Samstag, 5. Dezember 2009

Schenke Deine Stille

Seit ich mich auf die Stille eingelassen habe, geschieht etwas in meiner Biografie. Meine eigene Entwicklung wird einerseits beschleunigt und andererseits ist meine Entwicklung an ihr Ende gekommen – was immer auch der Anfang ist. Stille öffnet das Portal zu dem, was Menschen in verschiedensten Sprachen gebrauchen und das doch immer das Eine meint: Gott. Gott ist zugleich der bewegungslose, ruhende, horizontale Daseinsgrund des Himmels und der Erde und ebenso der dynamische, drängende, vertikale Urtrieb des Lebens. Beides überkreuzt sich. Und da wo Horizontale und Vertikale sich kreuzen, da bin ich Mensch.

Ich mag Shopping, ich mag Geld ausgeben und ich mag Luxus. Ich kann sehr gut auf alle Einschränkungen meiner Lebensqualität verzichten – darum lebe ich auch vegetarisch.
Das Quälen von Tieren ist eine massive Einschränkung meiner Lebensqualität. Meine Lebensqualität endet nicht an meiner äusseren Haut – sie endet im Unendlichen.

Ich mag Shopping - auch weil ich Menschen mag. Geld ausgeben bedeutet, Menschen Geld zu geben. Ich mag auch Weihnachtsmärkte. Ich habe mir abgewöhnt den lauten & grellen Konsum mit negativem Blick zu sehen.
Ich sehe Konsum grundsätzlich positiv. Ich denke zum Beispiel, dass eine Frau niemals genug Schuhe und nie zu viele Kleider haben kann. „Wenn es keinen Konsum gibt, geht gar nichts mehr.“ (Jil Sander).
Ich will, dass Konsum immer besser wird. Ethischer, gesünder, grüner. Darum steh ich auf KarmaKonsum.

Synchron dazu, nehme ich eine Haltung ein, die ihren Schwerpunkt nicht im Lärm, nicht im Konsum und nicht in der Dynamik hat. Meine Heimat ist die Ewigkeit. Dort ist mehr als keine Geräusche. Jenseits der Geräuschlosigkeit ist Stille.

Alles ereignet sich in dieser Stille. Vom ersten Urknall bis zum Weihnachtsmarkt geschah alles in dieser Stille und von dieser Stille bin ich nie getrennt. Sie ist das Herz Gottes. Das Herz Gottes ist so groß, dass alles darin Platz hat. Die Stille ist so still, dass sie alle Geräusche annehmen kann – und doch nie von ihnen verschlungen wird.

Für mich selber begann erst durch das Leben in der Stille das wirkliches Leben.
Wirklich zu leben, das bedeutet für mich nicht, durch die Welt der Erscheinungen hindurch zur Stille zu gelangen, sondern die Welt der Erscheinungen aus der Stille heraus zu erfahren und zu gestalten.

Das Weihnachtswunder besteht darin, dass die Stille selbst erscheint und eine nie dagewesenen Dynamik entfaltet. Stille Nacht. Heilige Nacht.

Friedliche Stille & dynamisches Drängen. Beide Prinzipien sind immer in Dir. Genau jetzt. Schau mal hin: Du kannst Ruhe in Dir spüren. Du kannst Dynamik in Dir fühlen. Im selben Moment. Umarme beides. Umarmen heisst lieben.

Wachstum und Konsum können gut sein. Schlecht ist das Übermaß.

Unsere westliche Welt ist einseitig geworden. Unserer westliche Welt wird vom lauten & grellen & gierigen Wachstumsprinzip beherrscht. Bewusstes & kultiviertes Wachstum ist gesund – unbewusstes & unmäßiges Wachstum ist krank.

Um das Gesunde zu stärken, lade ich Dich und Euch ein. Zu einer öffentlichen Meditation auf einem Weihnachtsmarkt. Meditation auf einem Weihnachtsmarkt stärkt die Kräfte der Stille. In Dir. Im Ort. In der Zeit. In den Menschen, die sich davon berühren lassen. Wir schenken Stille.

Wir zeigen: Alles was wir tun müssen, um unsere Sehnsucht nach Frieden & innerer Ruhe und heiliger Nacht zu stillen, ist einfach.....still sein.

Wir sind nicht gegen Konsum & Wachstum und nicht dagegen, dass Menschen Geld ausgeben und Geld annehmen.

Wir stärken in unserer öffentlichen Meditation nur die andere Seite der Wirklichkeit. Die Seite, die krank geworden und doch die Quelle jeder Gesundheit ist. Wir stärken die Stille. Einfach, in dem wir würdige Repräsentanten dieser Stille sind. In der öffentlichen Meditation.

Unter dem Leitsatz „STILLE NACHT“, treffen wir uns in Gelsenkirchen am Weihnachtsmarkt am Elisabethplatz, zu einer öffentlichen Meditation.

Nenne es Public Silence, nenne es Guerilla Meditation, nenne es ÖKOMED.
Es ist Still-Sein, dort wo es zu laut wird.

Am Samstag den 12. Dezember. In Gelsenkirchen. Am Elisabethplatz. Vor der Bühne. 15.00 Uhr Treffen und Intro. 15.30 Uhr Start zur Stille!

Schenke, was die Sehnsucht stillt.
Schenke Deine Stille.
STILLE
Diese Veranstaltung wird unterstützt von Stiftung Mercator, Ruhr2010, Consol Theater

Kommentare:

Susanne hat gesagt…

Ja, wir Freunde von Mission Wir sollten uns dort treffen.
Und alle, die sich angesprochen fühlen.

Nicht nur dort.

Ich habe irgendwie das immer größer werdende Bedürfnis, den Jahreswechsel zusammen zu erleben.

Jetzt sagt ihr, geht nicht, ist schon verplant.Wo, zu weit weg, wo übernachten.
Die üblichen Umgehungen des Wesentlichen.

Denkt mal drüber nach.

Was hier so passiert.

Ist ja nur so ein Gedanke von mir.



Am 12. in Geslsenkirchen.

Wer schließt sich mir an?

Susanne hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Anak hat gesagt…

ach liebe susanne...bin am 12. leider unterwegs...vielleicht entwickelt sich ja etwas, wo wir uns immer wieder treffen koennen und immer der eine oder andere dort ist...gut ding braucht weil...liebe gruesse
anka

Ihr Schatten hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie sind ja ein richtiges Konsumkind.

"Ich mag Shopping - auch weil ich Menschen mag. Geld ausgeben bedeutet, Menschen Geld zu geben."

Das können Sie auch tun,ohne dass Sie etwas dafür kaufen. Verzichten Sie doch einmal auf Ihre Wünsche und geben Sie den Menschen einfach das Geld so in die Hand. Was meinen Sie, wie die sich freuen. Sie wünschen sich einen Mercedes. Gehen Sie ins Autohaus, geben Sie dem Verkäufer das Geld für das Auto und dann gehen Sie einfach wieder hinaus. Und das alles in aller Stille. Der Verkäufer wird den Mund nicht mehr zu kriegen. Ganz still wird er ihn geöffnet lassen.

"Gott ist zugleich der bewegungslose, ruhende, horizontale Daseinsgrund des Himmels und der Erde und ebenso der dynamische, drängende, vertikale Urtrieb des Lebens. Beides überkreuzt sich. Und da wo Horizontale und Vertikale sich kreuzen, da bin ich Mensch."

Woher wissen Sie das?
Haben Sie Gott gesehen?
Und Horizontale und Vertikale kreuzen sich in der Unendlichkeit zwei Mal.
Sind Sie dann zwei Mal Mensch?

"... da bin ich Mensch" Festgenagelt!?


"Ich mag Shopping, ich mag Geld ausgeben und ich mag Luxus. Ich kann sehr gut auf alle Einschränkungen meiner Lebensqualität verzichten –"

Das erinnert mich an einen Alkoholsüchtigen der behauptet: "Ich kann jederzeit mit dem Trinken aufhören."

TUN SIE ES DOCH! GENAU JETZT UND HIER!
Machen Sie nicht so viele Worte: TUN SIE ES.

"Ich denke zum Beispiel, dass eine Frau niemals genug Schuhe und nie zu viele Kleider haben kann."

Da denken Sie ganz weiblich.
Können Sie auch die wahrhaft männlich die Gedanken eines Mannes denken, dessen Frau gerade zwei Paar Schuhe gekauft hat und gerade nach dem nächsten Paar sucht und die die Schränke zu Hause bereits voll mit Schuhen hat?

"Vom ersten Urknall bis zum Weihnachtsmarkt geschah alles in dieser Stille..."

Woher wissen Sie das?
Waren Sie beim Urknall dabei?
Haben Sie den Knall in der Stille gehört?
Und wann war der zweite Urknall?
Und gibt es noch einen Dritten?

"Wachstum und Konsum können gut sein."

Sagt der Kapitalist so gerne.

BURGHARD hat gesagt…

Im Freilicht knallte van
Gogh sich eine Kugel
zwischen die 4te und 5te Rippe,
mitten in die Weihnachtskrippe.

Seine Lebenstage, sie waren seine
Lebensnächte.

Tage wie Nächte waren ihm so
wie Nachttage. Wienachtstage.
Wir sagen dazu Weihnachtstage.

Vor den Weihnachtstagen kommt der
Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt kommt nicht
von Weihnachtsessen. Es kommt von
Weihnachtsmessen.

Was wird gemessen?
Gemessen wird der Mensch.

Woran wird er gemessen?
An seinen Handlungen.

Wann wird gemessen?
In der Nacht.

Wie wird gemessen?
So, das ersichtlich wird,
ob man mit oder aus etwas
handelt.

Wer mit Kunst handelt,
der ist Kunsthändler.
Wer aus Kunst handelt,
der ist Lebenskünstler.

Die Kunsthändler, sie kauften
zu Lebzeiten van Goghs
ein Bild.

Die heutigen Kunsthändler,
sie verdienen sich dumm und dämlich
an seinen Werken.

Und wer bezahlt?
Die Frage ist verkehrt.
Warum?
Die Bilder, sie sind bereits bezahlt.
Wer hat bezahlt?
Van Gogh hat bezahlt.
Womit?
Mit seinem Leben.

Strategischer Konsum hat gesagt…

Hallo lieber Herr Gronbach,
danke ihnen sehr für ihren großen Einsatz und ihre ungebrochene positive Haltung, die sie nicht verlassen, auch wenn ihnen manche Kleingeister ein Bein zu stellen versuchen. Gut, dass sie Konsum und Geist nicht gegeneinander Ausspielen. Glück auf für ihre Aktion in Gelsenkirchen sendet ihnen Helena.

Stille hat gesagt…

…..Schenke, was die Sehnsucht stillt.
Schenke Deine Stille……


danke Hr. Gronbach, eine schöne Idee.

Eine geistige Freundin

Anonym hat gesagt…

...irgendwie fällt Gronbach nichts Neues mehr ein.
Egal.
Schönen schmerzfreien Tag
und bleibt sauber!

Monikas Schokoladenseite hat gesagt…

es ist gut zu wissen, dass er noch andere spielwiesen gefunden hat, egoshooter wäre auch noch ne möglichkeit.

Spiritueller Aktivist hat gesagt…

An die Motzerfraktion:

Ökomed gibt es jetzt seit 15 Monaten. In 16 Städten (u.a. in Jerusalem gab es ÖKOMEDs gab es bereits Meditationen. Das ist viel, aber noch nicht genug!

Gronbach fällt nix neues mehr ein?
Wann habt ihr denn zum letzten mal etwas zum erste mal gemacht? Etwas neues? Übrigens: Mein Bäcker fällt auch nix neues mehr ein, der backt immer noch Brot. Und mein Blumenverkäufer verkauft immer noch Blumen und dieser olle Mozart hat doch sein ganzes Leben nix anderes gemacht als Musik. Diese Tröte, hätte ja auch mal Maler werden können. Gelle?

Nä, wat habt ihr fürn fiesen Charakter.

Spiritueller Aktivist

Traum hat gesagt…

Ich hatte letzte Nacht einen sehr schönen Traum, den ich mit Euch / Ihnen teilen möchte:

Ich laufe gebückt und voller Freude über einen rutschigen Boden und halte ein kleines Kind, ca. 8 Monate alt, vor mir unter seine Arme, damit es lernen kann zu laufen…
Das Kind ist voller Freude und Euphorie und lacht über jeden Schritt den es auf dem rutschigen Boden (barfuss) machen kann.

Einmal nahm ich es kurz auf den Arm und kuschelte es, dann ließ ich es wieder auf den Boden laufen und halte es unter die Arme, und schau auf die kleinen Füße, und empfinde dabei reine Liebe.

Ich bin (obwohl ich eine Nasennebenhöhlenentzündung habe) mit einem himmlisch schönen Gefühl aufgewacht…

Mein Traum ist für mich „ein Bild“ dafür dass Ich (Ego) das ICH (Licht) solange unterstütze bis es selbstständig „laufen“ kann…, weil das ICH das jüngste Glied (also noch ein Kind) an dem 4-gliedrigen Menschen ist (phys. Leib / Ätherleib / Astralleib / ICH)…

Herzliche Grüße

Belinda

Anonym hat gesagt…

Egal.
Schönen schmerzfreien Tag
und bleibt sauber!



irgendwer benutzte meine Worte..ich wars nicht ich war mal ebend zwangsweise still...hier
Und ürigens bekomme ich langsam eine Ahnung zurück wer ich bin und schon mal war... und weiter sein will.. nämlich ICH und ich bin wie ich bin auch wenn es aussieht als wenn ich ein Abziehbild von irgendwer bin.

Ich geb zu, die öffentliche Meditation ist nichts für mich, ich werde das nie machen und wenn dann NUR für MICH für Etwas das nur im Stillen ohne Worte passiert und trotzdem für alle ist an Orten wo es gerade für mich passt.Ich mag keine öffentlichen Demonstrationen egal was mit Verabredungen und Bramborium..das ist für mich total aufgesetzt..und unecht wirkend. .. Komischerweise regt mich das Thema voll auf. Ich weis nicht warum! Wahrscheinlich liegts an diese Zwangsdemos wie 1. Mai..

Ich wünsche Euch einen fleissigen Oster äh Nikolausi.. Ich hab geshoppt was das Zeug hält.. Mein Weihnachtsmann muss verwöhnt werden und der kleine Nachbarsjunge, der ohne Mama aufwächst auch.

Achsoooo Schuhe putzen nicht vergessen
sonst steckt wahrscheinlich nur ne Rute drin...

OOOOMMMNikolaus

Anonym hat gesagt…

Wir zeigen: Alles was wir tun müssen, um unsere Sehnsucht nach Frieden & innerer Ruhe und heiliger Nacht zu stillen, ist.... unbewusstes & unmäßiges Wachstum, ist krank.

Diese Frage ist ausgelöscht. Es gibt niemanden mehr, der diese Frage stellen könnte. Das Rennen ist beendet.

Es gibt nichts zu zeigen.

Liebesbrief hat gesagt…

Lieber Sebastian! Deine Texte und Dein Leben, kommen mir oft vor als kämen sie aus einem Video von Thomas D....:

Und ich trag mein Herz offen
Damit jeder es sieht
Und kann nur hoffen
Du liest dieses Lied
Wie einen offenen Brief
Das all die anderen verstehen
Wir können in des anderen Augen
Uns selbst sehen.
Thomas D

JANET hat gesagt…

Was für ein Rennen? Das Renntierrennen? Was für eine Frage?
Die Frage nach innerer Ruhe? Wo ist Ruhe? Einfach mal: Kopf zu..Affe tod.

an alle anonyme Komiker..
Schlaft fein! :o)

Ich bin in Gott. Gott ist in mir. hat gesagt…

Nehmen wir uns die Freiheit und machen jeden Tag zu einem Schöpfungsakt - wenn ich mich so umsehe, dann gäbe es da noch einiges zu tun, oder?

Meditation macht, dass dein kreatives Potential explodieren will.

ÖKOMED macht, dass dieses explosive Potential gebündelt wird und unsere Antwort auf Terrorismus ist die öffentliche Explosion der STILLE.
ÖKOMED will sich nicht zurückziehen, nichts suchen, nichts konstruieren.
ÖKOMED zeigt, dass alles, was wir suchen, exakt da ist, wo wir alle sind.
ÖKOMED braucht keine äußere Stille, weil ÖKOMED weiß, dass die Stille immer da ist.

ÖKOMED ist eine Bewegung nach innen, die gleichzeitig eine Bewegung nach außen ist und somit in jeder Hinsicht Grenzen transzendiert.

2. Advent hat gesagt…

Ab heute gilt:

"Halte Maß und erlebe Harmonie.

In der zweiten Adventwoche wirken die Nachtkräfte besonders auf unsere subtilen Vitalkräfte – im anthroposophischen Sprachgebrauch auch als „Ätherleib“ bezeichnet.

Du wirst das in dieser Zeit dadurch bemerken, dass sich beim Sprechen der Zynismus und die scharfer Kritik in Dir aufsteigen. Vielleicht wirst Du den Weihnachtskonsum besonders feurig verurteilen – übe Dich auch in diesem Urteil in Besonnenheit.

Erlebe in jedem verurteilenden Wort auch die andere Seite der Geschichte – das Kind was sich über ein Geschenk freut oder die Verkäufer, denen das Weihnachtsgeschäft ihren Lebensunterhalt sichert.

Halte in allen Wünschen, Gedanken und vor allem Worten das Maß und erlebe, wie sich gesundende Harmonie in Dir ausbreitet."
Von Sebastian Gronbach

Anonym hat gesagt…

Nehmen wir uns die Freiheit und machen jeden Tag zu einem Schöpfungsakt

DAS tue ich... ich mediere schon während des tuen..ich bin sozusagen zweimal da...ruhend und tuend. Ob es richtig ist, was ich tue, sehe ich genauso wie wenn es falsch ist.. Ich urteile aber nicht was andere tuen während des Ruhen in mir. Was ist Ökomed? Ruhend urteilen? siehst ich bin sowas von fehlbar...und urteilend.
Ich bin nur menschlich. Mehr nicht.

Anonym hat gesagt…

ja schöne 2. Adventwoche und Zynismus ganz groß....naja..ich muss noch den Nikolausstrumpf in den Kamin hängen.. klingt doch eigentlich ganz normal..oder ist das auch zynisch, kann ja eigentlich jedes Wort zynisch ausgelegt werden bei den Gedanken schwällen die eiene verfolgen.

Thomas hat gesagt…

Weihnachtsmarkt
stimmung


Weihnachtlich dekorierte Buden, ein altes Karussel, Tannenbäume, Tannenzweige, Tannenduft.

Freunde und Frau, bekannte Gesichter, ein paar freundliche Worte, Freude, Lächeln, warmes Empfinden.

Glühweingeruch,duftende Waffeln, leckere Bratwürste, frisch gebrannte Mandeln, heiße Maronen,

geschnitzte Figuren, wunderschöne selbstegebaute Weihnachtskrippen, Kerzen in den verschiedensten Formen, Größen und Farben und Düften. Kleinigkeiten der verschiedensten Art.

Erinnerungen - schöne

Lärm, kreischende Musiken, Kitsch aller Arten, schreiende weinende Kinder, aneinander vorbei laufende Menschen,
Gleichgültigkeit,
Menschenkälte,
Geschwätz, Betrunkene, volle Mülleimer, Kauf-mich-und mich-Gedanken.

Späte Nacht. Geschlossene Buden, Platz ohne Menschen, Stille, wirklich Stille -
da, eine Amsel sitzt in einem Baum und singt ihr Lied (wirklich von Freitag auf Samstag kurz nach Mitternacht erlebt)

Weihnachten

stille Nacht
heilige Nacht
zur Krippe her kommet

Christus - du bist da

Wilber segnet ÖKOMED hat gesagt…

Sebastian Gronbach:

Meditation sollte so alltäglich werden, wie es das Beten einmal war – aber niemals so absolutistisch, wie es das Beten auch einmal war und manchmal noch heute ist.

Eine heilige Praxis – kein heiliger Krieg. Meditation als Modul der praktizierten Freiheit.

Rudolf Steiner - von dem ich mich auch für ÖKOMED inspiriert fühle - sagt es in fast den gleichen Worten wie Wilber und warnt ebenso vor einer Mystifizierung der Meditation.

Mit Gruß in die USA - hier einmal Steiner in der englischen Übersetzung:

"You should not have any mystical ideas about meditation, nor should you think it is easy. Meditation must be completely clear, in the modern sense. Patience and inner soul energy are needed, and, above all, it depends on an act that no one else can do for you: it requires an inner resolve that you stick to. When you begin to meditate, you are performing the only completely free activity there is in human life.”

Nene hat gesagt…

Wenn mein Leben Meditation wird, mehr und mehr in jedem Moment. Wenn jede Handlung vollkommen im Jetzt, im Gleichgewicht und aus der Stille ist, dann ist ein Bogen von Jesus zum Christus, von Bethlehem bis Golgatha gespannt.
Dann ist Auferstehung ein Erwachen im Licht und ich bin Meditation, ausgerichtet zur Mitte, bin in der Mitte.
Die Mitte ist Gott, ist Ewigkeit, ist unzerstörbares SEIN.
Egal, ob ich sitze, stehe oder gehe mit geschlossenen oder geöffneten Augen, auf öffentlichen Plätzen oder im stillen Kämmerlein.

Wenn das viele Menschen sind, dann wäre es die wahre Explosion der Stille, die einen unvorstellbaren Evolutionssprung auslösen kann.

MonikaMaria hat gesagt…

@Nene
:-)

Thomas hat gesagt…

Nene, Sie sind auf der falschen Spur.

In der Anthroposophie ist Meditation (so sehe ich das persönlich auch) das aktive heranbilden der Erkenntnisorgane mit denen man in der übersinnlichen Welt wahrnehmen kann.

Sie ist anthroposophisch gesehen (und nicht nur da)ein intimes inneres individuelles Erleben. Es findet nur bei dem Meditierenden statt.
Und Meditation ist vollkommen getrennt zu halten vom alltäglichen Erleben.
Um die entsprechenden Wirkungen zu erzielem, muss die Seele dabei in einer völlig anderen Stimmung, Empfindung sein, als im übrigen Tagesleben.
Die Seele muss da hin und her wandern können.
Und es muss vermieden werden, dass etwas von der Meditationsstimmung mit ins alltägliche Leben genommen wird.

Das, was hier als fortschrittlich, modern und zukunftsorientiert angepriesen wird, hat nichts zu tun mit der in der Anthroposophie beschriebenen Meditation.

Und der Hinweis und die Erläuterung der damit verbundenen Gefahren fehlt gänzlich.

Das wurde an anderen Stellen bereits hier geschrieben.
Jedoch einfach ignoriert.
Das ist ja bei Herrn Gronbach Methode.

Nicht dadurch, dass ich "Liebe sitze" gebe ich Menschen Liebe, sondern dadurch, dass ich "Liebe tue".

Nene, auch hier wieder für Sie der Hinweis auf die entsprechende anthroposophische Literatur.

Herr Gronbach verkauft etwas als anthroposophisch, das es aber nicht ist.
Das können Sie nur beurteilen, wenn Sie auch die anthroposophische Sichtweise kennen.
Und die ist anders und umfassender als die Gronbachsche.


Frei lassen wollend und mit herzlichen adventlichen Grüßen

Mein Lehrer hat gesagt…

Die Biene hat nicht den ganzen Evolutionsweg durchgemacht wie wir. Sie ist
in ihren Anfängen nicht mit derselben Evolutionskette verknüpft wie die anderen
Tiere und die Menschen. Das Bewußtsein des Bienenstockes, nicht der einzelnen
Bienen, ist ein ungeheuer hohes. Die Weisheit dieses Bewußtseins wird der Mensch
erst im Venusdasein* erreichen. Dann wird er das Bewußtsein haben, welches notwendig
ist, um aus sich heraus zu bauen mit einem Stoff, den er aus sich heraus erzeugt.
Die Ameisen bauen den Ameisenhaufen aus allem möglichen zusammen,
aber bauen noch keine Zellen. Das Zellenbauen ist auf den höheren Planen etwas
ganz anderes. Man lernt durch das Versetzen des Bewußtseins in den Bienenstock
hinein, durch Annahme des Venusbewußtseins, etwas vorausnehmen von dem, was
bei unserem Venusdasein eintreten wird, das absolute Zurücktreten des Sexuellen.
Was sich tatsächlich vollzieht in der späteren Menschheit, haben wir hier vorgebildet,
und die Arbeit ist das höchste Prinzip.

Anonym hat gesagt…

Nicht dadurch, dass ich "Liebe sitze" gebe ich Menschen Liebe, sondern dadurch, dass ich "Liebe tue".


genauso würde ich das auch sehen aber "sitzen" ist ja auch ein Tu-Wort.

Thomas und warum ist Anthroposophie nur Anthroposophie was im niedergechriebenen Rahmen der Anthroposohpie steht. Warum geht Anthroposophie nicht über das feststehende Wort hinaus...Warum sollte man aus dem fertigen Förmchen nicht noch ein schöneres Förmchen fertigen können...und immer ein noch Schöneres fertigen also aufbauen auf schon Fertigem. mit andere Worten und anderem Lebensgefühl als es vor 100 Jahren gut und recht war..Wir leben jetzt.. Nicht in der Vergangenheit.

Wir gehen jetzt auf den schönen Weihnachtsmarkt in kleinen Darmstadt-Eberstadt.. Klein und schnuckelig... vielleicht stell ich mich mal in die Ecke und meditiere vor mich hin.. Aber irgendwie ist doch der Weihnachtsmarkt Meditation pur.. Ich weis nicht auf welchen Weihnachtsmärkten geht ihr denn? Auf diese Rummeldinger? Da kann ich mir vorstellen, dass da mehr Ruhe angebracht ist.. Aber ich geh da erst gar nicht hin.

Stell dir mal vor, es ist ein Riesen-Rummel zur Weihnachtzeit und keiner geht hin. Gibt es dann überhaupt den Riesenrummel? wird nich gerade das verstärkt auf was ich meine Aufmerksamkeit richte? Doch, oder?

Nik´laus
Janet

Susanne hat gesagt…

Lieber Thomas,

Rudolf Steiner wollte uns frei lassen.

Warum willst du dogmatisieren?

Wie weit bist du deinen Schulungsweg gegangen?

Kann es nicht sein, dass es nach diesem Weg noch einen anderen gibt, welchen Steiner gar nicht beschrieben hat?

Wer sagt, wie Meditation aussehen soll?

Meditationsstimmung kann der Geistesschüler von heute überall haben, immer, das ganze Leben kann Meditation sein.
Wenn er sich in Hingabe übt.

Wenn er stiller Beobachter seiner selbst geworden ist.

Leben besteht aus Veränderung,
lieber Thomas, wir sind heute, hier und jetzt, Steiner wollte transformiert und nicht versteinert werden.

Wo ist dein Gefühl, das sich geschmeidig zwischen die Zeilen der anderen legt?

Ich kann das, was du denkst, gut mitdenken und bin gerade dabei, mich von dem, was du hier mit erhobenem Zeigefinger lehren willst, zu befreien.

Es ist wie ein Befreiungsschlag.

Danke dem, der das hier bewirkt.

Liebe sitzen, ja genau das, ich werde es tun.
Das ist LIEBE TUN

Warum soll Nene Anthro-Literatur lesen?
Ist das ein Befehl?

In ihrem Herzen steht alles geschrieben.

In deinem auch, lieber Thomas.

Sebastian verkauft nichts, was es nicht ist.
Was ist das für eine Beschreibung.
Entstammt sie deinem Gehirn?

Kannst DU denn irgendetwas beurteilen?

Es wird Zeit, über den Tellerrand von Anthroposophie zu blicken.

Das ist wohl das, was du hier nicht verstehst.

Ich beabsichtige keine Polemik, mit deinem Intellekt kannst du nichts bewirken.
Ich bin wohlwollend dir gegenüber.
Du hast viele gute Gedanken.

Wenn das Herz beginnt zu leuchten,
wird das Denken anders.

Wo ist der innerste Raum deines Herzens?
Wohin leuchtet dein Verstand?

Es gibt nicht nur Anthroposophie auf dieser Welt.

Steiner wollte keine Anhänger, die ihm nachbeten.

Was ist richtig und was ist falsch?

Das kannst du sicherlich nicht für andere beurteilen.

In welcher Seelenverfassung sind wir, wenn wir auf dem Weihnachtsmarkt stehen und meditieren?

"Diese Seelenverfassung entwickelt er (der Geistesschüler) als eine zweite Wesenheit in sich; und die gesunde andere Wesenheit läuft in der alten Weise ihren Gang fort. Er weiß beide Wesenheiten in Vollbewusstheit auseinanderzuhalten; er weiß sie in rechter Zeit miteinander in Wechselwirkung zu setzen. ...es kommt auf das Erleben der übersinnlichen Wriklichkeit in Betracht, dass der Mensch sich im Übersinnlichen selbst als ein Übersinnliches weiß." (Rudolf Steiner:Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten)

Einen übersinnlichen
2. Adventsabend
ANNO 2010
wünscht dir, lieber Thomas,

Susanne

Susanne hat gesagt…

Pardon, wir haben ja erst 2009.

JANET hat gesagt…

erst, ist gut... ;o)

Anonym hat gesagt…

Hallo Susanne,
"Pardon wir haben ja erst 2009. "

Noch drei jahre bis 2012!!!

Herzlich
Ulrich

Die Biene Maya hat gesagt…

>>Wir zeigen: Alles was wir tun müssen, um....<<<


Knapp daneben ist auch vorbei, Herr Gronbach!

JANET hat gesagt…

uuaaaah, 2012 was soll denn da deiner Meinung Bedeutendes sein? Schön finde ich, dass ich da noch keine 40 bin... OOOH Gott so alt schon!? ich sprech nur für mich alle die Älter sind, sorry..ihr habts ja auch überlebt... Vielleicht dreht sich die Zeit zurück? oder bleibt stehen.. Ja genau sie bleibt stehen...oder läuft langsamer als jetzt...viiieeel laaaaangsamer.

JANET hat gesagt…

Hallo Biene Maya dich gibts hier auch? Ich habe heute auf den Weihnachtsmarkt lecker Bienenhonig gekauft vom Imker meines Vertrauens und schon wieder Bienenwachsteelichter.. Der Imker hat sich auch tierisch gefreut, dass wir ihm sein Gläser ausgewaschen zurückgegeben haben..

Liebe Biene Maja wie heisst den dein bester Freund noch mal?
Willi? Wie gehts denn deinem Willi?

Anonym hat gesagt…

Solange wir noch etwas "karmakonsum wollen", solange wir noch "synchronstillen wollen", "solange wir noch etwas "zeigen wollen" solange wir noch etwas „wissen wollen“, solange wir noch etwas „begreifen wollen“, solange wir noch „sehen und verstehen“ wollen, solange wir noch etwas "fühlen wollen" solange sind wir noch im Modus der getrennten Persönlichkeit.

Du musst NICHTS "wollen" "fühlen" "denken", alles ist doch schon längst vollkommen, siehst du es nicht?

Naja, war ja zumindest ein netter Versuch mit Deiner Erleuchtung...

Schorschi hat gesagt…

Für mich ist es Tierquälerei, Tiere nicht zu essen. Sie opfern sich dem Menschen in Liebe, so wie wir uns Gott opfern. Da Gott sich in und opfert, sind wir wie Gott und dazu verpflichtet das Opfer der Tiere anzunehmen.

Vegetarier sind für mich Ideologen - gefangen in toten Begriffen.

Denk mal darüber nach...

Anonym hat gesagt…

Halo Ökomedis

unter dem Leitsatz „Die Zeit für die Manifestation der Scheisse ist gekommen“, treffen wir uns in Gelsenkirchen am Weihnachtsmarkt am Elisabethplatz, in einer öffentlichen Toilette.

Vielleicht treffen wir euch ja.

JANET hat gesagt…

na, der Meetpoint öffentliche Toilette ist ja sehr anrüchig...
Seit dem Welttoilettentag häufen sich diese Klothemen.

Ist Euch schon mal zu Hause passiert,dass das Klo (Gästeklo wird nicht benutzt)von innen alles weggebrochen ist.. Ich glaub ja schon fast ich spinne..Der ganze Flur stand unter Wasser.. das war letzten Freitag.. Versicherungstechnisch würde das eine Versicherung glauben? Ich glaub das ja selbst nicht..

Schorchi dein Fleischkonsumargument teile ich auch irgendwie aber diese Massentierhaltung und was alles drumherum passiert, damit das Tier den maximalen Gewinn erzielt, ist die große Schweinerei und tut doch in der Seele weh das leidende Tier zu sehen und da denke ich ist Vegetariersein in dieser Zeit ein Appell und ich empfinde auch gewissen Ekel und ethisches Empfinden dieses Fleisch und die tierischen Produkte nicht zu essen. . . Dafür opfern sich diese Tiere für diese machthungrige und gierige Menschen, denen wir "GUT"menschen entgegensetzen, dass wir dieses Fleisch und diese tierischen Produkte nicht konsumieren... um einen gesunden Ausgleich zwischen Mensch und Tier wieder herzustellen... Ich esse im geringen Maas noch Fleisch Tendenz Null und wenn dann aber Qualität.. Das ist ja auch immer so ein Kampf mit sich und seiner eigenen Gier..
schon mal festgestellt Schorchi?


Also so sehe ich das! Schorchi

Anonym hat gesagt…

Ja, genau, da bin ich auch Deiner Ansicht. ich würde dieses Massenfleisch, wo Tonnenweise Angsthormone von gequälten Wesen drin sind auch nicht essen wollen. Nur von Kuscheltieren.

Aber dann sollte Gronbach aufpassen, dass seine Frau auch nur Schuhe aus Kuscheltierleder shoppen geht, damit das karmische Konto nicht ins Minus rutscht.

Oder eben zum Ausgleich meditieren gehen, damit die Weste schön weiß bleibt.

Also: Immer sauber bleiben bitte...

Ahoi

Schorschi

Nene hat gesagt…

Liebe Susanne,
du schreibst, als würdest du aus meiner Seele sprechen, nur dass ich nicht besonders bewandert darin bin, wie Steiner Meditation versteht, aber ich spüre in dem wenigen, das ich von ihm gelesen habe, genau den Geist, den du auch beschreibst, der die Menschen noch viel viel weiter führen will.
von Herzen
nene

Nene hat gesagt…

@Thomas
du willst mir nicht allen Ernstes erzählen, dass die Antroposophie ein Patent auf wahre Meditation hat.
Steiner würde sich auf deine Blumen drauf setzen.

warum glaubst du um deine Antroposophie so hohe Zäune bauen zu müssen? Was willst du bewahren, das sich nicht ohne dich bewahren könnte. Du brauchst dem Söldner kein Ohr abzuhauen. Der das getan hat, hat später drei Mal verleugnet.

Ich habe deine Philosophie der Freiheit gelesen und darin nicht die Enge gefunden, die du vermittelst. Ich habe darin aber auch nichts wesentliches neues gefunden. Im Gegenteil, es ist alles schon viel weiter gegangen, als Steiner es dort formuliert. Tatsächlich haben sich wohl genügend Menschen gefunden, die gelebt und weiter geführt haben, was noch längst nicht fertig und eine Vorbereitung auf Kommendes war.
Du kannst es wohl nicht merken,weil du deinen Blick nicht von den Buchstaben hebst.

Ich kopiere dir hier noch mal ein Zitat, das ich unter dem Adventstext schon mal geschrieben hatte. Es ist von Steiner:

"Nur das Wissen befriedigt uns, das sich keiner äußeren Norm unterwirft, sondern aus dem Innenleben der Persönlichkeit entspringt. Wir wollen auch kein solches Wissen, das in eingefrorenen Schulregeln sich ein für allemal ausgestaltet hat, und in für alle Zeiten gültigen Kompendien aufbewahrt wird. Wir halten uns jeder berechtigt, von seinen nächsten Erfahrungen, seinen unmittelbaren Erlebnissen auszugehen, und von da aus zur Erkenntnis des ganzen Universums aufzusteigen."

Du müsstest es eigentlich kennen. es ist aus dem Vorwort ich glaube zur ersten Ausgabe der "Philosophie der Freiheit"

Hast du dich je gefragt, was er damit meinte lieber Thomas Zaunbauer?

Nene

Thomas hat gesagt…

Liebe Susanne,

ich bin einmal Ihren doch sehr umfangreichen Kommentar durchgegangen. Ich sehe, dass Sie versuchen mich zu verstehen. Und so versuche auch ich Sie zu verstehen.
Vielleicht können wir uns auf diese Weise annähern.

"Rudolf Steiner wollte uns frei lassen."

Da gehe ich konform mit.
Aber Herr Gronbach will das NICHT.
(Nur, Sie bemerken es nicht)

"Warum willst du dogmatisieren?"

Das will ich überhaupt nicht.
Aber Herr Gronbach tut das und will das. (Nur, Sie bemerken das nicht)


"Wie weit bist du deinen Schulungsweg gegangen?"

So weit ich ihn bisher gehen konnte.

"Kann es nicht sein, dass es nach diesem Weg noch einen anderen gibt, welchen Steiner gar nicht beschrieben hat?"

Ja, den Umschulungsweg von Herrn Gronbach.
(Der führt aber weg von dem Weg und dem Ziel, das der Mensch erreichen kann. Nur, Sie bemerken das nicht)

"Wer sagt, wie Meditation aussehen soll?"

Eingeweihte.
(Herr Gronbach ist das aber nicht. Nur,Sie bemerken es nicht)

"Meditationsstimmung kann der Geistesschüler von heute überall haben, immer, das ganze Leben kann Meditation sein.
Wenn er sich in Hingabe übt."

Ich sehe keinen Sinn darin, mein ganzes Leben in Meditationsstimmung zu verbringen. Zudem halte ich das für unmöglich und eben nicht erstrebenswert.
Und es gehört sicher noch mehr dazu, als Hingabe.

"Wenn er stiller Beobachter seiner selbst geworden ist."

Mein Ziel ist es nicht, mich selbst zu beobachten. Das gehört dem Weg an.
Das Ziel liegt für mich in der Beobachtung von dem, was in der geistigen Welt außerhalb von meinem seelisch-geistigen ist. Geistige Wesen also, geistiges Geschehen.
Ich sehe keinen Sinn, im eigenen seelisch-geistigen stecken zu bleiben, wie Herr Gronbach.
Nur, Sie bemerken das nicht.


"Leben besteht aus Veränderung,
lieber Thomas, wir sind heute, hier und jetzt, Steiner wollte transformiert und nicht versteinert werden."

Er wollte ganz sicher nicht transformiert werden. Bei ihm sehe ich Selbstlosigkeit in höchstem Maße. Ich bezweifle, dass er irgendetwas wirklich wollte. Er wollte "uns frei lassen", wie Sie geschreiben haben. Und das ginge nicht, wenn er etwas gewollt hätte.
Im Gegensatz zu Herrn Gronbach, der keinen Hehl daraus macht, dass er "will". Nur, Sie bemerken das nicht.

"Wo ist dein Gefühl, das sich geschmeidig zwischen die Zeilen der anderen legt?"

Ich möchte meinen Verstand "auf" die Zeilen legen. Und mein Gefühl dabei beobachten. Mein Verstand soll den Inhalt beurteilen, nicht mein Gefühl.
Aber ich würde Ihnen gerne einmal etwas von Novalis vorlesen. Ich bin mir sicher, dass Sie dann dieses geschmeidige Lesen zwischen und über den Zeilen bei mir bemerken würden.


"Ich kann das, was du denkst, gut mitdenken und bin gerade dabei, mich von dem, was du hier mit erhobenem Zeigefinger lehren willst, zu befreien."

Ich habe keinen Zeigefinger erhoben. Und möchte auch nichts lehren. Da haben Sie wohl etwas verkehrtes zwischen den Zeilen gelesen.
Ich meine nicht, dass Sie mein Geschriebenes richtig verstehen und daher meine ich auch dass Sie meine Gedanken nicht mitdenken können. Ich halte Sie für sehr gefühlsbetont und daher auch in gewisser Weise befangen und voreingenommen.

"Es ist wie ein Befreiungsschlag."

Befreit von was?

"Danke dem, der das hier bewirkt."

Dazu sehe ich keine Veranlasssung.

"Liebe sitzen, ja genau das, ich werde es tun.
Das ist LIEBE TUN"

Liebe ist für mich etwas anderes als dieses Ökomed.
Ihre guten und liebevollen Gedanken möchte ich jedoch in keinster Weise bezweifeln.

"Warum soll Nene Anthro-Literatur lesen?
Ist das ein Befehl?"

Ich sagte nicht soll. Und befehlen tat ich auch nicht.
Bleiben Sie mit Ihren Gedanken doch einmal auf den Zeilen. Und beobachten Sie dabei einmal Ihre Gefühle. Das ist nur ein Hinweis, ein Vorschlag, genau so wie bei Nene.

Teil I

Thomas hat gesagt…

"In ihrem Herzen steht alles geschrieben.

In deinem auch, lieber Thomas."

Na ja! Trotzdem brauche ich dazu mein Denken, um dort lesen und das Gelesene verstehen zu können. Das Herz allein sagt mir nichts.

"Sebastian verkauft nichts, was es nicht ist."

Da lässt sich leicht das Gegenteil beweisen. Es ist so einfach. Aber Sie wollen das nicht hören. Wiederum: benutzen Sie Ihr Denken. Lassen Sie Ihre Gefühle für Herrn Gronbach mal ausgeschaltet. Erarbeiten Sie sich die Inhalte der Anthroposophie und vergleichen Sie dann. Herr Gronbach verkauft etwas für Anthroposophie, das keine Anthroposophie ist. Und Ihr Argument der "Versteinerung" halte ich hier nicht für angebracht.

"Was ist das für eine Beschreibung.
Entstammt sie deinem Gehirn?"

Kommt Ihr Denken von Ihrem Gehirn?
Meines kommt nicht von meinem Gehirn.

"Kannst DU denn irgendetwas beurteilen?"

Aber ganz sicher kann ich das. Sie nicht?

"Es wird Zeit, über den Tellerrand von Anthroposophie zu blicken."

Wenn man lange genug aus dem Teller gegessen hat, dann kann man auch über den Tellerrand schauen und zumindest beurteilen, ob etwas Anthroposophie ist oder nicht. Und nur dann, wenn sie in einem drin ist, kann man sie auch in sich lebendig machen.
Und das ist bei Herrn Gronbach nicht der Fall. Nur, Sie bemerken es nicht.

"Das ist wohl das, was du hier nicht verstehst."

Ich denke, dass ich gerade das verstehe. Aber Sie scheinen es nicht zu verstehen, dass Sie es nicht verstehen.

"Ich beabsichtige keine Polemik, mit deinem Intellekt kannst du nichts bewirken.
Ich bin wohlwollend dir gegenüber.
Du hast viele gute Gedanken."

Ich versuche dahin zu kommen, nichts bewirken zu wollen. Die eigene Freiheit und die des anderen sind mir wichtig.

"Wenn das Herz beginnt zu leuchten,
wird das Denken anders."

Ich Gedanke ist: Wenn Gedanken beginnen in Klarheit zu leuchten, dann wird das Herz geöffnet.
Das heißt aber nicht, dass Ihr Gedanke nicht richtig ist.
Ich denke, da spielt das Individuelle eine Rolle.

"Wo ist der innerste Raum deines Herzens?
Wohin leuchtet dein Verstand?"

Mein Verstand beleuchtet alles, was ich wahrnehme. Nur dadurch wird mir die Welt der Sinne verständlch.
Der innerste Raum meines Herzens liegt im Geistigen.

Teil III

Thomas hat gesagt…

"Es gibt nicht nur Anthroposophie auf dieser Welt."

Aber nichts, das die geistige Welt und den Zusammenhang der Welten umfassender und klarer beschreibt.
Und nicht nur das.
Sie habe ich als MEINEN Weg erkannt. Und als den Weg, der die Menschen weiter führen kann.

"Steiner wollte keine Anhänger, die ihm nachbeten."

das sehe ich auch so.

"Was ist richtig und was ist falsch?"

Das kannst du sicherlich nicht für andere beurteilen."

Das kann man jeweils mit seinem Verstand beurteilen. Und wenn ich genug über den anderen weiß, kann ich das auch so für den anderen beurteilen.
Natürlich nicht absolut und alles umfassend, festsetzend oder gar bestimmend.

"In welcher Seelenverfassung sind wir, wenn wir auf dem Weihnachtsmarkt stehen und meditieren?"

Eben in meditierender Seelenverfassung, wenn Sie denn meditieren.

"Diese Seelenverfassung entwickelt er (der Geistesschüler) als eine zweite Wesenheit in sich; und die gesunde andere Wesenheit läuft in der alten Weise ihren Gang fort. Er weiß beide Wesenheiten in Vollbewusstheit auseinanderzuhalten; er weiß sie in rechter Zeit miteinander in Wechselwirkung zu setzen. ...es kommt auf das Erleben der übersinnlichen Wriklichkeit in Betracht, dass der Mensch sich im Übersinnlichen selbst als ein Übersinnliches weiß." (Rudolf Steiner:Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten)

Genau so habe ich es oben beschreiben.
"... dass der Mensch sich im Übersinnlichen selbst als ein Übersinnliches weiß."
Herr Gronbach ist von dem genauen Gegenteil überzeugt. Der einzelne Mensch bleibt als Individuum nach seiner Vorstellung nicht bestehen. Er löst sich auf. Er wird auch nicht zu einem Glied dieses ALLEINS, sondern er löst sich wirklich auf. Übrig bleibt nur das ALLEINS.
So schreibt er es. Nur, Sie bemerken es nicht.
Versuchen Sie einmal, Ihre Gefühle gegenüber Herrn Gronbach zu unterdrücken und versuchen Sie einmal ohen diese Gefühle im Hintergrund zu denken. Es ist bestimmt nicht einfach. Aber es funktioniert.

Von Herzen und mit dem Herzen

Thomas

Teil III

Thomas hat gesagt…

"Es gibt nicht nur Anthroposophie auf dieser Welt."

Aber nichts, das die geistige Welt und den Zusammenhang der Welten umfassender und klarer beschreibt.
Und nicht nur das.
Sie habe ich als MEINEN Weg erkannt. Und als den Weg, der die Menschen weiter führen kann.

"Steiner wollte keine Anhänger, die ihm nachbeten."

das sehe ich auch so.

"Was ist richtig und was ist falsch?"

Das kannst du sicherlich nicht für andere beurteilen."

Das kann man jeweils mit seinem Verstand beurteilen. Und wenn ich genug über den anderen weiß, kann ich das auch so für den anderen beurteilen.
Natürlich nicht absolut und alles umfassend, festsetzend oder gar bestimmend.

"In welcher Seelenverfassung sind wir, wenn wir auf dem Weihnachtsmarkt stehen und meditieren?"

Eben in meditierender Seelenverfassung, wenn Sie denn meditieren.

"Diese Seelenverfassung entwickelt er (der Geistesschüler) als eine zweite Wesenheit in sich; und die gesunde andere Wesenheit läuft in der alten Weise ihren Gang fort. Er weiß beide Wesenheiten in Vollbewusstheit auseinanderzuhalten; er weiß sie in rechter Zeit miteinander in Wechselwirkung zu setzen. ...es kommt auf das Erleben der übersinnlichen Wriklichkeit in Betracht, dass der Mensch sich im Übersinnlichen selbst als ein Übersinnliches weiß." (Rudolf Steiner:Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten)

Genau so habe ich es oben beschreiben.
"... dass der Mensch sich im Übersinnlichen selbst als ein Übersinnliches weiß."
Herr Gronbach ist von dem genauen Gegenteil überzeugt. Der einzelne Mensch bleibt als Individuum nach seiner Vorstellung nicht bestehen. Er löst sich auf. Er wird auch nicht zu einem Glied dieses ALLEINS, sondern er löst sich wirklich auf. Übrig bleibt nur das ALLEINS.
So schreibt er es. Nur, Sie bemerken es nicht.
Versuchen Sie einmal, Ihre Gefühle gegenüber Herrn Gronbach zu unterdrücken und versuchen Sie einmal ohen diese Gefühle im Hintergrund zu denken. Es ist bestimmt nicht einfach. Aber es funktioniert.

Von Herzen und mit dem Herzen

Thomas


Teil III

Thomas hat gesagt…

Teil III hab ich versehentlich zwei Mal reinkopiert. Löschen kann ich es leider nicht.
Vielleicht können Sie es löschen Herr Gronbach.
Vielen Dank!

Susanne hat gesagt…

Lieber Thomas,

es gefällt mir, wie und dass Sie (Sie mögen ja anscheinend kein Du) so ausführlich auf meine Gedanken eingehen. Vielen Dank.

Einen weiterhin schönen Abend
und eine gute Nacht

wünscht Ihnen

ebenso von und mit dem Herzen

Susanne

Verena hat gesagt…

Thomas und die anderen:

Wie ist das mit Wahrheit, Steiner und Gronbach und uns?

Es gibt nur eine Wahrheit, die überall aufschimmern kann, bei jedem von uns - da sind wir uns einig. Darum sind wir alle am ringen, hoffe ich - auch Steiner.

Der Gronbach aber nicht, denn er hat die Dualität "überwunden". Aus seiner postmodern kaschierten A-Perspektive sieht er auch Aspekte der Wahrheit. Und glaubt sich am Ziel.

Er meint bei einer Überperspektive angelangt zu sein, die über Anthroposophie hinausgeht, weil er "Spirit" erlebt. Auch ein LSD-Trip vermittelt "Spirit" und Überperspektive.

Es geht nicht um Dogmatismus, oder den Entwicklungsstand auf dem Erkenntnisweg. Ich glaube jeder gesunde Mensch kann leicht erkennen, dass das, was mit der Anthroposophie gegeben wurde so zukünftig ist, dass es überhaupt nicht transzendiert werden kann und muss.

Es verhält sich mit Ihr wie mit der Christustat. Wer sie als Geschichtliche Phänomen versteht und zu den Akten legt, Teile verwirft und andere Teile anerkennt (Frankfurter Info3-Erklärung), geht mit rein materialistischem Denken vor, erkennt nicht ihre wesenhafte lebendige Realität.

Anthroposophie könnte belebt werden, sich entwickeln und erweitern und ergänzt werden und so aus der Zukunft heraus mehr und mehr verwirklicht werden.

Dazu leistet Herr Gronbach herzlich wenig Beitrag, da er die schmutzige Arbeit an der Erde ablehnt und sich lieber an "Spirit" durch Meditationskonsum berauscht.

Er ist auf einem Trip.

Ganz einfach.

Nichts weiter.

JANET hat gesagt…

SCHORCHI jaaa du hast vollkommen RECHT... Den Gedanken habe ich auch schon gehabt..Die Lederjacke und die Lederschuhe.. und die Klamotten, die in China Thailand und sonstwo genäht werden..und die Baumwolle der gute Rohstoff von so manchen Pulli ist auch nicht immer astrein, AAAAH jaaa alles total Mist.. Und nun? Leider ist das das gleiche Dilemma wie mit dem Fleisch. Es gibt ja aber auch Ökomode...na soweit bin ich noch nicht ganz..

Anonym hat gesagt…

>>>Rudolf Steiner wollte uns frei lassen.<<<

Wo erlebst Du denn Freiheit? Wirkliche, radikale Freiheit!

Beim Meditieren in der Fußgängerzone?
Beim Einkaufen?
Beim Genießen? Beim Sex?
Beim Verzichten?
Wenn Du Dich scheiße fühlst?
Wenn Du Dich erwacht fühlst?
Beim Männerkongeß in Hannover?
Beim Blick auf Dein Steinerfoto auf dem Schreibtisch?

Sei mal bitte ehrlich!

Susanne hat gesagt…

Ich denke, es gibt nur einen Weg in Richtung Freiheit:

Das tägliche Erringen von Erkenntnissen.

Wirkliche Erkenntnisse.

Da ist die Anthroposophie wohl tatsächlich das beste Rüstzeug, was es hier auf der Erde gibt.

Das Buch "Missionen" hat eine tolle Schwingung, es bringt mich aber auf meinem individuellen Entwicklungsweg nicht weiter.

Wären wir jetzt schon alle eins, warum erscheinen wir denn hier als einzelne Individualitäten, und warum inkarnieren wir uns alle wieder?

Es ist noch nicht soweit.

Wir sollten uns nicht erleuchteter machen als wir sind.

manroe hat gesagt…

Wirkliche Freiheit erlebt man nur im DENKEN, wenn man es nicht mit dem denken verwechselt.

Das DENKEN ist der Repräsentant der Freiheit und es ermöglicht das Erringen der Wahrheit.

Nur im reinen DENKEN bin ich wirklich frei -- welch ein Segen, dass es die Anthroposophie gibt. Ich verneige mich vor ihr und seinem Schöpfer.

Manfred

JANET hat gesagt…

OOOOMMMMMMMMMMMMMMMMMMM

radikale Freiheit? ist das was man TUN muss, weil es JETZT und Hier vor einem steht, man es mitunter auch total Scheisse finden kann aber sich nicht betroffen fühlt..
wenn man die Wahl hat und das Denkvermögen, ergreift man die Initiative zum Besten.. so das es ein gutes Ende nimmt...RADIKALE FREIHEIT erlebe ich in Stückchen..in dem winzigen Moment der Entscheidung..Wieviele Male am Tag entscheidet man sich? Wieviel Male am Tag sind schon Entscheidungen für dich getroffen worden.. WO fühle ich mich radikal frei?

OOOOMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM

Blog Selbsterkenntnis und Befreiung hat gesagt…

eine schöner Blog von Conny, es lohnt sich mal reinzulesen..

letzter Beitrag, es geht um die Leere und das Füllen der Leere.

OOOOMMMMMM
JANET :o)

MonikaMaria hat gesagt…

Danke Janet

manroe hat gesagt…

Janet

Fühlen fühlen -- WO fühle ich mich radikal frei?

Im DENKEN IST man frei! Und das kann man dann auch erleben, als TATBESTAND, als ZUSTAND, NUR Denken. Alles andere kommt erst dann, danach.

JANET hat gesagt…

Manfred, hau mich nicht.. ;O)

manroe hat gesagt…

Oh Gott, hab ich da was übersehen??
... aber manchmal muss ich etwas genauer sein, obgleich Du doch auch nicht gerade zimperlich bist? :))

JANET hat gesagt…

Lieber Manfred..Was ich austeile kann ich auch einstecken.. Hau drauf! ;o) ich halte dir auch noch die andere Seite hin..

manroe hat gesagt…

Gute Haltung, das wird Dir sich "auszahlen", aber momentan gibts da gar nichts, mag allerdings sein, dass ich da mal drauf zurückkommen werde. :)

In diesem Sinne

Verena hat gesagt…

Genau, die Mitte:

Freiheit im Denken wäre wesenhaftes Denken, was offenbar selbst unter Anthros noch nicht sehr verbreitet ist.

Frieheit im Willen ist die Handeln im Ein-Klang mit dem kosmischen Willen, Arbeit als freudiges Spiel gedacht. (Die Dame von der Postagentur meinte heute, dass ihre Arbeit ihr Freude macht, ohne dass ich sie danach gefragt hätte...)

Beides geht ab durch die Mitte wo Freiheit im Fühlen durch Mitleid geht.

So kann das kleine Ego überwunden - oder besser - erweitert werden.

Meditation kann das unterstützen, kann es aber auch massiv untergraben. Ich meine, Steiner hätte heute nicht dazu geraten.


PS.:

Ich find Shopping total anstrengend und nervenaufreibend und bin froh, wenn ich drum rum komme. Luxus ist für mich "Zeit" zu haben.

Die Zeit hat gesagt…

Luxus ist für mich, die Zeit als meinen Verbündeten zu erschaffen.

Jasna

JANET hat gesagt…

Luxus ist für mich "Zeit" zu haben.


W O F Ü R

willst Du Zeit haben?

JANET hat gesagt…

grüß dich lieb(e) Jasna.. Die Zeit als Verbündete. :o)

Thomas hat gesagt…

Hallo Nene,

"du willst mir nicht allen Ernstes erzählen, dass die Anthroposophie ein Patent auf wahre Meditation hat."

Nein, will ich nicht.

"Steiner würde sich auf deine Blumen drauf setzen."

Deshalb würde ich ihm auch gar keine schenken.

"warum glaubst du um deine Antroposophie so hohe Zäune bauen zu müssen?"

Ich baue keine Zäune darum. Ganz sicher nicht.
Ich denke, dass es wohl Ihre eigenen Zäune sind die Sie da sehen.
Sie meinen nur, es wären von mir errichtete Zäune.

(Dazu ist mir ein Witz eingefallen: Läuft ein Betrunkener nachts um eine Litfaßsäule herum. Immer wieder. Nach einer Weile bleibt er plötzlich stehen, weint heftig, trommelt gegen die Säule und schreit: Hilfe! Man hat mich eingemauert!)

"Was willst du bewahren, das sich nicht ohne dich bewahren könnte."

Mein "Ich".

"Du brauchst dem Söldner kein Ohr abzuhauen. Der das getan hat, hat später drei Mal verleugnet."

Und was ist dann aus ihm geworden?

So weit erst mal.
Zu "meiner" "Philosophie der Freiheit" wird noch etwas kommen.

Herzlichst

Thomas

Belinda hat gesagt…

Liebe ALLE,

ich lese gerne die Beiträge und die Kommentare (soweit ich Zeit habe) hier und ich bin immer wieder erstaunt dass man die Anthroposophie transzendieren will (man hält sie ja wohl schon für veraltert oder überholt…

Soweit ich weiß (ich kenn leider die Quelle nicht mehr feststellen) soll die Anthroposophie zwei bis drei TAUSEND Jahren auf der Erde wirken, dann frage ich mich wie so soll sie schon nach 100 Jahren als überholt gelten…

Wie kommen mancher Menschen dazu so zu denken? Hat es mit der heutigen, schnelllebigen Zeit zu tun?
Alles ist ganz schnell alt und überholt?

Und warum will man die Anthroposophie transzendieren???
Sie kommt ja aus der Transzendenz!
Wie so soll sie wieder zurück „gezwungen“ werden?

Nene schreibt:
…………“aber ich spüre in dem wenigen, das ich von ihm gelesen habe, genau den Geist, den du auch beschreibst, der die Menschen noch viel viel weiter führen will“………..


Ja, genau, liebe Nene! Die Anthroposophie soll die Menschheit in die Zukunft führen…


Thomas schreibt:
…………..“Das Ziel liegt für mich in der Beobachtung von dem, was in der geistigen Welt außerhalb von meinem seelisch-geistigen ist. Geistige Wesen also, geistiges Geschehen“………….


Ja, lieber Thomas, das würde ich auch sehr, sehr gerne eines Tages sehen wollen und können.


Verena schreibt:
„…………..Es geht nicht um Dogmatismus, oder den Entwicklungsstand auf dem Erkenntnisweg. Ich glaube jeder gesunde Mensch kann leicht erkennen, dass das, was mit der Anthroposophie gegeben wurde so zukünftig ist, dass es überhaupt nicht transzendiert werden kann und muss“…………...

Ja, mir aus der Seele geschrieben. Danke.


Jemand schrieb: ………“Es gibt nicht nur Anthroposophie auf dieser Welt“………….

Nein, nur die meisten anderen Wege sind 1. aus den „richtig“ alten Zeiten hervorgeholt worden und 2. nicht unbedingt immer für einen europäischen Menschen geeignet.
Ich habe schon einige Wege ausprobiert…

Dennoch denke ich dass manche Menschen noch die alten Wege (Heilmethoden, Erleuchtungstechniken, etc.) brauchen.
Das ist dann auch in Ordnung aber dann ist das keine Anthroposophie.

Genauso wie wenn man Christusweg geht und behauptet ein Moslem zu sein.
Das ist dann auch nicht richtig…

Ich habe zum Beispiel noch nie die Mysteriendramen gesehen und ich würde es sehr gerne sehen und zwar in Original und nicht irgendeine „neue“ vermischte oder „zeitgemäße“ Fassung…
Deswegen bin ich sehr dankbar dass die AAG und andere versuchen die Anthroposophie (den Grundboden der geistigen Entwicklung) so original wie möglich, auch für die künftigen Generationen, zu bewahren…
Und Nachhaltigkeit bedeutet für mich auf gar keinen Fall „Versteinerung“…

Jeder kann (und soll), wenn er will, auf dem „Boden“ der Anthroposophie sein eigenes individuelles geistiges Sein aufbauen, aber wenn man den Boden manipuliert, transzendiert, integriert, etc., dann gibt es wahrscheinlich allerlei seltsame, geistige „Früchte“…


Ich vergleiche es immer mit dem biologisch-dynamischen und dem Konventionellem Anbau…
Bei dem ersteren (Nachhaltigkeit) gibt es gesunde und schmackhafte Früchte, Getreide… und bei dem letzterem, wo man mit viel Chemie den Boden bearbeitet, gibt es mehr, schneller, größere… Früchte aber der Geschmack leidet darunter und ob es den Menschen auf die Dauer gesehen bekommt…? Hmmm…
Und was geschieht mit dem chemisch verseuchtem Boden…????

Herzliche Grüße

Belinda

PS. Ich glaube doch das mein Ätherleib etwas bedrängt wird (ernst gemeint)…

Verena hat gesagt…

Ja, Herr Gronbach Sie sind schon ein Phänomen, eben wirklich ein Konsumkind. Nicht nur im Materiellen, sondern auch im
Spirituellen. Sie picken sich hier ein Körnchen Spirit und da eines, und weil es so viel Spirit gibt in allem, besonders in dem, was Sie für Anthroposophie halten, und in Ihnen selbst, brennen Sie vor Begeisterung über diesen Glanz, den Sie überall suchen und auch finden.

Schatten gibt es da nicht mehr (nur noch einpaar Arme), aber das was den Schatten siht ist ja kein Schatten zum Glück, er leuchtet und alles soll mit ihm leuchten. Mehr nicht. Alles easy soweit.

Ein Mensch zwischen Spiritualismus und Materialismus eingeklemmt.

Christus, der Erlöser, ist vor ein paar Jahren in den Wesen-Zoo verbannt worden. Und mit ihm konsequenter Weise auch alles wesenhafte Denken der Anthroposophie, das nun als verstaubter Dogmatismus abgestempelt wird.

Allerdings übersieht er, dass es Anthroposophie ohne wesensgemäßes Denken überhaupt nicht gibt.
Aber er ist ja in guter "Gesellschaft". Wer im Goetheanum kann schon wesenhaft denken, wie der Namensgeber Goethe es einst erstrebte? Wer von den tausenden Waldorflehrern an hunderten Schulen? Vielleicht können es gerade noch die Künstler? Die Bauern? Von den Wissenschaftlern ganz zu schweigen...

Wenn man liest, was für Dozenten allerdings bei Alanus und Co auftreten, ist diese Hoffnung auch am sinken.

Warum begreift niemand, dass das Denken von Lebendigem das radikalste und freieste ist, was man tun kann???

Halloo, Herr Gronbach, bitte mal aufwachen, jetzt! Angst vor Radikalität haben Sie nicht, aber Angst vor dem Lebendigen - oder?

Gehen Sie bitte mal zu jemandem, der Ihnen das beibringen kann, bevor Sie sich selber in eine Schublade stecken, und diese dann irgendwann abgeschlossen wird.

Nene hat gesagt…

Liebe Belinda,
für mich ist Antroposophie die "Weisheit vom (wahren) Menschsein"
Das hat nach meinem Verständnis einen universellen und sehr weit reichenden Charakter und ist nicht von Steiner erfunden , wohl aber von ihm für seine Zeit neu formuliert worden. Mir ist es ein Anliegen, dass Menschen eben genau diesen universellen Charakter erkennen und sich nicht an einem Aspekt festhalten und diesen für allein selig machend erklären. Das geschieht aber leider sehr oft, hier und anderswo.
Das ist etwas, was ich an Sebastian und z.B. Tom Steiniger schätze, den Versuch, das Universelle zu erfassen und zu leben, indem er Steiners Antroposophie oder Andrew Cohens Idee in einen Kontext mit anderen Weisheitslehren gestellt und integriert werden.
Manchmal schreibt Sebastian vielleicht Quatsch.
Der Mut zum Fehler ist aber der Mut, weiter zu gehen. Die Angst vor dem Fehler führt zum stehen bleiben, Erstarren.

Nene hat gesagt…

@Thomas
ich meinte natürlich Steiners "Philosophie der Freiheit"

Wir kommen vielleicht nie auf einen Nenner, weil ich das Ich für eine überholte Lebensform halte, die man zugunsten des ganzen Menschen aufgeben und ganz sicher nicht bewahren sollte.

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Zitat Belinda: "Gehen Sie bitte mal zu jemandem, der Ihnen das beibringen kann, bevor Sie sich selber in eine Schublade stecken, und diese dann irgendwann abgeschlossen wird."

Wohin soll er denn gehen, wenn niemand mehr das wesenhafte Denken beherrscht?

So wie es von Ihnen beschrieben wird, existiert ja nur der geistige Verfall an Waldorfschulen, in Demeterhöfen, sogar an den anthroposophischen Hochschulen.

Wo soll denn der wahrhaft durchdringende, wesenhafte, anthroposophische Geist herkommen?

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Upps... grober Fehler. Es muss heißen Zitat Verena. Ich bitte vielmals um Entschuldigung.

Anonym hat gesagt…

@Thomas

:):):):):):):);););)schlappgelacht…

*****“Dazu ist mir ein Witz eingefallen: Läuft ein Betrunkener nachts um eine Litfaßsäule herum. Immer wieder. Nach einer Weile bleibt er plötzlich stehen, weint heftig, trommelt gegen die Säule und schreit: Hilfe! Man hat mich eingemauert!)“*****


Der Witz ist großartig und symptomatisch (für die heutige Zeit, Wahrnehmungsproblem).

Thomas hat gesagt…

Liebe Kerstin,

Sie schreiben: "Wo soll denn der wahrhaft durchdringende, wesenhafte, anthroposophische Geist herkommen?"

Von dort, wo sein Zuhause ist.
Aus der geistigen Welt.

Thomas hat gesagt…

liebe Nene!

Sagen Sie mir, wo Sie erkennen, dass einer an den Inhalten dieses Buches so gearbeitet hat, dass von einer wirklichen Weiterentwicklung des dort Gesagten gesprochen werden kann.

Haben Sie verstanden, was in der „Philosophie der Freiheit“ mit „ethischem Individualismus“ gemeint ist?
Und mit „moralischer Phantasie“?
Haben Sie erfasst, was dort „Denken“ ist?

Das ist jetzt nicht als ein Abfragen gemeint. Wirklich nicht.
Ich möchte das auch nicht von Ihnen beantwortet haben.
Wenn Sie jedoch Antworten haben, wäre ich schon daran interessiert.

Wiederum herzlichst und weiter suchend und wissen wollend

Thomas

Thomas hat gesagt…

Nene,

die "Philosophie der Freiheit", die kann zum Erkennen des gemeinsamen Nenners führen. Sie wollen doch nicht wirklich aufgeben danach zu suchen? (Natürlich gibt es auch andere Wege. Vielleicht ist ja auch Ihr Weg ein ganz anderer als meiner. Aber den Nenner, den müsste es doch geben.)

Lassen Sie mich ein Bild nehmen um damit zu versuchen das zu beschreiben, was ich sagen möchte:

Aus dem, was in der "Philosophie der Freiheit" zu finden ist, läßt sich ein Boot zimmern, mit dem man sich aufs Meer wagen kann und selbst heftige Stürme damit überstehen kann.

Benutzt man den Inhalt entsprechend, hat man mit dem Boot immer sicheren Boden unter den Füßen. Selbst wenn die Wellen noch so hoch sind, selbst wenn der Wind noch so stürmisch ist. Das Boot wird nie kentern oder leck schlagen.

Es wird einen sicher zu einem neuen Land bringen. Das Boot wird sich dort so verwandeln, dass man auch dort auf festem Boden sicher und gut weiter kommt. Es kann sich auch so verändern, dass man damit sich in die Lüfte erheben kann.

Es wird einen nie im Stich lassen und einen nie weiter führen, als bis dahin, wo man selbst hin kommen kann.

Irgendwann erreicht man einen Punkt, wo man erkennt, dass alle Menschen ihr Boot aus dem selben Material gebaut haben und immer daran bauen.

Und dass durch dieses Material die Menschen auf der einen Seite sich von einander entfernt, getrennt haben, individualisiert haben und auf der anderen Seite durch eben dieses Material miteinander verbunden sind.
Weil die Menschen nichts wissen von der zweiten Seite, erkennen sie nur die Wirkungen der ersten Seite.

Dieses Material müssen wir Menschen zuerst in seiner Wahrheit kennen lernen und entsprechend anwenden lernen - wenn wir wirklich zueinander finden wollen und nicht getrennt bleiben wollen.

Keiner kann dem anderen das Boot bauen. Aber wir können gemeinsam daran arbeiten, so dass jeder das Material in seiner Wahrheit in sich finden kann - wenn das gewollt, wenn das gesucht wird.

Und das Material ist das Denken.

Frei sein und frei lassen wollend

Thomas

Nene hat gesagt…

Lieber Thomas,
ich will es mal so beantworten, die Philosophie der Freiheit ist ein Boot, das du nur solange brauchst, bis der Gott in dir erwacht. Die Philosophie der Freiheit kann als eine Vorbereitung dienen für diesen Moment. Aber sie ist, mit Verlaub, nicht die einzige Vorbereitung. Manch einer braucht eine solche Methode und die Bücher, ein anderer wiederum nicht. Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erreichst, aber wenn du sie erreichst, dann gibt es kein Boot mehr und auch das vielgeliebte und gehätschtelte Ego bleibt auf der Strecke. dafür wirst du über das Wasser laufen, das es dann für dich nicht mehr gibt.
Du fragst mich nach dem "Denken" in der Philosophie der Freiheit. ich kann dir sagen, was denken für mich bedeutet. Es ist alles ein Nichts, Strohhunde wie Lao Tse es nennt. Das gewöhnliche Denken mit all seinen wunderbaren Drehungen und Wendungen ist ein schales Bier im vergleich zum erwachten Denken, zum Denken, das im ursprünglichen Licht entflammt ist. Steiner hat das gewusst. Das lese ich aus seinen Worten. Aber er hat auch gewusst, dass die meisten Menschen nicht reif dafür sind, dass sie im Tiefschlaf dümpeln und ihren Traum für Denken halten. In den orphischen Mysterien gibt es dafür die Beschreibung, dass die Menschen aus den Wassern des Lethe, den Wassern des Vergessens getrunken haben. Sie müssen erwachen, indem sie den Trank der Mnemosyne, der Göttin der Erinnerungsgabe trinken. Steiners Anleitungen sollten Menschen auf die verschiedenen Phasen des Erwachens vorbereiten und letztendlich auf das Erwachen selbst. Das war nicht nur sein Anliegen, sondern ist und war das Anliegen aller Weisheitslehrer.
herzlich
Nene

Nene hat gesagt…

ach Thomas und noch ein Nachtrag:
Es gibt keine falsche Spur. Auch du bist nicht auf der falschen Spur. Es gibt nur Wege durch ein Leben, durch viele Leben und letztendlich führt alles irgendwann zum Erwachen im Licht.
Es gibt nur eine Spur in Milliarden Farben, für jeden Menschen seine eigene. Und für jeden Menschen in seiner eigenen Geschwindigkeit. Du kannst deinem Namen kein yota hinzufügen heisst es.
Ich geh nicht Deinen, du gehst nicht meinen, aber das spielt im Sinne der Ewigkeit keine Rolle. Du bist Staub meib Lieber und ich bin Staub. Ewig ist nur das Licht, das in uns erwachen kann.