Mittwoch, 16. Dezember 2009

Gottes Hand

Ich lege mich jetzt in Gottes Hand. Mit diesem Gedanken: Was wir auch tun, tun wir an uns, was wir auch einem unserer Geringsten antun, tun wir an uns - an dem ICH BIN, das ich bin, an dem Einen, welcher identisch ist mit dem, was wir immer schon waren, sind und sein werden. Ich öffne meine Hand und lege mich in mein Selbst - neben Dich, Bruder. Neben Dich, Schwester. Wir liegen im Frieden. Als Frieden. Einfach so.... Spürst Du meinen Atmen? Er strömt aus Deinem Mund. Reich mir Deine Hand und bekenne, dass Du Gott bist.

Kommentare:

Barbarapapa hat gesagt…

Ach so ist das. Ich dachte Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Ich hab auch mal gehört, dass Gott seinen Geschöpfen voranschreitet. War wahrscheinlich ne veraltete Version von mir, die das dachte.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Ich bekenne.

manroe hat gesagt…

Ich habs geahnt, uns ist doch ein neuer Heiland geboren!

Und wenn ich demnächst Worte von ihm hören werde die da beginnen werden mit: "Wahrlich, ich sage Euch..." --- dann werde ich endgültig erwacht sein!

Allen leichtfertig gläubig Mitlaufenden möge der wahre Geist begegnen und ihnen die Augen öffnen!

Sonnenstich oder Erleuchtung? hat gesagt…

Manroe, das ist transreligiöse Mystik. Alles andere ist nur dieses: Dein Projektion.

Wilber schlussfolgert in dem Satz "Bekenne, dass du Gott bist" , was Steiner vor ihm postuliert hat: "Anstelle Gottes, den freien Menschen" . Wenn Wilber fordert "Erkenne deinen eigenen Geist als in Ewigkeit eins mit dem universalem Geist", dann folgt er Steiners Meditation: "In mir ist Gott - ich bin in Gott."

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Genauso ist das. Danke.

manroe hat gesagt…

@Sonnenstich

"Steiners Meditation: "In mir ist Gott - ich bin in Gott."

Ich bin IN Gott, ist das nicht etwas erheblich anderes als zu sagen Ich bin Gott!!??!!

Und was Wilber da schlussfolgert ist absolut überheblich und sicherlich aus einem Geiste gesprochen, mit dem ich mich NICHT verbinden werde und will.

Wie kann man allen Ernstes aus Steiners Meditation ableiten, dass ich Gott bin??

Steiner hat auch gesagt, dass schlimmer als die Lüge, die Halbwahrheiten sind, weil sie schlechter zu durchschauen sind.

manroe hat gesagt…

Aber Kerstin, muss man sich jetzt Sorgen um Dich machen?

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Lieber Manfred, hast du das Gefühl, dich um mich sorgen zu müssen? Warum?

Ich grüß dich mal herzlich. *drück*

manroe hat gesagt…

Ja, liebe Kerstin, habe ich ganz eindrücklich, wenn ich von Dir lesen muss "Ich bekenne."

Und dieses Dein Bekenntnis kann sich ja doch nur beziehen auf jenen Satz von Sebastian hier:

"Er strömt aus Deinem Mund. Reich mir Deine Hand und bekenne, dass Du Gott bist."

Da kannst Du mich drücken so lange wie Du willst...

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Ja, ich bekenne. Genauso wie du es schreibst. Warum beschäftigt dich das so?

manroe hat gesagt…

Weil es mich um jede Seele schmerzt, die abirrt.

Findest Du denn die Meditation von Steiner verkehrt? "In mir ist Gott - ich bin in Gott."

Erlebst Du es als ein Weitergekommensein, wenn Du leichtfertig (in meinen Augen) Dich bekennst zu: "ich bin Gott" ???

Anonym hat gesagt…

Manroe´s Ruf: "Hört nicht auf ihn. Hört auf mich. Denn ich höre auf Steiner." Anthroposophen können lächerlicher sein, als alle anderen Sektenmitglieder.

manroe hat gesagt…

NICHT "Hört auf mich"!! Sondern DURCH mich, wenn Du denn schon Zuordnungen vergeben willst.

Aber am liebsten wäre mir, man hörte auf das eigene geklärte Denken, wenn es sich denn nicht schon hat besetzen lassen.

Man kann die Stimme der Wahrheit in sich vernehmen, wenn man sie von Wünschen unterscheiden kann. Die Wahrheit drängelt sich nicht in den Vordergrund! Sie hat keinen eigenen Treibsatz!!!! Alles was hier mit Süße "rumpeitscht", um etwas zu installieren, ist mit Sicherheit ein falscher Weg!!

Anonym hat gesagt…

Wie kann man nur, solch einen reinen Text so mit der Verstandesseele beurTEILEN? Es ist ein reines Votum für die Ungeteiltheit von ALLEM. Wie kann ein spiritueller Mensch nur meinen, er sei_nicht_ Gott? Was daraus folgt ist doch am Ende nur eines: Verantwortung. Und was Sebastian hier macht (bitte mal genau lesen) ist doch dies: Er sagt "DU" bist Gott. Versteht ihr den Dreh? Er sagt, er legt sich in DEINE Hand. Himmel...ein guter Dreh.

Anonym hat gesagt…

"Die Wahrheit drängelt sich nicht in den Vordergrund!" Ne, darum hat Jesus ja auch eine Hinterzimmerpredigt gehalten und keine Bergpredigt. :-))))))))))))))

manroe hat gesagt…

Es geht um die Stimme der Wahrheit in Dir!! Bester!! Nicht um irgendwelche Verkündigungen, die man allein schon um der Akustik willen, etwas lautstärker vortragen muss!! Da haben wir mal wieder so eine Verwechslung, die ziemlich schnell sich zeigt, wenn mans nicht so genau wissen will.

Und die nächst höhere "Oktave" einer Verstandesseele ist die der Bewusstseinsseele, mal vom Geistselbst abgesehen. Tja, wie unterscheidet man die?? Klingen ziemlich ähnlich, wenn man mit überwunden geglaubtem Verstand zuhört.

MonikaMaria hat gesagt…

Manno .... hm ....

ich kann es lesen, ...
wie ich will, ....
es hat mit mir ...
zu tun ....

manroe hat gesagt…

Gibt es irgendetwas, was nicht mit mir/uns zu tun hat?

Aber im Zentrum steht das Wörtchen WIE, dass es zu entschlüseln gilt, anstatt sich sogleich einem WAS zu verschreiben, bevor man wirklich erkannt hat. Und ein direkter Aufruf zum WAS ist für mich "Unzucht mit Minderjährigen", mindestens!.!

Aber wahrscheinlich übersehe ich hier wohl, dass ich mich unter Volljährigen befinde.
---

Sag doch mal einem 8-Jährigen, "Du bist Professor." Und er glaubt es sogleich. Seine armen Mitschüler, die zu leiden haben unter seiner Arro-Ganz.

Autobiografie Gottes hat gesagt…

Das "wie", lieber Manroe, ist DEINE Baustelle. Verstehst du? Es geht bei diesem "wie" darum, wie du "es" erlebst. Dabei gilt der Leitsatz der Schattenarbeit: Was Dich nur informiert, da hast Du keinen Schatten. Was Dich abstößt, negativ berührt, oder Dich wütend macht, da ist dein Schatten und was dich erleuchtet, das ist dein Licht. Du machst Sebastian für deine Probleme verantwortlich. Ist nicht schlimm und ganz normal, aber eben dein und nicht sein Problem. Anstatt wie das HB-Männchen auf ihm herumzuhüpfen und die Menschen vor ihm zu beschützen und zu retten, damit sie "DURCH DICH HINDURCH" (so sagst Du das und das ist schon eine spezielle Art der Bescheidenheitshybris) die Wahrheit zu erfahren...,ist meine Empfehlung: Geh nach innen. Mach das 3,2,1 der Schattenarbeit (da ist Wilber 176% besser als Steiner) und erlöse dich. Steiner ist auch nur einer von vielen wunderbaren Menschen. Du bist auch einer und im Non-Dualen, gibt es nichts als eben das obige Bekenntnis. Lies mal Neal Donal Walsch, der ist da schon weiter. Oder Christian Grauer, der hat da auch was zu sagen. Gibts auch regelmäßig bei info3. Zürne nicht zu sehr in der Adventzeit...Denk dran: Diese Woche = Astralleib. :-))

Anonym hat gesagt…

Und so lautete mein atheistisches Credo "Ich bin Gott". (...) Denn während der materialistische Atheist sich in seiner naturwissenschaftlichen Objektivitäts-Vorstellung nichts anderes schafft als was der Theist in seinem Gottesbild vor sich hinstellt - nämlich ein verschlüsseltes und entäußertes Bild seiner eigenen Tätigkeit - erkenne ich als Gott diese Tätigkeit unmittelbar als die meine und nenne daher auch die aus ihr entstehende Welt mein Eigentum. Nur so ist die Leugnung Gottes vollständig, weil sie aufzeigt, wo jene Funktionen zu suchen sind, die der Theist Gott zuschreibt.

Christian Grauer

Stefanie Rabenschlag hat gesagt…

ich bekenne

manroe hat gesagt…

@Literaten-Gott

"DURCH DICH HINDURCH" -- natürlich nicht in dem Sinne, dass ich mich hier als glasklares Orakel dünke .. Bitte obigen Kontext beachten, der gab jene Leitlinie. Ansonsten halte ich mich hier, wie vielleicht mancher, nicht für unfehlbar.

Und das WIE hatte ich groß geschrieben, um damit anzudeuten, dass es auch eines gibt, was gesetzmässigen Charakter trägt. Denn echte Errungenschaften menschlichen Geistes haben durchaus objektiven Charakter. Und weiterhin kenne ich ein WIE, dass mir beim Denken hilft und die rechte Spur weist, noch bevor ich sie vollbracht habe.

Ich mache Sebastian für meine Probleme verantwortlich???!! Was ist das für ein Denken??
Man hat also sogleich mit noch unbekannten Problemen zu kämpfen, wenn man sich einsetzt gegen etwas?? Ist das so? Ja?? Jeder, der hier nicht gleich in die Hände klatscht und in die Knie sinkt hat ein Problem?? Ist das so??

Und wenn man noch so viel gelesen hat, sollte man, statt lediglich dem mainstream zu folgen, es lieber mit dem eigenen "Buch" in sich versuchen.

Und weiterhin, lieber Gott, hüpfe ich hier nicht als HB-Männchen, sondern setze mich für etwas ein, das ist etwas anderes!

Ansonsten vielen Dank für Deine "einfühlsamen" Betrachtungen meines Problems. :-))

Ich bin kein Gott, ich bin (werdender) Mensch und daher göttlich.

manroe hat gesagt…

In den Philorien des Herrn Grauer erlebe ich - in seinen als absolut hingestellten Verhauptungen - selbige als wie von einem Grundbekenntnis ausgehend, eine Überzeugung, die wohl nicht mehr hinterfragt wird. Aber wahrscheinlich ist er auch ein Gott, sorry, für meine Wahrnehmungen.

Ich mag die Integralen nicht besonders, geb ich zu, ich mag es nicht, wenn man sich bindet. Alles, was einem Namen hinterherläuft... Und dies Postmoderne auch nicht, finde ich zu beliebig und im falschen Sinne befreit. Das nächste Therapieangebot bitte. :))

Anonym hat gesagt…

Steiner

manroe hat gesagt…

Danke! Nehm ich an!

JANET hat gesagt…

ich könnte nicht bekennen, Gott zu sein.. Diese Wort sollte es einfach nicht mehr geben, es ist zu Hierachielastig, wenn es doch alle gleich meint... Gott ist tod..das WORT heisst ab heute Mensch.. und das am Besten vom Herzen.

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred :-)
Bitte.

Anstelle Gottes, der freie Mensch ....

Zeitenwende.



Sternenglanz zum 2.

«In den ersten Zeiten des Christentums hatte man einen Spruch, der lautete: «Christus verus Luzifer», Christus ist der wahre Lichtträger –, denn Luzifer heißt Lichtträger. Warum wird Christus der wahre Lichtträger genannt? Weil jetzt durch ihn berechtigt worden ist, was früher unberechtigt war. Früher war es ein Auseinanderreißen; die Menschen waren noch nicht reif zur Selbständigkeit. Jetzt waren die Menschen durch den Ich-Impuls, den sie durch den Christus Jesus bekommen haben, so weit, dass sie trotz des Ichs sich in Liebe zueinander entwickeln konnten. So wurde das, was Luzifer sozusagen vorausnehmend der Menschheit geben wollte, als diese noch unreif war, durch den wahren Lichtträger, durch den Christus Jesus, der Menschheit gebracht. Er brachte den Impuls zur Verselbständigung, aber auch die geistige Liebe, die zusammenführt, was nicht blutsverwandt ist. Durch ihn kam die Epoche, wo die Menschheit heranreifte zu dem, was Luzifer früher schon bewirken wollte. Dieser Ausspruch: «Christus verus Luzifer» ist später nicht mehr verstanden worden. Derjenige allein, der ihn richtig versteht, lernt die ersten Lehren des Christentums kennen.»


Steiner, GA 104, Seite 154

JANET hat gesagt…

wieso fühlt man sich eigentlich im Menschwerdungsprozess eigentlich oft wie ein Trottel. Am besten man lacht über seine Trotteligkeit...sonst zieht man sich noch aus Scham zurück und lebt gar nicht mehr.

manroe hat gesagt…

Du bist Mensch ist ok, aber möglichst noch mit dem Zusatz "werdender", was immer auch in ihm veranlagt ist und noch schlummert.

J. Beuys hatte ja seinerzeit auch versäumt zu sagen, daß in jedem Menschen ein Künstler steckt, statt sein: Jeder Mensch ist ein Künstler.

manroe hat gesagt…

Der "Trottel" in Dir scheint mir wie ein Medikament zu sein, damit man nicht zu voreilig was Falsches aus sich macht. Einem solchen "Trottel" sollte man seine Freundschaft anbieten, dann wird er ein wirklich guter Berater.

JANET hat gesagt…

Danke Manfred, ich bin Mensch mit integrierten Trottel.. und was es noch für Eigenschaften gibt...

Ich bekenne, ich bin Gott, lass dir das mal auf der Zunge zergehen,schmeckt mir mir gar nicht.. "Gottes" Hand greift nach den Sternen..soso! Ist er nicht selber die Sterne, die Hand, das Greifen.. und ja selbst Janet ist Gott..und alles was sie tut.. vom Trottel zu Gott.

MonikaMaria hat gesagt…

J. Beuys hatte ja seinerzeit auch versäumt zu sagen, daß in jedem Menschen ein Künstler steckt, statt sein: Jeder Mensch ist ein Künstler.

So, jetzt bin ich beleidigt.










Was heißt Maya?
Illusion
Ist was künstliches.
Also,
was tun wir jeden Tag?
Künsteln

Ich bin und war immer Künstler. Punkt.
Diese Illusion lass ich mir nicht kaputt machen.







Schlapplach.

Schlusssatz hat gesagt…

"Wisst ihr was das hier ist:

"Wir sind Götter und gleichzeitig sind wir einfach nur Ego-Menschen. Alberne Gestalten, die in einer roten Badehose und blauen Gummilatschen auf einer Düne stehen, den kleinen Finger in die große Sonne halten und sich einbilden, sie hätten auch nur irgendetwas verstanden. Wie lächerlich schön."

Das ist der Schlusssatz des alten Artikels von Sebastian. Ist das nicht schön, wie er in seinem Artikel bereits diese ganze Diskussion hier vorweggenommen hat...?E.Rand

manroe hat gesagt…

Und das Schönste, jener "Trottel" ist gar keiner, Janet, man hat ihn zumeist nur deshalb zu einem gemacht, machen lassen, weil man sich immer hat vergleichen wollen mit Anderen und die haben es einem so nahegelegt, weil sie die eigene Sensibilität für Wahrheit nicht haben ertragen wollen und den "schwarzen Peter" durchgereicht haben. Wenn Du diesen "Trottel" kennst, kann Dir eigentlich nicht viel passieren, ich denke er ist das verkannte Kind in einem, zumindest auch, in seiner wahren Gestalt.

Anonym hat gesagt…

Manroe, ihr Beuys-Satz outet sie endgültig als Spießer.

Jeder Mensch IST ein Künslter. Jeder Mensch IST eine Mission. Und käme er auf die Welt und säße sein Leben lang im Loch, er wäre eine Mission, eine Würde, ein vollkommener Mensch. Ohne jemals etwas werden zu müssen. Er kann werden, JA! Aber vor allem IST er. Im internationalen Kontext nennt man das "Menschenrecht" und verbindet es mit allerlei Rechten...

MonikaMaria hat gesagt…

Die beiden Esel

Ein finstrer Esel sprach einmal
zu seinem ehlichen Gemahl:

"Ich bin so dumm, du bist so dumm,
wir wollen sterben gehen, kumm!"

Doch wie es kommt so öfter eben:
Die beiden blieben fröhlich leben.

JANET hat gesagt…

ja, ist ja gut... Und was soll denn der ganze Kram hier.. wenn einer immer alles schon vorweggenommen hat..muss ja auch irgendwie bei einem Selbst ankommen was andere schon vorweggenommen haben... Vielleicht stimmt ja auch das Vorweggenomene gar nicht... Vor Weihnachten will ich nicht noch Irre werden..

MonikaMaria hat gesagt…

Ich riskier ne dicke Lippe
Der Esel folgt Dir bis zur Krippe



:-)))))

JANET hat gesagt…

Wenn ich weis, dass ich Ich bin weis ich noch lange nicht, was alles mit mir passieren kann.. Nicht war ihr Gummilatschentreter?

Gestern hab ich mich so erschrocken, ich lauf so vor mich hin so auf dem gehweg, kommen mir nicht mehr weisse billig Gummilatschen entgegen darin waren nackte Füsse.. Das ist ein Schock für mich gewesen. Es sind doch Minusgrade. Das Gesicht des Menschen habe ich nicht gesehen.

MonikaMaria hat gesagt…

Oh, den seh ich immer im Schulforum unserer Schule. Ist ein Kollege von mir. Seine Gummilatschen sind aber pechschwarz und wir lachen viel zusammen. Auch bei minus 10 Grad trägt der keine Socken.

JANET hat gesagt…

Monika du Spassvogel.. halt den Schnabel.. ;O) ich muss jetzt nach Hause.. d a wartet Hausarbeit..Wäsche abnehmen Wäsche waschen.. Geschirr aus dem Spüler, Hunger hab ich auch.. irgendwie einfach mal wieder aufräumen überall liegt Weihnachtszeugs..Ach Plätzchen backen auch noch..Weihnachtskarten schreiben..
Gott hat zu tun.

JANET hat gesagt…

scheint ne Macke zu sein..mit den Gummilatschen.. Gott sei Dank keine für mich!

MonikaMaria hat gesagt…

Hach
Hab noch vergessen zu sagen, an seinem Auto hat er eine Anhängerkupplung. Statt einem Tennisball, steckt da ein roter Teufel .... echt ...

manroe hat gesagt…

Nun weiß ichs endlich, ich bin ein Spießer! Danke für die Aufklärung.

"Manroe, ihr Beuys-Satz outet sie endgültig als Spießer.

Jeder Mensch IST ein Künslter. Jeder Mensch IST eine Mission. Und käme er auf die Welt und säße sein Leben lang im Loch, er wäre eine Mission, eine Würde, ein vollkommener Mensch. Ohne jemals etwas werden zu müssen. Er kann werden, JA! Aber vor allem IST er. Im internationalen Kontext nennt man das "Menschenrecht" und verbindet es mit allerlei Rechten..."


Setzt man einen bewusstseinsfreien "Raum" oder Zustand voraus, dann mag es ja sein, dass ein jeder Mensch ein Künstler ist. NUR, was hat er denn dann davon?? Und wie bemerkt er es??

Natürlich ist der Mensch dazu veranlagt und dafür vorgesehen ein freies schöpferisches Wesen zu sein, ein Künstler im Vorstadium, meinetwegen auch als seine Mission, aber was haben Sie da eigentlich für eine Vorstellung vom Wörtchen IST??

"er wäre eine Mission, eine Würde, ein vollkommener Mensch. Ohne jemals etwas werden zu müssen."

Das IST PURER SCHWACHSINN!! Ohne jemals etwas werden zu müssen! Dass eine solche Aussage überhaupt irgendwelche Instanzen ungehindert passieren konnte, das scheint auch eine Form von Mission zu sein.

Wo bleibt eigentlich die Nachtschwester?

MonikaMaria hat gesagt…

Hier bin ich
Brauchst Du Notfalltropfen Bruderherz?
:-)

Willi hat gesagt…

Manfred, ich verstehe Dich sehr gut. Lass Dich doch nicht zum narren halten von diesen Clowns:
Von "Ich lege mich jetzt in Gottes Hand" bis "bekenne, dass Du Gott bist" ist kein Sinn! Da gibt es nichts zu verstehen. Es wird hier zum xten mal zelebriert:

"Diese alles übersteigende Vollkommenheit auszuhalten ist eine Sache für sehr wenige Menschen."

"Erleuchtung ist so simpel – einfach nur so. Klack. Hell. Alles gut. Einfach das. Einfach Erleuchtung. Nichts besonderes."

"„Ich“ bin ohne „Ich-Gefühl“. Und das Gefühl ein „Niemand“ zu sein, ist so allgegenwärtig und präsent, dass ich es einfach immer wieder vergesse, wie es sich angefühlt hat, als ich mich noch wie ein „Jemand“ anfühlte"

"Nichts erscheint Dir irrelevanter als Deine eigene Persönlichkeit. Du hast Probleme, Gelüste und Schatten und Du schillerst – aber tief in Dir weißt Du: Es gibt nichts was schillert, es gibt keinen Schatten, keine Probleme und keine Lösungen und vor allem: Dich gibt es nicht."

Verstehst Du? Es gibt da keine Wahrheit. Es gibt da auch keine Anthroposophie. Es gibt einfach nur das sich Ergötzen an den Gegensätzlichkeiten. und daran, dass Leute wie Du sich darüber erregen. Alles wird nichtig.

Also denk nicht dran.

Das Leben ist anderswo.

Das Leben ist zwar auch paradox, aber schöpfend anstatt vernichtend.

Es kommt auf das "wie" der Selbst-losigkeit an.

manroe hat gesagt…

Es geht schon, Schwesterherz! Danke der Nachfrage :))

Thomas hat gesagt…

Mal ernsthaft liebe Gronbach-JüngerInnen-Gemeinde.

Stellen Sie sich vor, sie stehen jemandem gegenüber und der sagt Ihnen:

"Ich bin Gott - mein Atem strömt aus deinem Mund. Reich mir Deine Hand und bekenne, dass Du Gott bist. Wir liegen im Frieden. Als Frieden." - und er lächelt.

Empfinden Sie alle das wirklich als eine Wahrheit?

Also ich würde denken: Der hats geschafft. Der ist jenseits von Gut und Böse.
Aber ich würde ihm ganz sicher nicht nachfolgen wollen.

Anonym hat gesagt…

Empfinden Sie dieses Gebet, welches in Waldorfkindergärten täglich von den Kindern gesprochen wird, als Wahrheit...?


"Vom Kopf bis zum Fuß
Bin ich Gottes Bild,
Vom Herzen bis in die Hände
Fühle ich Gottes Hauch.
Spreche ich mit dem Mund,
folge ich Gottes Willen.
Und wenn ich Gott erblicke,
Überall, in Mutter und Vater,
In allen lieben Menschen,
In Tier und Blume,
In Baum und Stein,
Gibt Furcht mir nichts,
Nur Liebe zu allem,
Was um mich ist."

(Rudolf Steiner)

...und wenn JA, welche Unterscheidung gibt es zu dem Inhalt, der hier in diesem obigen Post geschrieben steht?

VonHerzen
Jasna

"Danke" für Jasna hat gesagt…

Thank you...

Der Fotograf hat gesagt…

"Vom Kopf bis zum Fuß
Bin ich Gottes Bild,.."

Gottes Bild - nicht Gott!

Anonym hat gesagt…

Ich BIN, was ich TU!

Und das Gebet sagt weiter:

FÜHL ich...
SPRECHE ich...
FOLGE ich...
ERBLICKE ich...


DANKE ich...

manroe hat gesagt…

Tja Jasna, wenn Du das nicht auseinanderhalten kannst...

Thomas hat gesagt…

@ Jasna

ein anderes Gebet (für Erwachsene, hauptsächlich wohl):

"Vater unser im Himmel, ..."

Vater von UNS (Menschen)
und doch wohl nicht Vater von sich selbst.

Wir sind da Kinder vom Vater.
Nicht Teile vom Vater.

Die Kinder können WERDEN wie der Vater. NEBEN dem Vater.

Aber sie SIND NICHT der Vater.

Thomas hat gesagt…

Gute Nacht Manfred

Herzlichst

Thomas

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Ich bekenne, dass du Gott bist.

JANET hat gesagt…

Hach
Hab noch vergessen zu sagen, an seinem Auto hat er eine Anhängerkupplung. Statt einem Tennisball, steckt da ein roter Teufel .... echt ...

na das hätte ich mir auch denken können..Wenn man zu heisse Füsse hat.. *lach* ist der Auspuff auch entsprechend geschmückt..

gestern hab ich mich noch spontan gefreut, heute klopft schon wieder ständig der Verstand an.. der meine Freude mindert... Sollte ich vielleicht lernen wann der Verstand einzusetzen ist und wann das Herz? Ich bin verwirrt. Im Zweifelsfall gewinnt das Herz.. Würde Gott auch so denken?

Anonym hat gesagt…

Liebe Jasna,

wenn Du solche Kritiker-Sätze hörst, wie oben, ist es Dir nicht auch als wären sie mit der Rechenmaschine geschrieben?

Und sie fallen sogar hinter Vater-Sohn-Heiliger-Geist zurück. Denn das ist ja nichts getrenntes, sondern EINS.

Ich kann mir diesen Wahnsinn hier -dem Du (und andere) widerstehst nur mit dem erklären, was Sebastian über die dritte Adventwoche schreibt: Die Astralleiber drehen völlig durch. Danke, dass Du (und andere) gesund bleibst. Gesund und ruhig und in der Liebe.

Grüße aus der Sonne

manroe hat gesagt…

Oh Gott - kann man das noch sagen?

Nene hat gesagt…

@Manroe

"Ich bin kein Gott, ich bin (werdender) Mensch und daher göttlich."

worin liegt der Unterschied zu Sebastian Aussage??

JANET hat gesagt…

Sie Sonnenwesen, ich empfinde sie gerade als ein Schlag ins Gesicht.. wahrscheinlich ein Sonnenbrand. Ich geh mich mich mal kühlen...meinen überhitzten Astralkörper... puuh!

manroe hat gesagt…

@Nene

...im -lich einerseits und dann im Mensch sein. Und dann gibt es noch "Engel", Elementarwesen etc.

Sebastian hat gesagt, daß ich Gott bin. Ich unterscheide aber immer noch ganz gerne, weil ich weiß, daß ich noch nicht vollkommen bin.

Und was er sagen will, verstehe ich, so meine ich, wohl, aber so hat er es nicht gesagt.

Es fehlt halt was hat gesagt…

@Manfred

Das mit der INSTANT-Erleuchtung ist wie im echten Leben: Probier halt mal Instantsuppe oder Instantkafee. Manche Menschen mögen das halt lieber. Es fehlt halt was. Sieht aber so aus...

JANET hat gesagt…

Ich hab Erfahrung mit Instant Suppe, wirklich wiederlich! Soll ich mal sagen warum? Da steckt nicht ein bischen LEBEN drin.. Alles tod.. wahrscheinlich ist das identisch mit Instant Erleuchtung.. Kurzer Hype und schnell wieder down. Was fehlt? wahrscheinlich LEBEN.. klingt aber wohl auch wieder mathematisch zusammengereimt. Aber nein wie im Kleinen, so im Großen..Wie Innen, so Außen.

Gute Nacht.

Anonym hat gesagt…

Lieber Manroe,

können wir uns in diesem Satz Steiners treffen, der jeden deiner und jeden von Sebastian Sätzen integriert und den Sebastian kurz vor diesem (heftig kritisierten) Text gepostet hat? (was mich wissen lässt, daß er seine Worten in diesem Geist setzte):

„Der Gott war zum Menschen geworden(sic), um den Menschen zum Gott zu erheben (sic).“

Friedliches Fest wünsche ich, Atma Bern

manroe hat gesagt…

Lieber Atma Bern, so sei es, aber zwischen diesen beiden "Polen" liegt Entwickelung, Entfaltung, Werden.

Und, ich mag Sebastian, trotz alledem, auch wenn es mancher vielleicht nicht glaubt. :))

Auch Dir ein friedliches Fest.

Manfred

Anonym hat gesagt…

@Manroe

Dem Frieden traue ich noch nicht ganz:

Du kannst es drehen und wenden wie du willst und Entwickelung treiben soviel du magst. Alles richtig. Doch Tatsache bleibt, dass der erste Teil des Satzes von Steiner in seiner Absolutheit steht.

Der Teil, den SeGro in seinem Text ausformuliert hat. Und wenn das so ist, dann ist alle Aufregung, dass dies keine Anthroposophie sei, völlig umsonst gewesen.

"Der Gott war zum Menschen geworden..."sagt Steiner. Und darum sagt Gronbach: "Bekenne, dass Du Gott bist." Bekenne dich zu diesem Postulat Steiners und nur dann, macht der zweite Satz Steiners Sinn: "Erhebe Dich zu Gott".

Und jetzt gehe ich in die Sauna. Schönes Wochenende wünscht A.B.

Belinda hat gesagt…

Liebe Janet,


…..“Sollte ich vielleicht lernen wann der Verstand einzusetzen ist und wann das Herz?“…

O ja, dass will ich auch lernen.


…“Im Zweifelsfall gewinnt das Herz.. Würde Gott auch so denken?“….

hier ist eine „mögliche“ Antwort…:):):)


„Wenn Kopf und Herz sich widersprach,
tät doch das Herz zuletzt entscheiden.
Der arme Kopf gibt immer nach
weil er der klügere ist von beiden“
.
Paul Heyse


Und noch was.
Danke, danke und noch mal danke für Deinen GÖTTLICHEN Humor.

Obwohl ich die ernsten Kommentare von Thomas, Manfred, MonikaMaria und Co seeeeeehr gerne lese und lerne viel dabei (dafür danke ich auch) aber Dein Humor ist unvergleichlich und oft sehr weise. Ich lache mich immer wieder schlapp…:):):):)

Herzlichst Belinda

manroe hat gesagt…

@A.B. -- welchem Frieden traust Du noch nicht - ganz? Dem des Entwicklungsangebots?

„Der Gott war zum Menschen geworden(sic)"

Der Gott ---------



war zum Menschen geworden. ! ! ! !

--- --- ---

.......um den Menschen


zum Gott zu erheben. ! ! !

Da ist doch "etwas" Höheres am Werke?! Oder nicht?!

Nur Höheres kann etwas zu sich hinauf"ziehen". Gleiches und Gleiches erhöht sich bestenfalls zum Patt. Und "hinaufgezogen" werden soll der Mensch, richtig?

SO! Und wenn da etwas Höheres..., damit es etwas Niedrigeres..., dann ist da zumindest schon einmal ein Unterschied, oder?!

Und dieser Unterschied, das Höhere an diesem Unterschied, oder Unterschiedlichkeit, oder NOCH Andersartigkeit hat ein Vorhaben, eine Mission.

"...um den Menschen zum Gott zu erheben (sic).“

Kann etwas erhoben werden durch eine gleiche "Ebene"?! NEIN!!

Siehst Du, und deshalb ist der Mensch KEIN Gott, sondern wird einer!! Durch Gott. Und ich glaube nicht, dass es auf der Ebene Gottes ein Nicht-"Sinnvolles" gibt. Oder warum dieser ganze Aufwand, wenn der zu befördernde Mensch bereits Gott ist???! Sollte er sich so in sich getäuscht und vertan haben, unser Gott??

Ich hoffe die Sauna war nicht zu heiss...

Gruß
Manfred

Anonym hat gesagt…

Erster Hauptsatz:

"„Der Gott war zum Menschen geworden"

In der Schule nannten wir das "abgeschlossene Vergangenheit"

Solange wir uns zu diesem Mystherium von Golghata nicht vollkommen bekennen, solange wir nicht vollkommen annehmen können, dass der Christus in uns ALLEN auferstanden IST, solange können wir uns nicht zum Vater-Gott kommen.

Denn niemand kommt zum Vater-Gott, der nicht das Bekenntnis zum Ich-Bin-Sohn-Gott abgelegt hat.

Christus in mir - ist eine Tatsache! Und diese TATsache spricht Sebastian Gronbach ständig an. Nicht als Geschichte mit einem Namen, aber als TATsache!

Dazu bedarf es eben KEINER Entwicklung - ausser der Entwicklung, die der Verbrecher am Kreuz neben Christus gemacht hat: Er hat sich zu Christus bekannt. Und - schwuppss, klick, klack - war er beim Vater. Instant Erleuchtung im NT.

Entwicklung KANN ein langer Weg sein, oder ein 100% Bekenntnis.

Anke sagt Danke!

Tichtach hat gesagt…

Man muss nur schnell genug sein, dann kann man es vielleicht noch erleben, die Unruhe in der gleichmäßig verstreichenden Zeit.

manroe hat gesagt…

GA 94 - S. 196

"Das hat er aber erst jetzt verstanden, nachdem ihm klar vor das astrale Auge getreten ist das höhere Selbst. Das stand auf dem astralen Plane vor dem Scclcnaugc des Johannes, und er erkannte: Das bin ich. Ich habe es heute nur auf dem astralen Plane erlebt, es wird aber allmählich herunterrucken, wie es bei dem geschehen ist, dem ich gefolgt bin. - Es ist die tiefe Verwandtschaft des Christus Jesus mit dem Gottmenschen, der in jedem Menschen veranlagt ist. Das ist das tiefe innere Erlebnis des Johannes. Das innere Selbst lebt im Menschen unbewußt, und es wird der Seele erst durch die geschilderten Vorgänge bewußt."

Und weiterhin wären dann demnach alle hier sich zu dem von Sebastian Geschilderten Bekenner(innen) auf der Stufe des Johannes, bzw. NOCH weiter entwickelt als er, weil ja die hier in diesem blog anwesenden "Götter" vorgeben bereits welche zu sein, in obigem Sinne ihr auf dem Astralplane Erblickthabenes IchBin zu sein, was selbst für Johannes erst "allmählich herunterrückt."

Herzlichen Glückwunsch kann ich da nur sagen. Wie kann man sich nur so "vergaffen" in den eigenen Wunsch, der mit Sicherheit nicht selbsterzeugt, sondern ziemlich wahrscheinlich von einem Seelenfänger welchen Planes auch immer in euch hieningelegt wurde.

manroe hat gesagt…

GA 109 S 116

"Und das Osterfest kann uns immer ein Symbolum sein für den Auferstandenen, ein Band, das geschlungen wird von dem Christus am Kreuze zu dem triumphierenden Christus, dem auferstandenen und erhobenen Christus, zu dem, der
alle Menschen mit sich erhebt zur Rechten des Vaters
."

manroe hat gesagt…

GA 124 S 178

"Es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten ... Wenn nun jemand zu der Zeit wird zu euch sagen: Siehe, hier ist Christus! siehe, da ist er!
so glaubet ihnen nicht!» - Neben diese Strömung aber stellt sich eine andere weiter außen hin, welche glauben wird, über die Natur des Christus besser noch unterrichtet zu sein als die rosenkreuzerische abendländische Geisteswissenschaft. Da werden dann allerlei Ideen und Lehren in die Welt hineingebracht werden von Anschauungen, die ganz natürlich auf dem Boden der Nebenströmung des
orientaÜsierenden Buddhismus erwachsen werden."

manroe hat gesagt…

GA 139 S 180

«Wenn alsdann euch jemand sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! siehe, da ist er! so glaubet es nicht. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten sich erheben und werden Zeichen und Wunder geben, um womöglich auch die Auserwahlten irrezuführen.»

Wenn man schon und bereits alles transzendiert hat, auch die Anthroposophie??

JANET hat gesagt…

Liebe Belinda, ich hab deine Antwort schon vor Tagen gelesen.. und sag jetzt mal endlich Danke dafür.

Belinda hat gesagt…

:):):):):):):)

Anonym hat gesagt…

Wie kann denn bitte ein Menssch mit Glauben,denken er sei Gott.Wie kann er sich denn mit seinen täglichen Gebeten an jemanden richten,wenn er selbst es sein soll.Er hat Glaube und Hoffnung,die ihm das Leben doch bitte geben möchte.

Anonym hat gesagt…

Meine liebe Kerstin,Du musst nicht schreiben ,ich bekenne.Sehe Logig,sehe so,wie abertausend es sehen,sehe es bitte so wie Du es verstehen kannst.Hilfe kommt mit Liebe.Und die Liebe bekommst Du täglich von Deinen Kindern.Bitte achte darauf,sie lieben Dich.In Liebe Rosi,bitte genieße Weihnachten und danke Gott,daß Ihr gesund seid.Frohe Weihnacht !

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Liebe Rosi, danke für deine Zeilen hier und anderswo, jetzt erkenne ich dich. Ich danke Gott jeden Tag für mich, durch mich, mit mir, in mir und jeden anderen. Auch dir noch einen gesegneten 2. Weihnachtstag.

ziehen Sie endlich Konsequenzen hat gesagt…

Wer nicht begreift, daß dieses Ich ein zweischneidiges Schwert ist, der wird kaum den ganzen Sinn der Menschheits- und Weltenentwickelung verstehen. Auf der einen Seite ist dieses Ich die Ursache dessen, daß die Menschen in sich selbst sich verhärten, daß sie alles, was ihnen zur Verfügung stehen kann an äußeren Dingen und inneren Gütern, in den Dienst dieses ihres Ichs einbeziehen wollen. Es ist dieses Ich die Ursache, daß sich alle Wünsche des Menschen darauf richten, dieses Ich als solches zu befriedigen. Wie dieses Ich danach strebt, einen Teil des gemeinsamen Erdenbesitzes an sich heranzubringen als sein Eigentum, wie dieses Ich danach strebt, aus seinem Gebiete alle anderen Iche hinwegzutreiben, sie zu bekriegen, zu bekämpfen: das ist die eine Seite des Ichs. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, daß dieses Ich zugleich dasjenige ist, was dem Menschen seine Selbständigkeit, seine innere Freiheit gibt, was den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erhöht. In diesem Ich ist seine Würde begründet. Es ist die Anlage zum Göttlichen im Menschen.

Dieser Ich-Begriff macht vielen Menschen Schwierigkeit. Es ist uns ja klar geworden, daß sich das Ich des Menschen herausentwickelt hat aus einer Gruppenseelenhaftigkeit, aus einer Art umfassenden All-Ichs, aus dem es sich herausdifferenziert hat. Unrichtig wäre es, wenn der Mensch wieder das Verlangen haben würde, mit seinem Ich unterzugehen in irgendein Allbewußtsein, in irgendein Gesamtbewußtsein. Alles, was den Menschen streben läßt, sein Ich zu verlieren, mit ihm aufzugehen in ein Allbewußtsein, ist ein Erzeugnis der Schwäche. Nur der allein versteht das Ich, der da weiß, daß, nachdem er sich dieses Ich errungen hat im Laufe der kosmischen Entwickelung, es nunmehr unverlierbar ist, und der Mensch muß vor allen Dingen nach der starken Kraft streben, wenn er die Weltenmission versteht, dieses Ich immer innerlicher, immer göttlicher zu machen. Die wahren Anthroposophen haben nichts von jener Phrase in sich, die da immer wieder betont das Aufgehen des Ichs in einem All-Ich, das Zusammenschmelzen in irgendeinen Urbrei. Die wahre anthroposophische Weltanschauung kann nur als Endziel die Gemeinschaft der selbständig und frei gewordenen Iche, der individuell gewordenen Iche hinstellen. Das ist ja gerade die Erdenmission, die sich durch die Liebe ausdrückt, daß das Ich dem Ich frei gegenüberstehen lernt. Keine Liebe ist vollkommen, die hervorgeht aus Zwang, aus dem Zusammengekettetsein. Einzig und allein dann, wenn jedes Ich so frei und selbständig ist, daß es auch nicht lieben kann, ist seine Liebe eine völlig freie Gabe. Das ist sozusagen der göttliche Weltenplan, dieses Ich so selbständig zu machen, daß es aus Freiheit selbst, dem Gott die Liebe als ein individuelles Wesen entgegenbringen kann. Es würde heißen, die Menschen an Fäden der Abhängigkeit führen, wenn sie irgendwie zur Liebe, wenn auch nur im entferntesten, gezwungen werden könnten.

Lieber Herr Gronbach, wenn Sie von Ihren Ansichten überzeugt sind, dann sehen Sie bitte ein, dass diese der Anthroposophie zutiefst widersprechen und ziehen Sie endlich Konsequenzen!