Sonntag, 10. Januar 2010

1.ÖKOMED Po"tt"cast zur RUHR.2010

Wir sind glücklich zurück von der Guerilla-Meditation zur Eröffnung der RUHR.2010. Hier der erste ÖKOMED-Podcast - made by Stefan Stark. Die stille und authentische Würde aller spirituellen Aktivisten hat mich sehr berührt. Aus ganzem Herzen mein tiefer Respekt & Dank an alle Freunde, Brüder und Schwestern der großen STILLE. Die Party ist vorbei - die Stille bleibt. GLÜCK AUF!

Wer zur Eröffnung in Pact Zollverein ging,
der kam durch die STILLE.

Viel Spaß!

Eine RUHR.2010-Aktion von ÖKOMED und POTTFICTION. Mit freundlicher Unterstützung von: Stiftung Mercator.

Kommentare:

Thomas hat gesagt…

@ Herr Gronbach

"Wir sind glücklich zurück ..."

Dieses "Wir", das Sie ja auch an anderen Stellen betonen ("Mission WIR"; WIR glauben ...) sollte bei Anthroposophen eigentlich nicht so betont werden. Es sollte eigentlich verschwinden.

So die Meinung Rudolf Steiners.
Es sollte so sein, dass alles auf die einzelne Persönlichkeit gestellt ist.

Es sollte nicht so sein, dass einer das Gefühl hat, er müsste irgendeine vorgegebene Meinung, irgendwelche konkreten Sichtweisen annehmen, um Anthroposoph zu sein. Völlig frei sollte sich der einzelne Mensch selbst in die Anthroposophie hinein finden, seinen Weg selbst gehen.

Wenn Sie der Anthropsophie wirklich treu sein wollen und in der Tradition Rudolf Steiners sein wollen, dann berücksichtigen Sie doch auch das, was in der Anthroposophie zu finden ist.

Werden Sie Anthroposoph.

Oder: Gründen Sie endlich Ihre Sekte. (Brüder und Schwestern scheinen Sie ja schon zu haben - bezeichnen die sich selbst auch als Götter, wie Sie sich selbst als Gott bezeichnen - "Wir Götter!?")

Es steht Ihnen FREI ...

Nur das TUN, das müssen Sie machen.

Viel Spaß mit dieser Inspiration.

pact hat gesagt…

Himmel. Wie schön ist das denn!? Toll, daß ihr sowas macht! Cooles Video. Herzschöne Aktion. Bin erst heute vor Ort und werde Eure Stille in mir nachklingen lassen.

Gruß, Marcus

(Was erzählt dieser Thomas da? Muss ich nicht verstehen, oder? Klingt wirr. Ok. Auch Wirres ist in der Stille willkommen.)

Nene hat gesagt…

Konnte leider nicht dabei sein Sebastian, aber hab an euch gedacht.
:O)

Thomas, du läufst an der Grenze entlang wie ein Tiger im Käfig und brüllst Sebastian an wegen deiner eigenen Grenze. Geh einfach drüber. Von der anderen Seite verändert sich die Sicht auf alles, einschließlich Steiner.
von Herzen
Nene

Anonym hat gesagt…

Oh, ne neue Sekte?
Da bin ich mit von der Partie.
Ich habe auch gleich einen Vorschlag für eine schön sektiererische Satzung:

Die initiative Tafelrunde

Satzung für eine neue Initiativbewegung

ZIEL:
Ziel ist, das Geistige im einzelnen Menschen mit dem Geistigen in anderen
einzelnen Menschen zu verbinden - unabhängig davon, an welchem Ort der Welt der
Einzelne lebt.

GRUNDSÄTZE:
Tu was du willst, soll sein das ganze Gesetz; mitleidvolle Liebe; Willen unter
Liebe.
Dieser Grundsatz beinhaltet den Grundsatz: "Nicht mein Wille geschehe, sondern
der Deine, Vater im Himmel" ebenso wie den Grundsatz "Gott ist tot" ebenso wie
den gesamten Bogen dazwischen liegender möglicher Grundsätze.

MITGLIEDSCHAFT:
1. Jeder Mensch kann Mitglied werden. Die Mitgliedschaft beginnt durch
schriftliche Mitteilung an die Verwaltungsstelle der initiativen Tafelrunde und
endet ebenso. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.

2. Es wird eine öffentliche Mitgliederliste geführt, die Namen und Adressen der
Mitglieder enthält. Die Verwaltungsstelle hat das Recht, von den Mitgliedern
einen Beitrag für durch die Führung der Liste entstehende Verwaltungskosten zu
erbitten.

3. Mitgliederversammlungen können von jedem Mitglied, auch lokal begrenzt,
einberufen werden.

4. Es können sich regionale und überregionale Gruppen bilden. Diese bedürfen
nur der Bestätigung durch sich selbst.

5. Die Mitglieder können auf jede gewünschte Weise frei miteinander
kommunizieren. Mit Hilfe der Mitgliederliste kann jedes Mitglied individuell
die ihm gemäße Form des Gesprächs und Austausches wählen.

6. Rundschreiben an andere Mitglieder sind immer öffentlich und somit auch
Nichtmitgliedern zugänglich. Die Finanzierung erfolgt durch dasjenige Mitglied,
das eine solche Publikation herausbringt, zum Beispiel durch Abonnement.

7. Im Namen der initiativen Tafelrunde dürfen weder Geschäfte abgeschlossen
noch über diese Satzung hinausgehende Regeln oder Rituale schriftlich
festgelegt werden. Sollte jemand dies dennoch tun, gelten diese Regeln oder
Rituale als nichtig.

MonikaMaria hat gesagt…

Tod der Initiative Tafelrunde!
Die FORM ist gleichzeitig ihre Zerstörung.

Thomas hat gesagt…

@ Marcus

Sie müssen nicht. Ist ohnehin ALLESEINS.

Stimmts, Marcus?

Aber, wenn es Sie doch interessiert, dann ent-wirren Sie es doch.

Das geht! (Wenn die Wirr-heit Ihnen, IN Ihnen, nicht lieber ist)

Thomas hat gesagt…

"Thomas, du läufst an der Grenze entlang wie ein Tiger im Käfig und brüllst Sebastian an wegen deiner eigenen Grenze."

Nene, ich möchte nicht über diese Grenze (die nicht meine ist) springen.

Ich würde Herrn Gronbach gerne mal an der Grenze treffen.

Leider rennt er jedes mal schnell weg, wenn ich ein bisschen laut bin.

Nene hat gesagt…

Thomas, es kann nur DEINE Grenze sein, eine andere gibt es in dem Zusammenhang nicht.
Gronbach läuft auch nicht weg. Er äussert sich bloß nicht über seinen Blog hinaus. Warum sollte er auch.
Gibt es etwas, wozu er sich äußern müsste?
Ich sags jetzt mal ganz grob:
Es gehört schon ein bestimmtes Bewusstsein dazu, sich kommentarlos ans Bein pinkeln zu lassen.
herzlich
Nene

manroe hat gesagt…

basics first

Ich hab mal grad mir das Video angeschaut auf YouTube und muss sagen:

Ich finde das eine absolut hammergeile Aktion!!! SUPER und vielen Dank, dass Ihr das macht!!

Medi-Manni :))) Ω --

manroe hat gesagt…

Sehe ich auch so

Tod der Initiative Tafelrunde!
Die FORM ist gleichzeitig ihre Zerstörung.


Eine Satzung gehört direkt ins Hirn (Ätherleib) aus freien Stücken, das wäre ein Schritt in die Zukunft.

wegmeditiert hat gesagt…

Oberhausen im Ausnahmezustand - nur ein kleines Grüppchen - alle wegmeditiert...

Thomas hat gesagt…

@ Herr Gronbach

Empfinden Sie meine Kommentare so, wie Nene das oben beschrieben hat?

Oder bedanken Sie sich auch ehrlich gemeint bei mir für meine Inspirationen?

Thomas hat gesagt…

@ Nene

Noch etwas zu:
"Thomas, du läufst an der Grenze entlang wie ein Tiger im Käfig und brüllst Sebastian an wegen deiner eigenen Grenze."

Stellen Sie sich vor, zwischen Herrn Gronbach und dem Tiger wären keine Gitterstäbe.
Klar, was dann passieren würde.

______________

Der Tiger kann den Käfig nicht öffnen. Herr Gronbach kann das. Dazu muss er aber Vertrauen zu dem Tiger gewinnen. Er muss ihn kennenlernen, verstehen lernen. Dann wird er ihn auch einschätzen können und mit ihm umgehen können. Und er muss vor allem sicher sein, dass der Tiger ihn nicht fressen wird. Davor hat Herr Gronbach jetzt noch unbewusst Angst - berechtigte Angst.

Und die muss er besiegen. Das kann er nur selbst. Wie zuvor schon gesagt: Schlagen kann er nur sich selbst.

(In der Geschichte bin nicht ich der Tiger. Der Tiger steht für die Wahrheit)

Thomas hat gesagt…

Und in Wahrheit ist auch nicht der Tiger (die Wahrheit)im Käfig, sondern Herr Gronbach.

Nene hat gesagt…

Lieber Thomas,
offensichtlich kommen deine Kommentare anders bei mir an, als du sie meinst. Denn ich empfinde sie recht häufig als Angriffe auf Gronbach und diesen blog hier. Das nenne ich dann "ans Bein pinkeln"
Aber was genau willst du denn erreichen?
Worum geht es dir, wenn du immer wieder eine Reaktion von Gronbach forderst?
Geht es dir um deinen eigenen Erkenntnisprozess?
Oder bist du der Meinung, bereits alles erkannt zu haben und Gronbach und andere überzeugen zu wollen?
Was genau ist es?

Der Tiger ist nicht die Wahrheit.
Wahrheit ist, was hinter der Grenze ist.
der Tiger ist der Mensch, der sich nicht über die Grenze traut.
Die Gitterstäbe sind das Ego.
Der Schlüssel zur Tür des Käfigs ist absolutes Verlangen nach der Wahrheit und unbändiger Hass auf die Lüge.
Es geht um alles oder nichts, das heisst es geht um Freiheit.
aud der Mitte
Nene

Anonym hat gesagt…

Wie kann es sein, dass diese Menschen soviel Würde ausstrahlen?

Anonym hat gesagt…

Hää??

Thomas hat gesagt…

Nene,

ich möchte mit meinen Kommentaren weder Sebastian Gronbach, noch diesen blog angreifen. Das liegt mir fern. Ich bemühe mich auch niemanden von etwas überzeugen zu wollen. Schon gar nicht von dem, was ich für richtig halte. Und im Besitz der Wahrheit vermeine ich mich schon gar nicht. Ich suche die Wahrheit.

Lassen Sie doch das, was ich an Herrn Gronbach schreibe, einfach eine Sache sein zwischen mir und Herrn Gronbach. Herr Gronbach ist doch erwachsen und kann für sich selbst sprechen. Und wenn er mir nichts antwortet, ist das ja auch eine Antwort. Und die sagt dann etwas über ihn aus.


In meiner Geschichte ist schon der Tiger die Wahrheit. Denn ich habe die Geschichte geschrieben. Man kann sie anders interpetieren. Dann ist es aber nicht mehr meine Geschichte.
Lesen Sie doch den Text einmal so, dass Sie überall da, wo "Tiger" gemeint ist "Wahrheit" einsetzen.


Ihre Interpretation der Geschichte ist eine andere als meine.
Es ist aber meine Geschichte und ich weiß, was ich damit sagen will.

Haben Sie nicht schon erfahren, dass das Erkennen der Wahrheit sehr schmerzhaft sein kann. Vor allem, wenn man unvorbereitet ist und Sie plötzlich und unerwartet auf einen zukommt. Wie ein Tiger, der plötzlich vor einem steht - ohne trennende Gitterstäbe.

Thomas hat gesagt…

Liebe Nene,

ich bemühe mich, hier Anthroposophie zu vertreten und zu verteidigen.

Ich denke, das trifft den Punkt.

Anonym hat gesagt…

WOW !!

ESSEN DANKT !!

Joachim

Nene hat gesagt…

lieber Thomas,

"Thomas, du läufst an der Grenze entlang wie ein Tiger im Käfig und brüllst Sebastian an wegen deiner eigenen Grenze."

dieser Satz von mir war der Ausgangspunkt für das, was du deine Geschichte nennst. Da werde ich dann doch meine Sicht des Tigers darstellen dürfen.
Es freut mich, dass du dich nicht als angreifend siehst. Aber als Verteidiger der Antroposophie brauchst du wahrhaftig nicht aufzutreten. Auf diese Art entstehen Glaubenskriege.
Und dann denk mal an Petrus, der dem Söldner ein Ohr abschlägt, um Jesus zu verteidigen und wie es dann weiter geht.

Die Wahrheit ist nur dem Ego ein Tiger, dem Selbst ist sie ein Freund.
herzlich
Nene

Is da auch Ökomed? hat gesagt…

Kulturhauptstadt dieses Jahr gibt's auch in Istanbul und Pecs.

ökomeditator hat gesagt…

Wo zwei oder mehr Menschen sich öffentlich und in absolut friedlicher und kontemplativer Haltung in der Meditation versenken - da ist ÖKOMED.

Just do it!

Loggisch hat gesagt…

Trotzdem muss man aba erstma hinfahrn oder?

Anonym hat gesagt…

Ich muss noch was sagen zu der Satzung der initiativen Tafelrunde. Da ist ein Fehler drin, ich meine, da fehlt noch was.
Uns ist klar geworden, das Crowleys Postulat Liebe unter Willen das männliche Prinzip ist oder sein könnte(?) und dass Willen unter Liebe das weibliche ist.
Um das zu illustrieren vielleicht mal die Frage:
Wenn Frauen das männliche Prinzip anwenden, vergiften sie dann vielleicht den Eros?

Ja, und warum nicht "Tod der Tafelrunde", zumindest in Gestalt einer Satzung?
Ich hatte das Ding hier 8 Jahre lang rumliegen, ohne nur einmal einen Blick da drauf zu werfen. Ich habe nichts vermisst.
Eigentlich hatte ich ja auch nur mal überlegt, wie man eine von Machtstrukturen freie Vereinigung konstituieren müsste. Da bleibt dann so gut wie gar nichts übrig, offensichtlich, weil man es nicht braucht.

Ministerium für innere Sicherheit hat gesagt…

Sehr geehrte Leser,

wir begrüßen die öffentlichen Aktionen zur kollektiven Meditation, und sind hoch erfreut über eine derartige Selbstdisziplinierung der Bevölkerung. Hier findet nicht nur die von prominenten Politikern geforderte private Umsetzung der gescheiterten Klimakonferenz statt!

Die meditierende Bevölkerung verursacht nicht nur weniger Kohlendioxydemissionen, sie verringert auch die Gefahren der Ansteckung durch Schweinegrippe, und nicht zuletzt (was uns besonders sympathisch ist) verringert sie die Kriminalitätsrate, und vor allem die Meditanten hören von selbst auf zu denken.

Wir werden den Ministerkonferenz der Länder vorschlagen diese Aktivitäten zu unterstützen.

Die Kollektive Meditation sollte von seiten der Politik genauso gefördert werden wie das Fernsehen! Wir werden Herrn Gronbach zum Meditationsbeauftragten vorschlagen.

Dr. Horst Krummbiegel

Quotenfrau hat gesagt…

Ich würde soweit gehen und ein neues bundesweites Ministerium für Meditation einzurichten, kurz MM und Gronbach als Minister einsetzen.
Marion Pottkoch

Anonym hat gesagt…

@Thomas
Ich finde, Ihr Geschreibsel in Kombination mit dem Geschreibsel anderer klingt wie ne indirekte Drohung. Nicht wahr, ein Tiger, der kann in Wahrheit auch bedeuten, dass man jemandem Schwierigkeiten machen möchte.
Aber Sie wissen ja sicher, was Sie mit Ihrer Geschichte meinen, und die Nele, die weiß auch, was sie mit ihrer Interpretation meint. Und ich weiß auch, was ich mit meiner Interpretation meine. Ich meine nämlich, dass sich Auseinandersetzungen unter "Anthroposophen" möglichst nur auf der geistigen Ebene (selbstverständlich inklusive Verbalinjurien, das lieben wir ja so) abspielen sollten. Nicht dass wir noch ne neue Krankenkasse für "niedergeschlagene Krieger des Lichts" gründen müssen, gell?
Liebe Grüße
Ameli

Thomas hat gesagt…

Liebe Ameli,

wo vernehmen Sie da so etwas wie eine Drohung?
Würde ich drohen wollen, würde ich das nicht versteckt tun.


Bei den Auseinandersetzungen gehe ich noch einen Schritt weiter als Sie, und sage:
Auseinandersetzungen sollten sich nicht nur bei Anthroposophen, sondern auch bei allen anderen Menschen auf der geistigen Ebene abspielen.

Zu Auseinandersetzungen kann es aber bei Herrn Gronbach gar nicht mehr kommen. Er setzt sich nämlich mit niemandem mehr auseinander. Er verbreitet nur noch seine Lehre. Alles, was anders gedacht ist als seine Meinung ignoriert er. Da ist er überhaupt nicht mehr willig oder fähig etwas anderes in seine Weltanschauung aufzunehmen.

Anthroposophische Inhalte gibt es bei ihm übrigens nicht. Er ist kein Anthroposoph. Er sagt es nur. Und andere glauben ihm das. Aber er lebt Anthroposphie nicht.
Halten Sie ihn für einen Anthroposophen? Und wenn ja, warum?

Geisteswissenschaftliche Inhalte, wie die von Rudolf Steiner mitgeteilten sind bei ihm nicht vorhanden. Und eigene geisteswissenschaftliche Forschungsergebnisse werden Sie bei ihm vergebens suchen.

Meditation, so wie er Sie praktiziert und lehrt, hat absolut nichts mit Meditation zu tun, wie sie von Rudolf Steiner beschrieben wird.

Herr Gronbach interpretiert Anthroposophie und Rudolf Steiner. Er hat seine persönlich gefärbte Meinung, aber er versteht es nicht.

Und übrigens:
Für verletzte Krieger des Lichts hätten wir hier schon (mindestens) eine Nachtschwester.

Und:
Ich denke, dass ein Tiger in Wahrheit nur ein Tiger sein kann. Alles andere sind (höchstens) persönliche Interpretationen. Und als solche dann Wahrheiten.

Auf eine friedliche Auseinandersetzung

Das war Geschreibsel für Sie, von einem Sucher nach Wahrheit


Ach ja:
"(selbstverständlich inklusive Verbalinjurien, das lieben wir ja so)"

Wie meinen Sie das und wen meinen Sie mit "wir"?