Donnerstag, 24. Dezember 2009

Maria sei Dank

Heute Abend musste ich immer wieder an den Satz denken, den man in diesen Tagen hört: „Maria gebar einen Sohn, den sie Jesu nannte.“ Das Wort „GEBAR“ ist ein weiches, ein sanftes und zartes Wort. Überhaupt liegt über jeden Darstellung und Vorstellung der Geburt Jesu – abgesehen von den widrigen Umständen – eher eine liebliche Stimmung. Aber eine Geburt ist nicht lieblich. Eine Geburt ist brutal.

Kurz bevor ich Vater wurde, sagte mir meine damalige Arbeitskollegin und mehrfache Mutter: „Eine Geburt ist eine absolute Viecherei, das ist blutig wie beim Metzger.“

Ich war überrascht, so eine Bemerkung von einer ansonsten vornehmen Frau zu hören, ich fand, das sei eine unpassende Bemerkung. Nach der Geburt meines Sohnes (bei der ich dabei war) wusste ich, dass meine Arbeitskollegin Recht hatte.

Geburt ist Blut, Kampf, Schreien, Schmerzen bis zur Ohnmacht. Geburt ist laut, ein Akt der Gewalt, zerrissene Haut, totale Erschöpfung, erneutes Aufbäumen aus dem absoluten Nullpunkt und Geburt ist erbarmungslos brutal.

Schmerz bis zur Raserei ist da. Aber Stillstand ist nie eine Option. Zurück ist nie eine Option. Nur vorwärts in den Schmerz...mit Schreien und mit aller Kraft!

Wenn wir jetzt die Geburt Jesu feiern, wenn wir hören, dass Maria dieses Kind gebar, wenn wir all diese Liebe, das Licht, den Frieden und den Sanftmut feiern, dann will ich nicht vergessen, wie viel Gewalt, Blut, Schweiss, Schmerz, Kampf und Opfer dafür notwendig waren.

Ja, Geburt hat auch andere, ganz andere Aspekte – aber auch diesen Aspekt (u.a.aus dem Quadrant oben rechts). Und ohne Blut, Schweiss und Tränen, gäbe es jetzt kein Jesuskind und Dich gäbe es vermutlich auch nicht. Wir sind auch Kinder der Gewalt.

Ich glaube nicht richtig an das Wort "sanfte Geburt". Wir verdanken unser Leben Frauen, die durch Gewalt, Schmerz und Blut hindurchgingen. Immer weiter und weiter und weiter...

Wenn ich an Jesus denke, dann muss ich an Maria denken. Wenn ich mich vor dem Frieden und der Liebe verbeuge, dann verbeuge ich mich vor der Gewalt und dem Schmerz.

Ich rede nicht von Metaphysik, nicht vom universellen Christus und nicht von dem was man noch spirituelles sagen kann. Ich rede von einer Frau, die vor 2000 Jahren im Dreck ein Kind zur Welt gebracht hat und davon, dass dies eine absolute Viecherei war und blutig wie beim Metzger....Das gehört für mich zum ganzen Bild dieses Tages.

Ich verneige mich vor Maria. Vor der Mutter Gottes. Vor den Müttern all dieser Gotteskinder, die um uns sind, waren und sein werden. Ich verneige mich vor meiner Mutter. Vor jeder Frau, die weiter geht, als es der Schmerz zulässt.

Maria sei Dank. Maria in jeder Frau.

Ich bringe Worte zur Welt, aber IHR bringt KINDER zur Welt. Und ich frage mich: „Wie habt Ihr das alle geschafft?“

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Kein Mensch der Welt kann mir Glauben machen,es gäbe keinen Gott.
Täglich bestätigen mir Menschen ,ihn zu lieben und ihn zu brauchen.Diese Kraft des Glaubens kann kein lebender Mensch nehmen.Muß er auch nicht,denn ich glaube,wie tausend andere,er hilft mir,wer sonst noch!Wenn der Nachbar von Dir finanziell nicht mit Dir gleichgestellt ist,hasst er Dich.Es ist mir egal,aber versuche doch bitte einmal an Gott zu glauben .

Kerstin Zahariev hat gesagt…

So erlebt es also ein Mann - so erlebt also ein Mann eine Geburt...

Wie hat es denn deine Frau erlebt?

Ich hätte gerne eine vollständige Geburt erlebt, mit Schmerzen, mit großen Schmerzen, von mir aus auch mit grauenvollen Schmerzen - ich durfte es nicht erleben. Kurz vor dem entscheidenen Teil, dem alles erlösenden Teil bekam ich eine sogenannte Sectio cesarea.

Und ehrlich gesagt, war das schlimmer als alle körperlichen Schmerzen der Welt - kurz vor der größten Einweihung im Leben einer Frau, diese eben nicht erleben zu dürfen, das ist grausam, das ist unendlich grausam, weil es lange, lange Zeit keine Erlösung dafür gibt.

Gesegnete Weihnachten, mein Lieber, von einer halben Maria.

Anonym hat gesagt…

Wenn eine Frau ein Kind gebährt,denkt sie nur an die Liebe ihres Mannes.Es ist eins,Liebe und Vereinigung fürs Leben.Ich wurde 2x Mutter und habe jedesmal geweint,nur vor Glück,eins zu sein.

manroe hat gesagt…

Diese Geschichte hier von Sebastian erzählt, zeigt doch sehr schön auf das Betrachten und Erleben von Aussen als auch von Innen. Dass Objektivität subjektiv sein kann oder gar ist und eine vermeintliche Subjektivität durchaus objektiv ist. Um das "auf die Reihe" zu kriegen behelfen wir uns mit dem sogenannten "Standpunkt", der "Perspektive" unseres Wahr-Nehmens und haben gleichzeitig die Frage danach, wo wir(?) dann sind, wenn wir einen "Standpunkt" beziehen. Sind wir ausgeschlossen, draussen vor? Wer von beiden, der/die Andere oder Ich? Gibt es einen solchen "Standpunkt" überhaupt?

Die Geburt mit den Augen eines Mannes von Aussen betrachtet könnte ja auch sagen, und vielleicht stimmt es sogar, dass die Gefühle einer Gebärenden durch ein Hormon "betrogen" werden, um eine Geburt überhaupt ertragen zu können. Oder man sagt, welche Kraft die Liebe hat, obgleich sie in diesem Falle, zumindest auch, durch ein Hormon "ausgeschüttet" wird. Wird ein solches Hormon ausgeschüttet (welch ein Wort), weil wir der Liebe haben??! Oder hatten sie andere Wesen, die eine solche Ausschüttung im menschlichen Leibe veranlagt haben?

Was ist "subjektiv", was ist "objektiv"?

Thomas hat gesagt…

Herr Gronbach,

Sie schreiben:
"Ich verneige mich vor Maria. Vor der Mutter Gottes."

Wie passt das zusammen?
Die Mutter ist doch da, vor dem Kind. Also dann hier: vor Gott.

Jesus ist also Gott?
Vor Gott war Maria?

In dem was Sie geschrieben haben sind Sie ja ganz irdisch geblieben.
Wie erklären Sie das dann - ganz irdisch bleibend (ohne das "einfache" ALLEINS).

Thomas hat gesagt…

Ach ja, noch etwas. Wer ist dann für Sie eigentlich der irdische Vater von Jesus, von Gott?

Josef?

manroe hat gesagt…

Meine Weihenachtsgeschichte.

In der Kultur vor der Zeitenwende wurden Bauwerke errichtet, die wir Pyramiden geheissen haben. Sie waren ganz in Weiss und hatten, oben an der Spitze, eine goldene Kuppel. Der Pharao sass, wenn er mit den Göttern "sprach", oben, in dieser Spitze, umgeben von Gold, dem Symbol für das ICH, das zu jener Zeit sich noch nicht mit userem Körper, unserem Wesen, so verbunden hatte, dass es ein wirklich inneres Wesensglied geworden war.

Um dessentwillen sass der Pharao inmitten des Symbols aus Gold, und bat um die Geburt des ICH im Menschen.

Die Linien einer Pyramide laufen zusammen in einem Punkt. Und denkt man sich die Strahlen über die Pyramide hinaus, dann bilden sie eine auf dem Kopf stehende Pyramide in den Geist hinein. Und in diesem, einem solchen Punkt, dem Mittelpunkt, dort wo sich Materie und Geist begegnen, sass der Pharao und war Meditation, verwirklichte das Einziehen jenes Wesensgliedes für den Menschen, sein ICH.

Die Erschaffung Adams von Michelangelo, da berühren sich bereits im menschlichen Sinne diese Kräfte, wie sie durch den Bau der Pyramiden vorbereitet wurden. Eine geistige Befruchtung.

"In der Zeitenwende trat das Welten-Geistes-Licht
In den irdischen Wesensstrom. Nachtdunkel hatte ausgewaltet, Taghelles Licht erstrahlte in Menschenseelen,
Göttliches Licht,
Christus-Sonne,
Erwärme unsere Herzen,
Erleuchte unsere Häupter,
Dass gut werde, was wir aus Herzen gründen,
Was wir aus Häuptern zielvoll führen wollen."

Die Geburt des Kindes in der Weihenacht ist unser ICH und es lebt durch die kindlichen Kräfte, nur in der Gegenwart, wie in einem zeitfreien "Raum".

Mit dieser Geburt des Kindes im Menschen begann die Geschichte der Freiheit des Menschen, weil ihm für eine solche das innere Licht der Selbsterkenntnis geschenkt wurde. Der Gott hat uns damit sein Vertrauen ausgesprochen mit der Möglichkeit dagegen zu verstossen. Aber, wenn wir unser eingeborens ICH schätzen und nutzen und pflegen und groß ziehen lernen, dann wird er immer bei uns sein, bis aller Tage Ende.

Manfred

BURGHARD hat gesagt…

Heute ist der 3o. Todestag von
Rudi Dutschke. 7.3. 4o - 24.12. 79

Am 11. 4. 68 war es bei Dutschke
so:
Attentat: 3 Schüsse, 2 in den Kopf,
einen in die linke Schulter.

In der linken Brusttasche
seiner Jacke trug er ein Buch.

Das Lebensmotto, dass Dutschke
in sich trug lautete:

„Wissenschaft als Moment der
Selbstbefreiung der Menschen
von unbegriffenen Mächten“
( R. D. )

Das „Taschenbuch“ trug den Titel:

„Die Kernpunkte der sozialen Frage“
( Rudolf Steiner )

Belinda hat gesagt…

Liebe Anonym,


…“Wenn eine Frau ein Kind gebährt, denkt sie nur an die Liebe ihres Mannes“….


Oh Gott, dass kann man doch nicht so allgemein sagen…
Ich habe bei der Geburt meiner ersten Tochter sieben Stunden lang Wehen gehabt und die Schmerzen kann sich niiiiiemand vorstellen, ausser die die es erlebt haben.
Sieben Stunden lang „sterben“. Und obwohl ich unzählige Spritzen bekam linderte es den Schmerz nicht.
Ich habe keine Sekunde an die Liebe meines Mannes denken können (obwohl ich ihn liebte).


…“Es ist eins, Liebe und Vereinigung fürs Leben“…..


Und Vereinigung??? ganz und gar nicht! Wenn überhaupt gedacht, dann habe ich eher an Trennung gedacht (sich endlich von der „Frucht meines Leibes“ zu trennen).

Bei der zweiten Tochter waren es fünf Stunden (fünf Jahre später).


>...“Geburt ist Blut, Kampf, Schreien, Schmerzen bis zur Ohnmacht. Geburt ist laut, ein Akt der Gewalt, zerrissene Haut, totale Erschöpfung, erneutes Aufbäumen aus dem absoluten Nullpunkt und Geburt ist erbarmungslos brutal“…>

Ja Sebastian, genau so habe ich es erlebt!

Ich wünsche ALLEN Frohe Weihnachten und eine gute ICH-Geburt.

Herzlichst Belinda

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Sieben Stunden beim ersten und dann war es vorbei... liebe Belinda, ich beneide dich darum. Wirklich. Nicht nur dich, alle die Frauen, die etwas erleben durften, was mir versagt blieb.

Ich lag fast zwei Tage in den Wehen, wollte unbedingt eine Hausgeburt und bevor es beendet werden konnte, kam ich unters Messer - meines Sohnes und meiner Gesundheit und Leben zuliebe.
Davon habe ich mich bis heute noch nicht ganz erholt.

Dann hatte ich eine zweite Chance, wenigstens dieses Mal eine ganz und gar vollendete Geburt mitzuerleben - und wieder sollte es nicht sein, das zweite Mal unters Messer, nachdem die Herztöne meines Jüngsten bedenklich nach unten gingen.

Vielleicht wäre das alles nicht notwendig gewesen, doch ich stand ganz allein mit allem da. Man ist in einer solchen Situation so sehr auf die Unterstützung der anderen angewiesen... ich hatte sie nicht.
Mein Mann war mit allem überfordert, die Ärzte wollten Feierabend haben, und ich war am Ende meiner Kräfte - sowohl körperlich als auch seelisch.

Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich euch.

Herzlichst
Kerstin Zahariev.

Anak hat gesagt…

eine geburt ist sterben, ist hingabe des eigenen lebens an das des kindes.
ist sterben des egos fuer das leben eines anderen...nichts zaehlt mehr, kein schmerz...kein blut...alles ist unwichtig geworden...nur noch das leben des kindes zaehlt...und dann ist alles wieder vergessen. eine neugeburt. die des kindes und die der mutter. sie wird sich wieder geben und immer wieder: an das stillen, an die versorgung des kindes...unendlich...
die frau...maria...tara...mutter erde...wir stehen an einem anderen punkt als das maennliche geschlecht.
die verehrung der maria war einst ein wichtiger punkt in der religion. die verehrung des weiblichen, der goettin war ein kult und ist uns heute leider verlorengegangen. wir sind im ungleichgewicht des yin und yang.
ein neues gleichgewicht muss wieder erlangt werden um heilung in uns und um uns zu erreichen.
danke dir sebastian fuer diesen beitrag!
namaste und frohes fest!
herzslich
anka

Belinda hat gesagt…

Liebe Kerstin,

ich weiß es nicht wie verschieden die Wehen sein können aber für mich war es schrecklich, sieben Stunden, immer zwei Minuten wehen und eine Minute Pause und die ganze Zeit so…

Leider kann ich mir überhaupt nicht vorstellen dass sich jemand danach sehnen könnte.

Vielleicht liegt es daran dass ich schon immer panische Angst hatte und habe vor körperlichen Schmerzen… Zum Beispiel, wenn mir jemand (vor allem meine Kinder) eine kleine Wunde zeigt geht es mir durch Bein und Mark, wie ein Stromschlag…

Herzlichst Belinda

Belinda hat gesagt…

Lieber Manfred,

…“Aber, wenn wir unser eingeborens ICH schätzen und nutzen und pflegen und groß ziehen lernen, dann wird er immer bei uns sein, bis aller Tage Ende“…

danke für Deine Weihnachtsgeschichte, vor allem der obige Satz hat mich sehr berührt, weil ich letzte Nacht wieder von einen kleinen Kind geträumt habe.
Im Traum waren wir auf der Flucht und ich musste aber auch wollte ES beschützen…
Es war sehr dramatisch, jedenfalls war die letzte Szene des Traumes so dass ich es liebevoll im Arm hielt und das Kind war auch glücklich…

Frohe Weih-Nacht

Herzlichst Belinda

MonikaMaria hat gesagt…

Frohe Weihnachten Sebastian, von ganzem Herzen,
Dir und Deiner Familie!

MonikaMaria hat gesagt…

Frohe Weihnachten lieber Manfred!
Dein Schwesterchen

MonikaMaria hat gesagt…

Alles, alles Liebe Dir, Thomas
und Deiner Familie!

MonikaMaria hat gesagt…

Frohe Weihnachten, liebe Belinda und grüß mir bitte die eine Tochter ganz herzlich.

MonikaMaria hat gesagt…

Hier und Jetzt, Frohe Weihnachten, lieber Burkhard. Alles Liebe Dir und Deiner Familie!

Anonym hat gesagt…

Erstmal allen eine gesegnete Weihnacht!
Mein Erleben von innen fühlte sich ganz anders an. Die Geburt meiner Tochter war erstens recht unblutig und dank meiner Hebamme, die mich das Tönen bei den Wehen intensivst gelehrt hat, konnte ich die Wehen "wegsingen". Ich habe meine Tochter im Sitzen geboren. Nach zwei erfolglosen Einleitungen kam eine Hebamme, die gerade Dienst hatte zu mir. Es sah aus, dass auch ich einem Kaiserschnitt nicht entgehen konnte, da die Herztöne meiner Tochter Sorgen bereiteten. Die Schwester fragte mich, wie es mir ginge und ich habe sofort und voller Vertrauen erzählt, dass ich einen tiefen Abschiedsschmerz gefühlt hatte, der mich zu Tränen gerührt hatte, als das erste Mal die Geburt künstlich herbeigeführt werden sollte. Sie ging weg und kam wieder - mit Pulsatilla. Nach zwei Minuten zersprang die Fruchtblase und ich hatte heftigste Wehen im Zweiminutenabstand. Das tönende "Aaaaahhh..." hat mich wie eine Surferin oben auf der Welle reiten lassen. Habe ich nachgelassen, schlugen die Wellen über mir zusammen, überkam mich der Schmerz. In der ersten Phase hieß es für mich: geschehen lassen, hingeben, dann: mit voller Kraft mittun, Einssein mit meinem Körper. Es war der längste präsente Moment meines Lebens (3 Std. 20 Min.). Für mich gibt es in diesen Stunden so viele Schlüsselmomente, Begegnungen... Mit Schlächterei hat das gar nichts zu tun gehabt. Auch der Mann an meiner Seite hat es nicht so erfahren. Er hat hinter mir gesessen und mir in den Pausen immer wieder Wasser gereicht (ca. 10 Flaschen Wasser waren es insgesamt)...
Bettina

Rudi Dutschke hat gesagt…

Jesus

Was würde sein, wenn es Jesus wirklich gibt
von dem jeder behauptet, dass er ihn liebt
Und er steigt zu uns runter, uns zu befrei´n
was ihm da passierte in unserm Verein
das stell ich mir vor und dann wird mir ganz leer
Kein Mensch erkennt ihn, wenn er unter uns wär´.
Ein silberner Mercedes und ein schwarzer BMW
fahr´n mit blutigen Reifen durch klaren Schnee
Jesus - steig nie herab
du kriegst keine Wohnung
und vom Kuchen nichts ab
Du kriegst keine Arbeit
und du kommst in den Knast
weil du radikal und leise
Widerstand geleistet hast
Denn Jesus war Pole und Jude dazu
Jesus war ein Schwarzer und kam aus Peru
Jesus war Türke und Jesus war rot
Mensch Jesus, bleib oben, sonst schlagen die dich tot!

Bettina Wegner

Kristian hat gesagt…

ShalOmShanti

„Die Rückkehr des Weiblichen Prinzips“
Die stille Sehnsucht der Menschheit

http://integralesforum.org/if-forum/index.php?topic=168.0

(Link im Browser einfügen)

Namaste

Thomas hat gesagt…

Im Krankenhaus

...

Das Kind ist da!

Erleichterung.

Freude, Glück.
Tränen der Freude.
Hände halten.
Blicke.
Lächeln.
Berühren.

Eine glückliche Mutter
im Bette liegend
neben ihr
in ihrem Arm
das Kind.

Ein glücklicher Vater
neben dem Bett.

Blicke.
Schauen.

Beisammensein.

Unglaublich
schön

Das Kind ist da

Alles kann ein Herz ertragen

manroe hat gesagt…

Hat gestern jemand, oder bereits zuvor, Constantine mit Keanu Reeves gesehen? Wie seht ihr es mit der dort gezeigten Macht und Fähigkeit des Menschen? Irgendeine Meinung oder Überzeugung?

Belinda hat gesagt…

Lieber Manfred,

ich habe den Film nicht gesehen aber weil ich neugierig war habe ich mir bei google einige Szenen angeschaut… Phhhuu, das hat mir Angst gemacht.


…“Wie seht ihr es mit der dort gezeigten Macht und Fähigkeit des Menschen? Irgendeine Meinung oder Überzeugung?“….


Ich weiß es nicht ob ein Exorzist einen besessenen Menschen wirklich befreien kann oder ist dass nur in Hollywood möglich aber grundsätzlich denke ich, es sollte niemals ein Mensch über einen anderen Menschen Macht haben und schon gar nicht ausüben können und es recht nicht geistige Macht…
Mach über Dämonen? ja, vielleicht über die eigenen Dämonen…

Ich meine die Menschen sollen Macht und Fähigkeiten haben (sich selbst erarbeiten) aber eher über sich selbst, um aus sich selbst dass zu machen was oder wie sie sein wollen…

Aber ggf. ein Mensch hat so eine Macht einen anderen zu befreien, dann frage ich mich wie ist es dann mit der Freiheit des Befreiten? Besser währe es ihm zu zeigen wie er sich selbst befreien kann (wenn möglich), also Hilfe zur Selbsthilfe, ansonsten bleibt der Befreite ja schwach und kann wieder besetzt werden…
Für mich ist immer eine sehr wichtige Frage (fast in jeder Situation): Was ist mit der Freiheit?
Man kann sogar mit Hilfeleistungen Macht ausüben (und Freiheit untergraben)..........

Mir z. B. wird gar nicht gefallen wenn jemand kommt und sagt „ich mache dich frei“ oder „ich heile dich“… Nein, wenn überhaupt, dann soll er mir zeigen wie ich mich selbst frei machen oder heilen kann. Das ist für mich der wahre Weg aber nur für mich.

Dennoch denke ich dass es viele Menschen gibt die es bevorzugen von anderen befreit, geheilt, gerettet oder was auch immer zu werden oder sie können nicht anders, denn dass selber tun setzt voraus das ich dann muss oder bereit bin die Verantwortung auch selbst zu tragen…

Ich würde sehr gerne auch Deine Meinung dazu hören (lesen), lieber Manfred…;):)

Macht und Fähigkeiten der Menschen ist für mich sehr interessantes Thema.

Herzlichst Belinda

Belinda hat gesagt…

Liebe MonikaMaria,

…..“Frohe Weihnachten, liebe Belinda und grüß mir bitte die eine Tochter ganz herzlich“…...

dankeschööööööööööööön:)! Und Grüße habe ich überbracht…:)

Dir und Deinen Lieben wünsche ich noch ein schönes Fest…

Herzlichst Belinda

PS. Ich habe bei den „egoisten“ ein Bild von mir (unter meinem Kommentar) hineingebracht obwohl ich keinen Blog habe… Schade dass es hier nicht geht, weil ich es schön finde mit einem Gesicht und mit Namen zu kommunizieren (korrespondieren:):))….

manroe hat gesagt…

Liebe Belinda

... das mit den Dämonen, wie in dem Film gezeigt, ist ja eigentlich nicht ein Bereich, der zum "normalen" Erlebens- oder Wahrnehmungsbereich des Menschen gehört, vielleicht sogar gehören sollte. Aber dennoch glaube ich, dass es sie gibt. Und in dem Film hatte der Constantine die Fähigkeit dort hineinzuschauen und damit umgehen zu können. Er hatte also sogenannte "höhere" Fähigkeiten. Und in einem solchen Falle und insbesondere dann, wenn jemandem etwas "zustößt", was im normalen Sinne nicht aus unserem Lebensbereich gehört, würde ich ihm ein Engreifen und Helfen zugestehen wollen. Wenn er es aus der Gesinnung heraus tut, die Freiheit des jeweiligen Menschen nicht zu unterwandern.

Was Du angesprochen hast zählt, so sehe ich das, zur "normalen" Welt des Menschen und da würde ich Dir, in dem, wie Du es darstellst, zustimmen. Beratung, verständige Hilfe in der Form, dass das aktuelle Fähigkeitsniveau eines Jemand nicht in eine Abhänbgigkeit gerät. Da ist Einfühlungsvermögen, Moral und wahres Mitgefühl vonnöten. Alles muss im Bereich einer Verarbeitbarkeit verbleiben, mit einer Spur Zukunftslicht, das keine Abhängigkeit erzeugt. Vielleicht kann man einen "Knaller" zünden, aber dann, kurz darauf, verstehbare Einsicht nachreichen.
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Aber mir ging es auch darum, wie der Constantine mit dem Erzengel Gabriel umgegangen ist und welche Macht in diesem Film - der ja ähnlich wie "Matrix" auch, so denke ich, Kultcharakter hat - dem Menschen zugeschrieben wird. Da wurde es ja so dargestellt, dass der Erzengel zwar grosse Macht besitzt, die potentielle Macht des Menschen allerdings dem wahren Gotte näher zu sein schien als die des Erzengels. Die Frage ist zwar nicht ganz richtig gestellt, weil es so auch gar nicht geht, aber dennoch: Wer ist "göttlicher", der Erzengel oder der Mensch? Oder sollte man es so wie in unserem Berufsleben sehen, dass es alles eine Frage der Aufgabe ist, die man innehat. Wäre demnach dann die entscheidende Frage: welche Aufgabe hat der Mensch? Zum Einen, welche hat er inne, welche vor sich?

Herzlichst, Manfred

lametta hat gesagt…

Sehr heroisch habe ich die drei Geburten meiner Kinder nicht empfunden. Eher so, dass da irre Kraft in mir entfesselt wurde. Da ich Arzthelferin bin, wusste ich, dass meine Hormone das schon hinbekommen werden. Jeder schwer Verletzte bekommt ebenfalls solch einen dämpfenden Cocktail in ihr Gehirn geschickt das ich bei mir selbst in den letzten Monaten der Schwangerschaft sowieso als in Fruchtwasser eingelegt empfunden habe. Die Natur richtet das schon ein...der Rest ist Abwarten und sich in die Situation hineingeben, was auch Unfallopfer und -zeugen zu starken Leistungen befähigt.
Sanfte Geburt, Sebastian, meint sicher nicht den Geburtsvorgang an sich, sondern das Überflüssigsein invasiver Hilfe von außen ;)
Leider ist den Menschen abgewöhnt worden, auf ihren Körper selbst zu lauschen. Schlimm.
Ganz laut muss ich noch zu ihrem Beitrag sagen, dass ich das Heroisieren und vergöttlichen der weiblichen Geburtsfähigkeit als fatal ablehne.
Jeder (wie oben schon erwähnt) Mensch in Extremsituationen re-agiert mit Gegenmaßnahmen, die sein Überleben sichern. Dass machthabende, geschichtsschreibende Männer dies geleugnet haben bzw. noch nicht davon wussten, hat sie dazu verleitet, diese Fähigkeit als unheimlich zu verdammen und zu bekämpfen und, da man nun mal trotzdem gebärende Frauen braucht, in den Himmel zu schieben. Kaum zu übertrumpfen dieses Ideal, das entstanden ist, und der Wunsch dieser ach so angehimmelten Maria das Wasser zu reichen, hat unseren "Fortschritt" eingeleitet, bei dem Bemühen der männlichen Hälfte der Menschheit, sich wenigstens auf dinglicher Ebene zu (er)schöpfen.
Hätte die Praktikabilität des "Weiblichen" einfach so weiter bestehen dürfen...wir wären heute alle - Männer und Frauen - schon viel weiter...

manroe hat gesagt…

@lametta

"Ganz laut muss ich noch zu ihrem Beitrag sagen, dass ich das Heroisieren und vergöttlichen der weiblichen Geburtsfähigkeit als fatal ablehne."

Danke!

Gronbach Phase2 hat gesagt…

Ich stelle mir das so vor: Eines Tages werden die Menschen gefragt werden: "Warum musste es soweit kommen?" - Dann werden die Menschen antworten: "Woher sollten wir das denn alles wissen? Woher sollten wir wissen, dass es Dämonen und Engel wirklich gibt? Woher sollten wir wissen, dass es neben der sichtbaren Welt auch noch eine unsichtbare, geistige Welt gibt? Warum habt ihr uns denn kein Zeichen gesendet?"

manroe hat gesagt…

Danke für den Link - ein wirklich guter Film in meinen Augen!

Belinda hat gesagt…

Lieber Manfred,

…“Was Du angesprochen hast zählt, so sehe ich das, zur "normalen" Welt des Menschen“….

ja, weil ich nur Ausschnitte des Films gesehen habe….

Ich danke Dir für Deine Meinung… Und danke dass Du immer neue Fragen aufwirfst.

Herzlichst Belinda

PS. Woher haben einige von Euch das kleine Herzchen? Und das mit fett, kursiv und blau bekomme ich auch nicht hin…:(:( :)

Belinda hat gesagt…

Liebe lametta,


…..“dass ich das Heroisieren und vergöttlichen der weiblichen Geburtsfähigkeit als fatal ablehne“….

ja, die Geburt unter starken Schmerzen sollte (für die Frau, Eva) Strafe sein, für ihre Versündigung im Paradiese (Bibel)…
Und heute sehnen sich manche Frauen danach… Ich frage mich wie so??? (Noch keine Antwort):(:(

Herzlichst Belinda

lametta hat gesagt…

@manroe: da nich für ;)

@gronbachPhase2: mag den Film auch.
Denke aber nach wie vor, dass Himmel, Hölle und alles dazwischen in uns selbst stattfindet und je wacher der Mensch, desto intensiver setzt er sich mit alledem auch auseinander.
Binsenweise Grüße und noch ein schönes Restweihnachten
lametta

*ist auf dem Sprung zu ihren Schwiegerengeln*

manroe hat gesagt…

PS. Woher haben einige von Euch das kleine Herzchen? Und das mit fett, kursiv und blau bekomme ich auch nicht hin…:(:( :)

Einleiten tust du fett durch ein B in spitzen Klammern, also DIREKT VOR dem, was fett soll und gleich danach abschliessen mit dem gleichen, allerdings VOR dem B dann einen backslash, also "shift7".
Bei kursiv das gleich mit I und kombinieren kannst Du das dann auch noch, also fettes kursiv indem Du das als fett gezeichnete in kursiv einbettest.

Du kannst auch hier im Kommentarfeld direkt in der ersten Zeile NACH dem Eingabefeld lesen: Sie können HTML-Tags verwenden: z. B. ....

Und das Herzchen geht folgendermassen:
♥ :-))

Beginn: Shift6 (also das kaufm. und, dann tippst Du hearts direkt nach shift6 und dann direkt ein Semikolon. SO, jetzt möchte ich das sehen von Dir :))

lametta hat gesagt…

@belinda: pawlowsche Konditionierung vielleicht? Ich dachte als junge Frau lange, dass meine Mens mich schmerzen muss, weil meine Ma jeden Monat die Wände hoch ging vor Schmerz.
Denken half dagegen, bewusst machen ...schlicht: dran arbeiten.

Thanx für deine Zustimmung. Fühl mich oft allen mit diesen Gedanken.
Thanx @S.G., dass es diesen Blog gibt

manroe hat gesagt…

@lametta

"Denke aber nach wie vor, dass Himmel, Hölle und alles dazwischen in uns selbst stattfindet und je wacher der Mensch, desto intensiver setzt er sich mit alledem auch auseinander."

Ich denke wahrnehmen tun wir es in uns selbst bzw. durch "in uns selbst", wo denn sonst. ABER: in uns selbst ist dann für uns ausserhalb von "uns". Allerdings, ich hatte schon mal ein Erlebnis, da hatte ich hier "draussen" mal ein Erlebnis, das mich in die Knie zwang, GANZ real und ich war nicht auf Droge... es "zeigte" sich also hier in dieser Welt für ganz "normale" Sinne. Tja, so war das.

Belinda hat gesagt…

Lieber Manfred,

ich habe es versucht so zu machen wie Du geschrieben hast, auch mit klein b, i, a... Und mit und ohne slash...:(
Aber es erscheint immer wieder dieser Satz:

Ihr Closing tag has no matching opening tag: B-Code kann nicht übernommen werden.


Belinda:(

belindaherz hat gesagt…

1. Herzversuch

Belinda hat gesagt…

Wow!!!

Herz geschafft

♥ -lichst

lametta hat gesagt…

@manfred: eine Erfahrung von "was auch immer es war" hatte ich ebenfalls mehrfach...bei vollem Bewusstsein und völlig entspannt...und trotzdem weiß ich nur von diesen Welten in uns selbst...
räumliche Abgeschiedenheit, Parallelwelten, Himmel oder Hölle...nö!

jetzt aber. Möchte los. War wieder schön hier.

Belinda hat gesagt…

...noch ein Versuch;)

SO, jetzt möchte ich das sehen von Dir :))

♥ -lichst

Belinda hat gesagt…

Und noch ein WOW!!!
Danke lieber Manfred!

Schau mal bitte, kursiv...

und fett - blau...

manroe hat gesagt…

Der slash kommt NUR beim closing, also NACH dem jeweiligen.

‹B›hallo‹⁄B›

manroe hat gesagt…

Na wunderbar!! Das erweitert doch den Ausdruck der Seele erheblich!! :-))

manroe hat gesagt…

α - Ω

Belinda hat gesagt…

Liebe lametta,


Fühl mich oft allein mit diesen Gedanken.

ja, ich auch (denkende Exotin in meiner Umgebung).

♥ -ichst Belinda

Belinda hat gesagt…

Sorry lieber Sebastian, weil ich hier Übungen veranstallte, aber ich bin sooooo begeistert...:):):)

♥ -lichst Belinda

Dein Schokoweihnachtsmann hat gesagt…

Kollege, irgendwie hast Du es nicht begriffen. Zwar hat Geburt auch mit Gewalt (und Schrecken) zu tun, aber im Gegensatz zu unserer Waldundwiesengewalt, die nur zerstört und das Leben verneint, steht diese Gewalt für das Leben schlechthin. Ein größerer Unterschied ist nicht denkbar.

Besinnliche Tage - und denke nächstes Mal ein klein wenig nach, bevor Du wieder zur Feder greifst.

Danke und Grüezi
Dein Schokoweihnachtsmann

Anonym hat gesagt…

...und wie kommste darauf, dass sebastian das verwechseln könnte? Du Projektor.

Jasna Caluk hat gesagt…

Meine beiden Kinder sind auch per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Als das entschieden wurde, habe ich sehr gelitten, war traurig und habe geweint. Ich hätte keine Angst gehabt vor einer normalen Geburt, vielleicht auch, weil ich mir die Schmerzen nicht vorstellen konnte. Aber ich hatte schreckliche Angst vor diesen Kaiserschnitten und vielleicht musste ich sie gerade deshalb erleben. Vielleicht waren dies meine Dämonen, denen ich mich durch die Geburt meiner Kinder stellen mußte.

Ich sehne mich nicht nach Schmerzen, aber sie gehören zur Natur der Dinge, auch zu einer Geburt.

Mein Seelenschmerz und meine Angst bezogen sich allerdings nicht auf die Natur der Dinge, sondern darauf, mich in die Hände der Ärzte zu geben, Ihnen vertrauen zu schenken, dass alles gut gehen wird. Es machte mich traurig, dass ich meine Kinder nicht gleich auf die Brust gelegt bekam und ich hatte Angst, dass man sie im Krankenhaus vielleicht verwechseln könnte. Meine Angst bezog sich auf den Kontrollverlust, den ich bei diesen beiden Kaiserschnittgeburten erlebt habe.

Gott in mir und meiner Natur als Frau und gebährende Mutter wollte ich vertrauen aber ich wollte nicht den anderen Menschen vertrauen, denen ich mich nun aus Liebe zu meinen Kindern hingeben mußte. Das waren meine Höllenqualen und mein Schmerz.

Ich vertraue darauf, dass ich alles ertragen kann, was das Leben für mich bereit hält, aber ich übe das Vertrauen in Gott in Dir.

Sogesehen bin ich auch davon überzeugt, dass Himmel und Hölle in mir sind und nur auf das Außen projizieren sowie zB die Sache mit dem "Vertrauen", auch wenn das Paradox erscheint, denn wie kann ich mir vertrauen wollen, wenn ich anderen nicht vertraue?

Vielleicht war es auch nicht das mangelnde Vertrauen an sich, sondern einfach der Schmerz über missbrauchtes Vertrauen und die Hürde über die neu zu treffende Entscheidung, wieder zu vertrauen und wieder und wieder und immer wieder...

Vielleicht... vielleicht aber auch nicht...

Ich wünschte und wünsche allen noch eine gesegnete Weihnachtszeit.

VonHerzen
Jasna

Anonym hat gesagt…

Ich glaube dass, einerseits sich viele Menschen das wünschen was sie nicht hatten (erlebten) und andererseits verläuft höchstwahrscheinlich jede Geburt anders….

Gruß von Geburtshelferin

Nene hat gesagt…

ja, die Geburt eines Kindes ist blutig
ja, die Geburt eines Kindes tut weh.
ja, die Geburt eines Kindes ist trotzdem Freude, aber vor der Freude steht die Aufgabe jeder Gegenwehr, das Annehmen dessen, was ist, das Gefühl, eine unbestimmte Zeit im Türrahmen festzustecken ohne jegliche Möglichkeit der Kontrolle.
Bis zu den Presswehen ist eine Geburt Ohnmacht.
Dann wird sie Kraft und Macht und im letzten erlösenden Hinausgleiten des kleinen Körpers ist sie Freude und Dankbarkeit.

Ein Mann kann die körperlichen Empfindungen einer Geburt nicht nachvollziehen, aber er kann sie verstehen.

Die Geburt eines Kindes zu erleben ist für Männer und Frauen die beste Übung für die geistige Geburt, die sich in jedem Menschen vollziehen muss und kann.

Belinda hat gesagt…

Liebe Nene,

Ein Mann kann die körperlichen Empfindungen einer Geburt nicht nachvollziehen...

ich habe (durch Gespräche) festgestellt das noch nicht mal Frauen nachvollziehen können, wenn sie auf eine adere Art die Geburt erfahren mussten...

♥ - lichst Bwlinda

Nene hat gesagt…

Liebe Belinda,
da kann ich dir nur zustimmen, eine Geburt muss erlebt sein, um sie nach empfinden zu können, egal ob von Mann oder Frau.
Was wir aber alle nachempfinden können, weil wir es mit auf die Welt bringen ist die andere Seite der geburt, die Seite dessen,was geboren wird.
Da ist diese Enge, diese Angst, dieses dynamische Drängen und gedrängt werden, das millimeterweise fortbewegen, die Atmenot und das Feuer der ersten Atemzüge.
herzlich
nene

Anonym hat gesagt…

Ich erlebe jeden Monat eine Geburt kalter Schweiss, Schwindel, Kreislauf null, Schmerz, alles um mich ist ausgelöscht und völlig egal..Nur ich im Schweiss und Schmerz.. jeden Monat!
Ich hab das satt! aber danach bin ich wie neu geboren.. Ja ich hab richtig Angst vor so einer richtigen Geburt! Kerstin..du hattest mich mal gefragt..ich habe wirklich sehr großen Respekt vor euch.. und vor meiner Mutter und der Mutter meiner Mutter die 9 Kinder zu Welt brachte.. Ich hab mich noch nicht entschieden aber wenn es zu spät ist ist es zu spät...thats my way..

Danke-Schön
Jnaet

Nene hat gesagt…

do it your own way, theres no other way,
und alle unsere Wege führen letztendlich auf DEN Weg früher oder später.
*knuddel*
Nene