Mittwoch, 28. Oktober 2009

Der spirituelle Meister Proper

„Hallo!“
„Hallo – na du, was gibt’s“
„Ich wollte nur mal zu Dir hochkommen und auf Deinem Sofa was sticken.“
„So?“
„Ja, weil’s bei Dir gemütlich ist.“
„Na dann.“
Jetzt sitzt die junge Dame aus der vierten Klasse hier oben in meinem Dachzimmer. Und sie stickt. Weil’s so gemütlich ist.


Vor zwei Tagen war ich in Stuttgart wo ich mich mit ein paar herausragenden spirituellen Lehrern traf. Nach drei Stunden des gemeinsamen Gesprächs, des Zuhörens, des Lernens, der Pläne und der Stille, war klar, warum diese fünf Menschen mehr geben konnten, als dies sonst oft möglich ist: Weil sie den Raum nicht mit persönlicher Not und Gier verstopften.

Erste Pflicht eines spirituellen Lehrers ist es, eine aufgeräumtes Gemüt zu haben. Jeden Tag reinigt er sein Seelenzimmer. Täglich säubert er sich von persönlichen Begierden – um einen klaren Freiraum zu schaffen in dem sich Neues ereignen kann – frei von altem Dreck.

Und rein zu sein ist unser aller Gebot Nr.1.

Wenn wir das Beste geben wollen, wenn wir das Beste für die Evolution einer erwachten Kultur geben wollen, dann wird dieser Prozess damit beginnen müssen, dass wir das Schlechteste von uns aufgeräumt haben.

Es ist mir klar, dass dies das Ende einer Kuschel-Esoterik bedeutet. Es bedeutet, dass man die Floskel vom mit-sich-im-Reinen-sein absolut ernst nimmt.

Wenn wir wirklich etwas für die Evolution einer neuen Kultur beitragen wollen, dann müssen wir wirklich vor unserer inneren Tür kehren. Wir müssen aufhören negatives Karma zu produzieren. Wir müssen das Jammern beenden und die Verantwortung für unser Leben übernehmen.

Wir müssen – und ich sage dieses Worte zum wiederholten male und ganz bewusst – wir MÜSSEN zuerst unseren seelischen Umkreis reinigen.

Niemand verlangt, dass wir sofort unser Zentrum und die verborgensten Winkel aufräumen – beginne mit Deinem äusseren Resonanzkörper: Mit Deiner Sprache. Mit dem was Du anderen zumutest. Mit Deinem Tratsch. Mit Deiner Ordnung. Mit Deiner Höflichkeit – beginne mit dem, was man „Tugend“ nennt. Werde tugendhaft.

"Die goldene Regel der wahren Geheimwissenschaften ist: wenn du einen Schritt vorwärts zu machen versuchst in der Erkenntnis geheimer Wahrheiten, so mache zugleich drei vorwärts in der Vervollkommnung deines Charakters zum Guten." Rudolf Steiner

Das räumt Deinen äusseren Resonanzraum auf. Es schafft Platz für das Neue, was sich nun in Deinem Umfeld entfalten kann.
Mache die Landebahn für den GEIST frei.

Schaffe keinen kalten und sterilen Raum – schaffe um Dich herum einen warmen, angenehmen und einladenden Raum. Nennen wir ihn gemütlich im besten Sinne des Wortes. Eine reine Gemütlichkeit.

Trage Sorge, dass Du eine Einladung bist – selbst wenn Deine Einladung hin und wieder die Form einer Provokation annimmt.

Wenn jemand Deine Einladung annimmt und zu Dir kommt, dann verstelle ihm nicht den Weg mit Deinen unsortierten Sorgen.

Mit anderen Worten: Wenn Du Deinen Besten Beitrag für die Evolution der Kultur leisten willst, dann starte damit ein sorgenfreier Mensch zu werden.

Aber nicht nur für Dich – sondern als Einladung für andere Menschen.

Werde Du selber der Ort, wo sich die neue Kultur ausdehnen kann. Ohne Hindernis und in alle Richtungen. Ein Freiraum für das Neue.

Anthroposophen nenen es Seelenhygiene.
Das ist ein gutes Wort. Seelenhygiene ist das innere Aufräumen, ausmisten, frisch machen, klären und durchatmen.

Fange mit Deinem eigenen Innenraum an. Damit wird auch der Raum Deiner Tradition klarer und frischer.

Räume überkommenen Vorstellungen zur Seite, wische den Staub von Deinen göttlichen Fähigkeiten, entsorge den Seelenmüll, entroste die Waffen Deines Geistes, putze die Fenster für neue Perspektiven, stelle frische Blumen der Liebe in die Leere Deiner aufgeräumten Innerlichkeit.

Kläre Dich auf.
steiner
Denn "wenn Du erwachen willst, musst Du bereit sein, die negative Freiheit zu opfern. Negative Freiheit ist die Freiheit, verwirrt zu sein, dei Freiheit unklar zu sein, die Freiheit, einfach das zu tun, wozu Du gerade Lust hast." Andrew Cohen

Seelenhygiene ist Dein erster Dienst an der neuen Kultur.

Gestalte Deinen Seelenraum in frohen, frischen Farben. Öffne Dich. Heisse das gute Neue willkommen. Sei ein Segen.


Werde ein spiritueller Meister Proper.

„Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele
sich bildet die ganze Gemeinschaft;
und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“
Rudolf Steiner

Kommentare:

Nene hat gesagt…

oder mit der Bibel gesagt:
man füllt keinen neuen Wein in alte Schläuche.
:)

lametta hat gesagt…

WOW! Habe gerade einen Teil meines Hausputzes erledigt, um den Tag frei zu haben für anderes...kann auch manchmal während des Putzens meditieren im weitesten Sinn, denke manchmal auch ein bisschen nach dabei: Heute fiel mir der Plot zu einer Geschichte ein über Putzmittelabusus und die Verweigerung des eigenen Innenlebens...und gerade lese ich hier von Meister Propper...

I agree! Und mag wenn es "glänzt" - innen wie außen:)
Grüße von lametta

manroe hat gesagt…

"Wie wäre es, wenn ich in Zukunft immer mal wieder Wunschartikel schreiben würde? Ihr schenkt mir ganz ausdrücklich eine Frage, ein Thema und Euer ganz besonderes Anliegen. Und ich gebe dafür meine Antwort, meinen Beitrag und meine Perspektive."

Ich lese hier immer, wenns thematisch passt, von Postmoderne und grad zuvor "Kapital=Geist". Der "Postmoderne" größter Coup war der der Banker, die da sagten, gebt uns euer Geld, wir bewahren es für euch auf, in unseren Händen ist es sicher aufgehoben etc, etc, ...

Kapital ist Geist!!??!! Schöne neue Postmoderne, soll jetzt auch der Geist in die Gefangenschaft der Abhängigkeit gehen? So beginnt Irreführung, mit dem/einem TITEL oder Anliegen.

Und die zweite Irreführung, die Simpsons und jetzt auch noch Meister Proper. Ich finds der Wahrheit diametral entgegenwirkend, der Wahrheit entgegenkommend eher dann, wenn man einen Mörder abbilden würde oder ein verwesendes oder gequältes Huhn!

Unter Postmoderne verstehe ich, dass man das Füllhorn geistiger Wahrheiten grosszügig unter den Menschen verteilt, so wie Steiner damit begonnen hat, in der Arbeiterbildung ...,... --

Er hat sich auf eine ins Auto gelegte Verehrungs-Rose gesetzt, um ein Zeichen zu setzen, statt etwas einzusammeln und zu akkumulieren, was der Allgemeinheit gehört und dort abgelegt zu werden hat.

Und wenn man partout mit östlicher Gesinnung voranschreiten will, dann erinnere man sich doch bitte derer Meister, die still in ihrer Höhle meditierend und bedürfnisarm von dorten "die Welt zusammenhalten".

Die Zukunft wird wachsen in eine Beratung hinein, miteinander und untereinander und nicht im Absaugen der "Substanz", die durch den Geist der Beratung etwas zu klären vermag.

Aus diesem Sinne
Manfred

Anonym hat gesagt…

Sehr gut, Herr Gronbach, dass Sie die Notwendigkeit der reinen Seele (Maria) für die Empfängnis des Evolutionären an sich (Christus) der die Geisteswissenschaft (Heligen Geist) sendet erkennen.

Passt ja zur Jahreszeit.

wenn Sie jetzt wirklich mal beginnen ihre Worte und vor allem die darin enthaltenen Bilder, die sie in die Welt streuen nach ihrem Ideal auch tatsächlich aufzuräumen, dann kann ich ihnen Respekt zollen.

Dann werden Sie aber auch nur ein Bruder unter Brüdern werden und müssen ihre Lehrmeister- und Erweckungsphantasien wahrscheinlich an den Nagel hängen müssen.

Ein Anfang ist gemacht.

Putzen + Meditieren hat gesagt…

@lametta

Schau mal unter "Putzen + Meditieren". Mit lieben Grüßen.

Anonym hat gesagt…

"Sehr gut, Herr Gronbach, dass Sie die Notwendigkeit der reinen Seele (Maria) für die Empfängnis des Evolutionären an sich (Christus) der die Geisteswissenschaft (Heligen Geist) sendet erkennen."

Ja du gütiger Himmel! - - Sehen sie denn nicht, dass gerade DAS, was sie hier machen ein Hängen an alten Bildern ist? Dieser ganze Christus-Mythos ist ein BILD und sie verstehen es sogar und kleben trotzdem daran fest?

Sebastian Gronbach macht das einzige was man machen kann. Neue Sprache (Schläuche) für das Ewige (Wein) zu erfinden.

Das muss man nicht mögen. Doch an den alten Bildern zu hängen und diese mit der Wirklichkeit zu verwechseln, bedeutet das EWIGE in die Form zu vergewaltigen.

Ich grüße sie mit Freundlichkeit und einem rätselnden Gesicht und der allmählichen Erkenntnis:

Sebastian Gronbach braucht die Anthroposophen nicht, aber die Anthroposophen brauchen ihn.

Matthias Hochbild

Anonym hat gesagt…

„Ich will euch nicht eine Philosophie, eine Doktrin, ein Dogma geben.

Ein Dogma muss in sich schlüssig sein, ein Religionsbekenntnis muss in sich schlüssig sein. Ich will euch nicht zu einem bestimmten Glauben bekehren; ein Glaube muss logisch schlüssig sein.

Ich will euch eine Vision vermitteln, keinen Glauben. Ich möchte, dass ihr zu meinem Fenster kommt und den Himmel seht, die Wirklichkeit seht.

Die Wirklichkeit ist unbeschreiblich. Und aus dieser Wirklichkeit lässt sich kein Dogma machen, diese Wirklichkeit vereint alle Widersprüche in sich – sie ist so unermesslich groß.

Also gebe ich euch immer wieder Einblicke, Aspekte der Wirklichkeit: ein Aspekt widerspricht dem anderen. Aber in der gesamten Wirklichkeit treffen sich all diese Aspekte, vermischen sich und sind eins.“

OSHO

lametta hat gesagt…

:)danke für den Link zum Artikel, lieber "Putzen + Meditieren".
War erhellend zu lesen, dass längst geschrieben ist, was ich sagen will...

JANET hat gesagt…

ich fühl mich als wenn ich nen Scheuerlappen um die Ohren gehauen bekommen habe..so während des Lesens und danach.

*Klatsch Klatsch*

hab am Sonntag geputzt! Hinterher hab ich mich wohl gefühlt. Winterfest machen heisst das wohl?
wenn ich im Aussen Ordnung und Sauberkeit habe, fühle ich mich innen auch ordentlich und sauber..Aber im aussen kann man immer was finden was noch nicht in Ordnung ist und sauber..penibel muss man da aber auch nicht werden. Ich muss ja meine Brille auch putzen damit ich richtig durchsehen kann..aber jeden Staub korn werde ich da nicht weg bekommen.

MonikaMaria hat gesagt…

Kannte OSHO nicht und macht unendlich SINN. Dann kann ich auch OSHO sein. :-)
Der war mir früher suspekt vor allem wegen der Rolls Royce und sonst so komischen Sachen. Uuuuuuh. :-)))))

«Steiner hat sich auf eine ins Auto gelegte Verehrungs-Rose gesetzt, um ein Zeichen zu setzen, statt etwas einzusammeln und zu akkumulieren, was der Allgemeinheit gehört und dort abgelegt zu werden hat.»

Man kann das ja auch mal so sehen: Er fühlte sich auf Rosen gebettet. :-))))) Im wahrsten Sinne des Wortes. (Schließlich haben sie ihm auch noch das Goetheanum abgefackelt), trotzdem konnte seine Rose erblühen.

Alles, wie ich wahrnehme, ist meine Interpretation. Die hat mich in der Vergangenheit immer wieder sehr erschreckt, vor allem wenn ich mit der Wirklichkeit konfrontiert worden bin. Die Wirklichkeit bedeutet aufwachen.

***

Aufwachen heisst nicht: Juhu, jetzt weiß ich mehr. Von wegen, aufwachen heißt:
«das EWIGE nicht mit der Form zu vergewaltigen» Da hüpft mein Herz, ich kann's erkennen. Das war eines der gewaltigen Erlebnisse beim Aufwachen. Das Ewige ergießt sich in die Form. Sie ist da drin. Alles da. Mein Verstand darf aber nicht meinen, dass das jetzt das einzig Wahre ist. Weil, Egal wie Geist sich ergießt: ES IST IMMER ALLES DRIN!
Wer das nicht erkennen kann schnarcht noch gewaltig tief.

Der Verstand ist ein Getrenntes. Aber auch der Verstand gehört dazu. Ich komme mir schon wieder so vor wie der Haifisch auf Bla Bla Bla, Post MissionWir. Man muss auch den Verstand zusammenfügen, dann bin ich im Jetzt angekommen. :-)))

Bitte das Ganze von mir herzlich aufnehmen. Ich weiß, dass das Schwierigkeiten bereiten kann.

manroe hat gesagt…

für Monika

"Alles, wie ich wahrnehme, ist meine Interpretation."

Das glaube ich eben nicht!! Obgleich es sicherlich zumeist so ist, aber es ist durchaus erreichbar wirklich wahr zu nehmen WAS IST, ohne dass ich etwas von mir dazwischen schiebe. So hatte ich übrigens meine Teller-rumreich-story gemeint. Wenn ich den Beginn kenne, nehme ich anschliessend OHNE Interpretation wahr! (((-:)))

MonikaMaria hat gesagt…

(((-:)))

Meditiere mal dieses Zeichen. Bitte.

Ganz, ganz herzlich

JANET hat gesagt…

ich meditiere..in dieses Zeichen!

Ich sehe, dass du den richigen Riecher hast!

manroe hat gesagt…

(((-:)))

Meditiere mal dieses Zeichen. Bitte.

Dann verstehe ich Dich nicht ?--?

MonikaMaria hat gesagt…

Noch nicht. Kommt.

Ganz, ganz herzlich

manroe hat gesagt…

Neee, keinen Ansatz, musst dann schon mal nen Tip geben, einfach so, da kommt nichts und rummalen oder phantasieren will ich nicht.

Thomas hat gesagt…

@ Herr Gronbach

"Es ist mir klar, dass dies das Ende einer Kuschel-Esoterik bedeutet."

Und dann, gerade mal 23 geschriebene Zeilen weiter.

"Schaffe keinen kalten und sterilen Raum – schaffe um Dich herum einen warmen, angenehmen und einladenden Raum. Nennen wir ihn gemütlich im besten Sinne des Wortes. Eine reine Gemütlichkeit."

Schluß mit der postmodern-traditionellen Kuschel-Esoterik - und auf zur reinen Kuschel-Esoterik der Zukunft, mit frohen frischen Farben.

Kommt alle auf mein Sofa, aber bitte vorher die schmutzigen Kleider ausziehen.
- So etwa?

MonikaMaria hat gesagt…

Der Schlüssel ist Beziehung
schau außen
erlebe innen.

Es gibt Eingeweihte, die sind Comic-Zeichner, es gibt Eingeweihte, die sind DJ, es gibt ..... :-)

...........|/_....... auf MissionWir.

Halte so oft Du es brauchst das Video an.

Nene hat gesagt…

@Manfred
wahrnehmen
für wahr nehmen
annehmen, dass es war ist.

Wahrnehmung ist nicht zwangsläufig Wahrheit
es gibt die Möglichkeit, zur objektiven Wahrnehmung, dessen,was ist, zu gelangen. Diese Art der Wahrnehmung bleibt jedoch ohne Urteil.
Wo ein Urteil ist, ist keine objektive, neutrale Wahrnehmung.

MonikaMaria hat gesagt…

@Thomas
Gaaaaaaaaanz heiß.


........|/_......... :-)

MonikaMaria hat gesagt…

Wir müssen – und ich sage dieses Worte zum wiederholten Male und ganz bewusst – wir MÜSSEN zuerst unseren seelischen Umkreis reinigen:

Im unserem Persona Denken
Im unserem Persona Fühlen
In unseren PersonaTaten

Die Persönlichkeit ist die Maske, der Spiegel, der Wurm, die kriechende Schlange, ........

Wer ist derjenige, der in den Spiegel schaut: In die Dualität, bestehend aus Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Tier, Blume, Baum, Stein?????????

manroe hat gesagt…

Monika, kann es sein, dass Du mich irgendwie falsch einordnest?

manroe hat gesagt…

Aber Herr Hochbild

"Ja du gütiger Himmel! - - Sehen sie denn nicht, dass gerade DAS, was sie hier machen ein Hängen an alten Bildern ist? Dieser ganze Christus-Mythos ist ein BILD und sie verstehen es sogar und kleben trotzdem daran fest?"

Da wurde sicher mit Bildern gearbeitet, aber das worauf es sich bezieht, ist mit Sicherheit kein Märchen. Und schon gar nicht, wenn es so einige Geister gibt, die das gerne so darzustellen sich bemühen, nur um was auszurotten.
-----

"Sebastian Gronbach braucht die Anthroposophen nicht, aber die Anthroposophen brauchen ihn."

Das trifft sicherlich auf einige Anthroposophen zu und mal das Fenster zu öffnen tut jedem gut, aber deshalb gleich eine solche Behauptung abzulassen ist reichlich übertrieben.

Aber das Schlimmste wiederum, dass immer noch nicht unterschieden wird zwischen Anthroposophen und Anthroposophie. DA SITZEN die alten Schläuche, Herr Hochbild.

Manfred

manroe hat gesagt…

@Nene

"Wahrnehmung ist nicht zwangsläufig Wahrheit
es gibt die Möglichkeit, zur objektiven Wahrnehmung, dessen, was ist, zu gelangen. Diese Art der Wahrnehmung bleibt jedoch ohne Urteil.
Wo ein Urteil ist, ist keine objektive, neutrale Wahrnehmung."


Bei einer Wahr-Nehmung, wenn es denn wirklich eine ist, sie also wirklich wahr ist, ist für mich ein Ur-Teil bereits darinnen enthalten, ansonsten wäre es keine Wahr-Nehmung!!

Und ein Ur-Teil hat für mich Wahrheitscharakter. Das, was Du zu meinen scheinst, scheint mir aufgrund einer Verwechslung mit einer anderen Ebene so zu sein.

Wahr-Nehmungen ohne Ur-Teils-Charakter halte ich für nutzlos, das ist ja wie im Stummfilm. Freiwillige Selbstbeschränkung, warum??

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred :-)
Kann es sein, dass Du Dich falsch einordnest?
Einordnen tue ich nicht. Blink. Blink. Blink. Wäre echt fatal. :-)

***


WIR MÜSSEN GAR NICHTS! Das ist die andere Seite und sie ist wahr und das ist die FROHE BOTSCHAFT!

Bringe die beiden Seiten zusammen.

Ganz, ganz herzlich

MonikaMaria hat gesagt…

Sehen sie denn nicht, dass gerade DAS, was sie hier machen ein Hängen an alten Bildern ist? Dieser ganze Christus-Mythos ist ein BILD und sie verstehen es sogar und kleben trotzdem daran fest

Weitere Variation:
Dieser ganze Christus-Mythos ist ein Bild, ein Symbol für DAS. Richtig. Wer dies mit dem Kopf erfasst, dem kann nicht viel passieren. :-)

Wer dies mit dem Herzen erfasst, der könnte zerschmettert werden ob deren Wahrheit. Er wird den ganzen Hintergrund erkennen. Er/sie liest danach die verborgene Schrift. Der Holon kommt dann mit einem Knall hier an, der Dich in die Knie zwingt. Du wirst freiwillig hinknien und nicht nur das!

Selbst verständlich kann das auch sanft gehen, dann gilt allerdings das, was Sebastian und ich schon gesagt haben mit dem Müssen. Dies ist ein freiwilliger Akt!

Das Mysterium muss erkannt werden. Es nützen weder die Symbole noch die Geschichte.

Auch hier: Sie müssen zusammengefügt werden. Im Herzen! Dann kann die Wahrheit erkannt werden.

manroe hat gesagt…

"Manfred :-)
Kann es sein, dass Du Dich falsch einordnest?"


SO, Monika, jetzt sachma richtig, damit das rumgehühner hier aufhört, WO ordne ich mich denn nun falsch ein. Und bitte nicht "ich ordne nicht" und dergleichen und so, sondern bitte mal ganz normales "menschlich" bitte. Ruhig mit Benennung und allem was dazu gehört.

BURGHARD hat gesagt…

Friedrich Gogarten,
13.1.1887-16.1o.1967

„Gott kann aber nie einer neben andern sein, niemals Objekt, darum auch niemals Inhalt einer Erkenntnis. Wird er erkannt, so kann er immer nur das Erkennen in diesem Erkennen sein. Das heißt: Wird seine Offenbarung erkannt, so findet sie selbst statt, so ist sie selbst, diese Offenbarung, die Erkenntnis."

Die Zitate zu Gogarten sind entnommen aus einer Schrift Karl Ballmer`s.

" Rudolf - Steiner - Blätter " v. 1928

MonikaMaria hat gesagt…

Ja, so ist ES.

Anonym hat gesagt…

@ Burghard


Ist ein Menschengeist ein Objekt in diesem Sinne?

Könnte ein Gott von seinem Sohn erkannt werden?

Was denken Sie?

Thomas hat gesagt…

Der Kommentar für Burghard war von mir.

BURGHARD hat gesagt…

@Thomas
Dazu: Ludwig van Beethoven

„Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte.“

Thomas hat gesagt…

"Sebastian Gronbach braucht die Anthroposophen nicht, aber die Anthroposophen brauchen ihn."

Die Anthroposophen braucht er.
Wovon sollte er sonst seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Die Anthroposophen brauchen ihn nicht. Jedenfalls nicht, wenn sie Anthroposophie suchen.

Aber was Sebastian Gronbach vor allem braucht ist: ANTHROPOSOPHIE.
Jedenfalls, wenn er Anthroposoph sein will.

Thomas hat gesagt…

„Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte.“

Da liege ich mit Beethoven auf einer Linie ;)

Anonym hat gesagt…

B
Sag es mal in deinen worten oder machen dir deine eigenen worte angst?

Thomas hat gesagt…

@ Burghard

Könnte ein Gott von seinem Sohn erkannt werden?

Christine G.B.Rau hat gesagt…

.. sehr schön ! Und echt !!! 'Die Frauen' re-agieren (formulieren) bei der Berührung mit Ihren Worte und dem dahinter liegenden Sinn, ausnehmlich mit 'In-Einklang-Sein' und 'die Männer', die Ihre Zeilen hier lesen, re-agieren ausnehmlich mit 'In-Konfrontation-Sein' - das ist witzig, nicht !? Auch ist es menschlich, eben weiblich und männlich menschlich !
Das Angebot und die Idee mit den Themen, die die 'Blogger' einreichen können, finde ich klasse ! und aut...... :)
Ich wünsche mir einen stärkend-erweiternden-reinigenden Austausch über das Thema: Zeichnen Sie bitte Ihr persönliches Bild (im wahrsten Sinne des Wortes)zum Zusammenhang von Anthroposophie & Integralosophie - und das meine ich ganz herzensehrlich ! In Verbundenheit und Respekt davor, wie Sie wahr-genommen werden ! Da kann es ja dem einen oder der anderen schon mal 'passieren', dass er oder sie ein wenig hcsidien wird ... :)Ich habe beschlossen, Sie zu mögen und Ihren (geistigen) Weg mit Neu-Gierde,kritischer und eingebungsvoller Spannung weiter zu verfolgen ! In starker Verbundenheit Chr.G.B.Rau
Die Bilder könnten Sie ja dann auch irgendwo 'ins Netz stellen'

BURGHARD hat gesagt…

@Anonymus 18.59

B
"Sag es mal in deinen worten oder machen dir deine eigenen worte angst?"

Der Eigner der Worte, dass ist die
Sprache.

Ein Zitat ist mir jeweils Fürsprache.

Angst ist bei Demjenigen, der sich
Worte zu Eigen machen muss, aus
Angst vor dem Lebewesen Sprache.

Nene hat gesagt…

@Matthias Hochbild
"Ja du gütiger Himmel! - - Sehen sie denn nicht, dass gerade DAS, was sie hier machen ein Hängen an alten Bildern ist? Dieser ganze Christus-Mythos ist ein BILD und sie verstehen es sogar und kleben trotzdem daran fest?"

Ein Verhängnis der Postmoderne ist doch gerade, dass sie die wertvolle Essenz der vorangegangenen Epochen nicht mitgenommen hat. Kahlrasur im Flachland gewissermaßen. Um in eine neue Tiefe zu kommen, braucht es einen Schritt, der alles Wesentliche des Vergangenen bewahrt und mit hinübernimmt in die neue Epoche. Sonst funktioniert die Pyramide nicht.
Die Christusidee oder der Christusmythos ist nicht einfach ein überholtes Bild, sondern ein wesentlicher Impuls des Geistes, über den auch Ken Wilber spricht.
Dieser Impuls ist durch alle Epochen mitgegangen und hat sich entsprechend der Menschheitsentwicklung offenbart.
Er ist im Osirismythos zu finden
Er ist der der Aton der Ammarazeit
Er ist Krishna
Er ist Dionysos
Er ist der Sinn aus dem Tao Te King
Er ist Christus
Er ist Mani
Er ist die Anima Mundi
Er IST

Nene hat gesagt…

@Manfred
"Unter Postmoderne verstehe ich, dass man das Füllhorn geistiger Wahrheiten grosszügig unter den Menschen verteilt, so wie Steiner damit begonnen hat, in der Arbeiterbildung ...,... --"

damit wirst du nach meinem verständnis weder der Postmoderne, noch Steiner gerecht.

Nene hat gesagt…

@MomikaMaria und Manfred

ein Gute Nacht Posting

(((-:)))

Einheit, Yin Yan
das Männliche und das Weibliche im vollkommenen Gleichgewicht

Gute Nacht

MonikaMaria hat gesagt…

Und genau das beschreibt Rudolf Steiner in: das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums.

Dies aber selber zu erfahren und nicht nur zu lesen, macht einen gewaltigen Unterschied aus.

Danke Nene :-)

Gute Nacht Euch allen.
Der Film von Janet auf MissionWir dürfte hier manchen noch aus dem Schlaf reißen. :-)

Bernhard Albrecht hat gesagt…

Aufräumen, eine schöne Beschäftigung!
Ich kann allerlei Putzmittel zur Anwendung bringen, ich kann verschiedene Gegenstände in eine mir sinnvoll erscheinende neue Ordnung bringen oder aber einfach aussortieren und entsorgen. Das kann ein belebendes Wohlgefühl auslösen. Meister Proper macht`s möglich. Es glänzt.
Nur habe ich damit (genauer besehen) wirklich aufgeräumt!?
Indem ich äusserlich eine neue Ordnung herstelle, ist doch meine Haltung, die zu der vorausgehenden Unordnung führte, noch nicht beseitigt! Bin ich also im Spiegel des neuen Aussen damit innerlich schon ein Anderer geworden?
Die Erfahrung lehrt, dass die Unordnung meist sehr schnell wieder zurückkehrt und damit auch der Frust einer ständig unterschwelligen Unzufriedenheit mit mir und der Zwang immer wieder neu aufräumen zu müssen.
Meister Proper also doch eine Illusion?! Meister Proper ein meisterlich nivellierender Glatt-Bügler! Gemütlich vielleicht, je nachdem, was ich als gemütlich ansehen will.
Fängt Ordnung in der Innenschau nicht mit Wertschätzung an?! Wertschätzung auch gegenüber einer Begierde! Denn nur was ich wertschätze lässt sich integrieren. Begierden vermitteln mir ja letztendlich auch Erlebnisse in Lebenszusammenhänge die bereichern, wenn ich sie nur r – ich – tig, also mit ordnend offenem Blick betrachte.
Gibt es also im tieferen Sinne „Dreck?“ Wenn ja, dann nicht zuletzt deshalb, weil ich so einiges aus mangelnder Wertschätzung heraus in die Ecke schiebe und deshalb gewisse Erfahrungen solange wiederholen muss, bis ich ihre Ergebnisse mit Wertschätzung bereit bin zu würdigen.
In diesem Sinne ist der „spirituelle Meister Proper“ eine Illusion, weil er die Vielfarbigkeit menschlichen Erfahrens und Erlebens nivelliert und so der Wertschätzung entzieht. Wertschätzung aber öffnet den Weg zur Ich – Erfahrung!

Bernhard Albrecht

G o T t hat gesagt…

Meister Proper putzt so sauber, daß man sich drin spiegeln kann.
Meister Proper!

G o T t hat gesagt…

Meister Proper putzt so sauber, daß man sich drin spiegeln kann.
Meister Proper!

Nene hat gesagt…

Schön, das mit dem Spiegel
Wie sollen wir ein Spiegel für das Göttliche sein, wenn unsere Seele blin dund stumpf vom Staub des EGOs und vom Müll der Inkarnationen ist?

MonikaMaria hat gesagt…

Kann die Seele je blind sein?
Wer schaut?

Love

Nene hat gesagt…

@MonikaMaria
blind sein kann die Seele wohl nicht, aber sie kann geblendet sein, oder die Stürme des menschlichen Lebens blasen ihr Sand in die Augen.

immer alles nur Bild und Beispiel und darum Krücke.

love

MonikaMaria hat gesagt…

Kann die Seele geblendet sein?

Hier ist EIN Wort: Seele.

*drück*
:-))

JANET hat gesagt…

G o T t hat gesagt…
Meister Proper putzt so sauber, daß man sich drin spiegeln kann.
Meister Proper


Was soll der Quatsch, GOtT? Ich putz meine Brille nicht mit Meister Proper. Und meine Brille ist universal entspiegelt :))))) höhö

MonikaMaria hat gesagt…

Was höhö!

Das ist doch Weisheit pur, was der sagt.

Allein das T ist eurythmisch wie das TAO des Glücks.



Ich lach mich nur noch schlapp! Ups.


*grübel*


GRööööööööööööhl!


United Parcel Service







:-)))))))))))))))))