Ich habe über fünf Jahre ein Experiment gemacht. Ich habe getestet, welche Gedanken, Gefühle und Empfindungen in mir überleben. Ich kann es jetzt nach fünf Jahren auf diesen Punkt bringen und zumindest sagen, was nicht überlebt: Dramen. Dramen überleben nie.
Vor allem die Dramen die im Kopf stattfinden, sind kaum der Rede wert. Auch nicht die Dramen, die man im spirituellen Kontext macht.
Alle diese „Krieg der Welten“ Dramen. Wo böse Wesen gegen gute Wesen kämpfen – diese Dramen verschwinden.
Es verschwinden die Dramen, wo man sich selber in einer herausragende Rolle im Weltendrama sieht.
Es verschwinden die sämtliche Dramen, die in denen man meint mit mythologischen Figuren zu tun zu haben: Engel, Götter, Auferstandene und sonstige übermächtigen Wesen. Alle diese Dramen sind, was Dramen sind, nämlich dramatisch. Aber sie gehen vorbei.
Diese Wesen haben ihren Auftritt. Mit Glanz und Gloria. Blut und Tränen.
Und dann gehen sie wieder von der Bühne.
Und diese Gefühls-Dramen, diese melodramatischen Aufführungen in unserem Inneren, sie gehen auch vorbei.
Auch Gedankendramen verfliegen. Ganze Bibliotheken lösen sich mit der Zeit auf.
Dramen kommen und gehen. Meist ist es so, dass ein Drama vom anderen Drama abgelöst wird. Darum merkt man gar nicht, wie schnell die Dramen enden. Aber sie enden.
Was blieb bei meinem Experiment?
Es blieb das Leichte. Es blieb der Geist, der nicht in Stein gemeisselt steht, sondern weht.
Das tiefsinnig-mürrische Gesicht, das geht. Das Lächeln, das bleibt.
Der schwarze Gedanke, der geht.
Der helle, leichte, der lichte Gedanke – der bleibt.
Alles das, was felsenfest ist, das geht.
Alles das, was flüchtig ist, das bleibt.
So war das in meinem fünfjährigen Experiment. Heute endet es.
Vor allem die Dramen die im Kopf stattfinden, sind kaum der Rede wert. Auch nicht die Dramen, die man im spirituellen Kontext macht.
Alle diese „Krieg der Welten“ Dramen. Wo böse Wesen gegen gute Wesen kämpfen – diese Dramen verschwinden.
Es verschwinden die Dramen, wo man sich selber in einer herausragende Rolle im Weltendrama sieht.
Es verschwinden die sämtliche Dramen, die in denen man meint mit mythologischen Figuren zu tun zu haben: Engel, Götter, Auferstandene und sonstige übermächtigen Wesen. Alle diese Dramen sind, was Dramen sind, nämlich dramatisch. Aber sie gehen vorbei.
Diese Wesen haben ihren Auftritt. Mit Glanz und Gloria. Blut und Tränen.
Und dann gehen sie wieder von der Bühne.
Und diese Gefühls-Dramen, diese melodramatischen Aufführungen in unserem Inneren, sie gehen auch vorbei.
Auch Gedankendramen verfliegen. Ganze Bibliotheken lösen sich mit der Zeit auf.
Dramen kommen und gehen. Meist ist es so, dass ein Drama vom anderen Drama abgelöst wird. Darum merkt man gar nicht, wie schnell die Dramen enden. Aber sie enden.
Was blieb bei meinem Experiment?
Es blieb das Leichte. Es blieb der Geist, der nicht in Stein gemeisselt steht, sondern weht.
Das tiefsinnig-mürrische Gesicht, das geht. Das Lächeln, das bleibt.
Der schwarze Gedanke, der geht.
Der helle, leichte, der lichte Gedanke – der bleibt.
Alles das, was felsenfest ist, das geht.
Alles das, was flüchtig ist, das bleibt.
So war das in meinem fünfjährigen Experiment. Heute endet es.
Licht
Dramen gehen zuende. Sie werden von anderen Dramen abgelöst.
Wenn Du ein glücklicher Mensch sein willst. Dann spiele Deine Rolle in diesen Dramen. Spiele sie hervorragend. Genieße das Drama. Gib alles, treibe das Drama nach vorne, langweile nicht, gewinne den Oscar für das beste Lebensdrama. Drama, Baby, Drama.
Aber erinnere Dich immer daran. Es ist ein Drama mit einem Anfang und einem Ende. Alles was ein Anfang und ein Ende hat, fällt von Dir ab. "Ein wesenloses Wesen wirst Du sein, wenn Du Dich findest" (Rudolf Steiner) (Das Zitat stammt - kein Witz - aus dem "Mysteriendrama")
Am Ende, nach der Vorstellung, gehst Du wieder an den Strand des Lebens....und Du hinterlässt keine Fussspuren im lockeren Sand.
Wenn Du ein glücklicher Mensch sein willst. Dann spiele Deine Rolle in diesen Dramen. Spiele sie hervorragend. Genieße das Drama. Gib alles, treibe das Drama nach vorne, langweile nicht, gewinne den Oscar für das beste Lebensdrama. Drama, Baby, Drama.
Aber erinnere Dich immer daran. Es ist ein Drama mit einem Anfang und einem Ende. Alles was ein Anfang und ein Ende hat, fällt von Dir ab. "Ein wesenloses Wesen wirst Du sein, wenn Du Dich findest" (Rudolf Steiner) (Das Zitat stammt - kein Witz - aus dem "Mysteriendrama")
Am Ende, nach der Vorstellung, gehst Du wieder an den Strand des Lebens....und Du hinterlässt keine Fussspuren im lockeren Sand.
LEICHT
Du atmest die leichte, salzige Luft des Meeres. Du stehst vor dem klaren Meer der Stille und fühlst, was Du immer gefühlt hast:
Ich bin. Das ist alles.
Ich bin. Das ist alles.
19 Kommentare:
Herr Gronbach zitiert Rudolf Steiner:
"Ein wesenloses Wesen wirst Du sein, wenn Du Dich findest"
Danach wird dann JEDER ein wesenloses Wesen sein.
Nicht ALLE EINS. JEDER Einzelne EINS.
Und er betont, dass dieses Zitat "- kein Witz-" aus den Mysteriendramen stammt.
Dann bitte soll er doch auch die Zitate bringen, wo in den Mysteriendramen von wirklichen geistigen Wesen die Rede ist. Und davon gibt es viele.
Für die ist er aber blind.
Ein wesenloses Wesen. Aber ein Wesen. EINS von vielen.
Wieder etwas, das beweist, dass Herr Gronbach lügt, wenn er behauptet, sich an Rudolf Steiner und der Anthroposophie zu orientieren.
Den Teufel spürt der Sebastian anscheinend nicht. Auch wenn er ihn im Genicke hat.
Aber für ihn existiert der Teufel ja überhaupt nicht. Der ist ja auch nur eine Erfindung der unaufgeklärten, naiven Wesen, die man Menschen nennt.
Aber eigentlich gar keine Menschen sind. Sondern die bei ihm Gott sind. Und hier nennt er sie wesenlose Wesen.
Ich stelle mal eine Gleichung auf:
Der Mensch ist also ein wesenloses Wesen.
Und der Mensch ist Gott.
Also ist Gott ein wesenloses Wesen.
Das NICHTS. Die LEERE.
Das ist Gronbachsche Logik. Das ist Inhalt seiner leeren Lehre.
Herr Gronbach schreibt:
"Alle diese „Krieg der Welten“ Dramen. Wo böse Wesen gegen gute Wesen kämpfen – diese Dramen verschwinden."
"Es verschwinden die sämtliche Dramen, die in denen man meint mit mythologischen Figuren zu tun zu haben: Engel, Götter, Auferstandene und sonstige übermächtigen Wesen."
Diese Dramen können für Herrn Gronbach doch überhaupt nicht existieren. Für ihn gibt es doch gar keine Wesen. Wieso kann er dann von so etwas überhaupt sprechen?
Und im Widerspruch zu dem, was Rudolf Steiner sagt steht es auch. Die Entwicklung der Menschheit wird von Rudolf Steiner sogar in der Richtung beschrieben, dass sich in der Zukunft eine "gute" und eine "böse" "Rasse" entwickeln wird.
Die einen werden den ahrimanischen Wesen folgen. Denen, die unter Ahrimans Führung stehen. Und die anderen werden Michael folgen.
Aber weder Ahriman, noch Michael gibt es für Herrn Gronbach als reale Wesen. Mythologisch sind sie bei ihm. Erdichtet von naiven, unaufgeklärten Menschen. Keine Spur von Realität.
Bei ihm bleibt das Leichte. Der Geist.
Da frage ich mich, was für ihn Geist überhaupt ist.
Für Rudolf Steiner sind Ahriman, Luzifer, Michael, Christus reale geistige Wesen. Sie sind Teile des Geistes, der geistigen Welten bei ihm. Das sind diese Wesen für Herrn Gronbach nicht.
Bei Herrn Gronbach wird hier Geist als "leicht" und "licht" beschrieben. Was ist aber der Inhalt dieses Leichten, Lichten?
- Die Leere. Das Nichts.
Und dieses Bild zu dem neuen post. Das ist ja auch wieder ein Hammer.
Das scheint mir SEIN Drama zu sein.
Manfred,
ich denke, ich werde auch bald gekommen.
...was für einen Kampf kämpfst du da eigentlich Thomas, - und ist das dein Drama?
Es zermürbt und "erbarmt" mich gleichermaßen, dir dabei zuzusehen, aber gut, das ist mein Ding. Allerdings sieht es ja so aus, als würdest auch du
"ich denke, ich werde auch bald gekommen."
dich nach Erlösung sehnen..
Kannst du sie dir nicht selber geben?
Das Thema Drama steht ja in einem gewissen Kontext und ist mit Bedacht platziert. Sebastian ist doch der größte Dramaturg hier, wenn er Im ca. Wochenrhythmus - bildlich - aus dem dritten Stock seines Apartments Themen aus dem Fenster wirft, die die Leere zum Thema haben.
Was er, so lange ich ihn hier "kenne", bislang verschweigt und leugnet, Wer und/oder Was mit und aus der Leere heraus handelt, anstrebt, bewirkt und inszeniert.
DENN: die Stille (besser und genauer als Leere) gibt es ja und sie "soll" auch aufgesucht werden... ABER, die Stille bildet und IST die Grundlage, DIE GRUNDLAGE für WEN??!!??
Gibt es ein WEN nicht, wird auch eine Stille NICHT benötigt. Alles andere zu denken, wenn man es überhaupt will, wäre absurd.
In dieser Stille werden Absichten und Taten "platziert", die man dann verfolgt, man läuft ab hier seinen eigenen Taten hinterher, um sie in ein gesetztes Ziel zu manövrieren.
Und ein solches Ziel und einen solchen Input gibt es auch hier, bei Herrn Gronbach, und dieses Ziel wird sogar vom MANAGEMENT MISSION MENSCH/WIR gemanagt. Hier wird gemanagt!!! WARUM und mit welchem ZIEL??!! WARUM sollte man die Leere managen?? Bin ich blöde, wenn ich diese Frage stelle?
Wenn man diesen Input-Geber in und aus der Stille heraus unterschlägt, verschweigt, tötet gar, warum tut man es? Gibt es da was zum Töten, Negieren, lächerlich machen? JA? Gibt es da was oder gar wen?
Ich kann den ganzen Inhalten von Herrn Gronbach sehr gut folgen, ich weiss wovon er spricht - und/auch aber - ab einer bestimmten "Linie" auf einem solchen "Weg", da scheiden sich die Geister, es ist leider so!
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, wenn ich mal "vermutend" behaupte, dass der aktuelle Titel dieses blog hier irgendwie im Zusammenhang mit dem aktuellen Anlass durch meine Person etwas zu tun hat. Demnach soll das Ganze dann ein Drama sein(?) Wenn ich es mal positiv sehen würde, bekomme, zumindest auch ich, eine kleine Lehrstunde über das "Wesen" des Dramas zu lesen. Man soll sich nicht so aufplustern, man möge doch erkennen, wie unsinnig das ist, jenseits seiner/einer/der beschriebenen "Leichtigkeit" überhaupt einen tragenden Sinn erblicken zu wollen.
Ich mache hier KEIN Aufhebens um meine Person, sondern richte meinen Blick auf jene Grenze, an der sich zwangsweise die Geister scheiden werden, ab einem bestimmten Punkt, prinzipiell aber IMMER. Es geht mir um Werte, Wahrhaftigkeit (echte) und nicht die einer sogenannten facebook-"Wahrhaftigkeit", sondern um echte Werte! Ich habe sie zu kommunizieren versucht...
Und ich sehe auch, habe ich auch immer so gesagt, dass Bewegung in die Anthroposophen rein muss, echte Bewegung, in die ANTHROPOSOPHEN, damit die ANTHROPOSOPHIE besser aufgenommen und mit dem eigenen Wesen eine Verbindung einzugehen vermag. ABER - und das habe ich in den letzten Monaten erforscht, es gibt "Anthroposophen", die eine!! Anthroposophie als bereits "transzendiertes", "geupdatetes" Sprungbrett, für eigene Zwecke aus der Leere heraus benutzen und das ist ein Jammer!
Dreht man sich in "Deiner" Leere um, dann sieht man zwar nichts, aber man könnte bemerken, dass es DICH/SICH gibt, schon allein, weil man sich "umdrehen" kann. Und nur weil Du/man dann nichts sieh(s)t, kann man doch nicht die Schlussfolgerung ziehen, da sei niemand, das ist Schwach-Sinn oder totale Überheblichkeit, oder einfach nur der falsche Weg - und es gibt an dieser Gabelung nur zwei!!!
Alles, was ich sehen kann, kann NICHT Ich sein! Darfst Du gern auf facebook "benutzen", diese Meditation. Sowie auch "WERDET wie die Kindlein...NICHT bleibet...", was Du ja schon getan hast. Findest Du das ok? :((
Manfred
Hä,
manroe, hast du dich von Thomas anstecken lassen in seinem (irgendwie willentlich erscheinenden) Missverstehen??? Bist doch eigentlich ein ganz helles Köpfchen, also komm, sooo schwer ist das nicht:
Der vom Balkon winkende, rufende, Kamellen schmeißende Gronbach, sein Management, all das ist Drama. Die Wohnung dahinter, der Ort, an dem seine Kamellen kocht, sich ausruht vom Theater, zu Hause ist, das ist die Stille, das Lächeln die Leichtigkeit. So schwer ist das nun wirklich nicht zu unterscheiden, - kennst du das alles nicht?
Und richtig zuhören musst du schon, wenn du verstehen willst:
"Man soll sich nicht so aufplustern, man möge doch erkennen, wie unsinnig das ist, jenseits seiner/einer/der beschriebenen "Leichtigkeit" überhaupt einen tragenden Sinn erblicken zu wollen."
Hey, darum geht es gar nicht, sondern: Drama, Baby! Spiele dein Drama und spiele es gut! Es ist einzigartig, nur du kannst es zur Vollendung treiben. Widme dich dem Spiel, wie es Kinder tun. Und sei bei all dem der Erwachsene, der du bist: Nimm es nicht ganz so ernst. Es ist nicht wichtig, nicht gewichtig, hat keine wirkliches Gewicht, welches dich belasten könnte / sollte...
Ganz logisch eigentlich, oder?
Hä Barbara,
wenn Du Dir jetzt vorstellst, dass ich das verstehe und auch so erfassen kann, was Du mir hier mitteilen möchtest und ich es dann dennoch schreibe, wo wäre dann der, bzw. mein Angelpunkt, den ich meinen könnte???
Es geht mir hier nicht um ein eso-therapeutisches Angebot, wie ich mein verkrampftes Leben in leuchtende von Lust durchtränktem Leben geniessen kann oder sollte, sondern um eine oder die Weggabelung, die ich angedeutet habe.
Drama Baby, spiele Dein Drama, Nimm es nicht ganz so ernst... -- Ein Management als ein Drama anzusehen, mit diesen Hintergründen hier, das erlebe ich als ein wirkliches Drama, allerdings!!
Meinst Du wirklich, dass Du genau gelesen hast, oder ob bei Dir nicht ein bereits als bekannt Abgenicktes sich gemeldet hat?
Was Thomas sagen will verstehe ich schon, allerdings auch, was ich gesagt habe.
Und das, Barbara, was jetzt hier als Missverständnis zwischen uns geschieht, ähnelt dem, was so durch Werbung geschieht, im Fernsehen. Da wird man nicht erzählen was man vorhat, da beschreibt man breit grinsende Menschen in ihren Handlungen, irgendwelche Glücksgeschichten mit Versprechungen und sonstigem Gedöns, ich weiss es, weil ich vom Fach bin. Alle sind lieb, nett, freundlich, lebensbejahend, haben keine Probleme, sehen gut aus und derlei Schrott mehr. Hinter den Kulissen werkelt man unter extremem Zeitdruck dann daran, im Management, wie man seine Zielgruppe konditioniert, millionenschwer. WARUM? Nehmt das doch nicht so schwer, spielt, spielt, seid einfach nur froh und munter! Aber eigentlich sollte ich mal diese Esoschiene hier als Zielgruppe anvisieren, da könnte man viel Geld mit machen, mit deren seliglächelnden... Kopfklopf, ich werde mal ein Management begründen, von Freiheit und Leichtigkeit des Seins, die ganzen Therapeuten haben das ja schon entdeckt, ein grosses Gebiet hier, mit diesen schlafenden Gemütern.
" Nehmt das doch nicht so schwer, spielt, spielt, seid einfach nur froh und munter! "
Nein, genau so ist es eben nicht gemeint! Tja, Worte...
Anders: Ja, nimm dich wichtig und dein Drama, widme dich ihm mit all deiner Leidenschaft (nix mit "froh und munter"), gib dich ganz, kämpfe, streite, leide, hoffe, gewinne, verliere, liebe, brenne, schreie, weine... Gewinne den Platz für die beste Hauptrolle in deinem Drama. Nimm es wichtig, aber lass es nicht zu einem Gewicht werden, welches auf dir lastet.
Wisse immer (oder erinnere dich spätestens dann, wenn es droht, dich zu zerfressen) wo und was dein wahres Zuhause ist: Die "große Liebe" dahinter, die Stille, das Lächeln, die Leichtigkeit.
Wenn etwas frisst an dir, dann lass es das Drama zerfressen, welches sich "zu wichtig" nimmt im Sinn von: Sich um sich selbst dreht, nur noch sich kennt, sein Eingebettetsein vergessen, den Zusammenhang verloren hat. Aber lass "es" nicht an der Wahrheit dahinter fressen. Gut, das kann es eh nicht, die Wahrheit bleibt immer unbeschadet, aber bis man das mal wieder erkannt hat, ist es mit viel (vermeidbarem) Leid verbunden...
-> Ich "liebe" mein Drama, es ist ganz meins, trägt unverwechselbar meinen Stempel, riecht nach mir. Lecker! ;-)
Das ist meine Bühne. Zuhause bin ich woanders. Dort "liebe" ich nicht mehr, sondern bin geborgen in der Liebe selbst....wenn ich es auch manchmal vergesse...
Ja, Barbara, das ist so in Bausch und Bogen die seelische Ebene, und so, wie Du das hier beschreibst, aus meiner Sicht irgendwie typisch weiblich, ich hoffe Du nimmst es in dem Sinne, wie ich das jetzt meine. So ein eigentlich typisch-menschliches Drama halt. Hast Du schön geschildert, find ich alles ok.
Die große Bühne, auf der wir unseren mehr oder weniger karmisch bedingten Text verstehen lernen, um ihn dann aufführen zu können, weil man sich nur frei fühlt, wenn ich das individuelle Stück, das irgendwie an mir haftet, geschmeidig bekomme. Ich gebäre mich selbst, wenn ich mich da herauszufinden "verstehe" durch Erfahrung, Übung etc... Versteh ich alles, unterschreibe ich eigentlich auch so.
Das Glück und die Freude des Schauspielers an seiner Rolle, seinem Drama.
Aber es gibt auch die Bühne selbst, das Schauspielhaus, die Stadt, die Städte und die werden verwaltet von so Bürgermeistern und sonstigen Regisseuren bis hin zu Stückeschreibern. Es gibt doch dramaturgische Gesetze, die nicht allesamt willkürlicher oder beliebiger Natur sind und lediglich dem Spass dienen.
Und wenn Du im vorigen blog nachliest, was vorgefallen ist zwischen mir und Sebastian, dann passt das Thema genau, aber auf eine Art, die herunterspielt und Inhalte auf eine Ebene zieht, wo sie nicht hingehören, weil es SO nicht war, so macht man das aber im Management. Ich verstehe dann das DramaBaby nicht, natürlich! Was für ein Drama Baby!! Wo ist da seine Leichtigkeit?? Seine! Warum nimmt er es nicht so leicht, wie seine Losungen, die er hier rausgíbt? Ich kann diese gezielt gesetzte Verlogenheit nicht ab.
Aus GA 22 Seite 29
wesenloses Wesen - Rudolf Steiner
"Nur ein rein geistiges, ein auf geistige Weise geborenes Wesen könnte sich unmittelbar mit dem Geistigen vereinigen.
Der Menschengeist ist kein solches Wesen.
Er muß durch das Materielle vollständig hindurchwandeln.
Ohne diese Lebenswanderung wäre dieser Menschengeist ein wesenloses Wesen.
Wenn er so vorhanden wäre, könnte er nicht leben.
Entstünde er auf irgendeine Weise, so müßte er die materielle Wanderung von vorn anfangen.
Denn der Mensch ist das, was er ist, nur dadurch, daß er durch eine Reihe vorheriger Verkörperungen durchgegangen ist."
selbst nach durchtanzter nacht wunderbar einleuchtend, herrlich einfach und unendlich tief! danke!
"Aus dem wallenden Ozean der Menge kam ein Tropfen sanft zu mir,
flüsternd: Ich liebe dich, bald werde ich sterben,
ich bin einen langen Weg gereist, nur um dich zu sehen, zu berühren,
weil ich nicht sterben konnte, ehe ich dich einmal gesehen habe,
weil ich fürchtete, dich danach zu verlieren." Walt Whitman (1819-1892)
Gut gebloggt Löwe! Aber eines Tages wirst auch Du nicht mehr sein. Und diese Erkenntnis JETZT schon zu realisieren, kann dem Leben eine unendliche Leichtigkeit verleihen.
@manroe
Ich will ehrlich sagen, dass ich das mit dem Nichtwesen bei Sebastian auch nicht ganz verstehe. Vielleicht meint er, dass das mit DramaDramaDrama bei ihm vorbei ist, ganz einfach, dass er kein Unwesen mehr sein beziehungsweise kein solches mehr treiben möchte.
Ich stell mir vor, ich wär bis vor kurzem "Meister des Ostens" gewesen und müsste nun sozusagen auf den Teppich runter, ohne beim Aufschlag tötlich verletzt zu werden. Da kann Leichtigkeit und Nichtwesen natürlich eine große Hilfe sein.
@ Frank Meyer
... genau umgekehrt! - bleibt dann nur noch die Frage, wie man "sein" interpretiert. Und Deine "Leichtigkeit" wäre auch mal ein Thema wert, mal genau hinschauen dann, statt lediglich erleben wollen.
Wozu gehst Du an den Strand, wenn Du keine Fußspuren hinterlässt? Ist das nicht schrecklich langweilig?
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