Freitag, 26. Februar 2010

Weisheit & Mitgefühl

In Dir ist Endlosigkeit. In Dir ist Ewigkeit. Nichts geht über Dich hinaus, oder liegt ausserhalb von Dir. Du siehst die Dinge einfach wie sie sind. Du richtest nicht, Du bewertest nicht – alles erscheint Dir, so wie es erscheint, in vollkommener Perfektion.

Du bist alles Böse & alles Gute. Du bist der Schmerz & die Heilung und es macht keinen Unterschied. Du bist der große Geist.

Und in dieser umfassenden, unermesslichen Soheit, bist Du auch das Herz. Das große Herz.
.....
Du bist die Sorge und die Liebe. Du kannst Unterscheiden. Wenn Du Schmerz siehst, willst Du heilen, wenn Du Leid fühlst, willst Du lindern, wenn Du Ungerechtigkeit erkennst, willst Du Gerechtigkeit erreichen. Du willst Veränderung zum Guten. Du sehnst Dich nach der Heilung und der Liebe für alle Wesen.
...
Du bist der Schlaf - Du bist die Sonne, die über dem Schlaf wacht.

Erkenne, dass Du die Weisheit bist, die nichts trüben kann.
Erkenne, dass Du das Mitgefühl bist, dass alles Trübe in das Reine führen will.

....
Verstehe Deine Herz.
Fühle Deinen Verstand.


„Die Herzen beginnen, Gedanken zu haben; die Begeisterung entströmt nicht mehr bloß mystischem Dunkel, sondern gedankengetragener Seelenklarheit.“ Rudolf Steiner


Kommentare:

Anak hat gesagt…

weisheit und mitgefuhel, aufstieg und abstieg, oben und unten, schwarz und weiss, gut und boese...eine bewegung findet statt...eine anziehung? wellenbewegung sowie dargestellt im yin und yang-zeichen.
die wellenbewegung ist der verschmelzungsakt. energie. schoepfungskraft liegt darin verborgen.

Thomas hat gesagt…

Herr Gronbach schreibt:

"Nichts geht über Dich hinaus, oder liegt ausserhalb von Dir."

Nichts geht über Sebastian Gronbach hinaus.
Nichts liegt außerhalb von Sebastian Gronbach.

Also gibt es demnach nur Sebastian Gronbach.

Heureka!

(Ist aber ja gar nichts Neues. Er ist ja schließlich nach eigener Aussage Gott.)

Aber, wer es nicht verstehen will, der versteht es auch diesmal nicht.

Thomas hat gesagt…

Herr Gronbach scheibt:

"Du sehnst Dich nach der Heilung und der Liebe für alle Wesen."

Ein "Du", das gibt es doch in seiner Lehre überhaupt nicht.
ALLES IST EINS.

Und "Wesen" sind für ihn Lächerlichkeiten, für die er eigens einen Zoo eröffnet hat.

Der Satz hört sich so schön an -
Heilung und Liebe für alle Wesen.
Nur bei Herrn Gronbach ist es einfach nur LEERHEIT. Der Satz hat keinen Inhalt, wenn man ihn mit Gronbachs Vorstellungen füllt.

Nur wenn ein "Du" eine Wirklichkeit ist und nur wenn "Wesen" Realitäten sind, nur dann macht der Satz einen Sinn. Bei Herrn Gronbach ist Beides nicht der Fall.

Aber, wer es nicht verstehen will, der versteht es auch diesmal nicht.

Thomas hat gesagt…

„Die Herzen beginnen, Gedanken zu haben; die Begeisterung entströmt nicht mehr bloß mystischem Dunkel, sondern gedankengetragener Seelenklarheit.“ So zitiert Herr Gronbach Rudolf Steiner.


Die HERZEN beginnen

Gedanken

zu haben.

Bei Herrn Gronbach gibt es nur EIN Herz und nicht mehrere.


Und wem entströmt die Begeisterung?

Dem ALLEINS?

Für was begeistert sich dieses ALLEINS?

Nur für sich kann es sich begeistern. Denn es gibt ja nur dieses ALLEINS.

EIN ALLEINS, das nur für sich lebt. EIN großer EGOIST. Das ist dieses ALLEINS von Sebastian Gronbach.

Gedankengetragene Seelenklarheit. Wer hat diese Klarheit?
Das ALLEINS kann sie nur haben. Denn sonst gibt es NICHTS bei ihm.


Dieser Spruch von Rudolf Steiner löst sich in NICHTS auf, wenn man ihn auf Gronbachsche Weise ergreift.

Aber, wer es nicht verstehen will, der versteht es auch diesmal nicht.

Fee hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Thomas hat gesagt…

Hallo Fee,

das Denken ist mein Guru.
Und wie ein Guru über sich hinaus weist und zu etwas führen will, das über ihm ist, so führt mich auch das Denken und weist auch über sich hinaus.

Die Lehren der spirituellen Meister, die Sucher und Lehrer der Wahrheit, können alle mit dem Denken erfasst werden. Denn sie liegen uns alle NUR durch, oder in Gedanken vor.
Erkennen, umwandeln und erleben können wir sie aber jeder nur selbst. Individuell und eigenständig.

An Herrn Gronbach kritisiere ich, dass er seine Lehre als anthroposophisch hinstellt und anderen dies als Anthropsophie verkauft.
Dabei ist bei ihm offensichtlich und eindeutig nichts von anthroposophischem Inhalt zu finden. Außer Zitaten. Und die interpretiert er jeweils willkürlich so, dass sie in seine Lehre passen.

Das würde mich in keinster Weise berühren, wenn er seiner Lehre einen eigenen Namen geben würde und sich von der Anthroposophie lossagen würde. Das tut er aber nicht.

Und er findet immer wieder Menschen, die von Anthroposophie keine Ahnung haben und ihm vertrauen und ihm glauben.

Er lügt - und das ist es, was mich so auf ihn "abfahren" läßt.

Wenn einer von Anthroposophie nichts wissen will, dann ist das ganz seine Sache.

Wenn aber jemand wie Herr Gronbach sagt, er sei Anthroposoph und er ist es nachweislich nicht, dann ist es nicht mehr nur seine Sache.

In diesem Sinne versuche ich die Anthroposophie zu verteidigen.
Und zwar nicht in dem Sinne, wie mir von mancher Seite schon vorgehalten wurde, auf fundamentalistische Weise.
Denn ich habe niemanden, auch nicht Rudolf Steiner, als "Guru" gewählt, sondern das Denken.

Und das läßt alle Lehren verstehen und führt über alle Lehren hinaus - zur Wirklichkeit der Wahrheit.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Ich sehe mich als Sucher auf dem Weg - und noch nicht am Ziel.

(Übrigens heiße ich auch nicht Thomas. Diesen Namen habe ich nur gewählt wegen dem "ungläubigen" Thomas. Dem, der es wissen wollte.
Das wissen Sie ja wohl nicht, sie sind ja noch nicht so lange hier aktiv.)

Fee hat gesagt…
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Thomas hat gesagt…
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Thomas hat gesagt…

Liebe Fee,

ich glaube nicht ans Denken. Ich weiß, dass ich es bin der denkt, der die Gedanken ergreift. Deshalb kann ich ja sagen: Ich habe ein WISSEN vom Denken.

Von dem, was ich mit meinen Sinnen wahrnehme, kann ich das nicht sagen. Selbst meine Gefühle kann ich erst nach dem Fühlen verstehen. Ich kann sie also erst durch mein Denken in meinem Bewusstsein wirklich voll erfassen. Ich kann Liebe, ich kann Zorn, Wut oder Hass in mir empfinden, wahrnehmen. Verstehen, wirklich erkennen was es jeweils ist kann ich aber nur durch das Denken.
Ich brauche also das Gefühl und das Denken um das Gefühl zu verstehen, es zu erkennen. Um das Denken zu erkennen, brauche ich nur das Denken selbst.

Wenn ich jetzt sage:

Verstehe Dein Herz.

Dann erfasse ich mein Herz, mein Gefühl mit meinem Denken. Dazu brauche ich also zwei. Gefühl und Verstand.

Sage ich:

Fühle deinen Verstand.

Dann muss ich, nachdem ich meinen Verstand „gefühlt“ habe, das Gefühlte wieder mit dem Verstand erfassen um es zu verstehen. Denn das Gefühl allein lässt mich nur fühlen, aber nicht verstehen und erkennen.

Es müsste dann zur Vervollständigung noch ein dritter Satz hinzukommen:

Verstehe Deinen “gefühlten Verstand“.

Dann wäre ich wieder bei dem Einen: Dem Denken. Ich hätte keinen Dualismus, sondern einen Monismus.



Ans Denken glauben, ist also nicht Anthroposophie.
Wenn man erkannt hat, was Denken ist und wenn man dem Denken vertrauen kann, dann hat man eine Basis, um Anthroposophie (und nicht nur die) wirklich zu verstehen.

Ich glaube auch nicht, dass es eine Wahrheit und eine Lüge gibt. Ich weiß es. Denn die Lüge und die Wahrheit kann ich mit dem Denken erkennen. Und die durch das Denken erfasste Erkenntnis nennt man ja „Wissen“.

Und dualistisch ist so etwas doch nicht.
Wahrheit und Lüge sind zwar zwei. Doch kann Beides durch das Eine, durch das Denken erkannt werden. Wahrheit und Lüge werden so durch das Denken verbunden. Und das ist dann monistisch und nicht dualistisch.

Und die Wahrheit bleibt. Außer, sie wird als Lüge erkannt - durch das Denken.
Manchmal „fühlt“ man ja auch, dass da eine Lüge ist. Aber wirklich erkannt wird sie erst durch das Denken.

Die Lüge bleibt auch nicht. Sie wartet darauf, bis sie als Lüge entlarvt und als Wahrheit erkannt wird. Selbst wenn sie noch bleibt, bleibt sie trotzdem eine Lüge.

Jenseits von Wahrheit und Lüge ist also die Wahrheit, die „wahre“ Wahrheit.

Ich brauche Wahrheit und Lüge. Das kann man so sagen. Ich brauche sie beide, um sie zu erkennen. Und um die Lüge in Wahrheit zu verwandeln.

Herr Gronbach, der braucht die Lüge. Er hält sich krampfhaft an ihr fest und weist die Wahrheit ab. Denn die Wahrheit würde sein ganzes ALLEINS im NICHTS verschwinden lassen. Und davor hat er unheimliche Angst. Was ja verständlich ist, wenn man an die Konsequenzen denkt.

Sie haben nach dem "spannenden" der der Anthroposophie gefragt.
Das ist für mich - das mag jetzt vielleicht seltsam klingen – das "Gefühl", das mich zu ihr hinzieht.
Und es ist ihr Inhalt, den ich durch Denken erfassen kann. Und es sind die Gefühle, die wiederum durch dieses gedankliche Erfassen entstehen. Und es ist die Einheit, die dort in ihrer Vielfalt differenziert wird und verbunden wird. Und noch einiges mehr.

manroe hat gesagt…

Das Denken ist sogar DER Guru, würde ich sagen, zumindest für den freiwerdenwollenden Menschen, da er durch und vermittels seines/des Denkens dann vor und für sich selbst verantwortlich ist und zwar NUR SO!

Und dann würde ich noch einen Schritt weitergehen, indem ich sagen würde, dass ein östlicher Weg, oder ein "alter" Weg, also einer der Wege die man in den ganzen Traditionen finden kann und kennt hingeführt haben, hinführen können zu einer Erkenntnis, zum Gewahrwerden dessen, was das Denken eigentlich ist, z.B. DER GURU, der wirkliche Freiheitskern, -mittelpunkt jeglicher kreativer, selbstschöpferischer Tat.

Und in diesem Sinne dann beginnt ab hier, MIT dem Denken das, worauf obige andere Wege hingearbeitet haben. Mit allen anderen "Wegen" arbeitet und wirkt man von aussen auf sich ein, selbst wenn dies Innen geschieht, hört sich zwar paradox an, ist aber so. Mit dem befreiten Denken wirkt man vom innersten Innen aus. Und ein solches Denken ist es auch, was Menschen wirklich zu verbinden vermag, ohne die wahre Freiheit zu verlieren oder sonstwie aufgeben zu müssen.

Und dieser neue und bislang noch nie dagewesene Weg wurde Anthroposohie genannt. Mit und durch sie kann das entscheidende für den werdenden Menschen begonnen werden.

Deshalb ist es auch so unendlich wichtig, diese Möglichkeit NICHT zu verzerren und zu verbiegen, zu benutzen oder gar upzudaten im Sinne eines Betriebssystems wie durch Wilber&Co. Denn ein wahrer Weg für einen wahren Menschen KANN gar nicht geupdatet werden, das ist schlichtweg absurd, um es mal harmlos zu formulieren. Es ist genau umgekehrt, der mit diesem "Weg" Erkennende "updatetd" sich dadurch selbst.

Conny hat gesagt…
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Fee hat gesagt…
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Thomas hat gesagt…

@ Conny

Da haben Sie etwas nicht richtig verstanden.
Man kann sagen, dass die Anthroposophie einen zu der Wesenheit führen kann, die Christus genannt wird.
Christus ist ja nur der Name, für eine geistige Wesenheit.

Übrigens: Herr Gronbach klammert sich nicht an die Anthroposophie. Er will auch nicht Christus werden. Er ist ja Gott.

Thomas hat gesagt…

Liebe Fee,

wenn das nicht in Wilbers Quadranten passt, dann müssen seine Quadranten wohl verändert werden. Dieses Quadrantenmodell ist mir ohnehin viel zu einengend und kleinquadriert.
Das Denken wird mir durch diese Quadranten viel zu sehr eingepresst in eine Form.
Amorphe, in sich bewegliche Formen würde ich viel besser finden.
Ist halt anstrengender. Einfacher und bequemer íst eben so ein Viereck. Nur passt irgendwann nichts mehr hinein.


So, dann lassen wir mal los und atmen tief durch - ganz tief.


Wir nehmen mal an:
Wir haben auf der einen Seite einen Satz.
Wir haben auf der anderen Seite einen Satz.

Sie stehen sich sozusagen gegenüber. Sie haben einen Inhalt, der sich eindeutig widerspricht.

Mitten drin stehe ich mit dem Denken. Und kann damit den Inhalt der beiden Sätze erfassen. Ich weiß da noch nicht was Wahrheit ist und was Lüge ist.
Das kann ich versuchen, mit dem Denken zu erfassen.
Ein Gedanke, oder Gedankenen sind im ersten Satz und ein Gedanke oder Gedanken sind im zweiten Satz.
Und Gedanken sind bei mir.

Also sind für mich die Gedanken das Verbindende dieser Drei. Sie sind im ersten Satz. Im zweiten Satz. Und bei mir. Sie müssen gleicher Art sein, anders könnte ich sie nicht erfassen.

Und in meinen Gedanken, in dem Denken, das ich aktiv ausführe, ist die Wahrheit zu finden.

Die Wahrheit kann ICH also mit dem Denken erfassen.
Jedes einzelne ICH muss da aktiv tätig sein und selbst denken.


Denkend kann ich alles erfassen, was in irgendeiner Form um mich herum ist. Seien es Sätze, seien es sinnliche Erlebnisse oder seien es Erlebnisse die ich während einer Meditation erfahre.

Das Denken an sich, muss also eine Wahrheit sein. Das Denken muss ganz real existieren. Denn wäre das Denken an sich eine Lüge, wäre es etwas, das es in Wahrheit nicht gibt, dann wäre alles Denken sinnlos, bodenlos und es gäbe auch keine wirkliche Wahrheit zu finden.

Das ist EINE Wahrheit, die jeder mit seinem Denken finden kann, finden muss, wenn er die Wahrheit wissen will.

Wenn man DIE Wahrheit finden will, das was ewig ist hinter den vergänglichen Dingen der Sinneswelt, kann man sie mit dem Denken erfasse. Wenn man DIE Wahrheit selbst erleben will, dann muss man selbst dorthin gehen.
Und den Weg dahin, den zeigt das Denken.

Ist das Denken keine Realität, dann sind alle Aussagen über die Welt nicht wahr. Und was nicht wahr ist, ist Lüge.

Dann wäre die Welt eine Lüge, eine Illusion und keine Realität.

Das ist für mich eine Wahrheit die von jedem frei erkannt werden muss.

Von da geht es dann weiter zu DER Wahrheit ...

Ameli Zieseniß hat gesagt…

Lieber Thomas,
wenn ich einander widersprechende Aussagen vernehme, dann kann ich doch oft beim besten Willen Lüge und Wahrheit nicht unterscheiden, aus dem einfachen Grunde, weil mir sehr häufig weitere Informationen fehlen. Es kann sein, dass die fehlenden Informationen erst viel später in meinen Gesichtskreis treten. Dennoch bin ich oft von der Realität gezwungen, eine der beiden Aussagen oder Teile von ihr für wahr zu halten und die andere für unwahr. Ich muss mich entscheiden. Das wiederum heißt, ich muss einer der beiden Aussagen Glauben schenken. Ich muss etwas glauben, mich darauf verlassen, weil ich sonst kaputt gehen würde (ich spreche hier von ganz konkreten Dingen des Alltags: Im Reiseführer steht: Die Brücke trägt. Ich stehe aber vor der Brücke, und da steht ein Schild: Betreten nur auf eigene Gefahr oder gar: Betreten verboten. Ich muss aber über diese Brücke, sonst verpasse ich meinen Rückflug, wenn ich den verpasse, kann ich Termine nicht einhalten, wenn ich die Termine nicht einhalte, bin ich meinen Job los...).
Glauben und Vertrauen sind eben auch Schritte auf dem Weg zur Wahrheitsfindung, dann aber auch das Eingeständnis (hin und wieder), geirrt zu haben, sich falsch entschieden zu haben. Ich habe das schon oft erlebt und finde es gar nicht so einen schwierigen Prozess, solange man sich selber treu bleibt. Denn solange hat man sich nichts vorzuwerfen.

Ameli Zieseniß hat gesagt…

Wenn ich das jetzt mal auf Sebastian beziehe, also, dass du ihm Lügen unterstellst, da wär ich an Deiner Stelle vorsichtig mit solchen Behauptungen. Ich würde in so einem Fall vielleicht sagen, dass ich mir vorstellen kann, dass er sich irrt, ja, sogar, dass er lügt.
Ich hatte zum Beispiel in Bezug auf Dich gedacht, dass du Thomas D. heißt. Jetzt schreibst du, dass du gar nicht Thomas heißt. Da dachte ich erst, dass du lügst. Aber es kann auch anders sein. Erstens kann es sein, dass ich mich geirrt habe und Du gar nicht Thomas D. bist, oder dass Du das schon bist, aber dass eben Thomas D. auch nur ein Pseudonym ist.
Hast du jetzt gelogen? Hast Du die Wahrheit gesagt? Habe ich mich geirrt? Ich weiß es nicht, aber ich glaube, dass Du das mit Deinem Namen erwähnst, um "Wahrhaftigkeit" zu signalisieren. Das führt dann bei mir dazu, wiederum anderen Deiner Aussagen nicht so ohne weiteres Glauben zu schenken. Ich frage mich dann halt, warum Du den Sebastian so angreifst? Vielleicht geht es Dir gar nicht um Wahrheit oder Anthroposophie, vielleicht bist Du auf irgendwas neidisch und willst ihn vor möglichst vielen Leuten in einem schlechten Licht dastehen lassen.
Es gibt ja auch so etwas wie die "Ungerechtigkeit göttlicher Gnade"...
Schwer zu ertragen, solange man nicht verstanden hat, wie es sein kann, dass einer alles kriegt, obwohl sich doch alle einig sind, dass er das gar nicht verdient hat (wenn sich da alle einig sind, sind die dann eigentlich im Besitz der Wahrheit?), und ein anderer kriegt gar nix, beziehungsweise denkt er das, aber nur solange, bis er sieht, dass er schon ganz viel hat.

Anak hat gesagt…

darf ich euch auf einen schoenen artikel verweisen?
"Selbst-Sein ist Wahrheit"
http://bewusst-sein-im-netz.blogspot.com/2008/08/von-der-wahrheit.html
herzlich
anka

ps. dort ist auch ein artikel ueber das denken zu finden...

Thomas hat gesagt…

Amelie,

Sie brauchen keiner meiner Aussagen Glauben schenken.
Denken Sie selbst, dann brauchen Sie nichts von dem zu glauben, was ich sage.

Und Herr Gronbach weiß, dass ich hier die Wahrheit sage. Andernfalls hätte er meine Behauptungen schon längst richtig gestellt. Dazu hatte er schon oft Gelegenheit.

Stattdessen überläßt er es anderen für ihn zu sprechen. So wie Sie es ja hier tun. Und dadurch wird die ganze Sache noch mehr durcheinander. Da vermute ich sogar Taktik dahinter.

Würde mich jemand der Lüge bezichtigen, dann würde ich mit Argumenten zeigen, dass das eben eine Lüge ist.
Und das tut er nicht. Nicht, weil er keine Zeit hat, oder als Erleuchteter über allem steht, sondern weil er es nicht kann.

Psychologisch brauchen Sie sich die Sache nicht zu deuten. Da kommt eh nichts verbindliches heraus.
Und Neid ist nicht der Grund, weshalb ich hier kommentiere und so schreibe wie ich eben schreibe.

Schauen Sie, Sie wissen nicht ob ich mehr als Herr Gronbach besitze oder weniger. Ob ich materielle Werte brauche oder nicht. Sie unterstellen hier etwas, ohne Fakten zu haben.
Sie sagen das einfach und deuten es gleich noch tiefenpsychologisch.
Das können Sie tun, wenn Sie die Tatsachen kennen. Und die haben Sie nicht. Und eine Ferndiagnose zu stellen auf grund irgendwelcher erdachter Phantasien, das würde selbst Herr Freud nicht getan haben. Das ist nicht die feine Art.

Im übrigen habe ich als "Thomas" nur das gesagt, was ich auch als Werner, das ist mein richtiger Name, auch geschrieben hätte.

Stefanie hat gesagt…

Thomas-Werner,
wie kommt es, dass ich das Gefühl habe, Sie und Herr Gronbach seien wie Faust und Mephisto, jedenfalls jeder in eine Rolle schlüpfend, die auch jeweils eine ganz andere, womöglich sogar die entgegengesetzte sein kann?
Womöglich sogar eine Person?

Thomas hat gesagt…

Und Amelie,

ich sehe es auch so, dass Glauben und Vertrauen Schritte auf dem Weg zur Wahrheitsfindung sind.
Und oft muss man sich wohl eingestehen, dass man geirrt hat und die falsche Entscheidung getroffen hat.
Gerade deshalb halte ich es für so wichtig, dass man wartet und alles wirklich verarbeitet was zur Verfügung steht, bevor man einen Weg wählt, bevor man sich eine Meinung bildet.
Denn einen möglichen Weg in eine andere Richtung, den hat man sich dann schwer gemacht oder möglichereise gar völlig zugebaut.

Und noch etwas. Wenn ich nur annehme, dass etwas eine Wahrheit ist (die Brücke!), dann heißt das ja nicht, dass dies wirklich eine Wahrheit IST. Außerdem unterliegen ja SOLCHE Wahrheiten der Veränderung in unserer physischen Welt.

Keine physische Brücke hält ewig. Das ist eine Wahrheit. Oder?

Thomas hat gesagt…

Hallo Stefanie,

können Sie ihr Gefühl in etwas mehr Worte fassen?

Stefanie hat gesagt…

Danke für Ihre freundliche Rückfrage, Thomas. Immer wenn ich hier in diesem blog die Ausführungen von Sebastian Gronbach las und Ihre Kommentare dazu, fragte ich mich, ob das wohl eine Person ist, die sich glänzend inszeniert; fragte ich mich, ob es einen Regisseur gibt, der eine Person zweigeteilt hat und diese zwei Rollen von Sebastian und Thomas spielen lässt; fragte ich mich, warum von allen Schreibern/Sprechern hier diese zwei so konträr hervorblitzten wie zwei Gegenspieler (könnte Schach sein, aber auch Fechten), die dennoch nicht für das eigene Gewinnen kämpfen, sondern jeder auf seine Weise für - nicht um! - die "Königin".
Beide verbergen wie maskierte Ritter etwas hinter ihrem Visier.
Entschuldigen Sie meine Wortwahl. Mir helfen oft Bilder dabei, mir zunächst eine Situation zu beschreiben, wie sie vor mir auftaucht.
Ihre Frage, meine Gefühle mehr in Worte zu fassen, ist damit nicht beantwortet, da ich sie nur in Bilder gefasst habe.

Während ich hier nach Worten und Bildern suchte, ist es Vollmond geworden.

Thomas hat gesagt…

Liebe Stefanie,

das ist interessant, dass Sie ein und dieselbe Person hinter mir und Herrn Gronbach vermuteten.
Aber dem ist nicht so. Wir sind zwei. Ich jedenfalls ;-)

Um ihr Bild mit dem Schachspiel, der Königin und den Rittern aufzugreifen:

Da kann ich den edlen und selbstlosen Weißen Ritter sehen, der um Wohl und Leben seiner Königin kämpft und sein Leben für sie geben würde. Das Wahre, Gute und Ewige ist seine Macht hinter ihm.
Ich sehe ihn in blitzender Rüstung mit Schwert und Schild, hoch zu Ross in den Kampf ziehen gegen den bösen schwarzen Ritter, der die Königin haben möchte um sie zu schänden.

Der böse schwarze Ritter, der sich selbst als Lichtkrieger sieht, möchte die Königin haben. Koste es was es wolle. Er kämpft verbittert. Er weiß, er hat eine mächtige dunkle Macht hinter sich stehen (>Star Wars!). Ihr dient er. Ihr hat er sich ergeben. Und er benutzt diese Macht. Und wir somit von ihr benutzt.

Ein heftiger Kampf entbrennt. Der Weiße Ritter siegt am Ende. Die Königin und mit ihr das Königreich sind gerettet.

Ach! Wäre es nicht schön, wenn es viele Weiße Ritter gäbe?

Dieses Bild ist jetzt schwarz-weiß gemalt. Aber ich denke es zeigt, worum es mir geht. Das Gute und Wahre soll, ja muss!, siegen.

Man wird sehen, wie die Geschichte im richtigen Leben weiter geht ...

Barbarapapa hat gesagt…
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Barbarapapa hat gesagt…
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Ameli Zieseniß hat gesagt…

Lieber Thomas,
Sie schreiben an mich:
Schauen Sie, Sie wissen nicht ob ich mehr als Herr Gronbach besitze oder weniger. Ob ich materielle Werte brauche oder nicht. Sie unterstellen hier etwas, ohne Fakten zu haben.
Sie sagen das einfach und deuten es gleich noch tiefenpsychologisch.
Das können Sie tun, wenn Sie die Tatsachen kennen. Und die haben Sie nicht. Und eine Ferndiagnose zu stellen auf grund irgendwelcher erdachter Phantasien, das würde selbst Herr Freud nicht getan haben. Das ist nicht die feine Art.

Erstens: Göttliche Gnade kann sich auch und oft sogar ganz besonders in nicht materiellen Werten manifestieren - aber, und da stimme ich Ihnen zu, auch in großem materiellem Reichtum. Und da weiß ich natürlich nicht über Ihre Besitztümer Bescheid, will ich auch gar nicht.
Es gibt aber Menschen, denen all das egal ist, weil ihr größter Reichtum sie selber sind. So war das gemeint. Jeder Tag des Lebens kann dann wie ein Geschenk empfunden werden, besonders wenn man sein Leben schon aufgegeben hatte. Zitat Karlheinz Deschner:
"Wenig ist so schlimm, als am Ende seines Lebens zu erkennen, nicht gelebt zu haben. Dies ist vielleicht schlimmer, als es nie zu erkennen. Am schlimmsten aber, schon früh zu begreifen, dass man lebt, ohne zu leben - und doch so zu leben."

Im übrigen erdenke ich mir keine Phantasien. Ich assoziiere nur so einiges aus meiner Lebenserfahrung. Und eine feine Art nehme ich nicht für mich in Anspruch (das heißt, klar, Herr Gronbach und ich werfen uns hier die Bälle zu, ist kein Geheimnis).
Was würde es Ihnen denn bringen, wenn ich Ihnen zustimmen würde?
Ich will Sie ja nicht "fertigmachen" oder ärgern, sondern nur neue Sichtweisen anregen.

Thomas hat gesagt…

Lieber Barbarapapa,

was stört Sie daran, dass ich für die Wahrheit "kämpfe"?

Es gibt ja viele Menschen, die die Wahrheit verkaufen. Gehören Sie vielleicht dazu?

Und: Missionieren liegt mir fern.

Gehören Sie vielleicht insgeheim zu den Türstehern des Herrn Gronbach?

Thomas hat gesagt…

Amelie,

was für neue Sichtweisen möchten Sie denn anregen?

Und warum möchten Sie das?

Barbarapapa hat gesagt…
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manroe hat gesagt…

@Barbarapapa

"Naja, einfach die Wahrheit sagen finde ich besser. Das hat vorab allerdings sehr häufig mit großen inneren Kämpfen zu tun. Innerlich bei der Stange zu bleiben ist ein krasser Kampf, ja. Aber den hat man mit sich selbst auszutragen - oder?"

Meinst Du nicht auch, dass das Leben NACH so inneren Kämpfen um der Wahrheit willen dahingehend weitergeht, sich mit anderen auszutauschen und direkt mit dem zu sprechen, was sich da im jeweiligen Partner abspielt? Und dass man das als ein Kämpfen für die Wahrheit nennen könnte, ja sollte?

Immer alles nur zu beschränken und zurückzustutzen auf diese rein persönlichen Unfähigkeiten, auf die man so gerne verweist, wahrscheinlich auch um abzulenken von einem klaren Blick, das finde ich nicht ok. Es gibt auch Inhalte, die man im und durch das Denken als wahr und richtig erkannt und erfasst hat. Und wenn man diese dann vertritt, dann gibt es nicht den geringsten Anlass dazu sich zu befassen oder abzulenken mit irgendeiner Schattenarbeit.

Kämpfen für die Wahrheit geht in meinen Augen allerdings nur, wenn man es auf der Ebene eigenen Denkens tut. Andernfalls vertritt man irgendwie Übernommenes. Und wenn eigenes Denken auf eigenes Denken trifft, dann gibt es immer noch so einiges zu tun, um zu bemerken, wo man nicht genau genug hingesehen hat und daher etwas sich einschleicht, was einen abbringt vom richtigen Weg, z.B. falsch eingesetzte "Gefühle".

UND, ist man im Denken, dann bemerkt man auch sehr sehr viele Kräfte, die sich da kundtun und die sich eben NICHT nur von rein persönlichen Quellen nähren. Man befindet sich nämlich im Dschungel von "Gestaltungen" die da so herumraunen und auf dem Wege wirklich behaupten, durch falsch aufgestellte oder vergessene "Verkehrsschilder", dort ginge es lang und grinsen dabei.

Barbarapapa hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
manroe hat gesagt…

Aber Herr Barbarapapa,

ich hatte meine Ausführungen doch ausgerichtet auf einen bestimmten Gedanken, nämlich den des Kämpfens und wie man das vielleicht auch noch sehen könnte oder vielleicht sogar sollte. Weiterhin und ausserdem, war und ist es von meiner Seite eine, ja sogar DIE Möglichkeit das Angesprochene anzugehen. Die Lebensvarianten, die Du jetzt hier angesprochen und aufgezählt hast müssten natürlich anders angegangen werden, obgleich, wenn ein solcher Angang Früchte tragen soll, er durchaus von der Ebene des Denkens aus gestartet werden sollte. Du schaust doch sonst immer so klar hin, was ist denn jetzt los mit Dir? Einmal gibt es doch das Prinzip und dann die Praxis. Die bedingen sich doch gegenseitig, obgleich schon das Prinzip die Oberaufsicht haben sollte und beide nie das Gespräch vernachlässigen dürften.

manroe hat gesagt…

"Was ist mit Menschen, die nicht so starke Denker sind?"

Das mit dem Denken ist so eine Sache und auch hier, obgleich angeblich zumindest, auch ein Anthrobord, immer noch nicht klar erkannt. Aber genau DAS wäre so immens wichtig, wenn man wirklich die Freiheit anstrebt.

manroe hat gesagt…

"Können die auch Wahrheit erkennen?"

Na klar! Aber ERKENNEN, wie geht das denn ohne Denken?

manroe hat gesagt…

"Was tust Du, wenn Du vor dem Werbeplakat "Kauf Dich glücklich" stehst? Und Du weißt genau, dass das eine Lüge ist."

Ich korrigiere es im Geiste, stelle es richtig, tausche die dahinter verborgenen Absichten aus, indem ich denen meinen klaren Blick entgegensetze und sie durchschaue, richtig hindurch. Und diesen klaren Blick habe ich durch denkerisches Durchdringen von Wahrnehmungen und Erlebnissen herausdestilliert. Und dieses Destillat sind meine lebendigen Begriffe. Bestehen sie aus Licht, verbrennen die Lügen, wenn sie sich ins Licht überhaupt trauen, aber deshalb gehe ich häufig auch selbst in jene Finsternisse, macht mir sogar Freude, auch, aber meistens ist es ein schlimmes Leiden.

manroe hat gesagt…

"Und wie stellst Du Dir das dann vor, wenn Du Dich austauschst:"

Ich stelle mir möglichst gar nichts vor. Ich versuche zuhörend zu erfassen, wer sich gerade austauschen möchte. Wenn man sich wirklich aus-ge-TAUSCHT hat, dann ist man auf einem ziemlich gleichen Level, der dann eine weitere Kommunikation erheblich vereinfacht, sie intensiviert und klarer beschreiben lässt.

manroe hat gesagt…

"Und: Wie oft kommst Du in die Verlegenheit, ganz eigen zu denken? Wieviel Prozent Deiner Tagesdenkleistung bist Du autonom? Bist Du nicht auch angewiesen auf ein interaktives Denken? Auf ein Nachdenken vorhandener Gedanken? Z. B. Plato, Darwin, Goethe, Stockhausen?"

Ich versuche wenn immer es geht wirklich selbst zu denken. Ich mache mir fast nie Vorstellungen, sondern nutze die Gegenwart zum Wahrnehmen. Inhalte der Wahrnehmung werden bei mir vom Licht des "wartenden" Denkens entgegen genommen und beleuchtet, das mache ich auch selbst, weil ich nicht gern "Sklave" bin.

Und wenn ich Aussagen anderer, wer auch immer, entgegennehme, dann sind es für mich ebenfalls Wahrnehmungen, die ich genau so behandle wie im ersten Satz beschrieben. Ich bin stets darum bemüht NUR aus dem heraus mich lenken zu lassen, was sich in diesem Sinne mir ergeben hat, dadurch bin ich einer intensiven Autonomie recht nahe. In diesem Sinne betrachtet kommt das herkömmliche Wissen, wenn man es einfach nur hat oder weiss, einer geistigen Verstopfung gleich.

Kennst Du das Gefühl, wenn man mit jemandem spricht und man überhaupt nicht an ihn herankommt, weil er/sie hinter seinem ganzen Wissen und durch jenes Wissen meint ein Grosser zu sein, man jene Scheingrösse beklopft um ihn wirklich zu erreichen, er böse wird und einen dann mit Wissen beballert um mich zuzuschütten und aufzuklären gar? Wohin eigentlich? In jenes Reich derer die er zitiert? WO bist DU?

manroe hat gesagt…

"Vielleicht kommt ihr durch Denken allein wirklich weiter. Ich hoffe allerdings, dass es noch genügend Menschen gibt, die dann auch ins Tun kommen, die dann einfach durch ihr GANZES "so sein" "Wahrheit" repräsentieren, und zwar ohne Hinweisschild: "Achtung, Ökomed". Oder vielleicht: "Achtung Anthroposoph"..."

Richtig. Ins Tun. Genau! Und wie kommt man dahin???! WAS ist ein, das Urtun?? DENKEN. Aber das lebendige natürlich nur. Und schon sind wir dann wieder am Anfang unserer Zeilen hier und der beginnt, wenn man frei sein will, IMMER mit denkender Wahrnehmung oder wahrnehmendem Denken. Ein WIRKLICHES Tun beginnt IM Denken, andernfalls ist es Reproduktion oder Hinterherdenken oder sonstigerlei aus irgendeiner Abhängigkeit heraus und seis nur ein undurchdachtes und nicht erkanntes Fühlen, das man so gern mit Leben verwechselt.

manroe hat gesagt…

Ach ja, und noch etwas, die Liebe, auf die hier so gern insbesondere von den Damen hingewiesen wird, ist für mich, so sage ich mal vorsichtig, ein Erkenntnis-Produkt, eine Erkenntnis-Frucht, man könnte vielleicht auch sagen, der höchste Begriff, den man erreichen kann, weil er alles prinzipiell beinhaltet, beleuchtet und erwärmt. Oder man hängt einem falschen Erkenntnisbegriff nach. Ich höre im Hintergrund bereits wieder dies Grollen aus dem weiblichen Kosmos. :))

Anak hat gesagt…

es donnert und blitzt...
ach quark...ist doch richtig:
"der höchste Begriff, den man erreichen kann, weil er alles prinzipiell beinhaltet, beleuchtet und erwärmt"
erkenntnis-produkt oder frucht...einerlei...wer war zuerst da? das huhn oder das ei?
diese einsicht ist ja erst der anfang von allem!

MonikaMaria hat gesagt…

Huhn oder das Ei?
Weder noch.

Am Anfang war das Wort .... aber Manfred spricht nicht mehr mit mir .... ;-)

manroe hat gesagt…

Das Huhn oder das Ei, dann aber bitte noch den Hahn mitbringen, schon allein um die Dreieinigkeit zu wahren, aber wo kommen denn die her?

Ich würd auch sagen weder noch, das ist wohl eher ein philosophisches Problem.

"Im Urbeginne" ... finde ich treffender, insbesondere dies IM, da ist dann die "Startlinie" noch in einem enthalten. Bei "Am" sehe ich die Startlinie vor mir und frage mich, wo kommt sie her?

MonikaMaria hat gesagt…

Was so ein Tippfehler ausmacht. :-))
Ich bin auch für
Im Uranfang ...
:-)))
So steht es in meiner Übersetzung von Bernd Lampe ...

Manfred :-)
Startlinie. Irgendeiner muss sie wohl mal gezogen haben ..... sonst wüsste ES nichts vom Uranfang ....

manroe hat gesagt…

Ne, das sehe ich anders. Die Startlinie entsteht aus dem IM Anfang, sie ist eine logische Schlussfolgerung, weil wir alles vom Diesseits aus benennen. Sie schöpft sich selbst aus dem IM heraus. Diese "Startlinie" ist, "markiert", stellt sich ein im Übergang vom Unmanifesten zur Manifestation. Ist man wirklich schöpferisch, dann ist man die Tube selbst, aus der die Farbe kommt. Erst hinterher, wenn sie draussen ist, wenn sie geschöpft ist, nimmt man sie wahr, von Aussen, man definiert sie, schlussfolgert sie. Weil wir resultatierend denken. Wenn *isch zu *ung wird, ergibt sich jene scheinbare Linie. Diesseits und Jenseits, gibt es das wirklich oder erscheint es einem nur so wegen unserer sinnlichen Wahrnehmung(?)

MonikaMaria hat gesagt…

Manfred
Aha. Und was ist jetzt log-isch? Deine Schluss-folger-ung? Sagt sie was anderes als was ich gesagt habe? Guckst Du von da oder von da. ODER ist die Startlinie. Ohne ODER kein WENN und ABER. ;-)

Tube hin oder her.
Maler hin oder her.
Farbe hin oder her.

Ich bin Tube
Ich bin Farbe
Ich bin Maler

und wer bin Ich?

Barbarapapa hat gesagt…
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Conny hat gesagt…
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manroe hat gesagt…

Hallo Barbarapapa,

"Kauf Dir einen Mercedes - und alles wird gut" -- Genau das ist so ein typischer Slogan, der juristisch gesehen wasserdicht ist, woran man mal wieder ablesen kann, wem oder was die Juristerei dient und wie aus perversen Absichten heraus mit diesen gesetzten Grenzen gehandelt wird.

Das ist ja das wirklich Infizierende daran, alle Inhalte stimmen, aber sie werden NICHT eindeutig zugeordnet, sondern absichtlich völlig diffus in die Astralleiber der Menschen gekippt.

Und solche "Menschen" wissen was sie tun, andernfalls könnten sie nicht derart präzise perfide ihre dunklen Absichten ins "Licht" einer jeglichen Werbung lenken. Und ALLES, was NICHT genau zu formulieren sich bemüht, ist für mich Werbung.

Und dies gilt für - so sehe und erlebe ich es ganz generell - jegliche Inhalte, die in sich richtig sind, aber in obiger Manier benutzt werden. Und solcherlei wird von mir ganz pauschal als infizierend gewertet. Heute ist es in meinen Augen geradezu eine Pflicht so exakt wie möglich zu sein!

Delilah's Mystery hat gesagt…
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Delilah's Mystery hat gesagt…

iele Grüße aus Berlin!

http://www.puramaryam.de/wahrherz.html

JANET hat gesagt…

Liebe Delilah warst du bei Maria?
Danke dir für den link.. kenne ich zwar aber schön erinnert zu werden.. Danke Danke.. ;o)