Freitag, 30. Oktober 2009

Staubige Küsse

"Im Ewigen lernt leben, wer sein Verhältnis zur Zeit zu lösen vermag." (Rudolf Steiner)

"Hier ist der Schlüssel: Beende den Irrglauben an die Zeit. Zeit und Verstand sind untrennbar. Entferne die Zeit vom Verstand und er hält an - bis Du Dich entscheidest, ihn zu benutzen." (Eckhart Tolle).

Ich bin aus Staub und Du bist aus Staub. Wir küssen uns. Je fester wir uns küssen umso schneller zerfallen wir zu einer Wolke aus Staub. Wir können uns nicht halten - nur loslassen, umtanzen und uns im warmen Licht der Sonne lieben. Unser Tanz führt an kein Ziel - das Ziel ist der Tanz. Jenseits aller Zeiten.
LIEBE
Und das Geheimnis ist, wie alles, einfach: Alles was uns angetan wird, ist eine weitere Chance zu lieben. Alles was wir zu geben haben ist Liebe. Es ist die Liebe, Dummkopf. Die Liebe.

Kommentare:

Lektionen der Liebe hat gesagt…

Sebastian, das nenne ich Resonanz ... :-)

BURGHARD hat gesagt…

Ich Dummkopf, ich bin nicht egoist - isch, ich bin ein eigenwilliger Egoist. Bloß egoist - isch sein, das wäre mir zu wenig.

Warum? Ich bin Maler.

Ich unterscheide, ob ich lediglich maler - isch daherkomme, oder ob ich ein eigenwilliger Maler bin. Nebenbei, die Aussage, ich bin Maler, das ist keine Anhaftung, sondern mein Geschenk an die kommende Malerei

Was tue ich, als ein eigenwilliger Egoist, der Maler ist.

ALS? Ja, als! Wie denn sonst? Gibt es doch Egoisten, die sagen, ich bin Sänger. Folglich kann Ego mehr als Malen. Ego kann in jede Tätigkeit schlüpfen, und diese zu seinem Eigentum machen. Eigentum heißt mir, ich bin Maler. Und, ich male wie ich will.

Was tue ich? Ich unterscheide mich von denen, die indem sie ihren Eigenwillen samt dessen Anhaftungen über Bord schmissen, sich, also ihr Restich, dem Willen Gottes hingeben.

Ich hingegen will mein Ding machen, Gott soll sein Ding machen. Mein Gott ist Eigenwillig. Meiner wird davon nicht weniger.

Gott kann so manches.

Natur zum Beispiel. Was noch? Ja, was noch, eigentlich? Weltall? Nein, ist auch Natur. Gut, zusammengefasst, alles was nicht Menschenwerk ist. In einen Wald, hängen da Bilder?

Schönheit der Natur, die doch alles Menschenwerk weit übertrifft. Weit, das Wort reicht nicht weit genug, die Schönheit zu erlangen, die die Natur uns ist. Danke!

Danke! Aber mehr auch nicht! Danke für das Geschenk. Ich jedenfalls mache mir Geschenke zu meinem Eigentum. Aus Achtung vor dem Schenker. Ich will den Schenker nicht kränken, indem ich das Geschenk zurückgebe, damit kränken, kann ich nicht für mich gebrauchen. Nimm es zurück. Mach du mal was damit. Ebenso sehe ich das mit meinem Eigenwillen, den er mir geschenkt hat, mir.

BURGHARD hat gesagt…

Meine Bilder sind nicht alle schön. Das zeugt von meines Eigenwillens Kraft. Die Welt ist groß. Gut gemeint von Gott. Muss er sich was bei gedacht haben. Aber, die ganze Welt malen, das kann ich nicht verantworten.

Hallo, bin ich Tausendfüssler? So viel Eigenwille brauch ich nicht. Ich muß erst mal den verbrauchen den ich habe. Das wird mir nicht gelingen, ahne ich jetzt schon.

Mag für manche verrückt klingen, ist aber so, Allwille, ich will das nicht. Ich will mit meinem Eigenwillen liebevoll umgehen. Der Blick aus dem Fenster, was noch? Menschen? Weniger, ehrlich! Die sind mir zu wenig bei ihrem Willen.

Die wollen in meinen Eigenwillen reinreden. Obwohl sie wissen könnten, hallo, das ist ein Geschenk Gottes an mich, also Finger weg.

Naja, so ist das nun mal mit Menschen, ich kenn das von mir.

Ich weiß das. Deswegen gebe ich mein Bestes, das Gott mir gab. Meinen Eigenwillen. Den kann ich verschenken. Im Gegensatz zu denen, die ihren Eigenwillen Gott zurückgegeben haben.

Eigner meines Eigenwillens, stelle ich ihn für anderes zur freien Verfügung.
Als Maler so, ein Jegliches kann so seinen Willen, erhoben zum Eigenwillen, in eigenem Willen, sein Bild frei entfalten.

So ein Bild es gleicht einem Falter, der im Flügelschlag des Eigenwillens sich selber trägt. Herr seiner Selbst trägt es so mit an Verantwortung und Selbsterschaffung einer freien Malerei der Zukunft.

Man gab mir den Rat, ich solle mit eigenen Worten sprechen. Es genügte offenbar nicht, dass ich es bin, der spricht. Das sind nun Worte, die ich mir zu Eigen gemacht habe.

Mir, deswegen kann ich sie auch verschenken. Hier.

Anonym hat gesagt…

Jetzt spricht nicht mehr die Konservendose. Ha, das macht ja richtisch Freude!!!

Nene hat gesagt…

@Burghard
hast du den vorher nicht mit eigenen Worten gesprochen?
:))

du musst wohl Maler sein.
und du musst tun, was du tun musst
wie jeder Mensch
wenn einer seinen Eigenwillen bewahrt
dann muss er das tun, weil er nicht anders kann.
wenn einer sein EGO abgibt, dann muss er das tun, weil auch er nicht anders kann.

Für das Ewige spielts keine Rolle,
in dieser Inkarnation so, in der nächsten anders.
Es hält unverdrossen alle umfangen,
diesen ganzen wirbelnden Ameisenhaufen Menschheit.

Thomas hat gesagt…

Zum liebevollen drüber-denken

"Beende den Irrglauben an die Zeit."

Aha, einen Irrglauben an die Zeit habe ich. Schön!

"Zeit und Verstand sind untrennbar. Entferne die Zeit vom Verstand und er hält an - ..."

Hmmmmm!

Wenn Zeit und Verstand untrennbar sind, dann kann ich doch die Zeit nicht vom Verstand entfernen.

Tue ich es dennoch, dann tue ich etwas, das ich nicht tun kann.
Toll! (Daher Eckhart Toll-e!?)

" ... bis Du Dich entscheidest, ihn zu benutzen."

Im Stillstand des Verstandes soll ich mich entscheiden. Also ohne Verstand - denn der steht ja still.

- hmm!

"Ich bin aus Staub und Du bist aus Staub."

Aha -

"Es ist die Liebe, Dummkopf."
_________

Nein!

Es ist das liebevolle Denken, die Liebe zum Denken, das liebevoll gewollte Denken, lieber Denkkopf.

Ganz einfach - ist es nicht - das Denken - mit der Liebe - zu wollen!

Denke ich!

MonikaMaria hat gesagt…

Ach, Thomas, Du bist einfach liebenswert :-)

Das wovon Sebastian schreibt – geh mal in meinen Blog der neueste Post – ist das:

Sobald ich im Herzinnenraum (universelle Liebe) bin, passiert folgendes: ich kann mich augenblicklich in DAS hineinversetzen. Sei es ein Objekt, ein Mensch, ein Tier was immer. Nun braucht der Mensch oder das Objekt nicht unmittelbar anwesend zu sein. Mit den Wildgänsen fliegen kann ich nicht, indem ich einen Jet besteige.

Das funktioniert nicht, wenn Du Dich fragst, ob Du das kannst.

Also, diese Instanz in mir, Herzinnenraum, ist so etwas wie ein Time and Space-Killer: Wumms, da. Sofort. Das geht aber nur: ohne Verstand. Dieses Erlebnis wirst Du nicht haben, solange der Verstand noch irgend einen Mucks macht.

Der Herzinnenraum ist wie ein Magnet: Du hältst was hin – dong, drin.

Thomas hat gesagt…

@ MonikaMaria

Was Sebastian Gronbach hier eingestellt hat ist mit dem Verstand betrachtet wirr und ohne Logik.

Mit dem was Sie "Herzinnenraum" nennen, kann man das nicht beurteilen. Dazu brauche ich den Verstand.

Ich weiß ja, dass für ihn alles ohnehin EINS ist. Es spielt keine Rolle, ob da eine Ansammlung von Staubpartikeln ist, ob ich eine komplizierte Maschine nehme oder einen Menschen. Es ist alles EINS und das Selbe. Liebe, Staub, Jenseits, Diesseits, Dummkopf, Schlaukopf, Herzkopf - alles ist EINS - EIN-fach.

Und da sagt doch das Denken - das ist ein-fach Un-sinn.

Sie schreiben: "Also, diese Instanz in mir, Herzinnenraum, ist so etwas wie ein Time and Space-Killer: Wumms, da. Sofort. Das geht aber nur: ohne Verstand. Dieses Erlebnis wirst Du nicht haben, solange der Verstand noch irgend einen Mucks macht."

Rudolf Steiner schreibt: "Der Mensch als denkende Seele hat seinen Ursprung in der oberen Welt.
Die geistig schauend gewordene, denkende Seele tritt auch in diese Welt ein." (Die Schwelle der geistigen Welt)

Time und Space Killer ja.
Das Denken aber schalte ich nicht aus. Ich nehme es mit in die geistige Welt.

Nene hat gesagt…

@MonikaMaria
manchmal steigt bei mir so ein Gefühl auf, dass dasselbe gemeint sein könnte, einmal von Mann und einmal von Fraumensch.
Einen Jet besteigen, um den Wildgänsen zu folgen.....was für eine postmoderne Idee :))

@Thomas,
der gewöhnliche Verstand ist es , der still steht.
Im Herzinnenraum geschieht ein Wunder.
das Urprinzip, das Ewigkeitsprinzip erwacht und stellt die Einheit mit dem Kopf auf eine neue Weise her.
Das bedeutet nicht die völlige Abwesenheit jedes Gedankens, sondern ein Denken aus dem Herzimpuls, ein lebendiges Strömen, das sich aus dem Ewigen erfüllt.
Wir sind Adamas, der von Erde genommene. Dann ist wieder Lichtadam, der erste und letzte.

Nene hat gesagt…

@Thomas

"Rudolf Steiner schreibt: "Der Mensch als denkende Seele hat seinen Ursprung in der oberen Welt.
Die geistig schauend gewordene, denkende Seele tritt auch in diese Welt ein."

das ist Wahrheit, aber es sagt mit keinem Wort und keiner Schwingung, dass das gewöhnliche menschliche Denken wesentlich ist für das geistige Schauen.

Den Ursprung hat der Mensch in der oberen Welt, aber dort ist er nicht mehr und er ist auch nicht mehr der Mensch des Ursprungs.
Die Seele ist wie der verlorene Sohn an den Schweinetreben.
Sie muss erst geistig schauend werden, um in die Welt des Geistes zu gehen.

"Überdenke oh Seele und befestige in deinem Wesen, dass du dazu bestimmt bist, zu deinem Schöpfer zurückzukehren. Er ist der Stamm, aus dem du wächst. Lege darum allen Schmutz und alle Last der stofflichen Welt ab, so dass alles vergeht, was dich daran hindert, zu deiner innereigenen, hohen Welt zurückzukehren, zu deinem Stamm, deinem Ursprung".

"Alles, was aus Materie zusammengestzt ist und dem das wahre Denkvermögen nicht innewohnt, bewegt sich entsprechend seiner eigenen Art in die Richtung seines Ursprungs.
So wird alles, was aus Erde zusammengesetzt ist zurückkehren zur Wurzel des Ursprungs von allem, was aus Erde entstanden ist, falls es keine entgegengesetzte Kraft gibt."
aus den hermetischen Schriften

Die Seele ist vom Ursprung her aus der oberen Welt. Der Mensch, der aus den Elementen dieser Welt hier zusammengesetzt ist, ist das Haus der Seele, aber er ist nicht die Seele selbst. Das geistige Schauen ist nach meinem Verstehen eine Eigenschaft der Seele, an der der Mensch insoweit Anteil haben kann, wie er sein Herz rein und leicht und leer von den Dingen der Welt gemacht hat.

Was Gronbach hier über Meister Proper geschrieben hat, ist von dieser Idee berührt, aber er benutzt Worte der Postmoderne.
Diese Entwicklungsphase ist im Wandel, aber wer kann sehen, welche Sprache sie mit sich bringt?

immer noch lieb gemeint
:)

eine-sich-auch-gerne--selbst-Lesende :) hat gesagt…

... es ist immer und immer wieder 'einfach' schön zu lesen, wie Worte die Quelle der Verständnisse oder der Missverständnisse sein können und sind ! ... Und wodurch bekommen denn unsere Worte einen SINN ? Indem sie einfach 'nur' wirken ???? Ich meine mit meinen bis hierher 'erworbenen' Verstehensmöglichkeiten - nein - ich meine unsere Worte (als eine tolle Möglichkeit des Sich-Verstehen-Auseinander-und-Zusammensetzens) verstehen wir gegenseitig ganz stark auch dadurch, dass wir sie mit unseren Geistern zu durchdringen versuchen, indem wir die Worte der anderen bewusst oder unbewusst an bereits Gehörtes, Gelesenes, Erlebtes andocken, sie dort abwägen, prüfen und dann wieder (neu) formuliert ins Gespräch, in einen Aus-Tausch bringen. Und da keiner von uns wirklich wirklich von sich behaupten kann, dass er oder sie sich hinter diese 'Wahrheiten' von Sprechen/ Schreiben und gedanklich erfassen denken kann, so bleibt die Frage weiterhin spannend, was können und vor allem was wollen wir denn denken, meinen und sollen !?!
Just think about for some minutes ...
Ich bin willens zu glauben (= denken ?), dass es die Dimension Zeit eigentlich gar nicht gibt :)
In diesen Sinnen und mit herzlichen Innenraumgrüßen an das liebende Universum
Christine G. B. Rau :)

Thomas hat gesagt…

@ Nene

Ich habe geschrieben:
"Rudolf Steiner schreibt: "Der Mensch als denkende Seele hat seinen Ursprung in der oberen Welt.
Die geistig schauend gewordene, denkende Seele tritt auch in diese Welt ein."

Sie haben geantwortet:
"das ist Wahrheit, aber es sagt mit keinem Wort und keiner Schwingung, dass das gewöhnliche menschliche Denken wesentlich ist für das geistige Schauen."

ABER genau DAS sagt er. Unmissverständlich an anderen Stellen - man kann ja nicht alles in einem Satz sagen.

Im Zitat oben steht: Die DENKENDE SEELE tritt in die geistige Welt ein. Die Seele MIT dem Denken.

Nur durch das gewöhnliche Denken kann ich doch das, von dem hier die Rede ist erfassen. Wäre dieses gewöhnliche Denken nicht da in der Welt, könnte ich als Mensch NIE ein Bewusstsein von mir als Einzelwesen erlangen. Und ich könnte folglich nie mit einem starken Selbstbewusstsein (nicht mit dem EGO)in die übersinnliche Welt eintreten.

Das gewöhnliche Denken ist die GRUNDLAGE für die Entstehung des Selbstbewusstseins und für die Erhaltung desselben.
Und durch das gewöhnliche Denken kann ich auch zur Erkenntnis kommen, dass das Denken mehr ist als dieses gewöhnliche Denken.

___________

"Das geistige Schauen ist nach meinem Verstehen eine Eigenschaft der Seele, an der der Mensch insoweit Anteil haben kann, wie er sein Herz rein und leicht und leer von den Dingen der Welt gemacht hat."

ABER das kann er doch nur tun, wenn er DENKEND erfasst, was "unrein" ist und ihn hinunter zieht. Und NUR DENKEND kann er daran arbeiten WAS und WIE er etwas verändern kann.
Ohne Denken können Sie überhaupt nicht an eine Arbeit, an einer Veränderung Ihrer Seele DENKEN.

Gronbachs-Anti-Anthroposophie hat gesagt…

Immer neue Beweise für Gronbachs-Anti-Anthroposophie. Und so jemand ist im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW!!!! Kein Wunder, daß diese Gesellschaft immer weniger Mitglieder hat!!!!

JANET hat gesagt…

Das Gesetz der Resonanz kennt kein NEIN GEGEN oder ANTI WENIGER und überhaupt NEGATIVES

Gronbachs-Anthroposophie hat gesagt...
Immer neue Beweise für Gronbachs-Anthroposophie. Und so jemand ist im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW!!!! Ein Wunder, daß diese Gesellschaft immer Mitglieder hat!!!!

Thomas hat gesagt…

@ Janet

"Immer neue Beweise für Gronbachs-Anthroposophie."

Eben, für GRONBACHS Anthroposophie. Für seine Interpretation, die nichts mit Anthroposophie zu tun. Das kann man leicht nachweisen.
Er sollte endlich konsequent sein und sich zu SEINEM Verständnis der Sache bekennen, eine eigene Gemeinschaft gründen und ihr einen neuen Namen geben.

Aber dazu fehlt ihm anscheinend der Mut und die Eigenständigkeit.

Lesen Sie doch einmal auf der Seite von Holger Niederhausen. (Einfach auf "Gronbachs-Anti-Anthroposophie" klicken) Deutlich kann man/frau ES dort lesen, wenn man/frau ES will.

Anonym hat gesagt…

Ich habs falsch geschrieben das Gestz der Resonanz kennt nur JA..

"kein Nein" usw ist QUATSCH!

Thomas du verstärkst alles auf was du dein Bewusstsein richtest.. Du machst es nicht kleiner nur größer..Egal wie klein dein Maaß ist... das ist mein Verständnis.. was da auf dieser Seite steht ist im Prinzip wenn man das Prinzip verstanden hat eine Seite FÜR Sebastian Gronbach und seine Arbeit. Ein schöneres Geschenk kann man einen Menschen nicht machen als seine Aufmerksamkeit auf ihn zu richten. Sei es im Bösen wie im Guten. Und Thomas diese Aufmerksamkeit oder Bewusstsein bekomst du nicht mehr los....solange du nicht loslässt und deien Aufmerksamkeit auf was anderes richtest viellecht ist es diesesmal das Selbe aber in einem anderen Kleid...Und du bekomst es solange vorgesetzt bis du erkennst was du zu erkennen hast. Das ist dann wohl die Hölle auf Erden..

so mal mein Erkennen. Welche Wahrheit kennst Du?

MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Thomas
Am Anfang der Philosophie der Freiheit lässt Steiner Übungen machen. Übungen zum Wahrnehmen und Beobachten. Er gibt Dir den Schlüssel dazu von ANFANG an.

Das ist der Schlüssel der Philosophie der Freiheit:

Beobachten und Wahrnehmen. Lies mal die Philosophie der Freiheit nur so oder lies Manuel Schochs Buch: Frei sein. Es ist dasselbe, was Steiner sagt. Dann verweilst Du in ihr – nämlich in der Freiheit.

Alles ist da. Wahrnehmung ist mehr als denken.
Danach kannst Du nur denken, wie Deine System konfiguriert ist.

Drück Reset. Dann bist Du mittendrin.

Ganz herzlich
MM

manroe hat gesagt…

Monika, --

"Alles ist da. Wahrnehmung ist mehr als denken. "

Um DENKEN zu können bedarf ich der Wahrnehmung. Würde ich nur wahrnehmen, dann sässe ich wie im Kino und nähme wahr, aus diesem Erleben käme man nie heraus, es sei denn, ICH erkenne dass das DENKEN jenes LENKEN von... wäre.

EIne Filmkamera nimmt einfach nur "wahr", viel genauer als wir, es zeichnet alles auf, lückenlos, aber kann damit absolut nichts anfangen.

Wir müssen DENKEN endlich mal richtig benennen durch wahrnehmen dessen was ICH tue, wenn ich wahrnehme, was ich mit und durch die Wahrnehmungen vermag, ICH, der das wahr-nimmt.

So eine digitale Knipse hat bislang Fotos aufgezeichnet und gespeichert. Heute gibt es sogar die Möglichkeit einer Gesichtserkennung und schon so weit, dass, wenn man es so möchte, sie nur dann auslöst, wenn Helga lächelt. Man könnte sagen, sie beginnt zu "denken". Allerdings sollten wir erkennen lernen den Unterschied eines solchen programmierten "Denkens" und dem originalen eines geistbegabten Menschen.

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred :-)

Kannst Du wahrnehmen, dass die Manifestation des Egos das WERKZEUG des einen Beobachters ist?
In der Manifestation dieses einen Beobachters brauche «ich»: denken, fühlen und wollen. Sonst wird nichts!

Erkennen kann ich dieses Spiel, wenn ich in die Rolle des Beobachters und Wahrnehmenden des Ganzen schlüpfe.

Der riesige Aha-Effekt ist nichts anderes als DAS.

Du wirst Dein «Bild» noch mehr verändern. ;-)

>M<

Thomas hat gesagt…

@ MonikaMaria

"Wahrnehmung ist mehr als denken."

Nein!
Durch Wahrnehmung erhalte ich etwas mitgeteilt von einem Ding.
Durch Denken erfahre ich etwas von dem selben Ding, nur von der anderen Seite.

Unmissverständlich in der "Philosophie der Freiheit" so ausgedrückt und selbst mit eigenen Gedanken nachvollziehbar.

Was für Übungen meinen Sie?
Ich weiß nur von einer Anregung das Denken zu beobachten.
Das Denken, das von mir Hervorgebrachte, eird hinterher beobachtet.
WICHTIG: Das DENKEN wird hier als WAHRNEHMUNG gesehen.

MonikaMaria hat gesagt…

Thomas

Eben! Davon habe ich die ganze Zeit gesprochen.

Es geht hier nicht mehr um das Verstehen.

Jetzt muss es funken.
Und wenn es funkt, springst über den Schatten und dann erkennst Du. Das war´s.

Versteht Du? Wow.

DAS war es .... und Du begreift und fühlst und vorallem, du willst es. Sonst kommt ES in Deinem Körper gar nicht an. Weil der Körper dieses MAGNET ist, der DAS anzieht.

Da ist das berühmte Loch, das alle Wissenschaft sucht und nicht finden kann!

:-))

MonikaMaria hat gesagt…

Dieser Magnetismus gehört übrigens zum Venusprinzip. Merkur ist der Himmelsbote mit den geflügelten Schuhen. Das Telefon des Universums kann man anzapfen wie wir ja schon herausgefunden haben. Aber wir kapieren eben immer noch nicht die Sprache, wie sie wirklich funktioniert. Wir suchen draußen und sie ist drinnen. Nicht im Kopf, im Herzen.

Was bedeutet Golgotha? Was soll da gekreuzigt werden? DAS IST DAS ALLERWICHTIGSTE, WO DER FUNKEN FLIEGEN MUSS. Sonst kannst Du das Mysterium nicht erkennen.

:-)

manroe hat gesagt…

Monika (:

"Kannst Du wahrnehmen, dass die Manifestation des Egos das WERKZEUG des einen Beobachters ist?
In der Manifestation dieses einen Beobachters brauche «ich»: denken, fühlen und wollen. Sonst wird nichts!


Kann ich, davon erzähle ich doch die ganze Zeit in meinen letzten Beiträgen. Das Ego ist mein Werkzeug, mein "Arbeitsgerät", lies doch bitte meine letzten Antworten an Nene in ein, zwei blogs zuvor. In dieser Manifestation benötige ich denken, fühlen, wollen und diese drei sind "fest" miteinander verbunden, bedingen sich gegenseitig. ABER: in, durch die/eine Schulung trennen sie sich dann und werden zu selbständigen "Einzelwesen" - DENKEN, FÜHLEN, WOLLEN und müssen verwaltet werden von MIR.

Erkennen kann ich dieses Spiel, wenn ich in die Rolle des Beobachters und Wahrnehmenden des Ganzen schlüpfe."

JA, und wenn ich dann - nicht in die Rolle - sondern in die Realität des Beobachters schlüpfe, dann habe ich diese drei Haupt- oder Grundwerkzeuge des DENKENS, FÜHLENS und WOLLENS vor mir, zur Verfügung, sie werden dann genutzt und verwaltet von MIR, aus dieser Sicht heraus, aus diesem Zustand, diesem Sein.

Und wenn ich dann aus dieser Sicht heraus zu handeln beginne, dann bedarf ich doch an Werkzeugen, oder, Handeln als Produkt von Werkzeugen, die ICH in Anwendung gebracht habe und sie sinnvoll einsetze und lenke. Und dieses SINNVOLLE TUN, ist für mich DAS DENKEN, das aus dem Ego befreite. Ohne DENKEN oder ohne denken vermag ich nur zu stümpern.

Wenn der WAHR-Nehmende TUT, was macht er dann?? Sag jetzt nicht, er handelt, was kommt davor?? Ins Handeln fliesst etwas hinein und es wird gelenkt, damits nicht im Chaos versickert.

"Du wirst Dein «Bild» noch mehr verändern. ;-)"

M&M

MonikaMaria hat gesagt…

So, das war´s! :-)))))
Du hast hier geschrieben.
Ich habe das gleiche darunter geschrieben.

Mein Mann würde jetzt zu mir sagen: Gib mir die Flosse Genosse, zum Bund ...... :-)))))

>M&M<

Das erste M bist DU. :-))))))))))

MonikaMaria hat gesagt…

Ha!
War noch nicht fertig. :-)

"Du wirst Dein «Bild» noch mehr verändern. ;-)"


War für Dich!
:-)))))))))

Nene hat gesagt…

@MonikaMaria

"Wahrnehmung ist mehr als denken."

"Es geht hier nicht mehr um das Verstehen."

in mir steigt immer klarer die Idee auf, dass sich diese Wahrheit, die aus dem Herzen kommt, nur von Herz zu Herz vermitteln lässt. Von Herz zu Kopf scheint es nicht zu funktionieren. Das ist wie das bekannte Missverständnis in der Körpersprache von Hund und Katze. Wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt ist das eine freudige Begrüßung, aber due Katze nimmt es als agressives Angriff vorbereitendes Schwanzpeitschen wahr.

@Manfred

"Und wenn ich dann aus dieser Sicht heraus zu handeln beginne, dann bedarf ich doch an Werkzeugen, oder, Handeln als Produkt von Werkzeugen, die ICH in Anwendung gebracht habe und sie sinnvoll einsetze und lenke. Und dieses SINNVOLLE TUN, ist für mich DAS DENKEN, das aus dem Ego befreite. Ohne DENKEN oder ohne denken vermag ich nur zu stümpern."

ja, absolut, der entscheidende Satz ist, wenn ich es aus dieser Sicht tue......
das aus dem Ego befreite Denken.

Es geschieht aus einer neuen Sicht und ist ein neues Denken.

Nene hat gesagt…

@Gronbachs Anti Antroposophie

Was stört dich?
Warum sollte er eine eigene Gruppe gründen? Haben wir nicht schon genug zersplitterte Gruppen, die denken sie wären allein selig machend?
Sein Ansatz ist doch offensichtlich ein verbindender, einender. Dafür muss sich die Antroposophie genauso vom Staub der Dogmen, Formalismen und Autoritätsgläubigkeit befreien wie viele andere.
Wir sind eine Menschheit, die sich beherrschen lund gefangen nehmen lässt von Kräften, die ich mal die Kräfte des Herodes nennen will,oder des Judas. Vielleicht sind es in antroposophischer Terminologie die ahrimanischen Kräfte. Sie gehen vor nach dem Motto: Teile und herrsche.

Anonym hat gesagt…

Einfach nur: wahr.

MonikaMaria hat gesagt…

@ Nene :-)
Und genau die gilt es wahrzunehmen. Weder zu negieren, noch sie verdrängen. Sie sind diejenigen, welche die Form der Welle erst ermöglichen.
:-)

Das kann beim Aufwachen einen richtig erschrecken. Aber ich darf da nicht stehen bleiben. Sie wahrnehmen und darauf achten, was sie WIRKLICH sagen wollen. Hinter jedem vermeintlichen Feind steckt ein Freund. Das habe ich ganz früh kennen gelernt.

Mein Erlebnis mit dem Hund von unserem Nachbarn ist mir noch ausgesprochen präsent. Dieser entsetzliche Schmerz der seinen Körper richtig beutelte, er knurrte ganz laut und ich strich ihm im Herzinnenraum verweilend ganz sanft über seinen Kopf. Er legt mir seine Pfoten auf den Schoss und den ganzen Abend wich er nicht mehr von meiner Seite.

Diese Kräfte können sich verwandeln, wenn unsere Liebe aus dem Herzinnenraum so stark ist, dass sie ihr wahres Gesicht zeigen können. Diese Kräfte gehören zu diesem Wellenspiel. Das können wir erkennen im Verweilen des reinen Beobachters.

Ich könnte Geschichten erzählen, wie Menschen sich wandeln können, sich befreien können, wenn ich fähig bin, aus diesem Herinnenraum heraus dem anderen zu begegnen.

Das wollte ich noch gerne hinzufügen. Dann wird der Erkenntnisstrauß noch etwas bunter. :-)

Love

Nene hat gesagt…

@MM
Ja Liebe ist der Schlüssel
:)

Nene hat gesagt…

Liebe ist die Tür
Liebe ist der Weg
und Liebe ist die einzige Wahrheit.

MonikaMaria hat gesagt…

Dafür muss ich nicht kämpfen,
dafür muss ich mich hingeben,
damit Liebe und Weisheit
Hochzeit feiern können,
um gemeinsam
den weiteren Weg zu beschreiten.

Thomas hat gesagt…

Den folgenden Text hab ich leider beim falschen post hinterlassen. Deshalb hier noch mal die Kommentare:

Nicht nur für Nene! Auch für MonikaMaria, Manfred, besorgter Anonym, Sebastian Gronbach, stille Leserin, Burghard …

Nene, es ist doch so einfach - weil gar nicht komliziert - zu erkennen, dass bei dem, was Sebastian Gronbach hier veröffentlicht, nicht die Kräfte wirken, die man christlich nennen kann.
Christlich jetzt als höherstehend gemeint als luziferisch und ahrimanisch. Christus ist für ihn keine Realität. Luziferisch und ahrimanisch sind von mir hier NICHT bewertend gemeint.

Sebastian Gronbach soll auch keine neue Gruppe gründen. Das hat er bereits getan. Er soll ihr nur einen anderen Namen geben. Es soll deutlich von der Anthroposophie zu trennen sein. Denn die ist nicht Inhalt seiner Lehre.


Das, was hier als einend dargestellt wird, ist doch eindeutig dem luziferischen Prinzip zuzuordnen.
Es wird von Sebastian Gronbach ein Gott propagiert, in den hinein sich der Mensch im Idealfall AUFLÖSEN soll. Die Individualität ist nur da, um zu erkennen, dass diese Auflösung notwendig ist. Sie selbst überlebt diese Auflösung NICHT.
Und das Christliche wird dabei verkauft für einen Mercedes, eine Playstation und anderes rein Materielles. Judas hat den Christus für Geld verkauft. Sebastian Gronbach verkauft ihn für die Dinge auf seiner Wunschliste. Etwas krass ausgedrückt - aber deutlich.

Sebastian Gronbach will ver-einen. Aber mit Luzifer und nicht mit Christus.

Ende von Teil I

Thomas hat gesagt…

und hier Teil II:

Und doch nicht die Anthroposophie muss sich von Dogmen befreien. Sondern die Menschen, die Anthroposophie mit Dogmen belegen. Und Menschen müssen sich von Autoritätsgläubigkeit befreien und nicht die Anthroposophie.

Sie erkennen die Aufforderung "teile und herrsche" als etwas Ahrimanisches. Das tue ich auch. Ich meine nicht teilen im Sinne von Grenzen ziehen oder trennen, sondern um zu differenzieren.

Sie sprechen von Dogmen als etwas, das abgelegt werden soll.
Erkennen Sie nicht auch bei Sebastian Gronbachs Lehre Dogmen denen zu folgen ist?

Er sagt: Vereine dich mit Gott so, dass du als Mensch verschwindest. Seine "Mission Mensch" bedeutet nicht: Mensch entwickle dich als individuelles geistiges Wesen.
Sondern: Mensch! Verbinde dich mit dem EINEN Gott und du wirst dich in Glückseligkeit auflösen.

Was heißt das anderes als: Mensch, folge Luzifer und unterwerfe dich ihm. Er wird dir dann das Reich des Glücks schenken. So wie es in der Versuchungsgeschichte zu lesen ist.

Das, was man als Luzifer bezeichnen kann ist es, das hier wirkt. Und das, was als Christus bezeichnet werden kann wird abgelehnt und verkauft.

Und die Menschen merken es nicht, weil WIR im Luziferischen und Ahrimanischen überall drinnen stecken. Wahres Christliches wird verdrängt. Ein Verständnis für die wirklich die Menschheit vereinende Wesenheit wird unmöglich gemacht. Ein Verständnis der Wesenheit, die den Namen "CHRISTUS" trägt.

Das alles können Sie mit dem Verstand erfassen. Das Herz muss es ertragen lernen.
Viele Herzen vermeiden auch wohl eine Annäherung an den CHRISTUS.
Lieber läßt sich ein Herz in seinem Innenraum von einem Gefühl der Glückseligkeit erfüllen als von einer Wahrheit.

Denn eine solche wahre, wirklich innerlich erlebte Erkenntnis käme einer Kreuzigung gleich.

Und wer möchte sich schon kreuzigen, wenn es für ihn keine Auferstehung gibt.

Wir wollen doch alle „leben“.

MonikaMaria hat gesagt…

@Thomas
Kann tief Deinen Schmerz fühlen, wie es Dir geht.

Kannst Du Dir vorstellen, dass dies zum Lebens-Spiel gehört? Leben heißt, sich mit diesen Kräften zu beschäftigen. Sie schleudern uns hierhin und dorthin. Erkenne sie, dann beuteln sie Dich nicht mehr. Auf jeder Erkenntnisstufe geht ein neuer Sturm los und eine neue Welle wird geboren. Willst Du erkennen, braucht Du Wind, brauchst Du Schatten, brauchst Du Spiegel, brauchst Du Worte. Wo immer wir austauschen sind wir in Entwicklung und auf dem Weg. Lehrer und Schüler zugleich.

Du wählst diese Form, der andere wählt eine andere Form. Und wenn eine Gruppe aus dem Lot gerät, kommt eine andere Gruppe (die klar in Resonanz dazu steht) und gebietet dem wieder Einhalt. So oder so entsteht was Neues. So bleibt Es in Bewegung.

Schatten braucht es, um das Licht zu erkennen, aber das Licht braucht den Schatten nicht.

:-)

Nene hat gesagt…

@Thomas
"Lieber läßt sich ein Herz in seinem Innenraum von einem Gefühl der Glückseligkeit erfüllen als von einer Wahrheit.

Denn eine solche wahre, wirklich innerlich erlebte Erkenntnis käme einer Kreuzigung gleich.

Und wer möchte sich schon kreuzigen, wenn es für ihn keine Auferstehung gibt.

Wir wollen doch alle „leben“."

wer will den ersten Stein werfen?

Nene hat gesagt…

@MonikaMaria
deine Worte atmen Wahrheit
:)

Thomas hat gesagt…

"Schatten braucht es, um das Licht zu erkennen, aber das Licht braucht den Schatten nicht."

Das Licht braucht auch den Schatten, damit es durch seine von sich selbst hervorgerufene Wirkung von seiner Existenz erfahren kann.

Thomas hat gesagt…

"wer will den ersten Stein werfen?"

Die Steine werden schon viel zu lange geworfen.

Aber wer sieht sie fliegen.

Man kann den Werfer nicht immer im Auge behalten. Und immer wenn man ihn sieht, sitzt er friedlich da.

MonikaMaria hat gesagt…

......"Schatten braucht es, um das Licht zu erkennen, aber das Licht braucht den Schatten nicht."

Das Licht braucht auch den Schatten, damit es durch seine von sich selbst hervorgerufene Wirkung von seiner Existenz erfahren kann......


Könnte es sein, dass diese beiden Sätze ein und dasselbe beschreiben?
Die Frage ist, kann ich das erkennen? Oder müssen die Worte ganz genau so verwendet werden, wie Du sie verwendest, damit sie Du verstehen kannst?

Lieb gefragt Thomas.
Ich habe gelernt, Sätze in möglichst vielen Variationen wahrzunehmen und zu lesen. Der wahre Sinn kann sich manchmal erst dann für mich zeigen. Eine Wahrheit ist, dass ich teilweise schallend gelacht habe, was alles möglich war.

Um die verborgene Schrift je lesen zu können, wirst Du diese Fähigkeit Dir aber erarbeiten müssen. Weil das Mystische Christentum, das im Zeitgeschehen sich verwirklichte Christentum und die Symbolik des Christentum versteht Du nämlich erst dann.

>M<

Nene hat gesagt…

beim Steine werfen ist es wie in jedem Krieg, einer muss der erste sein, der aufhört.
alles andere ist unwichtig, im Herzen sind wir alle eins.

manroe hat gesagt…

Hier, meine lieben, wird ein Kampf gefochten, so mir scheint, zwischen einer oder der "weiblichen Leichtfertigkeit" und einer "männlichen Genauigkeit". Ich persönlich würde in einem "weiblichen Kosmos" nicht leben wollen. Schon allein deshalb nicht, weil sich da nicht beantworten lässt, was man eigentlich wirklich tut. Und weil Mann und Frau der gleichen Art angehören, dem Mensch-Sein, fehlt mir hier die Mitte.

Nene hat gesagt…

Lieber Manfred,
du lebst im Prinzip in einem weiblichen Kosmos. Gaia, die Ur-Erde, die Erdmutter, ist weiblich.
Das weibliche Prinzip ist empfangend, offenbarend. Das männliche Prinzip ist impulsgebend, strukturierend. Keines der Prinzipien ist höher oder tiefer gestellt. Das eine ist nicht einfach leichtfertig, während das andere ernsthaft und genau ist.

Diese Prinzipien wirken in jedem Menschen und jeder hat die Aufgabe, sie in sich ins Gleichgewicht zu bringen.
Die strukturierende männliche Kraft führt im Übermaß zu Erstarrung und Unfreiheit.
Die empfangende, gebärende weibliche Kraft führt im Übermaß zu strukturlosem Überquellen und Unfreiheit.
Die Unfreiheit trägt lediglich verschiedene Gesichter.
Die Lösung liegt natürlich wie immer in der Mitte, in der Einheit.
Arbeiten wir denn nicht daran?

manroe hat gesagt…

Hallo Nene,

ich denke schon, dass wir daran arbeiten und ich denke auch, dass Du verstehst, was ich gemeint hatte, aber vielen Dank für einen kleinen Einblick in Deinen Wissenskosmos. :)

MonikaMaria hat gesagt…

@ Manfred
Boa!

Kannst Du erkennen wie wahr Du sprichst?

Die weibliche Leichtfertigkeit ..... ist die Weisheit, die ohne Anstrengung fließt und sie ist wahr.

Die männliche Genauigkeit ... ist die erstarrte Form, die gedacht wurde und sie ist auch wahr.

Indem ich wahr.............nehme und mich in die Mitte stelle, erkenne ich die beiden Wahrheiten.
:-)

manroe hat gesagt…

@Monika :))

"Kannst Du erkennen wie wahr Du sprichst?

Die weibliche Leichtfertigkeit ..... ist die Weisheit, die ohne Anstrengung fließt und sie ist wahr.

Die männliche Genauigkeit ... ist die erstarrte Form, die gedacht wurde und sie ist auch wahr.

Indem ich wahr.............nehme und mich in die Mitte stelle, erkenne ich die beiden Wahrheiten."


... und die menschliche gibts da dann natürlich auch, da werden dann Formen gebildet, die NICHT starr sind. Das meine ich dann auch mit "meinem" DENKEN

Nene hat gesagt…

@Manfred
du bringst mich zum lachen, weil du von "meinem" Wissenskosmos sprichst.
:)
kuck mal:

"Was Sebastian Gronbach hier eingestellt hat ist mit dem Verstand betrachtet wirr und ohne Logik."

das war der Ausgangspunkt für das, was du Kampf nennst.

eine männliche Reaktion auf ein männliches posting.

wie sollte ich nicht verstehen, was du meinst.
Verstehst du,was ich meine? Das, was du Wissenskosmos nennst, ist die gespeicherte Erfahrung der Jahrtausende in meinen dummen Worten.
oder
"Ich Tarzan, du Jane"

"Ja, aber БеларускаяУкраїнськаবাংলা (বাংলাদেশ)Ελληνικά नेपालीفارسی "
;))

MonikaMaria hat gesagt…

Logobotschaft von meinem herzallerliebsten Sohn: Frauen sind nicht ganz dicht.

Meinen Kommentar hat er ignoriert: Die Frauen sind dazu da, um die Männer weich zu klopfen (mit dem: steter Tropfen höhlt den Stein).


ups

Nene hat gesagt…

wer nicht ganz dicht ist, ist für alles offen
:-))))))))))))

manroe hat gesagt…

@Nene&Monika GmbH :))

"wer nicht ganz dicht ist, ist für alles offen
:-))))))))))))"

Naja, aber manchmal regnets rein und hält es für Sekt.

MonikaMaria hat gesagt…

Die Männer!

Anonym hat gesagt…

@THOMAS

Könnten sie mir mal bitte eine logische Erklärung für diesen komische Satz geben.

"Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott."

Also für mich klingt das nicht logisch. Aber sie, können das bestimmt logisch und mit ihrem Verstand erläutern. Danke.

Helmut

Nene hat gesagt…

@Manfred
es ist Sekt Manfred es ist Sekt, alles eine Frage des Bewusstseins.
:-))))))

JaJa hat gesagt…

31.10.09 20:55, Nene hat gesagt:
Sein Ansatz ist doch offensichtlich ein verbindender, einender.

Ich sage: offen sichtlich nicht!

MonikaMaria hat gesagt…

Doch, doch, der trägt die äußere Frau auf Händen und drinnen (im Herzinnenraum), unsichtbar, trägt er seine eigene. ;-)

Als Frau kann ich das wahrnehmen. Das ist offensichtlich!
:-))

Der Mann sucht bei Sebastian am falschen Ort.
Das, was er sucht, ist bei der Frau zu finden und zu erkennen. Die Anima, sein Spiegelbild.

Aber über den Verstand kann er sie nicht erkennen.

Nene hat gesagt…

@Jaja
nun ja, was soll ich sagen?
Du sagst nein, ich sage ja und dann geht das Ja nein Spiel in die nächste Runde.

Um etwas Erstarrtes neu und lebendig zusammenzuführen und zu einen, muss man manchmal erst aufbrechen und durchrütteln, sonst bewegts sich nicht. In diesem Sinne meinte ich den einenden Ansatz.
Gemeinsam Hosianna Singen sieht harmonisch aus, ist es aber nicht.