Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein Ohr wie eine Menschheit

Wenn ich beantworten sollte, was das eindringlichste Erlebnis dieser 4. Herbstakademie war, dann ist die Antwort natürlich schwer. Zu viele herausragende Gedanken, zu viele bewegende Momente, zu viele ergreifende Worte. Doch größer als alle Redner, waren für mich alle Hörer.

Nach einem der letzen Programmpunkte – einem intuitiven Dialog zwischen Dr. Tom Steininger und mir – gab es viele dankbare Rückmeldungen. Ich freue mich natürlich sehr über dieses positive Feedback. Ich freue mich darüber, dass es uns wohl gelungen ist, die vielen inspirierenden Beiträge zu einem würdigen Schlusspunkt zu führen.

In diesem Sinne waren wir Zwerg auf den Schultern der Riesen, die vor uns gesprochen hatten.

Doch ich habe nicht nur das Gefühl, dass unser Beitrag auf dem geistigen Feld aufbaute, was andere Menschen zeitlich vor uns errichtet hatten, es gab für mich etwas anderes.

Etwas, was uns dazu drängte noch tiefer und weiter zu gehen als wir auf dieser Tagung bis dahin gegangen waren.

Als wir unseren Dialog begannen, hatte ich das durchdringende Empfinden, dass sich vor uns ein unermesslich großes Ohr öffnete. Ein einziges Ohr. "Ein Ohr wie eine Menschheit" - ein Wort meiner Lieblingsdichterein, der deutschen Jüdin Nelly Sachs.

Und bei jedem Wort, was ich sprach, entstand der Eindruck in meiner Seele, dass dieses Ohr letztlich exakt so bedeutsam für das ist was gesagt wird, wie der Mund der spricht – vielleicht entscheidender.

Wie weit darf ich bei einem Vortrag gehen? Wie tief können wir uns in das Ungeschaffene vorwagen? Welche Worte können dem standhalten, was sie eigentlich ausdrücken wollen?

Welche Worte spricht ein Autor, oder ein Redner? Sind es „seine“ Worte? Wenn ich öffentlich spreche, dann spreche ich – trotz eines vorgegebenen Themas – nicht das was ich mir vorher „ausdenke“. Ich spreche vielmehr – und das wurde mir am Wochenende sehr deutlich – ich spreche in eine gemeinsame Präsenz und aus einer gemeinsamen Präsenz heraus.

Diese Präsenz entscheidet über Worte und vor allem über die Tiefe, aus der diese Worte aufsteigen.

Die Intensität und die Würde der Aufmerksamkeit ist der Maßstab für das was gesagt werden kann und für das wie es gesagt werden kann. Bei der Herbstakademie war es eine intensive und würdevolle Aufmerksamkeit aus einem bestimmten geistigen Raum.

Es waren alle Teilnehmer zusammen und es war ihre Herkunft. Sie kamen aus dem Bewusstseinsfeld Rudolf Steiners, Ken Wilbers und Andrew Cohens – aber auch aus der Präsenz eines Thomas Hübel, Willigis Jäger oder manchem ungenannten spirituellen Lehrer.

Jeder von Euch wird das Phänomen kennen, dass die Hingabe eines Zuhörers darüber entscheidet, ob man etwas Wesentliches sagt, oder nur Smalltalk betreibt - stell Dir das nun einmal potenziert bei einem öffentlichen Sprechen vor.


Manche TeilnehmerInnen forderten mich in den letzten Tagen dazu auf, dass ich bei solchen Veranstaltungen noch eindeutiger und individueller meine eigenen Worte, Bilder und Botschaften vermitteln müsse – sozusagen „mehr original Gronbach“.

Ich bin dankbar für diesen Hinweis und fühle mich ermutigt – jedoch: Was ich bei einem Vortrag sagen kann, ist ganz wesentliche und entscheidend davon abhängig von dem, was gehört werden will und kann.

Was nicht gehört werden kann, muss unaussprechbar bleiben.


Im Grunde haben alle spirituellen Lehrer seit jeher immer nur das ausgesprochen, was die Seele der Zuhörer bereits in einem tieferen Sinne wusste.

Bevor der Mund sprechen kann, muss das Ohr eine Einladung werden. Wenn das ausgesprochenen Wort auf das Unausgesprochen in der Seele trifft, wird sich die Seele ihres verborgenen Wissens bewusst. Ein Redner kann nur ansprechen, was die Seele der Zuhörer schon weiss – es ist ein gemeinsames Erwecken des bereits in jedem Augenblick unbewussten Weltwissens.

Manchmal ist es beim öffentlichen Reden für mich so, dass es mir reicht, wenn ein einziger Mensch im Raum bereit und offen für einen bestimmten Aspekt ist. Wenn sein Herz sich zu einem Ohr öffnet, dann reicht dieser eine Mensch, damit ich sagen kann, was nur so für alle erlebbar wird.

Energetisch gesprochen, hören es die anderen Menschen nicht durch meinen Mund, sondern durch das Herz dieses einen aktiven Zuhörers. Es kann eine Mission sein, zum Ohr der Menschheit zu werden.

Aber manchmal reichen ein, oder wenige Menschen nicht aus, um etwas „weiterzuleiten“. Ich bemerke zwar dann das Bedürfnis und die Bereitschaft einiger Menschen, ein Ohr für eine Menschheit zu sein – aber ich kann auch genau sehen, dass dies eine restlose Überforderung wäre.

Wenn sich zu wenige als SprachOhr hingeben, kann ihnen das Herz gebrochen werden. Es ist meine Verantwortung, dann nur das zu sagen, was aushaltbar ist. Auch wenn es mehr zu sagen gäbe.

Du entscheidest über meine Worte. Es gibt eine Fähigkeit, die Du trainieren kannst, damit wir zusammen gemeinsam mehr erschaffen können – als Ohr und Mund des EINEN.

Öffne Dein Herz. Jedoch nicht nur als Ohr nach vorne. Öffne Dein Herz als Mund, der zu allen Menschen spricht. Öffne Dein Herz nach vorne und nach hinten. Lass es durchlässig und transparent werden. Nimm jedes Wort von mir – auch alle meinen unvollkommenen Worte und transformiere sie durch Dein Herz in Vollkommenheit. Atme meine Unvollkommenheit ein und atme unsere gemeinsame Vollkommenheit aus.

Dann kann ich sprechen, was Du in der Tiefe Deiner Seele längst weißt. DU und ICH transzendieren sich in diesem Vorgang zu einem höheren WIR.

Denn die Tiefe Deiner Seele, ist die Tiefe meiner Seele.

Desto mehr Menschen zu dieser Herzöffnung in alle Richtungen fähig sind, desto tiefer, höher und weiter wird der Raum, aus dem derjenige Sprechen kann, dem das Schicksal für diesen einen Tag die Sprache gegeben hat.

Wenn spirituelle Lehrer in früheren Traditionen und auch heute noch Freunde haben, die Vortrag für Vortrag mit ihnen reisen, dann vor allem aus dieser Wahrheit heraus: Um ein Ohr wie eine Menschheit zu bilden.

Die spirituelle Herbstakademie hat gezeigt, dass diese Tradition auch dadurch verwandelt werden kann, dass man das Geheimnis offen anspricht. Wir stehen erst am Beginn eines großen Wandels, wo uns immer bewusster werden wird, dass es keine Trennung zwischen denen gibt die sprechen und denen die hören.

Dennoch wird es für mich immer eine unermessliche Hilfe sein, die ich in tiefer Dankbarkeit annehme, möglichst viele offene, starke und verlässliche Herzen im Raum zu wissen. Herzen die wissen, dass nicht "ich" spreche und "Du" hörst.

Herzen, die wissen, dass wir EIN Mund, EIN OHR, ein Herz sind. EINE Menschheit – ein ICH BIN.

Kommentare:

Gabriela hat gesagt…

danke!

MonikaMaria hat gesagt…

.... Herzen, die wissen, dass wir EIN Mund, EIN OHR, EIN Herz sind, ....

.... das sich durch mich, durch dich, durch uns – in jedem einzelnen Menschen – als EIN ICH BIN manifestiert in Raum und Zeit: Mission «Mensch/SEIN».

Danke hat gesagt…

Es tut Gut, diese Worte zu lesen.

Einfach nur Gut.

So Gut wie Musik, die zu Herzen geht und sanft verzaubert.

Anonym hat gesagt…

Die Lanze durchstösst mit sicherem Ziel mein Herz.

Anonym hat gesagt…

AUA, wie martialisch..wieso Lanze, wieso nicht ein Pfeil?

Ich singe euch Lieder die Herzen durchbohren..na, wie klingt das?

Man hört nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Ohr unsichtbar.

Anonym hat gesagt…

Schon wieder ein Nachtreter.

Anonym hat gesagt…

Schon wieder ein Nachtreter.

kann ich nicht bestätigen..ich hab Schmerz gefühlt bei der Lanze und ich hab es für mich geheilt mit meinen Worten. Wer sich nachgetreten fühlt, soll mal selber in sich hören, wieso?

Anonym hat gesagt…

Lieber Dienstleister, das ist ja eine altbekannte Problematik der Dualität. Das passiert eben, wenn man noch unterscheidet zwischen Redner und Hörer, wenn man abhängig ist von einem Gegenüber, und hofft, die Einsamkeit des Redners durch die Einsasmkeit des Zuhörers aufzuheben. Dann wird der Zwischenraum zur Bühne für den Gefühlszoo, für mythische Erlebnisse, wie Nächstenliebe oder Selbstwertgefühle oder so.

Echte Lichtkrieger machen das ganz anders: Der Krieger des Lichts bemerkt Gedanken, wie Du auch – aber er nimmt keine Beziehung zu ihnen auf. Er bemerkt Gefühle, wie Du auch, aber nimmt keine Beziehung zu ihnen auf. Er nimmt alles in seinem So-Sein an. Auch das Unannehmbare. Er lässt alles in seinem So-Sein los. Auch das Loslassen. Du musst nichts sagen, alles ist schon gesagt. Du musst einfach nur da sein einfach so, ganz leicht, und leuchten aus dem All-Eins-Sein.

Oder hast Du Angst, dann kein Honorar zu bekommen? Dann bist du vielleicht doch nur Sölnder des Lichts...

Anonym hat gesagt…

Aber mein lieber versteckter Anonymer! Was du beschreibst ist doch einfach nur der *Zustand* den Sebastian G. auch am Ende nennt. Und Sebastian G. beschreibt den sehr schön und einfühlsam den *Prozess" der zu diesem "Zustand* führt und er gibt eine Einladung, wie man aus der *Einsamkeit* der HörerIn in das WIR kommt. Versthst du das, versteckter Anonymer?

MonikaMaria hat gesagt…

Dieser Punkt interessiert mich anonym, ja, ja, weiß schon was jetzt kommt, ich sag es jetzt aber trotzdem
:-)

Was bewegt Dich, das zu schreiben? Wohl das Gleiche, weswegen ich jetzt antworte.

Wozu Sprache, wenn eh alles klar ist?
Mit welchen Lappalien verdienst Du Deinen Sold? Es sind doch Lappalien oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden ? ..... :-)



Dazu kommt mir das in den Sinn ....

Grabbe über den Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe:
Grabbe beobachtet die Zeitgenossen scharf: "Die Masse der jetzigen Menschheit, wenigstens der Halbgebildeten in größeren Städten, wendet sich (ihr Essen, Trinken, Betrügen und Betrogen-Werden ausgenommen) zu der Kunst." Er beobachtet weiter, die Leute kaufen sogar den Briefwechsel Goethe - Schiller. Ärgerlich, ist doch "etwas Unbedeutenderes seit langem nicht gedruckt" worden.
Grabbe kann seine tief sitzende Abneigung gegen Goethe nicht verhehlen. Der Weimarer Klassiker habe "alles auf Kosten Schillers und aus Ursache der eigenen blinden Eitelkeit" veröffentlicht. Es geht in dem Aufsatz nicht so sehr um den Briefwechsel, der „von den elendesten Lappalien“ wimmele, sondern einzig und allein darum, „Sir Goethe“ ein wenig herabzusetzen. Das beginnt mit der Schilderung des Verhältnisses der beiden Briefschreiber. „Wegen seines [Goethes] überlegenen Genies glaubt“ Schiller, „dem dichtenden Weltmann“ mit „ewiger Karesse“ [Liebedienerei] begegnen zu müssen. Der „Staatsminister Herr von Goethe“ antworte von oben herab. Am meisten wurmt Grabbe, dass Goethe alles mit „Talent und Glück“ gelang, während Schillers Werke Produkte seines „Geistes und Fleißes“ sind. Und außerdem, „Goethe, der seit mehr als einem halben Jahrhundert von dem Weimarischen Regentenhause unterstützte, beinah verzogene Dichter… reisete oft und wohin er wollte.“ Trotzdem erkennt Grabbe das Werk Goethes an, namentlich „kleine, oft treffliche Lieder“. Die „kleineren lyrischen und erzählenden… Gedichte entstanden bei ihm aus augenblicklichem Gefühl.“ Grabbe wundert sich, wie Goethe das alles hervorbringen konnte. Denn „in Goethes langem Leben wäre also beinahe nichts, was ihn zur Poesie, einer Tochter des Schmerzes, hätte aufregen können.“

MonikaMaria hat gesagt…

War für 17.41

JANET hat gesagt…

das erst angenommene Herz (sieht doch wirklich fast real so aus) neben dem Ohr ist ja ein Baby..!! das habe ich doch erst auf den zweiten Blick gesehen! Tja..*Kopf kratz* gibt es Lichtkriegernachwuchs?

In dieser Welt muss man wohl auch von irgendwas leben..Das Fahrzeug Körper muss ja wohl gewartet werden, Innen wie Aussen. Wenn das was man mit Liebe macht und schafft einem ernährt und darüber hinaus ist das nicht verwerflich. Und irgendwie ist ja ALLES Liebe.
Und wenn "echte" "Lichtkrieger" nur da sitzen find ich das ziemlich eintönig..OMMMM

Komme mal aus dem anonymen Nebel!
*leucht*JANET*leucht*

JANET hat gesagt…

War für 17.41 also JETZT werden die Anonymen genummert..

17.41 hat gesagt…

Also Judith von Halle muss nischts mehr essen.

Ist Sie nun keine echte Lichtkriegerin, oder wie?

Anonym hat gesagt…

Die Arbeit, die Sebastian Gronbach als spiritueller Dienstleister hier und dort macht wird wohl mancherseits ähnlich gewürdigt, wie die einer Mutter und Hausfrau oder gar einer Erzieherin im Kindergarten.

Wie viel mehr Förderung würden doch die Waldorfschulen und Kindergärten benötigen und diejenigen, die in diesen Berufen arbeiten wollen. Aber nur wenige erkennen die Notwendigkeit dieser Einrichtungen und die damit verbundene Rechtfertigung einer finanziellen Förderung.

Äußeren Mangel erkennen wir an und spenden und spenden, manchmal vielleicht auch erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Diejenigen, die an der Quelle, an der Wurzel die Dinge heilen und unermüdlich heilen und evolvieren wollen, bleiben ungesehen und sollten am besten noch von Brot und Wasser leben.

Was für eine Doppelmoral!

Tschuldigung, aber so seh ich das.

Wie ich es sehe, macht Herr Gronbach seinen Job nach bestem Wissen und Gewissen und ich jedenfalls bin sehr dankbar, hier regelmäßig lesen zu dürfen und inspiriert zu werden.

Der Alltag läßt es sonst oft garnicht zu, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Der Alltag, der Staat, die Gesellschaft mit ihren Vorgaben des Denkens, der Moral läßt in der Regel nicht mehr als ein "darüber Motzen" zu. Und das wars!

Auch wenn ich hier nicht alles verstehe und vielleicht nicht immer der gleichen Meinung bin.
Aber ich erkenne, dass ICH in die Verantwortung genommen werde und zwar Rückhaltlos.

Man vergisst das sonst sehr schnell.

Dafür danke ich Herrn Sebastian Gronbach von Herzen.

...

Maurulam hat gesagt…

Wie ich hier so sitze, trinke ich noch ein spätes Tässchen Kaffee. Der ist nämlich gut, und wärmt die Seele.
Da springt mir doch Sebastians RSS Feed entgegen, und es sind auch wieder einige bekannte Namen zu sehen.
Ich habe nachgedacht, und meinerseits gelesen, z.B. http://www.urachhaus.de/files/mediadaten/Mediadaten_CG_2008_neu.pdf
Die Ausgabe vom September enthält eine sehr schöne Ausführung zum Ausschnitt aus der Bergpredigt und zum Vaterunser, wo es um die Meditation geht. Den Innenraum beleuchten, darum geht es. Der Ort, an dem meditiert wird, spielt die untergeordnete Rolle. Wenn wir also meditieren, sollten wir uns fragen, ob wir den Innenraum beleuchtet haben, und daran ist die Güte der Meditation zu messen.

Bei der Dienstleistung fällt mir nur folgendes auf (lassen wir den Aspekt der Gegenleistung mal weg): Die Menschheit zieht sich immer mehr als Person aus dem öffentlichen Raum zurück. Deshalb werden Dienstleistungen benötigt, damit sich das Hamsterrad weiterdreht. Es handelt sich nur um ein vages, aber bestimmtes Gefühl, welches mir das sagt. Denn wenn ich keine Dienstleistung in Anspruch nehme, wer schneidet mir dann noch die Haare, fährt mich zum Bahnhof, dringt mit mir zu den höheren Gedanken durch?

Man kann sagen: das kannst du doch alles irgendwie alleine managen, aber man fühlt doch, dass der Sinn der gesamten Ménage doch darin liegt, dass Menschen das was sie sind, zusammenklingen lassen. Nicht, weil sie MÜSSEN, sondern weil sie es WOLLEN.

Nun ist mir ja der Begriff Dienstleistung im Kulturleben noch eingängig aus der Biblioteksassistentenausbildung. Wir wollten eine Plattform anbieten, damit Menschen sich wieder um das Buch versammeln. Sicher macht das auch Sinn.

Ich bin auch überzeugt, dass Einsteiger zunächst gerne zuhören, Vorträge brauchen, damit sie einmal mitwirken können. Auch mir geht es zwischenzeitlich manchmal so. Ganz sicher kommt hier auch alles was man hört, von Herzen, und wird im Alltag gelebt.

Aber wenn ich dann von meiner Dienstleistung zurückkomme, bin ich dann wieder allein in meinem Haus und werde von der Welt vergessen?

17.41 hat gesagt…

Ich versteh halt nicht, was er für ein Problem hat, und und wenn ja, wieso er davon berichtet.

Er sagt doch selbst immer : Liebst Du das was du tust?

Wenn er selbst das tut, dürfte er doch kein Problem haben, einfach Liebe auszustrahlen.
Ob mit oder ohne Dollars.
Wieso macht er sich abhängig von seinem Publikum?
Selbst wenn er nicht viel sagen kann, könnte er es doch lieben, wenig zu sagen.

Wat soll dat Gelaber darüber?

Ist er einsam, wenn er sich nicht aussprechen kann?

Scheck ich nich.

Liebt er es, sowas zu veröffentlichen?

Ist das Liebe? Ist das Selbstbefriedigung?

Was will uns der Künstler damit sagen?

Maurulam hat gesagt…

Hallo Anonymous,

gut, sag ich halt nichts mehr.
Liebe ausstrahlen? Gut und schön. Aber Liebe an sich will offenbar keiner. Das ist jedenfalls mein Erlebnis.

Gute Nacht.

JANET hat gesagt…

..du erinnerst mich irgendwie an Kölnisch Wasser.. Für Manche ist es heute noch eine Erfrischung!

JANET hat gesagt…

Oh Maurulam..habe die große Ehre..ich rolle den Teppich aus..
:)))) ich habe heute den Vortrag ausgdruckt für meine Nachtlektüre..
Das Vaterunser, R. Steiner 28.01.1907

da steht..erstmal ganz viele Buchstaben..

MonikaMaria hat gesagt…

Code 17.41

Die Mitte dauernd intensiv leidenschaftslos zu halten ist am Anfang ein hoher energetischer Kraftakt und der will geübt sein. Danach geht es ganz leicht, überall und zu jeder Zeit, auch wenn es nur Bruchteile von Sekunden sind, in diesen Innenraum zu treten, der wie eine «Kathedrale» oder als etwas Heiliges, Heilendes erlebt werden kann.

Wenn ich weiter meine Gedanken nähre, die das Ungleichgewicht im Außen suchen, wird das Außen mir als sein «Opfer» es so präsentieren.

Fehler « f i n d e n » kann ich nur, wenn ich sie vorher «hingelegt» habe.

Nähre ich die Diagnose einer Krankheit, werde ich die Krankheit, aber nicht die Gesundheit p f l e g e n.

Liebe an sich, wie Maurulam so schön sagt, blickt mit einem liebenden Auge, hört mit einem liebenden Ohr, spricht im einem liebenden Mund, handelt mit liebenden Händen. Sie ist schwer auszuhalten.

Ach Janet: roter Teppich gebührt uns allen, weil der Weg zum Mensch/SEIN ein «Königsweg» ist. :-)

Heinrich von Kleist hat gesagt…

... gut 200 Jahre ist's her ...

:-) Gute Nacht!

MonikaMaria hat gesagt…

Ja, so ist es und damit die Suppe Morgen ein neues Geheimnis hat, wird das Gemüse gewürfelt und die Schüssel wird eckig. ......

Gute Nacht.
(-:

Anonym hat gesagt…

Möchtet Ihr Kinder des Lichts, daß sich die Gesellschaft vor Euch beugt, so müßt Ihr Eure Philosophie leben, mit allen Konsequenzen und in allen Bereichen des Lebens. Sie darf keine Freizeitphilosophie mehr sein, die nur unter bestimmten Umständen gelebt wird, sondern Eure Philosophie muß Eure Lebensumstände bestimmen und verändern. Nur wer sein Licht entzündet und aufrecht wie ein Fels in der Brandung steht, kann die Dunkelheit auch mit der Geschwindigkeit des Lichtes vernichten. Wer aber zögert, oder das Licht nur in einem Zimmer brennen läßt, wird immer wieder im Dunkel wandeln und wegen der kleinsten Unebenheit stolpern. Die Ausrede ,,Ich kann ja sowieso nichts ändern" ist somit hinfällig und jeder, der so denkt, macht sich mitschuldig am Status Quo! (Antas und Antaria )

Anonym hat gesagt…

2012 tritt unser Planet in seine nächste evolutionäre Phase ein und sichert sich seinen Platz als neues Mitglied der Galaktischen Gemeinschaft.

Die beiden irdischen Lichtwesen Antas und Antaria stehen seit Jahren in einer speziellen Verbindung mit ihrem Höheren Selbst, und dieses hat den beiden Autoren in siebenundzwanzig Tagen den Text ihres Buches ,An die Kinder des Lichts' diktiert. Aus dem Kapitel ,Karma ade!' zitiere ich:
Mit dem Jahr 1997 erklären wir feierlich für alle Kinder des Lichts: Das karmische Gesetz der letzten Äonen wird abgelöst durch das Gesetz der Resonanz.
Es ist nun eine genügend große Gruppe von erwachten Seelen zusammengekommen, um die Menschheit in diesem Punkt in eine höhere Existenzebene zu geleiten. Natürlich lassen wir jedem die Freiheit, sich nach wie vor für ,schlechte Taten' selbst zu bestrafen und zu geißeln, wenn es ihm Spaß macht, doch all jenen Kindern des Lichts, die sich entschieden haben, die Rückreise ins Licht jetzt anzutreten, sei gesagt
Lebt nicht mehr für die Sünden der Vergangenheit!
Richtet Euch auf, breitet Eure Flügel aus!
Werft allen Ballast ab und fliegt unbeschwert in Eure Zukunft! In dieser Zukunft wird Euch nur noch das erwarten, was Ihr momentan anzieht. Eure Erwartungen werden sich manifestieren, genauso wie Eure Ängste.
Deshalb löst Euch von allem, was Euch limitiert.

Anonym hat gesagt…

Der irdische Lebensweg ist der Lernprozeß von der Existenz des Lichtes als geistliches oder göttliches Prinzip in einem jeden von uns.
Der Erlösungsweg ist somit ein Selbst-Erlösungsweg und ist ein Aufstieg ins Licht und dieses Freiwerden kennenzulernen, ist kostbarer als jede frühere Anhängerschaft an bindende Lehren.
Dahin aber muß jeder zuerst einzeln kommen, ohne sich auf Systeme stützen zu können. Der ursprüngliche Jesu spricht weder von großen Gemeinschaften noch Kirchen. Wer ihm nachfolgt, ist immer der einzelne Mensch.
Genausowenig ist irgendwo ein Auftrag oder ein Interesse formuliert zu Evangelisieren oder zu Missionieren. Wer den göttlichen Funken in sich trägt, ist aus eigener Kraft bestrebt, den Weg der inneren Erleuchtung zu erfahren.
Aus der oft schmerzhaften Ich-Überwindung sollte eine freiwillige Ich-Verwirklichung werden, also auch im täglichen Umgang mit dem oft allzu menschlichen Ego wird der positive und transformierende Weg gesucht.
Wachsende Erkenntnis wird nicht in einem Glaubensbekenntnis stehen bleiben, sondern führt in einen Zustand der Wirksamkeit.
Wer diesen ,gnostischen' Weg aber nicht zu erkennen vermag, wird sich als dessen Feind erweisen.

Anonym hat gesagt…

Das kommende Zeitalter ist für die Menschheit eine Zeit der Evolution, eine Zeit des großen Wachstums nicht nur für die menschliche Rasse, sondern auch für viele Tiergattungen. Einige Tierarten, die jetzt auf der Erde leben, werden die Veränderungen auf der Erde nicht überstehen. Sie werden aussterben, wie einst die Dinosaurier und die Mammuts. Der Mensch wird sich grundlegend verändern. Er wird sich zu einer neuen Spezies entwickeln.
Dieser Entwicklungsprozeß geschieht deshalb, weil sich der Mensch neuen Gegebenheiten anpassen muß. Die Atmosphäre wird sich aus anderen Bestandteilen zusammensetzen. Das Sonnensystem wird anders sein. Es wird eine neue Sonne hinzukommen, und ihr werdet ein binäres Sonnensystem haben. Diese beiden Sonnen werden Zellen aktivieren, die ihre Nahrung aus den Sonnenstrahlen beziehen. Ihr werdet einen Teil eurer Nahrung aus den Sonnenstrahlen erhalten.
Der Mensch wird sich zu einem geistigen Wesen entwickeln... Er wird seine übersinnlichen Fähigkeiten besser nutzen können. Das, was ihr Intuition nennt, wird in allen Menschen sehr stark aktiviert werden. Er wird seine übersinnlichen Fähigkeiten besser nutzen können. Die Menschen werden ehrlich sein müssen, denn ihr werdet die Gedanken der anderen hören können. Jetzt kann der Mensch sein Gefühl und Gedanken noch verbergen, aber in der Zeit danach wird er das nicht mehr können... Er wird nicht einmal mehr fähig sein, sich selbst zu täuschen. Eure Gefühle und Gedanken werden offen daliegen. Ihr werdet nicht mehr andere für ihre Mängel verurteilen müssen, denn wenn ihr die Gedanken eines anderen lesen könnt, missbraucht ihr ihn nicht mehr so leicht Die Kinder werden mit größeren geistigen Fähigkeiten in eine neue Familie geboren werden, und sie werden ihre Eltern lehren, liebevoll und friedlich zu handeln und zu reagieren (Mutter Maria durch Annie Kirkwood)

König der Welt, wieviel KARAT hat gesagt…

Ach Janet: roter Teppich gebührt uns allen, weil der Weg zum Mensch/SEIN ein «Königsweg» ist. :-)

von ROT war gar nicht die Rede.. :)
aber meinte ich.. Ich wollte doch nur die Seltenheit hervorheben..
Ich rolle für alle den Teppich aus..aber zwischendurch muss er mal ausgeklopft werden.

MonikaMaria hat gesagt…

Schwesterchen, wir haben uns schon verstanden. War nur die Würze von mir oder anders, mein Senf, mein Krümel.

Ja, ja, liebe Göttin, klopf ruhig im Namen des Einen den Teppich zwischendurch aus. Du weißt doch, es ist DEIN «fliegender» Teppich. *Grübel* Wieso haust Du Dich eigentlich??

So, schon wieder Krümel auf meinem Teppich ..... UFF.

JANET hat gesagt…

da fällt mir ein, meine Mum hatte früher eine roten Teppich im Wohnzimmer, da hat man JEDEN Krümel drauf gesehen.. die Arme hatte ihre Mühe den rein zu halten..und wir auch!

Anonym hat gesagt…

"Herzen, die wissen, dass wir EIN Mund, EIN OHR, ein Herz sind. EINE Menschheit – ein ICH BIN."

Im NT heisst das: "EIN Leib, viele Glieder".

Schön, Sebastian. Danke.