Sonntag, 3. Januar 2010

Das Gesicht der Evolution

Mein Name ist Sebastian Gronbach, ich bin spiritueller Dienstleister und auf dem Foto rechts kannst Du mein Gesicht sehen. Manche Menschen finden mich völlig doof, andere Menschen finden mich richtig gut. Da geht es mir wie Dir und jedem Menschen. Der Unterschied ist vielleicht, dass ich jeden Tag von Menschen lese oder höre, die mich entweder doof oder gut finden. Sie sagen es mir öffentlich – fast jeden Tag.

Vor allem dadurch, dass mir Menschen nahezu jeden Tag sagen, wie unsäglich doof, lächerlich oder gefährlich ich sei, habe ich immerzu das Gefühl, dass mir etwas fehlt.

Auch da geht es mir wie Dir und allen Menschen. Jeder hat das Gefühl, dass ihm etwas fehlt. Aber genau wie jeder Mensch, habe ich meiner Seele einmal ein Versprechen gegeben – eigentlich ist es der Grund unserer aller Geburten gewesen: Wir haben versprochen, durch dieses Gefühl des Mangels hindurch zu lieben.

Das Versprechen, was ich meiner Seele gegeben habe – und ich behaupte, dass auch Du Deiner Seele dieses Versprechen gegeben hast – gibt meiner Seele das Recht, mich jeden Moment dieses zu Fragen:

Verschließt Du Dich und wartest auf bessere Zeiten? Oder kannst Du dem Leben Dein offenes Herz darbieten? Kannst Du es auch, wenn Du Deinen eigenen Liebesmangel spürst, wenn Du fühlst, dass Dir etwas fehlt?

Mein Gesicht erscheint möglicherweise öffentlicher als Deines. Aber in Wirklichkeit täuscht das. In Wirklichkeit stehen wir alle im Rampenlicht.

Wir stehen im Rampenlicht der Evolution. Und wir stehen – das mag uns passen oder nicht – ganz vorne.

Andrew Cohen, sagt es (frei von mir übersetzt) auf seine inspirierende Weise: "Dein Leben — das Leben, welches Du genau jetzt lebst – ist ein öffentliches Ereignis, ein evolutionäres Ereignis, ein Ereignis das etwas signifikantes über das Leben an sich aussagt. Die Art, wie Du als Individuum bist, ist Dein persönlicher Beitrag um der Evolution hier und jetzt ein Gesicht zu geben.“

Wenn du also in Dein eigenes Gesicht schaust, dann siehst du ein einmaliges Gesicht der Evolution. Und Du bist ein öffentliches Gesicht der Evolution. Es ist Dir unmöglich, Dich zu verstecken. Das Gesicht der Evolution schaut uns in allem an. Du hast jetzt dieses Gesicht und in einiger Zeit, lässt Du dein Gesicht fallen und kehrst in das eine Gesicht Gottes zurück.

Dein Gesicht ist – wie meines und das aller Menschen – mangelhaft und unperfekt. Ja, ich bin sehr dafür, dass wir alles tun, um ein würdiges, starkes, ideenreiches, rebellisches und heilendes gutes Gesicht der Evolution zu sein – was auch immer Du zu sein wünschst, sei es in immer besserer Weise.
Mache der Evolution mit Deinem Gesicht alle Ehre – und vergiss das Lächeln nicht. Das ist das Eine. Das Werk des Gesichtes.

Das Andere ist das Herzwerk. Das Andere ist, dass wir durch alle immer vorhandenen Mängel, Fehler und Albernheiten hindurch, immer das Versprechen unserer Seele hören und verwirklichen. Denn auch davor können wir uns nicht verstecken. Denn wohin Du auch gehst, Deine Seele ist bei Dir und singt diese Lied: „Ich kann Dich sehen“.


Und sie fragt Dich: Verschließt Du Dich und wartest auf bessere Zeiten? Oder kannst Du dem Leben Dein offenes Herz darbieten? Kannst Du es auch, wenn Du Deinen eigenen Liebesmangel spürst, wenn Du fühlst, dass Dir etwas fehlt?

Kommentare:

BURGHARD hat gesagt…

Lieber Leser,

die Idealisierung des Lebens, bedarf sie der Selbstbeobachtung? Entspringt dabei der Selbstbeobachtung das Selbst, dass beobachten kann?

Das Beobachten, reichst Du dessen Reichweite weiter an das Weltreich, dass der Beobachtung entbehrt?

Reichst Du, in Aufrechterhaltung der Beobachtung, die Beobachtung dir wiederum zurück?

Gibt dir dabei deine Beobachtung zu denken? Das Denken, kannst Du das mit ins „Grab“ nehmen? Und, führst Du im Tode, die durch Beobachtung kreierte Urbewegung, in den Weltengrund? Erteilst Du dabei der Welt Ursprung?

Schaffst Du so Zusammenhänge, die nun wie ursprüngliche zusammen -klingen?

Wie das nun Andere durch dich sich bindet, ist damit für Manchen die Aufforderung verbindlich,bisherige Vorstellungen von Mensch und Welt verkümmern zu lassen?

Willst Du jene Urbewegung kreieren, aus der Anderes dann anders herstammen kann? So Herstammen, das es sich verzweigt? So, das die Zweige Blätter ausbilden? So, das ein jegliches Blatt wiederum ganz Pflanze ist?

Kerstin Zahariev hat gesagt…

Uns allen fehlt es - uns allen fehlt die unendlich und absolut freie Liebe zu uns selbst und damit zu allem anderen.
Ich kenne die vielen Momente, wo sie mir fehlt, so sehr fehlt, dass ich friere, es mir unerträglich kalt wird, dass ich mich klein und unnütz fühle und ganz schrecklich allein.

Und ich kenne die wenigen (im Moment noch) Augenblicke, wo ich eins mit mir und allem anderen bin, wo ich mich eingehüllt, gewärmt, geliebt und getragen fühle ohne Ende - das sind die Momente, in denen ich das Gefühl habe, Wasser in Wein verwandeln zu können und Tote auferstehen zu lassen und wo es mir scheint, dass es nur einer Nuance bedarf, um durch eine Wand aus Beton gehen zu können....

Herzlichst

Kerstin Zahariev.

Bernhard Albrecht hat gesagt…

Lieber Sebastian Gronbach

Ist das wirklich so, dass die Leute hier in diesem Blogg und anderswo in Ihrem öffentlichen Umkreis Sie doof oder toll finden? Oder halten sie nur ihren Buckel hin, damit Sie Sebastian Gronbach im Spiegel Ihres Denkens, innerhalb dessen Sie nur sich selber auffordern können vertiefter beobachtend zu sich selber vor zu dringen?
Wie wäre es, wenn Sie sich als spiritueller Dienstleister etwas weniger toll finden würden und all die Anderen, die hier schreiben und lesen als spirituelle Dienstleister mit in ihr Boot nähmen? Wir alle hier in diesem Blogg sind nämlich auch spirituelle Dienstleister, für Sie, Sebastian Gronbach. Haben Sie das schon einmal so herum mit aller Entschiedenheit und fortwirkend erneuerter Ausdauer betrachtet?
Sie haben das Wort vom Versprechen in den Mund genommen. Haben Sie sich, in dem Augenblick, als Sie dies niederschrieben, vergegenwärtigt, dass all die Anderen hier in diesem Blogg, an die Sie sich wenden, indem sie schreiben wie sie schreiben nur ihr Versprechen Ihnen gegenüber einlösen, dass sie ihrer Seele einst einmal eingepflanzt haben? Nicht immer treten diese Versprechen in einer Weise in Erscheinung, dass sie sogleich ein begeistertes Ja in der Seele des Empfängers auslösen. Das ist so und muss auch so sein, wenn es nicht nur nominalistisch, sondern gewissermassen bewusstseinsgenetisch um Erwachen "an" einander geht. Es ist nur zu menschlich, wenn ich, wenn Sie gelegentlich sich zunächst den Aussagen gegenüber mehr geneigt zeigen, in denen Sie sich als toll spiegeln. Aber wohl gemerkt - Innerer Beobachter voll eingeschaltet und auf Touren gebracht - Sie sind es dann, der sich toll findet und nicht der oder die anderen sagen Ihnen, dass Sie toll oder doof sind.
Das Ganze findet ausschliesslich in "Ihrem Denken" statt und es sind nicht die Anderen, die Ihnen wieder einmal eine Bosheit oder Abgedrehtheit um die Ohren schlagen. Die Anderen lösen mit ihrem So-Sagen nur Ihr Versprechen ein und wenn Sie in diesem Augenblick, indem Sie eine derartige Abgedrehtheit öffentlich präsentiert bekommen nicht genau hinhören wollen, dann überhören Sie das Telefon, das just gerade dann bei Ihnen anschlägt.
Das Telefon, Ihr höhere Selbst meldet sich mit seinem Klingeln in diesem Augenblick, in dem Sie sich spiegelnd in Ihrem Denken begegnen! Was sehen Sie? Wo zuckt Ihre Hand vor und will sogleich wieder retuschieren oder sogar wegwischen, was Sie sehen? Wo ist bei Ihnen Evolution angesagt?
Ich sage Ihnen das nicht. Ich kann Ihnen das auch nicht sagen. Sie sind es, der sich spiegelt in "Ihrem" Denken und nur Sie können eben jetzt in diesem, "in diesem" Augenblick sich öffnen und den Telefonhörer abnehmen und hinein lauschen, was Ihr Höheres Selbst Ihnen sagen will.
Nehmen Sie den Hörer ab? Oder lassen Sie die Klingel rasseln?
Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr.

Bernhard Albrecht

Susanne hat gesagt…

Lieber Sebastian,
und alle die hier Mitwirkenden

So wie es aussieht, sind wir doch alle hier, um uns zu erinnern.
Mittels dieser Brücke, die ein jeder von uns irgendwie anders baut, einmalig, einzigartig.
Eine Brücke über die Kluft des Vergessens.
Damit sind wir Lichtbringer.
Jeder von uns, sobald er den Entschluss zur allumfassenden Versöhnung fasst.

Ist es wichtig, wer hier wen doof oder gut findet?

Wenn das Telefon klingelt, sollte man wohl lieber abnehmen anstatt mit dem Nachbarn an der Tür einen Plausch zu halten.

Mir ist das gestern passiert.

Und danach war alles anders.

Ich hatte die Lösung auf alle meine Probleme und meine Dunkelheit gerann zwischen meinen Fingern zu goldenem Lichtstaub.

Ja, so kann es einem ergehen, wenn man sein wahres Wesen hereinlässt.

Wisst ihr, ich bin sehr euphorisch hier eingestiegen, im November und habe drauf losgeschrieben, 2 Blogs hintereinander in Mission Wir "Das Karussell" und "Wie es ist, 5 Minuten zu spät zu kommen".
Ich habe sie wieder gelöscht, weil der Plausch an der Haustür mich abgelenkt hat und ich mich auch "doofgeschrieben" empfand.
Darauf folgten andere Ereignisse, die mir immer einen grauen Schleier vor meine Seele hielten, so lange, bis es schwarz wurde.
Bis kurz vor Heiligabend war dann die Tiefschwärze erreicht.

Stillstand. Stille. Lähmung.

Gestern ging das Telefon.

Und ich ging ran.

Es geht nicht darum, wer an der anderen Seite der Strippe hängt.

Es geht darum, dass sich Zeit und Raum verändern.

Mit der Kraft, die ich selber aufbringe. Für den bewussten Blick in die Freiheit, die ich mir selbst versprochen habe.

Was ist "öffentlich" sein?
Spirituelle Dienstleister sind wir alle. Nicht weniger und nicht mehr als du, lieber Sebastian.
Heute weiß ich, dass ich nicht 5 Minuten zu spät gekommen bin.
Weil pünktlich zu früh gewesen wäre.

Wie geht es euch, liebe Freunde in diesem Blogg, was ist das hier für ein Kreis, stehen wir innerhalb, außerhalb oder sowohl als auch?
Das ist meine gegenwärtige Frage.
Bei bestimmten Kommentaren könnte man meinen, dass die ewige Glückseligkeit bereits erreicht ist und es keine Fragen mehr gibt.
Wir sind alle eins.
Wir lieben uns und alle anderen Menschen.
Braucht man dann noch irgendeine Erkenntnis?
Geht es nicht um den Prozess des Ringens?

Wären wir uns all-eins-einig, so bräuchten wir hier nicht zu schreiben, sondern säßen jeder von uns an seinem Platz dieser Erde und würden nur noch wirken.
Mit hellem Bewusstsein, welches keine Erdentätigkeiten mehr braucht.

Doch wir suchen einander, wir suchen uns und wir suchen Gott.

Wir haben den 4.Januar 2010.

Worauf warten wir?

Ich nehme eine Zerstreuung hier wahr.
Wie könnte eine stärkere Konzentration aufeinander aussehen?

Das soll keine Kritik sein, seht es nur als Frage in den Raum gestellt.

Vielleicht mit einer neuen Regel, die uns miteinander mit vereinter Kraft in die selbe Richtung rudern lässt. In EINEM Boot.

Ich krame mein Ego raus, wasche es mal durch, hänge es auf die Leine und lege es dann ungebügelt in den Schrank.

ICH entscheide, wann ich es heraushole, um es ungebügelt anzuziehen. Denn die Falten will ICH.

Brauchen wir es hier?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich hoffe, jeder von euch hat ein Telefon.
Ein Handy macht´s auch im Notfall.

Ich finde dich weder doof noch gut, lieber Sebastian.
Ich kenne dich. Das ist alles.

Ein bewegendes und erkenntnisreiches Jahr Euch allen!!

Susanne hat gesagt…

.....und noch was zur Liebe.......


Die Liebe fehlt uns nicht

Wir sind mit ihr

auf diese Welt gekommen

um sie aus ihrem Verließ

zu erlösen

um sie zu befreien


Wenn das Ego mal im Schrank ruht

dann atme durch

und der Raum wird erfüllt sein

von deinem Atem

des Lichts und der Liebe

während sich das Ego

vor lauter Aufgeblähtsein

im Schrank mit all seinen Blähungen

nur noch unwohl fühlt

und nicht weiß warum

weil ihm der Geist fehlt

und der Intellekt

ihm leider keine Antwort geben kann

Thomas hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie schreiben:

"Manche Menschen finden mich völlig doof, andere Menschen finden mich richtig gut."

Sie haben hier doch geschrieben, dass Sie Gott sind.

Was soll dann diese Frage, bei der es um Sebastian Gronbach geht?

Zumal Sie hier auch schon geschrieben haben, dass der Sebastian Gronbach aufgelöst ist. Aufgelöst im Alleins. Dass es ihn nicht mehr gibt.

________________

Und Sie schreiben:
"Vor allem dadurch, dass mir Menschen nahezu jeden Tag sagen, wie unsäglich doof, lächerlich oder gefährlich ich sei, habe ich immerzu das Gefühl, dass mir etwas fehlt."

Jetzt werden Sie wieder menschlich-allzumenschlich.

Wenn Sie dieses Gefühl haben, dann DENKEN Sie doch darüber nach (nicht nur einmal und nicht nur kurz). Nur so können Sie heraus finden, was Ihnen FEHLT - nicht durch Fühlen.


Das ist von einem, der das, was Sie TUN als schädlich für die Anthroposophie erachtet. Ja sogar als Verrat an der Anthroposophie.
(Interessiert Sie das?)

Wenn es jetzt jemanden dazu drängt, das von mir Geschriebene zu komenteiren, dann unterdrücke er/sie das doch bitte. Lassen Sie doch Herrn Gronbach etwas dazu sagen.

Trauen Sie sich, Herr Gronbach!
Wenn es Ihnen wirklich ernst ist mit diesem GEFÜHL, dass Ihnen etwas fehlt, wenn es keine Phrase ist, dann trauen Sie sich.

Sehen Sie mich, wie sich selbst, doch auch als spirituellen Dienstleister.

Ich weiß, dass Sie nicht jedem antworten können. Aber, bin ich jeder?

JANET hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Krankenschwester hat gesagt…

Wenn ick die Kommentare hier lese, bin ick dafür, det gronbach mal wieder einen "Krankenschwester-Artikel" veröffentlicht...

JANET hat gesagt…

lasset..kranke Schwester! ich gehe feiwillig vom OP-Tisch..

Anonym hat gesagt…

Manchmal find ich mich doof, manchmal find ich mich toll und ganz oft find ich mich gar nicht und auch nix anderes. Und wenn ich dann mein gutes altes zerknautsches Ego aus dem Schrank holen will, hats wieder irgend einer in die Waschmaschine geworfen.
Es ist ein Kreuz. Hift nur noch meine rote Nase

:O)

Susanne hat gesagt…

Liebe Janet,

jetzt hast du deinen Kommentar wieder entfernt von gestern abend, nachdem ich ihn nur flüchtig überflogen habe und ihn jetzt nochmal lesen wollte.
Schade.......

Damit hast du genau die Handlung wiederholt, die mich zu der Erkenntnis hat kommen lassen, dass nichts rückgängig zu machen ist.

Herzlich

Susanne

Ines Seidel hat gesagt…

Hm. Du schreibst, das manche dich gut finden und andere nicht. Das hat wie eine Einladung gewirkt, wenn ich mir die Kommentare so anschaue.
Was mich beschäftigt ist, wieso wir für Widerspruch, Andersartigkeit, Provokation so wenig Worte des Dankes finden. Was mich provoziert und stört sagt ja erst mal etwas über mich selbst aus (meine Vorstellungen, wie ein spiritueller Dienstleister zu sein hat, zum Beispiel). Auf meine inneren Denkmuster stosse ich durch Denken leider so gut wie nie, dazu braucht es etwas oder jemanden der sein Gesicht als Projektionsfläche anbietet. Gesichter der Evolution…fordern uns auch zur Evolution heraus. Danke für diese besondere Dienstleistung!

JANET hat gesagt…

Liebe Susanne nach dem Krankenschwesterkommentar kann ich es ja wieder reinstellen.. Davor stands blöd da.. ;o)

JANET hat gesagt…

Gott ist abhängig von mir..

Liebe Susanne, das mit dem Doofschreiben und gerne wieder löschen, kenne ich.. gerade weil der spirituelle Dienstleister besonders gut schreibt.. aber ich lasse es dann einfach stehen obwohl es sich innerlich regt alles niederzureissen. Das ist ein interessanter Kampf der da zu beobachten ist.. Lass es doch einfach stehen was du schreibst..das ist doch dann eh von gestern..und gedacht hast du es doch sowieso schon..also kaum noch zu ändern..oder vielleicht findest du es sogar später richtig interessant.

Ich brauch das mittlerweile hier, wie sich auf die Couch schmeissen und die Füsse hochlegen.. únd man muss aufpassen nicht auf der Couch liegen zu bleiben. Leider gibt es Menschen da ist die Couch das Ziel der tausend Dinge und nicht der Zweck zum Ziel obwohl ich mein Ziel nicht kenne..

In den Weihnachtsferien habe ich wieder eine schmerzliche Erfahrung gemacht, dass die Welt noch lange nicht soweit ist wie wir hier reden, schreiben.. Ich bin darüber nicht wütend nur traurig. . . weil ich diesen trägen Geist sehe aber dem es betrifft sieht es nicht. Der spirituelle Dienstleister sieht das anders... Für ihn geht jeden Tag für alle die Sonne auf..ja klar das schon aber in welcher Itensität...und ich weis nicht
durch welche Brille ich die Welt so wie er sehen kann.. die rosrote ist es nicht, die 3D auch nicht.. oder ich sollte vielleicht mal ohne Brille durch Leben schwimmen..das könnte bedeuten mich von Äusserlichkeiten nicht mehr ablenken zu lassen, weil ich sie dann eh nicht richtig sehen kann...aber dann müsste ich mir auch die Nase zuhalten die Ohren und den Mund und mir dicke fette Handschuhe anziehen... oder am Besten mich gleich mumifizieren.

Susanne ich weis auch nicht immer ob das was in mir vorgeht, ich die richtigen Worte finde.. aber man muss es doch versuchen...in einem steckt doch was drin was raus will..

Ich hab übrigens vor Weihnachten ein Bild von mir wiederentdeckt..Und sagt mal kann man sich in sein eigenes Bild verlieben? Das ist 10 Jahre alt..Ich trage keine Brille lehne am Fischerboot und schaue in die Ferne..kneife ein bischen die Augen wegen dem Sonnenlicht zu dazu trage ich ein festliches champagnerfarbendes Kleid...gelbe Rosen im Haar und eine Kette mit einer Rose und einen Strauss Rosen und Fresien. Ich finds voll schön und in Erinnerung war das schon das Paradies auf Erden...

Lieben Gruß
und guten TAG!

Anonym hat gesagt…

Lustiger Laden hier. Da schreibt Sebastian "Ich bin spiritueller Dienstleister" und alle so: "Hei, ich bin auch ein spiritueller Dienstleister" und "ja, Mann, ich aber auch" und "Was solln das, nich nur du, wir aaallleeee".
Dabei hat Sebastian einfach nur gesagt "Ich bin spiritueller Dienstleister" er hat nicht gesagt "du aber nicht".
Er hat gesagt: "
Mein Gesicht erscheint MÖGLICHERWEISE öffentlicher als Deines. Aber in Wirklichkeit TÄUSCHT das. In Wirklichkeit stehen WIR ALLE im Rampenlicht."
Is schon n Schattenkabinett hier, Herr Gronbach. Huiuiuiuiui.
Dr.Kaligari

Susanne hat gesagt…

Danke, liebe Janet.

Lieber Herr Kaligari, dann sollten wir dafür sorgen, dass aus dem Schatten nicht dunkle Nacht wird.
Natürlich spielen wir alle unsere Hauptrolle in diesem Stück hier.
Ihr Kommentar ist nicht neu.
So wie alles hier nicht neu ist.

Die Frage ist nur:

Warum ist unsere Zivilisation noch nicht so weit wie es unsere Erkennnisse sind?

Wann wirft der in der Sonne Stehende keinen Schatten seiner Selbst auf die Erde?



Herzliche Grüße

JANET hat gesagt…

Im Grunde ist mir völlig egal was Sebastian Gronbach sagt..wer Sebastian Gronbach ist und wie er aussieht, alles wurscht..Aber die Essenz von allem ist so schön!

Bin ich bekloppt wie ein Schlachthofschnitzel kurz vor dem Braten? Jaaa..und mir ist das völlig egal!

Mahlzeit!

Bernhard Albrecht hat gesagt…

Lieber Leser

Haben Sie das schon einmal bei sich beobachtet, dass Sie an Wesentlichem achtlos vorbeigegangen sind und erst später, vielleicht sehr viel später bei sich und in sich entdecken mussten, wem oder was Sie zur rechten Zeit nicht die BE"ACHTUNG" entgegen gebracht haben, die Sie möglicherweise vor manchem Weg durch äusseres und innere Urwaldgehölz hätte bewahren können.
Nun ist es so, dass Menschen, die ein Licht in und durch diese Welt zu tragen sich mühen, das aus einem fortlaufenden sich selber in die eigene Mitte führen und dort dynamisch befestigen hervorgeht, nicht selten sehr unscheinbar auftreten und das Licht das sie der Welt zu geben haben gleichsam wie im dicht bewachsenen Waldboden geborgen und versteckt als ein selbständig zu Findend Leuchtendes darreichen. Glücklich darf sich der schätzen, der solchen Menschen begegnen darf und dessen inneres Auge wenigstens für einen Augenaufschlag an Ihnen erwachen kann.
Dies mein Zwischenruf zu Ihrem Beitrag ganz oben auf dieser Kommentarleiste, Burghard.
Vielleicht auch eine Ermunterung für den einen oder anderen Leser hier einmal ganz still den Lichtqualitäten nach zu spüren, die sich in den verschiedenen Beiträgen hier darleben und ausdrücken!
Dank Ihnen, Burghard.
In herzlicher Verbundenheit,

Bernhard Albrecht

Bernhard Albrecht hat gesagt…

@ Kerstin Zahariev
Das, wovon Sie schreiben sind die inneren Erfahrungen eines Menschen, der zur eigenen Mitte hin Kräfte aufbaut. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihnen zwischendurch wieder einmal die Knie weich werden und Sie einknicken. Auch das die Beine einfach einmal nur Baumeln Lassen muss und darf auf einem Weg sein, wie Sie Ihn gehen. Der Lohn Ihrer Bemühungen wird sich zur rechten Zeit zeigen.

Bernhard Albrecht