Mittwoch, 9. Dezember 2009

Der sinnfrohe Asket

Als spiritueller Dienstleister erlebe ich zwei Dinge immer als besonderes schöne Geschenke. Eine ausverkaufte Aula ist die eine Sache - wunderbar. Das andere Geschenk ist, wenn ich meine Kritiker für die Sache gewinnen kann, für die ich mich begeistere. Beide Geschenke durfte ich in diesen Tagen wieder annehmen. Nach dem Vortrag in der Wendelstein-Waldorfschule bei Nürnberg, verstärkt sich mein Eindruck nocheinmal, dass wir wirklich etwas bewegen und erneuern können. Ich bin dankbar für diese Geschenke.

Meine Wahrnehmung ist, dass viele Menschen den guten Willen haben wirklich etwas zum Fortschritt der Kultur beizutragen – und sie sind bereit, selber die Schritte zu gehen.


Ich arbeite seit ca. zehn Jahren daran, meinen Beitrag für einen Bewusstseinswandel zu leisten – und etwas hat sich wirklich verändert. Früher gab es zwei Gruppen von Menschen: Die einen wollten die Welt verbessern, waren aber nicht gewillt bei sich selber damit anzufangen. Die anderen wollten sich selber verbessern und vergaßen dabei die Welt.

Heute erlebe ich, dass viele Menschen sagen: „Es geht nicht nur um mich, aber es kommt auf mich an. Weil ich Teil eines kosmischen Organismus bin, ist meine eigene Entwicklung untrennbar mit der Entwicklung des ganzen Kosmos verbunden. Wenn ich versage, versagt das Ganze. Wenn ich wirklich besser werde und aus meinem engen Ego-Kreis aussteige, dann ist das ein wertvoller Beitrag für die ganze Evolution....und das alles erzeugt ein überpersönliches Glücksgefühl in der Welt. Ich kann das bis in mein persönliches Herz fühlen.“

Es ist eine erstaunliche Ingeration von Ernsthaftigkeit und Lebensfreude, die wir bei solchen Abenden kreieren. Das führt dazu, dass solche schweren Wörter wie Verantwortung und solche leichten Wörter wie Spaß, nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Welche innere Qualität die Schwere oder Leichtigkeit hat, ist von der Qualität des Bewusstseins abhängig, in dem diese Dinge kreiert werden.


Deutsche denken oft, dass Schwere = gut und Leichtigkeit = schlecht sei. Diese starre Denke verändert sich. Wir haben Gott darum gebeten – und sie hat uns erhört.

Eine Frage von Reimer Gronemeyer erlebe ich wie eine Antwort auf die Probleme, die manche Leute immer noch damit haben, dass tiefer Ernst und leichte Freude aus der selben Quelle fließen und in das selbe Meer münden:

„Vielleicht ist die moralische Integrationsfigur des 21. Jahrhunderts eher ein sinnfroher Asket, der zu unterscheiden gelernt hat zwischen törichtem Konsum und gelassener Nutzung, die die High-Tech-Gesellschaft bietet? Vielleicht erinnert die Grundfigur des kommenden Jahrhunderts eher an einen Mönch oder einen Künstler? Die Äbte und Mönche haben einmal aus dem barbarischen Mitteleuropa blühende Landschaften gemacht. Gebraucht wird für die High-Tech-Gesellschaft schon ein neuer Menschen-Typus. Wie wird er sich bilden?“

Der besondere Beitrag, den die Anthroposophie zu diesem Chor der Evolutionäre beitragen kann, hat qualitativ u.a. etwas mit Wärme, mit der Fähigkeit zur Gestaltung, auch mit schmerzhaften Lebenserfahrungen und mit der Erkenntnis zu tun, dass Gott sich als Welt hingegeben hat. Gott ist überall – aber überall ist sie anders...Und Anthroposophen stellen sich permanent die Frage, wie genau ist Gott, wenn sie als Tulpe, als dreijähriges Kind, als Depressiver oder als Kuh erscheint.

Wir wollen es genau wissen. Selbstkritisch muss ich heute sagen: Bei diesem gesunden Blick für das Detail, haben wir uns ungesund im Klein-Klein verloren und der Blick & Sinn für das GANZE ist uns abhanden gekommen...Wir dachten, wir sind einsame Spitze. Dabei hatten wir einfach nur Scheuklappen an.

Ich bin davon überzeugt, dass es uns gelingen kann, wieder den Sinn für das GANZE zu gewinnen, ohne den Blick für das Detail zu verlieren.


Mit unseren vielen spirituellen Freunden, sollte wir es schaffen, dass WIR zu gewinnen, ohne das ICH zu schwächen. Es kann gelingen, größte Tiefe und weiteste Spanne mit tiefem Ernst und luftiger Leichte zu versöhnen.

Und was wir auch tun: Tun wir es aus kraftvoll aus der bewegungslosen Stille heraus. Kämpfen wir den kampflosen Kampf des sinnfrohen Askten. Erleben wir die scheinbaren Gegensätze als integrale Bestandteile einer großen Geschichte.

Geben wir alles für die Entwicklung zum Wahren, Guten und Schönen – in dem klaren Bewusstsein, dass bereits alles perfekt ist, bevor wir überhaupt angefangen haben einen Finger zu rühren.


Mit anderen Worten: Tun wir es...aus Liebe zur Tat.

Kommentare:

Stefanie Rabenschlag hat gesagt…

Guten Morgen,
ich tue es so aus Liebe zur Tat:
http://gegenliebe.blogspot.com/

Stefanie Rabenschlag

JANET hat gesagt…

Schön, deine Seite Stephanie.. :O)

Wie heisst eigentlich Thomas D sein Hund? ..und sein Schwein?
Ist jetzt keine weltbewegende Frage aber lässt ja auf den Besitzer schliessen.. *grins*

MARS-Tiere hat gesagt…

@Janet

Die größte Sau heisst ERIKA und ein paar andere Namen findest Du hinter dem Link.

am besten ist die Bildershow hat gesagt…

Tiere auf dem Mars..

ist das herzich.. *freu*

Hundi in Ringel-Kniestrümpfen und Hundi mit vielen kleinen grünen Kletten an der Schnauze
Hundis im Schnee, pechschwarze Hundis im schneeweissem Bett, Hundi kniehoch im Dreckwasser..UND Hochadel ERIKA von Mars aaaahh neee ist das Süüüüüüss so eine Schweinerei..

Anonym hat gesagt…

...Ein Nichts zwischen Spiritualismus und Materialismus zerfetzt...

Tomte hat gesagt…

Interessante Übersetzung, Stefanie. Von wem?:

"Sehet zu, dass eure Herzen nicht der Schwere verfallen im Rausch und in der Trunkenheit und der Sorge um die irdischen Bedürfnisse. Sonst kommt das Licht des Weltentages unvorbereitet über euch wie eine erwürgende Schlinge. Das Licht des Weltentages wird kommen für alle, die wohnen auf dem Angesicht der ganzen Erde. So seid nun wachen Geistes in jedem Augenblick in betenden Gedanken, dass ihr stark sein möget, zu entrinnen alledem, was geschehen soll und zu stehen vor dem Menschen-Sohn."

manroe hat gesagt…

Habe es vorgestern im Fernsehen erfahre:

Der Mensch stammt gar nicht vom Affen ab!!

Er IST ein Affe!!!

Es lebe die Wissenschaft!

manroe hat gesagt…

Habe es vorgestern im Fernsehen erfahre:

Der Mensch stammt gar nicht vom Affen ab!!

Er IST ein Affe!!!

Es lebe die Wissenschaft!

manroe hat gesagt…

Sebastian, seit wann ist Gott weiblich??
Bist Du von Emanzen vergewaltigt worden??

JANET hat gesagt…

DIE Welt, Manroe, IST weiblich, MUTTER ERDE, DER Gott hat sich manifestiert IN... na alles Mögliche. In dich liebes Manfred hihi.. ES kristalisiert sich förmlich heraus.. *blinkblink*

EMANZEN, uarks was für ein übles WORT! Was hat dich eigentlich vergewaltigt? ..ein Gorillaweibchen im Zoo?

Ich kann mich auch irren..ist auch nicht schlimm! Auf den Weg zur Wahrheit, kann man sich auch verlaufen.. hauptsache das wichtigste ist im Rucksack... Cola und Schokolade.

SCHÖNEN TAG.

manroe hat gesagt…

Gott ist weder männlich noch weiblich Schätzchen, Du verwechselst ihn vielleicht mit seiner Schöpfung, aber das sollte man tunlichst auseinanderhalten! Alles andere ist wahrlich mystisches Geschwafel.

Und Emanzen, ja leider scheint es sie noch zu geben. Der Name kommt ja aber nicht von mir!

manroe hat gesagt…

Liebe Janet, das "Schätzchen" entsprang meinem spröden Charme, ist aber wirklich lieb gemeint, kommt mir jetzt so als Nachbild, dass Du es falsch verstehen könntest. Aber wenn es um diese Zuordnungen da geht, reagiere ich ein wenig gereizt. Is leider noch so.

Einen ebenfalls schönen Tag :))

JANET hat gesagt…

Danke Schätzchen..du bist reizend..;o) ich hab halt keine Ahnung, wer oder was Gott/die Wahrheit ist... Aber vielleicht bin ich ihm gerade schon wieder begegnet..ich hab so ein Lächeln im Gesicht. Mystisches Geschwaffel sollte das nicht werden... Die Sprache die ich heute spreche, soll schon ausdrücken was auch gestern wahr war.

JANET hat gesagt…

Ach ich bin dem R.Steiner gerade so dankbar, dass er so einen schönen gesunden reinen Keim gepflanzt hat.. Frag mich nich warum..das war gerade eben so da als GEFÜHL!

manroe hat gesagt…

Liebe Janet,

Es muss einen Schöpfer geben, sonst gäbe es keine Schöpfung. Und die Schöpfung unterliegt der Dualität, da unterscheidet sich was für die "Produktion".

Und SCHÖPER und SCHÖPFUNG müssen ja zweierlei "Ding" sein, sonst liefe es nicht. Und wenn ein JEMAND, in diesem Falle GOTT alles hervorzubringen in der Lage ist, dann kann es nicht sein, dass ihm so etwas wie ein Geschlecht zugeordnet wird. Ein Schöpfer von Jeglichem muss frei sein, absolut, von Jeglichem, daher hat er nicht einmal einen Namen.

Deine Gefühle sind gut!!

Einen schönen Tag weiterhin!

JANET hat gesagt…

Und SCHÖPER und SCHÖPFUNG müssen ja zweierlei "Ding" sein, sonst liefe es nicht.

So?? also wie männlich und weiblich! Wie Plus und Minus, also Dualität. "GOTT" hat sich geteilt.. in UNSINNIGEN "MIST" UND SINNIGEM SINN je nach dem wie man(roe) es sieht...kann das eine das andere sein und beides zusammen Alles, sowie das eine schon Alles ist.. Und was machen wir mit der Erkenntnis? Ich habe schon wieder keime Ahnung.

Ich werde mal tun was ich gerade tun muss..

manroe hat gesagt…

Jaaneeet

"Und SCHÖPER und SCHÖPFUNG müssen ja zweierlei "Ding" sein, sonst liefe es nicht."

So?? also wie männlich und weiblich!
----

In dem Sinne, das die "Welt", das "Reich" Gottes unterschiedlich ist von dem der Schöpfung. Und auch in/aus einer anderen Ebene waltet her, im/aus dem Unmanifesten heraus.

Schöpfung ist manifestiert.

Schöpfung kann sich doch nicht selbst hervorbringen, sondern wird und wurde hervorgebracht.

Schöpfung ist doch immer Ausdruck.

Von wem?? Vom Schöpfer! Und ein Schöpfer MUSS VÖLLIG eigenschaftsfrei sein, ansonsten wäre er in seiner Schöpferkraft "behindert" oder stark eingeschränkt.

Tao Te King hat gesagt…

"Es gibt ein Ding, das ist unterschiedslos vollendet.
Bevor der Himmel und die Erde waren,
ist es schon da, so still, so einsam.
Allein steht es und ändert sich nicht.
Im Kreis läuft es und gefährdet sich nicht.
Man kann es nennen die Mutter der Welt.
Ich weiss nicht seinen Namen.
Ich bezeichne es als SINN."

oder wie Angelus Silesius sagt:
"„Man kann den höchsten Gott mit allen Namen nennen:
Man kann ihm wiederum nicht einen zuerkennen."


einen schönen Tag
Nene

JANET hat gesagt…

und eine Schöpfkelle ist eine Kelle, die schöpft.. SIE hat ABER eine Fom und ihre Eigenschaft um schöpfen zu können.. Ist sie dann ein Schöpfer? *zurweissglutbringend*

Naja ich weis schon was du meinst, der der die Schöpfkelle erschaffen hat ist der Schöpfer... Alle Erfinder, Alle Erschaffende sind Schöpfer, sozusagen.

Bin ich dann auch ein Schöpfer nein bin ich auch Schöpfung? Bin ich nicht Schöpfung und Schöpfer..Ich hab gleich einen Knall! MAAAAnnnfreeed..

Manfred ich würde dir gern ein Weihnachtsbrief schicken.. NUR EIN BRIEF, dann schmeiss ich die Adresse weg. DU BIST SO ungreifbar..wie der Schöpfer.. ;O)

manroe hat gesagt…

Aber eine Kelle ist bereits eine Kelle -- und kein !! Bitte nicht abdrehen, Janet, vielleicht ist es so schwierig, weil es so EIN-fach ist?

Stell Dir vor, Du willst eine Idee ergreifen, sie ist aber noch nicht da! Aber Du weisst, Du wirst sie hervorbringen können.

WO kommt sie her?

JANET hat gesagt…

aus dem NICHTS?

Du hast Recht Manfred abdrehen will ich lieber nicht.

Meinst Du nicht, die Idee, die mir auf der Zunge liegt oder wo auch immer schlummert, ist schon da?

Das GANZE VOLLKOMMENE ist schon GANZ und VOLLKOMMEN, NUR ich kann es nicht erkennen? Also das was schon längst und immer da ist, muss ins Bewusstsein gebracht und manifestiert werden. MUSS oder besser KÖNNEN, weil alle Ideen sind ja auch nicht die Krönung.. aber wenn SIE, die Krönungen, als Idee schon immer vorhanden sind, WILL GOTT sie sicher auch erfahren.

manroe hat gesagt…

Meinst Du nicht, Janet, dass Du auch etwas wirklich Neues hervorbringen kannst?

"Also das was schon längst und immer da ist, muss ins Bewusstsein gebracht und manifestiert werden."

Du meinst also wirklich, man fertigt nur eine "Kopie" an, um sie dann einfach ins Bewusstsein zu holen? Da würd ich mir ziemlich ver... vorkommen. So nach dem Motto, mal sehen wer sie zuerst kopiert?

NEIN! Der Mensch ist ein schöpferisches Wesen und durchaus in der Lage, auch selbst etwas hervorzubringen.

So dieses "schwups" und alles ist da, teile ich absolut überhaupt nicht. Wenn z.B. schon fertig "geschwupst" ist und ein anderer schwupst hinterher, warum ist er dann nicht identisch mit Sebastian?? Was vom Prinzip her immer schon da war und ist, das ist Dein individuelles Wesen ohne jegliche Überlagerungen aus all den Inkarnationen und sonstigen Erfahrungen, welches sich entwickelt. Und die Anlage, dass Du dich frei entwickeln kannst, die ist bereits da, aber als Anlage, mehr oder minder entwickelt.

Ich weiss, dass es viele hier anders darstellen, würde man sich aber da mal selbst hineindenken, anstatt es einfach so zu übernehmen und einem solchen "Vorbild" blind zu folgen, müssten zumindest ein paar interessante Fragen auftauchen. Man hätte damit begonnen, wirklich selbst zu denken. Und auch das geht - wunderbar...

JANET hat gesagt…

in dem ich hier schreibe, denke ich.. das ist alles keine Festlegung von mir..Die Sache ist die, wenn jemand selbstbewusst von etwas überzeugt ist.. und es auch lebt, könnte man doch meinen da ist was dran und man versucht dieses Etwas zu beleuchten, ob es auch passen könnte zu dem was ich so denke..und ob ich es auch tun könnte. Das Denken braucht aber ne Weile bis es aus dem vorhandenen Jetzigen was anderes erschafft was Eigenes oder vielleicht auch das schon längst vorhandene Eigene erkennt und ausbaut.. Ich schaue mir einfach was ab, was ich interessant finde und baue es an anderer Stelle an. IST DAS KOPIEREN? Wenn jeder das auf seine Weise macht, dann könnte das doch Evolution sein..

Was meinst Du Manfred?

manroe hat gesagt…

Das wäre dann insofern keine Kopie, als dass von Dir eine solche "Leistung" vollbracht wurde, dass Du besagte "Kopie" überhaupt als für Dich verwendbar hast einbauen können bei Dir. Völlig ok!!

Anonym hat gesagt…

Karl Valentin sagt:
"Es ist schon alles gesagt - nur noch nicht von jedem"

Dem schließ ich mich an und füge hinzu "... selbst und auf seine Art (als Kunst zu verstehen)"

Sogesehen ist Eine Kopie bereits (K)eine Kopie mehr.

Von Herzen
Jasna

Thomas hat gesagt…

"Sogesehen ist Eine Kopie bereits (K)eine Kopie mehr."

Gibt es also doch so etwas wie eine Kopie des ALLEINS?
(Die dann ein Original wäre)

Das würde die Lehre von Herrn Gronbach revolutionieren.

Anonym hat gesagt…

Ich weiß nicht, Thomas, wie Sie diese "Lehre" für sich selbst definieren, aber ich bezog mich auf den Prozess der Schöpfung, in diesem Fall als Beispiel der Schöpfung von Worten.

Wenn ich zB etwas Gelesenes in meinen eigenen Worten wiedergebe, dann kommen meistens noch eigene Gedanken dazu und so erweitert sich die Schöpfung, welche als ein kopieren (oder besser gesagt Nachahmen) begann um ein Stückchen von mir Selbst.

So wie meine Leibesschöpfung, meine Kinder, mehr sein werden, als ich und ihre Kinder mehr sein werden, als sie usw...

Das Nachgeahmte ist integriert und man wächst darüber hinaus.

Beim Kopieren stehen zu bleiben würde meiner Ansicht nach dem Dogmatisieren gleichkommen.

Aber das Kopieren auszuschließen kommt wiederum einem narzistischen Gedankengut gleich.

Von Herzen
Jasna

JANET hat gesagt…

Wisst ihr was ein Hologramm ist?
Jede Schicht des Gesamtbildes ist eine Kopie nur immmer schwächer werdend..genauso denke ich verhält sich das mit unserem Bewustsein. Das Bild wird farbenfroher, detailierter, kräftiger je höher unser Bewusstsein wird.

Kann mich auch wieder irren...ich denke das habe ich mal für mic so wahrgenomen was ei Hologramm ist. Also ich bin gern eine Kopie der Kopie wenn ich mich in der Kopie als Kopie gut fühle.. Bei Rudolf Steiner und der Anthroposophie und allen anderen wandelnde Kopien von ihm..

JANET hat gesagt…

Schade ich hätte gern das Original kennengelernt..aber wahrscheinlich hätte ich dann bemerkt, dass das gedachte Original auch nur eine Kopie ist.. Ich glaube, du kannst machen was du willst um zum Urschleim -knall was auch immer zu kommen, wir sind alle Kopien und doch wieder einmalig..als Kopie.
Und wir drehen uns immer um irgend einem NICHTS.. Das Leben kreist, die Gedanken kreisen, alles kreist sich um Nichts? aahh irgendwas stimmt da nicht..

manroe hat gesagt…

Genau Janet, irgendwas stimmt da nicht - tiefer weiterdenken bitte --

manroe hat gesagt…

Ergründe den Unterschied von nach-denken und selbst Denken im Hinblick auf Kopie. Es gibt unendliche Überschneidungen, aber auch ein Original, sonst gäb es keine Kopie. Wenn alle Originale von Gott kämen, hätte ein Leben des Menschen keinen Sinn.

Anonym hat gesagt…

@Manroe

Du redest wie ein Guru.

manroe hat gesagt…

Sorry :))

JANET hat gesagt…

ach Gurus sind auch nur Menschen..auf etwas Lehrerhaftes steh ich auch und drüber.

Manroe weis anscheinend etwas, was ich nicht weis..ich komme nur nicht mit "tieferdenken" drauf.. Vielleicht brauch ich mal einen Hinweis..bei den unendlichen Überschneidungen..sehe ich gerade DIESE und jene Überschneidungen nicht..damit das Gesamtbild passt..

Wenn alle Originale von Gott kämen, hätte ein Leben des Menschen keinen Sinn.

DER Sinn des Menschen ist, Gott sein perfektes Original erfahrbar zu machen. GOTT ruht in seinem perfekten Original. Wir leben in seinem perfekten Original als Kopien. Wir sind frei innerhalb seines unendlich perfekten Original aber nur als Kopie und als Puzzlestück vom Ganzen. WIR sind seine Kinder...Und als einzelnes Menschenkind sind wir göttlich..göttlicher am göttlichsten, Gott geht überhaupt eine Steigerung von göttlich.

Manfred, was siehst du anders?

MonikaMaria hat gesagt…

Gu
bezeichnet geistige Unwissenheit
Ru
ist der «Glanz» der spirituellen Erfahrung und des spirituellen Wissens (Weisheit), der die geistige Unwissenheit vertreibt.

Guru
Der Eine, der die Dunkelheit der geistigen Unwissenheit des Menschen vertreibt und ihm spirituelle Erfahrungen und spirituelles Wissen (Weisheit) schenkt.

Nene hat gesagt…

@ Janet
göttlicher, am göttlichsten
schlapplach

Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist der Göttlichste im ganzen Bloggerland?.....................


:o)))

danke MonikaMaria, das wusste ich nicht. Kann man es nicht auch so übersetzen: "Der, in dessen geistiger Dunkelheit das Licht entzündet ist" ?

JANET hat gesagt…

Nene, mach dich nicht lustig ..oder mach dich ruhig lustig.

Blogger sind göttlich.. aber am göttlichsten sind die 7 Zwerge hinter den 7 Bergen.. Schneewitchen darf alles bei denen auch in Tiefschlaf fallen.

*schnarch*

MonikaMaria hat gesagt…

@Nene :-)
Gu
Finsternis
Ru
vertreiben, auflösen

Eigentlich bezeichnet es «eine Beziehung».
Der Schüler macht «jemanden» zum Guru, zum Lehrer, solange er das Anhaften/die Beziehung zum Äußeren nicht lösen kann.

JANET hat gesagt…

..die Beziehung zum Äußeren nicht lösen kann...

..wie ist das mit dem Können aber nicht Müssen...

Anonym hat gesagt…

DANKE JANET, Danke!

JANET hat gesagt…

Also

Ich kann die Beziehung zum Äusseren lösen, muss aber nicht die Beziehung zum Äusseren lösen. Warum sollte ich denn? Wenn alles Äussere in mir ist? Ist doch alles schön und bunt..und wird noch schöner und bunter..je mehr "Äusseres sich verinnerlicht"

JANET hat gesagt…

Äh, bitte bitte..

manroe hat gesagt…

Das erste mit den Überschneidungen meine ich in etwa so:

Bezüglich der "Kopien" die keine sind, wenn man durch eigenes Tun und Erkennen Vorlagen in sein eigenes Wesen einzubauen in der Lage ist oder war. Das ist einfach Lernen. Und das hatten wir jetzt schon.

Unendlich viele Überschneidungen, weil ein jeder seiner eigenen spezifischen Variante bedarf, die er dem Vorbild entnommen ("kopiert") und in sich einverwoben hat. Die Vorlage sei in diesem Beispiel die gleiche, z.B. Gesang irgendeiner Stilrichtung ...

Denn wenn man den Gesang erübt, strebt man ja eine Art "Original" an, das scheint es wohl irgendwie zu geben und ein Jemand, bei dem ich lerne ("kopiere") zeigt es mir, führt es mir vor, was ich dann durch eigene Arbeit "kopierend" für mich entwickele. Und auch dieser "Meister", bei dem ich gerade lerne, entnimmt sein eigenes Lernen wiederum jenem göttlichen Vorbild. Daher ist ein wahrer Künstler IMMER bescheiden, weil er darum weiss, wem oder was er sein Können verdankt.

Fragt sich jetzt nur, ob dies in letzter Konsequenz ein Kopieren darstellt, oder ein wirkliches Entwickeln -- da gibt es doch Unterschiede!! Und eine KONKRETE Vorlage gibt es meines Erachtens nicht, sondern so eine Art Entwicklungsgespür für eine Art "Richtung" und hier wirds, zumindest für mich, unaussprechlich, weil eine ECHTE Entwicklung kein KONKRETES Vorbild-Objekt haben kann, andernfalls wäre es für mich eine Fron, eine Sklaverei oder dergleichen.
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Teil 2, der Sinn des Menschen: Da nähert man sich wirklich dem bekannten Unaussprechlichen. So erlebe ich es zumindest aus meinem Stand heraus.

"DER Sinn des Menschen ist, Gott sein perfektes Original erfahrbar zu machen."

Also, wenn ich Gott wäre, GOTT, warum sollte ich mein Sein durch jemand anderen in Erfahrung bringen lassen? Wo doch sogar ich, als kleiner Menschling, einer Selbsterkenntnis fähig bin? Mir ist eine solche Theorie bekannt, aber ich würde sie nicht unterschreiben. Ich finde sie ehrlich gesagt abstrus. Wie kann ein Schöpfer NICHT seine eigenen Werke kennen oder erkennen?!? Bei einem solchen Unbewusstling würde ich nicht mehr "einkaufen" gehen.

Ich gehe zu einem Professor, um das und das zu studieren, muss ihm aber, also ich, erst einmal erkennbar machen, was ich bei ihm studieren will????
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"GOTT ruht in seinem perfekten Original."

Ja auch, denn wenn er nicht jene Ruhe hätte, wäre er nicht bei klarem Bewusstsein. Und Du meinst, er ruht nur da? Und ruht und ruht?? Und was er macht ist ruhen?
Um wahrlich TUN zu können, bedarf man einer solchen RUHE, da wird ein Schuh draus!

Für mich stellt es sich so dar, dass es die unmanifeste übergeistige "Welt" gibt, in der Geist(wesen) lebt, ist. Hier ist eine Art Geistsubstanz, unmanifestiert, in, auf jene ich meinen Geist richte, lenke und aus jener "Substanz" dann das werdend entsteht, was ich geistdenkend in sie, aus ihr herausschaffend ins Werden "setze". Ähnlich einem Bildhauer, der nur seinen Marmor hat und aus ihm den David herausschält. Und der David ist auch aus Marmor!!!
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"Wir leben in seinem perfekten Original als Kopien."

Als KOPIEN?? Als Mini-Götter? Oder wirklich als Kopien, also als GÖTTER?
Und wir sind frei!? Nur wir? Wenn also GOTT auch frei ist (wäre) - warum eigentlich nicht??), warum sollten nur wir jenes aus Freiheit vollbringen können, als Puzzle-Stück, was obiges Erkennen des Gottes durch uns, vollbringen soll? Demnach wären wir höher als Gott, was doch gar nicht geht. Das zeitigt nur jene tödliche Überheblichkeit, die einen eines guten Tages fallen lässt.

Der Schöpfer benötigt uns Menschen zu seiner Selbsterkenntnis? Und wen benötigen wir zu unserer Selbsterkenntnis? Wie geht Selbsterkenntnis? -- und Gott weiss das nicht und kann das nicht??? Wer hat sich das ausgedacht?? Den würde ich gerne mal kennenlernen.

Es gibt diese Puppe in der Puppe, aus Russland meine ich. Die ganz kleine innen drin, sieht genau so aus, wie die erste, die größte. Aber wer öffnet sie, um auch die Kleinste hervorzuholen?

manroe hat gesagt…

Meine menschliche Freiheit erlebe ich als relativ zu einer umfassenderen. Und Freiheit ins Unendliche ausgedehnt ist dann keine mehr - unaussprechlich. Konzentration ins Unendliche verwirklicht, ist keine mehr, sondern absolute Entspannung. Geschwindigkeit ins Unendliche ausgedehnt, ist keine mehr, sondern absolute Stille.

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred
In der Kürze liegt die Würze. Danke für Deinen letzten Kommentar.

Janet
... wie ist das mit dem Können aber nicht Müssen ...

Müssen?
Wozu?

Können?
Wozu?

Ganz einfach: tun oder lassen.

Die Liebe zur Tat zeigt sich darin, WIE der Mensch sich verwirklicht.

manroe hat gesagt…

Alles ist ein-fach, wenn mans kann, kürzer geht nicht :))

MonikaMaria hat gesagt…

Dann könnten wir keine Geschichten mehr erzählen, gell ...... :-)

gurrrrr ...... uhhhhhh

:-)))))))

JANET hat gesagt…

wer kann, der kann.. nagut ich kann so Einiges aber nicht mit Worten jonglieren...um das zu zeigen was ich sehe...damit ihr seht, was ich sehe..

Walking in my Shoes
Matroschka

Anonym hat gesagt…

Versetzt Euch in meine Lage
Ich würde euch von den Dingen erzählen
Die ich durchgemacht habe
Dem Schmerz, dem ich ausgeliefert bin
Aber der Herr selbst würde erröten
Die zahllosen Genüsse lagen mir zu Füßen
Verbotene Früchte, die ich essen sollte
Doch ich denke, euer Puls würde zu rasen beginnen

Nun suche ich keine Absolution
Vergebung für die Dinge, die ich tue
Doch bevor ihr irgendwelche Schlüsse zieht:
Versucht, euch in meine Lage zu versetzen
Versucht, euch in meine Lage zu versetzen

Ihr werdet in meine Fußspuren treten
Die gleichen Abmachungen wie ich einhalten
Wenn ihr versucht, euch in meine Lage zu versetzen
Wenn ihr versucht, euch in meine Lage zu versetzen

Die Ethik würde das mißbilligen
Der Anstand darauf nieder blicken
Das Schicksal hat einen Sündenbock aus mir gemacht
Aber ich verspreche jetzt, mein Richter und Geschworene:
Meine Absichten hätten nicht reiner sein können
Mein Standpunkt ist einfach zu verstehen

Ich suche kein reineres Gewissen
Seelenfrieden nach dem, was ich durchgemacht habe
Doch bevor wir von Reue sprechen
Versucht, euch in meine Lage zu versetzen
Versucht, euch in meine Lage zu versetzen

Ihr werdet in meine Fußspuren treten
Die gleichen Abmachungen wie ich einhalten
Wenn ihr versucht, euch in meine Lage zu versetzen
Wenn ihr versucht, euch in meine Lage zu versetzen

Nun suche ich keine Absolution
Vergebung für die Dinge, die ich tue
Doch bevor ihr irgendwelche Schlüsse zieht:
Versucht, in meinen Schuhen zu gehen
Versucht, in meinen Schuhen zu gehen

Ihr werdet in meine Fußspuren treten
Die gleichen Abmachungen wie ich einhalten
Wenn ihr versucht, in meinen Schuhen zu gehen

Ihr werdet in meine Fußspuren treten
Die gleichen Abmachungen wie ich einhalten
Wenn ihr versucht, in meinen Schuhen zu gehen
Versucht, in meinen Schuhen zu gehen
Wenn ihr versucht, in meinen Schuhen zu gehen
Versucht, in meinen Schuhen zu gehen

Anonym hat gesagt…

Amen

manroe hat gesagt…

Na Monika, so ganz fair ist es ja nicht, wie Du es benennst.

Und Janet, es galt nicht Dir!

Ich danke Dir sogar für Dein Fragen!!

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred
Interessant, was aus dem Wort Geschichte passiert.

Nicht fair, sagst Du.

Also, erzähl mir die Geschichte von nicht fair ....
:-))))))

manroe hat gesagt…

Du weisst nicht, was fair ist? Welche Geschichte?

Zum Beispiel, wenn man ein und dieselbe Instanz unterschiedlich einsetzt, indem man einfach entsprechende Filter davorschraubt und dann sagt, wieso, ist doch das gleiche Motiv, sagt der Fotograf.