Freitag, 19. Juni 2009

Handeln im Glück

Gerade schrauben wir an der neuen Ausgabe der Zeitschrift info3 - gleichzeitig starten wir das Tagesseminar "Von den vielen Stimmen zum stillen Ich". Das Seminar ist restlos ausgebucht und ich kann es kaum erwarten, mit meinen Kollegen und allen Teilnehmern diesen Tag anzugehen. Ich selber werde vor allem die Verantwortung dafür übernehmen, den maskulinen Weg frei zu halten.

Ich habe mein Leben so eingerichtet, dass meine höchsten Ziele stets Mittelpunkt meines Lebens sind. Alles in meinem Leben - ob es Ernährung, Ehe oder mein Beruf ist - steht mit diesem höchsten Ziel im Einklang.

Ich nenne es meine Mission. Sie ist das Ergebnis einer Erfahrung. Der Erfahrung nämlich, dass alles perfekt ist und, dass alles besser werden muss.

Mein Ziel ist es, zwei Gesichter der Erleuchtung, möglichst viele Menschen, auf die möglichst eindringlichste und beste Weise mit diesen zwei Gesichtern bekannt zu machen.

Mein Ziel ist es nicht ihnen zu sagen, wie sie ihr Leben leben sollen. Mein Ziel ist es, sie in die Lage zu bringen, ihr Leben tatsächlich zu leben wie sie es wollen - in der perfektest möglichen Weise und zum Wohle aller Wesen.

Viele Menschen sind abgeschnitten von ihrer Mitte. Die reinen Strahlen des Lichts - die in der Mitte eines jeden Wesens anstrengungslos und unablässig leuchten - dringen zwar noch nach draussen (manche können das sehen), aber nur wenigen Menschen gelingt es, dieses Licht in Tatendrang, Willenskraft und konkretes Handeln zu transformieren. Nicht dieses Handeln aus Getriebenheit und schlechtem Gewissen. Das Handeln aus überfließender Glückseligekeit.

Das einfache und authentische Handeln im Glück. Das will ich multiplizieren. Weil ich will, dass WIR im Glück handeln.

Integrale Anthroposophie ist eine Dienstleistung, damit Menschen diesen entscheidenden Sprung auf den nächsten Level der Evolution gelingt.

Die reinen Strahlen des Lichts sind da. In den reinen Strahlen des Lichts, will Gott strahlen - sich selber immer wieder überstrahlen. Wir alle ruhen in dieser Gottheit der Welt und ich gehöre zu dem Team, welches sich dafür verantwortlich fühlt, dass Menschen ihr eigenes Strahlen erfahren...damit sie dann aufstehen und Fackelträger dieses Lichtes sind...Selber Licht werden

Und wer dieses Licht in die Welt trägt, emfindet was Madonna in "Ray of light" singt: "Und ich fühle mich, als sei ich gerade erst heimgekehrt."
DEMETer
Übrigens: Das neue DEMETER-JOURNAL zum Schwerpunkt biologisch-dynamische Milch, empfiehlt: "Mehr zu Spiritualität und Anthroposophie – auch mit Anmerkungen zur Kuh – unter „Mission Mensch“ von Sebastian Gronbach."

Kommentare:

manroe hat gesagt…

Befreiung zum/und Fortschritt, das sind die beiden Grundfeste der Evolution, des Werdens.
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"Ich selber werde vor allem die Verantwortung dafür übernehmen, den maskulinen Weg frei zu halten."

Das interessiert mich am meisten, wäre wirklich gut und sehr erforderlich, das hier ein wenig mehr hervorzuheben. Meines Erachtens sogar mit die (eine sehr) wesentliche Komponente zu einem Ganzen, dem grossen WIR. Und daran hapert es auch noch ziemlich.

Z.B. das vielfach "ungeliebte" Denken unterscheiden und lieben zu lernen von einem blossen Verstand oder Intellekt.

R. Steiner: GA26 S. 68: "Von dieser Tatsache, daß die Ideen des Menschen nicht nur «denkend» bleiben, sondern im Denken sehend werden, hängt unermeßlich viel ab."

Manfred

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Ich wünsche mir diesen maskulinen Aspekt in der Waldorfkindergarten-Pädagogik.
Warum gerade da?

Ich möchte, statt einer Antwort, eine Vision von mir hier hineinstellen. Seit ich mich auf den "Weg" gemacht habe, werde ich von solchen Visionen in regelmäßigen Abständen "überfallen".


Ich träumte davon, dass in einem Waldorfkindergarten ein Paradigmawechsel stattfand. Statt das alles wie bisher hauptsächlich von den Frauen getragen wurde, übernahm die Kindergartenleitung ein Mann - ein älterer Herr, ehemals Waldorfklassenlehrer, der aus Neugier diesen Job übernahm.
Er erwies sich als wahrer Glücksfall.
Nach anfänglichen Problemen zueinanderzufinden wurde dieser ältere Herr, dieser ehemalige Waldorfklassenlehrer, zu einer echten Bereicherung für alle in diesem Kindergarten.
Die Erzieherinnen konnten sich entspannt ihrer eigentlichen Arbeit widmen, ohne zusätzlich mit administrativen Aufgaben abgelenkt zu sein und hatten dazu noch eine Art Vaterfigur im Hause, der sie sich auch mal anvertrauen konnten.

Die Kinder, und hier besonders die Vorschulkinder, hatten großen Respekt vor diesem älteren Herrn. Und sie bewunderten ihn für seine Kraft und seinen Einfallsreichtum, wenn er mit ihnen zusammen aus Wurzeln, Baumrinden oder Ästen kleine Wichtel, Burgen und Höhlen oder einfach nur tolle Dinge zum Spielen fertigte.
Oder wenn er mit hochgekrempelten Hemdsärmel den Garten gestaltete oder im Hause wirkte.

Soweit meine Vision. Sie zeigte sich mir mit einer solchen Klarheit, dass ich das Gefühl bekam, nur eine Hand austrecken zu müssen, um sie ins Hier und Jetzt zu holen.
Unglaublich.

Anonym hat gesagt…

Habt Ihr nichts besseres zu tun?

Bud Spencer hat gesagt…

Hallo hr kleinen süßen Möchtegern-Erleuchteten,

Als ich in eurem Alter war hab ich mich
auch ganz doll erleuchtet gefühlt,
und suchte in der Heterosexualität das höhere Glück.
Aber ich sage Euch: das geht vorbei.

Die Zukunft gehört der Geschlechtslosigkeit.
Und der zeitgemäße Schritt dahin ist die Homosexualität.
Ein Vorgeschmack wahrer Erleuchtung.
Ihr werdet auch noch dahinter kommen.

Buddy

Terence Hill hat gesagt…

Hallo Buddy,

könntest Du mich vielleicht ein wenig mehr teilhaben lassen an Deiner "Erleuchtungs-Variante"? Wäre doch interessant zu erfahren, wieso Du in der Homosexualität eine Geschlechtslosigkeit erlebst.

Bud Spencer hat gesagt…

He, Mann, das ist doch einfach:
Es ist eben ein wirklicher Akt der Selbsterkenntnis. Du suchst nicht irgendwelche Gegensätze krampfhaft zu überwinden, sondern du bist einfach bei Dir selbst, bei deinem Geschlecht, und jede Menge Energie wird frei für spirituellen Fortschritt. Es ist psychisch einfach die Überwindung der Abspaltung.
So einfach ist das. Lass die Frauen Frauen sein und die Männer Männer. Und Frieden ist. Warum in die Ferne schweifen?

KlausMaria hat gesagt…

Liebe Kerstin,

wenn ich nicht schon vergeben wäre, dann würde ich dazu verhelfen Deine Vision Realität werden zu lassen.

KlausMaria

(Waldorfkindergärtner in Berlin und 'großväterliche Zweitkraft)

Kerstin Zahariev hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Kerstin Zahariev hat gesagt…

Noch einmal.

Lieber Klaus-Maria,

jessas, du bist Kindergärtner in einem Waldorfkindergarten in Berlin? In welchem? Wir ziehen in zwei Wochen nach Oranienburg - mein Kleiner ist im ortseigenen Kindergarten angemeldet, nachdem mein Großer dort auch in die Grundschule kommt.
Hab mich bei zwei Waldorfschulen beworben - beide lehnten meinen Großen ab, mit der Begründung, dass er zu viel Aufmerksamkeit benötige... er ist Autist, doch das in einer leichteren Version. Auch das Angebot großer Unterstützung und Mithilfe von meiner Seite im Umgang mit ihm, konnte die Waldorfpädagogen im Auswahlgremium nicht überzeugen.

Lieber Klaus-Maria, wo finde ich Menschen wie dich. Wo?

Traurige Grüße

Kerstin.


PS. Danke für dein Angebot. Ich hoffe, ich kann dies selbst einmal umsetzen. Fing hier, wo ich im Moment noch wohne, in Würzburg das Waldorfseminar für Lehrer an. Musste es aus den verschiedenen Gründen abbrechen, was mich sehr schmerzte. Doch in Berlin werde ich es wieder aufnehmen.

KlausMaria hat gesagt…

Liebe Kerstin,

auf meinem Blog findest Du eine Mailadresse. Wenn Du magst, dann nutze sie.

Menschen wie mich gibt es überall. Gesucht aber können sie nicht werden. Sie werden gefunden.

Hab Sonne im Herzen ...

Lichtvolle Sommersonnwendgrüße
KlausMaria

Anonym hat gesagt…

Danke.

Stimmt heute ist Sommersonnenwende... Na, dann werde ich heute Abend einmal zum Sternenhimmel aufschauen und empfangen, was mir gegeben wird.

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Bud Spencer hat gesagt…

Tja, die Waldorfschulen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Elitäres Gehabe aus Angst vor der Zukunft.

respect hat gesagt…

i was very happy to see and to listen you last night. i think the floor it was too small for your spirit. but it was great, i hope to see you again, maybe in zurich or in berlin. :-) ciao.