Montag, 5. Oktober 2009

Was sich spiegelt bist nicht Du


Jede Persönlichkeit ist einzigartig. Jeder Mensch ist anders. Es sind die Unterschiede die uns menschlich machen – aber mir geht es jetzt nicht um diese Unterschiede. Mir geht es hier um das unterschiedslose EINE. Ich spreche über die eine Potenz, die durch alle Unterschiede hinausgeht – in die Freiheit hinein. Erst aus dieser erwachten Freiheit heraus, in der es keine Unterschiede gibt, kann das freie Individuum geboren werden. Das ist ein Liebesakt.

Wie lautet der ständige Refrain des Egos, des gefangenen Individuums? Er lautet so: „Bin ich irgendwie etwas ganz Spezielles? Ich will etwas über mich erfahren – über das, was ich wirklich bin“. Dazu unternimmt das Ego alle Anstrengungen.
SPIEGEL
Man erkennt den Unterschied zwischen einem „Gefangenen Individuum“ und einem „Freien Individuum“ ganz einfach.
SPIEGEL

Das „Freie Individuum“ schaut in den Spiegel und sieht NICHTS. Es ist ein befreiter Zustand des Nicht-Wissens. Ein Zustand in dem wir nicht wissen wer wir sind.

Das „Freie Individuum“ hat ein mächtiges Geheimnis erfahren: „Genau der Teil von uns, der wissen will wer wir sind, wird die Antwort nie erfahren.“
Dieses Zitat stammt von Andrew Cohen. Es ist eine, wenn nicht die älteste Weisheit. Eine Weisheit, in deren Licht auch Rudolf Steiner lehrte.

„Genau der Teil von uns, der wissen will, wird die Antwort nie erfahren.“
Was bedeutet dieser rätselhafte Satz?

Solange wir noch etwas „wissen wollen“, solange wir noch etwas „begreifen wollen“, solange wir noch „sehen und verstehen“ wollen, solange sind wir noch im Modus der getrennten Persönlichkeit.

Dort machen wir einen Unterschied zwischen dem Subjekt, welches etwas „begreifen“ will und dem Objekt welches zu „begreifen“ ist. Doch in der erwachten Freiheit, gibt es diesen Unterschied nicht. Nur wer das Suchen beendet, findet sich wieder.

Solange wir im Modus der getrennten Persönlichkeit sind, solange sind wir „Gefangene Individuum“ im goldenen Käfig der Besonderheit. Die goldenen Stäbe sind aus einem einzigen Bedürfnis angefertigt. Dem Bedürfnis nach Einzigartigkeit.
Ein goldener Käfig steht so neben dem anderen goldenen Käfig und jeden Tag putzen wir die goldenen Stäbe der Einzigartigkeit. Wir putzen sie, um diese nie enden wollende Spannung, Negativität & Engstirnigkeit, die das Ego ständig erzeugt, abzubauen.

„Wenn wir jedoch in unser wahres Selbst hineinsterben und uns als das erkennen, was unpersönlich und absolut ist, stolpern wir über das Wunder der Erleuchtung. Wir stellen fest, dass das Selbst, das wir entdeckt haben, ein Mysterium ist, das nicht mit den Augen gesehen und nicht mit dem Verstand begriffen werden kann.“ leben


"Hineinsterben in das Mysterium“, nennt es Andrew Cohen. „Sterben in Christus – In Christo morimur“ nennt es Rudolf Steiner in seiner Anthroposophie.


Andere Worte für etwas jenseits von Worten.

Sterben ist ein Wort für „bedingungsloses Loslassen“. Lass los, was Du erkennen willst. Erst wenn Du NICHTS bist, kannst Du ALLES werden.

Wenn wir uns also tatsächlich selbst erkennen wollen, dann müssen wir alle Fragen nach unserer Individualität loslassen. Wir müssen uns selber los lassen. Wir müssen bereit sein, uns selbst gänzlich zu vergessen und in dieses, im wahrsten Sinne des Wortes „unbegreifliche Geheimnis“ hineinzusterben.

Damit beginnt das Gold der Stäbe zu fließen und wir selber werden fließendes Gold. Freiheit erscheint. Licht und Liebe macht alles neu.

Dein wahres Selbst ist eins mit dem wahren Selbst eines jeden Wesens. Dein wahres Selbst ist das wahre Selbst von allem was ist - im Weltenall. Im Seelengrund. Die Summe aller menschlicher Iche ist EINS.
Die Mission Mensch beginnt, wenn Du in der Gewissheit vor dem Spiegel stehst, dass das was sich spiegelt, nichts mit Deinem wahren Selbst zu tun hat.

Die wahre Mission Mensch beginnt erst jetzt. "Bisher hast du nur dich selbst erlöst, nun kannst du als ein Befreiter alle deine Genossen in der Sinnenwelt mitbefreien." Rudolf Steiner


Let´s talk about it...

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Tschakka!!!

MonikaMaria hat gesagt…

Sebastian
Jeder Satz pure Wahrheit. Danke.

Per spiritum sanctum reviviscimus.



«Wer kann den Selbst-Verwirklichten, einen, der die Einheit des unmanifestierten Noumenons und der phänomenalen Manifestation erkannt hat, daran hindern, zu handeln wie es ihm beliebt?»

Das hat nicht Wilber gesagt, das hat auch nicht Sebastian gesagt, das hat schon vor Buddha Ashtavakra gesagt.

Und es werden noch viele folgen, die das Gleiche immer und immer wieder wiederholen werden.

Per spiritum sanctum reviviscimus hat gesagt…

Guten Morgen!

Thomas hat gesagt…

Ex deo nascimur.

In Christo morimur.

Per spiritum sanctum reviviscimus.

Diese drei gehören zusammen. Und sie sind nur im Zusammenhang zu verstehen. Wenn Herr Gronbach eins davon hier herauszureißt, dann ist es so, als ob er einen Teil des menschlichen Körpers abtrennt und mit diesem Teil versucht anderen den ganzen Menschen zu erklären.


Aus dem Gotte sind wir geboren.

In den Christus hinein sterben wir.

Durch den heiligen Geist werden wir auferstehen.

Das heißt nicht: wir werden AUFGELÖST im Göttlichen.
Das heißt: Wir werden AUFERSTEHEN, wir werdem SEIN im Göttlichen - als individuelle Geister.

Herr Gronbach, lesen Sie doch den Text den Sie verlinkt haben über die "Hüter der Schwelle" auf "Forum Anthroposophie" einmal ganz durch - unbefangen. Sie werden sehen, wie da genau das Gegenteil von dem steht, was Sie hier behaupten.

Thomas hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie schreiben:
"Das „Freie Individuum“ schaut in den Spiegel und sieht NICHTS. Es ist ein befreiter Zustand des Nicht-Wissens. Ein Zustand in dem wir nicht wissen wer wir sind."

Das "Freie Individuum" weiß nicht, wer es ist.

Ich bin doch jetzt hier auf der Erde in dem Zustand, das sag ich jetzt mal so, dass ich nicht weiß wer oder was ich bin.
Ich WILL es aber wissen. Und ich SUCHE nach einer Antwort, die mich zufrieden stellt.
Und jetzt schreiben Sie, Herr Gronbach, dass ich ich einen Zustand anstreben soll, in dem ich nicht mehr wissen werde wer ich bin.
Das ist für mich einfach (wiederum) Unsinn.

Herr Gronbach, können Sie hier bei meinen Ausführungen einen Denkfehler entdecken? Ich kann es nicht. (Aber die eigenen Fehler erkennt man selbst ja oft nicht so einfach)

ES graut gräulich hat gesagt…

Die Mission Mensch beginnt, wenn Du in der Gewissheit vor dem Spiegel stehst, dass das was sich spiegelt, nichts mit Deinem wahren Selbst zu tun hat.

Na Gott sei dank, dann kann mir ja so einfach klack nichts passieren. Auf diese Mission verzichte ich auch gerne.

Ich liebe meine Individualität, und Gott liebt sie auch, da ich ein Abbild Gottes bin. Meine individualität ist sein Geschenk! Ich liebe Gott in meiner Individualität und will ihn mich transzendieren lassen. Das gottlose in mir muss ich loslassen. Doch ich bin dem gottlosen dankbar, weil es meiner Individualität Form verliehen hat und Bewusstsein.

Horrorgeschichten erzählt Onkel Gronbach hier. Seine Message: "Du bist Nichts, dann bist du alles, das ist Glück.

Ich liebe die individuelle Frage, die immer weiter führt und nie eine Antwort findet, ich liebe die Menschen, weil sie alle individuell sind, individuelle Wege gehen, selbst wenn die grauen Alltagssorgen versuchen, sie gleich zu machen.

Auf dieser Ebene können wir noch verschiedener Ansicht sein. Dann könnten wir noch miteinander reden von Mensch zu Mensch. Doch dass Gronbach seine Sicht der Dinge dann immer mit Steiner und sonst wem untermauern muss, lässt mich zweifeln ob er überhaupt noch ein Individuum ist, oder nur ein Medium. Horror haucht mich an, Grauen.

manroe hat gesagt…

OOOOhhho

"Das „Gefangene Individuum“ blickt in den Spiegel und will immer wissen wer es ist und es will sich gegenüber anderen Individuen abgrenzen."

Das bedeutet auf Neu-Eso-deutsch, dass wenn ich mich mit dem was ich sehe identifiziere ich insofern im Irrtum bin, weil ich dann meine wahres Wesen mit dem in einer Inkarnation Steckenden verwechseln würde. DRAMA BABY!
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"Das „Freie Individuum“ hat ein mächtiges Geheimnis erfahren: „Genau der Teil von uns, der wissen will wer wir sind, wird die Antwort nie erfahren.“"

Wenn das der gleiche Typ von oben ist, der hier fragt, dann hat er natürlich wirklich ein Problem. Also die gleiche Geschichte nochmal. DRAMA BABY!
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„Genau der Teil von uns, der wissen will, wird die Antwort nie erfahren.“

Same procedere, man sollte immer den fragen lassen, der dazu "berechtigt" und auch wirklich in der Lage ist, Früchte einzufahren und den gibt es sehr wohl!! Sprich: es kommt immer darauf an, wer hier fragt!!
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SO, gibt es nun ein Individuum oder nicht?!? Waas ist ein Individuum?!?

Wenn man sich die Frage zu beantworten versucht, wer sich denn hier überhaupt inkarniert und warum, also der, der hier vor dem Spiegel steht und den RICHTIGEN die Fragen stellen lässt, dann hat man bereits eine sehr gute Ausgangsposition.

Die darauf folgende Frage dann sollte eine möglichst sinnvolle sein. Ich würde vorschlagen nach dem eigentlichen Sinn dieser ganzen Fragen und Vorgänge hier zu fragen.

Nicht zu fragen oder gar aufzuhören mit einem wirklichen Fragen wäre in meinen Augen geistiger Suizid und ich glaube, dass es einen solchen auch gibt!! Also lieber fragen, als sich etwas (hin)ein-zu-bilden (lassen) was ich gar nicht bin, nämlich dann anschliessend besetzt und ausgelutscht von den Geistern, die nur darauf warten, dass ich aufhöre zu fragen. SO IST ES!!

Und wenn der Mensch dann eines fernen Tages "fertig" ist mit seinen Inkarnationsprojekten, dann wird er sicherlich in Erfahrung gebracht haben, wer da immer in diesen Leibern gesteckt hat. Und wenn er das dann weiss, ich glaube, dass das ein Jemand ist, dann wird er weiterhin auch etwas "machen" wollen -- und bis dahin dann, sollte er vieeel, vieeel, vieel gefragt haben, dennn ansonsten wäre er dann dorten ein wirklich armer Tropf!!!!

In diesem Sinne
Manfred

Anonym hat gesagt…

Zitat:
"Solange wir noch etwas „wissen wollen“, solange wir noch etwas „begreifen wollen“, solange wir noch „sehen und verstehen“ wollen, solange sind wir noch im Modus der getrennten Persönlichkeit."

Kommentar:

Ich dachte eigentlich, Herr Gronbach appeliert an die Evolution. Und nun das!

Ohne den Wissensdurst, ohne Fragen, ohne Individualität gäb es keine Entwicklung mehr. Ende Gelände. Klar kann man das geil finden. Doch selbst Derjenige, den Gronbach seinen "Lehrer" nennt, gerade derjenige, den die "unintegrierten Mythologen" als Lichtgestalt erkennen, der war der radikalste Frager und in höchstem Maße individualisierte Persönlichkeit, er hat Bergeweise Fragen hinterlassen. Praktische Fragen, die Entwicklung ermöglichen könnten und konnten.

Es wäre Demut und Schülerschaft, diesen Fragen nachzugehen.

Es ist das Gegenteil, ihm zu unterstellen, er hätte aufgehört, etwas wissen, begreifen, verstehen zu wollen.

Dies kann man n u r, wenn man in Quadranten denkt, und gar keine Ahnung davon hat, wie ein Blick auf einen Organismus sein muss, um ihn zu erfassen. Nur so kann man integrale Begriffe der Anthroposophie, wie z.B. "Wissenschaft" komplett ausblenden und als Hokospokus einstufen.

Entsetzlich, wie hier jemand Stücke aus Rudolf Steiners Wesen reißt, diese geradezu pervertiert, um sich dann noch mit Zitaten von ihm zu schmücken.

Ich bin entsetzt.

Man könnte solche Äußerungen als jugendlichen Übermut einstufen, als einen Schritt auf dem Weg. Aber der Autor ist schon längst über die Lebensmitte hinaus und wenn man hier lesend zurückblättert, bestätigt sich leider das Gesagte: Es gibt keine Evolution in diesem Blog, nur ständige gebetsmühlenartige Wiederholung der gleichen Glaubenssätze.

Äußerst befremdlich, wie kann es geschehen, dass nach 100 Jahren derartige Schatten aus der „istitutionalisierten“ Anthroposophie fallen? Muss sie wirklich ganz untergehen?

Wladimir Konstantinowitsch Krjepkin

Anonym hat gesagt…

@Manfred

Sag mal, ist Dir schon mal eines dieser Wesen begegnet? Ich meine Ahri, Luzi oder Michael so mit Flügeln und Schwert und so?

Und wenn Ja, wie unterscheidet man, ob es sich dann um ein "reales geistiges Wesen" handelt oder um eine Halluzination, geschaffen aus einem vorgefertigen geistigen Konstrukt?



...fragt ein seliger Tropf.

P.Pl.

siehe Unterschrift hat gesagt…

... das Photo ist meines Erachtens und Geschmackes nach sehr niveaulos selbst, wenn es als Provokation oder Anima(l)tion gedacht ist ... Wer oder was hat Sie denn dazu veranlasst ? Der 'gute Geschmack' jedenfalls nicht, oder wie sehen das die anderen ? Das lässt mein 'gutes Bild' doch etwas ins Wanken geraten ... Ich finde, dass es Grenzen des Geschmacks gibt ! Oder wollen Sie damit testen, wer sich davon abschrecken lässt ? Oder sich gar abwendet ?
Wie dem auch sei: Die Verlinkung zu ICH und ich und zu Ashtavakra hingegen finde ich sehr sehr interessant und auch die Wasser Tropfen sehr spannend - das hat mein Wissen wirklich erweitert ! Und ich sehe es auch so: die wichtigen und so einfachen und über-lebens-notwendigen 'Wahrheiten', die Buddha, Jesus, Herr Steiner und und und zu allen Zeiten je vermittelt haben, in ihren je eigenen Sprachmöglichkeiten, diese WEISHEITEN sind so alt und so neu wie alles alt und neu gleichzeitig ist, da es ja das Phänomen Zeit gar nicht gibt ! Klingt einfach, ist es auch :)
Hat ja auch nie jemand behauptet, er oder sie hätte das WeisheitsRad je neu erfunden, oder ? Und nach wie vor zählen für mich die daraus umgesetzten TATEN und das minütlich, stündlich, tägliche ... Leben mit und durch diese Weisheiten - die GUTE TAT an allen LEBEWESEN; und, ja !!! Dazu gehören ÜBUNG und WILLE und LIEBE und FREUDE und DANKBARKEIT und ... in immer wieder interessiert-neu-gierig-gespannter Verbundenheit C.G.B.Rau

Anonym hat gesagt…

Ich glaube, Gronbach hat nie ein Steinerbuch gelesen. Vielleicht hat er gerade mal eine Sprüchesammlung oder so, und würzt seinen "Erleuchtungstrank" damit...

Anonym hat gesagt…

@C.G.B.Rau

Ein Foto einer jungen Dame im Schlüpfer läßt sie bereits wanken, zweifeln und so zornig werden? ;-))

Na, vielleicht ein bisschen schattenarbeiten gehen? ;-)

Sonia. Im Schlüpfer.

MonikaMaria hat gesagt…

"Das „Gefangene Individuum“ blickt in den Spiegel und will immer wissen wer es ist und es will sich gegenüber anderen Individuen abgrenzen."

= Ego-Bewusstsein, sich selber als getrenntes Wesen erlebend. Sieht sich als Persönlichkeit aber nicht als Individuum. Identifiziert sich mit der Persona = Maske, erkennt aber noch nicht denjenigen, der durch die Maske spricht (per-sonare). Ich selber unterscheide zwischen Persönlichkeit und Individualität, aber das ist meine «Beschreibungsweise».

"Das „Freie Individuum“ hat ein mächtiges Geheimnis erfahren: „Genau der Teil von uns, der wissen will, wer wir sind, wird die Antwort nie erfahren.“

Wie soll das, was die «Antwort ist» sich selber erfahren sollen? Sie ist. So sehe ich das.
Die Maske ist «gefallen». Der Ton ist zur Ruhe gekommen.

Oder: Der Wassertropfen ist zum Ozean zurück gekehrt oder: Der Ozean ist glatt ohne Welle.

manroe hat gesagt…

@P.Pl.

... das ist ja nun leider eine materialistische Frage die Du da stellst, weil Du "sie" so sehen willst, wie Du es hier vorgibst.

Erst mal ganz generell: Wie unterscheidet man??? Genau, wie erlernt man das!

Ich bring mal eine Bild. Wir sitzen in einem Kreis mit mehrenen Menschen zusammen. Ich gebe einen Teller herum, der ist ganz sauber, ich habs geprüft und als er wieder bei mir ankommt, da sind dann 3 Krümel drauf. Nun weiss ich, die waren nicht von mir. So einfach geht das ;))

Aber dennoch, Deine Fragen scheinen mir keine echten zu sein, sie wirken eher ächtlich.

... und so mit "Flügeln und Schwert" -- Du solltest eigentlich wissen, dass das künstlerische Darstellungen sind mein Sohn.

Der Geist der Gegenwart hat gesagt…

...haut Dich um :-)))

P.Pl.

MonikaMaria hat gesagt…

Oder:
Persönlichkeit und Individualität waren nie getrennt, damit das noch konkreter wird.

Siehe Video Wassertropfen auf meinem Blog.

manroe hat gesagt…

Alles was ich sehen kann, kann nicht ICH sein!

(((-:)))

Anonym hat gesagt…

"Alles was ich sehen kann, kann nicht ICH sein!"

Danke.

S.G.

JANET hat gesagt…

"Alles was ich sehen kann, kann nicht ICH sein!"

zur Zeit ist mir das Zementieren von Worten geHÖRIG langweilig...

manroe hat gesagt…

Aber Janet

... Du magst es nicht so kurz, was?
Einfach mal den Satz ausprobieren, dann merkst Du, dass es da gar keinen Zement gibt :))

Anonym hat gesagt…

Doch in der erwachten Freiheit, gibt es diesen Unterschied nicht.

manroe hat gesagt…

"Doch in der erwachten Freiheit, gibt es diesen Unterschied nicht."

Wenn Du Deine Version hier wirklich denkst, also mal geistig-real ausprobierst, dann könntest Du nicht einmal diesen Deinen Satz formulieren.

MonikaMaria hat gesagt…

Manfreeeed
Janet ist grad Ozean und hat nur mal ne kleine Welle geworfen. ;-)

Anonym hat gesagt…

Solange Sebastian Gronbachs wahren Texte, bei den Anthroposophen so viele Schattenkriege hervorrufen, wie das hier in diesem Forum ersichtlich ist, wird es seine heilige Pflicht sein, weiter an dieser eitrigen Wunder der Anthroposophie zu arbeiten, auch wenn er selben schon Lichtjahre weiter ist. Ich habe großen Respekt davor, wie unerschütterlich und ausdauernd Sebastian Gronbach seine Mission hier erfüllt.

R.v.W

manroe hat gesagt…

Hallo Janet, nimm meine Worte als "ruppigen" Freundschaftsbeweis, ich hoffe Du weisst, dass ich Dich mag - dank auch an Monika für Deinen Einsatz -

manroe hat gesagt…

@06.10.09 07:38

--- ca 54% weniger schwülstig und nicht ganz so verzückt abgefahren käme erheblich besser, dann klebts nicht so an den Fingern.

JANET hat gesagt…

... Du magst es nicht so kurz, was?

doch!

Jetzt stehts da festgemeisselt! Morgen siehts bestimmt wieder anders aus!

GUTEN MORGEN ALL ER SEITS!

manroe hat gesagt…

"Jetzt stehts da festgemeisselt!"

Wie eine Leucht-"Reklame"?? Na wunderbar! (((-:)))

JANET hat gesagt…

morgen stehts genauso festgemeisselt..fällt mir gerade ein!

JANET hat gesagt…

ich glaube ich bin verewigt, wenns nicht jemand gibt, der alles atombombenmässig auslöscht!

MonikaMaria hat gesagt…

Geht auch sanfter, Liebe. Nimm doch den Papierkorb links unten, dann steht nur noch ein anonymer Satz da: Kommentar wurde vom Autoren entfernt. Der Ozean ruht. :-))))))

Na ja, so simpel ist das Ganze nun nicht.

Manfred: alles, was ich sehen kann, kann nicht ICH sein.

ABER: Es gibt auch «jenseits» Wesen oder Energien oder nennt sie, wie ihr wollt.... die immer noch nicht ICH sind, wenn «ich» nicht da bin, geht es auch «nicht sichtbar» geteilt weiter. :-)))))

Spiegelungen gibt es nicht nur im sichtbaren Bereich!
So ist jedenfalls meine Erfahrung.

manroe hat gesagt…

Liebe Monika,

alles, was ich sehen kann, kann nicht ICH sein. Ich meine das durchaus auf allen Ebenen - und eigentlich erst recht im Innen.

MonikaMaria hat gesagt…

Na ja, Lieber
Das Bild vom Mädel kann durchaus in die Irre führen. Ich finde, das Bild ist ein gelungener Kunstgriff!


Dafür steigt Sonja sogar in den Schlüpfer, hach, was hab ich gelacht. Danke Sonja. :-)))))

C.G.B.Rau hat gesagt…

... vielen Dank für den Tipp :) höflichst C.G.B.Rau

MonikaMaria hat gesagt…

Ich danke. :-)

Anonym hat gesagt…

kann das sein, das einige an der Schwelle stehen und nur warten bis ihm einer was vormacht und sie es dann mit weniger Angst nachmachen können?

Anonym hat gesagt…

Ihr habt ein Reich betreten, dass Wahn euch bleiben musss, wenn ihr in ihm euch selbst verliert; das sicher aber aller Weisheit Pforte für eure Seele öffnen wird, wenn ihr in ihm euch selbst bewahrt. GA 14

Bitte mal aufwachen hat gesagt…

Wer nicht begreift, daß dieses Ich ein zweischneidiges Schwert ist, der wird kaum den ganzen Sinn der Menschheits- und Weltenentwickelung verstehen. Auf der einen Seite ist dieses Ich die Ursache dessen, daß die Menschen in sich selbst sich verhärten, daß sie alles, was ihnen zur Verfügung stehen kann an äußeren Dingen und inneren Gütern, in den Dienst dieses ihres Ichs einbeziehen wollen. Es ist dieses Ich die Ursache, daß sich alle Wünsche des Menschen darauf richten, dieses Ich als solches zu befriedigen. Wie dieses Ich danach strebt, einen Teil des gemeinsamen Erdenbesitzes an sich heranzubringen als sein Eigentum, wie dieses Ich danach strebt, aus seinem Gebiete alle anderen Iche hinwegzutreiben, sie zu bekriegen, zu bekämpfen: das ist die eine Seite des Ichs. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, daß dieses Ich zugleich dasjenige ist, was dem Menschen seine Selbständigkeit, seine innere Freiheit gibt, was den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erhöht. In diesem Ich ist seine Würde begründet. Es ist die Anlage zum Göttlichen im Menschen.

Dieser Ich-Begriff macht vielen Menschen Schwierigkeit. Es ist uns ja klar geworden, daß sich das Ich des Menschen herausentwickelt hat aus einer Gruppenseelenhaftigkeit, aus einer Art umfassenden All-Ichs, aus dem es sich herausdifferenziert hat. Unrichtig wäre es, wenn der Mensch wieder das Verlangen haben würde, mit seinem Ich unterzugehen in irgendein Allbewußtsein, in irgendein Gesamtbewußtsein. Alles, was den Menschen streben läßt, sein Ich zu verlieren, mit ihm aufzugehen in ein Allbewußtsein, ist ein Erzeugnis der Schwäche. Nur der allein versteht das Ich, der da weiß, daß, nachdem er sich dieses Ich errungen hat im Laufe der kosmischen Entwickelung, es nunmehr unverlierbar ist, und der Mensch muß vor allen Dingen nach der starken Kraft streben, wenn er die Weltenmission versteht, dieses Ich immer innerlicher, immer göttlicher zu machen. Die wahren Anthroposophen haben nichts von jener Phrase in sich, die da immer wieder betont das Aufgehen des Ichs in einem All-Ich, das Zusammenschmelzen in irgendeinen Urbrei. Die wahre anthroposophische Weltanschauung kann nur als Endziel die Gemeinschaft der selbständig und frei gewordenen Iche, der individuell gewordenen Iche hinstellen. Das ist ja gerade die Erdenmission, die sich durch die Liebe ausdrückt, daß das Ich dem Ich frei gegenüberstehen lernt. Keine Liebe ist vollkommen, die hervorgeht aus Zwang, aus dem Zusammengekettetsein. Einzig und allein dann, wenn jedes Ich so frei und selbständig ist, daß es auch nicht lieben kann, ist seine Liebe eine völlig freie Gabe. Das ist sozusagen der göttliche Weltenplan, dieses Ich so selbständig zu machen, daß es aus Freiheit selbst, dem Gott die Liebe als ein individuelles Wesen entgegenbringen kann. Es würde heißen, die Menschen an Fäden der Abhängigkeit führen, wenn sie irgendwie zur Liebe, wenn auch nur im entferntesten, gezwungen werden könnten.

Lieber Herr Gronbach, wenn Sie von Ihren Ansichten überzeugt sind, dann sehen Sie bitte ein, dass diese der Anthroposophie zutiefst widersprechen und ziehen Sie endlich Konsequenzen!