Mittwoch, 17. Juni 2009

Ich bin die Ewigkeit


Meine Heimat ist die Ewigkeit. In diesem Augenblick, in diesem Augenblick, in diesem Augenblick. Tatsächlich denke ich, dass sich das Lebensgefühl eines Mannes von dem einer Frau vor allem in diesem Heimatgefühl unterscheidet.Die Frauen die ich kenne, haben ihre Heimat im Leben. In diesem verrückten, unberechenbaren und immer wieder neuen und aufwühlenden Leben. Als Mann ist mir dieses Leben auf immer ein Rätsel - ich verstehe alleine die Ewigkeit.

Ich verstehe weder das Leben, noch die Frauen. Und wenn ich es richtig verstehe, geht es weder darum das Leben zu verstehen, noch die Frauen. Weder das Leben, noch die Frauen sollte man zu sehr analysieren. Es geht viel mehr darum, das Leben zu nehmen wie es ist - so wie man auch die Frauen nehmen sollte wie sie sind. Nehmen heisst lieben. Lieben mit ganzem Herzen. Lieben bis es weh tut. Und darüber hinaus.

Immer wenn mir etwas am Leben oder meiner Frau nicht gefällt, dann gewöhne ich mir an, gerade diesen Aspekt besonders zu lieben. Mein Verstand hat Grenzen. Die Liebe ist grenzenlos.

Es scheint mir immer mehr so, dass "Frau" und "Leben" ein Synonym ist. Gerade wenn ich denke, dass ich etwas verstanden habe, kommt ein neues Drama um die Ecke.

Mein Verstand reicht niemals aus und wird immer dem Leben und meiner Frau hinterherhinken.

Was aber reicht, das ist meine Liebe. Diese Liebe geht immer weiter, sie gibt sich niemals zufrieden opder sagt "ich habe das Leben verstanden". Sie sagt auch nicht "das Leben ist langweilig" und sie sagt auch nicht "alles wiederholt sich".

Diese Liebe, von der ich spreche, kann immer weiter überfließen. Wenn das Leben oder meine Frau ein neues Rätsel öffnen, dann sollen sie es in meiner liebenden Ewigkeit öffnen dürfen. Ich finde., das ist mein Job: Die Ewigkeit im Leben zu stabilisieren. Mehr Ewigkeit, das bedeutet mehr Liebe. Diese ewige und feste und strahlene Liebe. Diese Liebe die nie wankt.

Ein Fels in der Brandung.

Und ich gebe mich nicht damit zufrieden ein wenig Lust zu wecken. Ich gebe mich nicht damit zufrieden ein bisschen zu Fumnmeln und hier und da für ein bisschen emotionale Wallungen zu sorgen.

Ich will, dass die Liebe sich in dieses Chaos stürzt und ich will mich so sehr einbringen und ich will so sehr eindringen, dass es meine Möglichkeiten übersteigt. Ich will das ES durch mich durchbircht. Ich bin nicht - die Ewigkeit ist in mir.

Ich will die heilige Ewigkeit, die meine einfachste und tiefste Ebene ist, in jedem Moment meines Lebens spüren.

Und ich will, dass andere sie spüren und sich in dieser Heimat geborgen und aufgehoben fühlen - auch wenn sie aufgewühlt und verstört sind.

Meine Heimat ist die Ewigkeit und ich will mich so weiten, dass das ganze pulsierende Leben darin seinen Frieden findet.

Ich muss das Leben nicht verstehen. Ich muss meine Frau nicht verstehen. Meine Frau ist die Fülle des endliche Leben. Ich bin die leere der endlosen Ewigkeit. WIR sind zusammen das EINE. Was wären wir ohnen einander?

Ich kann das Leben nicht verstehen und auch nicht meine Frau.

Aber ich kann Heimat sein. Ich bin die Ewigkeit. In mir findest Du Frieden. Mitten im Leben.
URSELBST
Und der Friede des Herrn, der höher ist als alle Vernunft, sei mit Euch.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"AMEN"

Im tiefsten Sinne seiner Wortbedeutung.

Anonym hat gesagt…

"Ach Gottchen"

Im tiefsten Sinne seiner Wortbedeutung.

Maurulam hat gesagt…

Galaktisch - menschlich

Und ich hab einen Namen

manroe hat gesagt…

Lieber Sebastian,

in dieser Beschreibung, Deinen Beobachtungen kann ich mich voll "einklinken". Mir kamen dabei herauf Kindheits- und Jugenderinnerungen, wenn ich, für mein Erleben "bestimmte" Mädchen gesehen habe. Sie haben mich fast elektrisiert. Und das Merkwürdige ja fast Schlimme daran war ein fast Ausgeliefertsein an das, was von ihnen ausging und sie es selbst nicht mitbekamen, einfach darin lebten, waren. Daraus entstand eine merkwürdige Form der Hilflosigkeit, ich wollte an etwas heran und konnte es nicht beschreiben, zumal sie auch gar nicht verstanden, was ich meinte. Man könnte fast sagen, das war "die beste Waffe" den Verstand zu besiegen. Da war was Unfassbares. Und mit diesem Erleben wird geboren diese gewisse Schüchternheit, zumindest ist sie das Gegenbild meiner Wahrnehmungen gewesen, etwas Unerlöstes.

Sehr schön Deine Betrachtungen über die Ewigkeit und das Leben. Ja, so ist es, wenn man frei hinschaut und es wahrnehmen lässt von sich.

Manfred

Gabriela hat gesagt…

Vielen Dank für diesen wunderbaren Text.

Gabriela

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Lieber Herr Gronbach,

vielleicht begleiten Sie gerade deshalb sooft die Frauen, hier im Blog, im Leben. Sie folgen Ihnen, weil sie sich verstanden und respektiert fühlen, ohne vereinnahm oder modeliert zu werden.
Vielleicht schenken Sie Ihnen deshalb auf ihre eigne Art die Bestätigung dessen, was Sie oben geschrieben haben.


Ich bin der Meinung, niemand muss den anderen wirklich verstehen, man muss nur akzeptieren können, dass der andere so ist, wie er in diesem Augenblick ist, mit allen Möglichkeiten der Entwicklung, die dem Augenblick und dem Wesen innewohnen.

Zitat Sebastian Gronbach:
"... Und ich will, dass andere sie spüren und sich in dieser Heimat geborgen und aufgehoben fühlen - auch wenn sie aufgewühlt und verstört sind."

Ja, genau deshalb. Genau deshalb.
Danke dafür.

Herzlichst
Kerstin Zahariev.

MonikaMaria hat gesagt…

Nach Hause kommen ist wie in die Ferien gehen, meint mein Mann.

Was meint er wohl damit?

«Gesagt» hat er, weil ich alles so schön gestaltet habe (es ist ja sozusagen mein Lebenswerk). Aber das mit dem «in die Ferien gehen», da ist wohl noch etwas anderes dahinter.

..... Aber ich will Heimat sein. Ich bin die Ewigkeit. In mir findest Du Frieden. Mitten im Leben. .....


Da ist echt was dran ..... bei meinem Mann jedenfalls.


???

Aber ich «bin» Heimat für viele. Wieso hängen so viele an meinem Schoßzipfel? Das ist manchmal echt anstrengend!

Was heißt denn, ich WILL Heimat sein?

( º¿º )

JANET hat gesagt…

Liebe Monika,

je mehr du für dich machst, machst du für den anderen. Ich könnte mich bei dir auch wohlfühlen aber ich meide das, am Rockzippel zu hängen da trage ich lieber selbst gern zum Wohlfühlen bei...wer hängt denn da bei dir wie die Fliegen auf nem schönen Stück Torte?

ein dicker Brummer!
;o)

PS ..übrigens der Obama klatscht einfach so Fliegen tod ganz souveän *klatsch* vor der Kamera und dann gehts weiter im Text...und die Fliege zappelt auf den Rücken ihren Todeskampf aber das juckt keinen..irgendwie gemein!

manroe hat gesagt…

Monika, mich würde mal interessieren, was für eine Tastatur Du benutzt, Deine Zeichen immer zum Abschluss, das winzige o z.B. ich krieg das hier nicht hin, dabei habe ich eine sehr gute Tastatur sogar :((

Die hier kann ich:

^|^
°|°
*|*
°~°
(´!`)
(´o`)
(`|´)

Ich glaube "Heimat" ist die Heimat.

Jasna Caluk hat gesagt…

Ich habe nichts zu geben und diese Erkenntnis hat mich heute ein wenig traurig gemacht.

Manchmal sehnen sich Menschen nach diesem NICHTS und fühlen sich wohl in Anwesenheit dieses NICHTS, denn es gibt ihnen die Erlaubnis ebenfalls NICHTS zu geben.

Um ETWAS zu geben, benötigt es diejenigen, die dieses ETWAS bedürfen, also bedürftig sind.

Darin besteht die große Tragik im Geben. Nicht Geben ist tragisch, aber die Notwendigkeit der Bedürftigkeit dabei.

Ich habe nichts zu geben und davon habe ich unendlich viel :-).

Es reicht für die ganze Welt und für das genze Universum und jeden Bewohner der Galaxis auf jedem Planeten im Universum.

von Herzen
Jasna

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Manfred
Ich habe eine uralte Mac Tastatur, die ich über alles liebe. Sie ist 20 Jahre alt!

Auf dem Desktop habe ich eine Icon eingerichtet mit Tastatur. Da kann ich nachschauen, was unter den Buchstaben noch so alles versteckt ist. Die Tastatur ist dann auf dem Desktop abgebildet. Manchmal wechsle ich auch den Schrifttyp. Nicht alle Schriften bieten die gleichen Zeichen an.

Beispiel: Wenn ich auf die Option-Taste drücke, könnte bei Dir die alt-Taste sein, kommen andere Zeichen. Wenn ich alt + shift zusammen drücke wieder andere. Apfeltaste + shift wieder andere usw. Kontrollieren kann ich diese über die Tastatur, die sich auf dem Bildschirm zeigt.

Hoffentlich hilft Dir das. : )
(*o*)

JANET hat gesagt…

technisch gut ausgerüstet der rosarote Ritter Monika...wird auch noch bewundert dafür, das nenn ich mal ahrimansich, sich von der Technik verführen lassen.

ich find mein Smilie schöner
;0)

Liebe Jasna, lass dich beschenken und dann geb es weiter. Ich glaub leer wird man, wenn man nur gibt bis NICHTS mehr da ist. ;O)ICH BIN DA!

Liebe Grüße JANET

Jasna Caluk hat gesagt…

Hi Janet!

Also vorhin hat mein Sohn, Denis, einen krazer am Bein und kam weinend in meinen Schos.

Ich sagte ihm, dass ich eine Creme drauf mache und er sagte: "Neeein!".

Dann meinte ich, dass ich ein Pfaster draufklebe und er sagte: "Neeein!".

Dann fragte ich ihn, ob ich meine Hand drauftun solle und er sagte:
"Neeein!"

Ob ich ihm ein Kuss drauf geben solle und er sagte: "Neeein!"

Und schließlich frage ich ihn:
"Na, kann ich denn sonst etwas tun, damit`s nicht so weh tut?"

Und er sagte: "Neeein, gaarnix!"

Und ich sagte: "Oh, cool, also darin bin ich richtig gut. Im Nix-Tun."

Dann wischte er sich die Tränen weg, hörte auf zu weinen, schaute mich irgendwie erstaunt, fragend, irritiert an und meinte nur: "Joah, hmm...
...is schon wieder besser!"

Ich: "Na siehste, dann sag mal Danke Mama fürs Nix-Tun! Hat sich das Aua selbst geheilt!"

Das NICHTS braucht irgendwie auch ne gute PR, damit`s wirkt :-)!

Lieben Gruss
Jasna

MonikaMaria hat gesagt…

@ Janet

;0)

Der hat aber eine große Klappe!

(ˆoˆ)

Bis Morgen
Pink Panter

manroe hat gesagt…

Danke Monika für die Hinweise, hoffentlich liest Janet jetzt nicht mit, bekomme sonst ein schlechtes Gewissen ob meiner ahrimanischen abhängigkeit :))

Gruss
Manfred

JANET hat gesagt…

Liebe Jasna, ich reagierte nur weil ich dachte,du wärest über das viele NICHTS traurig...ABER dein Sohn sagt ja wenigstens "neeeein" das ist ja was. DU warst einfach DA, das hat ihm gereicht..
WIR sind einfach DA mit NICHTS das reicht, heil zu werden. PRIMA!

Monika, ich weis, die große Klappe ist Mist...

Manfred ;O* (KUSS) Das ist wirklich übel das schlechte Gewissen! aber schön wenn ma es noch merkt.

Jasna Caluk hat gesagt…

Hi Janet,

"WIR sind einfach DA mit NICHTS das reicht, heil zu werden. PRIMA!"

Ja genau!
Ich hab grad gestern mit jemandem über diese Gottesdefinition und Religionen gesprochen und da habe ich versucht meine Definiton von Gott wiederzugeben, was nicht immer einfach ist, wenn jemand da ist, der eher eine mythologische Kenntnis einer GottesIdee hat.

Ich hab das dann ungefähr so gemacht:

Also vor dem Urknall gabs wohl eigentlich nur das NICHTS und daraus sind dann WIR entstanden, wir, die vielen Formen, die Materie. Als Formen entstanden sind, wurden wir getrennt in die Vielen Formen.

HEIL und GANZ und VERBUNDEN sind wir im Ursprung unseres Seins, also im NICHTS, denn daher stammen wir ja!

Demzufolge erschließt das Erfahren von VERBUNDENHEIT sich erst aus diesem NICHTS, weil wir dort GANZ SIND, GLEICH SIND, EINSSIND!

Wo wir GANZ SIND, GLEICH SIND, EINS SIND, dort sind wir VERBUNDEN, dort sind wir HEIL!

Ich erfahre diese Verbundenheit als tiefen FRIEDEN, die ewige Stille des Einen, welches GANZ und HEIL ist.

Und JA, ich würde wohl auch LIEBE zu dieser Erfahrung sagen.

Um nun aber sagen zu können "Ich liebe Dich" müßte ich aus dieser Verbundenheit heraustreten. Deshalb bevorzuge ich inzwischen die englische Wortwahl:

I AM IN LOVE WITH YOU!

Ich bin in der Liebe mit Dir!

Wenn ich also das NICHTS in Anwesenheit bringe, passiert HEILUNG!

Und das NICHTS in Anwesenheit zu bringen bedeutet irgendwie sich klarzumachen, dass man tatsächlich NICHTS ZU GEBEN HAT, davon ist unendlich VIEL da und damit gebe ich ALLES!

Und es kann HEIL WERDEN!

Jedenfalls empfinde ich das so.

Im Grunde genommen macht das SEIN IN DER VERBUNDENHEIT auch diesen Raum DAZWISCHEN zu NICHTE, oder?

WIR selbst SIND ja dann dieser RAUM DAZWISCHEN, oder?

Hm...!

Lieben Gruss
Jasna

Felix Hau hat gesagt…

;-))
Du hast es so gewollt!

Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen - Eine polemische Abrechnung mit der Vergötterung "männlicher Tugenden"

Herzlich,
Felice