Dienstag, 1. September 2009

Lebendig! Werden!

Wenn Du eine spirituelle Erfahrung gemacht hast, die Dich geöffnet hat und Dich ein Stück weiter und freier hat werden lassen, dann gibt es ein wunderschöne Methode, diese Erfahrung lebendig werden zu lassen. Sie ist sehr einfach – und wird doch herzlich wenig praktiziert.

Nimm diese Erfahrung und trage sie in irgendeine Dimension Deines Alltags. Versuche so spielerisch und zugleich so unbedingt aufrichtig wie nur irgend möglich, diese Erfahrung zu einer Praxis werden zu lassen.

Wenn Du also die unendliche Dimension Deiner inneren Weite erfahren hast, dann gehe sofort zu dem Typ der Dich schon immer geärgert hat und sei offenherzig und freundlich zu ihm.

Wenn Du die Erfahrung der tiefen Liebe gemacht hast, dann schreibe Deinem Vater oder Deiner Mutter einen kleinen Brief, eine sms oder eine Mail. Schreibe ihnen, dass Du sie liebst und dass sie eine tolle Mami ist, oder ein toller Papa.

Wenn Du die Erfahrung des Friedens gemacht hast. Wenn Du die Stimme der Stille in Dir vernommen hast, dann eröffne das Abendessen mit dem Satz: „Ein Moment der Stille“. Schließe genussvoll die Augen, atme dabei deutlich fühlbar den Frieden aus.

Was ich sagen will ist, dass Du Deine Erfahrungen teilen musst – aber nicht indem Du sie so erzählst, wie sie in Dir erschienen sind. Denn das wird meist niemand verstehen. Niemals wirst Du in Worte fassen können, was sich in Dir ereignet hat.

Wenn Du die Erfahrung gemacht hast, dass Glück Deine wahre Natur ist - dann gönne den Schweinen, Lämmchen und Fischen doch auch ihr Lebensglück und werde Vegetarier.

Innere Erfahrung soll in äusseres Verhalten transformiert werden - umgehend. Wie auch immer: Lass Deiner moralischen Intuition freien Lauf!

Dadurch wird sich alles ändern. Die ganze Kultur. Die Kultur der Herzen ist eine Kultur von Menschen, die ihre innersten Erfahrungen zum Leben erwecken.

Wenn Du die Erfahrung gemacht hast, wie EINFACH in Wirklichkeit alles ist - hör auf kompliziert in Deiner Beziehung zu sein.

Wenn Du die Erfahrung gemacht hast, wie ungeheuer tief die Liebe in jeder Deiner Körperzellen lebt - habe umwerfenden Sex und erfahre mit einem anderen Menschen, wie lebendig und voller Liebe Dein Körper wirklich ist.

Das ist ein künstlerischer Vorgang. Jeder Mensch hat kleine und große Erfahrungen – transformiere sie in Gesten, ein Lächeln, eine heroische Tat, edle Tugend oder guten Sex...oder einen Moment der Stille am Tisch mit Deinen Kindern.

Lass Spiritualität nicht in Dir allein sein, aber versuche sie auch nicht zu erklären, zu rechtfertigen oder theoretisch herzuleiten. Lebe sie auf Deine ART!
Nimm sie. Trage sie in Deinen Lebensalltag und beginne das soziale Kunstwerk. Jeder ist so ein Künstler.
Was Du dort in den Alltag und die Kultur bringst, das ist nichts weniger als das LEBEN selber. Denn welche spirituelle Erfahrung Du auch machst – es ist einfach immer das LEBEN. Das LEBEN ohne Gegenteil.

„Lebendig werdende Wissenschaft! Lebendig werdende Kunst! Lebendig werdende Religion! Das ist schließlich Erziehung, das ist schließlich Unterricht“ (Rudolf Steiner)


Spirituelle Erfahrungen können unser ganzes äusseres Leben radikal und nachhaltig verändern - wenn wir den Arsch hoch bekommen und der Welt authentisch zeigen, was sich in uns ereignet hat. ´´ben

„Wenn wir diese Verbindung in unserem eigenen Leben immer klarer erkennen, erweitert sich unser Verständnis von Spiritualität in dramatischer Weise und wird immer mehr Dimensionen des Lebens, der Welt und des ganzen Kosmos umfassen.“
Andrew Cohen

Jeff Koons, von dem das obige Bild ist, ist der Künstler, der diese Praxis am radikalsten praktiziert. Hier erklärt er sich.

Dazu wollen wir an diesem Wochenende inspirieren und uns inspirieren lassen:

"GEIST bewegt. Alles. – Mit Rudolf Steiner und Ken Wilber Dein ganzes Leben (r)evolutionieren.“

Michael Habecker (Integrale Spiritualität) Sebastian Gronbach (Anthroposophie), Stefan Stark (Tai Chi).

Von Freitag, 04.09, 16.00 Uhr, bis Samstag, 05.09. 13.00 Uhr. Ort: Haus der Anthroposophischen Gesellschaft - Kulturhaus OSKAR, Oskar-Hoffmann-Str. 25, 44789 Bochum. Teilnahmegebühr: 150,- Euro. Ermäßigt 125,- Euro. Anmeldung: sekretariat.gronbach@gmx.net

Kommentare:

lametta hat gesagt…

Das mag ich weiter tragen.
Danke sehr für einen eindringlichen "Auftrag" am Morgen.

Mal sehen, ob ich meinen "Arsch" heute genügend hoch bekomme.

LG
Stefanie

manroe hat gesagt…

Jeff Koons -- das sind tolle Worte, die er da gesprochen hat, aber dass seine "Werke" da, Kunst sein sollen, oder andersherum, dass so etwas tatsächlich als Kunst angenommen wird, ist für mich eine typisch amerikanische Faust, die in meinem Gesicht landet. Kitsch zum Glimmer-Kotz-Kitsch zu machen, das mag vielleicht eine "Kunst" sein, aber eigentlich eher eine geistige Frechheit, die einen selbigen auf ein Niveau heruntertrimmt, dass man lieber schon von kulturellem Mord sprechen sollte, statt von Kunst. Den "Mut" zu haben ein solches Zeugs derart aufzublasen und dann auch noch auf Hochglanz zu bringen zeugt meines Erachtens eher davon, das versucht wird den Wahnsinn gesellschaftsfähig zu machen und einen echten Kunstimpuls im Keime zu ersäufen. Und warum? Ihr Menschenpack, glaubt doch nicht im ernst, dass Grosses in euch steckt, sondern in Wahrheit glänzender Müll, begreift es endlich! Stümpert herum, kotzt euch aus und erklärt es zur Kunst, dann erfahrt ihr am eigenen Leibe, geistigen und seelischen Leibe eure wahre Natur - es lebe Amerika!!! Wenn ich bei einem agressiv werde, dann bei diesem Glanzgesicht! Da grinst mich eine verächtliche, tötende "Geistigkeit" an, dass ich mich ernsthaft frage, warum es Terror nur auf politischem und religiösem Gebiet gibt. Das läßt mich wirklich an der menschlichen Rasse zweifeln, ja, so ist es!

Manfred

manroe hat gesagt…

Wenn man von Anthroposophie spricht, wenn man zu verstehen versucht, was uns Menschen da entgegenleuchtet, ein Geschenk, eine Aufforderung, eine Möglichkeit, werdende Wahrheit, die es künstlerisch, kreativ, schöpferisch zu formen gilt, eine "Substanz" die uns unmanifestiert spiegelt, was wir wahrhaft sind, werdend, in diesem Sinne, dieser "Richtung", uns auffordert Mut zu haben, doch mal auszuprobieren, fass mich an, berühre mich, lass Dich berühren, inhaliere mich - WERDE! Das ist für mich das unaussprechliche Wort --------------!

UND, von hier aus betrachtet, und darum sollte man sich bemühen, es versuchen, da sieht dann das, was Anthroposophie ist, anders aus, wird anders besprochen und bezeichnet, als wenn man buchstabiert, von da draussen, dann liest man nämlich im Buche des Werdens. Und Lesende und Buchstabierende sollten Freunde werden und nicht Streitende, sondern sich Befragende Kultur-Schaffende.

In diesem Sinne
Manfred

lametta hat gesagt…

noch ein schöner Text, heute Morgen...unterschreibe ich hiermit.

LG
Stefanie

Jetzt aber ab zur Probe...bin ja spät dran:)

MonikaMaria hat gesagt…

Schön in Worte gefasst. Danke.


Was ist Kunst?
Für mich alles, was «mich» anregt. Egal wie.

Anonym hat gesagt…

Mit anderen Worten:
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

BURGHARD hat gesagt…

@Manfred

Manfred, eine gegriffene, eben begriffliche Zusammenschau dessen, worauf Du schaust,
sie würde Herrn Koons wiederum aus dem Äther der Kunst, in den er seine Kuckuckseier ablegt, herauskatapultieren. Einen anderen Weg sehe ich da nicht. Denn, diese Damen und Herren, sie arbeiten, wie die gesamte westliche Logenmafia, mit der Hegelschehen Dialektik.
Und die geht nun mal unmittelbar in den Äther. So ist das nun mal. Darin sehe ich wiederum eine Aufforderung und Herausforderung , a u c h auf der Ebene mitzuarbeiten.

Steiner sprach mal davon , wenn im Traumleben Skelette auftauchen, so sei das ganz gut,
das kann ein Zeichen für gutes Arbeiten, in der Philosophie der Freiheit, sein.

Bei einer anderen Gelegenheit sagte er im Blick darauf:
„Diese Bewegung wird in ihren tiefsten Teilen nicht durch diejenigen ihre Geltung in der
Welt erlangen, die nur die Tatsachen der höheren Welt hören wollen, sondern durch solche,
welche die Geduld besitzen, in eine Gedankentechnik einzudringen, die einen realen Grund
für ein wirklich gediegenes Arbeiten schafft, die ein SKELETT schafft für das Arbeiten in der
höheren Welt“ ( Rudolf Steiner )

Burghard

Anonym hat gesagt…

WAS VERFLUCHTE SCHEIßE HAT SICH DENN EREIGNET; WO SOLL ICH DENN NACH DEM AUSDRUCK SUCHEN?!

manroe hat gesagt…

WO SOLL ICH DENN NACH DEM AUSDRUCK SUCHEN?!

in der Klatonei, versuchs mal :)

Anonym hat gesagt…

Hallo Manferd, heute schon die Blumen gegossen?

manroe hat gesagt…

nee, noch nich, kommt aber wohl noch --

Anonym hat gesagt…

Heute trafen mich folgende Worte:

Wo Licht ist, muss kein Schatten sein. Schatten entsteht, wenn etwas, dass kein Licht ist, sich in das Licht stellt.


In einem meiner Profile gab ich bei den positiven /negativen Eigenschaften an:
Wo viel Licht da auch viel Schatten

Ich frage mich gerade,ob das Menschsein den Schatten wirft?
Ja ich sehe und fühle viel Licht in mir aber auch genau soviel Schatten...
Ich sehe einen Mörder und einen Heiligen.
In einem Sprichwort heisst es : >Jeder Mörder hat eine Zukunft und jeder Heilige eine Vergangenheit...

In mir treffen sich gerade beide im JETZT!

letzte worte hat gesagt…

was soll man dazu noch sagen?

Anonym hat gesagt…

Prima, Manfred, in die Schublade kommt gleich auch Gronbach!

" Den "Mut" zu haben ein solches Zeugs derart aufzublasen und dann auch noch auf Hochglanz zu bringen zeugt meines Erachtens eher davon, das versucht wird den Wahnsinn gesellschaftsfähig zu machen und einen echten Kunstimpuls im Keime zu ersäufen."

Barbara24

Anonym hat gesagt…

Du hast keine Ahnung vom Morden, dieses dumme Geschwätz über das Töten, und in Wahrheit schaffst Du es noch nicht mal einem Huhn den Kopf abzuschneiden. Du trägst keinen Mörder in Dir und auch keinen Heiligen!

Du bist wabbelnde schwabbelnde Biomasse die sich einbildet irgendeine Bedeutung zu haben. Labberst übers morden wie übers scheissen. Du Wicht!

Selbst wenn es nur methaphorisch gemeint war hinkt der Vergleich. Ach was, ihm fehlt ein ganzes Bein.

WAS....BIST.....DU?!

Anonym hat gesagt…

Hast Du eine Ahnung...

manroe hat gesagt…

He anonym


"In einem meiner Profile.." --

ich glaub, da sitzt der Fehler ;))

Anonym hat gesagt…

@anonym

ICH.....WEISS...ES....NICHT...

@manroe
"In einem meiner Profile.." --

dasitzt der Fehler ;))

Versteh ich nicht :-/

Anonym hat gesagt…

hallo leute!!!! piep piep piep wir haben uns alle lieb

L O V E !

turnout the lights hat gesagt…

Sunshine reaggae!!

Peace!..raucht mal nen Joint! ;)

manroe hat gesagt…

@manroe
"In einem meiner Profile.." --

da sitzt der Fehler ;))

Versteh ich nicht :-/


Wenn man mehrere Profile hat entspricht das nicht einer "..." Persönlichkeit? Its a joke!

Gruss Manfred

Anonym hat gesagt…

steck dir dein harmoniebedürfnis in den arsch. mit nettigkeiten kommen wir kein stück weiter.
er hat keinen "fehler" gemacht, sondern glaubt das was er schreibt, die rosa-rote mörder-heiliger scheiße hat sich so tief in unsere köpfe gegraben das wir wirklich denken das es stimmt. dabei drückt das alles nur unsere abgeschlaffte spirituelle seite aus. heute schon ne meinung widergekaut???!!

Anonym hat gesagt…

du darfst mir glauben wenn ich schreibe,das ich fast zum Mörder wurde...

Anonym hat gesagt…

@Manfred:
in verscheidenen Foren verschiedene Profile,aber meine Profilneurose wurde ja von anonym aufgedeckt!
Danke dafür ;-)

strangelove hat gesagt…

Liebes ANONYM! ich würde gern was meinen aber ich lasse es... Dieses Spiel ist mir zu strange.

JANET hat gesagt…

Seltsame Liebe
Es wird Zeiten geben
In denen meine Verbrechen
Fast unverzeihlich erscheinen werden
Ich gebe der Sünde nach
Denn man muß dieses Leben lebenswert machen
Aber wenn du denkst, ich hätte genug von deinem Meer der Liebe
nehme ich einmal mehr davon als jeder
Und ich mache es alles lohnend
Ich lasse dein Herz lächeln

...

keep cool and smile

Thomas hat gesagt…

Jetzt bewegt sich der Kommentarteil auf das Niveau der posts von Herrn Gronbach zu. Es wird sogar stellenweise noch unterlaufen.

Sollte es doch stimmen:

Alles ist EINS?

@ Felix

In Ihren Worten, Ihrem Stil, nur ein wenig von mir verändert:

Du hast keine Ahnung vom Leben, dieses dumme Geschwätz über Licht und Liebe, und in Wahrheit schaffst Du es noch nicht mal ein Huhn zu begatten. Du trägst keinen Liebenden in Dir und auch keinen Erleuchteten!

Du bist wabbelnde schwabbelnde Biomasse die sich einbildet irgendeine Bedeutung zu haben. Labberst übers erleuchten wie übers pissen. Du Wicht!

WAS....BIST.....DU?!

Wie denken Sie, würde z. B. Herr Gronbach sich fühlen, wenn jemand so über ihn schreiben würde?

JANET hat gesagt…

„Die Menschheit strebt ... in praktischer und geistiger Hinsicht nach einem immer stärkeren Zusammenschluss.“

Pierre Teilhard de Chardin,
Die Entstehung des Menschen

Darf die Anthroposophie da mitmachen? http://www.stiftungwdw.de/start.html

JANET hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
JANET hat gesagt…

IHR KÖNNT JA MIT BAUKLÖTZERN SCHMEISSEN ABER DAS SPIELZIMMER MUSS VOR DEM SCHLAFEN GEHEN AUFGERÄUMT WERDEN...sagt MUTTI

UND TSCHÜSS IHR LIEBEN KINDER!

Anonym hat gesagt…

hallo thomas, wer zur hölle ist felix?
wie sich herr gronbach fühlt wenn ich sowas über ihn sagen würde?? nicht viel anders, als bevor ich es zu ihm gesagt haben würde.
es würde ihn nicht mal im ansatz aus der bahn werfen, warum auch. es hätte keinerlei bedeutung für jemanden der das was herr gronbach schreibt und vorlebt, ist.



@ der zweite anonym der behauptet fast zum mörder geworden zu sein.....*gähn*

@Thomas das meinte ich mit widerkäuen! es kommt nichts eigenes.

verfluchte sodomisten!

manroe hat gesagt…

Thoomaaas, wenn ich was zum Verbrennen in den Ofen werfe, dann knistert er, wenn nicht, dann kühlt er aus -)

Wenn das Vermögen zu denken nicht genutzt wird, dann läuft die Brühe raus.

Anonym hat gesagt…

Hallo Meta-Manroe!! Telefonier doch noch ein bisschen mit Dir selber, oder wahlweise Gott!

manroe hat gesagt…

Anonym? Was bedeutet das eigentlich??

Anonym hat gesagt…

Anonymität (von griechisch ανώνυμος = namenlos) ist die Geheimhaltung der Identität einer Person, einer Gruppe, einer Institution oder einer agierenden Struktur. Auch können sich zum Beispiel Computersysteme anonym oder offen erkennbar an einem anderen System anmelden beziehungsweise einloggen.

Verwandt damit ist das Pseudonym (= Kunstname) von Politikern, Künstlern, Schriftstellern oder Journalisten, da auch diese dazu dienen können, die Privatsphäre zu schützen.

Das lateinische inkognito bezeichnet das unerkannte Auftreten, „in die Masse tauchen“ einer prominenten Persönlichkeit in der Öffentlichkeit.

manroe hat gesagt…

Anonym, bist Du berühmt?

Anonym hat gesagt…

dann hieße ich ja inkognito....

Anonym hat gesagt…

ich bins der liebe manfred

lol

Anonym hat gesagt…

... der aber in wirklichkeit subtil manipulativ und vereinnahmend ist...

Anonym hat gesagt…

Wer braucht denn hier Nachhilfe?

Dr. Frank Meyer hat gesagt…

Er ist & bleibt der Bodhisattwa des Banalen. jeff Koons about acceptance: http://tinyurl.com/cyrxu7

manroe hat gesagt…

Das ist doch eine komplett andere Aussage Herr Doktor!! Diese Denke hätte auch eine Anwartschaft auf bodhisattwisches.

Anonym hat gesagt…

Lieber Herr Gronbach! Vielen Dank für diese so schönen Anregungen. Es ist wie sie schreiben: Eigentlich einfach und dennoch schwer. Durch ihre Worte kommen solche Dinge in eine Art Wellenbewegung, die in mich fließen. Ich kann nach solchen Texten einfach handeln. Es passiert. Einfach weil es so ist. Das machen ihre Texte, so auch dieser, bei mir. Dafür meinen Dank.

(An die Kommentatoren eine Frage: Gehört Gehässigkeit zum Grundwerteschatz der Anthroposphie?)
Mit guten Gedanken zur Nacht.
Magret

MonikaMaria hat gesagt…

ES ist wirklich ganz ein-fach.
Und «ES» braucht das Spektrum (Erscheinung, Gespenst). Soll ES denn allein spielen? Darum hat ES viele kleine es gemacht.

Ein Schachspiel besteht aus weißen und schwarzen Figuren.

ES braucht es, um zu spielen. es ist aber nicht es. es ist ES, es hat beim Spielen nur das Zuhause vergessen. – Hat es das wirklich? es ist das Spiel der Anhaftungen. NICHTS und ALLES in EINEM geht nur über Anhaftungen. Die Erde ist ein großer Magnet der Anhaftungen. Oder ist schon jemand von der Erde gefallen? ALLES klebt magnetisch zusammen. Und wird dies untersucht, so zeigt sich NICHTS (das doch ALLES ist).

Das ist meine Erfahrung. ICH BIN mehr als ich obwohl ICH weniger BIN.

Guten Morgen. : )
Der Norden zeigt grad einen strahlend blauen Himmel.

MonikaMaria hat gesagt…

Das WORT ist da, um SICH zu teilen. Die Wörter, um sich «mit»-zu-teilen.

Anonym hat gesagt…

ich bin gestolpert..will ich mal mitteilen..

"Löse Dich von der Bürokratie des Egos" Teilnahmegebühr: 150,- Euro. Ermäßigt 125,- Euro. Anmeldung Sekretariat.Gronbach@gmx.net

klingt gegensätzlich!

Wie soll ich mich da lösen?

Und dann gibt die Lösung!

Umarme die Bürokratie des Egos!

Wer hätte das gedacht?

was man nicht mag, wird so lange gemacht bis man es mag!

Also ran an die Bürokratie!??
Liebt sie und sie haut ab.

find ich aber auch wieder gegesätzlich?! mmmh die wird doch immer mehr!...

als ich kann gerade meine eigenen Gedanken gängen nicht folgen, vielleich hat sich jemand eingeklingt und stört?

ich bin schreibtischgestört

Anonym hat gesagt…

Der Sinn von Sebastian Worten liegt nicht IN den Worte, sondern HINTER den Worte. Nimm die Worte als TOR nicht als MAUER. Geh durch sie durch. Es sind richtige Türen -durchgehen musst Du selber.

Anonym hat gesagt…

Wieso werden hier immer wieder Kommentare gelöscht? Ist das Gedankenfreiheit?

(wird wahrscheinlich gleich wieder gelöscht)

Anneliese

das ist kunst hat gesagt…

Ich glaub die "Kitschige" Handetasche soll lebendig werden...

Ich hasse es Gebrauchsanweisunge lesen zu müssen..Ich machs einfach und werd sehen wie es passt! das SIND lebenskunstler!

Anonym hat gesagt…

Ich wollte nur sagen, dass ich euch alle ganz doll erleuchtet finde, weil ihr so Sachen schreibt.

Hoffe auch mal in eurer Welt zu erwachen - bis dann...

Anneliese

(wird wahrscheinlich gleich wieder gelöscht...)

JANET hat gesagt…

ANNELIESE erstmal beobachten dann urteilen!

JANET hat gesagt…

somit habe ich auch geurteilt...

Anonym hat gesagt…

Ich habe jetzt ein ganz komisches Gefühl. Ich fand zuerst, dass euer Anführer voll lieb sein muss, aber jetzt weiß ich nicht mehr... wenn er hier Kommentare nicht haben will, hab ich Angst, abgelehnt zu werden, auch wenn Du sowas sagst, Janet. Ich sag leiber nichts mehr.

Annette

JANET hat gesagt…

Watt???

das sind nur MEINE Erfahrungen..

Ein Urteil bildet man sich sehr schnell, dann kommts aber ganz anders. Und dann sage ich mir lieber mal beobachten..eigentlich kommste da nie zu einem Urteil über einen Anderen. Das ist alles Übung am Selbst.

Annette bitte nicht abgelehnt fühlen..!!

Anonym hat gesagt…

"Sie sehen eine Flamme. Sie schließen die Augen, haben
das Nachbild, das abklingt. Ist das bloß ein subjektiver Prozeß? Der heutige Physiologe sagt so. Es ist
nicht wahr. In dem Weltenäther bedeutet das einen objektiven Prozeß, wie in der Luft die Anwesenheit
der Kohlensäure, die Sie ausatmen, einen objektiven Prozeß bedeutet. Sie prägen dem Weltenäther
ein das Bild, das Sie nur wie ein abklingendes Nachbild empfinden. Das ist nicht bloß subjektiv, das ist
ein objektiver Vorgang. Hier haben Sie das Objektive. Hier haben Sie die Möglichkeit, zu erkennen,
wie etwas, was sich in Ihnen abspielt, in feiner Art zu gleicher Zeit ein Weltenvorgang ist, wenn Sie
sich nur bewußt werden: Sehe ich eine Flamme an, mache die Augen zu, lasse sie abklingen es klingt
ja auch ab, wenn Sie die Augen offen lassen, nur bemerken Sie es dann nicht , dann ist das etwas,
was nicht bloß in mir vorgeht, das ist etwas, was in der Welt vorgeht. Das ist aber nicht bloß bei der
Flamme so. Trete ich einem Menschen gegenüber und sage: Dieser Mensch hat das oder jenes
gesagt, was wahr oder nicht wahr sein kann , so ist das eine Beurteilung, eine moralische oder eine
intellektuelle Handlung im Inneren. Das klingt ebenso ab wie die Flamme. Das ist ein objektiver
Weltenvorgang. Wenn Sie über Ihren Nebenmenschen Gutes denken: es klingt ab, ist im Weltenäther
als ein objektiver Vorgang; wenn Sie Böses denken: es klingt ab als ein objektiver Vorgang. Sie
können nicht etwa in Ihrem Kämmerchen abschließen dasjenige, was Sie über die Welt wahrnehmen
oder urteilen. Sie machen es zwar scheinbar für Ihre Auffassung in sich, aber es ist zu gleicher Zeit
ein objektiver Weltenvorgang. Wie sich das dritte Zeitalter bewußt war, daß der Atmungsprozeß zu
gleicher Zeit etwas ist, was im Menschen vorgeht und was ein objektiver Prozeß ist, so muß die
Menschheit sich in der Zukunft bewußt werden, daß das Seelische, von dem ich gesprochen habe, zu
gleicher Zeit ein objektiver Weltenvorgang ist.
Diese Wandlung des Bewußtseins, das ist etwas, was fordert, daß größere Stärke in der
menschlichen Seelenstimmung Platz greife, als sie heute der Mensch gewöhnt ist. Das ist das
Einlassen der Michael-Kultur: das Sich-Durchdringen mit diesem Bewußtsein.
GA 194

Anonym hat gesagt…

Das bitte sieben Tage meditieren, bevor der nächste Kommentar abgegeben wird.

Danke

Thomas hat gesagt…

Nur für MonikaMaria,

für mich ist es VOM ES und dadurch dem ES gleich. Aber es IST NICHT ES. Das (kleine) es ist erschaffen, getrennt vom ES, damit ES vom es erkannt werden kann. Und es kann mit Hilfe des Denkens erkennen dass es VOM ES ist. Das es kann sich weiter und weiter entwickeln, wenn es immer mehr vom ES erkennend in sich aufnimmt. Das ist mein Verständnis von Evolution.

("es" ist das Menschen-Ich als Teil des Gottes-Ich (aber NICHT das "Ego")und "ES" ist das Gottes-Ich)
In diesem Sinne sind dann alle Menschen-Iche (als Teile des Gottes-Iches) zusammen gleichzeitig das Gottes-Ich.

Bei Ihrer Beschreibung sehe ich das "es" verschwinden, eigentlich nie existieren.

Und "es" ist kein Spiel ...

JANET hat gesagt…

Das bitte sieben Tage meditieren, bevor der nächste Kommentar abgegeben wird.

Danke

DAS IST MUNDTOD MACHEN!

BURGHARD hat gesagt…

@Nur für Anonymus!

Betreff die 7 Tage.

Bin fertig! Und nun?

Bitte die nächste Anweisung

zum seligen Leben.

Burghard

MonikaMaria hat gesagt…

???

(*o*)

Thomas hat gesagt…

Ein "Anonym" schreibt:

"Der Sinn von Sebastian Worten liegt nicht IN den Worte, sondern HINTER den Worte. Nimm die Worte als TOR nicht als MAUER. Geh durch sie durch. Es sind richtige Türen -durchgehen musst Du selber."

Die Worte von Herrn Gronbach mögen Türen öffnen. Es mag sein, dass sie auch in schöne Räume führen. Aber diese Räume haben Mauern. Diese Mauern sind schön bunt angemalt und erfreuen den, der sie erblickt. Es ist wunderschön sie anzuschauen und sie zu berühren. Die schönsten Gefühle steigen in einem auf. Und es ist wirklich wie im siebten Himmel.
Aber es sind Mauern.
Und durch un hinter diese Mauern führen die Worte von Herrn Gronbach nicht. Und wenn man einmal gefühlt hat, was es innerhalb dieser Mauern zu fühlen gibt, wird es immer schwerer, sich von diesem Gefühl zu lösen und zu erkennen, dass es nur eine wunderbare bunte Maya-Welt ist, die man da erlebt. Und da drinnen sehe ich Herrn Gronbach stecken.

Von dieser Welt, die Herr Gronbach als die ABSOLUT EINZIG WAHRE WELT erlebt, beschreibt und in die hinein er andere führen will, gilt es sich zu lösen. Dann kann man erst außerhalb des eigenen Seelischen im realen Geistigen erleben.

Was meinen Sie dazu "Anonym"?

MonikaMaria hat gesagt…

.....Von dieser Welt, die Herr Gronbach als die ABSOLUT EINZIG WAHRE WELT erlebt, beschreibt und in die hinein er andere führen will, gilt es sich zu lösen. Dann kann man erst außerhalb des eigenen Seelischen im realen Geistigen erleben. .....

Und was findest Du dort?

Thomas hat gesagt…

ich finde dort erkennend (als eigenständige Wesenheit) getrennt von dem ICH: ICH

Anonym hat gesagt…

ich käue wider, in abgewandelter form, im übertragenen sinne: "wenn du gronbach triffst, bring ihn um..."

spreng die mauern, aber laß das gebäude stehen.

Thomas hat gesagt…

Für den widerkäuenden Anonym

"spreng die mauern, aber laß das gebäude stehen." - Wie macht man das?

Ich brauche nichts zu sprengen - für mich sind da keine Mauern.
Ich bin auch nicht in diesen Mauern und muss keine Angst vor einem Zusammensturz haben. Das müssen nur die, die da drinnen sind. Deshalb kämpfen die ja auch so verbissen darum, diese Mauern zu erhalten - Angst vor dem, was nach dem Zusammenbruch kommt, das steckt dahinter.
Lieber innnerhalb der schönen bunten Mauern leben und in den schönen bunten Bildern schwelgen und schweben, als ganz konkret die Wahrheit zu SUCHEN.

Denn die Wahrheit, die ist umwerfend ...

JANET hat gesagt…

Denn die Wahrheit, die ist umwerfend ...

DAS gefällt mir, das ist so schön doppeldeutig!

Ihr Must be at most 4,096 characters-Code kann nicht übernommen werden. Ich wollte was schönes posten ging aber nicht..

JANET hat gesagt…

kuckt mal hab ich gefunden..

Maya. Was ist Maya? Was bedeutet es, wenn die Menschen die Wahrheit suchen und an Maya, der Illusion, dabei nicht vorüber kommen?

Lange verstand ich es nicht. Gar nicht. Bis ich einen Satz las, den Mutter Theresa einmal gesagt hat:

„.....Gott zu lieben in einer seiner erbarmungswürdigsten Verkleidungen“ sagte sie. Und da ging mir ein Licht auf..

Das Göttliche ist ohne Form, ohne Gestalt, ohne Duft, ohne Farbe. Es ist, als gäbe es das Göttliche gar nicht.

Es gibt nur Verkleidungen, unendlich viele Verkleidungen. Und nur in diesen kann man dem Göttllichen begegnen. Wenn man das ablehnt, wenn man die „Illusion“ ablehnt, begegnet man dem Göttlichen gar nicht.

Es verbirgt sich. Und es will von der Liebe gefunden werden. Man kann ihm begegnen in seiner Verkleidung: Verkleidung als Bettler, als Hund, als Grashalm, als Sonnenschein, als beglückendes Gefühl, als Gedicht - alles „nur“ Verkleidungen.

In seinen vielen Verkleidungen, auch der der göttlichen Namen (wie viele Namen hat das Göttliche bisher schon gehabt auf dem Globus – auch dies „nur“ Verkleidung), begegnet das Göttliche uns. Es kommt uns, die wir Menschen sind, entgegen: es weiss, wir bedürfen des „Nachweises“. Wir müssen, wie der ungläubige Thomas in der Bibel, das Göttliche berühren, um uns sicher zu sein, dass es da ist.

Wir sind, als Menschen, klein, unsicher, zweifelnd, haben Angst.

Das Göttliche spielt. Und es liebt es, zu spielen, mit unzähligen Farben, Formen, Düften, Geräuschen, mit unendlich Grossen ebenso, wie mit und in mikroskopisch Kleinem.

Und es gibt uns damit die Chance, dem Wunderbaren auf die Spur zu kommen, auf zahllosen Wegen.

Das Göttliche verwendet jede Gestalt dazu. Es kann einen Wissenschaftler auf den für ihn unglaubliche Gedanken des Göttlichen bringen, ebenso, wie einem Kind, für das dies selbstverständlich ist, in einem Traum.

Es gibt keine Verkleidung in dieser Welt, deren das Göttliche sich NICHT bedient. Das ist Maya: alles ist Illusion, und dennoch können wir dem Wesentlichen, dem, wonach wir uns sehen, überhaupt nur in einer seiner Illusionen annähern.

Und hier beginnt ein neues Spiel:

Das Göttliche offenbart sich in genau in dem, worin es sich verbirgt.

Und es ist das Vergnügen der sehnsuchtsvoll liebenden Seele, das Göttliche in all dem, worin es sich sowohl verbirgt, als auch offenbart, zu suchen und zu finden.

Es kann der Mensch nicht mit seinem Verstand dem Göttlichen begegnen, ebenso wenig, wie mit institutioneller Rechtgläubigkeit.

Es kann der Mensch das Göttlichen nur und ausschliesslich in der Liebe begegnen.

Und das Göttliche lässt sich nur in dem finden, was geliebt wird vom Menschen – hoffnungsvoll und sehnsuchtsvoll geliebt.

Es ist dies das Spiel zwischen Krshna und seiner menschlichen Geliebten; es ist dies das Spiel, das alle Verliebten auf der Welt zu allen Zeit spielten: Suchen und finden, sich verbergen, um gefunden werden zu können. Es ist das höchste Glück des Geliebten, gefunden zu werden, entdeckt, trotz aller Verkleidung, trotz und in allem Verbergen.

Und es ist das grösste Vergnügen der liebenden Seele, das Verborgene zu suchen, zu finden, wieder und wieder zu finden in stets neuer Gestalt, in stets neuem „Kleid“ - in einem Kleid, das Erbarmen weckt, ebenso, wie in einem anderen, das höchste Andacht in uns hervorruft.

Wer das Göttliche finden will, muss ein Liebender, eine Liebende sein. Wer auf der Suche ist, darf sich nicht an Nachweise, halten oder an religiöse Normen. Er/sie muss sich, wie alle Verliebten zu allen Zeiten, der eigenen Sehnsucht hingeben, ohne zu wissen, wo dies enden wird.

Tanja Blixen sagt irgendwo (ich zitiere aus dem Gedächtnis):

„Schwimmt irgendwo ein Fisch einem Wasser zu, dass es nicht gibt? Gibt es auch nur einen Fluss, der einem Meer zu fliesst, das nicht existiert? So ist auch unsere Sehnsucht schon die Garantie für ihre Erfüllung.“

Und so ist Maya, ist die Illusion,, der einzig gangbare Weg für den Wahrheit Suchenden.


SCHÖN ODER?

JANET hat gesagt…

jetzt gehts...alles begrenzt hier in Maya! Manman!

Anonym hat gesagt…

Letzes Jahr um diese Zeit wurde sich hier noch nicht so um Gehör gedrängelt..WARUM NICHT?

WIESOOOO NICHT? hat gesagt…

ich meine das ERNST!

Modern Talking hat gesagt…

atlantis is calling

Anonym hat gesagt…

Ach, ich dachte es geht vorwärts. Bohlen ist auch älter geworden. Ja, ja, alles Illusion.

Bernhard Albrecht hat gesagt…

@ Manroe

Und immer wieder die Frage nach dem Willen!
Ich hole diese Frage einfach einmal hier herauf, damit sie unter den Kommentaren der zurückliegenden Blog Einträge von S.G. nicht untergeht.
Ein ganz wesentliches Hindernis den eigenen Willen in den Blick zu bekommen scheint mir in den Bildern zu liegen die „ein jeder“ meist sehr, sehr unterschwellig von sich selber hat und mit sich herumträgt, in sein Sagen unversehens mit hinein flicht. Kommt es dann zu einer Antwort auf dieses Sagen, so ist sogleich das Bild von mir, das eng verbunden ist mit dem, was ich sagend auszudrücken versucht habe, damit angesprochen. Und, ich springe innerlich gleichsam der Antwort auf den Rücken, dresche ihr eins über, - das kann durchaus auch vornehmer sein - und übersehe, ja ich berühre in einer derartig reaktiven Haltung nicht einmal die Sachebene des Gesagten. In diesem ersten Augenblick des Hinschauens auf eine Antwort entscheidet sich, ob damit ein Erwachen am Anderen mit initiiert wird oder nicht.
Viele, viele Missverständnisse können so, ohne einen gewissen Abstand, indem ich gleichsam wie ein von meiner Seite aus unbeteiligter Fremder auf eine Antwort an mich hinblicke, unter Menschen entstehen und schleppen sich mitunter sogar über Jahre hinweg durch eine Biographie als prägende Eindrücke weiter, können sich zu wahren inneren Komplexen erweitern und verseuchen mit den Jahren als zunehmend giftiger werdender Bodensatz neue Begegnungen, blockieren oder behindern, allen Anstrengungen zum Trotz die weitere Entwicklung.
Es ist also das Bild von mir, das ich unterschwellig zunächst in alles mit hinein trage, was ich kommuniziere, das mich daran hindert an den Ursprungsquell meines Willens innerlich herantreten zu können, solange ich aktiv von meiner Seite aus das Erwachen nicht mit initiiere.
Solange ich also auf ein Antworten mich innerlich nicht abfragen kann, was hat diese Regung, dieser Drang in mir dies und das vermeintlich darauf erwidern, richtig stellen oder behauptend dem Anderen glauben gar unterstellen zu können; solange derartige Regungen angesichts der Worte des anderen Menschen in mir mehr oder weniger hoch kochen, ohne dass ich sie darauf hin abfrage was es mit mir zu tun hat, solange bleibt mir die Tür über die seelische Beobachtung im Denken sehend werden zu können verschlossen. Mein Selbstbild ist die Tür und Interesse, ein Interesse ohne jeden Vorbehalt auf den anderen Menschen und sein Sagen hin kann diese Türe öffnen.
Erwachen am Anderen ist meine Aufgabe. Den Anderen widerlegen und korrigieren zu wollen, in diesem oder jenem innerhalb seines Sagens, das ist primär nicht mein Ding, das kann er nur selber. Kein noch so gutes Argument kann, genau besehen, innerhalb von Entwicklungsprozessen heute da noch etwas ausrichten. Mein Erwachen am anderen, mein fortlaufendes Bemühen darum, das allein kann lebendige Kräfte freisetzen, die hilfreich sein können für den anderen Menschen seinerseits zu erwachen, mehr aber auch nicht. Durch seine Prozesse hindurch gehen, die Not wendenden Schritte dazu nach und nach ins Auge zu nehmen, das kann allein er selbst.
Einiges, was in diesem Blog geschieht ist leider nichts weiter als Ausdruck von Blockierungen. Ist mehr Ausdruck von Muskelspielen auffahrender Planierraupen, als Ausdruck von Respekt und ganz praktischer Achtung der Freiheit.
Wenn ich mir in einem Kommunikationsprozess über etwas Klarheit verschaffen will, dann gehe ich in den Garten und schaue den Bienen zu. In punkto Behutsamkeit und Achtsamkeit kann ich gewiss noch einige Zeit von ihnen lernen, um nur ein Weniges ihrer geheimnisvollen Welt hier zu berühren.

Bernhard Albrecht

manroe hat gesagt…

Hallo Bernhard

"Im Denken sehend werden..."

Worüber wollen wir reden, das ist mir nicht ganz klar.-?-.

"Den Anderen widerlegen und korrigieren zu wollen, in diesem oder jenem innerhalb seines Sagens, das ist primär nicht mein Ding, das kann er nur selber."

Wenn solche Inhalte auf ein im Denken Sehenden treffen, denke ich schon, dass man da was korrigieren kann, wenn man denn zuhören will und ein solches Zuhören erkennt, als eine bildrichtende Kraft. Denn um eine Bildung geht es doch.

Diese psychologischen gutgemeinten Allerweltsplätze wie, "wer schreit hat Unrecht" oder dergleichen, oder "alles ist Projektion". Das finde ich "schwach-sinnig" - wortwörtlich gemeint.

Wenn man selbst der Bildgebende Jemand ist, dann kennt man sein "Gerät" und weiss auch das Dia im Projektor zu wechseln, weil man weiss, dass das halt das "Gerät" ist mittels dem man ..., das ist dann willensgeführt, die Denkzentrale. Auf dieser Ebene sollte man sogar sich gegenseitig korrigieren, wenn das Motiv aufrichtig ist, alles andere wäre unterlassende Hilfeleistung. So erlebe ich das sehend. Man könnte auch sagen, wenn "Projektoren" miteinander reden.
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"Mein Erwachen am anderen, mein fortlaufendes Bemühen darum, das allein kann lebendige Kräfte freisetzen, die hilfreich sein können für den anderen Menschen seinerseits zu erwachen, mehr aber auch nicht. ????? Durch seine Prozesse hindurch gehen, die Not wendenden Schritte dazu nach und nach ins Auge zu nehmen, das kann allein er selbst." --- wer denn sonst, wenn es angekommen ist. Aber wie kann etwas ankommen, wie geschieht direktes Lernen?

Das sehe ich nur für von der Psyche "Abhängige", Psychohörige als richtig an, im Geiste handelnd, erlebe ich das anders. Ein "freier" Mensch ist nicht Psyche, er hat sie lediglich als Organ, als "Werkzeug".
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"Wenn ich mir in einem Kommunikationsprozess über etwas Klarheit verschaffen will, dann gehe ich in den Garten und schaue den Bienen zu."

Also für mich sind die Worte die ich höre oder lese meine Bienen. Geformte Töne, direkt im Hören, imaginativ geformte Töne im Lesen. Töne sind meine "Bienen".

Der Seele gegenüber sollte ich behutsam und achtsam sein, dem sehenden Denken jedoch präzise und aufrichtig, deren Früchte dann werden seelisch, --- hinterher.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Wow, ist das hier alles integral!!!

Bernhard Albrecht hat gesagt…

@ Manroe

Mensch Manfred, komm von Deinem Turm herunter. Aus der „man“ Perspektive wird der Wille sonst noch lange an Dir vorbei zwitschern.
Wenn Du willst, dann schau Dich durch die Brille Deiner Worte an, so als ob ein Fremder sie betrachten würde. Solltest Du Dir über Deine „Man - Umzäunung“ hinweg die Mühe zu einer „näheren“ Prüfung meines Sagens wirklich machen wollen, dann bin ich sicher, dass Du Deine Schnellschuss Fixierungen sowohl der Breite nach erweitern, wie zu ihrer Tiefe hin aus differenzieren wirst.
Das könnte auch helfen Deinen Imaginationsprozess in Bezug auf Gesagtes von Bodensatz Aufwirbelungen zu säubern und Deine „Wespen“ aus dem Kopf zu vertreiben.
Dies als Hinweis auf mögliche innere Blickrichtungen aus denen Du Deinen Willen zu dieser oder jener eigenen Weiterentwicklung dann selber in die Hand nehmen wirst. Erwachend!

Bernhard Albrecht

manroe hat gesagt…

Mal ein kleiner Tip - MP3-Player raus, Stöpsel in die Ohren und einen Spaziergang machen in schöner Umgebung -

dann Michael Jackson rein:

1. Dirty Diana und anschließend
2. Earth-Song

Das reicht, da ist alles drin, nicht nur emotional, die ganze Spannbreite.

Und dann Stille!!!

JANET hat gesagt…

Wow, ist das hier alles integral!!!

mmhh?

Kommentar gelöscht hat gesagt…

Ich finde es unwahrhaftig,

wenn Herr Gronbach so tut, als wäre das hier ein öffnetliches Forum, und dann täglich Kommetare lösch, die ihm nicht in sein Weltbild passen. Dann soll er doch gleich ein privates Forum machen, mit Clubmitgliedern.

Kein deut besser als die "Anthroposophen", auf die er so schimpft.

manroe hat gesagt…

Mensch Bernhard, was willst Du von mir??

Ich hatte Dich schon einmal gebeten, in der blog-Zeit hier, lange her, mir doch mal meine Worte so zu übersetzen, damit sie in Deinem Sinne so rüberkommen und mir dadurch meine von Dir gesichteten "Unnötigkeiten" transparent vor Augen stünden. Warum tust Du mir nicht den Gefallen?

Ansonsten machst Du mir hier mir gegenüber den Guru, den ich als solchen leider nicht akzeptieren kann, wenn er so nebelig daherkommt. Ich glaube eher Du sitzt in einem Turm.
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"Solltest Du Dir über Deine „Man - Umzäunung“ hinweg die Mühe zu einer „näheren“ Prüfung meines Sagens wirklich machen wollen, dann bin ich sicher, dass Du Deine Schnellschuss Fixierungen sowohl der Breite nach erweitern, wie zu ihrer Tiefe hin aus differenzieren wirst."

Ja denn mal los, ich warte, bin jederzeit bereit auf wirklich Erhellendes.

Anonym hat gesagt…

@ Kommentar gelöscht:

Sie irren sich. Das ist kein öffentliches, sondern ein privates Forum. Lesen Sie mal das Profil.

Kommentar gelöscht hat gesagt…

Ich kann verstehen, dass der Administrator Angst hat, dass jemand in den Wunden eines Verletzten Menschen rumstochert, und dies verhindern will durch eine gewisse Zensur.

Doch ist dies der Richtige Umgang mit dem Bösartigen, das durch manche Kommentare durchschimmert? Es Unterdrücken? Es kaschieren?

Entweder der Administrator steht ausnahmslos für die Freiheit ein (und damit auch für die Freiheit, sich in den Schatten zu stellen), oder er ist eben unfrei im Innersten.

Die Struktur eines solchen Forums erscheint mir nun äußerst fragwürdig. Schon allein diese zentralistische Führung durch einen allmächtigen Administrator, der „Themen“ vorgibt erscheint mir absolut unzeitgemäß, weil damit keine Gleichberechtigung, keine Brüderlichkeit, keine Augenhöhe möglich ist.

Denken ist die Verbindungstätigkeit von Begriff zu Begriff. Daher kann es das "nicht-zum-Thema-Gehören" nicht geben. Alles ist mit allem verbunden. Hier wird also Denken unterdrückt.

Das Computerprogramm kann Freiheit nur vorgaukeln. Ahriman kennt eben nur die Administrative Hierarchie.

Danke für diese Erkenntnis!

Ich probiere es lieber mit leibhaftiger Kommunikation.

Vielleicht begenet man sich ja mal irgendwo „live“...

manroe hat gesagt…

Herr "Kommentar gelöscht"

"Denken ist die Verbindungstätigkeit von Begriff zu Begriff. Daher kann es das "nicht-zum-Thema-Gehören" nicht geben. Alles ist mit allem verbunden. Hier wird also Denken unterdrückt."

Die Aussage "Denken ist..." - ist sicherlich richtig so, aber die resultierende Schlussfolgerung doch nicht. Oder was ist Ihrer Auffassung nach denn ein Thema?? Ist das nicht auch schon eine "Filter-Variante"? Ist es nicht unabdinglich, will man vermittels Denken zu einem Resultat kommen, was ja auch IMMER eine Selektion ist aus dem "alles-ist-mit-allem-verbunden", daß man eben selektierend vorgeht, ja vorgehen muß, weil man sonst ein sisyphus-Denken versucht ans Ziel zu bringen?? Erst trennen und dann verbinden, stimmt das nicht??

Manfred

Anonym hat gesagt…

Selektion ist Evolution.

Nur, wer oder was selektiert?

Ich?

Christus in mir?

Administrator außer mir?

manroe hat gesagt…

Das muss man abspüren, mein Leitsatz ist "es kommt immer drauf an", der besagt alles, kann aber absolut nicht definiert werden. Ich denke dadurch zeichnet sich Leben aus, durch selektierendes Abwägen und auch Anerkennen von Nicht-Eigner-Selektionen, weil es von einem Urheber, Begründer zur Zeit gewünscht wird, danach sieht es dann wieder anders aus.

In diesem Sinne?
Manfred

Anonym hat gesagt…

Rudolf Steiner:

"Leben in der Liebe zum Handeln

und

LEBENLASSEN IM VERSTÄNDNIS DES
F R E M D E N W O L L E N S

ist die Grundmaxime der

F R E I E N M E N S C H E N " !

InLiebe...

manroe hat gesagt…

Ja, so sei es !!

Anonym hat gesagt…

ich mag das aber

Verstehen Sie Spaß hat gesagt…

...
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...

Anonym hat gesagt…

Geliebte, da ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen. Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.
...
Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles, was sie aber von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich. Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben, und in dem Widerspruch Korahs sind sie umgekommen. Diese sind Flecken bei euren Liebesmahlen, indem sie ohne Furcht Festessen mit [euch] halten und sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden fortgetrieben; spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal erstorben, entwurzelt; wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen; Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist.