Samstag, 26. Dezember 2009

Verborgene Worte

Ich lese gerne in den apokryphen Evangelien. Es sind Schriften, von denen die Kirche irgendwann entschieden hat, dass sie nicht zu den offiziellen Kirchenworten gehören durften. Über die Gründe, warum jene, aber nicht diese in der Bibel erscheinen, gibt es zahlreiche Thesen. Welche Gründe fallen Dir ein?

Im Thomasevangelium lese ich diese Worte Jesu: "Ich bin das Licht, das über alles ist. Ich bin das All. Es ist das All aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holz - ich bin dort. Hebt den Stein hoch, und ihr werdet mich dort finden."

Schlagt mich Freunde, aber Jesus Worte sind Oshos Worte, sind Steiners, sind Wilbers, sind Buddhas, sind, Andrews, sind meine, sind Deine Worte...

Aus dem Bereich des indischen Islam ist dieses Jesus-Wort überliefert: "Die Welt ist eine Brücke. Geht über sie hinüber, aber lasst euch nicht nieder."

Geh weiter. Geh, tanze, feier, kämpfe und liebe - aber lass Dich nicht nieder.

Die einzige wahre Art sich auf der Brücke niederzulassen ist die Meditation. Sobald wir auf der Brücke meditieren, transzendieren wir die Brücke: There is no bridge.

Kommentare:

Thomas hat gesagt…

@ Herr Gronbach

"Im Thomasevangelium lese ich diese Worte Jesu: "Ich bin das Licht, das über alles ist. Ich bin das All. Es ist das All aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holz - ich bin dort. Hebt den Stein hoch, und ihr werdet mich dort finden."

Das heißt:
Der CHRISTUS, ICH-BIN ist da.
Im Holz, im Stein, unter dem Stein.

Es ist aber auch einer da, der den Christus findet.



Der Christus ist da und ich bin da. Ich kann den Christus in mir finden und außerhalb von mir.


"Schlagt mich Freunde, aber Jesus Worte sind Oshos Worte, sind Steiners, sind Wilbers, sind Buddhas, sind, Andrews, sind meine, sind Deine Worte..."

Es sind nicht die selben Worte. Es sind nicht nur unterschiedliche Worte, sondern auch jeweils unterschiedliche Wortinhalte. Selbst wenn das selbe Wort benutzt wird, dann hat dieses Wort bei Rudolf Steiner eine ganz andere Bedeutung, einen ganz anderen Inhalt als z.B. bei Ken Wilber.

Ich schlage Sie aber nicht.
Sie müssen sich schon selber schlagen (im übertragenen Sinne - (DENKEND!)).

manroe hat gesagt…

Unser Planet meditiert auch gerade, tun wirs ihm gleich. Die "Zeit" steht still, für etliche Tage, wir sind eingeladen ein wenig der Ewigkeit in uns gewahr zu werden.

Auf ein gutes, oder besseres neues Jahr, wir können es mit veranlagen helfen. Denn in der Ewigkeit werden die Samen gesetzt.

Belinda hat gesagt…

Lieber Sebastian,

danke für den Beitrag. Denn durch den Link (oben) habe ich einen seeeeehr interessanten Text („Der Dialog des Erlösers“) gefunden, als 5-seitige PDF-Datei.
In den Link fand ich den Titel und bei Google Der Dialog des Erlösers (gnostisch) die Datei.


Hier einige Auszüge:

5 Der Erlöser sagte [: »Wenn du das nicht in Ordnung bringst], was in dir ist, wird [zwar dein Werk] übrig bleiben. Du [selbst aber wirst zugrunde gehen].« …

9 Seine Jünger [sagten: »Herr,] Wer ist es, der sucht, oder [wer ist es wiederum, der] enthüllt?«
10 [Der Herr] sagte: »Der, der sucht [ – er ist es auch, der] enthüllt. [Der Sehende ist es!]«

11 Matthäus [sagte zu ihm: »Herr, wenn] ich [dich höre] und spreche, wer ist es, der [spricht, oder wer] ist es, der hört?«
12 Der [Herr] sagte: »Der, der spricht – er ist auch der, der [hört]. Und der zu sehen fähig ist – er ist es auch, [der] enthüllt«.

13 Maria sagte: »Herr, siehe, [wenn ich] den Leib trage, woher kommt es, [dass ich] weine, beziehungsweise woher, dass ich [lache]?«
14 Der Herr sagte: [»Der Leib] weint wegen seiner Werke [und dem, was] übrig bleibt, und der Verstand lacht [wegen der Stärke des] Geistes.« …

29 Matthäus sagte: »Herr, [wenn ich] ihn [auch nicht] sehen [kann], lass mich [ihn wenigstens erkennen!]«
30 Der Herr sagte: »Ein jeder, der sich selbst erkannt hat, hat [ihn] gesehen [in] jeglicher Sache, die nur ihm selbst zu tun gegeben ist. Und so ist er ihm (d.h. dem Ort) gleich geworden in dessen Güte.«

35 »Wenn jemand nicht [versteht, wie] das Feuer entstand, wird er in ihm verbrennen, weil er seine Wurzel nicht kennt. Wenn jemand nicht zuerst das Wasser versteht, kennt er nichts. Denn welcher Nutzen ist es dann, wenn er in ihm die Taufe empfängt? Wenn jemand nicht versteht, wie der wehende Wind entstand, wird er mit ihm verwehen. Wenn jemand nicht versteht, wie der Körper, den er trägt, entstand, wird er mit ihm [zugrunde gehen]. Und der, der [den Sohn] nicht kennt, wie wird er den [Vater] erkennen? Und der, der nicht die Wurzel
aller Dinge erkennen wird – für ihn bleiben sie verborgen...


69 Maria sagte: »Ich will jegliches Werk verstehen, wie es ist.« …

103 Judas sagte: »Wer ist es, der wessen Taten vergibt? Sind es die Taten, die der Welt [vergeben]? [Oder ist es die Welt], die den Taten vergibt?«


104 …….Ich] aber sage euch [: hütet euch,] dass ihr nicht [eure] Geister und eure Seelen in die Irre führt.«



Was für mich noch interessant ist das der Erlöser, bei der Frage nach „JENEM ORT“, zweimal dazu sagt:
(52)…“Denn ja auch für mich selbst ist es schwer, ihn zu erreichen.«

(96)….“[Aber siehe,] ich [sage] euch [:] Schwer ist es auch [für mich] selbst, ihn zu [erreichen].«

Herzlichst Belinda

manroe hat gesagt…

Liebe Belinda,

ich finde die Quelle nicht --

"Denn durch den Link (oben) habe ich einen seeeeehr interessanten Text („Der Dialog des Erlösers“) gefunden, als 5-seitige PDF-Datei."

Danke schon mal...

Manfred

manroe hat gesagt…

Schon alles ok, danke, war zu voreilig :))

Belinda hat gesagt…

Für andere die es lesen wollen...
Wenn man bei google so eingibt: Dialog des Erlösers (gnostisch), dann erscheint als erster Fund die PDF Datei...

Herlichst Belinda

MonikaMaria hat gesagt…

Danke Sebastian
Danke Belinda



Ashtavakra hat gesagt:

Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum. Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein. Dies zu verstehen, ist Befreiung. (3)

Du bist der eine Beobachter und als solcher warst Du in der Tat immer frei. Deine einzige Bindung war, dass Du jemand anderen für den Beobachter hieltest. (7)

Indem mir klar wurde, daß Bemühungen wie Meditationen, nur denen vorgeschrieben werden, deren mind abgelenkt ist, verweile Ich in meinem natürlichen Zustand. (109)

Oh, mein Sohn! Du bist das eine Bewußtsein, in dem das phänomenale Universum erscheint, das nicht von dem, was Du bist, getrennt ist. Wie kann es da die Frage geben, ob etwas annehmbar oder nicht annehmbar ist? (137)


***

«Sobald wir auf der Brücke meditieren, transzendieren wir die Brücke.»


Auch die Meditation kann zu einem Gefängnis und einer Fessel werden. Was will ICH denn noch erkennen, wenn ich ES erkannt habe?


Ich schreite durch die Nacht. Bin Christophorus. Träger und Brücke zugleich. Lichtträger.


Heute ist Stephanstag.

Darum geht es:
Stephanus ist der erste, von dem überliefert wird, dass er wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus getötet wurde. Damit gilt er als der erste Märtyrer oder auch Erzmärtyrer. Im Bericht von seiner Hinrichtung heißt es: Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß ... Saulus aber war mit dem Mord einverstanden. Die Steinigung des Stephanus war der Auftakt zu einer Christenverfolgung in Jerusalem, an der sich Saulus, der spätere Apostel Paulus, besonders eifrig beteiligte.

Stephanos gr. heißt: der Kranz, der Siegeskranz, die Krone (auf altgriechisch), der Gekrönte.

Die Krone wird dem aufgesetzt, der das Licht im Herzen entzündet hat. Die Krone auf der «Schädelstätte» besteht aus dem Dornenkranz. Vollendung findet die Schädelstätte in deren Kreuzigung: Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

BURGHARD hat gesagt…

Ich lebe an der Küste. Bei Brücke,
dabei denke ich Seebrücke.
Bei Seebrücke an Anleger.
Bei Anleger an Schiffe.
Bei Schiffe an das Jahr 1905.

Da schrieb Hugo v. Hofmannsthal
zu Schiller: „Seine Werke gleichen
am meisten von allen Dingen der
Erde den großen Schiffen, deren
Wucht Schönheit, und deren Dasein
Bewegung ist, die immer ihr Ziel
wissen, nie ins Ungewisse schweifen,
Länder an Länder binden und
vorwärtsstrebend den Rand
der Erde adeln.“ (Wien, 23.4.o5)

Sicher, man kann auch ziellos wild
durch die Gegend ballern,
irgendwas, dass trifft man immer.
Aber, dabei ist allein die Waffe tätig,
dass ergibt noch keinen Schützen.

Schütze ist derjenige, der die Waffe
sich zu Nutzen macht, indem er
aus reiner Hingabe und in reiner
Aufmerksamkeit, zielgerichtet
und treffsicher handelt.

„Leere“, sie ist so etwas wie
eine Zielscheibe. Eine Zielscheide,
sie kann denen dienen, die das
Zielen erüben wollen. Wer zielen kann,der benötigt keine Scheibe mehr.

Man ist dann ein Anderer.
Man ist dann ein Jemand.
Jemand ganz Anderes dadurch,
dass in der Leere das Ich auftritt.

Der Mensch ist das Wesen,
dass sich selbst empfängt,
indem es sich, wie heißt es
so schön, nun aber in etwas
abgewandelter Weise, verliert
um sich zu erfinden.
Herzl - ich will kommen!

Thomas hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie zitieren und schreiben:

""Die Welt ist eine Brücke. Geht über sie hinüber, aber lasst euch nicht nieder."

Geh weiter. Geh, tanze, feier, kämpfe und liebe - aber lass Dich nicht nieder.

Die einzige wahre Art sich auf der Brücke niederzulassen ist die Meditation. Sobald wir auf der Brücke meditieren, transzendieren wir die Brücke: There is no bridge."

Also:

Die Welt ist eine Brücke.

Die einzige wahre Art sich auf der Brücke, also auf der Welt niederzulassen ist die Meditation.

Sobald ich meditiere, transzendiere ich die Welt (die Brücke):

Schlußfolgerung:
There is no bridge,
that means:
There is no world!

Keine Brücke - Keine Welt, auch nicht eine! - Also NICHTS.

Was gibt es dann beim Meditieren zu transzendieren?

manroe hat gesagt…

@Thomas

"Was gibt es dann beim Meditieren zu transzendieren?"

Thomas, in diesem Falle, wenn man meditiert, dann transzendiert man, wenn man gut meditiert. Also vor der Schlussfolgerung.

Ich interpretiere es als die Anhaftung betreffend, dass man an und durch die Welt etwas lernt, aber den "Gegenstand" des Lernens nicht als eigentliches Ziel des Lernens nimmt und somit nicht verwechselt mit der "Bestimmung" von einem Selbst. Obgleich man auch der Welt etwas gibt, wenn wir hier unsere Aufgabe vollbringen üben. Aber eben dann auch nur im rechten Sinne, für mich die, ohne falsche Anhaftung.

Und ich weiss, der Christus hat sich mit unserer Welt, dem "irdischen Wesensstrom" verbunden. Und das verstehe ich dann nur über den Sinn der Werte, den Sinn, den Werte haben, die mit und durch diesen Wesensstrom entstanden sind. Wert- oder Sinnschätzung??

Manfred

Thomas hat gesagt…

Manfred,
ich beziehe mich nicht auf das Meditieren im allgemeinen, sondern nur auf das, was Herr Gronbach hier geschrieben hat.

Er schreibt, dass er die Welt transzendiert, wenn er meditiert.

Und er schreibt, dass die Welt die Brücke ist. Gleichzeitig sagt er, dass es keine Brücke gibt (There is no bridge).
Wenn es keine Brücke gibt, dann gibt es logischerweise auch keine Welt.

Also gibt es auch keine Welt, also NICHTS, das er transzendieren kann.

Das steht da in seinem post.

Also: Was transzendiert er dann?

Ich möchte Herrn Gronbach gerne mit meinem Kommentar auf den Unsinn hinweisen, den ich in seinem Geschriebenen hier sehe.

Es hat aber wohl keinen Wert. Denn für ihn ist es ja wohl Weisheit.

padauz hat gesagt…

Thomas,
willst du wirklich verstehen, oder bei deinem Unverständnis bleiben?
Was würde passieren, wenn du plötzlich verstehen würdest (müsstest?)?

Nene hat gesagt…

"Keine Brücke - Keine Welt, auch nicht eine! - Also NICHTS."

genau so ist es Thomas. Was du für die Welt hältst ist Maya, ist eine Illusion von fester Materie, ist nichts als unterschiedlich polarisierter Energie. Wenn du sie sehen könntest wie sie ist, sähst du Strahlen in Bewegung, im Fluss.

Nene hat gesagt…

@padauz
die Frage liegt mir auch schon lange auf der Zunge.

Knapp daneben ist auch vorbei hat gesagt... hat gesagt…

Man sagt heute leicht: Die Theosophie soll den einheitlichen Wahrheitskern in allen Religionen suchen, denn alle Religionen enthalten ja ganz das gleiche. - Die Menschen, die so sagen, die die Religionen nur vergleichen, um das abstrakt Gleiche zu suchen, verstehen nichts vom Entwickelungsprinzip. Nicht umsonst entwickelt sich die Welt. Wahr ist es, in jeder Religion ist die Wahrheit enthalten, aber indem sie sich von Form zu Form entwickelt, entwickelt sie sich zu höheren Formen. Der Wahrheit nach können Sie allerdings, wenn Sie tief genug forschen wollen, das, was das Christentum an Lehren enthält, in den anderen Religionen auch finden. Neue Lehren hat das Christentum nicht gebracht. Aber das Wesentliche im Christentum liegt nicht in den Lehren. Nehmen Sie die vorchtistlichen Religionsstifter. Bei ihnen kommt es darauf an, was sie gelehrt haben. Denken Sie sich, diese Religionsstifter wären unbekannt geblieben; was sie gelehrt haben, das wäre geblieben. Damit hätte die Menschheit genug. Beim Christus Jesus aber kommt es nicht darauf an. Bei ihm kommt es darauf an, daß er da war, daß er im physischen Leibe hier auf dieser Erde gelebt hat. Nicht der Glaube an seine Lehre, sondern an seine Persönlichkeit ist das Ausschlaggebende, daß man hingeschaut hat darauf, daß er der Erstgeborene unter denen war, die da sterben können, bei dem man fragt: Würdest auch du in der Lage, in der ich mich befinde, so fühlen wie ich? Würdest auch du so denken, wie ich nun denke, so wollen, wie ich will? - Das ist das Wichtige, daß er das größte Vorbild als Persönlichkeit ist, bei dem es nicht darauf ankommt, hinzuhören auf seine Lehren, sondern darauf, ihn selbst anzuschauen, wie er es getan hat. Daher sagen die intimen Schüler des Christus Jesus etwas ganz anderes als die Schüler und Jünger anderer Religionsstifter.

Nene hat gesagt…

hmm, knapp daneben
"Augen haben sie, doch sie können nicht sehen.
Ohren haben sie, doch sie können nicht hören.
Einen Glauben hast du, doch er wird dir nicht helfen, denn: "wäre Jesus tausendmal in Betlehem geboren und nicht in Dir, so wärst du doch verloren."

manroe hat gesagt…

@Nene

Dass er in Dir geboren sein will hat "knapp daneben" doch grad geschildert? Oder stört Dich der Persönlichkeits -Aspekt?

Frage hat gesagt…

@Nene


******“Was du für die Welt hältst ist Maya, ist eine Illusion von fester Materie“*****

diese „Behauptung“ ist ein sehr alter Hut.

Wenn das alles (die Welt) Maya ist, was machst du noch hier, Nene?

Und warum gibt es auch unter denen die das „wissen“ (das sie Welt Maya ist) so viele Kranke, Arme und Unglückliche?

Wie so kann die Maya die Menschen körperlich, seelisch und geistig zerstören, aber selten glücklich machen?

Was wollen die alle auf dieser Welt, wenn sie schon „erkannt“ habe, das alles Maya ist?

Wer oder was zwingt sie hier zu sein?

Was ist der Sinn der Erkenntnis: Alles ist Maya (Illusion)???

Was kommt dann?

Wenn man sich einbilden kann dass die Welt Illusion ist, wie so kann man sich NICHT Glück, Gesundheit und Reichtum einbilden?

Dann hat auch eine Geburt keinen Sinn, wenn man dann nur Maya sieht und erlebt……

Ich hoffe auf Antworten…

Grüße von Frau Frage?????

Frage hat gesagt…

Nachtrag:

@Nene

Übrigens, Luzifer flüstert uns unerlässlich dass die irdische Welt Illusion ist…

Und Ahrimans Einflüsterung ist dass die geistige Welt Illusion ist…

Dazwischen der Christus (ICH-Mensch, freier Mensch)…

Währe es nicht an der Zeit von dem Entweder / Oder zum Sowohl / Alsauch zu wechseln???

Nicht entweder Verstand (Persönlichkeit) oder Herz, sondern sowohl Verstand als auch das Herz ist wichtig (nötig)….

Nicht entweder geistige Welt oder irdische Welt, sondern sowohl geistige als auch irdische Welt ist wichtig und wahr…

Grüße von Frau Frage???

Nene hat gesagt…

@manfred
genau, der persönliche Aspekt. Nach meinem Verständnis kommt es nicht darauf an, einer Person namens Christus zu folgen und auf dem Wasser zu laufen, oder Wasser in Wein zu wandeln. Da könnte ich mich in der katholischen Kirche wunderbar geborgen fühlen. Dort glauben sie nämlich an die Person Christus. die vor 2000 Jahren gelebt haben soll. Ich denke an die überzeitliche, ewige, unpersönliche Kraft Christus, die sich in jedem Menschen manifestieren kann.

Nene hat gesagt…

Liebe Frau Frage,
"Nicht entweder geistige Welt oder irdische Welt, sondern sowohl geistige als auch irdische Welt ist wichtig und wahr…"

Luzifer und Ahriman flüstern die Wahrheit.
wichtig sind geistige und irdische Welt als Lern und Erfahrungswelten für Menschen.
WAHR ist nur die Welt des Ewigen, Göttlichen, des Urgrundes.

Maya ist ein alter Hut. Christus dann wohl auch.
Deine Fragen sind Fragen nach Sinn und Aufgabe des menschlichen Lebens. dazu hat Sebastian hier:

http://missionmensch.blogspot.com/2009/11/deine-aufgabe.html

etwas sehr Klares geschrieben.
herzlich
nene

manroe hat gesagt…

Hallo Nene,

... also dass der Christus hier mal in einem "persönlichen" menschlichen Leib geboren wurde ist doch ok, oder nicht? Und wenn nicht, warum glaubst Du dann an die überzeitliche ...? Also in dem Sinne, wie massgebliche "Juden", die immer noch auf den Christus warten???

Bist Du nicht der Ansicht, wie Steiner es beschrieb, dass es eben für die Erden- und somit die menschliche Entwickelung von ganz entscheidender Bedeutung war und weiterhin ist, dass der Sohn Gottes tatsächlich bereits in einem menschlichen Leibe inkarniert war? Sein Blut "hier gewesen ist und die Erde berührte"?

Und unter dem "persönlichen" Aspekt in meiner vorigen Anfrage verstehe ich, zumindest ich, das, was dadurch, also dass der Christus hier einen "menschlichen" Weg beschritten hat, hier auf Erden für die Menschen und somit ganz persönlich, möglich geworden ist. Z.B. das in meinem Lieblingsspruch Steiners enthaltene: "In der Zeitenwende..."

manroe hat gesagt…

http://missionmensch.blogspot.com/2009/11/deine-aufgabe.html

Das was Sebastian da beschrieben hat, hat ausschliesslich etwas mit dem persönlichen Erkenntnisweg zu tun, ABER, es gibt auch Tatsachen, durch die das, was Sebastian hier aufzeigen wollte und worauf Du Dich da beziehst, erst ermöglichen!! -- DENN: "The times, they are changing..."

Glaubst Du überhaupt an ein geistiges, also das echte Christentum?? was in der Form dann dadurch überhaupt erst hat geboren werden können, dass eben jener Christus hier auf Erden ....... ??

MonikaMaria hat gesagt…

Wer ist Christus und wer Jesus?

manroe hat gesagt…

Wer spricht denn hier von Jesus??

Frage hat gesagt…

@Nene


*****“Maya ist ein alter Hut. Christus dann wohl auch.“*****

Maya ist Illusion. Christus ist Wahrheit.


*****“Deine Fragen sind Fragen nach Sinn und Aufgabe des menschlichen Lebens“*****

NEIN, nicht nur, wenn möglich bitte genauer lesen.

Grüße von Frau Frage????

Jasna Caluk hat gesagt…

"Nicht ein starres, totes Begriffssystem ist die Wahrheit, das nur einer einzigen Gestalt fähig ist; sie ist ein lebendiges Meer, in welchem der Geist des Menschen lebt und das Wellen der verschiedensten Gestalt an seiner Oberfläche zeigen kann."

und

"Es ist zuweilen das Schicksal der Wahrheit, dass sie gegenüber den Zeitverhältnissen paradox klingt."

sagt Rudolf Steiner

Nene hat gesagt…

Liebe Frau Frage,

"Wenn das alles (die Welt) Maya ist, was machst du noch hier, Nene?"

hier rausgehen, das ist aber nicht ein anderer Ort, sondern ein anderer Zustand.

"Und warum gibt es auch unter denen die das „wissen“ (das sie Welt Maya ist) so viele Kranke, Arme und Unglückliche?"

es wissen im Verstand, heisst noch nicht es erfahren im ganzen Wesen. Und selbst wenn das ganze Wesen es erlebt, heisst das nicht, dass es nie mehr krank oder arm ist. Und was das ungücklich sein angeht, es ist grad nicht so beglückend, die Welt und die Menschen im Tiefsten zu erkennen und zuzusehen wie alles ist.

"Wie so kann die Maya die Menschen körperlich, seelisch und geistig zerstören, aber selten glücklich machen?"

das macht nicht die Maya, dass amchen die Menschen selbst. Sie tun es sich selbst und anderen an.

"Was wollen die alle auf dieser Welt, wenn sie schon „erkannt“ habe, das alles Maya ist?"

wer sagt, dass es alle erkannt haben und wer sagt, dass die, die es erkennen, nicht mit dem Ausstieg beschäftigt sind.

"Was ist der Sinn der Erkenntnis: Alles ist Maya (Illusion)???"

das Erwachen

" Was kommt dann?"

das Erwachen.

"Wenn man sich einbilden kann dass die Welt Illusion ist, wie so kann man sich NICHT Glück, Gesundheit und Reichtum einbilden?

die Einbildung besteht darin, dass die Welt keine Illusion wäre.
über das mentale astrale Erschaffen von Glück und Reichtum udn Gesundheit gibt es reihenweise Bücher. Prinzipiell kann es gelingen, wenn man so etwas wie Karma mal ausser Acht lässt. Aber wer erwacht ist, verschwendet keinen Gedanken an solche Dinge. Sie sind oder sind nicht.

"Dann hat auch eine Geburt keinen Sinn, wenn man dann nur Maya sieht und erlebt……"

ihr Sinn liegt im Erwachen aus dem Traum der Maya.

herzlich Nene

Nene hat gesagt…

@manfred

MonikaMaria hat es in ihrer Frage formuliert. Zwischen Jesus und Christus liegt eine Entwicklung.
Der Christus erwacht im Jesus bei der Kreuzigung und der folgenden Auferstehung.

Das ist aber etwas, das in jedem Menschen stattfinden kann. Mir ist es nicht wichtig, ob es den menschen Jesus als historische Person gegeben hat. Für mich ist das neue Testament ein Einweihungsmysterium, dessen vesrchieden Phasen in jedem Menschen ablufen können, von der Jesusgeburt im Herzen, bis zur Kreuzigung und Überwindung auf der Schädelstätte( Golgatha)
Ich glaube an die Kraft, die Christus genannt wird.
Nene

@Jasna
Danke :)

MonikaMaria hat gesagt…

Der Christus (von griech. Χριστός, Christos, der Gesalbte) ist ein höchstes kosmisches Geistwesen, das - nach gebräuchlicher abendländischer Bezeichnung - das Sohnesprinzip der göttlichen Trinität repräsentiert und gemeinsam mit dem Vater und dem Heiliger Geist als Urquell der Schöpfung über allen geistigen Hierarchien steht.
Der Christus war der oberste Führer der alten Sonnenentwicklung und auch während der eigentlichen Erdenentwicklung war zunächst die Sonne seine Heimat. Um die Folgen des Sündenfalls auszugleichen stieg der der Christus aber zum Heil der Menschen auf die Erde herab. Nach den geistigen Forschungen Rudolf Steiners machte der Christus drei Vorstufen zum Mysterium von Golgatha in der übersinnlichen Welt durch, ehe er sich mit der Jordan-Taufe im 30. Lebensjahr des Jesus von Nazareth in dessen Leib inkarnierte und darin als der Jesus Christus für etwa drei Jahre bis zum Kreuzestod auf Golgatha lebte. Dies war die erste und einzige Inkarnation des Christus in einem menschlichen Leib. Nachdem der Christus mit dem Mysterium von Golgatha durch Tod und Auferstehung gegangen war, verband er sich durch die Himmelfahrt mit der ganzen Erde, die nun zu seinem Wohnsitz wurde. Die Erdensphäre wurde zu seinem Devachan (Lit.: GA 148, S 41f) und der Christus ist seit dem der höchste planetarische Geist der Erde (Lit.: GA 99, S 93ff):

"Ebenso wie das Leben dem menschlichen Wissen unzugänglich ist, so ist dies der Fall mit dem Tod dem wahren Wissen gegenüber, welches in den übersinnlichen Welten erlangt wird. In dem ganzen Gebiet der übersinnlichen Welten gibt es keinen Tod. Man kann nur auf Erden sterben, in der physischen Welt oder in den Welten, welche in der Entwickelung unserer Erde gleichen, und alle die Wesenheiten, die hierarchisch höher stehen als der Mensch, haben keine Kenntnis vom Tode, sie kennen nur verschiedene Bewußtseinszustände. Ihr Bewußtsein kann zeitweise so herabgesetzt sein, daß es unserem irdischen Schlafzustand ähnlich ist, aber es kann aus diesem Schlaf wieder aufwachen. Es gibt keinen Tod in der geistigen Welt, es gibt dort nur Bewußtseinsänderungen, und die größte Furcht, die der Mensch hat, die Todesfurcht, kann von einem, der nach dem Tode zu den übersinnlichen Welten aufgestiegen ist, nicht empfunden werden. Es gibt daher keinen Tod für die Wesen, die zu den höheren Hierarchien gehören, mit nur einer einzigen Ausnahme, der des Christus. Aber damit eine übersinnliche Wesenheit wie der Christus durch den Tod gehen konnte, mußte er erst auf die Erde herabsteigen. Und das ist es, was von so unermeßlicher Wichtigkeit in dem Mysterium von Golgatha ist, daß eine Wesenheit, die in ihrem eigenen Reiche in der Sphäre ihres Willens niemals den Tod hätte erfahren können, hat hinuntersteigen müssen auf die Erde, um eine Erfahrung durchzumachen, die dem Menschen eigen ist, nämlich um den Tod zu erfahren. Es vereinigte sich ein Wesen, einzig in seiner Art, welches bis dahin nur kosmisch war, durch das Mysterium von Golgatha, durch den Tod des Christus, mit der Erdenevolution. Seitdem lebt es auf eine solche Weise auf Erden, ist so an die Erde gebunden, daß es in den Seelen der Menschen auf Erden lebt und mit ihnen das Leben auf Erden erfährt. Daher war die ganze Zeit vor dem Mysterium von Golgatha nur eine Zeit der Vorbereitung in der Evolution der Erde. Das Mysterium von Golgatha gab der Erde ihren Sinn. Als das Mysterium von Golgatha stattfand, wurde der irdische Körper des Jesus von Nazareth den Elementen der Erde übergeben, und von der Zeit an war der Christus verbunden mit der geistigen Sphäre der Erde und lebt darin." (Lit.: GA 152, S 39f)

aus: http://www.anthroposophie.net/

Jasna Caluk hat gesagt…

Ich glaube nicht dass allein die Akzeptanz oder das Erkennen der Maya dazu führt, dass der Mensch nicht mehr "Unglück" erlebt. Ich glaube das sog. "Unglück" erhält einfach eine andere Definition.

Ich schätze "Unglück" bedeutet für mich in Projektonen gefangen zu sein.

Und "Glück" bedeutet für mich Projektionen transformieren zu können, indem ich sie erkenne, annehme und als und durch und in das Ganze entlasse.

Und auch wenn es naturgemäß sehr schmerzvoll ist, durch das Leid hindurch zu gehen bzw. es durch mich hindurch gehen zu lassen, so führt es mich immer wieder zu Wundern und Perlen.

Wenn soetwas als "Erwachen" bezeichnet wird, so muss das mE nicht unbedingt ein "einmaliges" Ereignis sein, sondern eines, welches sich ständig ereignet, in jeder Begegnung mit Menschen oder Situationen oder Dingen, ausgehend davon, dass es immer Begegnungen sind, mit mir selbst. Und Weihnachten ist ja auch ein immer wiederkehrendes Ereignis.

@Nene
Bitte, gerne :-)

manroe hat gesagt…

@Nene

Was Monika hier so schön und umfassend dargelegt hat, schwebte mir vor. Was bleibt, für meine Begriffe, ist die Einstellung, Deine Haltung zum Wort - so ist es ja doch nur, ein Wort - dem Wort Maya. Was Du daran erlebst, verstehe ich, auch Deine Haltung oben, katholische Kirche, etc.

Alles was hier in diesem blog geschieht, ist auch Maya, damit kann man dann alles, "nötigenfalls", wegerklären. Aber dennoch bringt jene Maya doch Erhebliches zustande, wie man hier unschwer erleben kann, wenn man sich aus den möglichen Maya-Fesseln zu befreien versteht.

Wie würdest Du darstellen die Möglichkeit solchen Lösens, das Betretenkönnen eiiner Mayafreien Zone? Und dies scheint ja möglich und einzig sinnvoll zu sein, ab einer bestimmten Zeit der Entfaltungsmöglichkeit des Menschen.

Glaubst Du, ohne "Maya" dorthin gelangen zu können? Wie "...ein Dieb in der Nacht..."?

Ich bin dankbar für all die "unbedeutenden" Helfer und einer meiner größten Helfer ist meine Haltung gegenüber meinen Helfern. Du weißt noch, sogar mein Rechner hat von mir einen Namen bekommen. Da ging es um Deinen "Tötungstrieb" das Ego betreffend.

Alles ist Maya, "alles" ist Ego --- wenn das man gut geht --- ?

Für mich gibt es einen Dreh- und Angelpunkt in mir, und das nehme ich ganz persönlich.

Einen herzlichen Gruß
Manfred

Belinda hat gesagt…

Liebe Frau Frage,


Währe es nicht an der Zeit von dem Entweder / Oder zum Sowohl / Alsauch zu wechseln???


mir fällt hierzu ein Spruch ein der dazu passt:

„Die linke (analytische) Gehirnhälfte sieht den Wald vor lauter Bäume nicht und die rechte (holistische) Gehirnhälfte sieht die Bäume vor lauter Wald nicht“.

♥ -lichst Belinda

manroe hat gesagt…

Wie bekommt man es eigentlich sicher raus, der Maya nicht zu verfallen?

Inwieweit ist jene Instanz, mit der ich mich darum bemühe, der Maya nicht zu verfallen, selbst schon und noch ein "Opfer" der Maya?

Gibt es überhaupt eine Erscheinungsform, die nicht "Maya" ist? Wie erkenne ich sie? Praktisch!

Ist die Furcht vor der Maya nicht schon selbst Maya? Ist Furchtlosigkeit bereits ein Garant, bestanden zu haben?

BIN ich Maya oder trage ich sie in mir? Wenn ich sie IN mir trage, gibt es dann Maya da draussen?

Gibt es Maya wirklich, oder ist sie eine Erscheinungsform, die mir etwas sagen will? Soll ich auf sie zugehen oder meiden? Lerne ich sie erkennen, wenn ich sie meide?

Ist es überhaupt noch zeitgemäss, von Maya zu sprechen? Ist Maya vielleicht Maya? Führt dieser Begiff vielleicht in die Irre? Sollte man dem modernen Menschen nicht vielleicht etwas anderes sagen?

Ist es zeitgemäß noch mit dem Maya-Begriff gechützt zu werden? Was würde Dr. Faust dazu sagen?

Nene hat gesagt…

@Manfred

"Alles ist Maya, "alles" ist Ego --- wenn das man gut geht --- ?"

Warum sollte es nicht gut gehen??
Ego und Maya sind beides Traumgespinst. Maya heisst glaube ich Schleier. Dahinter liegt die Wirklichkeit, das Ende des Traumes. Wie willst du Maya meiden? Du lebst in ihr, machst in ihr deine Erfahrungen und kannst aus ihr erwachen, den Schleier zerreissen. Mir gefällt das, was Jed MC Kenna dazu schreibt. Er nennt es nicht so, aber wenn man das tut, was er rät, führt es auf das Zerreissen des Schleiers, der Maya ist, hinaus.
Schreibe alles auf, was du für wahr hältst und streiche alles, was nicht absolut wahr ist.
Das ist eine Form der Freimaurerei ohne Autoritäten, ohne Loge, nur du und die Wahrheit.
Schreib einfach mal hin: "Mein Ego ist wahr" Und dann frag dich, ob das stimmt, oder ob du es streichen musst.
Was bleibt wirklich übrig am Ende?
Ich sach ja, es gibt keinen Löffel, aber wir brauchen die Illusion, um zur Erkenntnis der Illusion zu kommen.
herzlich
Nene :o)

manroe hat gesagt…

An Nene

Also ich sach ja, es GIBT einen Löffel, habe grad einen vor mir und eine Schere, die gibt es auch, schnippel damit immer in den Bartstoppeln rum, das knirscht so schön, aber wehe wenn ich nicht aufpasse, neben dem Lauschen und Spüren auf das Knirschen, dann blutet es, durch und wegen der Schere.

Du wirst mich sicherlich jetzt identifizieren als dem Verstand verfallen. Aber ich finde dies ganze Eso-Gerede nichts weiter als ein philosophisches Konstrukt, in dem sich der Geist verheddert hat, weil er sich nicht verheddern will und dafür nach einer Lösung sucht.

Und mein Ego ist auch wahr und vor allem der, der es identifizieren konnte.

Alles, was irgendwie mit irgendeiner Form von Schöpfung zu tun hat ist nicht!! identisch mit dem, der es geschaffen hat!! Darum geht es!! Dies auseinanderhalten zu können. Damit man dann aufgrund dessen ...!

Und nur weil sich die meisten in ihre oder andere Schöpfungen vergaffen und ihnen verfallen, hat man diese Geistkrücke ersonnen und faselt sie mantramartig vor sich hin und dünkt sich auf einer sicheren Seite.

Meinst Du nicht auch, dass es sich in der "Sandkiste" des Lebens besser und erfolgreicher spielen und lernen lässt, wenn man mit dem, was man als Gegenstand bezeichnet so umgeht, wie es dieser Gegenstand erfordert, statt ihm mit einem Begriffs- und Vorstellungsvokabular zu Leibe zu rücken, um ihn hiermit meistern zu wollen?? Nennt man dies nicht un-Mittel-bar?

Und wäre dann vielleicht, statt un-Mittel-bar, dies gar als Eso-Verstand zu bezeichnen, die höhere Oktave des sinnlichen Verstandes? Eine höhere Oktave der AbhängigkeiT?? Wo wir doch gerade von Befreiung sprechen?

Herzlich
Manfred

Nene hat gesagt…

@Manfred
"Meinst Du nicht auch, dass es sich in der "Sandkiste" des Lebens besser und erfolgreicher spielen und lernen lässt, wenn man mit dem, was man als Gegenstand bezeichnet so umgeht, wie es dieser Gegenstand erfordert, statt ihm mit einem Begriffs- und Vorstellungsvokabular zu Leibe zu rücken, um ihn hiermit meistern zu wollen?? Nennt man dies nicht un-Mittel-bar?

Und wäre dann vielleicht, statt un-Mittel-bar, dies gar als Eso-Verstand zu bezeichnen, die höhere Oktave des sinnlichen Verstandes? Eine höhere Oktave der AbhängigkeiT?? Wo wir doch gerade von Befreiung sprechen?"


warum wusste ich bloß, dass du dies oder etwas ähnliches antworten würdest? ;o)

Ja, ja, ich weiss, du willst den Löffel nicht abgeben.
Ehrlich Manfred, das Eine schließt das andere nicht aus. Zu wissen, dass es Maya ist, bedeutet doch nicht, einen unachtsamane Umgang mit den Dingen, mit der Welt oder den Menschen zu pflegen. Im Gegenteil. Wenn du nicht in der Täuschung gefangen bist und nicht in ihr aufgehst, kannst du wirklich achtsam mit allem umgehen, weil du nur da bist,, gegenwärtig bist. Sonst nix.
dann schneideste dich beim Bartschnibbeln vielleicht seltener.
;o)
Nene wie immer herzlich

manroe hat gesagt…

NeNe, das hat nichts mit Löffel abgeben zu tun, sondern mit annehmen und nutzen, wirklich ;-))

Vielleicht wusstest Du es ja, was ich antworten würde, weil Du es selbst so siehst, insgeheim doch?? Komm, lass uns in die Sandkiste gehen mit echter Schaufel. Und warum dann sollte ich Maya sein, wenn ich doch wirklich mitkomme und wir uns erkennen? Maya ist ein Hilfsmittel für den suchenden Geist, eine Stütze, weil er sich selbst nicht recht traut.

ein mayafreies herzlich
Manfred

Nene hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Nene hat gesagt…

Yo Manfred,
ab in die Sandkiste, eine Inkarnation nach der anderen und "täglich grüßt das Murmeltier"
Ich habe nie gesagt, dass alles Maya ist. Maya ist der Schleier zwischen Mensch und Wirklichkeit. Maya ist der Teil des Menschen, der nicht Ewigkeitsfähig ist. Dazu gehört das Ego, dazu gehört der Stoffkörper. Der Teil im Menschen, der der Ewigkeit angehört, der Ur-aspekt, der Christusaspekt, wie auch immer man ihn nennen will, der leidet wie Hund, während wir in der Sandkiste spielen . Der hat keinen Bock auf Maya, der sehnt sich nach Wirklichkeit, nach dem Ursprung, nach Einheit.....und und....
Unser Job ist es, den Schleier der Maya und des Ego zu zerreissen und dem Ewigkeitsaspekt das Erwachen zu ermöglichen. Ist wie bei Dornröschen, 100 Jahre Schlaf sind schon mehr als genug.
Nu beisst die Katze sich wieder mal in den Schwanz, was unseren Austausch angeht, weil du das mit dem Ego nicht so gerne liest und ich wieder so furchtbar stur bin.
ist doch toll, dass man sich trotzdem lieb haben kann.
;o)
nene von Herzen

Dein Schaf im Wolfspelz hat gesagt…

.... Nu beisst die Katze sich wieder mal in den Schwanz, ....

Ja, ja, die Tiere sollten nicht verwechselt werden. :-)))))

manroe hat gesagt…

Ja Nene, eigentlich sehe ich das ja wie Du, aber das hier

"...der Christusaspekt, wie auch immer man ihn nennen will, der leidet wie Hund, während wir in der Sandkiste spielen..."

... das glaube ich halt nur dann, wenn wir ihn vergessen und uns verlieben in die Sandkiste, beim wahren Spielen, dem wiklich gewissenschaftlichen Vorgehen für uns und an uns. Aber wenn nicht, wenn wir das auseinanderhalten, dann freut er sich, weil wir lernen in der Sandkiste. DENN deshalb gibt es sie ja in der Form in der wir sie wahrnehmen. Andernfalls wäre das hier in den Inkarnationsleibern ja purer Sadismus bzw. unnötige Selbstgeisselung nach katholischem Vorbild, oder?

Also, ich glaube, dass wir sehr viel an wirklichem Befreiungspotential verschleudern, wenn wir das mit der "Geisselung" nicht richtig verstehen, oder übertrieben stark an den Hilfen hängen, sie überinterpretieren.

Hast Du Deinem Rechner schon einen Namen gegeben? Nur die echte Liebe befreit, selbst einen Rechner, für die nächste Inkarnation unseres Planeten zumindest, damit wir Ihnen ein Vollsklaventum ersparen, durch Dankbarkeit.

Ja, schön, dass man sich so austauschen kann. AUS-TAUSCHEN, toll, dass das geht, da kann man dann immer mit anderen Augen sehen und staunen, was es alles gibt.

Ganz herzlich
Manfred

Anonym hat gesagt…

Zum Beispiel die neue Oper von Ken Wilber!
UPS. Ich hab NICHTS gesagt.

Nene hat gesagt…

Guten Morgen Manfred :o)
für heute unterschreibe ich mal.

das mit dem Rechner lüuft bei mir anders herum. Er hat mir einen Namen gegeben, einen geheimen natürlich. Jetzt sind wir beide frei. Ist doch auch irgendwie schön.
:D

Nene hat gesagt…

@anonym
jetzt bringste mich zum gugeln.
*schlapplach*

MonikaMaria hat gesagt…

Das ist die Winter-Version von rein-fallen ...

o(*o*)o

Anonym hat gesagt…

Liebe Nene,

"Unser Job ist es , den Schleier der Maya und des Ego zu zerreissen und dem Ewigkeitsaspekt das Erwachen zu ermöglichen."

Das sehe ich auch so ,und die 13 heiligen Nächten bieten dazu Gelegenheit um dieses zu üben...

" Die 13 Nächte stellen Seelenstufen dar. Die 7 ersten führen durch die Regionen der Seelenwelt, die 5 folgenden durch die Regionen der Geisterwelt."
aus Notizen von Dr. W. J. Stein

das weitere ist in der
" Theosophie " von R. Steiner über die Seelenwelt und das Geisterland nachzulesen und zu studieren.

Herzlich Ulrich

Nene hat gesagt…

@Ulrich
herzlichen dank, wo finde ich die Notizen vonDr. J.W. Stein?
herzlich
Nene

Anonym hat gesagt…

Hallo Nene

"wo finde ich die Notizen von Dr.J.W.Stein?"

Ich habe mal eine Kopie bekommen von einem Freund, der hatte sie aus der Bibliothek des Goetheanums in Dornach.
Aber ich habe jetzt mal geschaut ob da was im Internet steht und wahrhaftig bei: www.123people.ch/s/walter+johannes sind sie zu finden. Bei Documenten: die dreizehn heiligen Nächte. Viel Erfolg

Ulrich

Nene hat gesagt…

Vielen Dank Ulrich,
normalerweise google ich alle, aber das schien mir jetzt doch zu speziell. Wie man sieht war das Gegenteil zu beweiesen.
;o)
herzlich
Nene