Donnerstag, 19. November 2009

Mission Katze

Seit einigen Wochen habe ich endlich wieder eine Katze: Maximus der Kater. In diesem Moment liegt Maximus eingerollt neben mir. Er erinnert mich daran, was Meditation bedeuten kann. Meditation zeigt Dir ein Geheimnis. Dieses Geheimnis hat damit zu tun, dass wir denken, wir müssten dieses tun, müssten dieses tun und müssten jenes lassen und müssten wieder dieses tun. Irgendwelche Gedanken in uns sagen auch, dass Du so sein musst. Oder, dass Du anders sein musst. Manche Gedanken sagen Dir auch, dass Du gar nichts sein musst...Aber das sind nur Gedanken. Gedanken, die sich wichtig nehmen.

Wenn wir gemeinsam meditieren, dann hörst Du zwar auch die Wort des Meditationslehrers. Und das sind irgendwie auch nur Gedanken. Aber ein guter Meditationslehrer wird immer Worte sagen, die ohne eigene Energie sind. Worte die nichts wollen.

Es sind Worte, die still auf etwas zeigen. Etwas, was hinter den Worten ist. Hinter den Gedanken. Es sind Worte, die sich selber völlig unwichtig nehmen.

Es sind nur Hinweisschilder auf ein „dahinter“. Worten ist es verboten „dahinter“ zu kommen.

Dieses „dahinter“ ist nicht irgendwo im Jenseits.
Dieses „dahinter“ ist in Dir. Das Jenseits ist in Dir.
Es ist ein Geheimnis.

Das Geheimnis kannst Du nicht finden - denn Du hast es nie verloren.
Geheimnis
Bitte lies, wenn Du magst, diesen Satz noch mal: Das Geheimnis kannst Du nicht finden - denn Du hast es nie verloren.

Es war die ganze Zeit in Dir.

Einfach so.
Es ist da.
Es ist hell.
Es ist warm.
Es ist. Immer.
In diesem Augenblick. In diesem Augenblick. In diesem Augenblick...

Manchmal vergisst Du das. Und Meditation erinnert Dich einfach daran, was immer da ist.
Meditation
In Dir. In allen Menschen. Im Tier und auch in einer Blume. Selbst in einem Stern. In allem ist die selbe Helligkeit, die selbe Wärme.

Wenn Du in diesem Augenblick einmal Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz, oder auf Deinen Bauch oder von mir aus auch auf Deine Fuß richtest, dann merkst Du, dass „es“ da ist. Überall. Du musst nur kurz Deine Aufmerksamkeit darauf richten.
Katze
Manchmal denke ich dann, ich habe eine kleine Katze im Herz, im Bauch oder im Fuß. Es kribbelt & es kitzelt & es schnurrt.

„Ich bin da“ schnurrt die Katze.

Und wenn Du meditierst, dann fühlst Du zutiefst, wie wahr dieser Satz ist.

„Ich bin da“.

Und Du spürst, wie schön das ist. Einfach da zu sein. Das ist "es".

Ich finde, das ist unfassbar viel. Am Ende ist es alles.


Und wenn das Ende vorbei ist (und Du dann natürlich auch vorbei bist), dann ist es immer noch da. Das, was jetzt das Hellst und Wärmste und Schnurrigste in Dir ist.

Ich wünsche Dir einen schönen Katzentag.
Mission

Kommentare:

kalter Hund.. hat gesagt…

OOh neeeein du hast dich mit Thomas D gegen mich verschworen..
ich gerade wie Butter uuuaah

Gabriela hat gesagt…

Das lese ich jetzt unmittelbar nachdem ich an drei Stellen im Hause Katzensch.... zusammengeputzt habe. :-)
Soviel zu meinem Katzentag.
Ich habe jedoch trotzdem verstanden, (soviel ich zu verstehen fähig bin.)
Gruss
G.

Sebastian Gronbach hat gesagt…

Ja, liebe Gabriela,

damit beginnt auch jeder Tag von mir.

Mein Vater hat immer gesagt, die Spitzenposition in der Rangliste der Wesen und die alles überragende Würde des Menschen habe damit zu tun, dass er erkennen kann, dass zuerst die Tiere kommen und dann der Mensch.

Der Mensch ist der erste Diener auf der Welt.

Daran denke ich jeden morgen, wenn ich das Katzenklo sauber mache.

Und weisst Du mit welchen Menschen ich keine Geschäfte mache? Mit denen, die ihre Topfpflanzen vertrocknen lassen.

Herzlich
Sebastian

manroe hat gesagt…

@Sebastian

Das ist das GrundPrinzip, wie Du es beschreibst, das erlebe ich auch so, aber nun muss der Entwicklungsprozess kommen, weil ansonsten die Meditation überflüssig ist, sie "dient" doch auch, dem Tier in uns!!, ermöglicht, beschreibt, lässt erleben...

"Das Geheimnis kannst Du nicht finden - denn Du hast es nie verloren."

... weil auch in diesem Sinne Meditation ansonsten null Sinn hätte, wenn dem nicht so wär, der latenten Anlage gemäß.

Wir müssen über Entwicklung sprechen! Unterschiede, JA, Unterschiede, damit man den Zusammenhang findet, BEWUSST, andernfalls ist man nämlich NICHT dabei. Über "Wege", jetzt imaginativ gemeint.

Ich lasse mich gerne korrigieren, aber sprechen müssen wir darüber, zuvor.

manroe hat gesagt…

"Der Mensch ist der erste Diener auf der Welt."

Danke, da ist alles drin!!

Student hat gesagt…

Hallo Manroe, bin nicht sicher, ob ich da was missverstehe. Jedoch: Gestern bei dieser Veranstaltung in unserer Uni, da hat Sebastian genau und wörtlich die ganze Zeit das gemacht, was du hier forderst. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, (mhmm schwer zu beschreiben), dass er nur darum über Unterschiede, Bewertung, Hierarchie und immer wieder Entwicklung sprechen konnte ("durfte"), weil er uns immer spüren ließ, dass (jetzt kommt das schwierigeste), dass es irgendwie, trotz aller Unterschiede und Stufen und so, etwas auch immer gleich ist und das dieses (was ich nicht so genau beschrieben kann und was hier in der Katze als Metapher vorkommt) größer ist als alles andere. Drücke ich mich verständlich aus?

In diesem Sinne...

manroe hat gesagt…

Hallo Student,

... ja, ich verstehe Dich :))

"trotz aller Unterschiede und Stufen und so, etwas auch immer gleich ist..."

das ist für mich die "Basis", meine latente Anlage in mir, oder das "worum es geht", bzw. bei allem was "geht" immer anwesend ist, der "Hintergrund", das eigentliche "Ziel", ja Ziel kann man ruhig sagen, Ziel ohne Raum. Und dass dies immer stärker, lebendiger, klarer, belebender ins Bewusstsein kommt durch Übung, der leuchtende "Stern" in uns, die wahre Stille unser heiliger "Ort" -- so ungefähr ;))

In diesem Sinne, genau!

Nene hat gesagt…

Einen schönen Tag und Grüße an alle von meinem Kater. Er sagt, er sei froh, dass er mir das Katze sein beibringen darf und ich ihm das Menschsein zeige. In der nächsten Inkarnation wird er ein Mensch. Er sagt, dass sie alle Mensch werden, wenn wir endlich den Weg freimachen und unseren nächsten Evolutionsschritt machen. Er sagt, dass wir im Türrahmen stecken mit unseren wissenschaftlichen Wasserköpfen, mit denen wir nicht herausgefunden haben, wie Katzen schnurren. Wir können alles sezieren mit scharfen Skalpellen und den spitzen Messern des Intellekts. Aber eine tote Katze schnurrt nicht.
Was schnurrt, ist das Leben in seiner Fülle, sagt mein Kater. Und dann sagt er, ich soll jetzt besser Blumen gießen gehen, weil mein Elefantenfuß beim nächsten Mal ein Kater werden könnte, vorausgesetzt die Tür ist frei.
;o)

manroe hat gesagt…

Nene, wo hast Du den Kater her? Ist das eine Promenadenmischung oder ein reinrassiger? Der gefällt mir!!

JANET hat gesagt…

Und weisst Du mit welchen Menschen ich keine Geschäfte mache? Mit denen, die ihre Topfpflanzen vertrocknen lassen.

uuups, Danke für den Hinweis... ich bin so unsensibel!

Nene hat gesagt…

@Manfred
er ist eine Promenadenmischung wie die meisten Weisen und er ist schon dreimal auf das Licht am Ende des Tunnels zugelaufen, hat es dann aber nicht übers Herz gebracht, mich alleine zu lassen in meinem Menschheitsschlamassel. Er musste dafür mit der Sehkraft eines Auges bezahlen. Er ist jetzt ein halber Melliseus, aber ich bin ja auch nur ne halbe Argonautin Trotzdem werden wir das "Goldene Vlies" finden.
:o)

MonikaMaria hat gesagt…

Katzen. Meine beiden haben freien Auslauf. Natur pur. Die Katzenklappe befreit mich auch vom Katzenklo. Beide haben ihren ganz speziellen Charakter, wie Menschen auch. Er ist Schmusekater, sie ist zickig, schmusig, wann ihr es passt, wie im täglichen Leben. Vielleicht sind ja nur meine so. ;-)

Und da ist dann auch Robi, Nachbars Hund. Meine definitive Prüfstelle fürs Verweilen auf der Herzebene – ohne Meditation. Allen ist er böser Bube. Aber Herzsprache, die versteht er und wird ganz zahm und lieb.

Topfpflanzen, die vertrocknen bei mir auch. Die im Haus drin nicht. Schließlich würden sie ja draußen den Winter nicht überleben. Aber alle kann ich nicht reinnehmen, also muss ich mich entscheiden, denn die Natur will, dass die Pflanze im Herbst abstirbt.

Und nun noch zwei Sachen:
Der Geist des Mineralreiches fühlt das Zerklopfen des Steins als höchste Wollust, als beseligendes Gefühl. Wenn uns scheint, als müsse der Marmorbruch Marter empfinden, für den Geist des Steins ist das höchste Seligkeit.
Steiner in: Wer sind die Rosenkreuzer? (16.2.1907)

Manuel Schoch: Er habe das Jagen des Löwen einer Gazelle beobachtet. Die Gazelle hätte das als lustvoll erlebt und keine Angst verspürt.

Meine Beobachtung: Motten fliegen freiwillig ins Licht, auch wenn sie sich verbrennen. Steiner sagt, sie fliegen aus Lust da freiwillig rein.

***

Eigentlich könnte alles so einfach sein ...
Der Mensch denkt und Gott lenkt .....

Ja, alles spricht mit uns und meist hören wir nicht hin.

manroe hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
manroe hat gesagt…

@Nene

"Trotzdem werden wir das "Goldene Vlies" finden."

Da bin ich mir ziemlich sicher, pass gut auf Deinen treuen Diener auf. Ich liebe Tiere!!

manroe hat gesagt…

Tja, Monika, sorry, hatte mich grad vertippt, hatte nur rechts das Rot des Bildes im Auge.

Bei dem was Du da beschreibst, müssen wir dann nur noch rausbekommen was wir sind, Mensch vielleicht?, und was unserer Art dann entspricht. Vielleicht klappt das ja, wenn wir uns als Engel zuschauen, so wie jetzt den Tieren?

Nene hat gesagt…

@MonikaMaria
ja, wir hören nicht auf das Wesentliche, weil das Gedröhne des Unwesentlichen so viel Gewese um wesenlose Vielfalt macht. Das wahre Wesen ist einfach, ungeteilt, Einheit. Das Verwesliche vergeht und im Unverweslichen erstrahlt das Licht des Geistes.
Und alles Sein erzählt nur eine Geschichte,
singt nur ein Lied,
vom ewigen Werden,
vom beständigen Wirken,
von der allumfassenden Kraft
von der ungeteilten Liebe
des Einen.

Nene hat gesagt…

@Manfred
ich diene ihm, indem ich auf ihn achtgebe. Ja, ich liebe Tiere auch. Mein Mann behauptet, dass mein wahres Wesen zum Vorschein kommt, wenn ich mit Tieren Kontakt aufnehme.
Lebst du mit Tieren?

MonikaMaria hat gesagt…

@Manfred
Wer schaut den zu?

JANET hat gesagt…

ich fühl mich heute ganz schön geschrubbt von euch.. Ich bin so traurig, das mein Samson nicht mehr ist... Und weil mein Hund nicht zu ersetzen ist, werde ich mir in nächster Zeit keinen neuen holen.. Eine süsse Katze wäre eine Alternative aber welches Lebewesen will eine Alternative sein. ..ist ja wie Ersatz. Ach ich weis nicht ich glaub ich geh ab und zu mal die Kuh mit ihren Kälbern besuchen.

Nene hat gesagt…

@Janet
niemand ist zu ersetzen, aber du kannst jemand neues in dein Leben lassen.
Ich hatte immer Katzen oder Hunde. Manche waren sehr speziell. An die denke ich oft zurück. Einige waren nur sehr kurz bei mir.
Eigentlich ist jede Katze alle Katzen und jeder Hund alle Hunde.
Ich hatte mal eine Hündin, die war so nah dran am Mensch sein wie es eben geht, glaube ich. Als sie starb, habe ich sehr gelitten. Aber ich habe erlebt, wie sie ins große Rudel geholt wurde. Daran werd ich mich immer erinnern. Es war verstörend und tröstend zugleich. Seitdem weiss ich, dass sie tatsächlich in jedem Hund ist.
Schwer zu erklären.
Grüß die Kühe von mir. Ich liebe Kühe mit ihren Riesigen freundlichen und arglosen Augen.
:O)

JANET hat gesagt…

Danke Nene, erst wenn jemand nicht mehr da ist weis man was man noch alles hätte machen können.. Ich bin so furchtbar traurig darüber. Ich bin heute wieder auf dem Oberfeld ich werde die Kühe von dir grüßen. . . beonders die eine Kuh. Wenn Tiere ein Spiegel sind dann bin ich wohl die besagte dumme Kuh. Ich meine nicht, das diese Kuh dumm ist. Ich besuch ein Vortrag über Ernährung mit Fleisch.. Ist das nicht bescheuert...??

JANET hat gesagt…

apropo Topfpflanzen.. Ich hab ja schon mal den latenten Gedanken gehabt, das Pflanzen nicht in die Wohnung gehören, ich finde das irgendwie nicht mehr zeitgemäß ich kann euch nicht genau sagen warum.
ielelicht spinen ich ja auch..
Was meint ihr? Ich fühl mich d a schon wieder hinundher gerissen..

manroe hat gesagt…

@Monika

"Wer schaut den zu?"

Wenn ich Dich richtig interpretiere meinst Du, dass man/wir uns ja bereits zusehen können. Aber, ich meine den Entwicklungsschritt, der uns mehr und wahrhaftiger zeigen wird als das, was wir jetzt schon sehen können. Ich gehöre zu denen, die an Entwicklung glauben.
War es das?

manroe hat gesagt…

@Nene

Nein, ich lebe zur Zeit ohne Hund, sorry Tier, Hunde mag ich am liebsten, wenn ich das mal so sagen darf. Irgendwie traue ich mich zur Zeit (noch) nicht, ist irgendso ein Gefühl ob der Verantwortung und ob ich ihr gerecht werde dann... so ähnlich unbestimmt ...

MonikaMaria hat gesagt…

@ Manfred :-)

Die Entwicklungsschritte kann «ich» doch wahrnehmen aus dem inneren Beobachter heraus. Ich bin der Beobachter, der Zeuge und unmittelbar daran beteiligt. Wer schaut den durch mich durch und in mich rein?

Aus dem Wahrnehmen aus dem Herzinnenraum erschließt sich mir was Entwicklung bedeutet und ist. Daran beteilige ich mich oder nicht.

Die Liebe und die Zeit... hat gesagt…

"Mit denen, die ihre Topfpflanzen vertrocknen lassen."

Vielleicht zeugt es aber auch von Verantwortungsbewusstsein, dass man sich das, wofür man sich noch nicht in der Lage fühlt, nach "bestem Wissen und Gewissen" und Voll-Verantwortlich zu sorgen, sich auch nicht anzuschaffen.

Das gilt meines Erachtens für Topfpflanzen ebenso wie für Haustiere und auch Kinder...

...und vielleicht auch für die Berufswahl?

Oder man vertraut darauf, dass die Dinge sich ergeben, fügen, wenn die ZEIT reif ist, das Wissen und Gewissen (und damit die Liebe zum Handeln an sich) soweit entwickelt sind, dass man IN der LAGE ist diesen entsprechend zu handeln?

Vielleicht ist beides wahr?
Vielleicht ist beides zu 100% WAHR?

InLiebe...

manroe hat gesagt…

Neee Monika,

das sehe ich anders. Prinzipiell so wie Du, alles ok, bis auf den "Punkt", dass auch der (mein) innere(r) Beobachter sich weiterentwickelt, JA WIRKLICH, also bei mir ist das so :))

MonikaMaria hat gesagt…

Aha. Schön. :-))

manroe hat gesagt…

oder besser, ja richtiger, der innere Beobachter sieht, dass sich da etwas weiterentwickelt hat.

MonikaMaria hat gesagt…

;-)

Nene hat gesagt…

Was genau meint ihr eigentlich mit "innerer Beobachter"?

Mission Tier hat gesagt…

Chinesen essen lebende Fische: http://tinyurl.com/ygp2e7b

Das sagt PETA dazu:

http://tinyurl.com/ygtmgae

Ich werd noch zu "Mission Tier"

manroe hat gesagt…

Der "innere Beobachter": in einem einfachen Bild gesprochen: - meinem Bild - wann immer ich etwas tue oder empfange, dann beginnt oder urständet es in meinem Zentrum und dort kommt auch alles an, was ich empfange, wahrnehme, lerne, zuhöre... Je feiner ich wahrnehme, auch im Handeln, durchschreite ich erlebend die diversesten Hüllen, wie Wünsche, Motive, vom Wissen oder Gelernten Gezeugtes... Ich erlebe in mir so einen "Berater", der sich nicht bestechen lässt, weil er mitbekommt, was hier, in mir, so alles geschieht. ICH bin der Beobachter, der Mitbekommer all dessen und mein "Wagenlenker", der mir die wichtigsten Routen empfiehlt. Ein Berater, der mein Ego sieht, von aussen und bemerkt, wie mein Ego reagiert und vorgeht - und - wenn ICH mal einschlafe, sich an MIR vorbeizuschleichen sich schläut. Nachtigall, ick hör Dir trapsen. Wo schleichst Du hin, mein Freund!?! Und diesen inneren Beobachter, vielleicht sollte man ihn doch besser den inneren Wahr-Nehmer heissen, weil er zwar höchst aktiv ist, aber dennoch zugleich in unbestechlicher Ruhe sich befindet.

Das zur Beschreibung, wie ich "ihn" schildern würde. Und die Übung im Leben besteht dann darin, ihm, nachdem man ihn aufzusuchen gelernt hat, auch treu zu bleiben und ihm immer näher zu kommen. Seine Stimme ist die leiseste, aber die bestimmteste ohne zu drängeln und sie durchdringt alles und Jeden.

manroe hat gesagt…

@Mission Tier

solchen perversen Schweinen sollte man ohne Betäubung alle Zähne ziehen - im Fernsehen!

Nene hat gesagt…

@Manroe
danke, das verstehe ich sehr gut. Aber irgendwann bist es einfach "Du" oder?

Thomas hat gesagt…

"Der Mensch ist der erste Diener auf der Welt."

Das Wichtigste dabei ist doch:

Mein Bewusstseinsinhalt:

Weiß ich, wem ich diene und warum ich das tue und wozu?

Diene ich Ahriman?
Diene ich dem Christus?
Weiß ich wer Ahriman ist?
Weiß ich wer Christus ist?

Diene ich aus Tradition?
Diene ich aus Angst?
Diene ich, weil Gott es befiehlt?
Diene ich aus Faulheit oder Bequemlichkeit?
Diene ich aus Egoismus?

Diene ich aus Freiheit?

Diene ich aus wahrer Liebe?


Wenn ich ein Katzenklo sauber mache, diene ich nicht der Katze. Die sucht sich auch ein anderes Plätzchen für ihr Geschäft.
Da diene ich meiner Antipathie gegen den Geruch, der entsteht, wenn ich diese Tat längere Zeit unterlasse.
Ich diene also meinem Egoismus (bei aller Liebe).

Anonym hat gesagt…

Thomas:
"Wenn ich ein Katzenklo sauber mache, diene ich nicht der Katze. Da diene ich meiner Antipathie gegen den Geruch."

Ich fürchte, lieber Herr Thomas, sie schließen immer nur von sich auf andere und das ist ihr Problem.

Ich gebe meinen Kindern nicht das essen, weil mich ihr weinen nervt und meinen Katzen mache ich das Klo sauber (auch morgens) weil es mir ein Anliegen ist, dass die Katze sich nicht eckelt.

Und ich gieße meine Pflanzen, weil ich fühle, dass sie durst haben und nicht weil ich wieder genervt bin, dass sie meine Mülltonne verstopfen würden.

Wenn Sie so kleinmütig sind und nur gute Taten tun, damit die Menschen sie nicht nerven, dann ist das IHRE Sache.

Schließen SIE ABER DARAUS NICHT AUF ANDERE MENSCHEN. Diese handeln vielleicht einfach aus Liebe zur Tat und das Motiv anderer Menschen kann man von aussen nicht sehen....Oder können sie das? sie Anthroposoph, sie!

Claudia

Anonym hat gesagt…

Von sich auf andere zu schließen ist vielleicht nicht besonders ideal, liebe Claudia.

Aber grundsätzlich denke ich schon, dass es eine recht gute Sache ist, seine EIGENEN MOTIVE zu hinterfragen, denn wenn wir von Stufen oder Ebenen ausgehen, dann ist auch die Egozentrik oder ein "egoistisches Motiv" nur eine Stufe, die zu überwinden ist aber wenn ich sie nicht erkenne, kann ich nicht über sie nicht überwinden, geschweigedenn über sie hinauswachsen, oder?

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Und wie schon mal jemand (sinngemäß) sagte: "Sei heiß oder sei kalt, aber wenn Du lau bist, dann spuck ich Dich aus."

Ist glaub das ist aus der Bibel, angeblich von Gott persönlich gesprochen.

LG

Thomas hat gesagt…

Liebe Claudia,

ich hatte selbst einmal 13 Jahre lang eine Katze. Die letzten Monate war sie schwer krank und musste eingeschläfert werden. Und das war einmal an einem Heiligen Abend.
Glauben Sie da nicht, dass ich weiß, von was ich rede?

Ich habe am Schluß meines Kommentars geschrieben: "Ich diene also meinem Egoismus" und habe in Klammern gesetzt : "bei aller Liebe". Damit wolte ich ausdrücken: Es ist beides da.

Und Sie werden es nicht glauben, ich habe sogar Zimmerpflanzen in meiner Wohnung, die genug Licht, Wasser, Luft und Erde bekommen. Und eine liebevolle Pflege.

Und über die Art und Weise, wie ich mit meinen Mitmenschen umgehe, empfehle ich Ihnen, diese bitte selbst zu fragen.
Würde ich Ihnen meine Motive dazu nennen, denke ich, dass Sie diese wohl nicht für glaubhaft halten würden.

Ich habe den Eindruck, dass Sie eine bestimmte (und vielleicht auch von Ihrem Standpunkt aus gesehen berechtigte) Vorstellung von dem haben, was ein Anthroposoph ist. Und ich meine, dass Sie mich in diese Schublade gesteckt haben.
Dass Sie das getan haben, das sagt nicht wirklich etwas aus über mich - aber über Sie.

Sie ..., Sie!

Freundlichst

Thomas

Und übrigens, haben Sie zum ersten Teil meines Kommentars etwas zu sagen?

Nene hat gesagt…

@Thomas
der erste Teil deines Beitrags enthält die entscheidenden Fragen. Das Hinterfragen meiner Motive, ist eine Suche nach der Wahrheit. Und das ist nach meinem Verständnis ein entscheidender Prozess bei allem, was mir begegnet innen wie aussen.
Allerdings ist es unerheblich, ob das wahr ist, was andere über sich sagen, solange ich über mich selber keine Klarheit hergestellt habe. Wenn einer sagt, er dient aus Liebe, dann soll er selber herausfinden, ob das stimmt. Ich hab kein Interesse ihn das zu fragen. Ich kann mich nur selber fragen. Da hab ich genug zu tun.
Ich habe übrigens nie Lust, das Katzenklo sauber zu machen, aber ich tue es, weil ich und die Kater es schön finden und sich damit wohler fühlen. Wir passen in dieser Hinsicht gut zusammen.
herzlich
Nene

Nene hat gesagt…

@anonym
danke für deinen Beitrag, er hat mir Freude gemacht.

"Sei heiß oder sei kalt, aber wenn Du lau bist, dann spuck ich Dich aus."

eine köstliche Übersetzung. Da kann der olle Luther sich doch mal ne Scheibe abschneiden.
:o))

Sören hat gesagt…

"Wenn Du in diesem Augenblick einmal Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz, oder auf Deinen Bauch oder von mir aus auch auf Deine Fuß richtest, dann merkst Du, dass „es“ da ist. Überall. Du musst nur kurz Deine Aufmerksamkeit darauf richten."

Gut, man kann das machen. Man spürt Es. Manche sagen auch: Man spürt IHn. Den Vatergott - er geht in uns durch alles Dasein...

Sehr witzig finde ich es (nicht), das erlebnis mit dem Dasein einer Katze zu vergleichen.

Ist das alles?

Ist das das mysteriöse All-Eins-Wir-Glück-Licht-Sein, das alle Systeme integriert?

Immerhin ein Anfang, ein winziger Aspekt der Realität.

Anonym hat gesagt…

@Sören
"Ist das das mysteriöse All-Eins-Wir-Glück-Licht-Sein, das alle Systeme integriert?"

- Wenn Du es nicht im Kleinen fühlen kannst, wie willst Dus dann im Großen fühlen?

- Wenn Du es nicht im Schnurren einer Katze hören kannst, wie willst Du es dann im Rauschen der Planeten hören?

- Wenn Du Gott nicht im eigenen Fuß wahr nehmen kannst, wie willst Du ihn dann im Herz Deines Nächsten wahr nehmen?

- Ist Gott nur Gott, wenn er bombastisch erscheint? Oder ist Gott nicht so unendlich, dass er im kleinen Atmen einer Katze, Maus, Flohs erscheinen kann?

"Immerhin ein Anfang, ein winziger Aspekt der Realität."

Gott ist immer dann winzig, wenn er als Manifestation erscheint, selbst wenn er als Mensch, als Kirche, als All erscheint. Er ist immer unendlich, wenn er NICHT erscheint.

Lieber Sören, geh hinter die Buchstaben und fühle einmal das Beschriebene. Gebe Dich so tief dem kleinsten Erleben hin, bis Du nur noch das Erleben bist.

Was ist dann groß? Was ist klein?

Dr. Schiwago

Grundlegend und Bedeutsam hat gesagt…

"Ich kann noch soviel Eurythmie machen, das ist alles Gewäsch, wenn der Popo nicht sauber ist und die Fingernägel schmutzig sind."

hallo sebastian. nach dem bereichernden Alanus-Seminar, habe ich mal geschaut, was du noch so machst. Du hatten ja über das Thema "Grundlegend u. Bedeutsam" gesprochen. Das obige Zitat aus einem Artikel von dir (Link befindet sich unter den beiden Begriffen) macht das, was du damit meinst ganz prima klar, so wie es mir erscheint. Naja, wollte ich nur mal posten. Und ab.

JANET hat gesagt…

Chinesen essen lebende Fische: http://tinyurl.com/ygp2e7b

Das sagt PETA dazu:

http://tinyurl.com/ygtmgae

Ich werd noch zu "Mission Tier"


mir ist schlecht..ich will euch kein Schlimmeres bewegtes Bild zeigen..was sind Worte?.. einem Tier mit kuschligen Fell, das bei lebendigen Leib das Fell über die Ohren gezogen wird und zu den anderen Tieren auf einen Haufen geschmissen und dann hebt es den Kopf und blinzelt in die Kamera. Sorry sorry sorry es tut mir so leid aber ich muss das loswerden.. Seht euch das an, wenn ihr meint ihr habt die Kraft dazu und die Liebe das wieder gut zu machen.. diese Bilder bleiben im Gedächtnis und die passieren hier auf unserer Welt. Auch wenn ihr unmittelbar nichts dafür könnt..IHR seid ein Kunde und ein Kundiger und das ist auch an mich gerichtet..Was denkt ihr was ich für einen inneren Kampf führe.. Der Vortrag gestern mit Petra Kühne war ähnlich ekeleregend im Bezug auf das was über Tierquälerei gesagt wurde...aber auch lichtbringend...weil Demeter. Eine Teilnehmerin meinte, wenn sie beobachtet wie "artgerechte" Tierhaltung und Fütterung bei unseren Kindern aussieht braucht man sich nicht wundern, wenn denn Tieren noch viel viel schlimmere Sachen angetan werden... Übrigens mit dieser Teilnehmerin habe ich bei AlnaturA gearbeitet und da ist sie mir immer so ruppig gegenübergetreten.. Jetzt hatten wir uns gleich super verstanden.

Nene der Hof war stockduster, es war sternenklarer Himmel und ich bin zu den Kühen und hab sie nur schnaufen gehört, sie haben einfach friedlich geschlafen.. Stimmt das, dass eine Kuh nur ein Kalb bekommen kann? Es sind aber zwei Kälber, ein Schwarzweisses und ein Braunweisses... und ich habe wieder die Martinsgänse gackern hören..es sind 130 und alle schon bestellt für den Gänsebraten.

Ich wünsche euch einen guten Tag..

JANET hat gesagt…

mmh Chlorhühner aus Amerika schon probiert...? Nicht nur die Chinesen haben ein an der Voll-Klatsche!

JANET hat gesagt…

Herr Schiwago, ich will ja nicht unhöflich sein, ich fühl mich leicht verarscht... und wenn es jemanden irgendwas bedeutet das ich hier schreibe über das was ich fühle dann hören sie damit auf.

Ja, ich fühl mich angesprochen mit dem Namen Sören. Nein ich lass mich nicht auf den Arm nehmen.
Sollte ich das jemals getan haben, dann bitte ich um Entschuldigung.
PUNKT!

Anonym hat gesagt…

Janet? Wie meinen?

E.T.

Nene hat gesagt…

@janet
wieso fühlst du dich mit Sören angesprochen? Hä?
Na egal. Es gibt unglaublich viele Filme über den furchtbaren Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren. "Meet your meet" z.B., oder die vielen Filme über die grausame Tötung und den Verzehr von Hunden in China. Oder der Film "earthlings"
Ich konnte noch nie einen dieser Filme zuende sehen, weil ich die Bilder nicht ertragen hab. Dabei ist mir eines klar geworden, wir ändern es nicht durch groß angelegte Aktionen und Demonstrationen. Es geht um Bewusstsein, und das muss sich in jedem einzelnen Menschen entwickeln. Ich kann etwas verändern, wenn ich bei mir anfange. Aus vielen kleinen und großen Schritten setzt sich ein Weg zusammen. Der erste Schritt ist der wichtigste, aber jeder weitere Schritt bringt das Ziel ein Stück näher.
hab einen schönen Tag
:o)

Blumio hat gesagt…

Wollen wir noch weiter in Kategorien und Schubladen denken?
Die Chinesen.
Die Araber.
Die Juden.
Die Weihnachts-Gänse-Esser.
Die Vegetarier.
Die Christbaum-Fäller.
Die Deutschen – alles Nazis ....
Die Amerikaner ...
Die Wilberianer ...
Die Integralisten ...
....

manroe hat gesagt…

Hallo Blumio, solange es noch was zu unterscheiden gibt, werde ich es tun. Mir gefällt dieses Pseudogutsein erheblich weniger als das Benennen dessen wie die Welt sich zeigt. Falls Du darin Schubladen erblickst, liegt es wohl eher an Dir?

JANET hat gesagt…

gestern hörte ich auch eine nette Anektdote von Rudolf Steiner.

ich muss sie nun mit meinen Worten sagen ich hab nicht alles wortgetreu behalten.

Rudolf Steiner war nicht immer Vegetarier..Als er dachte, dass es für die spirituelle Entwicklung besser ist, stieg er um.. in den Vegetarierzug... Alle anderen machten ihm das nach... weil er der große Guru war, war das sicher nicht falsch. Und das fand er überhaupt nicht gut...Selber denken und nach seinen Befinden entscheiden, so sollte es sein.. Als er mal wieder einer seiner vielen Vorträge hielt, hatte man im Anschluss natürlich auch Hunger und Durst und sie kehrten ein in einen Gutshof oder wo auch immer. Der Kellner kam und nahm die Bestellung auf.. Gemüseplatte, Gemüseplatte ..alle wollten Gemüseplatte...als Steiner an der Reihe war um seine Bestellung abzugeben..fragt er zunächst was denn das Tagesgericht wäre.. und das war wohl Kassler mit Sauerkraut. Ja und er prompt na dann nehme ich Kassler mit Sauerkraut.. Uaaaah die Gesichter der Gemüsplättler hätte ich gern gesehen.

Ich hoffe ich habs gut erzählt.

Ich find die Geschichte, so göttlich! Der Steiner, cooler Typ.

Bleibt gesund!
Gesundheit aktiv Grüße

Nene hat gesagt…

@Janet
gute Anekdote. Es ist schon ein seltsames Phänomen, dass Menschen Autoritäten hinterherlaufen, um sich sicher zu fühlen. Das allerseltsamste ist, dass oft die, die so besonders bemüht um eine Nachfolge sind, den, dem sie folgen hinterher am lautesten beschimpfen und hassen. Aber ist ja eigentlich klar, wenn man in einer dualen Welt so krampfhaft um eine Sache bemüht ist, lauert das Gegenteil schon in den Schatten und stärkt sich mit.

JANET hat gesagt…

wieso fühlst du dich mit Sören angesprochen? Hä?

@Nene ich weis nicht, wie ich das erklären soll.

JANET hat gesagt…

Na der Blumio ist ja auch eine Inspiration, finde ich schön.. Danke dafür!

Anonym hat gesagt…

"...ich weis nicht, wie ich das erklären soll."

Ich schätze, DU könntest das richtig gut erklären.

...nur so ne Ahnung ;-)

JANET hat gesagt…

ich will aber nicht da stehen wie eine dumme Gans *lach* ja und alle lachen darüber oder springen mich mit ihrem Dasein und Tun ironisch an... das ich keine Lust habe noch zu reagieren... jetzt könnet ich mir schon wieder auf die Zunge beissen.. aber gut Jetzt ist hier..

IchBinDu hat gesagt…

"Wenn Du nicht stirbst, bevor Du stirbst, Du auf ewiglich verdirbst!"

Sören hat gesagt…

Hallo Dr. Schiwago.

In dem, jetzt weiß ich, wie Herr Gronbach sich fühlen muss, wenn er sich nicht verstanden fühl. Ich fühle mich von Dir auch nicht verstanden.

Du, ich habe gar nichts gegen diese Gott-Fuß-Meditation. Kann man machen, meine ich. Ja, Gott kann man auch in dem Dreck unter den Zehennägeln finden, wenn man sich ganz darein vertieft. Warum nicht?

Wenn ich sagte, dass das ein Teil der Realität ist, meine ich, dass Gott auch noch in anderen Qualitäten erfahrbar ist - nicht nur in Deinem meinem und unserem SEIN.

Herr Gronbach beschreibt halt dies eine Qualität, und es gibt noch diese anderen, wollte ich sagen.

Verstehst Du mich jetzt besser?

Danke für das Mitfühlen, Janet.

Belinda hat gesagt…

Liebe JANET,


*****“mir ist schlecht“***

mir auch (immer wieder)!


******“ich will euch kein Schlimmeres bewegtes Bild zeigen..was sind Worte?.. einem Tier mit kuschligen Fell, das bei lebendigen Leib das Fell über die Ohren gezogen wird und zu den anderen Tieren auf einen Haufen geschmissen und dann hebt es den Kopf und blinzelt in die Kamera. Sorry sorry sorry es tut mir so leid aber ich muss das loswerden“*****..

***“was sind Worte.“****

Für mich oft seeeehr viel!

Schon Deine Beschreibung hat mich sooooo erschüttert, dass ich erst (über uns Menschen) heulen musste…
Ich wurde (1993) Vegetarier, weil ich im Fernsehen einem Kalb (in einer Box) in die Augen geschaut habe aber seine Angst IN MIR gefühlt habe. Ich wusste sofort: Ich esse niiiiie wieder Fleisch und Fisch (wahrscheinlich muss jeder seinen Wendepunkt selbst erleben).

Die Bilder will ich mir nicht anschauen, weil ich viele PETA-Bilder von früher in mir trage…
Dennoch versuche ich mit aller Kraft uns Menschen (auch die die das tun) zu verstehen (nach dem Motto: Den sie wissen nicht was sie tun).

Ich habe gelesen dass manche Kuh die Nahrung verweigert und stirbt, wenn man ihr das Kalb wegnimmt (erzählen amerikanisch Viehzüchter). Und bei dem Leid sich ihr „Muhn“ wie ein grauenvolles Klagen anhört

Danke dass Du das beschrieben hast, den ich denke dass das nicht oft genug uns Menschen ins Bewusstsein gebracht werden soll.
Vielleicht WACHT mal hier und dort mancher daran auf.

****“in den Vegetarierzug... Alle anderen machten ihm das nach... weil er der große Guru war, war das sicher nicht falsch. Und das fand er überhaupt nicht gut...Selber denken und nach seinen Befinden entscheiden, so sollte es sein“****

Ja! Selber denken...:):):)

Herzlichst Belinda

Belinda hat gesagt…

Lieber Thomas,

*******"Der Mensch ist der erste Diener auf der Welt."
Das Wichtigste dabei ist doch: Mein Bewusstseinsinhalt:

Weiß ich, wem ich diene und warum ich das tue und wozu?
Diene ich Ahriman?
Diene ich dem Christus?
Weiß ich wer Ahriman ist?
Weiß ich wer Christus ist?
Diene ich aus Tradition?
Diene ich aus Angst?
Diene ich, weil Gott es befiehlt?
Diene ich aus Faulheit oder Bequemlichkeit?
Diene ich aus Egoismus?
Diene ich aus Freiheit?
Diene ich aus wahrer Liebe?“********

obwohl ich immer nach Antworten suche freue ich mich über die richtigen Fragen.:)

Danke!

Herzlichst Belinda

Anonym hat gesagt…

Ich bin auch seit meinem 16ten Lebensjahr Vegetarierin. Meine Mutter und ich hörten damals gemeinsam auf, Fleisch zu essen. Ich kann daher nicht wirklich behauptet, dass ich "selber" gedacht habe. Sie hat mich aber auch nicht dazu überredet oder so. Sie hat es mir überlassen. Und es fühlte sich sehr stimmig an.

Heute mit 32 bin ich immernoch Vegetarierin und meine Kinder auch und bin sehr dankbar dafür, dass ich es meiner Mutter "nachgeahmt" habe.

"We are, what we do"

oder in diesem Fall:

"We are, what we eat"

Wenn immer weniger Menschen Fleisch essen werden, wird sich die Branche irgendwann mal darauf einstellen. Bis dahin könnte man es vielleicht so sehen, dass viele Tiere "umsonst" sterben, aber dem ist nicht so.

Jedes Tier, welches vielleicht getötet und aber NICHT verzehrt wird steht stellvertretend für einen Menschen, der ERWACHT ist. Und das ist meinem empfinden nach nicht NICHTS oder es ist vielleicht manifestiertes NICHTS in seiner reinsten Form.
Verzicht aus Liebe...

InLiebe...

Anonym hat gesagt…

Wem diene ich?
Wer wartet dort im Jenseits auf mich?

Worin ich mir auf jeden Fall und zu 100% sicher bin ist, dass ich es NICHT weiß.

All das, was ich höre, lese, an Erfahrungen anderer mitgeteilt bekommen, sind immernoch nicht meine Erinnerungen und somit kein Selbst-Erkennen.

Wer ist dort im Jenseits?
Was passiert mit mir, wenn ich sterbe?
Komme ich ins Paradies, wenn ich lauter -von anderen vorgeschriebene- "gute Dinge" tue?

Was ich HIER und JETZT, ganz ganz sicher weiß ist, dass ich es eben NICHT weiß.

Deshalb kann und ist der EINzige, dem ich von Herzen dienen kann das NICHTS und das NICHTS ist mein eigenes Gewissen.

So sehe ich das jedenfalls inzwischen.

Danke

InLiebe...

Die Liebe zur Tat... hat gesagt…

...meinem Empfinden nach ist das HIER sehr schön in Worte gefasst.
Danke Sebastian

InLiebe...

Thomas hat gesagt…

@ Anonym, 21.11.09 13:39

"Was ich HIER und JETZT, ganz ganz sicher weiß ist, dass ich es eben NICHT weiß."

Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Und das weiß ich nicht einmal.

So hab ich früher einmal gedacht.
Heute weiß ich, dass durch diesen Gedanken alles Wissen zu Illusion gemacht wird.

Und dass Sie aus dem "NICHT wissen" heraus begründen, dem NICHTS zu dienen, das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Da dienen Sie doch nur einem "Glauben". Und wie kommen Sie zu der Verbindung NICHTS und Gewissen?

Zum Thema "Wissen":
Wer weiß denn, dass es einen Urknall gegeben hat?
Das kann kein Naturwissenschaftler wissen - Keiner.

Wer weiß, dass es Atome gibt?
So unglaublich es klingt. Kein Mensch hat bisher ein Atom, geschweige denn ein Elektron oder Neutron gesehen. Alles ist nur errechnet. Kann man da von "Wissen" sprechen? Die ganze Atomenwelt ist nur eine Theorie.

Wer weiß, wie es im Erdkern aussieht? Kein Naturwissenschaftler weiß es. Es war noch niemand dort. Alles nur Theorie.

Haben Sie schon einmal Strom gesehen? Spüren oder sehen und hören können Sie seine Wirkungen - aber Strom sehen? Nein, sehen nicht!

Und solche Theorien werden als "Wissensinhalt" hingestellt.
Was wir da bestenfalls haben ist ein "Glaube".

Haben Sie schon einmal einen Gedanken mit Ihren Sinnen wahrgenommen? Das können Sie nicht.

Die Vorstellung von dem, was "Wissen" IST, die muss überdacht werden. Und dazu muss man zuerst "wissen" was Denken ist. Denn durch das Denken eignen wir uns "Wissen" an.

Dann kann man auch zu etwas kommen, von dem man sagen kann:
"Ich weiß!". Etwas, was man zuvor vielleicht ganz überzeugt als "Glaube" oder "Aberglaube" oder "Illusion" bezeichnet hat.

Nochmal: Wie können Sie von dem "NICHTS" wissen?
Selbst wenn Sie es in sich fühlen, wissen Sie nicht ob es real existiert, oder nur Illusion ist. Was macht Sie so sicher, dass Sie es wissen?

Anonym hat gesagt…

Das ist eine sehr eigenartige Frage:

"Wie können Sie von dem NICHTS wissen?"

Sie fordern von mir NICHTS zu begründen?

"Und wie kommen Sie zu der Verbindung NICHTS und Gewissen?"

Weil ES (das NiChts) das EINzige ist, dessen ich mir GE-WISS bin, das "ICH WEISS"

"Heute weiß ich, dass durch diesen Gedanken alles Wissen zu Illusion gemacht wird."

Würde ich davon ausgehen, dass alles Wissen keine Illusion ist, wäre Entwicklung doch nicht möglich, oder?

Wie kann sich ein Gedanke, eine Wissenschaft oder eine Idee weiterentwickeln, wenn ich davon ausgehe, dass sie die einzig reale Wahrheit ist?

Wenn ich das WISSEN erweitern will, dann erweitere ich zunächst den Kreis, den Radius um dieses Wissen oder diesen Gedanken bzw. ich stelle mir das WISSEN gegenüber und in diesem erweiterten Kreis, diesen Raum hinter dem WISSEN ist zunächst einmal NICHTS. Dessen bin ich mir Ge-WISS.

InLIebe...

Thomas hat gesagt…

@ Anonym 21.11.09 21:35

Ich fordere von Ihnen überhaupt nichts. Ich habe lediglich eine Frage gestellt. Und die können Sie beantworten wenn Sie es wollen oder auch nicht.

Sie schreiben:
"Weil ES (das NiChts) das EINzige ist, dessen ich mir GE-WISS bin, das "ICH WEISS""
und später schreiben Sie:
"... diesen Raum hinter dem WISSEN ist zunächst einmal NICHTS."

"Zunächst einmal" schreiben Sie.

Ist da jetzt nichts, oder ist da doch etwas?

Wenn Sie schreiben "zunächst", dann vermuten Sie ja dort zumindest noch etwas. Und das kann ja wohl nicht mehr "NICHTS" sein. Sie WISSEN nur noch nicht, was da IST.
Also so GE-WISS ist das NICHTS bei Ihnen doch nicht.
Waren Sie schon einmal in Ihrem NICHTS?

Anonym hat gesagt…

"Das Ego im Wassermannzeitalter ist ein schmeichelndes Ego. Es fühlt sich so weich und warm und kuschelig an, ein einfühlsamer Mensch zu sein, oder?"

Eine Blume hat gesagt…

"Zunächst einmal" schreiben Sie.
Ist da jetzt nichts, oder ist da doch etwas?"

Genau: "Zunächst"

Das NICHTS zunächst ist die Ausgangsposition für Schöpfung, welches, das WISSEN, was bereits IST integriert.

Vielleicht mal ein etwas "naives" Beispiel:

Das ist, wie wenn ich ein weißes Blatt Papier habe, auf dem in der Mitte eine Blume gemalt ist. Ich WEISS, dass diese Blume IST.

Um Sie herum ist LEERE, NICHTS.

Jetzt kann ich mir entweder VOR-STELLEN oder EIN-Bilden, dass um diese Blume, der ich mir augenscheinlich GE-WISS bin, noch vieles andere IST, aber bis ich es nicht erschaffe, wird da wohl auch nichts sein, oder?

Also kann ich diese Blume dort alleine im NICHTS stehen lassen oder ich kann den Himmel und die Erde dahinter malen oder einen Garten VOLLER BLUMEN, oder oder oder...

Jedenfalls ist mein Erleben, dass ETWAS nur erweitert werden kann bzw. NEU erschaffen werden kann AUS der LEERE heraus.

"Schöpfen aus dem Nichts"?
oder
"Handeln aus dem Nicht-Handeln"?
oder
"Wissen, aus dem Nicht-Wissen"?

Wissen Sie, lieber Thomas, ich kann auch nicht bahaupten, dass ich mir Gewiss darüber bin, dass diese Art der Schöpfung aus dem Nichts immer etwas "Gutes" hervorbringen muss. Aber das zu entscheiden vermag ich erst, wenn ich ES ERschaffen habe.

Und mein Gewissen fordert mich auf, mich auf das Wohl AUSZURICHTEN in Ansehung (nicht der Nährung) meines Zweifels.

So empfinde ich es.

InLiebe...

Ein schönes Lied hat gesagt…

@anonym im Wassermannzeitalter

""Das Ego im Wassermannzeitalter ist ein schmeichelndes Ego. Es fühlt sich so weich und warm und kuschelig an, ein einfühlsamer Mensch zu sein, oder?"

schön, dass es ein gutes Gefühl für dich ist, erzähl mehr davon, ich kenne es nämlich noch nicht und erzähl mir vor allen Dingen was passieren muss und wie lange es dauert, bis aus dem Kuschelfell die spitzen Zähne dringen.
einfühlsam
Schmuddelkind

Anonym hat gesagt…

................
„Im spirituellen Kontext werden diese harten und maskulinen Wörter allesamt mit einem einzigen Begriff gleichgesetzt: EGO. Stolz, Ehre, Zorn, das sind böse, böse Ego-Wörter.
Diese harten Wörter sollen nun durch weiche und egofreie Wörter transformiert werden: Mitgefühl, Gemeinsamkeit, Zärtlichkeit, Herzdenken und natürlich Liebe. Oh was für eine Heuchelei! Was für eine Ego-Falle! Als wären diese Werte und Wörter davor gefeit vom Ego vereinnahmt zu werden.
Das Ego ist ein geschlossener Kreis. In der Mitte will eine Kraftwerk der Freiheit ausbrechen. Wer das Ego kleiner macht, macht das Kraftwerk kleiner. Das Ego darf nicht kleiner werden – es muss aufgerissen werden, durchstoßen.
Wer daran glaubt, dass diese Freiheit ohne Verletzung, ohne Opfer und ohne Tod zu erringen ist – der glaubt ein liebvolles, zärtliches und emphatisches....Ego. Manchmal reicht es, jemanden freundlich die Hand zu reichen und er tritt aus dem Ego in die Freiheit. Und manchmal muss man die Hand zur Faust ballen, um einen Riss in das Ego zu schlagen. Manche Lektionen lernt man nur, wenn sie einen direkt zwischen die Augen treffen. Und sofort töten. Wenn wahre Freiheit Dich zwischen die Augen trifft, dann tötet sie Dich so schnell, dass Du nie erfahren wirst was Freiheit bedeutet. Erst so kann sich Freiheit einstellen. Als Dein wirkliches Selbst.

Erwachen & Erleuchtung schaffen vor allem eines: FREIE SICHT! Die Freiheit davon, jemand sein zu müssen der schaut. Das ist die freie Perspektive: A-Perspektive! Wenn ich sage, dass Du in jedem Augenblick frei bist und Du absolut nichts zu tun hast, wenn ich sage, dass Freiheit Dich küsst, wo Du Dich aufgibst, wenn ich das alles so sage, dann war das nie eine Liebeserklärung an das Ego. Es war eine Kriegserklärung. Wer sich heroisch dem Schmerz hingibt, der empfindet kein Ego-Schmerz, sondern Welt-Schmerz. Der Krieger des Lichts fühlt immer brutaler und brennender den Schmerz der Welt - aber dasjenige was den Schmerz und das Brennen fühlt, ist frei von Schmerz. Wenn Freiheit Dich zwischen die Augen trifft, dann kannst Du Freiheit nicht mehr erleben – denn es ist das Ende Deiner Person. Damit enden alle Vorstellungen. Es enden Kampf, Schmerz und Leid. Es enden aber auch Hoffnung und der Glaube daran, dass Schmerz und Leid einen tiefern Sinn hätten.

Anonym hat gesagt…

Du musst näher kommen. Keine Angst vor der Flamme. Nur Mut. Das was verbrennen könnte, das was Angst hat, das bist nicht Du. Nur Ego. Ego ist Brennmaterial. Wir senken zwar noch den Blick – aber letztlich nur vor den Dingen, die unserm Ego nicht zu nahe kommen. Wer und was dem Ego zu nahe kommt, das wird (mit dem Verweis auf Autonomie) auf gleiche Augenhöhe gestutzt. Bei Kindern bilden wir als Eltern einen gesunden Egoismus zu einem Altruismus um, der sich niemals gegen die Persönlichkeit richtet, sondern die ganze Welt in die Persönlichkeit einbezieht - dann ist Altruismus ein transzendierter Egoismus. Das größte Wachstumspotenzial liegt da, wo Du Dein Ego in die Knie zwingst. Schau einfach hin und frage was Dein Ego wirklich, wirklich niemals zulassen würde. Was kommt Deinem Ego so nahe, dass es Amok läuft? Das Selbst ist nicht schwer zu finden, sondern es ist unmöglich, ihm zu entkommen. Lass also all diesen Unfug von Finden und Verlieren los, und siehe einfach das EINE, in dem alle Welten jetzt erscheinen. Du kannst jetzt das Spiel des Lebens spielen und alles sein - denn Du bist nichts davon.Und in DIR erscheint diese Erfahrung - in der Leerheit Deines So-Seins.

Wie lautet der ständige Refrain des Egos, des gefangenen Individuums? Er lautet so: „... Ich will etwas über mich erfahren – über das, was ich wirklich bin“. Dazu unternimmt das Ego alle Anstrengungen. Das „Gefangene Individuum“ blickt in den Spiegel und will immer wissen wer es ist und es will sich gegenüber anderen Individuen abgrenzen. Solange wir im Modus der getrennten Persönlichkeit sind, solange sind wir „Gefangene Individuum“ im goldenen Käfig der Besonderheit. Die goldenen Stäbe sind aus einem einzigen Bedürfnis angefertigt. Dem Bedürfnis nach Einzigartigkeit. Ein goldener Käfig steht so neben dem anderen goldenen Käfig und jeden Tag putzen wir die goldenen Stäbe der Einzigartigkeit. Das „Freie Individuum“ schaut in den Spiegel und sieht NICHTS.

Anonym hat gesagt…

Nun,
was entnehmen wir diesen teilweise in sich widersprüchlichen Mitteilungen des "Spirituellen Dienstleisters in der Tradition Rudolf Steiners"?

1. Ego ist ein Käfig der Besonderheit, ist Perspektive, unheroisch, eine Falle.
2. Ego soll verbrannt werden, durchstoßen, in die Knie gezwungen werden, Aufgerissen, aufgegeben, geopfert werden. Es kann nicht transformiert werden, es muss gewaltsam gestürzt werden.
3. Und dann erscheint ein Nichts, das zugleich ein Spiel ist, Freiheit, schmerzfreier Weltschmerz, Leerheit, beobachtendes Nicht-Schauen.

Das klingt ja zunächst einmal verlockend (oder auch nicht). Ein Erleuchteter ist also Ego-leer. Das geht wohl ziemlich einfach, „einfach so“, schneller als man denkt.
Mir als Egobesitzer bleiben aber Fragen:

1. Was geschieht mit all den vertriebenen, verlassenen überwundenen gemetzelten verachteten Egos? Sie haben ja keinen Platz im Nichts!
2. Handelt es sich bei diesem Bestreben um die nächsthöhere Stufe des Egoismus, um einen wirklichen Ego-Amoklauf? Ist eine als Sinnlosigkeit "erkannte" Wesenhaftigkeit, eine vom Schmerz "Befreite Zone" nicht die größte Heuchelei?
3. Wieso soll ich meine Persönlichkeit mit meinem Egoschmerz, den ich eventuell in die Welt exportiere, eintauschen gegen eine Ego-"Freiheit", die aus Weltschmerz die "Welt" zu missionieren beginnt? Ist der Universal-Über-Ich-Missions-Anspruch, der postmodern "Erleuchteten" wirklich so überbewusst verantwortet, dass das Lösen anderer Menschen von ihren Schattenegoismen in jedem Falle gesund sein kann?

Anonym hat gesagt…

...............

"Wer und was dem Ego zu nahe kommt, das wird (mit dem Verweis auf Autonomie) auf gleiche Augenhöhe gestutzt"

Herr Gronbachs Beschreibungen wechseln zwischen instikthaftem, triebhaftem, ja animalischen Empfindungen und höchstem Geist-Nichts-Alles erleben. Er beschreibt die Geleichzeitigkeit von Himmel und Erde, was ihn zu seinen paradoxen Formulierungen verleitet.
Wenn ich allerdings eine tragfähige Brücke zwischen Geist und Sinneswelt bauen wollte, aus dem "Geist" in die "Welt", aus der Welt in den Geist wirken wollte, bräuchte ich als Baumaterial Vermittler. Wie in der Alchemie: Agenzien. Vermittler sind aber nichts anderes als Wesen. Ich bräuchte eine fundierte Kenntnis der Vermittler, der Wesenswelten: Der Zwölfheit, der Siebenheit, der Dreiheit, der Hierarchien etc. Ich müsste sie bewusst handhaben lernen. Dieses Grundwerkzeug der Magie müsste ich so kennenlernen, dass ich dabei möglichst stark genug werde, der Versuchung zu widerstehen, es egoistisch anzuwenden. Dieses gereinigte, veredelnde Handwerkzeug ist der Menschheit durch Rudolf Steiner gegeben worden. Es ist die Kenntnis des Kosmos der WESEN, der Vermittler. Und ich wäre auch ein Wesen. Also wahre vollständige Selbsterkenntnis. Und der Vermittler, der ich werden kann, wurde mir duch Christi Kreuzestod und Auferstehung als Urbild geschenkt. Es geht um die Mitte des Menschen, gerade um das, was die postmodernen Theoretiker als "Mythen" abstempeln und ausblenden. Ja, Steiner sprach vom GEIST, vom Überindividuellen. Er sprach auch vom konkreten, praktischen Leben. Und Vor allem sprach er von der Mitte, von dem ganzen Seelenkosmos, der zugleich Weltenkosmos ist. Diese Mitte finde ich hier in den Schilderungen seines "Schülers" systematisch diffamiert und ausgeblendet, wie herausgeschnitten, zurechtgestutzt auf die Augenhöhe seines eigenen Bewusstseins.

So erklärt sich mir, warum so viele sich die Zähne an Ihm ausbeißen: Es ist nicht falsch, was er sagt, er hat sogar zwei Teile der Wahrheit und kann damit durch Paradoxien beeindrucken. Nur kommt dabei leider nur NICHTS heraus, nicht aber der dritte Teil, der Vermittelnde, der Schöpfende, der Mitleidende, der Gnadebringer, der Menschensohn...

MonikaMaria hat gesagt…

Danke, damit kann ich sehr viel anfangen!

Können wir das von der Person Sebastian Gronbach einfach mal lösen? Wir haben hier, dank Sebastian, eine Plattform, wo wir uns diesen Erkenntnissen nähern, daran arbeiten und uns gegenseitig prüfen können. Das erachte ich als wahres Geschenk und ist eine echte Dienstleistung.

Anonym hat gesagt…

Wenn wir uns von der Person Sebastian Gronbach lösen, bleibt NICHTS. Auch keine Plattform. Keine Geschenke.

Anonym hat gesagt…

Wiss ma schon. Gääääähn.

Motte oder Schmetterling. Darüber gibt´s doch weitere nette Geschichten.

Nene hat gesagt…

@diskussionskreis anonymer Schubladensitzer
da sitzt einer in der Cohen/Wilberschublade und einer in der Steinerschublade. Ihr braucht nicht einmal mehr in den Spiegel zu schauen, um euer Ego wissen zu lassen, wer es ist, weil eure Schubladen das schon für euch erledigt haben.
Wofür Christi Kreuzestod schon alles herhalten musste, wenn Menschen sich gegenseitig beharken, um auf ihrem Recht zu beharren.
Kommt doch einfach raus aus euren Fächern, bedankt euch bei euren Wegweisern, achtet sie und traut euch wehrlos wie ein Neugeborenes in die Welt. Das werdet ihr nämlich, wenn das Ego verschwunden ist, in gewissem Sinn Neugeborene.
Ihr könntet euch ansehen und gemeinsam lachen über das, was ihr euch jetzt Trennendes entgegnet.
Und wie ihr lachen könntet.

Anonym hat gesagt…

......"Ihr könntet euch ansehen und gemeinsam lachen über das, was ihr euch jetzt Trennendes entgegnet.
Und wie ihr lachen könntet"...........

Und dann ????????? Was dann ????

Lachen, lachen, laaaaaaaaaaaaaacheeeeeeeeeeen...:):):)

Smilliiiii

Nene hat gesagt…

lachen ist kein schlechter Start.
:D

Anonym hat gesagt…

Die, die in die Schubladen gesteckt werden, wissen NICHTS von den Schubladen, in die sie gesteckt wurden.Sie müssen die Gäähnschublade und die Laachschublade und die Schubladenschublade gar nicht erst transzendieren - ist doch toll oder?

Nene hat gesagt…

@anonym
das genau klingt nach Tiefschlafphase. Im rem kommt so langsam eine Ahnung vom Schubladengefängnis auf.
;D

JANET hat gesagt…

wenn einer unentwegt seine Scheisslache zeigt ist das ganz schön nervtötend.. besonders wenn man nicht den selben Humor hat...über den gerade gelacht wird. Ich sage damit nur dann ist Lachen eher negativ für mich...und es steckt nicht mal an...

Also Lachen ist nicht immer positiv, wohl für den, der lacht.

Über was wird hier wieder in "Ernsthaft" diskutiert... Wie wäre es, wenn ihr das mal mit alltäglichen Erlebnissen kombiniert dann wirkt das ganze was ihr transportieren wollt vielleicht etwas lebendiger..und verständlicher. Wäre so mein Wunsch.

Danke und für jeden einen lieben Abendgruß