Samstag, 29. August 2009

HeldenMeditationen

"Unsere tiefste Angst ist nicht, daß wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, daß wir unermeßlich mächtig sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit."
(Marianne Williamson)

"Ein erwachter, weiser Mensch ist keine seltsame Ausnahmeerscheinung, alleine in einer Höhle in Indien lebend oder in Tibet auf einem Berggipfel thronend.
WILBER
Der erwachte Weise - oder einfach der erwachte Mensch - ist in Wirklichkeit die Natur unseres eigenen Bewusstseins in seinen tiefsten Formen und höchsten Wellen, selbst hier und jetzt.

Das zu erkennen und zu verwirklichen, ist Ziel der Integralen Lebenspraxis."
(Ken Wilber)
HELD
WILBER
"Du willst ein Held sein Dann tritt' für die Welt ein
und lass' die Liebe wieder Spiegel deines Selbst sein -
Knie nieder und danke der Welt, dass sie dir ein Zuhause gibt
und dich am Leben hält.
Und dann erhebe dich Nutze deine Macht gut Nimm' die Lektion des Lebens in Demut"
(Thomas D)
THOMAS D
THOMAS D
"Wenn du es wagst, das Banner der Erleuchtung hochzuhalten, wirst du von allen Seiten angegriffen werden.
HELD
Aus dem Inneren wirst du von deinem eigenen Verstand angegriffen werden und von außen wird der Verstand der anderen dich angreifen.
held
Jeder, der es wagt unwillkürlichen Erfolg damit zu haben, stellt eine riesige Bedrohung dar.
rudolf steiner
Damit die wahre Freiheit in dir überlebt, gilt es, dich dafür einzusetzen. Du musst gleichzeitig und ständig in jeder Hand ein Schwert führen, eins für deinen eigenen Verstand und das andere für den der Umgebung.
licht
Du musst bereit sein, sie zu verwenden. Jeder, der wahrhaftig frei sein möchte, muss bereit sein, allein in der Wahrheit zu stehen."
(Andrew Cohen)
allCOHEN
Der Mensch ist so groß wie das Weltenall.
Seine Gedanken sind so weit wie das Licht, seine Gefühle sind so weit wie die Wärme,
sein Wollen ist so weit wie die Luft.
(Rudolf Steiner)
steiner
STEINER
ICH BIN in Weltenweiten -
und weit ist das eigene Sein -
Mein Auge ist der Himmelsraum -
Und der Lebensfäden(Nerven)Ende -
das sind die Sterne -
Die Sterne in meinem Weltenauge -
und meine Pupille ist der Mond -
Ich sehe - Ich sehe das Firmament -
Und ein Punkt -
ist das Firmament
Das Firmament ist meine Seele -
Meine Ich-tragende Seele."
(Rudolf Steiner)
JESUSJESUS
jesu
"ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben,
niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
ICH BIN nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert"
(Jesus Christus)
JESUS
JESUS
(The doors)

Kommentare:

Ulrike hat gesagt…

Das obige Zitat ist nicht von Marianne Williamson sondern von Nelson Mandela, wenn ich nicht sehr irre.

schönen Grusz
Ulrike Reisiger

Anonym hat gesagt…

Hallo Ulrike - ein bekanntes Missverständnis. Mandela hat es bekannt gemachtt, die Autorin ist MW.

Gruss

Anonym hat gesagt…

Na und?
Wer hat Marianne Wiliamson inspiriert?
Wer hat Nelson Mandela inspiriert?

Anonym hat gesagt…

Dann kann die WM ja beginnen.

Anonym hat gesagt…

Sebastian schreibt mit den Eiern. In der anthroposophischen Szene hingegen ist es üblich, mit den Eierstöcken zu schreiben, selbst wenn Mann keine hat.
F.M.

MonikaMaria hat gesagt…

Androgyn ist ALLES einfacher.

Anonym hat gesagt…

Held sein bedeutet, nicht zu fragen "warum ich" sondern zu gehen!

Helden hat gesagt…

wir brauchen sie

Thomas hat gesagt…

Andrew Cohen empfiehlt zwei Schwerter zu tragen.

Ich benötige nur ein Schwert in meiner Rechten - mein Denken.

Diese Empfehlung würde Rudolf Steiner auch geben. Und er würde noch empfehlen eine Rüstung anzulegen und in der Linken einen Schild zu halten.

Und mit diesem einen Schwert besiege ich meinen Verstand und den der Umgebung.

Ich finde das effizienter als bei Mr. Cohen.

Und, Herr Gronbach, jetzt haue ich Ihnen mal so richtig auf Ihre Rüstung drauf, dass es nur so scheppert (weh tun soll es natürlich nicht).
- Haben Sie es gehört? Vielleicht hilft es beim Erwachen.

Anonym hat gesagt…

Süß, wie der Thomas auch mal versucht, mit den Eiern zu schreiben. Goldige Eier sind das.

Thomas hat gesagt…

Hallo Anonym

Was hat Columbus mit dem Ei gemacht?

Anonym hat gesagt…

@MM:

"Androgyn ist ALLES einfacher."
Auch ficken?

Thomas hat gesagt…

@ Anonym

Sind Sie bei Felix Hau (der von info3) in die Lehre gegangen?
Der benutzt nämlich gerne so deftige Ausdrücke.

MonikaMaria hat gesagt…

@Anonym
Gröhl !!!!!!!!!

Anonym hat gesagt…

@Thomas

Ficken IST deftig. Das ist ja das schöne am Ficken. Oder warum ficken Sie?

MonikaMaria hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
MonikaMaria hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Anonym hat gesagt…

save your time for better things and watch some porn!

Anonym hat gesagt…

Schuster bleib bei deinem Leisten ist keine Entwicklung.

Thomas hat gesagt…

Anonym, ich nenn Sie mal Felix. Das finde ich passend.

Herr Gronbach, können Sie vielleicht die Frage von Felix beantworten? Ich fühle mich da überfordert.

Übrigens, ab einem gewissen Alter hat man an bestimmten Dingen nicht mehr so viel Interesse. Na ja, Hauptsache mal darüber gesprochen.

Anonym hat gesagt…

Na, gut angekommen?
Gruß Strandburg

Thomas hat gesagt…

Für Anonym hab ich bei "Steiner& Wilber PLUS: Tai Chi" noch einen Kommentar beigefügt.

Bestimmt auch interessant für manroe und MM (natürlich nicht nur).

manroe hat gesagt…

Es scheint doch zu stimmen, am Wochenende ist Freigang, das erhellt so manches.

Anonym hat gesagt…

"Übrigens, ab einem gewissen Alter hat man an bestimmten Dingen nicht mehr so viel Interesse."

Ogottogottogottogott.
Zum Teufel mit Ihnen.

manroe hat gesagt…

Warum wurde dieser ogottogott-Kommentar nicht gelöscht? Das geht doch! Wenn ein solches Wesen hier sich äußert, dann sollte man als Menschenfreund handeln!

Manfred

Thomas hat gesagt…

Felix, Sie wünschen mich zum Teufel.

Warum?
Sind Sie schon dort?

Thomas (der es immer noch WISSEN will) hat gesagt…

Herr Gronbach, sind Sie ein Menschenfreund?

Sie freuen sich doch über jeden Kommentar, wie Sie mal hier schrieben.

Freuen Sie sich auch über solche Kommentare?

manroe hat gesagt…

Lieber Sebastian,

ich habe soeben damit begonnen, ja, erst jetzt, durch Zufall, mehr oder weniger, in Deinem Buch zu lesen und neben Dir auf Deinem blauen Sofa Platz zu nehmen und dem alten Thor und seinem Stahlbauer zu lauschen, den Fragen Deines tollen Sohnes und Deinen wirklichen Begegnungen mit ihm in dem einzig wahren Raum, den alle Menschen betreten sollten! "Im Denken sehend werden", Du beschreibst aus ihm heraus und sprichst hinein in eine Dunkelheit, die es zu belichten gilt.

Ich wünsche Dir, daß aus der Bresche, die Du bei Deiner Klausur mit der AG "schlägst", eine Tür wird, an der man nicht mehr die "blaue Karte" wird vorzeigen müssen, sondern stattdessen sich traut sich in die Augen zu schauen, um erkennen und erleben zu können, wie es dem anderen gerade geht, wo er ist, wo er hinmöchte, was ihn hindert, warum er sich nicht traut, man miteinander sich wirklich aus-tauscht und bereichert.

Manfred

Thomas hat gesagt…

manroe schreibt:

"... man miteinander sich wirklich aus-tauscht und bereichert."

Genau das tut Herr Gronbach doch überhaupt nicht.
Er tauscht nicht aus, er gibt nur das Seinige AB und "WILL" (wie oft ist das hier zu lesen), dass andere es aufnehmen. Er fühlt sich dort, wo alle anderen noch hin müssen.

Hat er sich hier schon einmal auf einen Austausch eingelassen?

Er schreibt seine posts - einen nach dem anderen. Was in dem Paralleluniversum (sprich Kommentare)sich abspielt, das übergeht er schlicht.

Wenn er durch die Bresche geht, die er geschlagen hat, dann stürzt das ganze Haus zusammen.
Und ich sehe ihn in den Trümmern stehen und sagen: Werft die alten Steine weg - ich habe neue und damit könnt ihr ein modernes, zeitgemäßes, integrales Haus bauen.
Und mich dürft ihr dann zum Herrn des Hauses machen.

manroe hat gesagt…

Tja, lieber Thomas, das kann ich wirklich gut verstehen, wirklich und ich ertappe mich so manches Mal bei ähnlichen Benennungen, insbesondere bei einigen WIE´s, die ich persönlich anders gebracht hätte, aber das ist doch zunächst einmal ok so und Sie meinen ja auch anderes, ich denke ich verstehe Sie schon.

Ich frage mich das zur Frage stehende wirklich in möglichst tiefe Schichten hinein mit dem Versuch, möglichst weit nach vorne zu blicken statt, wie so manche, einfach mal so die Gegnwart zu propagieren, einfach mal so geniessen, einfach mal so, eigentlich völlig gedankenlos, alles easy, bis hin zu Leichtfertigkeiten "Anthroposophie sei Maya".

Daß etwas aufgebrochen werden muß, geändert werden muß, neu anzuschauen ist, denkerisch anzuschauen ist, Werte neu platziert und interpretiert werden müssen, das ist doch ok?

Und wie muß man da vorgehen? Es sind so unendlich viele Versuche zuvor unterbunden und falsch dargestellt worden. Man hat Großes versäumt durch Beharren-Wollen, durch Ansichten von "Machthabern" und steht inzwischen vor einem klaffenden geistigen Loch, geschaffen durch Dornacher Maßregeln, zumindest durch deren Interpretationen eines durch Menschen zu gehenden Weges, die offensichtlich an den meisten vorbei gegangen sind. (sehe ich so und habe es auch erlebt).

Ich habe eher die Befürchtung, daß andere das durch Hernn Gronbach geschaffene Loch zum geistigen Atmen für sich nutzen werden als er selbst.

Ich meine da ein gewisses recht ungeduldiges Schnaufen und Scharren im Hintergrund zu vernehmen, getragen von einer harten Gier, wegen derer ist mir schon bange.

Und dennoch, dieses Loch muss "leider" etwas leidvoll sein, damit Lebenswasser nachfliessen kann, weil man ansonsten im alten Staub erstickt. Und daß dem so ist, haben wir Dornacher Machthabern und deren "Vollstreckern" zu verdanken, einigen oder vielen Anthroposophen halt, die viel zu lange mit der Schläfrigkeit der Menschen gerechnet haben - und falsch, wie man jetzt ja sieht. Und wiederum: Anthroposophen und Anthroposophie unterscheiden lernen, erkennend!!!

Und daß man einfach nur die alten Steine wegwirft, ich werde mich lautstark dafür einsetzen, daß dem nicht so wird. Man wird selektieren müssen, denke ich, auswählen, alten Putz abschlagen... Und ich denke, heutzutage ist es besser Aussagen zu korrigieren, statt Menschen zu beurteilen, das gehört mit zu diesem Weg.

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

@Thomas
«Sebastian» beantwortet sehr viele Kommentare. Muss er als «Sebastian» antworten??

Wie wichtig ist Dir Felix?
Angekommen im EINEN BEOBACHTER ist Dir Felix völlig Wurscht, weil Du in Felix Dich selber erkennen wirst.

Ich meine jetzt keinen «Psychokram».
Erlöse «Felix» in Dir. Felix, der Glückliche.
Erkenne dies und sei glücklich.

(*o*)

@Manfred
Vom 17.-20. September bin ich an der Onkologie-Tagung in Dornach.
Freue mich, nach fast 20 Jahren wieder an einer Tagung teilzunehmen. Das letzte Mal waren es die Mysteriendramen. :-)

manroe hat gesagt…

@Monika

... saug´es auf, ich wünsche Dir tiefe Einblicke und hoffe auf einen kleinen Bericht?

Thomas hat gesagt…

Manfred,
daß etwas aufgebrochen werden muß, geändert werden muß, neu anzuschauen ist, denkerisch anzuschauen ist, Werte neu plaziert und interpretiert werden müssen, das ist ok?

Thomas hat gesagt…

@ MonikaMaria

Wie kann ich glücklich sein,
wenn Du nicht glücklich bist,
Du Welt voll Harm und Pein.

(Wie oft mein schwaches Herz
auch Dein in Deiner Not vergißt)

(Christian Morgenstern; frei geschrieben)


Einzelne Eigenschaften von mir kann ich oft im Gegenüber besser erkennen als bei mir selbst. Aber mich, als Ganzes, das nicht. Ich bin ein eigenständiges Ganzes und mein (oft völlig anderes) Gegenüber auch. Gemeinsam sind wir in dem großen Welt-Ganzen.

Und Felix ist mir nicht "Wurscht". Und das, was er schreibt nochmal nicht.

MonikaMaria hat gesagt…

@Thomas
Wieviele Kompromisse musste Steiner machen, weil er nicht verstanden worden ist?

Diese Kompromisse müssen aufgebrochen, geändert, neu angeschaut usw.. und seinen «Essenzen» wieder zugefügt werden. Allein, wenn ich «Waldorfschule» betrachte .... aua. Was ist daraus gemacht worden?

Wer «Steiner» wirklich erfasst hat, der führt auf die Essenzen zurück. Die ESSENZEN sind nicht mehr «Steiner».

Aber: Steiner hat mir NACH HAUSE geholfen. Von ganzem Herzen DANKE. Und ich werde mich weiter auch von ihm «bewegen» lassen.

MonikaMaria hat gesagt…

@Thomas
Und Felix ist mir nicht "Wurscht". Und das, was er schreibt nochmal nicht.

Ich verstehe, was Du meinst.
Liegt noch was dazwischen. Inter-essere.

:-)

Krieger des Lichts hat gesagt…

THOMAS SCHREIBT:

"Genau das tut Herr Gronbach doch überhaupt nicht.
Er tauscht nicht aus...Hat er sich hier schon einmal auf einen Austausch eingelassen?"

Lieber Herr Thomas,
Ich mag, was Sie hier machen. Herr Gronbach geht seines Weges und Sie springen immer vor ihn und sagen: "Bleib stehen und sprich mit mir". Sie brüllen, argumentieren, schlagen ihn. Und Gronbach tut, was Sie furchtbar ärgert und Sie anklagen.

Er geht weiter.

Ich mag das. Er tut was er sagt. Und vor langer Zeit hat er einmal beschrieben warum er so ist - und jetzt lebt er es. Gronbach schrieb bei AnthroNRW:

"Niemand kann gegen den Krieger des Lichts kämpfen, wenn der Krieger des Lichts das nicht will -

Seine Feinde wählt er sich selbst.

Und von einem lässt er sich nie, nie leiten: Von Hass. Wenn Hass in seine Seele zieht, wenn Dunkelheit sein Licht verhüllt, dann lässt er alle Waffen fallen und zieht sich zum Gebet zurück.

Wer mit ihm kämpft sucht ihn und wer ihn sucht sucht am Ende nur eines: Die eigene, totale Niederlage. Nur so machen sich seine Feinde, durch IHN, selber zum Krieger des Lichts. Darum wirkt der Krieger des Lichts manchmal gnadenlos. Es ist eine gnadenlose Gnade. Seine Gnadenlosigkeit ist die letzte Hoffnung seiner Feinde.

Etwas in seinen Feinden ist aus Licht und dieses Licht treibt sie zu ihm. Er lässt sich nicht provozieren, er hat ein Schicksal, das es zu erfüllen gilt. Er gibt allen die Zeit die sie brauchen, um ihre Taten zu rechtfertigen."

Soweit Gronbach.

Was glaben Sie - wieviel Kraft es benötigt (oder eben einfach nur Gelassenheit) NICHT auf alle Argumente, Angriffe, Verfluchungen oder Herausforderungen einzugehen?

Und bitte verstehen Sie einmal, dass Gronbach ihnen jederzeit Rede und Antwort gibt. Zu seinen Bedingungen. In Vorträgen, Seminaren und öffentlichen Veranstaltungen, die SIE entweder besuchen können, oder eben auch erschaffen können.

Laden Sie ihn ein. Bauen Sie ein würdiges Feld, zeigen Sie sich. Legen Sie die Maske der Anonymität ab. Wagen Sie es, nicht nur Ihr Wort neben seines zu stellen...Stellen SIE sich als Mensch neben ihn.

Ist es Ihnen wirklich wichtig? Dann machen Sie diesen Schritt ins Licht. Ist es ihnen nicht wichtig, warum sollte Gronbach dann ihnen antworten?

Zeigen Sie, dass Ihnen Anthroposophie so wichtig ist, dass Sie ihre Anonymität aufgeben.
Legen Sie ihre Persönlichkeit neben ihr Wort in die Waagschale.
Verstehen Sie sein Schweigen als Lektion.

Ich verstehe es so und mich hat es geheilt.

In Dankbarkeit für Ihre Angriffe und seine Nicht-Verteidigung.

A.N. Bauernfeind

MonikaMaria hat gesagt…

Schön beschrieben. Danke. Gilt für jeden «Namen».

Anonym hat gesagt…

"Felix, Sie wünschen mich zum Teufel.

Warum?
Sind Sie schon dort?"

Ja, Sie unfassbarer Miesepeter. Und ich wünsche Ihnen wirklich von Herzen hinzuzustoßen. Es ist überaus lustig hier.
Entbinden Sie sich mal versuchsweise aus dem selbstgeflochtenen Korsett, stehen Sie von der Bahre auf, die Sie für Ihren biographischen Weg halten und blicken Sie vom Gipfel, auf dem Sie sich nun stehend wiederfinden, auf diese wunderbare Landschaft mit all ihren exotischen Erscheinungen, herausfordernden Versuchungen und lustvollen Eigenheiten. Sie nennt sich "Leben" und es gibt da unten wirklich teuflisch viel Großartiges zu entdecken.


P.S.: Ich hätte noch vor fünf Jahren - obwohl auch da schon mit Wirklichkeitsschocks in reicher Zahl gesegnet - sicherlich noch bestritten, dass irgendein Anthroposoph sich mit dem Teufel erschrecken lässt. Inzwischen sammle ich solcherlei Unglaublichkeiten in einem eigens eingerichteten Kuriositäten-Kabinett.

manroe hat gesagt…

Hehh, "Feelix", warumm?? Ich müßte dann doch fairerweise auch meine Dresche bekommen. Wenn man jemanden vergraulen will, weil er was anders sieht... wäre es da nicht angebrachter, bei Deinem Sprachtalent, ein besser angepasstes Geleitbild zu generieren?

MonikaMaria hat gesagt…

@ Anonym, (der Glückliche)
Ich kann verstehen, was Du meinst. Gutes Trainingslager. : )

Anonym hat gesagt…

"Ich müßte dann doch fairerweise auch meine Dresche bekommen."

Stimmt.
Ich bin aber nicht fair.

"Wenn man jemanden vergraulen will..."

Ich will niemanden vergraulen.

Anonym hat gesagt…

@ MonikaMaria: ;-)!

BURGHARD hat gesagt…

Heute 6.14 - Kommentar zu „Geistiges Fremdgehen oder freies Geistesleben" von S. Gronbach.

Manfred schreibt: „Friede auf Erden denen, die eines guten Willens sind. In der Hoffnung, daß jene sich auch äußern werden!“ Nun, ob ich im Folgenden aus gutem Willen handle, daß laß ich mal offen.
Warum? Als eine vorläufige Sicht meinerseits mal so. Jeder Mensch ist ein „Eigner“des Willens. Dadurch, das er ein Eigner des Willens ist, empfindet er sich in
Willensfreiheit. Wie Jemand aus seiner Willensfreiheit handelt, das ist ganz allein seine
Angelegenheit. Es ist eben „sein“ freier Wille. Das nenne ich „Eigenwille“.
Jeder eigenwillige Mensch, er ist zudem Träger von Eigenschaften. Auch die kann man sich zu Eigen machen. Geschieht das, dann entsteht dadurch ein Bund von Eigenwille und Eigenschaften. Das nenne ich dann „Egoismus“. Dabei ist dann „der“ freie Wille
gebunden, nahezu gefesselt an die Eigenschaften lediglich „eines“ Eigners des Willens.

Ich frage mich, wie wird aus freiem Willen „guter“ Wille? Meines vorläufigen Erachtens dadurch, daß der „Eigenwille“ bedingungslos, nahezu als ein Geschenk, dafür zur Verfügung gestellt wird, das über die „eigenen“ Eigenschaften hinaus, auch die Eigenschaften anderer Geschehnisse, in Willensfreiheit, sich darleben können. Dadurch werden andere Geschehnisse ebenso zu „ Eignern“ des Willens. Sind diese „Geschehnisse“ andere Menschen, bleibt noch offen, ob sie das „Geschenk“ an ihre „Eigenschaften“ binden, oder ob sie es ebenso selbst an Anderes „weiterreichen“. Eben so, wie sie es empfangen konnten.

Im Kommentarbereich zu dem Text „Deine wahre Freiheit“ von S. Gronbach, da sehe ich
einen „spannenden“ Vorgang im Dialog von „Anonym“ mit Manfred

Bei spannend schaue ich auf, die für eine „Brücke“ erforderliche Spannung erzeugen.
Welche Brücke? Für die Brücke, die vom WIE der, durch Manfred anschaulich beschriebenen Meditation, einen Übergang bildet zu dem, in WAS man, unter Aufrechterhaltung des durch
Meditation erzeugten, eintritt.

So verstehe jedenfalls ich die Frage von „Anonym“, wenn er schreibt: „Die Frage ist: WAS willst Du ( Manfred ) denn wirklich?“ Ich nehme an, mit „die Frage“, da meint „Anonym“, nicht allein er fragt sich das, sondern, das ist doch dann die Frage.
Denn, ebenso wie beim Willen, so kann man sich auch noch zu einem „Eigner“ der Meditation machen, indem man lediglich „sie“ genießt. Aber, Meditation, sie ist Eröffner eines „Freiraumes“ für ANDERES. Damit sehe ich nicht Manfreds Schilderung in Frage gestellt, sondern die Frage danach,
für welche Vorgänge eine Handlung aus gutem Willen Raum eröffnet.

Es grüßt Burghard

MonikaMaria hat gesagt…

Womit identifiziere ich mich, wenn «ich» «fair» behandelt werden will?

Also, ich will nicht fair behandelt werden! Wenn´s weh tut, mich ärgert .... dann weiß ich genau: Yes, dein altes Ego hat dich wieder. Gutes Training. Was ich mir dann sage: Ego, willkommen im Trainingslager. Keiner ist für dein Wohlbefinden verantwortlich.

Nur einer kann für Dich glücklich sein – ich lach mich schlapp – gerade hatte eine Taste geblockt: mmmmmm. OK, wollte «ich» doch schreiben.

manroe hat gesagt…

MONIKA!! Ich wollte zum Schutze eines anderen "fair behandelt" werden und damit etwas zum Ausdruck bringen, kannst Du Dir das auch vorstellen? Immer gleich diese fast schon spontan raussprudelnden Ego-Therapien. -

Ich habe verstanden, was "FELIX" antwortet und ich glaube ihm sogar, dass er niemanden rausekeln will.

Monika, überprüf doch bitte mal, ob Du eine Instanz in Dir erkennst, die irgendwie auf "Größe" reagiert und daraus resultierend generierend... ;))

Anonym hat gesagt…

monika und manfred, ihr beiden verbündeten hobby-psychologen!
euer endlos phillosophieren mag euch zwar gegenseitige bestätigung und ein zufreidenes ego geben, von außen betrachtet nervt es aber sehr.

verabredet euch doch zum kaffee und tauscht dort eure bedürftigkeiten aus, ein leben aushalb dieses blogs scheint ihr ohnehin nicht zu führen.

manfred, es ist peinlich ihre versuche zu sehen sich bei sebastian gronbach einzuschmeicheln! sie sind wie ein lästiger parasit, sehr aufdringlich und doch zu nahe kommend. da hilft nur wikliche vorsicht und insektenspray.

"Lieber Sebastian,

ich habe soeben damit begonnen, ja, erst jetzt, durch Zufall, mehr oder weniger, in Deinem Buch zu lesen und neben Dir auf Deinem blauen Sofa Platz zu nehmen und dem alten Thor und seinem Stahlbauer zu lauschen, den Fragen Deines tollen Sohnes und Deinen wirklichen Begegnungen mit ihm in dem einzig wahren Raum, den alle Menschen betreten sollten! "Im Denken sehend werden", Du beschreibst aus ihm heraus und sprichst hinein in eine Dunkelheit, die es zu belichten gilt.

Ich wünsche Dir, daß aus der Bresche, die Du bei Deiner Klausur mit der AG "schlägst", eine Tür wird, an der man nicht mehr die "blaue Karte" wird vorzeigen müssen, sondern stattdessen sich traut sich in die Augen zu schauen, um erkennen und erleben zu können, wie es dem anderen gerade geht, wo er ist, wo er hinmöchte, was ihn hindert, warum er sich nicht traut, man miteinander sich wirklich aus-tauscht und bereichert.

Manfred"

Anonym hat gesagt…

Good bye und alles Gute Sebastian!
Eine interessante Erfahrung, wer und was sich alles von diesem blog angezogen fühlt!

Ich verstehe Sie, warum es wenig Sinn macht, zu den Beiträgen Stellung zu beziehen.

Auch die Dümmsten und Unbewußtesten sind letzlich unser eigenes Selbst und es gehört wohl dazu auch immer wieder damit konfrontiert zu sein - überall.
Abgrenzung so wichtig weil es sonst zu schmerzhaft ist!
Ich grüße Sie!

und ihr andern dumpfbacken viel spass noch bei dem philosophischen ergüssen !!! ;)


amen lol

MonikaMaria hat gesagt…

@Manfred
Monika, überprüf doch bitte mal, ob Du eine Instanz in Dir erkennst, die irgendwie auf "Größe" reagiert und daraus resultierend generierend... ;))
MM ist 1,70m «groß», zeigt der Maßstab.

@Anonym
Ich werde Monika grüßen, wenn sie vorbei kommt. Schlapplach!

MonikaMaria hat gesagt…

@Manfred
Immer gleich diese fast schon spontan raussprudelnden Ego-Therapien. -

Lies bitte meinen Text noch mal, ich habe nur von mir gesprochen, ganz egoistisch. Lach.

manroe hat gesagt…

Du bist egoistisch?? Mensch Monika, warum das denn?? :))

manroe hat gesagt…

@Burghard

"Wie Jemand aus seiner Willensfreiheit handelt, das ist ganz allein seine
Angelegenheit."


Tja, im egoistischen Sinne und rein "technisch" richtig, aber moralisch nicht unbedenklich, womit ein guter Wille "definiert" ;) wäre.

Sei gegrüßt
Manfred

Anonym hat gesagt…

Noch ein Nachtrag...
Abgrenzung ist wichtig wenn die Unbewußtheit im Außen sehr schmerzhaft ist.
Gleichzeitig fordert sie dazu auf das Herz noch weiter zu öffnen, noch mehr zu lernen den Schmerz willkommen zu heißen, zu lieben... und alles in dieser Liebe zu baden...
Wir sind also bewaffnet mit den zwei Schwertern und einem offenen Herzen.

Manfred, Monika und Sebastian und alle anederen blogger... ich liebe euch und wünsche euch Liebe

BURGHARD hat gesagt…

Manfred, mir ging es dabei weder um
eine "Definition" dessen ,was guter Wille ist, noch darum, Moral mit ins Spiel zu bringen. Es ging mir im "Eigentlichen" darum, die Frage von "Anonym", " W A S willst Du ( Manfred ) denn wirklich?",so einmal hinzustellen, wie sie mir, in meiner Betrachtungsweise,als förderlich für einen zu bildenden Fragebogen, im Sinne von "Brücke" bauen, erscheint.

Es grüßt Burghard

Thomas hat gesagt…

@ Felix

"Unfassbarer Miesepeter" - Wieso?

Nur weil ich Herrn Gronbach versuche zu zeigen, dass seine Lehre keinen anthropsophischen Inhalt hat?

Die Vorstellungen aus der Anthroposophie von Karma, Reinkarnation, Denken, usw. kann ich bei ihm nicht finden. Will damit noch gar nicht sagen, dass diese Vorstellungen die einzig richtigen sind. Aber wenn er sich als Anthroposoph bezeichnet, dann sollten diese Inhalte auch von ihm so vertreten werden. Er hat ja noch nicht einmal die Philosophie der Freiheit verstanden. Er hat anscheinend auch zu Hause so ein Exemplar wie das von der Geschichte im neuen post. Da kann er ja seine eigene Philosophie rein schreiben.

Was er hat sind Zitate von Rudolf Steiner. Und die allein machen doch noch keinen anthroposophischen Inhalt.

Wenn er seine Lehrer für richtig hält, dann soll er ihr einen eigenen Namen geben - aber nicht Anthroposophie nennen.

Übrigens: Ich kann das, was mir das Leben so bietet durchaus genießen.

Und der Teufel ist übrigens auch ganz in meiner Nähe. Vielleicht sind wir da gar nicht so weit voneinander entfernt. Aber eine breite, tiefe Schlucht sehe ich schon noch zwischen uns.
Springen ist nicht drin.
Eine Brücke bauen? Noch möglich?

MonikaMaria hat gesagt…

@Anonym
... Gleichzeitig fordert sie dazu auf das Herz noch weiter zu öffnen, noch mehr zu lernen den Schmerz willkommen zu heißen, zu lieben...

Oh ja, das kenne «ich».
Ich liebe Dich auch. : )

Anonym hat gesagt…

"'Unfassbarer Miesepeter' - Wieso?"

Weil Sie beleidigt sind, wenn man Sie zum Teufel schickt. Das spricht bereits Bände.

"Eine Brücke bauen? Noch möglich?"

Ich weiß es nicht, aber ich glaube: nein.
Sie bleiben im Phrasenhaften, behaupten bestimmte Inhalte, die man vertreten müsse, um Anthroposoph zu sein (goddammit! Das ist doch keine Partei!) und sprechen Sebastian ab, die "Philosophie der Freiheit" verstanden zu haben.
Ich führe eine Strichliste der gängigsten Phrasen. Was meinen Sie, wieviele Striche es in der Spalte "Sie haben die Philosophie der Freiheit nicht richtig verstanden" gibt?
Ich glaube das ist die bärtigste aller ausgrenzenden Dummbeuteleien, die sich in Anthrohausen finden lassen.

Ich kann dieses saublöde und von jeglicher Reflexion unbeleckte Geblöke nicht mehr ertragen. Ich habe auch keinerlei Ambitionen mehr, auf diesen Mist irgendwie sachlich zu reagieren. Das ist kein Niveau, auf dem sich irgend etwas vernünftig besprechen lässt.

Meine Interpretation von Anthroposophie geht in drei Richtungen, die ich alle für gleichermaßen berechtigt halte:

Variante 1: Anthroposophie wird als inhaltsvoll verstanden. Dann besteht sie im Ausdruck der seelischen Innenwelterlebnisse eines einzelnen Menschen, Rudolf Steiners. Wir können uns dann damit befassen, Anthroposophie als Kunstwerk zu bewahren, die historischen Einrichtungen zu musealisieren und es vielleicht noch als abstrakte Anregung begreifen, um selbst kreativ zu werden.

Variante 2: Anthroposophie wird als Methode verstanden. Dann können Sie den ganzen Inhalt getrost vergessen; er will nur Beispiel sein, individueller Ausdruck eines über den gewöhnlichen Horizont hinausreichenden Erlebens. Sie ist dann eine Art Kreativitäts-Booster, eine unmittelbare Aufforderung Ketten zu sprengen, schöpferischer Teil der Welt zu werden und einen individuellen Sinnzusammenhang aller relevanten Phänomene herzustellen.

Variante 3: Anthroposophie wird als Weg verstanden. Dann will sie auf etwas *hinweisen*, das nicht mit den Wegweisern identisch ist. Das Wesentliche liegt nicht in den überreich ausstaffierten kosmologischen Gemälden, die Rudolf Steiner entworfen hat, sondern zum einen in dem, was durch die Aufnahme dieser schöpferischen Impulse im eigenen Erleben geschieht, zum anderen in dem Veranstaltungsziel - nämlich, den Einzelmenschen mit dem ihm innewohnenden und die gesamte Welt erst belebenden Urquell allen Seins auf eine Weise bekannt zu machen, die es ihm ermöglicht, aus dieser Quelle - also aus sich selbst - zu schöpfen.

Ich stimme im Übrigen vollkommen mit Christian Grauer überein (siehe aktuelle Ausgabe info3): Steiner war ein Genie, wenn er initiiert, losgetreten, angeregt, begeistert, motiviert hat; wenn er im Ungefähren, in der Skizze und an der Quelle blieb. Und er war - mit ein paar Ausnahmen - ein bisweilen schrecklicher Dilettant, wo er selbst realisiert, ausgebildet, Werk geschaffen, praktisch tätig geworden ist.

manroe hat gesagt…

"Und er war - mit ein paar Ausnahmen - ein bisweilen schrecklicher Dilettant, wo er selbst realisiert, ausgebildet, Werk geschaffen, praktisch tätig geworden ist."

Ein JEDES schöpferische Werk ist IMMER in seiner Geburtsphase unvollkommen, weil im Werden und absolut NEU. Der wahre Künstler ist in seiner schöpferischen Gegenwart IMMER ein Dilettant, ansonsten wäre er ein Produzent.

Wenn dann jemand schreibt und dazu sagt "schrecklicher Dilettant", dann ist ein solcher Jemand mit absoluter Sicherheit KEIN Künstler und somit mit seinen eigenen Worten zu ersticken. Denn er weiss nicht, was er sagt.

Oder man verhilft ihm zu der Erkenntnis, wenn er denn in seiner polternden Arroganz überhaupt will, daß recherchierte sogenannte "Richtigkeiten" nicht einfach nur mal so hingepfahlt gehören, nur weil einem ein entsprechender Sinn fehlt oder abhanden gekommen ist, oder es gerade chic ist, überheblich zu sein.

Und "Richtigkeiten" sind fast nie wahrhaft "richtig".

Mir ist die Bedeutung des Begriffs Dilettant bewusst und klar, aber eben auch die Wirkung seines Gebrauchs - und das sollte man auch berücksichtigen! Und da die schreibende Zunft über ein großes Vokabular verfügt und ebenfalls die Macht eines Wortes kennt, erlebe ich hier nichts Schönes.

Ich habe die aktuelle info3 nicht gelesen, brauche ich auch nicht, mir genügt obige sinngemäße Passage.

Der Falter schlüpft alleine, zum optimalen Zeitpunkt, es ist ihm nicht dienlich, ihn ins Licht zu ziehen.

Das soll hier auch kein Angriff sein, sondern eine Richtigstellung für mein positives Gemüt.

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

«ICH» fühle mich stets als Dilettantin, wenn ich künstlerisch tätig bin. Ich bin ständig im Werden, «es» ist nie fertig, manchmal ruht «es» und dann ergreife ich «es» neu, überdenke «es» neu, forme «es» um ....

Begeisterung der anderen für meine Arbeit irritiert «mich»: Fällt «dir» nicht noch was besseres ein – ein neues «Geschöpf» ....

Wer definiert, was dilettantisch ist? Die Praktiker?

Anonym hat gesagt…

Lieber Manfred,

in Ihrer Suche nach Schönem können wir uns treffen, denn darauf wollte ich mit dem Hinweis auf den Steiner'schen Dilettantismus verweisen. Seine Holzplastik ist gruselig, seine Bilder sind kitschig und ausdruckslos und seine Gedichte sind mit das Quälendste, was ich kenne. Nichts Schönes weit und breit. Er *konnte* es einfach nicht.

Hingegen sind seine während der Vorträge entstandenen Wandtafelskizzen großartig, die Ideen, die sich in den Werken Bahn brechen wollen, spannend und der Versuch einer Kosmogonie, die Mystik mit Ratio versöhnen will, bewundernswert.
Und wenn in unseren Zusammenhängen ein bisschen mehr Augenmerk auf das "hintergründig" Anregende, auf das Unfertige, auf das Prozessuale gelegt würde als auf das Konsumieren spiritueller Fertigsuppen nebst Rezept, hätte Anthroposophie gute Chancen zu überleben.

MonikaMaria hat gesagt…

..... Seine Holzplastik ist gruselig, seine Bilder sind kitschig und ausdruckslos und seine Gedichte sind mit das Quälendste, was ich kenne. Nichts Schönes weit und breit. Er *konnte* es einfach nicht ......

Ist Kunst zum Ausruhen da?

MonikaMaria hat gesagt…

Wer verteilt die Kathegorie *können*?

manroe hat gesagt…

"Wer definiert, was dilettantisch ist? Die Praktiker?"

Wenn überhaupt, dann ja. Eigentlich, so denke ich, niemand, oder die oder eine persönliche Erfahrung im Vorgang kreativen Tuns und das nennte sich dann anders.
Zumeist sind es immer die Benennungen derer von außen, den Geschichtsschreibern etc. -- ich denke man sollte da gar nichts definieren.


"Wer verteilt die Kathegorie *können*?" --- ebenso, Monika, so sehe ich das, erlebend.

"Und wenn in unseren Zusammenhängen ein bisschen mehr Augenmerk auf das "hintergründig" Anregende, auf das Unfertige, auf das Prozessuale gelegt würde als auf das Konsumieren spiritueller Fertigsuppen nebst Rezept, hätte Anthroposophie gute Chancen zu überleben."

-- Ja, sehe ich auch so, also dann lieber hinweisend, aufzeigend statt benennend oder definierend gar -- und -- würdigend.

Manfred

manroe hat gesagt…

.. Seine Holzplastik ist gruselig, seine Bilder sind kitschig und ausdruckslos und seine Gedichte sind mit das Quälendste, was ich kenne. Nichts Schönes weit und breit. Er *konnte* es einfach nicht

Und wenn er gar keine Kunst machen wollte? Zumindest nicht eine solche herkömmlicher Art? Was war mit Beuys? Vielleicht sollte oder wollte hier auch jemand nur den künstlerischen Nordpol wieder einnorden? Sollte man zumindest offenlassen und aus persönlichem Geschmack oder entsprechender Ästhetik keine für eine Allgemeinheit gültigen Urteile prägen, zumindest nicht in eine sogenannte "Objektivität" hinein - und die gibt es ja, noch, in diesem Sinne.
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in Ihrer Suche nach Schönem können wir uns treffen, denn darauf wollte ich mit dem Hinweis auf den Steiner'schen Dilettantismus verweisen."

:)) --- tja, das Schöne ---

manroe hat gesagt…

... -- Ja, sehe ich auch so, also dann lieber hinweisend, aufzeigend statt benennend oder definierend gar -- und -- würdigend."

Liesse sich "integral" ;) würdigen, also irgendwie zeitgemäss? Ähnlich dem, wenn man eine Plastik einweiht und die Verhüllung runterzieht? Aufzeigend, transparentierend, geistig durchsichtig machen - aber aufhören, Urteile zu prägen, die machen unfrei.

Thomas hat gesagt…

@ Felix

Ich bin nicht beleidigt.
Und Brücken bauen ist doch eine schöne Sache.
Mal kurz was persönliches. Ich komme mit meinem Fahrrad öfters an einer Betonbrücke vorbei, die neu gebaut wird. Eine alte wurde zuvor abgerissen und vorhandene alte Fundamente und Brückenpfeiler werden für die neue Brücke benutzt.
Sie wächst ganz langsam ...
... ist doch ein schönes Bild - und aus der Realität.

So lange Sie es nur "glauben", dass es nicht mehr geht, besteht ja immer noch Hoffnung.

Ich werde Ihren Kommentar mal in Ruhe durchlesen und dann etwas schreiben.

Ich sehe da schon einige Steine um damit an der Brücke zu bauen. Das halte ich für sinnvoller, als mit den Steinen in der Gegend herum zu schmeißen. (Könnte ja jemanden verletzen.)

Anonym hat gesagt…

Hey Thomas, wie klappts denn bei Dir, mit den Nebenübungen?

Anonym hat gesagt…

Letzes Jahr um diese Zeit wurde sich hier noch nicht so um Gehör gedrängelt..WARUM NICHT?

Anonym hat gesagt…

Sach mal