Donnerstag, 1. Oktober 2009

Ein Lächeln

„Ist Freude und Leichtigkeit in dem, was ich tue?“ Diese Frage von Eckhart Tolle ist für mich eine Schlüsselfrage – nicht nur für meinen Alltag, sondern gerade auch für die Repräsentation der Anthroposophie in der Öffentlichkeit. Immer mehr mache ich die Erfahrung, dass es weniger das Programm, der Inhalt oder die Botschaft ist, welche Menschen „hören“, sondern sie „hören“ ob die Worte von einem glücklichen Menschen kommen.

Nur Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör.

Negativ formuliert: Wer verletzt ist, muss andere verletzen, um seine eigene Verletzung nicht länger zu spüren. Kennen Sie auch solche Menschen? Passiert es Ihnen selber? Und wäre es nicht ein großer Schritt, wenn wir einfach lernten glücklich zu werden, weil wir so am besten verlernen anderen weh zu tun?

So würden wir als Öffentlichkeitsarbeiter nicht nur unsere Botschaften mitteilen, sondern unsere innerste Freude mit anderen teilen.

Ich will mit diesen ganz einfachen und bündigen Gedanken dazu anregen, dass die Frage „Ist Freude und Leichtigkeit in dem, was ich tue?“ zu einer Schlüsselfrage unsere öffentlichen Tuns wird.

So wie man uns unser Verletzungen anmerkt, so spüren Menschen unsere innere Freude. Man muss nicht von einer „neuen Hellsichtigkeit“ sprechen, aber ich bin davon überzeugt, dass der Wahrheitssinn vieler Mitmenschen sich heute weniger auf die Worte selber richtet, als auf den stillen Raum, aus dem diese Worte kommen.

In diesem Sinne könnte man auch die mannigfaltigen Erscheinungsformen der Anthroposophie würdigen. Angst vor neuen Formen würde verschwinden. Trauer und Schmerz vor verschwundenen Formen würde sich ebenso auflösen und die Angst davor, dass die „anthroposophischen Wahrheiten“ bedroht seien, käme gar nicht auf.

„Formen werden geboren und sterben, doch Du bist Dir des Unsterblichen hinter den Formen bewusst. Du weißt, dass das Wahre nicht bedroht werden kann.“ (Tolle)

So eine Haltung ist Zufriedenheit. Und Zufriedenheit wird zu Gelassenheit. Und Gelassenheit zaubert ein Lächeln auf die Lippen. Und was mit einem echten Lächeln auf den Lippen ausgesprochen wird, das findet Gehör.

Ich denke, je tiefer die Wahrheit ist, zu der man vordringt, desto höher wird die Freude darüber, mit dieser Wahrheit in Verbindung zu sein. In diesem Sinne: Kann ein wahrer weiser Mensch anders, als unablässig glücklich sein?
GLÜCK

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

jaja, das hab ich auch schon immer gesagt, schön dass du jetzt auch drauf kommst, soo schöön...

Jemand wünscht sich Frieden... hat gesagt…

fand ich lustig..

Anonym hat gesagt…

Das ist einfach nur wahr und schön. In einer einfachen und still leuchtendnden Art. Ich bin keine Antro, aber so könnt ich eine werden. SMILE!

JANET hat gesagt…

mmhh, Ihr könnt ja mal die AMMA zum Anthroabend einladen..Das ist bestimmt ne lustige Mischung...EINFACHHEIT PAART SICH MIT KOMPLIZIERTHEIT!! ACH JA vielleicht mach ich das mal auf meine Wiese (den Schreibfehler lass ich jetzt mal :) und lade alle Anthrolesekreis-TN zum Raja Yoga Abend ein..

lametta hat gesagt…

Heute ganz ähnliche Gedanken gehabt.Bin so dankbar, dass uns ein großes Projekt so gut "von der Hand" ging...und stelle fest: es waren lauter "heile" Leute...nicht verschonte, wir haben alle schon einiges mitgemacht, eher durch Leid Erstarkte...Resilienz...Zauberwort für die Liebe zum Leben und das Vertrauen darin, dass schon alles gut wird und ist.
Fühl mich gerade verbunden und freue mich.

Anonym hat gesagt…

Yes!

Das ist das Integral!

Habe jetzt das buch von Mosmuller über das Integral fast durch. Es wird sehr sehr klar und deutlich gezeigt, was mit euch geschieht, ihr solltet euch mal informieren!

Zitat:
>>Wenn der Deutsche mit Ken Wilber ICH BIN sagen lernt, haftet diesen Worten etwas an, was unsagbar ist, was man einem anderen Menschen auch gar nicht erklären kann. Und wenn der Mensch in seinem Gedankenleben unempfindsam ist - und das ist jeder nur abstrakt denkende Mensch - , dann bemerkt er die damit einhergehende Verwandlung nicht einmal. Er stimmt ein in einen Gedanken und ahnt nicht, wie stark die Bedeutung, die so viele Menschen ihm geben in ihm mitwirkt.<<

YES!

BURGHARD hat gesagt…

Lieber Sebastian,

„Immer mehr mache ich die Erfahrung, dass es weniger das Programm, der Inhalt oder die Botschaft ist, welche Menschen „hören“, sondern sie „hören“ ob die Worte von einem glücklichen Menschen kommen.

Nur Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör. “ S.B.

Bei mir ist das anders!

Ich bin ein Mensch ohne Gehörschaden. Und bei mir finden durchaus noch andere
Worte Gehör. Von daher empfinde ich Deine Verallgemeinerung schlicht und platt
unfreundlich.

Aber, Deine Unfreundlichkeit, sie verletzt mich nicht, ganz das Gegenteil ist der Fall.

In den letzten beiden Texten von Dir taucht in schöner Weise der Sebastian auf, der
zwischen den Stühlen tanzt, da erlebe ich Dich rein menschlich.

Laß Dich ruhig noch mehr hin und her reißen.

Gut Pfad Burghard

BURGHARD hat gesagt…

@Sebastian

Nun noch eine Ergänzung. Rein menschlich ist Dein Tanzen zwischen zwei Stühlen. Dein Tanz auf dem Seil, eingespannt gespannt zwischen heiligem Stuhl der Erleuchtung und Beichtstuhl des Egoismus.

Eigentlich ist der gleich folgende Spruch nicht dumm genug, daß er noch Erwähnung finden sollte, aber ich werde ihn nach der Erwähnung in den Schlaf wiegen. Dort soll er von Dir tanzen lernen. Der Spruch lautet: >Global denken, lokal handeln<

Genau, Gott in Hauspuschen. Genauer, göttliche Hauspuschen. Noch genauer, Kuschelgott.

Gute Nacht lieber Spruch, träum was Schönes und laß nicht immer deine Puschen überall rumliegen.

Gut Pfad, Burghard

MonikaMaria hat gesagt…

«Nun noch eine Ergänzung. Rein menschlich ist Dein Tanzen zwischen zwei Stühlen. Dein Tanz auf dem Seil, eingespannt gespannt zwischen heiligem Stuhl der Erleuchtung und Beichtstuhl des Egoismus.»

Was sagt mir das?

Was bei mir ankommt, ist eine unbeschreibliche Freude und Lust wortgewaltig formulieren zu können beim Betrachten dieses Spiels.

Aber weswegen bekommt diese Freude und Lust eine «andere» Adresse?

BURGHARD hat gesagt…

Liebe Monika Maria,

vorläufig nehme ich mal an, bei ANDERE
Adresse schaust Du auf meine Aussage
„ Bei mir ist das anders“ B.

Die Aussage ist mein Bezug auf folgende Aussage von Sebastian.

"NUR Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör. “ S.B.

Aus meiner Sicht sind mit dem Satz
"Bei mir ist das anders" aber nicht MEHRERE Adressen eröffnet, sondern

„Ich bin ein Mensch ohne Gehörschaden. Und bei mir finden durchaus NOCH andere Worte Gehör.“ B.

Es grüßt Burghard

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Burghard
„Ich bin ein Mensch ohne Gehörschaden."
"Und bei mir finden durchaus NOCH andere Worte Gehör.“

Der erste Satz muss mit dem zweiten nicht unbedingt etwas zu tun haben.

Den Seiltänzer bewegt doch gerade der zweite Satz oder wie nimmst Du das wahr?

"NUR Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör. “ S.B. (ich nehme an, Du meintest S.G.)

Sebastian hat das NUR nicht mit Versalien geschrieben.

Ich verstehe Sebastian so, dass das Herz und nicht der Verstand, sich diesen Worten öffnet. Allem anderen Gegenüber verschließt es sich und wird nicht heil. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Da darf dann der Verstand und das verletzte Ego weiter wirken. – So verstehe ich das z.B.

Anonym hat gesagt…

Hey Sebastian,

toller Talk mit Tom Steininger gestern! Glückwunsch!

BURGHARD hat gesagt…

Liebe Monika Maria,

Ich mag den Franz Schubert. Er findet bei mir Gehör. Und, dann kommt Sebastian und sagt,

„Nur Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör. “ S.B.

Frage ich Franz Schubert, woher sein Schaffen rührt, lautet seine Antwort so: „Meine Erzeugnisse sind durch den Verstand für Musik und durch meinen Schmerz vorhanden! Jene, welche der Schmerz allein erzeugt hat, scheinen am wenigsten die Welt zu erfreuen.“

Es grüßt Burghard

Anonym hat gesagt…

Ich habe keinerlei Respekt vor
Leidensglorifizierung, die m.E. bereits bei der -
scheinbar freiwilligen - "Hingabe" an Krankheit und Schmerz beginnt (SM-Praktiken zur *Lust*-Steigerung ausgenommen). Ich respektiere das nicht nur nicht, ich akzeptiere es auch nicht und ich toleriere es in vielen Fällen nicht einmal.

F.R.

Leidkultur versus Glückskultur hat gesagt…

Gronbach hat mehr Respekt vor Glück als vor Leid. Und das ist auch gut so! :-)

BURGHARD hat gesagt…

respectus „Zurückschauen

Lieber Anonymus, liebe Versuskultur

hat Sebastian keinen, oder weniger Respect
vor Leid und Schmerz? Das wird sich daran zeigen, ob er die Kommentare von Anonym hat gesagt... Ich habe keinerlei Respekt vor
Leidensglorifizierung,….( glorificare = rühmen,)
Leidkultur versus Glückskultur, löscht.

Es grüßt Burghard

Anonym hat gesagt…

Gronbach 16.8.09:

Das, was sich nach Anthroposophie sehnt, ist selber keine Anthroposophie. Was sich sehnt, ist ohne Sehnsucht. Es IST – das ist ALLES.

Ich sage:

Das, was sich nach NICHTS sehnt, ist selber kein NICHTS. Was sich sehnt, ist Sehnsucht. Das ist ALLES.

Anonym hat gesagt…

Gronbach sagte am 25.8.:

Wenn Du Dich öffnest, dann fällt Gott mit allen seinen himmlischen Begleitern in Dich hinein. Und Du selber wirst dieses himmlische Wesen auf Erden.

Ich sage: Gott kann nicht fallen, weil er damit beschäftigt ist zu SEIN. Gefallene Engel sind gefallene Engel.

Blaise Pascal sagte:

Der Mensch ist weder Tier noch Engel, aber das Schicksal will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Burkhard
Bist Du Dir sicher, dass Franz Schubert so antwortet? Wenn ja, dann wohl mit seiner Astralhülle von damals. Ob er heute so antworten würde? Und wenn er damals das tatsächlich gesagt hat, so bedeutet es doch nicht, dass er heute so antworten täte.


@F.R.
Ich kenne niemanden, der sich freiwillig an Krankheit und Schmerz hingibt. Was ist denn Krankheit, was Schmerz?

Es gibt hohe Meister, welche dies können, aber es ist nicht «ihre» Krankheit und «ihr» Schmerz. Sie sind nicht identifiziert damit, auch wenn sie äußerlich zu leiden scheinen. Es ist ihr Opfer.

Unser Verstand ist viel zu beschränkt, um dies verstehen zu können.

Ich habe schon verstanden, was Du damit sagen willst. Deine Aussage ist nicht ohne. Hältst Du es aus, einfach DA zu sein, bis der andere auch DA ist? Vorausgesetzt Du verstehst, was ich mit DA meine.

Mein sterbender Vater hatte damals kein Mitleid erwartet. Er war DA und wartete, bis ich auch DA war. Uns umhüllte ETWAS, was heilig war, es zog mich mit einer unbeschreiblichen Kraft an sein Sterbebett. Es war nicht mehr wichtig, dass er gesund wurde. Es war wichtig, dass er DA war und ich dies erleben durfte. Das veränderte mein Leben vor 25 Jahren grundlegend!

BURGHARD hat gesagt…

Liebe Monika Maria,

„Bist Du Dir sicher, dass Franz Schubert so antwortet?
Wenn ja, dann wohl mit seiner Astralhülle von damals.“ M.M.

Also, daß von mir erwähnte ist ein Auszug aus Franz Schuberts Tagebuch.

„Ob er heute so antworten würde? Und wenn er damals das tatsächlich gesagt hat, so bedeutet es doch nicht, dass er heute so antworten täte.“ M.M.

Täte? Darum geht es hier nicht! Das ist nun mal seine Antwort. Es geht hier darum, daß eben genau diese seine Musik und diese seine Antwort, bei mir Gehör findet.

Es grüßt Burghard

manroe hat gesagt…

Ich denke Sebastian hat uns hier ein lebendiges Beispiel von Authentizität geschildert, aus Praxisaugen angeschaut. Die Menschen wollen spüren und sehen, dass man aus echter Überzeugung und wirklich Erlebtem heraus handelt - und das macht einfach Freude, für einen selbst und für den Betrachter, -- wenn man dann nicht dem Neid verfällt, aber das ist dann eine andere Geschichte.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Sebastian neben vielen anderen Dingen sehr daran gelegen ist, dass es Menschen GUT geht und dass sie VON HERZEN glücklich und gesund leben.

Und ich glaube das nicht, weil er das so sagt oder schreibt, sondern weil es aus ihm heraus wirkt und strahlt.

Könnt Ihr das sehen?

Könnt Ihr das fühlen?

Ich fühle das. Und ich fühle das so sehr, dass es mir immer wieder den Boden unter den Füssen wegzieht.

Er erinnert mich an Glück, wenn ich es vergesse!
Danke!

manroe hat gesagt…

@Anonym

"Ich fühle das. Und ich fühle das so sehr, dass es mir immer wieder den Boden unter den Füssen wegzieht."

Na also, soweit solltest Du es aber wirklich nicht kommen lassen.

Wenn man Tabletten nimmt, dann sollten sie einem zwar helfen, aber nicht schweben lassen, da stimmt dann zumindest die Dosis nicht. ;))

Manfred

Anonym hat gesagt…

Kann ein wahrer weiser Mensch anders, als unablässig glücklich sein?

Wenn ein wahrer Weiser nicht anders kann, ist er dann frei?

Nur Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör.

Wäre dies der Fall, gäb es keine Freiheit. Diese Worte sind für mich also Ausdruck einer erzwungenen "Happyness", wieso habe ich sie gehört? Weil ich frei sein darf.

„Ist Freude und Leichtigkeit in dem, was ich tue?“ zu einer Schlüsselfrage unsere öffentlichen Tuns wird.

Mit dieser Frage erzeugt S.G. eine innere Angst vor Unglücklichkeit. So ein Krampf erzeugt höchstens rauschhafte Freude.

Es gehören wahre DEMUT und GNADE dazu, wenn es gelingen soll, sein (öffentliches) Tun so einzurichten, dass man transzendent wird für kosmische Freude. Diese Frage aber verhindert dies.

Ich habe den Eindruck, S.G. macht es sich und anderen sehr einfach, oder er macht sich sogar Lustig über euch.

Mein Wahrheitsgefühl jedenfalls ist auf Alarmstufe Rot, bei solch leichtfertigen Kurzschlüssen. Hoffentlich findet S. G. da wieder raus. Bin gespannt, was aus ihm wird. Hoffentlich reißt er nicht zu viel Seelen mit in seine gleißend grelle Scheinwelt...

Ob er von den "anthroposophischen Wahrheiten" jemals zur Wahrheit der Anthroposophie finden wird?

Denkt daran: Freiheit ist die Hoffnung der Evolution, in ihr, in euch selbst findet ihr die Wahrheit. Schon von daher ist S.G´s "öffentliches Tun" eine in sich gefangene Widersprüchlichkeit.

Es könnte jedenfalls so sein, prüft es.

Karsten B.

Anonym hat gesagt…

"Und ich fühle das so sehr, dass es mir immer wieder den Boden unter den Füssen wegzieht."

"Na also, soweit solltest Du es aber wirklich nicht kommen lassen."

Warum nicht?

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Burghard
«Täte? Darum geht es hier nicht! Das ist nun mal seine Antwort. Es geht hier darum, daß eben genau diese seine Musik und diese seine Antwort, bei mir Gehör findet.»

Das habe ich schon verstanden. Darum ging es mir wiederum nicht.

Was entsteht, wenn ich dem «Ge-hör» der Gegenwart ein Ge-hören mit der Vergangenheit verbinde?

Ich hätte auch «Gehörtes aus der Vergangenheit» schreiben können.

Ich nehme Dich jetzt einfach mal als Wort-Künstler wahr:
«Dein Tanz auf dem Seil, eingespannt gespannt zwischen heiligem Stuhl der Erleuchtung und Beichtstuhl des Egoismus.»

Hier entsteht für mich ein Bild. Bewegen tut «mich» der zweite Teil des Satzes.

...


Ich erlebe mich als Bürgerin zweier Welten und mein Spagat findet täglich zwischen diesen beiden Welten statt. In der Zwischenzeit, hier und jetzt, geht es mir gut. Der Spagat gelingt immer leichter. Es «spannt» immer weniger, was mich glücklich und frei macht.

Von «außen» gesehen, mag mein Spagat bedenklich aussehen, akrobatisch ....

BURGHARD hat gesagt…

Heute ist „Tag der deutschen Einheit“

Das bietet mir Gelegenheit auf Fichtes
„Reden an die deutsche Nation“
zu schauen.

Zum Beispiel mit zwei Fragen.

Ich frage mich, Einheit, was denkt Fichte dazu?

Auszug aus der fünften Rede:
„Der einige Selbstzweck, außer welchem
es keinen andern geben kann,
ist das geistige Leben.“

Ich frage mich, wie denkt er?

Auszug aus der ersten Rede:
„Ferner setze ich voraus,
dass diese Zuhörer in dieser
Betrachtung mit eigenen Augen
den Muth haben, redlich hinzusehen
auf das, was da ist, und redlich sich
zu gestehen, was sie sehen,
und dass sie jene häufig sich
zeigende Neigung, über die
eigenen Angelegenheiten sich
zu täuschen und ein weniger
unerfreuliches Bild von denselben,
als mit der Wahrheit bestehen kann,
sich vorzuhalten, entweder schon
besiegt haben, oder doch fähig sind,
sie zu besiegen.“



Burghard

Thomas hat gesagt…

"Nur Worte, hinter denen wahrhaftige Freude, stille Leichtigkeit und echtes Glück klingen, finden heute noch Gehör."

Damit sagen Sie Herr Gronbach, dass die Worte anderer von Schmerzen geplagter Menschen NICHT mehr vernommen werden können.

Denn bei welchem leidenden Menschen, bei welchem von Trauer, von Schmerzen geplagtem Menschen können Sie gleichzeitig "wahrhaftige Freude", "stille Leichtigkeit" und "echtes Glück" vernehmen?

So verdrängen Sie die "Schatten" und errichten sich eine SCHEINBARE Welt des Glücks in der doch nur der Egoismus zu hause ist.

Lesen Sie doch einmal was in der "Philosophie der Freiheit" über Glück geschrieben steht. Und über diejenigen, die ihre jeweilige Vorstellung von Glück in der Welt verbreiten wollen.

Sie finden dort eine Möglichkeit, um endlich umkehren zu können und aus der Sackgasse in der ich Sie herum rennen sehe wieder herausfinden können. Rudolf Steiner ist es, der Ihnen diesen Weg dort zeigt. Wenn Sie mich nicht ernst nehmen, dann nehmen Sie doch Rudolf Steiner ernst.
Sie verehren ihn doch so, dass Sie sogar ein Bild von ihm auf Ihrem Schreibtisch stehen haben.

Hier ist ein Versuch für Ihre "Schattenarbeit":
Nehmen Sie das Bild einmal versuchsweise weg und stellen Sie einen Spiegel an dessen Stelle. Verändert sich dann etwas?

Für mich stellt es sich so dar, dass Rudolf Steiner Ihr größter "Schatten" ist, den Sie verdrängen.

MonikaMaria hat gesagt…

«Wenn ein wahrer Weiser nicht anders kann, ist er dann frei?»

Ja!

Weil ihn nichts mehr bindet. Darum geht es. Das Leben geht weiter. Er identifiziert sich nicht mehr mit dem Leid, nicht mehr mit der Freude! Er nimmt wahr, handelt. Solange, bis der Letzte erkannt hat, dass er mehr ist, als was die Sinne ihm vorgaukeln.

Aus dieser Erkenntnis heraus wird er stahlen. Er selber wird es nicht merken, aber die anderen nehmen es so wahr.

MonikaMaria hat gesagt…

@Burghard
Tag der «Deutschen Einheit»

"Wir werden durch die Geburt in eine Sprachform hineingeboren. Der Mensch ist in bezug auf die Sprache noch ganz gruppenseelenhaft. Dennoch ist die Sprache etwas, in dem sich unser Inneres, in dem sich der Geist ausdrückt. Sie ist die Fähigkeit des Menschen, durch die Konfiguration der Worte in den Laut, in den Ton hinein die Seelenempfindungen und die Gedanken zu tragen. So daß uns in unserem Kehlkopf ein Organ gegeben ist, durch das wir mit unserer Individualität eingereiht sind in ein Geistgewirktes, aber nicht in etwas, was wir selber gemacht haben. Wenn die Sprache nicht ein Geistgewirktes wäre, könnte sich nicht Geist in ihr ausdrücken; wenn der Kehlkopf nicht den geistgegebenen Ton ergreifen könnte, so könnte das Innere der Menschenseele sich nicht durch Gesang zum Ausdruck bringen. Der Kehlkopf ist ein Organ, welches GeistWirkungen zum Ausdruck bringt, aber nicht individuelle Geistwirkungen. Dem Geistesforscher zeigt sich der Kehlkopf als ein Organ, durch das der Mensch sich einer Gruppenseele einordnet, das sich noch nicht zur Individualität erheben kann, das aber auf dem Wege ist, individuelle Wirkungen des Menschen aufzunehmen. Der Mensch wird seinen Kehlkopf in der Zukunft so umarbeiten, daß er ganz Individuelles auch durch den Kehlkopf zum Ausdruck bringen kann. Das ist gleichsam eine prophetische Vordeutung. Der Kehlkopf ist ein Keimorgan, das sich in der Zukunft umbilden wird. Wenn wir dies beachten, dann werden wir es begreiflich finden, daß die Sprache für den heutigen Menschen etwas aus Gnade Gegebenes ist, über das er keine Macht hat, in das er erst hineinwachsen muß mit seiner Individualität. So wie wir mit unserer Ichheit in uns selber stehen, so wurzeln wir mit unserem Kehlkopf im Makrokosmos, aus dem uns die Kräfte zuströmen, die uns zu sprechenden Wesen machen." GA 119, S. 278 ff.

In meinem Blog steht darüber noch mehr ...

Thomas hat gesagt…

@ BURGHARD

"Ich frage mich, wie denkt er?"

Vielleicht könne Sie hier anknüpfen an die "Philosophie der Freiheit". Dort finden Sie S. 32 eine vielleicht für Ihre Frage interessante Bemerkung. (nur so nebenbei)

Freiheit passt ja auch zur "Deutschen Nation".

Anonym hat gesagt…

Genau.
Freiheit ist in der Einheit

Die Stimme von Gronbach hat gesagt…

Was sagt ihr denn zur Stimme von Gronbach? Und was sagt ihr zu dem "was" er sagt und "wie" er es sagt? Kann man ihm gluaben?

Wenn ihr auf den Link "Die Stimme von Gronbach" geht könnt ihr´s mal hören. Ich finde ja, da macht er einen viel weicheren Eindruck als hier. Oder?

Simon

MonikaMaria hat gesagt…

????

Ne, zu den Schweizern ..... Lach.

Also, kann man das so verallgemeinern?

Freiheit hat mit dem einzelnen Menschen zu tun! Frei kann für mich nur der Geist sein!

MonikaMaria hat gesagt…

Mein Kommentar war zu Thomas

MonikaMaria hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
MonikaMaria hat gesagt…

Denken, fühlen und tun wir als «Jemand», so werden wir denken, fühlen und tun als «Jemand» begegnen.

Das war ich mit dem Löschen. :-)

manroe hat gesagt…

Also ich habe mir diesen WebCast mal angehört und bin da doch ein wenig erstaunt, Sebastian, dass Du recht lang über das Aufrichten und die "neue" oder zeitgemäss zu erringende Ehrfurcht (meine Worte) gesprochen hast.

Ich finde das wirklich sehr gut! Meines Erachtens sogar unbedingt wichtig, vonnöten, damit die immer mehr sich verdichtend entwickelnde Individualität eine "weiche" Hülle bekommt, so erlebe ich das. "Ehrfurcht", dieses schon ein wenig in die Tage gekommene Wort bezieht sich - im Bilde gesprochen - doch rückblickend auf die eigene Person, wie sie da auf mich zukommt, den Betrachtenden in mir, den inneren Ego-Marsch drosselnd.

Und Du fragtest wie man (wieder) eine Kultur der Ehrfurcht erwecken könne (durch mich hier sinngemäß wiedergegeben). Sollte man in diesem Sinne mal hier aufgreifen und darstellen.

Positiv fand ich auch, wie Du Deinem Gesprächspartner zugehört und ihm nicht nach dem Mund geredet hast, obgleich ihr natürlich "öffentlich freundlich" zueinander ward...

Manfred

manroe hat gesagt…

Und dann ist mir noch etwas ein-gefallen zum Thema zeitgemäße Begriffsmetamorphose.

Kritik jenseits des Intellekts oder Verstandes wird zur Kreatik, wohingegen die zeitgemäße Selbst-Behauptung zumeist doch in Wahrheit eine solche der Selbst-Enthauptung ist.

Manfred

MonikaMaria hat gesagt…

(*o*)

Anonym hat gesagt…

Thomas, ich glaube S.G. ist nicht mehr zu retten, er ist komplett in Wilbers Parallel-Universum integriert worden und sein Ich ist durch ein nICHTts ausgetauscht Worden.

Hoffen wir, dass er nicht bald vom Guerilla-Meditanten zum Selbstmordattetäter mutiert! Dann "brennt" er wirklich. Ich meine das ernst. Rein geistig tut er genau das mit der Anthroposophie, wie die
Kollegen, die konsequenter weise auch körperlich die Abkürzung ins "Allah" nehmen.


S.G.13.8.:

Ich will keine große Geschichte darum machen, aber es waren schließlich nur wenige Minuten des Erwachens, die mich aus dieser Wurstpelle der anthroposophischen Dogmatik befreit haben.

Was denkst Du, was ich als erstes erlebte? Ich erlebte, wie sehr Rudolf Steiner tatsächlich aus einer wirklichen Wirklichkeit heraus gesprochen hatte. Ich sah es vor meinem inneren Auge, wie er mitten in der Liebe, dem Licht und der einfachen und dennoch unbeschreiblichen Wahrheit gestanden hatte.

Alle seine komplizierten Wörter und verschachtelten Sätze und Begriffe gingen in Flammen auf – alles brannte lichterloh. Alles was ich in allen Jahren mühsam an Büchern in mir aufgestapelt hatte, griff sich nun diese Feuer-Göttin und transformierte es in Licht und Liebe.

Ich bin entschieden denen zu dienen, der vorbehaltlos bereit sind in dieses Feuer zu gehen und nicht nur mit dem Feuer zu spielen.


S.G.2.6.
Das neue WIR hat schmerzvolle und lustvolle Aspekte. Denn Du wirst Dir sehr präzise darüber Rechenschaft ablegen müssen in welchen Beziehungen Du lebst und in welchen nicht. Vielleicht wird es Trennungen geben - dabei geht es nicht nur um Dein Opfer. Du wirst Dir klar machen müssen, dass Du auch andere zu Opfern machst - bist Du wirklich so restlos bereit diese beiden Opfer auf Dich zu nehmen?

S.G. 27.5.
Erleuchtung bedeutet alles zu verlieren was Du hast. Alles was Du denkst zu sein, wird sich in der Erleuchtung in Nichts auflösen. Dein vermeintliches tiefstes Ich, welches Dich von allen anderen Menschen unterscheidet, wird sich als Illusion erweisen. Deine ganze bisherige Lebensgeschichte wird Dir irrelevant – und das obwohl Du so fleissig und spirituell warst...
In Wirklichkeit zerstört Erleuchtung nicht nur Erkenntnisse und Erfahrungen, sondern vor allem denjenigen der diese Erfahrungen und Erkenntnisse machen kann - mehr noch: Es war nie jemand da, der Erfahrungen machen konnte.


23.5.
WIR in Demut...Die Ego-Massenvernichtung.

Ich glaube die "Evolution" ist so weit vorangeschritten, dass es überhaupt nicht mehr ausreicht, sich mit den beiden Widersachermächten auseinanderzusetzen, sondern besonderes Augenmerk auf die noch tieferen Abgründe zu richten!

Und dann energisch sich selbst zu begaben mit dem, was die Lage verbessern kann.

K.B.

manroe hat gesagt…

Ich habe als kleiner Junge seinerzeit mit grossen Augen auf dem Jahrmarkt vor der Raketenbahn gestanden, war innerlich erfüllt von meinen Wünschen und der Angst sie umzusetzen, sprich einzusteigen und selbst einmal mit der Raketenbahn zu fahren.

Ich stand Ewigkeiten davor, habe studiert wie die Leute einstiegen, habe studiert, wie sie wieder ausstiegen. Ich habe versucht bei ihnen abzulesen, wie es für sie war, um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, um mir ein Bild von der Raketenbahn zu machen. EIn Zzustand zwischen Faszination und Furcht vor einem Entschluss. Ich konnte seehr gut beschreiben, was eine Raketenbahn war, habe den Kassierer bewundert, der auf dem Trittbrett stehend, schrä, wegen der Fliehkraft, kiassierend und dann absprang.

Ich habe mir Vorstellungen gebildet und sie waren allesamt richtig. Aber eines blieb dennoch übrig, ich habe mich nicht hineingesetzt und meine Beobachtungen um ein Selbsterleben komplettiert. Das kam später.

Warum diese Geschichte? In der Raketenbahn sitzend habe ich die Erlebnisse anders geschildert, als vor ihr stehend, selbige von dorten beschrieben.

Mit all dem will ich den Sebastian hier nicht freisprechen, aber eben auch nicht seine Kritiker. Ich sehe das mit dem Wilberschen Paralleuniversum genauso wie ihr, aber diesbezüglich sollte man sich dann auch nochmal den Felix Hau und den Herrn Grauert anschauen, denn die scheinen mir mit die Vordenker zu sein.

manroe hat gesagt…

Sorry, oben sind einige Schreibfehler drin, habe zu schnell den falschen Knopf gedrückt -- da kann man mal sehen --

Anonym hat gesagt…

@K.B.

Halte inne!

Du nimmst wahr - das ist der erste Schritt.

Nun erkenne: Erkenne Dich selbst.

Dann Nehme an: Du brauchst nicht Kämpfen, das tut Michael für uns.
Das Böse hat auch eine Aufgabe. Du darfst lieben.

(Reden ist Silber- Schweigen ist Gold)

manroe hat gesagt…

"Dann Nehme an: Du brauchst nicht Kämpfen, das tut Michael für uns. "

Ich denke eher dass "Michael" uns ein Vorbild gibt in Form des inneren Mutes und er auf seiner Ebene, wir aber zunächst auf unserer Ebene "kämpfen" (erkennen).

"Du brauchst nicht zu kämpfen" -- das würde ich mir noch mal anschauen ;))

MonikaMaria hat gesagt…

@Manfred
Ähnlich verhält sich mein Sohn auch. Und als er dann selber auf dem Snowboard stand erlebte er, wie schwierig es war. Als er seinem Cousin stundenlang beim Snowboardfahren zusah, kam er und berichtete: Mama, ich kann jetzt Snowboardfahren! – Na, dann probier es doch mal aus. Hat er dann mit eisernem Willen auch gemacht, trotz seiner Schwierigkeiten mit der Motorik und – er heilte sich damit selber. :-)

@K.B.
Mach mal – selber – Anthroposophie.
Liebe und Vertrauen führen Dich da hin.
Ist lieb gemeint.

Angst lääääääääähmt.
Da kommt keine Heilung rein. Niemals!

@Manfred
Beim Kämpfen übrigens auch nicht. Niemals!

manroe hat gesagt…

Monika

kämpfen ist für mich Erkennen und nur dadurch kommt Heilung, weil sogar für die Liebe, die mir vorschwebt, absolut unabdingbar eine Erkenntnis vorangehen muss. -- wenn ich Dich hier richtig verstanden habe --

MonikaMaria hat gesagt…

Hast Du! :-)))
Freu!!

manroe hat gesagt…

(((-:)))

SteinersErben hat gesagt…

"Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden" - diese von Steiner formulierte Regel gilt auch im Blick auf sein eigenes Werk.

King Kong hat gesagt…

Hallihallo, jetzt hab ich das Buch von Mosmuller über Ken Wilbers Integral endlich durch. Endlich kapier ich besser, worum es hier überhaupt geht.

K.B. liegt gar nicht so daneben, das mit den "Lebenden Bomben" zu vergleichen. wenn man nur eine Ecke weiter denkt, als Mosmuller, kommt man schnell darauf, dass es sich um ein Update der Akademie von Gondischapur handelt. Bei Ken, bei Sebi, bei Info3...

Das Buch finde ich jedenfalls völlig empfehlenswert, um diesen Blog zu verstehen.

Aber: "Schweigen is Gold?"

Was willst Du damit sagen? Meinst Du, man soll nicht urteilen? Ist nicht jede Wahrnehmung eine individuelle und damit ein Urteil?

Der Gekrönte

Anonym hat gesagt…

@KingKong

netter nächster Versuch die Mieke Mösmuller hier zu promoten, die versucht im Fahrwasser von gronbach und info3 nen schnellen Euro zu machen. gönnen wirs ihr.
:-)

Anonym hat gesagt…

@ King Kong:

Schweigen ist Gold bedeutet, dass man auch aus Liebe schweigen kann. Ein Wort kann wie Öl ins Feuer gießen sein. Wenn selbst Steiners Worte hier in Flammen aufgehen tun es unsere Worte hier erst recht.

Anonym hat gesagt…

Siehe 12:17.... :-)

Anonym hat gesagt…

Ja, Manfred

schau es Dir auch nochmal an. Der Michaelschüler ist kein Michaelkämpfer. Michael kämpft für unsden kampf mit dem Drachen, wenn wir seinem Wink folgen. Das Unterscheidet den Michaelschüler auch vom Wilberschüler.
Im Lichtseelenprozess kämpft Michael uns den weg frei (siehe Zyklus die Sendung Michaels).

So jetzt genug, sonnst geht hier alles gleich in Flammen auf...

Gruß an KingKong

manroe hat gesagt…

@Steiners Erben

""Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden" - diese von Steiner formulierte Regel gilt auch im Blick auf sein eigenes Werk."

Achh, und das konnte Steiner seinerzeit noch nicht - Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden?? Er tappte noch teilweise im Dunklen? Kraulte sich nachdenklich das Haar und kam nicht drauf, was er eigentlich wollte??

Ich bin immer wieder verblüfft über die "neuen Horizonte" die sich auftun, wenn so einige das Denken entdecken. Und verwechselt wird ein langsames Erwachen mit der Deutung des neu Gesehenen. HIER wäre sicherlich eine Unterscheidungskraft angebracht, bei solcherlei Resultaten.

manroe hat gesagt…

"schau es Dir auch nochmal an. Der Michaelschüler ist kein Michaelkämpfer."

... doch jeder auf seiner Ebene, oder?

Ich meinbte es in dem Sinne "Michael hat für uns gekämpft".. Hände in den Schoss leg, oder "Christus hat für uns gelitten"... einfach drauflosleb...

Wir haben schon unser Teil beizutragen und im Kämpfen sehe in Wahrheit den Erkenntnisprozess. Falsch in Deinen Augen??

MonikaMaria hat gesagt…

Für die Weiterübung:

Der Mensch wird seinen Kehlkopf in der Zukunft so umarbeiten, daß er ganz Individuelles auch durch den Kehlkopf zum Ausdruck bringen kann. Das ist gleichsam eine prophetische Vordeutung. Der Kehlkopf ist ein Keimorgan, das sich in der Zukunft umbilden wird. Wenn wir dies beachten, dann werden wir es begreiflich finden, daß die Sprache für den heutigen Menschen etwas aus Gnade Gegebenes ist, über das er keine Macht hat, in das er erst hineinwachsen muß mit seiner Individualität. So wie wir mit unserer Ichheit in uns selber stehen, so wurzeln wir mit unserem Kehlkopf im Makrokosmos, aus dem uns die Kräfte zuströmen, die uns zu sprechenden Wesen machen." GA 119, S. 278 ff.

Blau anklicken, wen es genauer interessiert.

MonikaMaria hat gesagt…

Studium und Erkenntnis des Makrokosmos:

Tierkreis-Kräfte-Mächte
Planeten-Kräfte-Mächte
Elemente-Kräfte-Mächte

Anonym hat gesagt…

@ Manfred:

klar, Hände in den Schoß legen, einfach-drauflos, das wäre Instanterleuchtung...

Wenn Du allerdings wahrhaft im Einklang mit dem Weltenwillen Schöpfer wirst, halten dir helfende Mächte den Rücken frei...

Thomas hat gesagt…

@ Anonym 04.10.09 12:17

"netter nächster Versuch die Mieke Mösmuller hier zu promoten, die versucht im Fahrwasser von gronbach und info3 nen schnellen Euro zu machen. gönnen wirs ihr."
:-)

Mieke Mosmuller wird sich sicherlich davor hüten "gronbach und info3" hinterher zu fahren. Das Fahrwasser ist da nämlich ein Strudel der abwärts geht und andere die da mitkommen wollen mitzieht in die Tiefe ...

Ich denke sie hat es auch nicht nötig, das für Euros zu tun.

Thomas hat gesagt…

@ geht eigentlich alle an

"...Dein vermeintliches tiefstes Ich, welches Dich von allen anderen Menschen unterscheidet, wird sich als Illusion erweisen. ..."

"...In Wirklichkeit zerstört Erleuchtung nicht nur Erkenntnisse und Erfahrungen, sondern vor allem denjenigen der diese Erfahrungen und Erkenntnisse machen kann - mehr noch: Es war nie jemand da, der Erfahrungen machen konnte. "

Das, was in der Anthroposophie das wichtigste Glied des Menschen ist, wichtig für seine Evolution, das ERLEBT Herr Gronbach als Illusion, als etwas, das NIE da war.

Wenn er diese Gedanken anthroposophisch nennt, dann irrt er, dann lügt er.

Anonym hat gesagt…

"mitzieht in die Tiefe ..."

Wo hört die denn auf?

Und wenn ich da angekommen bin, was ist in der Höhe? Und wo hört die auf?

Und wenn ich in der Höhe angekommen bin, was ist in der Tiefe?

Fragen über Fragen...

P.P.

Thomas hat gesagt…

@ Manfred

"...aber diesbezüglich sollte man sich dann auch nochmal den Felix Hau und den Herrn Grauert anschauen, denn die scheinen mir mit die Vordenker zu sein."

Das denke ich auch.
Die Rakete, in der Sebastian Gronbach, Felix Hau und Christian Grauer sitzen und in höhere Sphären abheben wollen ist eine Apollo 13. Auch ihre Mission muss rechtzeitig abgebrochen werden, wenn schlimmeres verhindert werden soll. Die drei Insassen der Rakete denken aber hierüber anders.

Ein Unterschied zu Apolle 13 besteht aber. Es können auch noch andere einsteigen - ...

Anonym hat gesagt…

@Thomas

"mitzieht in die Tiefe ..."

Wo hört die denn auf?

Und wenn ich da angekommen bin, was ist in der Höhe? Und wo hört die auf?

Und wenn ich in der Höhe angekommen bin, was ist in der Tiefe?

Fragen über Fragen...

Haben Sie antworten?
Eigene Antworten?

P.Pl.

Anonym hat gesagt…

"Wer verletzt ist, muss andere verletzen, um seine eigene Verletzung nicht länger zu spüren."

Und wer Gefangen ist, der braucht Mitgefangene, damit er nicht so allein ist.

Und wer Frei ist braucht niemanden und freut sich über JEDEN.

Thomas hat gesagt…

@ P.P.

"Fragen über Fragen..."

... die nicht beantwortet werden können, wenn man mit seinen Gedanken nur physisch-räumliches bearbeitet.

Was halten Sie von diesem Versuch einer Antwort?

Anonym hat gesagt…

Ja, sehr schön...
...und wie sieht die Antwort aus, wenn die Gedanken das physisch-räumliche verlassen und das unphysische nicht-räumliche bearbeiten?

Gehen sie dann in die Tiefe oder in die Höhe oder in die Weite?

Können Gedanken gehen?

Bearbeiten meine Gedanken das Physisch-räumliche oder bearbeitet das physisch-räumliche meine Gedanken?

P.Pl.

Thomas hat gesagt…

@ P.Pl.

Hier sind eigene Antworten von mir.

Wenn ich in der Höhe angekommen bin, dann ist unter mir alles klein und ich fühle mich groß und frei.

Wenn ich unten bin, dann ist über mir alles mächtig und erdrückend und ich fühle mich klein und als Gefangener in Ketten.

Wenn ich in der Höhe bin, dann fühle ich, dass die Höhe nie aufhört.

Wenn ich in der Tiefe bin, dann fühle ich, dass die Tiefe nie aufhört.

Thomas hat gesagt…

@ P.Pl.

Noch ein Versuch einer Antwort:

Gedanken sind nie im physisch-räumlichen. Sie beschäftigen sich nur mit dem, was wir als physisch-räumliches erleben. Für Gedanken gibt es keine Höhen oder Tiefen. Das sind nur Begriffe, die gebildet sind, damit Orientierung und Verständigung möglich sind.

Gedanken sind immer unhysisch. Das kann/muss nur erkannt werden.

Werden Gedanken im übersinnlichen erkannt, dann erkennt man sie als lebendige Gedanken, die man beobachten kann und die auch "gehen" können. Höhe und Tiefe gibt es da nicht. Von Weite kann man vielleicht sprechen um es irgendwie zu beschreiben.

Das physisch-räumlich wirkt natürlich auf meine Gedanken zurück. Denke ich nur so nur physisch-räumlich, kann ich eben darüber nicht hinaus kommen.

Anonym hat gesagt…

Ja, aber wer fühlt, dass Sie in der Höhe oder in der Tiefe sind?

Und WAS ist in der Höhe oder in der Tiefe?

Die Gedanken? Die Emotionen?

Das Seelenerleben?

Sind Sie Ihr Seelenerleben selbst?

Oder sind sie sich des Seelenerlebens bewusst?

P.Pl.

MonikaMaria hat gesagt…

"...Dein vermeintliches tiefstes Ich, welches Dich von allen anderen Menschen unterscheidet, wird sich als Illusion erweisen. ..."

Klassenstunden studieren, meditieren.
Studium und Meditation des ICH BIN.
Bitte auch den Text über den Kehlkopf lesen.

"...In Wirklichkeit zerstört Erleuchtung nicht nur Erkenntnisse und Erfahrungen, sondern vor allem denjenigen der diese Erfahrungen und Erkenntnisse machen kann - mehr noch: Es war nie jemand da, der Erfahrungen machen konnte. "

Wer diesen Satz versteht, wird auch verstehen, was F.R. am 02.10.09 22:40 in Bezug auf Krankheit meinte.

12 Monatstugenden meditieren, sonst wird es bitter kalt.

Thomas hat gesagt…

@P.Pl.

"Ja, aber wer fühlt, dass Sie in der Höhe oder in der Tiefe sind?

Und WAS ist in der Höhe oder in der Tiefe?"

Ich bin es, der das fühlt. Ich als geistiges Wesen. Und ich bin mit meinem Bewusstsein jeweils in der Höhe oder in der Tiefe. Oder anders gesagt, ich nehme in der Höhe oder in der Tiefe wahr.

Ich nehme wahr, was es jeweils wahrzunehmen gibt und bringe das Erlebte/Wahrgenommene durch das Denken mir zum Bewusstsein.

Gedanken und Emotionen sind von dem physischen aus gesehen in der Höhe oder oder im Unsinnlichen.

Ich stehe aber als geistiges Wesen über Gedanken und Gefühlen.

"Sind Sie Ihr Seelenerleben selbst?

Nein, ich erlebe es nur als zu mir gehörig. Und bin mit meinem Bewusstsein dort.

Thomas hat gesagt…

@ MonikaMaria

"...Es war nie jemand da, der Erfahrungen machen konnte. "

Um das zu verstehen, muss ich nicht meditieren. Nur denken muss ich da. Und dabei spricht Verstand und Herz dasselbe.

Wenn NIE jemand da war, dann war und ist niemand da, der die Erfahrung des Meditierens machen konnte oder kann.

Wenn Nie jemand da war, dann gibt es KEIN Menschen-Ich. Wozu teilt Herr Gronbach all seine Erfahrungen
seinen Mitmenschen mit?
Er war doch nie da um Erfahrungen zu machen und alle anderen waren ebenso nie da um Erfahrungen zu machen.
Wozu dann all seine Schreibwerke und Wortwerke?

Alles nur, damit das ALL-EINE sich selbst etwas erzählen kann?

Was gibt es an diesem Satz Ihrer Meinung nach nicht oder falsch zu verstehen?

MonikaMaria hat gesagt…

@ Lieber Thomas

«Nur denken muss ich da. Und dabei spricht Verstand und Herz dasselbe».

Verstand und Herz sprechen bei mir nicht dasselbe. Auf gar keinen Fall. Der Verstand ist an das Gewordene gebunden, ist im Gewordenenkäfig. Beim sogenannten Herzdenken kann ich den Verstand auf gar keinen Fall gebrauchen. Erst nachher.

So ist jedenfalls meine Erfahrung. Mit Herz und Verstand denken bin ich jedenfalls nicht weiter gekommen, sondern habe mich im Hamsterrad gedreht.

Thomas hat gesagt…

Der Verstand ist an den Körper gebunden, an das Organ "Gehirn". Das Denken nicht.

Das Fühlen hat etwas mit dem Herz zu tun. Es ist kein Denken. Es ist eben "fühlen".

Was ich fühle kann ich mir nur klar machen durch das Denken.

Wenn ich z. B. denke: Das weinende Kind braucht Trost. Es wäre gut, wenn du es trösten würdest. Dann ist das erst mal kaltes, logisches Denken. Wenn ich dann ein Gefühl bei mir wahrnehme, das ich durch mein Denken als übereinstimend, als im Einklang mit dem vorher (oder nachher) gedachten erkenne, dann habe ich Herz und Verstand miteinander verbunden.
Sie bleiben aber trotzdem getrennt. Nur ich bin derjenige, der sie zusammenbringen und zusammenhalten kann.

Ein Herzdenken kann ich nur in diesem Sinne verstehen.

Trifft das die Sache?

MonikaMaria hat gesagt…

Ein Kind, das weint, braucht nicht immer Trost. Manchmal ist ihm schlicht weg zu warm, weil Mama es zu warm angezogen hat. Jacke ausziehen hilft, trösten nicht.

Was ich damit meine ist: Mein Verstand kann zwar aus dem Erfahrungsschatz alles ausprobieren, aber wenn mir diese Idee und das Gefühl nicht kommt, dass es zu heiß hat, wird es weiter brüllen.

Da jetzt mal als Bild umschrieben, was ich meine.

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Thomas
Noch was. Hast Du schon einfach mal wahrgenommen, wie sich das anfühlt: Leibfrei denken und Denken, das über den Verstand geht?

Thomas hat gesagt…

In Ihrem Beispiel braucht das Kind wirklich keinen Trost. Ich brauch aber auch nicht zwangsläufig mein Gefühl, um zu helfen. Meinkalter Verstand kann mir sagen:
Das Kind hat heiß. Also zieh dem Kind die Jacke aus. Ich brauche kein Gefühl für diese Erkenntnis. Ich kann es dann "gefühllos" tun. Ich brauche nur die Idee um dem Kind zu helfen, nicht unbedingt das Gefühl.

Als ich oben schrieb, "Das weinende Kind braucht Trost.", hatte ich bereits "erkannt", dass das Kind Trost braucht und nicht weniger Kleidung.

Thomas hat gesagt…

@ MonikaMaria

"Hast Du schon einfach mal wahrgenommen, wie sich das anfühlt: Leibfrei denken und Denken, das über den Verstand geht?"

Das ist etwas worüber ich hier nicht schreiben möchte. Es tut auch nichts zur Sache.
Das gehört zu den Dingen, über die ich nur mit einem direkten Gegenüber sprechen möchte.

Nehmen Sie einfach das, was ich mit meinem Verstand hier schreibe/ geschrieben habe, das reicht für hier aus.

Anonym hat gesagt…

Is ja bitterkalt. Die Besserwisserei von MM. Das ist dann eben ein abgehobenes (oder integriertes) Hamsterrad.

Was ist Denken?

Ich weiß nur, dass Anthroposophie mit gesundem Menschenverstand erfassbar ist. Sonst hätte Dr. Steiner nicht jahrelang Arbeiter- und Bauernvorträge gehalten.

Vielleicht ist meditieren für MM gar nicht so gut? Lieber mal Unkrautjäten, oder so?

King Kong hat gesagt…

Hmm, von 210 Besuchern pro Tag, geben etwa 10 ihren Senf hier ab. 200 schweigen. Hmmm....

Schweigende Lämmer?

King Kong hat gesagt…

Entspricht ungefähr der offiziellen Arbeitslosenquote :)

MonikaMaria hat gesagt…

Unkrautjäten ...
Bingo, sozusagen mein Haupthobby! :-)

Ob der gesunde Menschenverstand heute noch gesund ist?

Also, wenn ein Waldorflehrer die Kinder lehrt, dass das Gehirn denkt, zweifle ich echt am gesunden Menschenverstand.

Wirkliche Anthroposophie kann mit dem gesunden Menschenverstand nur bis zu einem gewissen Grad verstanden werden, nämlich bis zu dem Grad, wie mein gewordener Verstand sich von diesem Gewordenen und Erfahrenen wieder lösen und etwas Neues integrieren kann. Wie anstrengend das ist, können wir doch an dem Erleben, wie schnell uns die Konzentration wegsackt und wir zu dösen beginnen, sobald unser Verstand nicht mehr das Mitgeteilte einordnen kann. Äh Liebling, was hast Du jetzt grad gesagt? Spiral Dynamics? Oh Gott, muss ich das jetzt verstehen?!! ;-)

Wie schwierig das ist, können wir doch jeden Tag in unseren Beziehungen und auch mit uns selber erleben. Der eine ist begeistert, der andere gähnt gelangweilt.

Den Arbeitern und Bauern hat Rudolf Steiner jedenfalls nicht seine Philosophie der Freiheit vorgelesen. Der Stil der Vorträge ist bedeutend einfacher zu lesen und zu verstehen.

Ich erwarte übrigens von absolut niemandem, dass er meine «Empfehlungen» nachvollzieht. Wirklich nicht! :-))

Gute Nacht Euch allen und danke.

Herzlich
MM

manroe hat gesagt…

Also für den Wilber sollte man Einfuhrzoll erheben, gebunden an die Auflage - bevor man seine Nase in seine Bücher steckt - Anthroposophie zuvor so weit verinnerlicht zu haben, dass man im DENKEN eine Instanz erleben kann, die jenseits des Verstandes lebt. Von da aus nämlich dann, kann man sich auch eine wirksame Ansicht davon zu Gemüte führen, wie Luzifer und Ahriman sich gemeinsam an unsere Substanz machen.

Und diese beiden WESEN tun das ja ganz geschickt, zum Beispiel indem sie uns glauben machen wollen: "
Wer über geistige Wesen spricht, spricht über sich, über sein Seelenleben..."
-- schwupps, dann haben sie uns, weil man uns glauben machen möchte, alles in uns sei "hausgemacht".

Ich erlebe darin ein in einem Gefängnis absitzen müssenden "geistigen Materialismus".

Und das scheint mir auch das "Glaubens-Bekenntnis" der "Integralen" zu sein, soweit ich sie begriffen habe - ich "bin es" ausschliesslich selbst und allein.

Anfangs dachte ich, sie sind so "gut" und beziehen alle anderen mit ein, alle Denk- und Glaubensrichtungen und beleuchten es dann führend "von oben". Wie erlösend, endlich mal ein "Jemand" der uns sagt wo es langgeht, geupdated -- jaja, ick hör dir trappsen, bürschchen!! Mir steigen da so Worte auf wie intelligenter Schwachsinn - wenn das man nicht so gefährlich wär ---

Wenn die Quadranten wenigstens ein Fünfstern gewesen wären, dann gäbs da zumindest eine überwachende Führung, oder "bloß" ein Dreieck...

Manfred
macht sich Sorgen (innerhalb dessen, dass ich mit allem nichts zu tun habe)))

MonikaMaria hat gesagt…

Ein Quadrant hat für mich mit dem Kreuz zu tun. Wie überwinde ich die Kreuzigung? Das interessiert mich zum Beispiel.

Nun, auch die Natur macht Sprünge. Vielleicht ist das eine Gnade, die manche erfahren dürfen. Für Andere kann dies ein Fluch sein.

Aber, was ist «schlecht» daran?

Wenn jemand krank ist, kommen die wenigsten und sagen: Aha, hast wieder Mist gebaut. Dann lass mal die Finger davon das nächste Mal.

Ob die Krankheit eine Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft reinigt/heilt – weiß das der Normalo? Und was für ein Wegweiser kann sie für den so genannt Gesunden sein?

Wir denken immer noch im Gruppendenken. Die meisten jedenfalls. Jeder, der da seinen eigenen Weg geht, ist mal gelinde gesagt, erst mal ein Spinner. Aber dieser Spinner – finde ich übrigens ein tolles Wort – spinnt die Fäden, vernetzt das «Werk». Das Gemachte – wenn es denn in das Volksdenken passt – wird dann einfach vom «Volk» «einverleibt».

Das «Volk» verleibt sich doch ständig «Sprünge» im Denken.

Was hat Globale Erwärmung mit Krebs zu tun? Ist eine hoch interessante Frage für mich zum Beispiel.

Wer nicht im Gruppendenken bleibt, ist ein Spinner, der Zukunft in die Gegenwart bringt.

Thomas hat gesagt…

MonikaMaria, Sie schreiben:

"Wer nicht im Gruppendenken bleibt, ist ein Spinner, der Zukunft in die Gegenwart bringt."

Also ist Herr Gronbach KEIN Spinner. Denn er ist dabei ein Gruppendenken zu entwickeln - "Mission Wir".

Und er ignoriert alles, was nicht in sein Denkschema passt.

Anonym hat gesagt…

Cristus wurde nicht auf einem Wurde Gronbachs Christus auf einem Quadranten gekreuzigt? Wieso Wilber transzendieren?

Gruppendenken is out.
Spinnerei erstrecht.

Was liegt dazwischen?
Was könnte es sein?
Was geht konkret?

Anonym hat gesagt…

Wurde Gronbachs Christus auf einem Quadranten gekreuzigt? Wieso Wilber transzendieren?

Gruppendenken is out.
Spinnerei erstrecht.

Was liegt dazwischen?
Was könnte es sein?
Was geht konkret?

manroe hat gesagt…

Liebe Monika

"Ein Quadrant hat für mich mit dem Kreuz zu tun. Wie überwinde ich die Kreuzigung? Das interessiert mich zum Beispiel."

Der Wilbersche Quadrant ist eine Denkhülle aber kein Kreuz oder hat gar damit zu tun. Das sind Zuordnungscontainer und kein Symbol. Jaja.

Gruß
Manfred

Anonym hat gesagt…

Jetzt mal ganz ehrlich, lieber Manfred!

Wieviele Bücher von Ken Wilber haben Sie gelesen?

Sonia

Anonym hat gesagt…

Doch in der erwachten Freiheit, gibt es diesen Unterschied nicht.

manroe hat gesagt…

Hallo Sonja,

ich habe hier die 4 bekanntesten Werke Wilbers und sie zwar nicht durchgearbeitet, aber wohl doch erfasst. Für mich ist er sicherlich ein grandioser Wissenschaftler, aber niemals ein Jemand, den man vor Steiner setzen kann - NEVER!!

Schon allein wenn man versucht, nur mal mit der Stimmung, derer man schon bedarf, für den Bereich in dem wir uns hier bewegen, Steiner zu lesen und dann Wilber, müsste man eigentlich was bemerken. Und man sollte, so denke ich, auch tunlichst darauf achten, wer in mir liest. Und wenn man das dann noch weiter vertieft, wird man auch verstehen, wovor Steiner "gewarnt" hat, respective, worauf er hingewiesen hat -- und der Wilber ist für mich so ein Kandidat ... --

Gronbach verstehen hat gesagt…

Ich schrieb es schonmal, wurde aber irgendwie gelöscht(??): ihr könnt gronbach nur verstehen, wenn ihr gelesen habt, woher er kommt und wie sich alles "abgespielt" hat. für mich ist "missionen" ein ENTWICKLUNGSROMAN. wer wissen will, was gronbach in und mit der anthroposophie vor hat und was er mit diesem blog will, der kommt an diesem sehr einfach und spannend geschriebenen buch nicht vorbei. im guten wie im schlechten sinne. meine ich jedenfalls.

manroe hat gesagt…

Also wirklich --

"wer wissen will, was gronbach in und mit der anthroposophie vor hat"

Schon mal versucht zu denken, was Du da sagst!!?? Wohl leider nicht, und wohl stattdessen irgendeiner Faszination erlegen. Ich würd versuchen, wieder aufzustehen und mir das Ganze nochmal anschauen.

Das Wesen der Faszination besteht in ihrer blindenden Macht, sie lähmt das Denken und ersetzt es durch fremde Bilder. Alles zusammen eine Kriegserklärung an den werdenden Menschen. Leider merkt man ein erlahmtes Gehirn nicht so leicht ---

Wenn überhaupt, wird mit Gronbach was geschehen, aber nichts mit der Anthroposophie!

Robert hat gesagt…

"Dieser Post wurde vom Autoren entfernt."

Was für ein schlechtes Deutsch!

Besser wäre:

Dieser Beitrag wurde vom Autor entfernt.

Schon vor ca. vierzig Jahren lernte ich in der Schule, dass es "dem Autor" und nicht "dem Autoren" heisst, dass aber dieser Lapsus nicht ausstirbt.
Daraus folgt, dass es sehr wohl Formen gibt, die zwar geboren werden, aber niemals sterben.
Leider!

Anonym hat gesagt…

Doch in der erwachten Freiheit, gibt es diesen Unterschied nicht.