Dienstag, 2. Juni 2009

Welche Werte teilen WIR?

Das neue WIR hat schmerzvolle und lustvolle Aspekte. Denn Du wirst Dir sehr präzise darüber Rechenschaft ablegen müssen in welchen Beziehungen Du lebst und in welchen nicht. Vielleicht wird es Trennungen geben - dabei geht es nicht nur um Dein Opfer. Du wirst Dir klar machen müssen, dass Du auch andere zu Opfern machst - bist Du wirklich so restlos bereit diese beiden Opfer auf Dich zu nehmen? Dein eigenes und das der Nächsten? Wirst Du soviel in die Waagschale werfen können, dass es diese Opfer aufwiegt? Das sind schwierige Fragen.

Gleichzeitig wirst Du erleben, dass Deine innere Bereitschaft, wirklich an der Spitze einer neuen Entwicklung mitarbeiten zu wollen, dass diese Bereitschaft neue Freundschaften ermöglicht - ja erschafft. 

Du wirst es wie ein Wunder erleben - denn plötzlich stehen Menschen neben Dir, die Du bisher nur aus Heldensagen kanntest. Freudvolle, tiefsinnige und heroische Freunde. Sie verkörpern den EROS, der notwendig ist, um die Zukunft zu zeugen. 

Du kannst mit ihnen feiern und fröhlich sein - extatisch oder chillig...und doch werdet Ihr niemals nur Freunde für Euch sein. Ihr seid nie unter Euch - ES ist unter Euch. 

Wie kommt es zu diesem Wandel? Nicht nur unsere spirituellen Erfahrungen wandeln unser Leben. Sondern letztlich die Bereitschaft & der Wille, uns dem hinzugeben, was WIR dort entdeckt haben. Was wir entdeckt haben, dem verpflichten wir uns – können wir dieser Entdeckung treu sein? Können wir den kleinen und großen Erfahrungen des EINS-SEINS immer die Treue halten?

Die Kraft des neuen WIR wird entsprechend unserer Bereitschaft wachsen, wie wir unseren gemeinsamen Werten treu sind. In guten wie in schlechten Zeiten. Nüchtern oder besoffen. 

Weniger entscheidend ist zum Beispiel, welche Erfahrungen Du mit Jesus Christus gemacht hast - weitaus entscheidender sind die Werte, die Du damit verbindest. 

Deine spirituellen Erfahrung sind wichtig - die Entscheidung über die Zukunft steht oder fällt aber dadurch, wie Du diese Erfahrungen interpretierst und welche WERTE Du aus diesen Erfahrungen schöpfst. Mit anderen Worten: Dein Charakter entscheidet. 

Am Anfang wird es reiner Wille und Ausdauer sein. Dann geschieht das Wunder der Charakterbildung: Ein guter Vorsatz wird zu einem Wesenzug umgewandelt. Ihr erlangt Seelenstärke und "Ausdauer wird zu Treue" (Rudolf Steiner)

Die Evolution des WIR wird ebenso von unseren aussergewöhnlichen spirituellen Erfahrungen abhängen, wie auch von unserem eisernen Willen, den Wert dieser Erfahrungen unablässig zu leben und zu neuen, tieferen und höheren Erfahrungen vorzustoßen - um diese wieder als Wert zu verinnerlichen und zu leben....usw.

Denn, so Andrew Cohen in einer aktuellen Message: "Alle Beziehungen basieren auf Werten, die wir miteinander teilen. Wenn du interessiert bist, an der Evolution des Bewusstseins und der Kultur mitzuwirken, musst du dir folgende Fragen stellen: Welche Werte teile ich mit den Menschen, mit denen ich verbunden bin? Mit wem teile ich die höchsten philosophischen und spirituellen Werte? Und wie wichtig sind mir solche Beziehungen?

Wenn du herausfinden willst, wie sehr dir wirklich an der Erschaffung der Zukunft liegt und wie evolutionär deine eigenen Werte sind, musst du dir alle deine engen Beziehungen auf der sexuellen, freundschaftlichen, familiären und professionellen Ebene sehr genau anschauen.

Die Beziehungen, auf die wir uns einlassen, und die Werte, die wir miteinander teilen, erschaffen die Struktur der intersubjektiven Dimension, aus der Kultur besteht. Die Kultur entwickelt sich durch menschliche Beziehungen, deren Grundlage höhere und tiefere Werte sind.

Wenn du wirklich an der Erschaffung einer weiter entwickelten Welt mitwirkst, dann ist die Zukunft kein entferntes Fantasiereich mehr, sondern etwas, das du JETZT in und durch deine Beziehungen zu anderen Menschen formst. 

Der intersubjektive Raum des Wir zwischen solch inspirierten Menschen wird zu einem kreativen Kraftfeld, in dem aus der spirituellen, moralischen, intellektuellen und philosophischen Reibung immer etwas Neues entsteht. Eine ständige, von Natur aus kreative Vibration erfüllt den Wir-Raum zwischen Menschen, die sich leidenschaftlich dafür entscheiden, die Zukunft in der Gegenwart zu erschaffen.

Zusammen mit anderen wirst du zu einem Kraftfeld, durch das sich Entwicklung vollzieht." 

Welche Werte teilen WIR?

Welche Werte teilt die MISSION WIR?

Antwortetn auf diese Frage aus dem Kommentarfeld: 

Janet: "Freiheit und Würde für die Entfaltung des Menschen und allem Lebenden nach seinem Wesen. Ein gesellschaftlicher Wert: Vertrauen in die Menschen. Die Kasse des Vertrauens ist meine Lieblingserrungenschaft unserer Zeit."

Anka: "Der wert, der sich fuer mich als absolut gezeigt hat, ist der der liebe."

Monika: "Vertrauen: Die neue Währung des tätigen MENSCHEN im WIR."

Manfred: "Die neue Form eines WIR, so verstehe ich es, kann nur auf der Freiheit erwachsen, in Liebe und Vertrauen, wenn darunter nicht die körperliche Liebe verstanden wird."

Manfred: Die neue Form eines WIR, so verstehe ich es, kann nur auf der Freiheit erwachsen, in Liebe und Vertrauen, wenn darunter nicht die körperliche Liebe verstanden wird.

Kommentare:

Simone hat gesagt…

Liebe Monika,

diese Worte, die Sebastian hier macht, sind wie der Subtext zu dem, was ich dir als mail gerade geschickt habe.
Worte, die ich so nie machen würde, vielleicht auch nur solange jemand da ist wie z.B. du, Sebastian, und sie machst.
Schön, dass es euch gibt.
Danke, dass solche Worte immer wieder sich durch euch sprechen lassen.

Sebastian schreibt unter anderem:
"... Wenn du herausfinden willst, wie sehr dir wirklich an der Erschaffung der Zukunft liegt und wie evolutionär deine eigenen Werte sind, musst du dir alle deine engen Beziehungen auf der sexuellen, freundschaftlichen, familiären und professionellen Ebene sehr genau anschauen.
Die Beziehungen, auf die wir uns einlassen, und die Werte, die wir miteinander teilen, erschaffen die Struktur der intersubjektiven Dimension, aus der Kultur besteht. Die Kultur entwickelt sich durch menschliche Beziehungen, deren Grundlage höhere und tiefere Werte sind.

Wenn du wirklich an der Erschaffung einer weiter entwickelten Welt mitwirkst, dann ist die Zukunft kein entferntes Fantasiereich mehr, sondern etwas, das du JETZT in und durch deine Beziehungen zu anderen Menschen formst. "
Genau darin stehe und brenne und ackere ich gerade mit allem, was ich habe und bin und wofür ich gehe ... wo immer nötig auch bis in den Tod und den Abschied und den Verlust hinein. Aber eigentlich will ich Neues und Weiterführendes und Anderes schaffen, statt nur Altes zerstören.
Bloß basiert wohl das Eine auf dem Anderen, gehen sie beide Hand in Hand, das Eine nicht ohne das Andere, ganz offensichtlich.

Jetzt könnte schon wieder so ein weiterführender Subtext kommen. Aber den wiederum mache ich nicht.

Alles ist schon längst und schon tausende Male gesagt.

Interessant, wie dennoch immer wieder Worte zwischen uns leben und weben.

Ich liebe Synchronizitäten wie diese hier immer wieder stattfinden.

Anonym hat gesagt…

Freiheit und Würde für die Entfaltung des Menschen und allem Lebenden nach seinem Wesen.

ein gesellschaftlicher Wert: Vertrauen in die Menschen.

Die Kasse des Vertrauens ist meine Lieblingserrungenschaft unserer Zeit.

DANKE!
JANET

P.S. RAMMSTEIN gibt wieder Konzerte! ..huch Thema verfehlt..muss sein! Tickets sind aber sauteuer...WARUM?
olle Thomas gibt Musik für lau.. aber nur Thomas Musik hören ist auch doof...

Meine Vision hat gesagt…

der wert, der sich fuer mich als absolut gezeigt hat, ist der der liebe.
diese moechte ich teilen mit meinen mitmenschen und mit ihnen gemeinsam eine "Kultur des Herzens" zustande bringen auf einer ethischen basis der individualitaet und freiheit in verbundenheit.
wie Jeanne Meijs in ihrem buch: Liebe & Sexualitaet es als schlusswort so schoen formuliert hat:
"Die Totalsumme deines Lebens wird geformt durch die Stunden, in denen du geliebt hast."
somit ergibt sich fuer mich in der liebe ein basiswert, an dessen pegelausschlag ich festhalten kann, inwieweit ich meine trennungen aufrechterhalte oder eben nicht und damit auch: inwieweit ich mich in ein WIR einbinden kann. denn wenn es keine liebe ist, dann ist es angst, und wenn es angst ist, dann ist es ego, dessen ich mir nicht bewusst bin. damit ist bewusstheit bzw. selbsterkenntnis ein weiterer basiswert fuer mich.
namaste
anka

Task Force Secure Enlightment hat gesagt…

Wir beobachten Sie sehr genau. Wenn Sie meinen, Sie könnten die Matrix so einfach verlassen, irren Sie sich gewaltig.

Manchmal ist die Spiegelung wirklicher als das Gespiegelte.

MonikaMaria hat gesagt…

Kommt auf den Betrachter an. : )
Der Tod ist auch ein Beweger.

***

Vertrauen: Die neue Währung des tätigen MENSCHEN im WIR.

Gute Nacht
MM : )

manroe hat gesagt…

Die neue Form eines WIR, so verstehe ich es, kann nur auf der Freiheit erwachsen, in Liebe und Vertrauen, wenn darunter nicht die körperliche Liebe verstanden wird. Denn die Basis muss leibfrei erfasst werden, die sich dann zwar auf "Objekte" und Körper bezieht, selbige aber nicht zur Grundlage hat oder gar macht.

Freiheit und Liebe muss eine geistige Gesinnung sein, eine geistige Haltung, die alles in seinem Umkreis durchstrahlt. Man muss unterscheiden lernen die Wege in die Freiheit von einer Freiheit selbst. Wege über eine Liebe von Liebe selbst.

"Ihr seid nie unter Euch - ES ist unter Euch."

Dieses ES wird uns speisen und lenken, ist zu befragen. Es ist wie ein Inneres Aussen, das uns nährt, immer mehr nähren wird. Dieser "ES-Raum" ist die befruchtende Quelle eines kreativen Miteinander und Füreinander.

Manfred

Anak hat gesagt…

dieses "ës" ist die liebe.
sie ist die quelle.
die koerperliche liebe ist ein teil davon. die sexuelle liebe ist wiederum ein teil der koerperlichen liebe. die grenzen verlaufen schwimmend.
doch der fluss der liebe ist massiv verhindert, der fluss der lebensenergie ist blockiert. da wir liebe nicht mehr frei von der sexualitaet sehen koennen. in der heutigen gesellschaft wird mit dem wort liebe nur noch sexuelles assoziiert.
im maennlichen wird der fluss der liebe blockiert aus angst vor dem verlusst der freiheit.
und im weiblichen aus angst vor tiefen schmerzen des vertrauensbruchs.
warum lieber manfred, willst du die liebe in einem wir so trennen von der koerperlichen liebe?
ist nicht heute in unserer gesellschaft deutlich zu sehen, das wir menschen erkranken an koerperlichem kontaktmangel?
eine umarmung ohne verbindung zur sexualitaet kann so wohltuend sein. koerperkontakt ist bei kindern lebenserhaltend und bei uns erwachsenen genauso. massagen, handauflegen, reiki...dies alles sind formen der liebe. dort fliesst reine liebe ohne sex.
ist es nicht wichtiger die blockaden aufzuloesen, und so den fluss unserer lebensenergie wieder in bewegung zu bringen, damit wir wieder alle formen der liebe frei in aller verantwortung leben koennen?
herzlich
anka

MonikaMaria hat gesagt…

Amen. Manfred : )

Und selbst das Nähren wird leibfrei werden, weil ES nährt durch und durch.

***

Vor 16 Jahren habe ich mir diese Fragen des Opfers gestellt. Sie waren außerordentlich wichtig. Ich habe Ja gesagt. Und ich merke, dass ich immer weniger dieses «Opfer» bringen muss, sondern wie es sich in ein selbstloses Dienen verwandelt. Dienen aus Freiheit, Liebe und Vertrauen. Opfer? Solange ich «opfere», solange habe ich eine «körperliche» Beziehung. So erlebe ich es jedenfalls.

@ Anka
Grad dazwischen gerutscht.
So, wie ich Manfred verstehe, hat er nicht anderes gesagt. Der lässt sich schon in den Arm nehmen. : ) Ich stelle mir das ganz herzlich vor. Und zwischen den beiden Herzen wird dieses ES sein, eben leibfrei.

MM : )

Augen auf beim Anthro-Ausverkauf hat gesagt…

Mal ehrlich: Wie fühlen sich solche Sätze an?

"Deine innere Bereitschaft, wirklich an der Spitze einer neuen Entwicklung mitarbeiten zu wollen,...."
"Du wirst Dir klar machen müssen, dass Du auch andere zu Opfern machst..."

Mich würgt es, wenn ich das lese.
Dieser Mann geht über Leichen.
Es bestätigt mir, dass es sich bei Gronbachs "Erleuchtung" um eine deutlich antichristliche Einweihung handelt.
Seine Pop-Anthroposophie ist Namensmissbrauch.
Oder er hat nichts begriffen.

Wer das Wir zwischen ALLEN Menschen sucht, wird - sich opfernd - dem Menschheitsfortschritt dienen.

Was du einem meiner geringsten Brüder getan hast, hast du mir getan.

MonikaMaria hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Anonym hat gesagt…

Ich denke, Sebastian Gronbach ist sehr wohl sehr christlich - nur sucht er sich nicht nur die weichen Stellen raus. Er ist ein harter Hund - und Jesus Christus war das bisweilen auch. Hier zum Beispiel exakt in Gronbachs Sinne und noch viel härter.

Matthäus 10:
Jesus Christus spricht:

Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde.

Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter.

Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.

Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.

Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.

MonikaMaria hat gesagt…

Es gibt keinen Tod, nur eine beschränkte Sichtweise. Wie soll ICH dann über Leichen gehen?

Wer das Wir zwischen ALLEN Menschen sucht, wird - sich opfernd - dem Menschheitsfortschritt dienen. 


Das WIR wird den Tod nicht schmecken. Nur solange das ich das WIR sucht.

Der Wider-Spruch kann nur in mir liegen. : )

PS. Der gelöschte Kommentar war von mir. «mir» hatte den «Chef» beim «Verlinken» nicht ganz verstanden. Da musste mir sich opfern. : )))

PS. Gott, das «mir» wird immer langsamer, schon wieder DER dazwischen. : ))))

MonikaMaria hat gesagt…

Deswegen das flammende Schwert beim «Versprechen» vom 30. Mai um 20.00 Uhr.
: )))

Die Hüllen der Persönlichkeit, an der die Hüllen von Generationen «abfallen» müssen. Ich meine gekreuzigt werden müssen. Die Auferstehung ist so oder so garantiert. : )

Simone hat gesagt…

Liebe ist hier ein Thema.
Hat mich heute auch bewegt.

Im Sinne von:
LIEBE, die in jedem Moment absolut und vollständig bedingungslos bereit ist, sowohl alles zu geben als auch alles zu verlassen , verwirklicht sowohl die Leere als auch die Fülle in jedem Augenblick nach bestem Vermögen .
So gesehen bedingen absolutes und vollständiges JA und NEIN einander, und bilden gleichzeitig den Raum und das Feld höchster Spannung, in dem zu stehen, dich vollständig brennen lassen kann.
In dem als Mensch zu stehen aber auch alles hervortreten lassen kann, was auch immer gebraucht und aktuell möglich ist.

Das ist die Hoffnung.
Das ist das Vertrauen.
Das ist das Opfer.
Das ist der Dienst.
Das ist die LIEBE.


Und ich stehe auch immer noch mit meinem ersten Kommentar hier von gestern 19:50.

Mir gefällt es gerade sehr gut, alles Worten hier - von welcher Seite auch immer - wie lauter Subtexte zu verstehen bzw. zu sehen/ zu lesen, die wir einander offenbaren.
Schichten in Schichten in Schichten. Nicht nur Ge-Schichten.
Ineinander geschachtelt, ineinander enthalten, nur gemeinsam das Ganze abbildend oder zu einem entsprechenden Mahl werden lassend. Wir müssen nur sehen, dass wir all die dafür notwendigen vielfältigen Arten von Beleuchtung hinkriegen, damit jede einzelne dieser im Ganzen enthaltenen Schichten auch wirklich hervortreten und sichtbar und in ihrem Verhältnis von Wahrheit und Schönheit und Güte erkannt werden kann.

Und jedenfalls ich stehe da gerade an einem Punkt, wo es so aussieht, als ob LIEBE (und also jedes JA wie auch jedes NEIN, das von da aus gesprochen oder getan ist) immer aus der Verbundenheit von Wahrheit, Schönheit und Güte lebt und handelt.
Und als ob für ein Ja möglicherweise in dieser LIEBE, als diese LIEBE, für diesen Moment der Güte der Vorrang gegeben würde, während für ein Nein der Wahrheit der Vortritt gelassen wird.

Kann da was dran sein?
Und was ist dann mit der Schönheit?

Joy hat gesagt…

wollte alles und nichts sagen, aber ihr habt schon soviel gesagt. Jetzt sag ich nur noch hallo ich bin da, genügt bei dem background;) bis später

JANET hat gesagt…

WERTE LEBEN

FREIHEIT

Freiheit kann es in vollem Umfang nur dann geben, wenn die Rechte mit den Verantwortungen und die Entscheidungsfreiheit mit dem Gewissen im Gleichgewicht stehen. Die größte Kraft, um den inneren und äußeren Kriegen ein Ende zu setzen ist das menschliche Gewissen.

JANET hat gesagt…

http://missionjanet.blogspot.com/2009/06/werte-leben-freiheit.html

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit in Freiheit. Ich bin dann mal wieder weg..mit guten Gewissen meine Freiheit geniessen.

Bis bald! Hab euch im Herzen.
JANET

manroe hat gesagt…

Ansprache an ein mich selbst

Ich möchte noch mal was zu dem Opfer und opfern sagen. Mit disem gewaltigen Begriff hatte ich schon immer meine Probleme. Das hat in meinen Ohren immer noch was vom hinschlachten aus archaischen Zeiten.

Die Zeiten des Opferns sind meines Erachtens vorbei und transformiert und aus der Transzendenz neu erstanden zu: aus Erkenntnis handeln und/oder aus Liebe zur Sache und der entsprechenden Handlung oder Überzeugung.

Hat man einer Haltung oder wie oder was auch immer gegenüber das Empfinden ich müsse hier was opfern, sollte man lieber wieder nach Hause gehen und sich nochmals betrachten, in einer intensiven Selbstschau.

Solange in mir noch was vom Opfern lebt, bin ich noch nicht so weit.

Das "Opfer" in unserer Zeit hier ist doch eine Stimme in mir, der ich vielleicht mal nachgehen sollte, ihr mal mehr Vertrauen entgegenbringen sollte, ihr mal Glauben schenken sollte, also mir und meiner Stimme, wenn sie spricht.

Und dann, bezogen auf ein WIR erkennen könnte, dass ich eine Portion Unwissenheit oder Furcht in mir "opfern" können könnte oder vielleicht sollte(?) -- Opfern heisst erkennen, bedeutet Wandlung, JA sagen, sich trauen, Handlung auf einen neuen Weg bringen - Zukunft entsteht in mir und durch mich.

Meinem Verständnis erschliesst sich in einer oder der spirituellen Gegenwart eine Opferhaltung nicht. Ein Gott, der von mir ein Opfer fordert oder auch nur wünscht, ist für mich kein Gott, den ich annehmen werde.

Selbst einem "Gott" der nach einem Opfer verlangt, würde ich anempfehlen über sich nachzusinnen, sein Begehr nochmals zu überdenken. Wenn er damit fetig ist, würde ich ihn nochmals aufsuchen und nach seinem Ergebnis fragen. Entweder wir lächeln uns dann erkannt habend an, oder wir trennen uns wieder.

Denn in ein WIR würde ich auch Wesen mit einschliessen wollen, denen ich nicht konkret die Hände schütteln kann. Auch WIR, also auch SIE, sollten zusammen arbeiten wollen, mit uns. In Freiheit füreinander!

Manfred

Simone hat gesagt…

Und genau das tun WIR hier schon. Genau das findet hier die ganze Zeit schon statt.
Aber sehr gut mal die Aufemrksamkeit wieder oder explizit darauf zu lenken, inwieweit hier Menschenwelt und geistige Welt in ein Miteinanderarbeiten kommen bzw. gehen.

Vielen Dank, Manfred.

Anonym hat gesagt…

Und, lieber Manfred, was ist damit: "Devotion wird zu OPFERkraft"

Was ist, wenn DU (Manfred) alles für ein spirituelles Ziel geben willst, Deine Frau aber sagt "du spinnst" - Du könntest Deine Ehe retten, wenn Du nicht dem geistigen Drängen folgst und einfach ein guter Ehemann bist. Wenn Du aber diesem evolutionären Drängen folgst, zerfällt Deine Familie.

Was ist mit diesen Opfern? Was ist mit den Kindern, die alleine gelassen werden. Sind das keine Opfer? Und darf man solche Opfer eingehen? Was tut man sich selber an? Und was tut man ALLEN an, wenn man nicht diesen PREIS bezahlt?

So verstehe ich diese Fragen.

Ich fürchte wir kommen nicht darum herum über den PREIS zu reden - man muss es ja nicht OPFER nennen. Nenne es PREIS. An allem hängt ein PREISSCHILD.

Wie viel sind wir bereit zu bezahlen?

Oder denkst Du die Dinge sind UMSONST?

Mr.Tom

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Danke Mr. Tom, von ganzem Herzen danke für Ihren Beitrag. Ich bin so froh, diese Worte zu lesen, die sich mir selbst nicht so recht formen wollen. Danke, dass Sie es für mich tun.

manroe hat gesagt…

@Mr.Tom, das mitlesende Gewissen ;)


... ich verstehe nicht, wie Du das aus meinen Worten herausliest!?

Ich habe nicht von anderen Worten sondern von einem neuen Verständnis gesprochen! Und ein neues Verständnis mobilisiert andere Schichten im Menschen, der Umgang mit und in sich selbst wird ein anderer sein, wenn man aus Erkenntnis handelt, aus wirklicher Liebe zur "Sache". Die Haltung mir selbst gegenüber nimmt einen erheblich anderen Charakter an, wenn man versteht, was ich gesagt habe!

Ich versuche nur die Worte ernst zu nehmen und schlage vor über den Begriff Opfer mal nachzusinnen und ihn in einen zeitgemässen Begriff zu wandeln.

Meinem Empfindungs-Verständnis nach wendet sich der Begriff Opfer direkt an mein moralisches Empfinden, an irgendeine von mir eingeforderte Pflicht und dergleichen mehr.

Ich erlebe es so, dass der heutige Mensch sich weiterentwickelt hat im Vergleich zu denen, an die dieser Spruch seinerzeit gerichtet war. Und um seiner Freiheit willen sollte ein an ihn gerichtetes ... zuallererst durch seine Erkenntnis fliessen. Und eine dem Menschen freundlich und förderlich gesinnte Geistigkeit wird dies auch immer berücksichtigen!!

Und wenn Du Dein Zitat meditierst: "Devotion wird zu OPFERkraft" wird man an den Punkt kommen sich zu fragen, was denn Opferkraft ist, HEUTE, in einem zeitgemässen Sein. Ich würde lieber sagen wollen ... wird zu Schenkungskraft, zu Gebefähigkeit, zu sich Öffnenkraft, Selbstüberwindungskraft aus Ein-Sicht.

Wenn wir in der Philosophie der Freiheit lesen können, woraus heraus der freie Mensch handelt, dann wird man auf die Erkenntnis stossen.

Und ein Handeln aus Erkenntnis ist nicht lediglich eines aus einem blossen Verständnis, sondern der ganze Mensch ist dann beteiligt.

Und wenn er die Devotion "verstanden" hat leuchtet ihm die Frucht davon auf, hier noch genannt Opferkraft.

Erst die wirklich verstandene, erkannt-habende, erfasst-habende Haltung, Gesinnung wird in der Lage sein, eine Wirklichkeit hervorzubringen, die von einer gesunden Lebenskraft getragen wird.

Manfred

WIR hat gesagt…

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Joh. 14.6

MonikaMaria hat gesagt…

@ Mr. Tom
Das kann ich durch und durch nachvollziehen, weil praktisch meine Vergangenheit genau so sich vollzogen hat – vor 15 Jahren. Meine Ehe hätte ich so retten können, ja, habe aber meinem geistigen Drängen nachgegeben und habe mich damit selber belogen, in dem ich mir sagte, Du verlässt nur, wenn Du damit den Menschen dienen kannst. (Das hatte ich bis anhin ja auch getan – jeder dient auf seine Weise bewusst oder unbewusst). Das zur Geschichte der Geschichte.

Das spirituelle Ego ist enorm geschickt. Es waren meine Bretter, die ich vor dem Kopf hatte.

Mir war damals auch einfach klar, die Zeit ist abgelaufen. Es ist etwas anderes dran. 2 Stunden gemeinsamer Anwalt, Glas Champagner nach der Scheidung, das war´s. Wir sind heute noch gut befreundet. Trotzdem habe ich damit enormes Leid erzeugt. Wozu ist Leid da? Um es zu erkennen. Und Erkenntnis kann ich niemandem abnehmen. Jeder geht da alleine durch. Ich kann dem anderen helfen, damit zurecht zu kommen, indem ich mich auf die weiteren Ego-Spiele nicht einlasse. Aber selbst das erzeugt ebenfalls Leid.

Abgekürzt: Es geht um den Weg, den die Persönlichkeit zur Individualität beschreitet. Mit dem Begriff Schuld kann ich heute absolut nichts mehr anfangen. Es geht für mich um die reine Erkenntnis, was Leid erzeugt und was Leid auflöst. Für den Rest stehe ich gerade.

@ Manfred
So wie Du das beschreibst, hab es überflogen, so sehe ich es auch. Musste lachen. Tatsächlich denke ich recht ähnlich.

Das Thema: Was ist Schuld? wäre jetzt wohl dran.
: )

MM

Ach, so! hat gesagt…

"Die Frage lautet: Warum?

Die Antwort lautet: Warum nicht?"

Kannst Du auch anders?? hat gesagt…

"Die Frage lautet: Warum?

Die Antwort lautet: Warum nicht?"
----

Das erklärt wirklich alles, dann braucht man auch nicht mehr zu denken!!

Warum auch??

manroe hat gesagt…

@Monika

Bezüglich der//einer Schuld könnte man ähnliches sagen wie oben von mir bezüglich Opfer - alles ein Erkenntnisprodukt.

Man könnte auch sagen, der Unwissende opfert und fühlt sich schuldig :((

Manfred

Anak hat gesagt…

ach seht ihr...ich wollt gerade schreiben: schuld gibt es nicht, nur unwissenheit...
einen wundervollen tag
anka

Anonym hat gesagt…

Vergib uns unsere Schulden.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Christus hat die Schuld der Welt auf sich genommen.

Joy hat gesagt…

Ich verstehe unter Opferkraft momentan Hingabe. "Glück bedeutet die Dinge annehmen wie sie sind" steht manchmal so ähnlich in meinem Ayurveda-Tee . Wenn ich mich mit Freude hingeben kann ohne zu leiden, ohne zu zweifeln, ohne zu hadern, bin ich in meiner Mitte, bzw., wenn ich in meiner Mitte bin, kann ich mich hingeben, ohne zu leiden. Dann erkenne ich, dass alles so ist, wie es ist, lebe nicht nur in der Vergangenheit, sondern im Hier und Jetzt und kann die Vergangenheit bewusst in mir haben und Gegenwart ausgleichen. Wäre die Vergangenheit nicht so geschehen, wie sie geschehen ist, hätten wir einiges nicht erkannt. Wenn Geschehenes nicht bewusst von mir ausgeglichen wird, wird es später ausgeglichen, es ist nie zu spät, auch, wenn es manchmal einfacher und schneller gehen könnte, ist es nun mal anders geschehen.Ich habe aber immer die Verantwortung, die Dinge so zu sehen, wie sie sind und so gut es in meiner jeweiligen Situation geht zu handeln (hingeben, Verantwortung übernehmen). Wenn wir uns bewusst sind, dass jede Handlung eine Wirkung hat, die wiederrum Wirkungen hat, lassen wir uns bewusst auf alles ein, was da ist(, weil es aus mir entspringt und immer auf mich zurück kommen wird) Schuld bedeutet, dass ich damit hadere, was in der Vergangenheit geschehen ist. Damit lehne ich etwas ab, verdränge es dränge es von mir weg, was in mir entstanden ist, dann kommt es eben etwas später und evtl. verstärkt zurück. Also liebe ich nicht. Wir können immer mehr erkennen, dass, wenn etwas nicht funktioniert, und zu immer mehr Leid führt, wird es entweder so ausgeglichen oder es kollabiert und muss dann in anderer Weise ausgeglichen werden. Ich als Deutsche nehme ja bei dem Thema immer gerne den Nationalsozialismus. Wir haben die Verantwortung übernommen, in dem wir versuchen, Menschenwürde zu erkennen und zu verwirklichen, wir haben uns mit dem Geschehenen identifiziert und versuchen es auf verschiedenen Wegen auszugleichen (obwohl meine Person Joy ja gar nicht in der Form dabei war!). Manche fühlen sich gelähmt, depressiv und schuldig, weil dieses schreckliche Leid geschehen ist und immer noch viel Leid geschieht, das führt aber oft zur Verdrängung, was vielleicht auch ein notwendiger Schritt für den Ausgleich ist, aber schneller geht es, in dem wir uns die Dinge genau anschauen, wie sie sind, daraus erkennen, was (auf Dauer) nicht funktioniert und immer mehr in Liebe so handeln, wie es funktionieren könnte.Freue mich jetzt gezwungen zu sein endlich aufzuhören um meine Tochter vom Kiga zu holen und freue mich, wenn ihr mein Geschriebenes von eurem Standpunkt aus bewegt und verbessert!
Joy

WIR hat gesagt…

Krank ist die Behausung in die Du einziehst.Doch durch Dein Wort wird meine Seele gesund.

manroe hat gesagt…

Hallo Joy

"wenn ihr mein Geschriebenes von eurem Standpunkt aus bewegt..."

Ich habe es gemacht -- schön beschrieben.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Wir sind so unglaublich individuell, dass es uns als Gruppe gar nicht gibt.