Was hatte Gott vor, als er Dich erschuf? Ich meine, Gott, das Eine, Allah, die Liebe, der evolutionäre Impuls... – wie auch immer Du dasjenige nennst, was vor vielen Milliarden Jahren aufgebrochen ist und seit dem jeden Tag von neuem aufbricht – es hat Dich erschaffen. Exakt so wie Du jetzt bist. Mehr noch: Es hat Dich als lebendigen Ausdrucks seines eigenen intelligenten und kreativen Impulses erschaffen. Was hatte also Gott vor, als er DU wurde?Ich denke, diese Frage ist identisch mit der Frage nach der eigenen Mission. Es ist ja nicht die Frage, ob man eine Mission hat oder eine ist, es ist bloß die Frage, wie man die unweigerlich vorhanden eigene Göttlichkeit manifestiert – wie man seine Mission lebt.
Auf dem Weg dahin steht aber unabwendbar fest, dass DU, so wie Du jetzt bist, da bist. Natürlich bist Du unvollkommen, aber nach was strebst Du denn? Nur nach einem: Nach Vollkommenheit. Ist das utopisch? Ja, ist es. Deshalb nennt Andrew Cohen diesen „Drang nach Vollkommenheit“ den „utopischer Impuls.
Wenn wir mit allen Sinnen diesen Impuls in uns fühlen und realisieren, dann fühlen wir „Gott als die Energie, die Intelligenz, die den kreativen Prozess in Bewegung setzte und die Begeisterung, die wir spüren, ist nicht von dem Impuls getrennt, der vor 14 Milliarden Jahren den gesamten kreativen Prozess aus dem Nichts entstehen ließ.“ (Andrew Cohen)
Diese, die ganze Persönlichkeit ergreifende Ereignis, wird im Christentum mit dem Pfingstereignis beschrieben und Steiner fasst dieses GeistErleben so zusammen: „Der wahre Geist, in dem wir uns finden können, ist der allgemeine Menschengeist, den wir als einziehende Kraft des heiligen Geistes erkennen, den wir in uns selbst gebären müssen...“(R.Steiner: Das Erscheinen der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt, GA 118)
Nun kann es zwar sein, dass DU nicht das persönliche Empfinden hast, dass dieses epochale Ereignis auch in Deiner Biografie stattgefunden habe, dass ändert allerdings nichts an der einfachen Tatsache DASS es stattgefunden hat.
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Ausserdem hast Du vielleicht einfach eine falsche Vorstellungen von GEIST. Du kennst doch Begeisterung, oder? Und "wenn der evolutionäre Impuls in dir erwacht, fühlst du eine unglaubliche Inspiration und Begeisterung für das Leben. Warum? Weil du dir bewusst wirst, dass du wirklich etwas kreativ verändern kannst. Was uns dann inspiriert, was uns motiviert, was uns mit Leben erfüllt, was unsere Herzen und unser Denken erhellt, ist das evolutionäre oder kreative Potenzial des gegenwärtigen Moments, unsere gemeinsame Zukunft zu erschaffen." (Andrew Cohen)
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Wenn Du dieses Gefühl schon einmal gefühlt hast, dann hast Du Gott als den großen kreativen Impuls gespürt.
Der allgemeine Menschengeist ist in Dir zu einem persönlichen Menschengeist geworden. Und nun? Bringe ihn zur Geltung. Gebäre, was Du immer schon bist. Entfalte diesen Menschengeist – nicht durch die Verkleinerung der Persönlichkeit, sondern durch die Ausdehnung Deiner Persönlichkeit.
Mache Dir klar, dass dieser Geist, dass die göttliche Energie, dass die Schöpfung darauf verzichtet hat, einen zweiten Jesus oder einen nächsten Buddha zu erschaffen. Denkst Du die große Schöpfung wusste nicht was sie tat, als sie DICH erschuf?
Ist Dir klar, dass dieses Universum in der Lage wäre einen zweiten Buddha oder einen zweiten Jesus zu erschaffen – stattdessen hat das Universum sich für DICH entschieden.
Darum stimmt es eben, wenn Osho sagt: „Du bist auserwählt – nicht Buddha, nicht Christus, nicht Krishna. Du wirst im Moment mehr gebraucht – das ist der Grund.“
Buddha hat geleuchtet. Jesus hat geleuchtet. Die nächste Leuchte bist DU.
Statt Jesus, Buddha oder Krishna bist jetzt DU da. Die Frage ist nicht, ob Du auserwählt bist. Die Frage ist: Wie gehst Du mit dieser Würdigung um? Was hatte Gott vor, als er Dich auserwählte?
Ob Deine Antwort richtig oder falsch ist, wirst Du absolut sicher an einer einfachen Frage feststellen: „Bringt es mich zum Blühen oder zum Welken?“
Du bist auserwählt - Blüh im Glanze dieses Glückes.





















































