen auf das und Mitgehen mit dem, was dran war. So in etwa.
Davor habe ich großen Respekt.
Da meine ich, Synchronizitäten zu bemerken, soll nicht herabgewürdigt werden zur alltäglichen Normalität oder Banalität - was du ja so auch nicht ausgedrückt hast, Janet -
sondern kann jedenfalls meinen Blick schärfen dafür, dass wir heute so sehr damit leben, so vieles wahrnehmen von dem, was beschrieben werden kann als "das Miteinander zwischen den Welten".
Und das wir jedenfalls ab und an uns dieses Miteinander mitteilen, das finde ich wesentlich, damit es eben nicht zu einer Selbstverständlichkeit verkommt, in der die Dankbarkeit darüber keinen Platz mehr hat.
Dass die Schleier zwischen den Welten fallen oder mehr und mehr sich auflösen - und wir achtsam und dankbar und würdigend damit umzugehen haben. Denn damit verbunden ist auch eine viel größere Mitschöpferkraft bzw. viel weitreichender Auswirkung unseres Handeln als früher, wo die Schleier oder Mauern oder Magnetfelder in unserem Sonnensystem noch aktiver oder dicker waren.

Erwähnt habe ich das in Bezug auf heute, weil der aktuelle Beitrag mir echt tröstlich und aktuell hilfreich war, was sonst nicht so oft stattfindet, wo Sebastians Beiträge mir meistens eher inspirierend, erinnernd, formulierend und begleitend sind - Schönes im Alltag eben.
Wo das Kommentarfeld sich dann gut eignet, um dieses Neue Wir zu erüben. Jedenfalls ist mir das immer noch die Idee hinter meinem hier Schreiben und mich beteiligen.

Thomas Hübl jetzt hat gesagt…

Jetzt.
Über das Neue Wir.

JANET hat gesagt…

Dankeschön...

Ich will aus allem nehmen, was mich nährt,
was übereinstimmt mit mir längst Vertrautem;
so wird mir manches stille Glück gewährt.

In Eurer Weisheit fand ich manch geheime
Bestätigung zu von mir selbst Geschautem
und brachte sie zu meiner Art in Reime.

Es gibt so vieles Schöne, Gute, Wahre;
wie bin ich dankbar, daß ich Mensch sein darf
und immer Neues solcher Art efahre!“

Erfahre denn noch dies dazu: entfernt
bist du vom Ernst noch. Dein Gewissen warf
dir noch nicht vor, daß Weisheit sich nur – lernt.

Mit solchem Blumenpflücken, Kränzchenwinden –
was ist getan? sieh dir ins Angesicht
und prüfe, ach, solch allzu lau Empfinden.

Du fühlst der Weisheit Weg noch nicht als – Pflicht.
Und so: ob von Glühwürmchen oder Sternen
dir Licht zufließt – dir ist’s das gleiche Licht.

Dir sind die echten Tiefen, wahren Fernen
noch stumm; sie, deren Siegel einzig bricht:
ein tiefdemütig lebenlanges – Lernen.

C. Morgenstern

JANET hat gesagt…

hoach, ich entwickle mich aus Freude und nicht aus der Spannung..
direkt aus dem Backofen..rein in den Mund..macht auch keine Bauchschmerzen.

Celebrate-life-Festival (im Nord-Westen) zu Oberlethe wird auch noch mal angesprochen..

er schaut noch mal wie es mir gerade geht..mmh ganz gut....
...Danke Thomas Hübl.

-Ende-

hier noch mehr Schönes.. hat gesagt…

ich habe eine schöne Geschichte gefunden:

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, er habe das schönste Herz im ganzen Tal. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.



Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: »Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.« Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken, genauer gesagt .... an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?

Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und lachte: »Das ist wohl ein Witz«, sagte er, »dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt, und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.«

»Ja«, sagte der alte Mann, »deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch, ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen, und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde ... und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?«

Der junge Mann stand still da, und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten, vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herz des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat....

Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat....

Anak hat gesagt…

oh, danke!
eine wunderschoene geschichte!

Das wollte ich auch gerade sagen hat gesagt…

Vielleicht verstehst Du, dass die Antwort auf diese Frage nicht nur davon abhängt, ob Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist, sondern auch auf welchem moralischen & kulturellen & willentlichen Niveau Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist.

manroe hat gesagt…

@hier noch mehr Schönes..

Vielen Dank für dieses Wahrbild !!
Da stiegen in mir sofort all diese Bilder auf von den fast unendlich zahlreichen "Therapeuten", wie sie sich anbieten in ihrem strahlendsten Gesicht auf dem Panoptikum der Eitelkeiten: "Es ist ja alles sooo easy, kommt zu mir, ich werde Deiner armen Seele den Weg des Glückes weisen..." Ich bekomme inzwischen geistig-seelisch fast schon einen Brechreiz, wenn ich sie sehe. Denn Glück und Schönheit in ihrer Wahrheit ist etwas völlig anderes als dieser vermeintliche "Glückswahn"!

Manfred

Anak hat gesagt…

lieber manfred, die tatsache, das dir so uebel wird und du so wertend sprichst ueber diese dinge, laesst fuer mich ganz deutlich sehen, das da etwas anderes brechreiz verursacht als geistig-seelische ursachen.
fakt ist: alles ist wirklich einfach und simpel, so simpel, das unser verstand es mal wieder nicht erfassen kann.
all diese therapeuten und ... haben auch irgendwo den wunsch, etwas beizutragen. das da das ego im weg stehen kann ist uns eine ueberdeutliche tatsache, nicht wahr?
aber die pfade des egos sind so versteckt und verworren, das es eine kunst ist, dies immer wieder bei sich selber zu entwirren.
"befreie dich selbst von den wirren des ego und du befreist die welt"
sage ich nun einfach mal so zu mir selbst.
ich wuensche euch allen einen freudvollen und gleichzeitig leidvollen tag der tiefen wahrheit und echten schoenheit, auf das unsere herzen noch viele viele furchem bekommen...
anka

Saechsiche Schweiz hat gesagt…

meine pfeile landen zur zeit hier...wie findet ihr denn die ecke?

saechsiche schweiz hat gesagt…

besser so...

JANET hat gesagt…

OOh Gott, Ich finde die Ecke sächsische Schweiz schön, die ist allerdings eine riesige Herausforderung.. Also "EGAL wie" nehme ich einfach mal wieder zurück..auf diesen steilen und schmalen Berg kletter ich nicht..In Stangen klettern war ich schon immer schlecht. also ich hab doch lieber Flachland mit ein paar Hügel.. Ken kann mich abwählen.

Simone hat gesagt…

Liebe "Sächsische Schweiz"-Finderin,
(Janet, oder?)

ich weiß nicht.
Bisher ändert sich bei mir immer noch nichts.
Das fühlt sich so an wie: "Entweder wir treffen uns oder wir treffen uns nicht."
Vielleicht bin ich im Moment einfach zu beschäftigt um auch noch zusätzlich unternehmungslustig zu sein und Reise- oder Treffpunkt-Pläne zu machen.
Und ich weiß nicht, ob in dem Zeitfenster von 10.8.- 18.8. ich noch mal mehr Elan (weil dann noch nichts vor) hätte.

Thomas hat gestern abend darüber gesprochen, dass aus seiner Perspektive die wesentliche Grundlage eines Neuen Wir eine gemeinsame Praxis welcher Art auch immer ist. Eine gemeinsame spirituelle Praxis.
Mit realen Menschen und realem Austausch. Ich werde das beim Festival haben können.

Ob wir hier miteinander sowas hinkriegen, steht aktuell für mich weiter bzw. wieder mehr in den Sternen.

Ich fand auch gut die Worte über die Benutzung der technik- oder internetvermittelten Kommunikation. Diese nur wie einen Anker zu benutzen, oder wie die äußere Erscheinungsebene eines Miteinander im Bewußtsein. Das gelingt mir mit uns oder euch hier noch nicht wirklich. Da bleibe ich oft voll an den Worten bzw. der äußeren Erscheinung hängen.

Mit meinem Sohn praktiziere ich das seit ca. 10 Tagen, indem wir regelmäßig telefonieren mit dem Schwerpunkt auf Kommunion als der Raum für Kommunikation.
Das ist so, als entstünde durch solches Miteinander wieder eine Praxis oder eine Art der Meditation oder Kontemplation, die ich selbst so nicht mehr übe.
Im Miteinander entsteht das wieder bzw. neu und anders als je zuvor. Und es geht sogar per Telefon.

Ob sowas auch per Internet geht, weiß ich immer noch nicht.

Direkten Chat-Raum, das würde ich jetzt gern ausprobieren, bloß braucht es dazu zeitliche Verabredungen.
Gemeinsame spirituelle Praxis, das interessiert mich - letztlich in Bezug auf alles, was sich um das Neue Wir dreht.

Allerdings ist mir das so erst gestern abend mit Thomas Worten klar geworden, das dorthin sich mein ganzer Fokus richtet. Auch wenn ich schon seit ca. 3 Jahren hier in Hamburg wie eine Blöde versuche, das Interesse oder die Akzeptanz für "Wege zur Qualität" für die Arbeit im Kindergarten zu wecken und das Ganze jetzt seinen Höhepunkt erreicht und überschritten hat.

Indem 1.) nun klar geworden ist, dass die Hamburger Waldorfkindergärten mit größerer Wahrscheinlichkeit als je zuvor beim Qualitätssicherungsverfahren des DPWV bleiben werden und
2.) damit "Wege zur Qualität" sein Potential genau in diese Richtung offenbart: ein Werkzeug, ein Instrument sein zu können, für gemeinsame spirtuelle Praxis (statt für "anthroposophische Qualitätsarbeit, die zu zertifizieren ist), welche sozusagen erst das Herzblut heranschafft, mit dem und von dem ein Waldorfkindergarten erst wirklich leben und WERDEN kann.
Und 3.) hat es erst dieser Worte von gestern abend bedurft, um dem auf die Spur zu kommen, wohin das Ganze eigentlich strebt, bzw. woher es kommt und motiviert ist.
Da ist wieder mal sehr erhellend, wie wesentlich Begrifflichkeiten für unser oder jedenfalls für mein Wahrnehmen und Erkennen und Erschaffen sind.

Natürlich muss solches Instrument nicht unbedingt "Wege zur Qualität" sein. Vieles anderes und vor allem eigene Ideen und eigenes Tun sind möglich und wesentlich, mehr als nur das, was von außen abverlangt und gefordert ist, Eigeninitiativkraft eben, statt bloß noch (Vorschriften-)Erfüllungsmentalität. Aber in diese Richtung bewegt sich aktuell das Ganze für mich.
In der Waldorfbewegung wieder mehr, als das heute jedenfalls bei uns hier offensichtlich ist, den Fokus darauf zu richten, wie und auf welche Weise wir miteinander ANTHROPOSOPHIA hervorbringen (nicht nur im Kindergarten, sondern auch hier im Blog!!!). Wie wir das können und müssen, sollen unsere Kindergärten nicht nach und nach wie "entkernt" und bloß noch dem äußeren Anschein nach "Waldorf" sein.

Für uns hier interessiert mich, was euch anspricht von diesem Begriff der "gemeinsamen spirituellen Praxis".

JANET hat gesagt…

Vielleicht verstehst Du, dass die Antwort auf diese Frage nicht nur davon abhängt, ob Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist, sondern auch auf welchem moralischen & kulturellen & willentlichen Niveau Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist.

DU "das wollte ich auch gerade sagen" Wie war denn die Frage?

@Manfred mir kam der Spruch in den Sinn bei diese Geschichte..Wer nichts tut, macht auch keine Fehler...ich verstehe auch was du meinst. Schön wäre wenn man diese Menschen mal aufrütteln könnte aber meistens kommen die ja nicht runter von ihrem Ross. Ich würde sagen das sind auch nicht nur Therapeuten auch irgendwelche andere "Gelehrten" (Buchstudierten.) Ich hab mal in einer psychologischen Praxis gearbeitet. Psychologen scheinen sich immer besser auszukennen.. dabei geht es zwischenmenschlich ziemlich daneben...übel wird mir dabei nicht, ist nur Schade.

Anka danke für die Furchen im Herz.
Die Leber kann auch sehr vernarbt sein wenn man viel durchmacht...frag mal dein Internisten.

JANET hat gesagt…

Simone, knapp daneben ;o) keine Ahnung wer hier die Sachsen liebt und seine Pfeile abschiesst.

Simone hat gesagt…

@Janet,

:))

Anak hat gesagt…

ach ihr lieben, das mit der schweiz war ich...
und ja janet,die leber: loewenzahn bietet abhilfe (am besten die wurzeln)...die leber steht fuer die goettlichkeit im menschen...die hat sicher schwer zu leiden unter unserem hochmut oder der minderwertigkeit...und klar: dem ego...
gratwanderung machst du doch eh liebe janet...warum dann im flachland?
und liebe simone, mir geht es um ein neues lebensumfeld,wo auch gleichzeitig raum genug ist, regelmaessig mit menschen zusammen zu kommen im realen leben und natuerlich dort mit einer lebensgemeinschaft arbeiten und wohnen zu verbinden...

JANET hat gesagt…

oh schön ich will auch beichten..

Meine Leber hat viele Narben. Wie mein Herz aussieht, will ich gar nicht wissen...Ich hab ein guten Internisten der ist gleichzeitig auch noch Psychologe. Da fällt mir gerade sein Kunstwerk im Arztzimmer wieder ein, bunte Kaffeepadaluhüllen auf Leinwand geklebt..das fand ich so originell und sprach ihn darauf an, da meint er glatt, das hat seine Frau gemacht, das ist das einzige was sie konnte, er hat sich getrennt aber das bleibt hängen. Irgendwie hatte das auf mich ne nachhaltige Wirkung. keine Ahnung warum ich das hier schreibe, das fiel mir auf die Leber hin ein..ist wie eine Kettenreaktion diese Gedanken gänge. Der Arzt hat irgendwas Interessantes! ..muss mal wieder hin.. hihi, kleiner Scherz!

Der Osten lädt ein... hat gesagt…

@KlausMaria und Co.
...un IHR bestimmt den Preis.

...und gronbach hat auch schonmal darüber geschrieben...

noch ein Fleckchen Paradies.. hat gesagt…

Das ist ja nett von dir lieber Osten. Ich war nach dem ich den Gronbach-Bericht gelesen hatte auch begeistert...und von dem Park! Bei der Buchung ist doch irgendwie ein kleiner Haken. Du buchst ab Samstag für 1 Woche. Das musst du wollen oder lässt es bleiben. Oder du buchst regulär. Die Idee find ich top. Hat was von Kasse des Vertrauens.

info 3 Thema Nachhaltigkeit / Seite 15 Bericht von Sebastian Gronbach

Lieben Gruß
JANET

Anonym hat gesagt…

Vielleicht verstehst Du, dass die Antwort auf diese Frage nicht nur davon abhängt, ob Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist, sondern auch auf welchem moralischen & kulturellen & willentlichen Niveau Du zu dieser Wirklichkeit erwacht bist.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Zitat Anak:
"... und liebe simone, mir geht es um ein neues lebensumfeld,wo auch gleichzeitig raum genug ist, regelmaessig mit menschen zusammen zu kommen im realen leben und natuerlich dort mit einer lebensgemeinschaft arbeiten und wohnen zu verbinden..."


Liebe Anka, sofort würde ich mit dir so eine Lebens- und Wohngemeinschaft gründen. Vielleicht sogar in Eigenversorgung (Demeteranbau), eigener Schule (wir bräuchten nur einen WaldorflehrerIn, der oder die mitmacht, wegen der staatlichen Schulpflicht), eigenem Gesundheitsfonds (schon seit längerem will ich aus diesem Krankenkassen-System raus, zu dem man staatlich verpflichtet ist) etc.

Wie könnte so eine Gründung für dich aussehen? Ich bevorzuge übrigens auch den Osten (Brandenburger Land oder Mecklenburg-Vorpommern - wunderschöne, grüne Oasen gibt es dort - ideal für Tierhaltung, Demeterlandwirtschaft, was auch immer...).

:)

Anak hat gesagt…

liebe kerstin,
das ist ja toll!
dann koennen wir ja gleich ein ganzes dorf planen! (:-))
also eine gemeinschaft in selbstversorgung ist sicher anzustreben, eigener lehrer/in waere echt gut, die kompromisse, die nun gemacht werden fuer mich und die kinder sind immer schwerer zu halten und sicher ergeht es anderen auch so.
du hast recht, dort sind wirklich noch bezahlbare oasen zu finden...doch es gehoeren auch mutige koepfe und haende dazu!
ach was solls, heute haben wir st. jan gefeiert und sind uebers feuer gesprungen...da kann nun kommen was will...
freue mich!
alles liebe
anka

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Liebe Anka,

was ich schrieb, war absolut ernst gemeint. Ich spüre, wie da etwas aus mir heraus will. Manchmal ist es so schlimm, dass ich mir die Haut vom Leibe reißen könnte. Ich spüre, dass ich etwas machen muss - und sei es erst einmal nur Land kaufen... keine Ahnung, irgendetwas.

Vestehst du, was ich meine?

Ich will auch keine abgeschottete Insel mitten im rauhen Leben haben. Nein, offen nach allen Seiten, ohne dass das verloren geht, was wir schon verinnerlicht haben, was wir erkannt haben und in uns tragen. Es muss offenbar so viel verändert werden. Warum nicht in einer kleinen Gemeinschaft damit anfangen...

Liebe Grüße zurück.

:)

Anak hat gesagt…

ohhhhhh ja, ich verstehe was du meinst...das ist ein richitiges brennen...mir geht es auch so!
und du hast recht, es soll sicher keine abgeschottete insel sein, sondern ein platz an dem jeder willkommen ist!
gute nacht...
anka

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Nachtrag:

Was für Berufe hätte ich anzubieten, die ich in eine solche Idee einbringen könnte?

LKW-Fahrerin (ja, ich darf 40 Tonnen bewegen, wenn mir dananch ist, amtlich bestätigt!)

Heilerziehungspflegerin

Sozialpädagogin (sogar mit Diplom)

Cranio-Sacral-Praktizierende (Therapeutin darf ich mich erst nennen, wenn ich meine Heilpraktiker-Ausbildung beendet habe)

Auszubildende der Heilpraxis

und ganz früher lernte ich mal Werbekauffrau....

Reicht das erst einmal für den Anfang?

;)

Anak hat gesagt…

ist ja klasse...dann last uns mal sammeln...
:-)

KlausMaria hat gesagt…

Liebe Kerstin, liebe Anka,

...und was machen wir nun? Noch sind es nur Gedanken und Ideen.

Alle Liebe
KlausMaria

KlausMaria hat gesagt…

...habe ich fast vergessen.

Am Wochenende fahren wir in die Uckermark. Freunde besuchen. Kindstaufe. Diese Freunde haben auf der Suche nach einem Lebensort für ihre Kinder einen weiten Weg hinter sich gebracht und nun, so fühlt es sich an, dort, in einem kleinen Dorf etwas gefunden, was für sie, besser für ihre Kinder, wie eine Erfüllung der jahrelangen Sucherei ist. Wenn wir da waren weiß ich mehr. Informiere Euch dann.

Einen guten Tag
KlausMaria

JANET hat gesagt…

(Brandenburger Land oder Mecklenburg-Vorpommern - wunderschöne, grüne Oasen gibt es dort - ideal für Tierhaltung, Demeterlandwirtschaft, was auch immer...).


Ich will mit...Dort ist meine Heimat. Kennt ihr den Demeterhof Brodowin, bestimmt was? und es wäre auch ein guter Treffpunkt.

einen schönen Tag
JANET

Anak hat gesagt…

ihr lieben,
ich bin ja dran, ich habe mir schon ein objekt angeschaut...musste es aber wegen der noch unklaren umstaende, in der ich mich befinde, loslassen.
es ist die frage auch: wofuer gehe ich? und ganz speziell fuer mich + kinder: welcher weg ist der beste? hier stosse ich mit meinen einstellungen, mit meiner erreichten innerer freiheit ueberall an. mir pers. macht das nichts mehr aus, aber fuer meine kinder hat das schon folgen. vorurteile und schuldverweisungen sind an der tagesordnung. aber was soll ich sagen?
ich bin gesund und die gesellschaft ist krank? ich meine, hier sind wir uns mittlerweile ueber diese dinge im klaren, aber aussen ist das eben noch lange nicht so!
klaus, ja schoen, berichte...uckermark...du weisst ja...saechische schweiz ist halt toll, wegen der verbindung arbeit+ tourismus...man muss ja irgendwovon leben...und die natur hat dort einen besonderen reiz...
alles liebe
anka

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Hallo ihr alle,

ich bin wirklich überwältigt von der Resonanz hier. Ehrlich, ohne Worte, einfach nur Hingabe an das, was ich hier spüre.
Danke, danke euch allen.

Anka - auch meine Kinder sind bei mir Antrieb. Sie haben es verdammt noch mal verdient, ein so wunderbares Leben zu bekommen, wie es mir irgendwie möglich ist. Sie sind solch wunderbare Engelwesen - so unabhängig von diesen ganzen Einflüssen, die jeden Tag auf sie einströmen, an denen ich oft genug verzweifele.
Doch ich habe Angst, dass diese wunderbare Eigenschaft verlorengeht, wenn sie dauerhaft diesem ganzen oberflächlich plätschernden Kram ausgesetzt sind.

Wie schon geschrieben, will ich keine hermetisch abgeschlossene Gemeinschaft, aber einen vertrauenswürdigen und geschützten Raum, von dem aus Entwicklung stattfinden und Impulse ausgehen können.

Liebe Anka, du hast doch Pferde - diese wunderbaren, sensiblen Tiere können nicht nur für den Tourismus, sondern auch therapeutisch eingesetzt werden.
Außerdem besteht die Möglichkeit eine Stiftung ins Leben zu rufen, die bei der Finanzierung des Ganzen behilflich ist.
Es können Sponsoren gewonnen werden... und, und, und...

Janet, da sollte doch ein Treffen möglich sein. Ich bin guter Hoffnung, dass dies gelingt.

Niemand ist zu alt, Dinge oder Menschen zu bewegen. Schaut mal zum Dalai Lama oder zu Mahatma Gandhi...

Herzlichst

Simone hat gesagt…

Janet,

das liest sich doch gut.
Dort gibt es eine Gruppenunterkunft mit 22 Betten im Kirchlichen Freizeitheim Brodowin
und Zeltplätze zwischen April und Oktober
und Hotels und Zimmer und Ferienwohnungen.
Da ist doch echt für jeden was dabei, oder nicht?

Nägel mit Köpfen: Terminvorschläge?

Einfach erstmal für ein Treffen der Blogger.
Um den Raum zur Begegnung (und gemeinsame Praxis?) zu öffnen z.B. dann auch für solche Projekte wie "gemeinsam leben", an dem ihr hier gerade bastelt.

Anonym hat gesagt…

Ich bin für Oktober - ein Wochenende. Kann im Moment nicht anders.

Hat da noch jemand Lust und Muße?


Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Simone hat gesagt…

Ich kann im Oktober an den Wochenenden außer dem ersten Wochenende.

Atomias hat gesagt…

Laßt uns über Wesenheiten reden. Ob Christus oder Atomias oder was für Wesen auch immer...unter einer Bedingung. Die Bedingung der Anthroposophie als GeistesWISSENSCHAFT:

"Nichts erscheint ausserhalb des menschlichen Bewusstseins."

Ansonsten: Zurück ins Prämoderne Bewusstsein.

KlausMaria hat gesagt…

Na dann,

Wochenenden im Oktober:

3. und 4. Oktober

3. Okober 'Tag der Deutschen Einheit', vielleicht könnten wir dem mal einen wirklichen, wahren Inhalt geben? Ist auch der Todestag von Franz von Assisi (paßt doch ungemein)

*
11. und 12. Oktober
Dazu weiß ich nichts

*
17. und 18. Oktober

17. Oktober 1833 Mordversuch an Kasper Hauser, dem 'Kind Europas'
im Hause von Friedrich Daumer (Rudolf Steiner nennt F.D. 'den letzten wahren Rosenkreuzer)

*
24. und 25. Oktober

24. Oktober 1648 Ende des 30-jährigen Krieges; Todestag von Tycho Brahe 1601
25. Oktober 242 Mani begründet in Persien den 'Manichäismus'

Als alten Manichäer wäre mir dieses Wochenende am Nähesten. Auch dann, wenn man die Inkarnationsverbindung zwischen Tycho und Mani mitdenkt (nachzulesen bei Rudolf Steiner)

31. Oktober und 1. November

31. Oktober = Reformationstag
Vielleicht entwickeln wir auch Thesen, die an die 'Kirchentür' genagelt werden kann.Muß ja nicht gleich ein 30-jähriger Krieg dadurch entstehen.

1. November 1935 Verbot der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft durch die Nationalsozialisten


Wann kommen wir zusammen?

KlausMaria

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Dann wähle ich das Wochenende 11./ 12. Oktober - gut, dass da kein historisches Ereignis plaziert ist.
Ich möchte dieses reale Wir-Treffen nicht auf dem Fundament eines historisch belegten Raumes erleben.
Frei soll der Raum sein, frei die Menschen, die sich treffen - nicht im Sinne einer Tradition, sondern das Neue in sich tragend.

Danke.

Also, erster Vorschlag von mir:

11. und 12. Oktober


:)

Simone hat gesagt…

Ich korrigiere meinen Eintrag von gestern:
In Hamburg haben wir Ferien am 2.,3. und 4. Wochenende.
Ich kann mir aber auch das 1.Wochenende einrichten, weil ich zum Tag der Deutschen Einheit all die Jahre schon einen besonderen Draht habe und unser Treffen auf diesem Termin auch sehr passend fände.

JANET hat gesagt…

Hi Ihr Aufbruchgeister,

gestern war ich auf einem Vortrag von Dr. Petra Kühne Vom Umgang mit dem Süßen..auf dem Hofgut Oberfeld in Darmstadt

Süss ist gut für die ICHBwewusstheit. JA?

Ich habe dann wieder mal viel Lesestoff mitgenommen was so auslag.

schaut mal hier, Artikel über Brodowin
die neue Demeter Zeitung Seite 8-11, Zufall natürlich! Das sind immer so Momente der kleinen inneren Freude darüber.

Terminlich wird das dieses Jahr leider bei mir nichts..können wir das nicht auf das Frühjahr nächsten Jahres legen? Natürlich geht das auch ohne mich..UND wäre da nicht mal ein Orga EXTRA Blog notwendig?

UMZIEHEN?

LIEBEN GRUß
JANET

Simone hat gesagt…

@Atomias

Du hast geschrieben: "Laßt uns über Wesenheiten reden. Ob Christus oder Atomias oder was für Wesen auch immer...unter einer Bedingung. Die Bedingung der Anthroposophie als GeistesWISSENSCHAFT:
'Nichts erscheint ausserhalb des menschlichen Bewusstseins.'
Ansonsten: Zurück ins Prämoderne Bewusstsein."

Ich will gern sehen, wie das geht.
Fang doch bitte mal an.


Ich will nicht, dass dieser Impuls wieder im Nichts versackt, obwohl er hier schon mehrmals da war und doch immer wieder untergegangen ist.

Mein Vorschlag wäre - um der durch dich beschworenen "Wissenschaftlichkeit" willen: lass uns doch bei dem anfangen, wogegen es offensichtlich die größten Widerstände gibt.

Lass uns anfangen aus dem prämodernen Bewußtsein heraus dessen Begrifflichkeiten zu verwenden um uns von da ausgehend sozusagen emporzuarbeiten in die Postpostmoderne.
Denn: Sowieso erscheint doch für uns tatsächlich nichts außerhalb des menschlichen Bewußtseins. Wovor sich also fürchten oder wogegen sich also sträuben?!
Lass uns das Haus Etage für Etage bauen. Vom Keller bis zum Dach wenn's geht.

Allerdings: mag sein, dass es besser wäre, wenn du ein Buch darüber schreibst.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob solches Kommentarfeld wie das hier für solche Arbeit als Miteinander wirklich geeignet ist bzw. was besser geeignet wäre.

Das herauszufinden, das miteinander zu finden oder zu schöpfen, darum schreibe ich hier.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Also, wann treffen wir uns nun - im Herbst oder im Frühjahr oder sogar zweimal (Herbst und Frühjahr)?


:)

Der morganatische Maurer hat gesagt…

Also dazu sage ich jetzt mal nichts...