Dienstag, 18. Mai 2010

Fit mit Steiner

Ein weiterer & schöner TV-Beitrag über Rudolf Steiner.
...
Da freu ich mich doch ein bisschen über meinen Artikel von 2005 - obwohl ich einiges darin mittlerweile etwas engstirnig und konservativ finde. Dennoch nett:
"Wachstumsbranche Anthroposophie"

Kommentare:

Werner (Thomas) hat gesagt…

Dieser TV-Beitrag ist oberflächlich und geistlos.

Von "Denken" und von "Gedanken" ist da die Rede. Die Grundlage der Anthroposophie, der reale Geist, die geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse, das kommt gar nicht zur Sprache. Das interessiert da nicht. Genauso wenig, wie es Herrn Gronbach interessiert.

"Sein (Rudolf Steiners)ganzheitliches Denken entsteht im Kennenlernen fernöstlicher Theosophie ..." - kann man da hören.

Das entspricht nicht der Wahrheit. Und Herr Gronbach, das müßten Sie doch wenigstens wissen.

Eine Lösung bietet Rudolf Steiners Weltbild nicht. Höchstens ein paar überlegenswerte Alternativen. - So ist von der Sprecherin zu Beginn des Beitrags zu hören.

Dass Rudolf Steiner wirklich eine Lösung bietet, nämlich die Möglichkeit und Notwendigkeit der Geisterkenntnis, das wird hier überhaupt nicht erwähnt.
Von der Anthroposophie fremd Gegenüberstehenden kann man nicht erwarten, dass diese das wissen. Aber von einem Sebastian Gronbach kann man das erwarten.

Aber er will es nicht wissen.
Und, Herr Gronbach, Sie empfehlen so etwas Oberflächliches auch noch und bezeichnen es als "schön".

Schöner Beitrag?

Schön oberflächlich!

Herr Gronbach, schauen Sie doch endlich etwas tiefer in die Substanz der Anthroposophie.

Sieben Zwerge hat gesagt…

Also im Blick auf die gewohnte Medienresonanz ist dieser Beitrag ja wohl eher als liebevoll eizustufen.

Man lässt sich von Steiner inspirieren, das ist wohl salonfähig. Gut so. Die Künstler setzen sich mit Steiners Kosmos auseinander.Denen nehmen wir das ab.

Blos: was wir nicht sehen können ist, wo sich Grünbach überhaupt von Steiner inspirieren lässt. Wenn er diesen hochkomplexen Mysterienkosmos mit all seinen Dramen einfach transzendieren will indem er sagt: "nodrama, nofate, noguru wir sind alle ein, Nichts, ökoökostille Helden". Kannen wir darin nur eine Abwehrhaltung gegenüber Onkel Steiner erkennen.

Ist das nicht pubertäres Niveau, etwas abzulehnen, was man eigentlich liebt?...