Donnerstag, 2. Juli 2009

Die Anthroposophen Prüfung

Wenn Rudolf Steiners Anthroposophie zu irgendetwas gut ist, dann dazu: Frei zu werden. Frei von Leid und frei für Glück. Wachsendes Glück. Quantitativ und qualitativ. Anthroposophie ist GlücksEvolution. Leid hat seine Ursache in der zwanghaften Identifizierung mit dieser Welt. Glück hat seine Ursache in der freien Identifizierung mit dieser Welt.

Wenn Du einen Menschen triffst, der sagt er sei Anthroposoph, dann prüfe ihn.
Ist seine Anthroposophie ein Todeskuss oder der Kuss zum ewigen Leben? Kann sein Küssen Tote erwecken? Oder stirbt das wilde Leben bei der Berührung seiner Lippen? Strahlen seine Küsse Glück aus - oder strahlen sie Leiden aus?

Prüfe ihn selber. Wird er frei von Leid und frei für Glück. Schau genau hin – in drei Schritten.

1) Löst sich dieser Mensch von seinen zwanghaften Identifizierungen mit diesem Leben? Befreit er sich wirklich von allen Vorstellungen, Begriffen und Namen? Hört er auf ein getriebener Mensch zu sein? Strahlt er Leid aus?

2) Nimmt dieser Mensch frei & willig die Beziehung zu diesem Leben auf? Übernimmt er Verantwortung für dieses Leben? Erfüllt er Vorstellungen, Begriffe und Namen mit neuem Leben? Beginnt er ein aktiver und autonomer Mensch zu werden? Strahlt er Glück aus?

3) Wie tief und umfassend reicht seine Antwort auf die Frage "Was ist Glück?"

Anthroposophie ist ein Weg, der sich radikal und kompromisslos, jedoch immer aus einer unendlichen Freiheit heraus, mit dem Schicksal dieses Universums und aller lebendigen Wesen verbindet – jedoch niemals, niemals, niemals wird ein Anthroposoph es einfach zulassen, dass er Leid ausstrahlt. (Vielleicht löst er Leid aus - aber er strahlt kein Leid aus...Erkennst Du den Unterschied?)

Natürlich wird es so sein, dass Du Anthroposophen triffst, die viel oder wenig Leid ausstrahlen. Prüfe, ob dieses negative Energie zu dem Rest gehört, den dieser Anthroposoph noch transformieren will. Arbeitet er also aktiv am Abbau seiner Negativität? Ist sein Leiden etwas was er Stück für Stück verwandelt?

Oder, Achtung Unterschied: Ist sein Leiden das ERGEBNIS seiner Anthroposophie? Gehört die negative Energie zu dem Teil, der sich gerade deshalb bei ihm manifestiert hat, weil er Anthroposoph ist. Prüfe, ob sein strahlendes Leiden etwas ist, was sich auf seinem geistigen Weg angesammelt und aufgebaut hat?

Schau genau hin: Führt der Weg des Anthroposophen ins Leid, oder ins Glück? Wie teilt er sein Leid und wie teilt er sein Glück?

Was strahlt er aus? Zunehmendes Leid oder zunehmendes Glück?
Oder anders gefragt: Wird er immer lebendiger, oder immer toter?

Leid hat seine Ursache in der zwanghaften Identifizierung mit dieser Welt. Glück hat seine Ursache in der freien Identifizierung mit dieser Welt.

Anthroposophie ist im Grunde nicht EIN Weg, sondern immer ZWEI Wege gleichzeitig: Sich lösen und sich verbinden. Frei werden von und frei werden für. Tod und Auferstehung.

Und ganz am Ende: Prüfe, ob der Anthroposoph aus dem ewigen Leben heraus sein endliches Leben lebt.

Ein Anthroposoph ist jemand, der sich prüfen lässt. Was strahlt er aus? Zunehmendes Leid oder zunehmendes Glück?
KUSS
Oder anders gefragt: Wird er immer toter oder wird er immer lebendiger? Wie gut kann er den Kuss zum ewigen Leben küssen? Ist es der Kuss der Freiheit? Der einzig wahre Luxus?

"Dies ist Prüfung Deiner Seele" nennt Rudolf Steiner alle diese Fragen.

"Anthroposophie soll kein Alter haben.
Sie lebt im EWIGEN, dass ALLE Menschen zusammenführt."
In diesem Sinne:
- STUTTGART, 03. Juli 2009:
Fundstücke einer Jugend auf der Suche nach Wirklichkeit - Podiumsgespräch mit Sebastian Gronbach + Jannis Keuerleber + Adrian Wagner + Ulrich Morgenthaler.
Dazu: Poetry Slam.
Im Forum3, Gymnasiumstr. 21701, 73 Stuttgart, 20 Uhr

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ach, wie wieder schön und einfach. Einfach schön. Dazu passend Steiner: Der Anthroposoph: "Nichts bezwingt ihn, als wovon er gerne den Zwang erleidet..."

Anonym hat gesagt…

Genau, denn was passiert, wenn Du Dich von Leid befreist? Warum ist das wichtig für die Welt?

"Weil einer tatsächlich aufgehört haben wird. Wenn dies geschieht, kommt es zu einer explosiven Reaktion von großer Anziehungskraft." (Andrew Cohen)

Anonym hat gesagt…

Ja, Anonym: Das was einfach ist, macht uns oft am meisten Angst. Es zwingt uns in unsere Verantwortung.

-> Die passende Antwort auf die bizarren Diskussionen der letzten Zeit. Brillant formuliert, treffsicher (für die, die sich treffen lassen wollen), klar und befreiend.

Und ja, genau das (und so einfach..) ist auch mein Maßstab in der Beurteilung: Riecht es nach Leben oder nach Tod?

Danke!
Barbara

Ingrid hat gesagt…

"... denn die Realität jeder Freude ist unbeschreiblich in der Welt, nur in der Freude geht noch die Schöpfung vor sich (das Glück dagegen ist nur eine versprechliche und deutsame Konstellation schon vorhandener Dinge), die Freude aber ist eine wunderbare Vermehrung des schon Bestehenden, ein purer Zuwachs aus dem Nichts heraus.
Wie schwach muß im Grunde doch das Glück uns beschäftigen, da es uns sofort Zeit läßt, an seine Dauer zu denken und darum besorgt zu sein: die Freude ist ein Moment, unverpflichtet, von vornherein zeitlos; nicht zu halten, aber auch nicht eigentlich wieder zu verlieren, indem unter ihrer Erschütterung unser Wesen sich gewissermaßen chemisch verändert, nicht nur, wie es im Glück der Fall sein mag, in einer neuen Mischung sich selber kostet und genießt.
Erfüllt von dieser Erfahrung, hab ich mich ziemlich vor Enttäuschung gesichert, da denn das Größere immer im Recht bleibt, unerwartet zu sein, zu kommen, zu gehen, und ich ihm lange nicht mehr zumute, als Konsequenz aus etwas vorigem Großen hervorzugehen. Es steht für mich nicht in der Reihe, es tritt gleichsam immer gerade aus der unkenntlichen und unabsehbaren Tiefe hervor, und drum höre ich nie auf, es als Möglichkeit zu fühlen, auch da, wo es ausbleibt."

Rainer Maria Rilke (an Ilse Erdmann, 31.1.1914)

das hier bringt dich weiter... hat gesagt…

mir fällt imer wieder diese Spruch ein, der ungefähr so lautet..

..die Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Größe... kennt den jemand richtig?

Ich möchte mich nicht betiteln obwohl zu einer "richtigen" Bewegung dazu zugehören oder sich gehörig zu fühlen bringt kraftvollen Schub...bist du irgendwo mittendrin was dir nicht mehr entspricht, lähmt es dich..den Sprung da raus zu schaffen, darum gehts..

Anthroposophie gibt Schub es zu packen und dann nicht mehr los zu lassen ..!

Lieben GRUß
JANET

das hier bringt dich weiter... hat gesagt…

mir fällt imer wieder diese Spruch ein, der ungefähr so lautet..

..die Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Größe... kennt den jemand richtig?

Ich möchte mich nicht betiteln obwohl zu einer "richtigen" Bewegung dazu zugehören oder sich gehörig zu fühlen bringt kraftvollen Schub...bist du irgendwo mittendrin was dir nicht mehr entspricht, lähmt es dich..den Sprung da raus zu schaffen, darum gehts..

Anthroposophie gibt Schub es zu packen und dann nicht mehr los zu lassen ..!

Lieben GRUß
JANET

JANET hat gesagt…

doppelt hält besser..naja so ist das!

manroe hat gesagt…

Also ich kenne es durchaus, dass vermeintlich "glückliche Menschen" in meinen Augen wahrlich traurige Naturen sind. Es ist schon ziemlich heikel vom wahren Glück und wahrer Freude zu sprechen, wenn man darüber vergisst sich wahrlich zu prüfen, zu dem dann auch gehören würde Leid anzunehmen und die Frage zu wälzen, wie ich denn nun wirklich unterscheiden lerne. Im Zweifelsfall würde ich persönlich, um zu versuchen einigermassen sicher zu sein, "freiwillig" eher "Leiden" auf mich nehmen, statt übereilt einer "Freude" nachzueilen.

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet..." Der Weg zurück wäre dann schwieriger ---

Manfred

bei den Egoisten gefunden hat gesagt…

drum prüfe, wer sich ewig bindet..

sei dir sicher Manfred ich will mich an NICHTS binden..das ist mir zuwider. Aber wenn man eingeengt wird und kein Ausweg sieht..Was dann? Türen einrennen? um sich schlagen? Oder bin ich es gar selbst, die sich im Weg steht?

Ich gehe jetzt zum Anthrokurs und wir reden heute darüber "Was tut der Engel in unserem Astralleib"..ich fühl mich hinterher besser als jede Wellnessoase es bieten kann.

Danke fürs da sein..hier.
JANET

manroe hat gesagt…

Liebe Janet,

...also ich glaube, dass man sich nicht immer im Wege steht, wenn es mit mir selbst mal nicht so läuft, wie es sein könnte, das wird immer so leichtfertig dahingesagt, dass man immer selbst sich an die Nase fassen solle. Da liegt, zumindest häufig, in Wahrheit ein Ablenken von der eigenen Nase vor. Wie eine Schutzbehauptung, die man gern an den anderen weiterreicht.

Andere Menschen haben auch Nasen und wenn ich mitbekomme, klaren Blickes, dass sich der/diejeneige grade eben nicht an die Nase fasst, warum dann sollte ich es für ihn/sie tun???!! Sollte es wirklich so sein, dass immer ich mich täusche und die anderen nicht?? Auch hier wiederum ist die Kraft der Unterscheidung gefragt ...
--------------------

Du scheinst mir einen immensen Einblick in die Tiefen des Internets zu haben, was Du so alles ans Licht ziehst ... Danke dafür!!

von Herzen
Manfred

JANET hat gesagt…

ich glaub ich will andere nicht wirklich weh tun...

In die Tiefen des Internets zu dringen kann nicht ohne WAS gehen?

ich muss schon wissen, wonach ich suche..komisch nicht! Wenn ich nur Lollys kenne, bekomme ich nur Lollys. ..ist wie im wirklichen Leben. Aua...da tuts meist mehr weh als im Internet.

so muss nun los.
hab mich ein bischen schön gemacht.. *grins*

schau doch mal hier, du warst so begeistert..http://www.woche-des-grundeinkommens.eu/category/ideenwettbewerb/kroenungswelle/

Liebe Grüße
JANET

manroe hat gesagt…

"ich glaub ich will andere nicht wirklich weh tun... "

Muss man ja auch nicht, es geht nur darum es richtig zu erkennen, für sich selbst, als inneres Handeln zumindest, denn sonst steht man sich denn wirklich im Weg, wenn man nicht genau hinzusehen gelernt hat.

Schönen strahlenden Abend

Anonym hat gesagt…

@Manfred

"Also ich kenne es durchaus, dass vermeintlich "glückliche Menschen" in meinen Augen wahrlich traurige Naturen sind."

Nun - doch sie meinen doch wohl nicht, dass wenn Gronbach hier von Glück, Leben und gar Glücksevolution spricht, daß er dann "vermeintlich glückliche Menschen" meint, oder?

In seinem Buch zumindest hat er das Glück umfassend und auch im anthroposophischen Sinne definiert und sehr schön entwickelt. Immer im Bezug auf den "ethischen Individualismus" Steiners.

Und wie sie spricht er ja auch von der "Prüfung der Seele" - ich wage zu sagen, dass sie (wie viele abendländische Geister) im Leid immer noch tendenziell etwas tieferes, wahreres und spirituelleres sehen als im Glück.

Glück ist immer erst mal verdächtig, nicht wahr? Leid ist erst mal unverdächtig, oder?

Ich finde das verdächtig - gerade wie sie auf diesen Beitrag reagieren und sofort das "vermeintliche Glück" aufs korn nehmen. Nehmen sie auch so treffsicher das "vermeintliche Leid" in den Blick? Sind wir nicht sehr schnell dabei, Leid zu erhöhen und Glück zu erniedrigen?

Ich meine doch.

Mit liebem Gruß
Ralf

manroe hat gesagt…

Hallo Ralf,

... so etwas Ähnliches habe ich erwartet. Aber ab hier beginnt die Schwarz-Weiss-Malerei.
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"ich wage zu sagen, dass sie (wie viele abendländische Geister) im Leid immer noch tendenziell etwas tieferes, wahreres und spirituelleres sehen als im Glück."
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Es geht doch darum, nicht zu vergessen, es geht doch darum, nicht zu übersehen und drüber hinweg zu huschen, dass das Leben aus den beiden Komponenten Leid und Freude wird. Nur Glück allein gibt es nicht, man könnte es gar nicht unterscheiden, wenn dem so wäre. Es wäre schlicht purer Schwach-Sinn, und ich meine das Wort wörtlich!

Was das Leben und ein Werden charakterisiert, das ist die errungene Mitte! Und wie soll sie vom Bewusstsein erkannt, befreit, errungen werden, wenn es keine Polaritäten gäbe.

Den Sebastian verstehe ich schon sehr gut und ich denke er mich auch. Wir verlieren etwas wirlich Entscheidendes, wenn man meinen Text nicht versteht!!

Es geht gar nicht darum, das einem Glück gleich verdächtig ist, sondern darum, wie man es erringt, erringt durch Werden. Verdächtig ist da schon eher, es nicht so zu sehen. Und aufs Korn genommen habe ich das "vermeintliche Glück", habe ich doch auch so geschrieben -- UND, WIE und DAS man es erkennen lernt!

In diesem Sinne
Manfred

Barbara hat gesagt…

@ Ralf
Ja, das ist wahr.
Wir haben eine Leidkultur. In vielfacher Hinsicht. Leidvolle, menschenfeindliche Bedingungen, wir fügen uns Leid zu, beten das Leid auch noch an. Die Last des Leide(n)s suggeriert uns Tiefe, die Heftigkeit des Schmerzes ist der Ersatz für all die verlorengegangene Lebensintensität.

Wer glücklich ist, macht sich verdächtig, steht außen vor, ist subversiv, stellt in Frage, provoziert, hält den Spiegel vor, - das darf nicht sein. Wer glücklich ist, muss sich entschuldigen: Wir leben in einer Schuldkultur (die davon lebt, Schuld hin und her zu schieben..)

Schuld, das scheint wirklich eine typisch westliche Neurose zu sein. Kein Wunder, dass wir "Karma", das reine Prinzip von Ursache und Wirkung nicht verstehen, es immer wieder mit Schuld und Vergeltung verwechseln. Im Hamsterrad gefangen, man kann nur hören, wofür man Ohren hat...

Schuld hat mit Scham zu tun, dem Gefühl, klein zu sein, unwürdig, noch nicht fertig, nicht reif, weise genug... Beides entsteht dort, wo männliche Doktrin, patriarchales Denken religiöses Leben reglementiert (und sich von diesem ernährt).

Wo das Göttliche immer das Andere und woanders ist, getrennt von uns, höher, erhabener, reiner. Wo niedere Welten zu transzendieren sind, um höhere zu erlangen, wo das Unreine dem Reinen geopfert werden muss, Fleisch und Blut dem Geistigen, das Weibliche dem Männlichen. Usw, usw., langes Thema, zu viel für hier... ;-)

Sehr zu empfehlen, mich gerade sehr inspirierend, sehr einfach, heilsam, wahr: "Yoga of Heart / The Healing Power of Intimate Connection" von Mark Whitwell.
Das tut gut. Und so ein schöner Mann! ;-)

Barbara

Anonym hat gesagt…

@Manfred

danke für deine Antwort und dennoch sehe ich gerade in deinem anthroposophisch überformten Wort des "Erringens" (das sagen fast ausschließlich Anthros) das Problem.

Es ist ein Verständnis des Glücks, welches durch die deutsche und letztlich auch christliche Brille "errungen" wurde.

Es gib ein Glück, welches alle Dimensionen einfach so durchleuchtet und eben NICHT errungen ist. Licht ringt nicht. Licht leuchtet einfach so. Man kann es sehen. Es ist anstrengungslos und einfach da und dieses Licht ist einfach Glück. Leicht, hell und frei.

Du sagts, Gronbach verstehet Dich. Kann ja sein, ich jedoch und für meinen Teil, verstehe Gronbachs Glück als dieses leichte Glück und das ist im allerbesten Sinne gemeint.

Warum sollte der Schöpfer der Welt, so frage ich mich und dich, warum sollte der Schöpfer der Welt es seinen Geschöpfen schwer machen? Wozu sollte das "erringen" gut sein? Warum sollte dieser Schöpfer es lieber leidend und kompliziert haben wollen, als glücklich und sehr einfach?

Ich fühle mich von Gronbach verstanden, gerade weil er es einfach macht. Weil es einfach ist. Das, worauf es Gronbach ankommt, das ist einfach. Es ist befreiend einfach und es ist Glück. Dafür meinen Dank.

@ Barbara:
So verstehe ich auch Dich, Barbara.

Von Herzen
Ralf

Recyclingstation hat gesagt…

@
Warum sollte der Schöpfer der Welt, so frage ich mich und dich, warum sollte der Schöpfer der Welt es seinen Geschöpfen schwer machen? Wozu sollte das "erringen" gut sein? Warum sollte dieser Schöpfer es lieber leidend und kompliziert haben wollen, als glücklich und sehr einfach?

WEIL: Der Schöpfer schuf den Menschen nach seinem Ebenbild und ins Paradies schlich sich die Schlange ein. Damit wir Götter werden.

Auch Goethe kannte die "Taten UND Leiden des Lichtes". Das war auf dem Höhepunkt der Kulturepoche.

Glück "light" ist Wahnsinn, oder LSD, oder Popkultur, oder.... Gronbach eben.

Anonym hat gesagt…

@Recyclingstation

"Damit wir Götter werden."

ok. Mal angenommen.

Und warum? Was ist Sinn und Zweck davon? Warum sollte Gott das wollen? Warum will er, daß wir Götter werden?

Fragt der Ralf und will noch wissen, ob die Schlange sich gegen den Willen von Gott eingeschlichen hat?

Daniel hat gesagt…

@Ralf
"Warum will er, daß wir Götter werden?"

Weil Gott uns liebt.
Denn was ist der größte Ausdruck der Liebe?
Zu lieben heißt, dem geliebten Wesen das größtmögliche Potential an Freiheit zu ermöglichen. Bedingungslos, so wie liebevolle Eltern, die es ihrem Kind ermöglichen sich frei zu entdecken, sich frei zu entwickeln und sich frei zu entfalten.
Sind wir denn nicht alle Kinder Gottes?

Recyclingstation hat gesagt…

Das stimmt zwar nicht, doch wenns so wär dann wär das Leben halbsoschwer.

manroe hat gesagt…

Hallo Ralf,

aus gegbenem Anlass, Du kennst vielleicht auch den sogenannten "Moonwalk" von Michael Jackson, mach ihn mal nach, absolut mühelos! Er hat ihn sich errungen, um das in Deinen Ohren verkniffene Wort mal zu nutzen - und wenn man es denn kann, ist es mühelos, sollte es auch sein.

Warum wohl bedarf das heranwachsende Kind einer autoritären Phase, warum schenke ich ihm nicht sogleich sein Glück??? Ist Erziehung üerhaupt noch vonnöten?

Da unten steht ein Mercedes vor der Tür, ich sollte ihn glücklich geniessen - und wo kommt er her???

Ich verstehe schon, was Du mir sagen willst. Wenn Glück da ist, dann ist es halt da. Stimmt. Und wo kommt es her???

"Es gib ein Glück, welches alle Dimensionen einfach so durchleuchtet und eben NICHT errungen ist."

Es ist nicht errungen? Aus welcher "Substanz" besteht es denn? Du sprichst doch von einer Existenz. Und existiert Existenz denn nun, oder nicht? Und wenn ja, wo kommt sie her??

Glaubst Du wirklich, dass es irgendetwas gibt, ohne dass es eine Herkunft hat?? Was ist Zauberei und was ist Wirklichkeit, was Illusion?? Gibt es Illusion?? Wie unterscheidest Du sie von einer Nicht-Illusion?? Sollte man es nicht unterscheiden können?

Man kann sich etwas erarbeiten, mit dem Verstand, mit Fleiss oder Disziplin und man kann auch in einen meditativen Prozess eintauchen, der es einem als Frucht ermöglicht, dass man das, was man erreichen möchte, klarer erkennen lässt und es einem dadurch "einfacher" umzusetzen erlaubt.

Und ich glaube, dass Du da was verwechselst. Nämlich die "alte" Vorgehensweise des sich Erwerbens von was auch immer, mit falsch verstandener!!! Moral und sonstigen Behinderungen mit den Zielen einer heutigen Zeit, die befreiter von altem Ballast andere Wege zu beschreiten in der Lage ist. Aber man muss sie beschreiten und sie sich ERRINGEN, oder nenn es wie Du willst. Ich zumindest benutze diesen Begriff nicht in dem Sinne, den Du mir unterstellst und woran Du mich zu "erkennen" glaubst.

"...und dennoch sehe ich gerade in deinem anthroposophisch überformten Wort des "Erringens" (das sagen fast ausschließlich Anthros) das Problem."

In Diesem Sinne
Manfred

Recyclingstation hat gesagt…

Ja, man kann sich das leben sehr simpel erklären. Je glücklicher, desto erleuchteter. Sei doch einfach Glücklich! Für den, der leidet, oder Mitleidet ist dies ein Hohngelächter. Seht doch einfach auf den geisteslehrer Rudolf Steiner. Niemand wird hier seine fortgeschrittene Einweihung bezweifeln wollen. War er einfach glücklich? Einfach so? er hat gelitten unendlich mehr als wir es ertragen könnten. Allein die letzten Jahre, als er vergiftet worden war und gegen den Tod kämfte... Ihr verhöhnt nicht nur Rudolf Steiner mit euren einfachen "Wahrheiten".

Anonym hat gesagt…

Ne, ne...Gronbach redet vom Glück, welches aus der Ewigkeit kommt. Und dieses ewige Glück ist gerade NICHT mit Anstrengung erreichbar. Das ist ja der Witz. Dieses Tor in Glück öffnet sich erst, wenn alle Anstrengungen und alles Ringen fallen gelassen wird.

Insofern gibt es wohl gar keinen Streit, denn es geht wirklich darum zu unterscheiden und Gronbach spricht hier tatsächlich immer und immer von dem Glück, welches einfach da ist und auch DAS ist Grundlage jeder Erziehung.

Sein Name ist URVERTRAUEN. Und DAS ist exakt so wichtig, wie die zu erringende Freiheit. Das kann man nicht anerziehen, dass muss aus den Eltern strömen. Einfach so und ohne eigene Anstrengung - einfach weil es da ist. Weil alles immer schon gut ist.

Love
Ralf

Etwas über Glück... hat gesagt…

@Ralf
:-) Schön!

Mr. Lynch sagt dazu:
"You grow in Gluck"

Love
Jasna

manroe hat gesagt…

Genau Jasna,

ich mach übrigends TM, daher weiss ich was ich sage.
----------------

@Ralf

"Und dieses ewige Glück ist gerade NICHT mit Anstrengung erreichbar."

STIMMT, durch tiefe Entspannung, durch absolute Präsenz "...wir nehmen es, wie es kommt..." ist die Anweisung. Das ist die Meditation. Das andere ist der "Grundzustand". Üb doch mal den Moonwalk aus der Erleuchtung heraus, einfach so, schnipp ich bin der Magier.

Ist es nicht merk-würdig, dass DU mich nicht verstehst? Denk mal drüber nach!

Manfred

Glück i m Blick hat gesagt…

Schönen strahlenden Abend

Danke Manfred hat er auch bei dir gestrahlt?

Ich empfinde diesen Vortrag "Was tut der Engel in unserem Astralleib" sehr bemerkenswert. Ich werde nun ganz ernsthaft glücklich.. über die Bilder die uns der Engel gibt und aus denen WIR was machen müssen...

Manfred da muss ich an deine vergangenen Einträge denken im Blog MissionWir ;) . ..

Felix Hau hat gesagt…

Lieber Ralf!

Gronbach redet vom Glück, welches aus der Ewigkeit kommt. Und dieses ewige Glück ist gerade NICHT mit Anstrengung erreichbar. Das ist ja der Witz.

Bingo.
Um genau zu sein: Es macht "plöpp". Einfach so. Und das kommt nirgendwoher, zielt nirgendwohin; man kann es nicht auf direktem Weg erreichen, man hat es sich nicht verdient, es hat keinen Anlass, ist an keinerlei Wesentlichkeit oder Bedeutung gebunden und je mehr man es unter Anwendung übender, denkender, tätiger Mittel haben will, umso sicherer glänzt es durch Abwesenheit.

Die einzige einigermaßen zweckdienliche Übung, um "dorthin" zu gelangen, wo *es* ist: aufhören loszulaufen.

Herzlich,
Felix

Robert hat gesagt…

Plöpp macht meine Flensflasche auch. Wusste gar nicht, dass die erleuchtet is...

Bongo hat gesagt…

Zwei mal drei macht vier, wiedewiedewid und drei macht Neune,
Ich mach' mir die Welt wiedewiede wie sie mir gefällt.

Hey, Pippi Gronbach, trallali, trallalhey, tralla hoppsassa,
Hey, Pippi Gronbach, die macht was ihr gefällt.

Anonym hat gesagt…

Hi Bongo,
du scheinst wie getrieben, - was treibt dich?, wie besessen, - von was bist du besetzt?

Was willst du (erreichen), weißt du das eigentlich selber so genau? Worin liegt deine Befriedigung, - und ist das dann wirklich Frieden?

Hass ist eine starke Energie, eine starke Art des Verbundenseins. Nur die Liebe ist noch größer...

Barbara

Ingrid hat gesagt…

Wie schade, daß offenbar niemand von Euch mit der Unterscheidung Rilkes etwas anfangen kann: einerseits das Glück, das „nur … in einer neuen Mischung sich selber kostet und genießt“, andererseits die Freude, die eine „wunderbare Vermehrung des schon Bestehenden, ein purer Zuwachs aus dem Nichts heraus“ ist.

Nun ja.

Aber ich gebe noch nicht auf :-) --- zum Thema „Erringen“ versus „plöpp“: vielleicht liest ja jemand mit, dem die folgende Geschichte aus „Signor Passioni und sein Esel“ von Sophy Samdup etwas sagt – ich habe sie vor einiger Zeit bei KlausMaria gelesen, aber dort konnte ich sie heute nicht mehr finden; meinem Neffen hab ich sie damals etwa so erzählt:

Es war einmal ein kleiner Junge, der sah einem Schmetterling dabei zu, wie der versuchte, sich aus seinem Kokon zu befreien. Das war offenbar eine ziemlich schwere Arbeit… und dem kleinen Jungen tat es leid, daß der Schmetterling, ein so zartes und filigranes Wesen, sich gar so sehr zu plagen hatte. Er wollte ihm so gerne helfen!
Also faßte der Junge sich ein Herz, nahm sein Taschenmesser und schnitt, ganz ganz vorsichtig und behutsam, um die zarten Schmetterlingsflügel nicht zu verletzen, den Kokon auf…
Und tatsächlich: der Schmetterling war befreit und dabei heil und ganz geblieben, schillernd und schön saß er da auf der Hand des kleinen Jungen…
Aber dann geschah etwas Merkwürdiges: als der Schmetterling seine Flügel ausbreiten wollte, um wegzufliegen - da fiel er wie ein kleiner Stein zu Boden. Er war zu schwach, um seine Flügel zu bewegen!
Und der Junge erkannte: die Muskeln, die so ein Schmetterling braucht, um mit den Flügeln zu schlagen und sich in die Lüfte zu erheben --- die hätte der sich Schmetterling in seinem Befreiungskampf erst antrainieren sollen…


Herzlichen Gruß

Ingrid

Robert hat gesagt…

Und was lernt der Schmetterling daraus? Ein Schmetterling, der nicht schmettert, wird zerschmettert.

Anonym hat gesagt…

In dem Augenblick, in dem der Schmetterling zerbricht, da erwacht der Schmetterling und erkennt: "Da ist kein Schmetterling. - Nur eine So-heit, eine Ich-heit, ein aufgeboben sein im einfach DAS."

Der Schmetterling stirbt, dassjenige was sich des Schmetterlings bewusst ist, stirbt nicht.

Trotzdem schade - dem Jungen gehört ein paar hinter die Ohren...ein Waldorfschüler war das nicht.

:-)

manroe hat gesagt…

Liebe Ingrid,

ich verstehe Dich und Deins sehr gut, (insbesondere die Geschichte, sie sagt doch eigentlich alles, der Wahrheit gemäss, der wirklichen Wahrheit gemäss sogar) allerdings habe ich den schmerzlichen Eindruck, dass diejenigen, denen Du etwas sagen wolltest, gar nicht wollen. Und dieses Nicht-Wollen ist, so könnte man sagen ebenfalls ein Kokon, allerdings einer, den die Träger nicht erleben (wollen). Und der Kokon freut sich ob seines Opfers :(

Manfred

Stalker hat gesagt…

Wenn es keinen Kummer gäbe, besser das nicht.

Es wäre sogar Schlechter.

Denn dann gäb es kein Glück.

Ja, es gäbe auch keine Hoffnung.

Ja.

MonikaMaria hat gesagt…

Wozu braucht es Kummer?
Wozu braucht es schlechter?
Wozu braucht es Glück?
Wozu braucht es Hoffnung?
Wozu braucht es ein Ja?

Wozu braucht ES Kummer?
Wozu braucht ES schlechter?
Wozu braucht ES Glück?
Wozu braucht ES Hoffnung?
Wozu braucht ES ein JA?

Anonym hat gesagt…

Keine Ahnung, wer oder was "Es" ist... #+"§~+*
"Es" "braucht" vermutlich gar nichts.

-> Ich brauche (mein) Ja um "Es" zu erfahren.

JA!

Barbara

Anonym hat gesagt…

Zu Alles und Nichts:

hier aus dem Abspann des Filmes " Die Stille nach dem Schuß" ( RAF ) von Volker Schlöndorf


"Alles ist so gewesen.
Nichts war genau so."

Bingo Bongo hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

@ Bingo, Bongo, Bingobongo:
Sah es im Kontext deiner (vermuteten) Klone. Sorry, falls verkehrt. Wer richtig gesehen werden will, muss sich eben deutlich zeigen... ;-)

Barbara (!)

Ingrid hat gesagt…

Lieber Manfred,

:-) --- nun, das weiß ich doch längst.
Deshalb komme ich ja nur gelegentlich vorbei und werde es auch weiterhin so machen, das werden die "Plöpper" schon aushalten.
Aber wir wollen doch nicht vergessen: einer von denen, denen ich "etwas sagen wollte", bist schließlich Du... :-)

Übrigens, aus der PhdF (S 176):
"... Wer im Augenblicke gescheiterter Hoffnungen ausruft: Ich habe das Meinige getan! ist ein Beweisobjekt für diese Behauptung. Das beseligende Gefühl, nach Kräften das Beste gewollt zu haben, übersehen diejenigen, welche an jedes nichterfüllte Begehren die Behauptung knüpfen, daß nicht nur allein die Freude an der Erfüllung ausgeblieben, sondern auch der Genuß des Begehrens selbst zerstört ist."

Deshalb ende ich nicht mit ":-(", sondern mit ":-)" --- ha, auf diese Weise würde ich möglicherweise nicht einmal durchfallen bei Sebastians "Anthroposophenprüfung"...

:-)
Ganz liebe Grüße
Ingrid

manroe hat gesagt…

Liebe Ingrid,

ich meine ein :( nicht persönlich, sondern als Tatsache und statt genauerer Beschreibungen. Und auch Dein Zitat bezieht sich auf einen persönlichen Werdegang und verstehe daher nicht, was Du mir damit sagen willst, zumindest in diesem Kontext hier und was hier geschrieben stand, oder noch zurückgenommener, was ich (be)schrieb. Ansonsten möchte ich nicht um drei Ecken vermuten, oder mit meiner Phantasie - eine Aussage betreffend - arbeiten müssen, ich bevorzuge dann die direkte Formulierung. Und was Prüfungen betrifft, liebe Ingrid, wenn sie wirksam sein sollen, dann wird man nicht darum herumkommen können sie vor sich selbst abzulegen.

Ansonsten ändert sich nichts an meinen Darstellungen, ich habe sie lange Jahre geprüft. :))

ganz herzlich
Manfred

manroe hat gesagt…

Liebe Monika,

Wozu braucht es Kummer?
Wozu braucht es schlechter?
Wozu braucht es Glück?
Wozu braucht es Hoffnung?
Wozu braucht es ein Ja?

Wozu braucht ES Kummer?
Wozu braucht ES schlechter?
Wozu braucht ES Glück?
Wozu braucht ES Hoffnung?
Wozu braucht ES ein JA?

Siehst Du das wirklich so? Ich glaube, dass die letzten 5 Zeilen mit dem grossen "ES" es an das kleine "es" vermitteln. Das kleine "es" bedarf all dieser "Geschichten" ganz sicherlich! Im grossen "ES" da lebt es sicherlich nicht, dennoch kennt ES es! Warum wohl?!? Und ein kleines "es" sollte vorsichtig umgehen damit zu früh zu glauben ein "ES" zu sein. Es mag vielleicht "ES" verstehen, aber wirklich sein ist doch noch eine andere Geschichte.

Und wahres Glück ist doch ein Produkt, für ein "es", etwas Erworbenes, das muss erst mal integriert sein ins "es" auf dem Wege zum "ES". Und das wahre GLÜCK gibt es sicherlich, würde mich allerdings sofort verbrennen, würde ich direkt hineingehen können und ab hier dann haben wir den Weg eines zu Erreichenden. Ich kann doch nicht aus meinem "es" heraus gleich GLÜCKLICH sein! Da verwechselt man wohl Luzifer mit Christus. Zumindest wenn es um Wirklichkeiten geht und nicht nur um Texte, obgleich selbige die Pflastersteine für den Weg abgeben.

Und was hier so unter "Plöpp" kursiert ist zwar ein echtes und wahres Erleben, aber bestenfalls ein Beginn oder vielleicht auch eine Voraussetzung um überhaupt... aber eben ein Beginn. Wenn man bei diesem grandiosen Erlebnis stehenbleibt und sich im Sonnen sonnt, dann sollte man sich rechtzeitig eincremen lassen.

Gruss
Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Schön beschrieben, mein erstes Lächeln heute Morgen geht an Dich! : )

(Bin grad aufgestanden).

(*o*)

manroe hat gesagt…

Na das freut mich aber, zumal es grad regnet :))

MonikaMaria hat gesagt…

und bei uns lacht die Sonne! : )
Aber Regen wäre dringend nötig für meinen Garten....

manroe hat gesagt…

Ich schick ma was rüber :)

Ingrid hat gesagt…

Lieber Manfred,

"...und verstehe daher nicht, was Du mir damit sagen willst, ..."
Oh. Bitte nichts "hineingeheimnissen". Ich wollte einfach sagen: wenn auch nur einer hier ist, dem diese Schmetterlings-Geschichte etwas sagt, dann ist es doch genug... Und aus Deiner Antwort meinte ich herauszulesen, daß Dir diese Geschichte etwas sagt. Meiner Freude darüber habe ich Ausdruck verliehen.
Das bedeutet doch nicht, daß ich Dich oder etwas von dem, was Du gesagt hast, dadurch irgendwie "verbessern" oder sonstwie "verändern" oder gar Dich "therapieren" ;) wollte... nein, wirklich nicht.

"... Und dieses Nicht-Wollen ist, so könnte man sagen ebenfalls ein Kokon, allerdings einer, den die Träger nicht erleben (wollen)."
Nun - wenn es wirklich so ist, dann ist das ein Ausdruck der persönlichen Freiheit derer, die lieber drinbleiben wollen in einem solchen "Kokon". Ist natürlich in Ordnung. (Wie schon öfters gesagt: ich sehe allerdings nicht, was eine solche Einstellung mit "Anthroposophie" zu tun haben sollte.)

So, und nun verabschiede ich mich wieder für eine Weile.
Mit einem herzlichen Gruß
Ingrid

Felix Hau hat gesagt…

Lieber Manfred,

Und was hier so unter "Plöpp" kursiert ist zwar ein echtes und wahres Erleben, aber bestenfalls ein Beginn oder vielleicht auch eine Voraussetzung um überhaupt...

Ja ...? Um überhaupt ... *was* ?

Wenn man bei diesem grandiosen Erlebnis stehenbleibt und sich im Sonnen sonnt, dann sollte man sich rechtzeitig eincremen lassen.

Warum?

Herzlich,
Felix

Anonym hat gesagt…

:D klingt ja gaaaanz toll und gut alles! aber ich bin nicht für "plöpp" und glück aus heiterem himmel...da gehört schon immer ne dosis lsd dazu!!!

probierts doch aus dann könnt ihr euch eure diskussion sparen und seid einfach glücklich! 7 € und ihr spart euch die gruppenerleuchtung! dann müsst ihr eure wertvolle zufriedene/ erleuchtete zeit nicht im internet verschwenden!
denkt doch DA mal drüber nach! alle die sich hier so aufplustern mit "ich weiß ja alles und erleuchte mich selbst im kurs^^" ihr seid nicht besser als andere sogar schlimmer---weil ihr euch nicht mehr hinterfragt! sonst wärt ihr ziemlich leise! und ihr würdet euch fragen müssen was euch eigentlich treibt den ganzen tag hier rum zu hängen und lehrer zu spielen und euch gegenseitig zu übertrumpfen und son mist!

schönen tag noch! und JA ich war waldorfschülerin! :D