Montag, 29. Juni 2009

Ruhe und Bewegung - Form und Leerheit

Unser weites und sehnsüchtiges Herz will wissen: Ist es möglich, gleichzeitig in sich zu ruhen und engagiert in der Welt zu sein? Gemeinsam mit Matthias Ruff und Dir, will ich die Ursachen für den Zwiespalt zwischen Sein und Werden erforschen. Begleitend möchten wir praktische Übungen und vertiefende Antwortbausteine vorstellen, wie diese beiden Aspekte im täglichen Leben integriert werden können. Im Geist - in der Seele und in unserem Körper.
berlin
Nach vielen Jahren anthroposophischer Lebenspraxis, will ich - als Steiner-Schüler - immer effektiver & menschlicher, die Inspirationen u. a. von Ken Wilber, Andrew Cohen oder Eckhart Tolle in meine spirituelle Lebenspraxis integrieren und mit anderen Menschen teilen und entwickeln.

Ich wünsche mir, dass dieses Wochenende in Berlin auch eine Möglichkeit wird, die vielfältigen, spannenden und auch spannungsreichen Gespräche dieses Blogs, in eine neue Dimension zu führen. In eine Dimension, in der "die Herzen beginnen Gedanken zu haben" (Steiner)

Bring Dich ein - so wie Du wirklich bist. Mit allem Leid und aller Hoffnung. Mit allen Fähigkeiten und mit allen Wunden.

Bring Dich vor allem so ein, wie Du noch nicht bist. Mit Deinem ganzen unerkannten Potential. Ganz und gar.

Wenn Du Anthroposph bist, weisst Du, dass Anthroposophie nicht in der Lage ist, die spirituellen Herausforderungen dieser Zeit im Alleingang zu lösen. Aber wenn Du Anthroposoph bist, weisst Du auch, dass Anthroposophie unschätzbare Erfahrungen, praktische Hinweise und einen bedeutsamen geistigen Strom des Abendlandes mitbringt. Das sind unschätzbare Perlen der Weisheit.

Egal ob Du mit Steiners Weg vertraut bist oder nicht: Lerne die schönsten Perlen der integralen Anthroposophie kennen.

Diese Perlen werden wir in Berlin teilen. Und wir werden erfahrbar machen, wo die tiefen Wahrheiten anderen spiritueller Traditionen liegen und welchen Beitrag sie zu Deiner Entwicklung und zu Deinem Glück beitragen können. Damit Du das hoch entwickelte Glück der Welt wirst. Zum Wohle aller Wesen. In der peferktest möglichen Weise.

Ziere die kosmische Perlenkette der Menschheitsgeschichte. Bringe DU Deine Perlen mit.

Es ist egal woher Du kommst. Wir erwarten ungeduldig DEINEN besten, Deinen authentischen Beitrag. Die EVOLUTION kennt keine Weltanschauungen & keine Anthroposophie & keine Integrale Bewegung & keinen Zen & kein Christentum & kein Islam. Die EVOLUTION kennt nur Entwicklung....In grundloser Leerheit.

Deine persönliche Entwicklung ist identisch mit der Weltentwicklung. Und die Weltenentwicklung ist die Entwicklung Gottes in Dir. Wir denken: Du bist auserwählt.

Friedliche ruhend und rastlos engagiert.

Freitag, 10. Juli
Vortrag und Yoga Praxis
19–20 h Körper- und Atemübungen aus dem Yoga & Meditation
20–21 h Vortrag

Samstag, 11. Juli
Seminar Seminar
10–13 h und 15–18 h


Sonntag, 12. Juli
10–13 h

Teilnahmegebühren:
Nur Freitag: 10 Euro
Wochenendseminar (inkl. Vortrag) 150 Euro
Anmeldung und weitere Informationen unter:

http://www.integralesforum-berlin.de/

Kommentare:

Link hat gesagt…

Für alle, die noch nicht wissen, was auf sie zukommt:
Mitschnitt einer Tagung der Integralen Visionäre, oder wie die sich nennen (der Herr in der zweiten Reihe links müsste S. Gronbach sein)

Hanni

JANET hat gesagt…

lustig...
schon wieder dieses TeletubiemitsingundmitspielLiedchen

Ich empfinde die Ankündigung von Sebastian zur Veranstaltung sehr herzlich...liebe Hanni genau wie dein liebgemeinter link. Irgendwie macht das Liedchen froh oder? Sebastian hab ich da aber nicht entdeckt..unter den vielen Omis.

Anonym hat gesagt…

Was ich heu mal empfehlen möchte: Gronbachs getwitter. Sehr nett dies today: "Ich habe noch zu verkünden, daß jetzt die Mitglieder gebeten werden, die Metamorphose dieses Saales in einen leeren vorzunehmen." Steiner
:-)) Einer von über 200.

Mr.Tom

JANET hat gesagt…

ach Gott wie gestelzt..Die Russen sagen einfach, doswiedanja idietje = Tschüss und geht... wenn ich jetzt verstanden habe, um all die Ecken, was gemeint ist...

Anonym hat gesagt…

Also ich tippe mal das war n Witz vom Rudi. Na, na ich bin gaaanz sicher.

JANET hat gesagt…

könnte sein, dass er sich selbst auf den Arm nimmt äh nahm...Oder? Im Geist ist alles gegenwärtig.

Also der Aufsteller mit der Pfeiffe ist auch nett. Sorry, bitte nicht falsch verstehen.

Joy hat gesagt…

Liebe Alle, insbesondere Sebastian,
ja!
ich bring dann auch meine zwei kleinen Perlentöchter mit! (geht doch, oder?, sonst will ich nicht, das wär schade, gerade jetzt bei der starken Sonnenstrahlung, will ich sogern zusammen strahlen)



Liebe
(mit nicht mehr ganz soviel Liebe für uns alle(vorallem für mich und leider auch für dich, geht ja nicht anders), wie ich es zeitenlang gefühlt habe, aber hoffentlich nach, oder vor dem Wochenende wieder, wenn wir uns alle mal wieder erleben (soweit wie möglich bewusst mit unseren Unsicherheiten und Genialitäten))
Grüße

Joy


Liebe Anka, mal auf dem Weg, ganz vielen herzlichen dank für den link vom genialen, all-umfassenden Ort;)

Maike M. hat gesagt…

@ Jensi

Ich liebe den Sommer und besonders die reifen Kirschen im Garten, wenn sie sonnegewärmt im Mund zerplatzen. Nur wenn sie ein paar Stunden auf dem Tisch stehen, dann kommen die Fruchtfliegen. Außerdem kommen dann auch Motten und Mücken dazu. Ich frage mich, wie es sich aufs Karma auswirkt, wenn man diese lästigen Viecher tötet. Bist Du morgen wieder dabei?
Maike

Anonym hat gesagt…

@Maike

Versuchs doch mal mit:

Versunkener Kirschkuchen


Zutaten:
150 g Butter oder Margarine; weich
60 g Fruchtzucker
2 Eier
160 g dunkles Mehl; Type 1050
1 Prise Backpulver
Fett für die Form
220 g Sauerkirschen; entsteint
15 g Mandelblättchen
1 Springform 20 cm Durchmesser


Zubereitung:
Fett und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, darübersieben und kurz unterrühren. Eine Springform leicht einfetten. Teig hineinfüllen. Kirschen darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (200 °C) 35 bis 40 Minuten backen. Die Mandelblättchen 2 bis 3 Minuten vor Ende der Backzeit auf den Kuchen streuen und mitbacken. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

Dirk

Kirschfreund hat gesagt…

@Dirk

... und dann kommen keine Fruchtfliegen und Motten?

Kirschfreundin hat gesagt…

Kirschen und Kirschkuchen mmh lecker, just in time vom Ofen/Baum in den Mund hilft gegen Motten und Fliegen!

Guten Appetit!

Anonym hat gesagt…

Hey Sebastian, das ist so geil: Letztens sagdesd du:

"Aus Fülle wird Fülle geboren.Wenn Fülle von Fülle genommen wird,
bleibt Fülle zurück." Heite sagst du:
"Die EVOLUTION kennt nur Entwicklung....In grundloser Leerheit."

Die Evolution geht ja gans schön schnll, da komm ich kaum mit! Du sagst:

"Die EVOLUTION kennt keine Weltanschauungen & keine Anthroposophie & keine Integrale Bewegung & keinen Zen & kein Christentum & kein Islam.
Wir denken: Du bist auserwählt."

Ich sag: "ich kenn kein Wir."

Was sagste nun? Jetzt war ich schneller! Ich hab ja auch ein cooleres Mopet als Du.

Und tschüsssss....

19–20 h Körper- und Atemübungen aus dem Yoga & Meditation hat gesagt…

Richtig müsste es heißen:

"Die Gronbachsche EVOLUTIONSTHEORIE kennt keine Weltanschauungen & keine Anthroposophie & keine Integrale Bewegung & keinen Zen & kein Christentum & kein Islam.
Wir denken: Du bist auserwählt."

Wo Herr Gronbach steht, in Bezug auf den Evolutionsstrom, geht ja schon daraus hervor, dass er Yoga-Atemübungen propagiert: Da hat der Schüler Gronbach wohl geschlafen, als sein "Lehrer" Steiner vom Yogaweg sprach. Rudolf Steiner hat in seinen letzten Lebensjahren angedeutet, wie die Metamorphose des Yoga möglich ist. Wäre Gronbach den Weg Steiners gegangen, würde er nicht vorchristliche Kulturtechniken propagieren. Aber er hat Steiner anscheinend noch nicht einmal gelesen, geschweige denn verstanden. Wenigstens gibt er jetzt zu, dass er nichts davon hält.

Franz K.

PS hat gesagt…

Steiner war kein Dogmatiker: Es gibt tatsächlich eine Yogaübung, die er als heilsam für heutige Menschen erkannte. Aber die Übung wird Gronbach vermutlich nicht kennen oder praktizieren.

Franz K.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Wer kommt von euch nach Berlin? Dann könnte man zumindest den einen oder anderen treffen.
Also ich bin vom 10. -12. 7. dabei.

@Franz K. - der steinerische Weg? Welcher ist denn das? Ich las von Steiner die "Theosophie" und "Von Jesus zu Christus" (mein Willkommensthema in der Anthroposophischen Gesellschaft) und ich schreibe es hier ganz öffentlich. Rudolf Steiner selbst beschreibt einen Blickwinkel auf drei Seiten so und drei Kapitel weiter das Gegenteil davon. Ich hatte und habe teilweise größte Schwierigkeiten, seinen Ausführungen zu folgen.
Nun könnte ich behaupten, Steiner wusste überhaupt nicht, was er da schrieb, was man schon an seinen völlig gegenteiligen Aussagen zu ein und derselben Problematik bestätigt findet. Könnte ich...

Doch ich gehe einfach davon aus, dass Steine allerhöchste Ansprüche an seine Schülerschaft stellt und ich mir mein Verständnis für seine Werke erarbeiten muss - auch mit Hilfe von anderen.

Und wie bereits angedeutet, war Steiner kein Dogmatiker... (Gott sei Dank, so hat man die Möglichkeit, seinen Werken genau das zu entnehmen, was dem eigenen momentanen geistigeswissenschaftlichen Entwicklungsstand entspricht!).

Liebe Grüße.

Anonym hat gesagt…

@ Kerstin:

Rudolf Steiner hat in seinen letzten Lebensjahren angedeutet, wie die Metamorphose des Yoga möglich ist.

Das ist der Weg, den er für die zukünftigen Generationen wies. Doch wer ist diesen Weg gegangen?

Dass Steiner höchste Ansprüche stellte, ist ja nichts neues.

Wer heute mit Yoga Zugang zum Geistigen sucht, wird nichts finden. Einfach weil die Evolution weiter fortgeschritten ist. Das hat mit Michael zu tun, mit Christus und mit Golgatha. Das sind allesamt Begriffe, die die sogenannten Integralen ablehnen. Doch bleiben sie dadurch ohne es zu realisieren Prä-Christen.

Zigfach hat er besonders in den Grundlagenwerken dargelegt, dass es heute darauf ankommt zunächst Imagination als Sinnesorgan auszubilden. Das steht entgegengesetz zu den östlichen Wegen. Und selbst bei diesem Schritt sind nur sehr sehr wenige vorangekommen. Gronbach sicher nicht.

Franz K.

Anonym hat gesagt…

"Von zwei Seiten kannst Du Dich dem Ewigen nähern: Durch denkende Betrachtung der Welt und durch den Yoga."

RUDOLF STEINER

GA 142

Anonym hat gesagt…

Imagination als Sinnesorgan - also wenn wir soweit sind, dann dürfen wir uns zurücklehnen und auf das warten, was zu uns kommt.
Muss man ein solches Organ ausgebildet haben, um hier einen Blog zu betreiben oder Seminare zu geben oder Vorträge zu halten?
Wenn es an dem ist, dann müssten auch 70 Prozent (und das behaupte ich hier mal einfach!) der Waldorfpädagogen auf der Stelle ihren Job niederlegen und dürften keine Kinder mehr unterrichten bzw. im Kindergarten betreuen...


Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Anonym hat gesagt…

@ Franz K.

Also sie sagen einfach falsche Dinge. Ich habs mal überprüft. Steiner sagt auf rund 80 Seiten was zum Yoga und fast ausschließlich lobend, respektvoll und total würdigend und immer so, dass er Yoga als einen von vielen verschiedenen möglichen Wegen beschreibt. Alle Wege besteigen den selben Berg. Und er sagt gar nicht, dass das heute nicht mehr geht. Er beschreibt eigentlich nur, dass bestimmte Menschentypen dafür nicht geeignet sind. Nämlich wir im Westen....Aber damals gab es weder eine spirituelle Multikulti-Welt noch Globalisierung. Gehe doch jeder seinen Weg und ob dieser anthroposophisch sei bestimmen zum Glück nicht sie. Und wenn Gronbach die besten Traditionen in seine Anthroposophie integriert, dann tut er 1:1 das, was Steiner IMMER gemacht hat: Von allem das Beste.

weil ich uns (das wunderschöne, spannende Universum) liebe hat gesagt…

Ihr Lieben, nur, damit keine Mißverständnisse auftreten. Ich habe mich nachdem ich mich gestern mal wieder länger an den PC gesetzt habe entschieden nicht zu dem Treffen am 10.07. in Berlin zu kommen, auch wenn ich riesig Lust dazu habe, vorallem immer noch darauf, euch alle mal zu sehen, näher kennen zu lernen und vorallem mit euch allen zusammen zu arbeiten für das Wohl aller! Aber ich muss meine Kräfte und mein Geld echt dieses Jahr bündeln, sonst drehe ich durch (dass ich noch nicht durchgedreht bin verdanke ich nur dem Wissen, dass wirklich alles gut ist für unsere Entwicklung, mag es auch noch so schrecklich sein, wir können leider nur dadurch lernen und immer mehr wissen, wohin wir uns nicht mehr entwickeln wollen). Also werde ich mich dieses Jahr zumindest bis zur Wahl mehr auf das Bedingungslose Grundeinkommen und damit auf die Liebe und Wertschätzung aller und die Begegnung mit anderen Menschen konzentrieren. Es freut mich wirklich sehr, dass wir die respektvolle und liebevolle Begegnung auf missionwir immer wieder und weiter erlebt und geschafft haben. Es ist schön eine so geborgene und doch bewusst kritische und sehende Umgebung zu haben um sich zu entwickeln, das habe ich echt mal gebraucht. Für mich ist das zu einer täglichen, wichtigen Arbeit geworden an einem Wir in Liebe und Verbundenheit zu arbeiten.
Liebe meckernde Anonyme, arbeitet doch lieber auch daran mit, die wirklichen Mißstände auf der Welt aufzudecken und an einer guten (alles funktionierenden, freudigen, alles Gute integrierenden) Welt mit zu bauen, wachsam und bewusst hinschauend! Mit eurem Wissen, eurer Liebe, das würde mich echt freuen!
Es ist schon lange 5 vor 12, also schauen wir genau hin und packen wir es an!Bitte Joy, bitte ihr anderen!Vielen Dank schonmal im Vorraus und für alles Bisherige.
tendenziell Joy

Anonym hat gesagt…

Wenn Du Anthroposph bist, weisst Du, dass Anthroposophie nicht in der Lage ist, die spirituellen Herausforderungen dieser Zeit im Alleingang zu lösen. Aber wenn Du Anthroposoph bist, weisst Du auch, dass Anthroposophie unschätzbare Erfahrungen, praktische Hinweise und einen bedeutsamen geistigen Strom des Abendlandes mitbringt. Das sind unschätzbare Perlen der Weisheit. Egal ob Du mit Steiners Weg vertraut bist oder nicht:
Lerne die schönsten Perlen der integralen Anthroposophie kennen. Diese Perlen werden wir in Berlin teilen. Und wir werden erfahrbar machen, wo die tiefen Wahrheiten anderen spiritueller Traditionen liegen und welchen Beitrag sie zu Deiner Entwicklung und zu Deinem Glück beitragen können. Damit Du das hoch entwickelte Glück der Welt wirst. Zum Wohle aller Wesen. In der peferktest möglichen Weise.

Merken Sie nicht, welche Gesinnung hier befördert wird? Wer nur darauf aus ist, sich hier und da die Perlen abzugreifen, begibt sich in Gefahr oberflächlich, primitiv zu werden. Globalisierung ist keine Entschuldigung dafür. Vielleicht ist Ihre Generation durch das TV-Zappen dahin konditioniert. Zweifellos erscheint die Welt vom Standpunkt der Anthroposophie "Integriert", da Sie sehr groß ist, größer als Religionen. Doch muss man sich erstmal gründlich auf den Standpunkt stellen, um überhaupt etwas zu erkennen. Wenn Sie meinen, Rudolf Steiner hätte sich "Von allem das Beste" zusammengsucht und sich so seine Anthroposophie gebacken, sehe ich meine Vermutung bestätigt: Sie haben von Anthroposophie nichts begriffen! Haben Sie gestern 80 Seiten Steiner gelesen? Wie lesen Sie denn?

Sie reihen sich bei den zahlreichen Postanthroposophen ein , die immer wieder sagen Anthroposophie wäre längst "verduftet", die die Anthroposophie als historischen Treppenwitz belächeln, sie für überholt und impotent halten, sturmreif geschossen, zum Plündern freigegeben, und die dafür von sich selbst glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Man könnte auch sagen: Da wo in Ihrer Seele der Tempel der Standpunkt für die Anthroposophie hätte errichtet werden sollen ist "besetzt" von wie sie es nennen: "Multikulti". Die alten Wege sind dekadent geworden, weil durch Golgatha nicht nur der Mensch fortgeschritten ist, sondern auch der Kosmos. Gott ist von der Sonne abgestiegen in die Erde. Die Menschen können ihn durch Yoga nicht mehr finden! Sie werden den Weg heute auch nicht ohne Hilfe von Michaels Intelligenz finden.

Während Sie sich jenseits von Gut und Böse wähnen, spreche ich nicht aus Kritiksucht, sondern bin einfach nur erschrocken, wie unzugäglich Ihre Seelen für die echten, tiefen Wahrheiten sind, wo Sie ja anscheinend Werke Rudolf Steiners "gelesen" haben. Dabei hatte das Universum so viel Hoffnung in Sie gesetzt....

Hoffentlich behalten Sie recht, und alle Wege führen wirklich (früher oder später)auf den Gipfel. Wir werden sehen....

Franz K.

... In Time hat gesagt…

@Atomias

Du hast als Kommentar drei Beiträge zuvor geschrieben: "Laßt uns über Wesenheiten reden. Ob Christus oder Atomias oder was für Wesen auch immer...unter einer Bedingung. Die Bedingung der Anthroposophie als GeistesWISSENSCHAFT:
'Nichts erscheint ausserhalb des menschlichen Bewusstseins.'
Ansonsten: Zurück ins Prämoderne Bewusstsein."


Ich will gern sehen, wie das geht.
Fang doch bitte mal an.

Ich will nicht, dass dieser Impuls wieder im Nichts versackt, obwohl er hier schon mehrmals da war und doch immer wieder untergegangen ist.

Mein Vorschlag wäre - um der durch dich beschworenen "Wissenschaftlichkeit" willen: lass uns doch bei dem anfangen, wogegen es offensichtlich die größten Widerstände gibt.

Lass uns anfangen aus dem prämodernen Bewußtsein heraus dessen Begrifflichkeiten zu verwenden um uns von da ausgehend sozusagen emporzuarbeiten in die Postpostmoderne und deren Begrifflichkeiten.

Denn: Sowieso erscheint doch für uns tatsächlich nichts außerhalb des menschlichen Bewußtseins. Wovor sich also fürchten oder wogegen sich also sträuben?!
Lass uns das Haus Etage für Etage bauen. Vom Keller bis zum Dach wenn's geht.

Phantomas hat gesagt…

Ansatz für das Sokratische Gespräch einer Kleingruppe:

* Sprich klar und kurz und versuche Dich allen Teilnehmern verständlich zu machen!
* Halte an der gerade erörterten Frage fest und schweife nicht ab!
* Nimm jede Äußerung jedes anderen Teilnehmers in gleicher Weise ernst!
* Prüfe Äußerungen anderer Teilnehmer daraufhin, ob Du sie vollständig aufgefasst und verstanden hast und sie auf den Gang der Argumentation beziehen kannst!
* Sprich vorhandene Fragen und Zweifel aus, aber spiele nicht den advocatus diaboli!
* Arbeite auf einen Konsens hin!

Der Leiter soll darauf achten, dass

* die Teilnehmer die Regeln einhalten,
* sie sich untereinander wirklich verstehen,
* sie an der gerade erörterten Frage festhalten,
* fruchtbare Ansätze nicht verloren gehen.

Sokrates hat gesagt…

Also was ist nun das Thema?

Simone hat gesagt…

@Phantomas,

recht erhellend, die Empfehlungen für ein sokratisches Gespräch.

Klar und kurz wird's bei mir so gut wie nie.
Und wenn ich klar und kurz schreibe, und nur bei der gerade erörterten Frage bleibe, dann liegen rechts und links davon unendlich viele andere Fragen, die auch noch interessant sind.

Wenn ich die Äußerungen jedes Teilnehmers in gleicher Weise ernst nehme, dann verliere ich hier oft jeden Faden, weil jedenfalls aus meiner Sicht eben so sehr vieles neben einanade rgestellt und oft nicht in der Gruppe sondern höchstens einzeln beantwortet und bewegt wird.

Konsenz zu erschaffen - seht ihr das hier irgendwo?

Wie müßten wir schreiben, wenn jeder jede gemachte Äußerung daraufhin prüft, ob sie vollständig erfasst und verstanden wurde und mitvollziehbar ist?

Wieviel weniger müßten wir schreiben?
Und wieviel mehr?
Und wie anders?

Und: jeder von uns müßte selbst diese "Leitungs"-Funktionen zu verantworten haben für dieses Kommentarfeld - insofern wir uns auf irgendwelche Teile oder die Gesamtheit dieser Empfehlungen austauschen und zu einer Einigung kommen würden.

Und was ist mit denen, die weniger "sokratisch" als vielleicht "platonisch" oder sonstwie sich verständigen wollen.

Sokrates ist da sicher nicht der Einzige, der in Frage kommt.
Aber jedenfalls ein Anfang könnte mit ihm gemacht werden.
Auf dass wir so mehr in den Blick nehmen, was wir hier miteinander tun und wie wir das machen und ob das, was wir damit erzeugen dem, was unsere eigentliche Intention ist, auch nur im entferntesten nahe kommt.

Mir jedenfalls ist aktuell ziehmlich die Lust vergangen oder die Motiavation abhanden gekommen, hier mitzuschreiben, weil das, was wir miteinander teilen, so weit weg ist von dem, um was es mir ginge. Und ich meine, dass wesentlich das viele Fallengelassene und Nichtaufgegriffene und Nichtbeantwortete und immer wieder so weit daneben Interpretierte eine "Ursache" bilden.

Und jetzt gehe ich hier wieder raus, weil gleich Schlafenszeit ist und erst vielleicht am Sonntag werde ich wieder Zeit haben oder mir nehmen, hier zu lesen, wie sich das Ganze weiterbewegt und wohin die Reise geht.