Donnerstag, 8. April 2010

Amen

„Was geschieht mit allen Gebeten und Gesängen, die um ein neues Morgen bitten? Was geschieht mit der Kraft, die hier generiert wird? Sie wird beantwortet. Sie tritt wieder ein in die Welt der Erscheinungen. Die Kraft wird eine Antwort aus den übergeordneten, bewussteren Ebenen des Lebens anziehen, sogar die Möglichkeit fördern, eine größere Bewusstheit zu erlangen. Das nennt man Schwingungserhöhung.“ (Thomas Hübl)

Wie kannst Du selber etwas zur Schwingungserhöhung beitragen? Dazu, dass sich die Entfaltung Deiner besten Vibrationen auf das ganze System überträgt? Wie kannst Du selber ein Schwingungskörper werden, von dem gute, heilsame & erregende Schwingungen ausgehen? Wie können wir in unseren Familien, mit Freunden, im Beruf, aber auch jetzt hier im Internet, die Schwingung erhöhen. Eine Schwingung, die unsere alten Strukturen öffnet und tief in unser gewohntes Leben eindringt?

Sei Dir zunächst dieser Tatsache bewusst, der Tatsache nämlich, dass Du schwingst und Schwingungen aussendest. In diesem Moment.

Wende Dich als nächstes den inneren Schwingungen, also Gedanken, Gefühlen, Haltungen ethischen Errungenschaft und auch nicht benennbaren Sehnsüchten in Dir zu, die Du selber als besonders wertvoll, evolutionär, aber vielleicht auch als fragil erachtest.

Vollziehe diesen Prozess so konkret wie möglich. Teile ihn mit anderen Menschen. Mache keine Privatangelegenheit daraus, denn gerade das ist es nicht.

Deine Schwingungen sind nicht Deine Privatsache. Sie kommen aus Dir, aber sie gehen über Dich hinaus. Du bist verantwortlich für das Höchste in Dir und das verpflichtet Dich dazu, das Beste von Dir weiterzuschenken.

Das Internet zum Beispiel ist eine Form, wie das Universum uns ermöglicht uns miteinander einzuschwingen. Natürlich können wir dieses Netz auch dazu nutzen, die konventionellsten Schwingungen zu teilen – aber das Internet ermöglicht es uns auch, die fragilen und zugleich heroischen, die höchsten und zugleich tiefsten Schwingungen zu teilen und somit zu verstärken.

Facebook-Freunde zum Beispiel sind nicht die schlechteren Freunde – Du kennst viele dieser Facebook-Freunde zwar nicht persönlich, doch es geht nicht nur darum, ob wir uns persönlich kennen. Oft behindert der feste und etablierte Persönlichkeits-Körper sogar, wenn wir unsere höchsten Gebete, unsere neugeborenen Empfindungen & und unser heiligsten und dennoch unsicheren Gesänge teilen wollen.

Gerade filigrane Schwingungen, werden von fernen Freunden oft besser wahrgenommen, als von Menschen, mit denen wir den Alltag teilen. Gebete schickt man zunächst zum fernen Himmel – auf dem langen Weg werden sie gereinigt und treffen in aller Klarheit in das Herz unserer Nächsten.

Alle Deine Gebete um einen neuen Morgen werden erhöht. Denn weder senden wir diese Gebete in ein totes Universum, noch sind wir davon abhängig, dass sie Gebete von übernatürlichen Wesen erhört und erfüllt werden müssen.

Die Gebete um einen neuen Morgen, sind selber Teil dieses Morgens. Die Sonne, die sich erhebt, wird aus dem Glanz unseres eigenen, klaren und liebenden Geistes aufgehen.

Wenn wir die noch fragilen Schwingungen, unsere höchsten Gedanken, tiefsten Gefühle und unser bestes Wissen und Gewissen teilen, mitteilen und dem Himmel schenken, erhebt sich daraus der neue Morgen.

Beten und singen wir so, als wäre Gesang und Gebet bereits die neue Wirklichkeit. Denn so sei es.

Amen.

Kommentare:

Gabriela hat gesagt…

Sebastian
Beten ist für mich auch Annehmen, dass es manchmal fast nicht zum Aushalten ist, dass ich nichts verstehe, dass ich mich in Hingabe übe auch da, wo ich Entsetzen spüre.
Mich stresst es, wenn ich den Anspruch spüre, nur "gute, heilsame, höchste, tiefste und beste Gefühle und Schwingungen" zu teilen. Ich fühle mich getrennt dadurch in gute, sprich gemeinschaftstaugliche Aspekte und in schlechte, welche ich dann wohl lieber verschweige.

Heute müsste ich schweigen, deshalb habe ich jetzt geschrieben....

Gabriela

Sebastian Gronbach hat gesagt…

Vielleicht kommt Dir dieser Aspekt von Beten mehr entgegen?
http://www.info3.de/ycms/printartikel_1620.shtml

Herzlich, Sebastian

Basti hat gesagt…

Super Beitrag. Hat mir gut gefallen.

Und tatsächlich ist es nicht mal wichtig, ob dies stimmt oder nicht.

Es ist lediglich wichtig, dass man daran glaubt, wenn man so betet.

Das hat auch für Jeden der nicht an mehr als Materie glaubt, etwas Greifbares.

Jemand der so betet, geht in die Welt mit einem Lächeln, mit Selbstsicherheit, mit Liebe, mit Freude.

Es ist dabei nicht wichtig ob das mit dem Beten real ist oder nicht.
Das Ergebnis ist real!

Denn diese, unsere Welt wird doch schöner, einfach weil dieser Mensch so ist, so gut gelaunt, so in dem Glauben, dass er einen guten Beitrag leistet. Das erzeugt das Gegenteil vom Leide, es erzeugt mehr Glück.

Und in diesem Fall ist dieser Mensch so, weil er auf diese Art betet. Und weil er es glaubt, weil er es fühlt, lächelt er. Und die Kraft des Lächelns, der guten Laune zieht um die Welt. Und so ist es real. Greifbar, selbst für herkömmliche Wissenschaft.

Der der Gutes intensiv oder bewusst er-betet oder einfach betet, verfestig diese Gedanken, er legt seinen Fokus auf eine bessere Welt.

Dadurch wird diese Welt besser. Ob geistig, oder materiell, beides muss in dieser Situation zu gleichem "JA, weitermachen" kommen, denn für beide Seiten ist es messbar.

Wenn die Frau des Betenden glücklich ist, weil sie sich darüber freut das ihr Mann glücklich ist, und das Glücklichsein an ihre Kinder weitergibt, so ist diese Beten etwas messbar Gutes, dass die Welt verbessert hat.

Genial, weitermachen, nicht gezwungen, nicht fixiert, freiwillig, oder nicht, halt wenn es Spaß macht, dann bringt es so oder so Gutes für die Welt.

Und dann sage ich auch Danke und kriege gute Laune.

Ameli Zieseniß hat gesagt…

Mir fällt dazu was ganz anderes ein:
Ich habe irgendwann damit angefangen, anderen Menschen ohne Umschweife zu sagen, wenn ich etwas Schönes oder Gutes an ihnen oder in der von ihnen geschaffenen Umgebung wahrnehme.
"Dein Kleid sieht sehr schön aus, es steht dir gut."
"Du siehst heute irgendwie so frisch aus."
"Dein neues Wohnzimmer ist sehr anheimelnd."
"So ein schöner Garten!"
Ich sage es nur, wenn ich es ehrlich so empfinde, also nicht als "Kompliment", sondern als Feststellung.
Oft nehme ich aber auch wahr, dass etwas nicht in Ordnung ist, manchmal schon beim ersten Kennenlernen eines Menschen. Da habe ich es mir angewöhnt, nicht zu zögern mit der Frage:
"Was ist mit dir los?"
"Warum kannst du deinen Arm nicht bewegen?"
"Warum sitzt du im Rollstuhl?"
"Hast du Angst vor irgendetwas?"
"Du siehst so traurig aus, hast du Kummer?"
"Was ist dir, Gevatter?"
Solche Fragen kosten viel Selbstüberwindung. Ich muss damit rechnen, dass der andere mein Verhalten als Grenzüberschreitung erlebt. Ich möchte aber gar keine Grenzen des anderen überschreiten mit meiner Frage, sondern nur möglich machen, dass er selbst dies tun kann, wenn er will. Es ist nicht schlimm, sage ich mir, wenn ich keine Antwort bekomme oder eine Abfuhr. Jedesmal rechne ich damit.
Aber seltsamerweise habe ich bis jetzt immer eine vertrauensvolle Antwort erhalten und in aufgehellte Gesichter gesehen.

Sieben Zwerge hat gesagt…

Es gibt rein gar nichts, was ich Dir sagen könnte, was nicht bereits in Dir klingt, wenn ich es ausspreche.

manroe hat gesagt…

@Sieben Zwerge

Wie wärs mit üsü+098 j äajg,

Was klingt da bei Dir?