Freitag, 11. Juni 2010

Hoffentlich stirbt die Hoffnung

Wir sagen: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Dabei liegt gerade in der Hoffnung unser ganzer Schmerz. Unser Schmerz hat damit zu tun, dass wir hoffen. Auf eine bessere Zukunft. Ließen wir die Hoffnung wirklich sterben, dann würden wir fallen. In unsere eigene Gegenwart. Und wir würden sehen: Alle Hoffnung auf die Zukunft ist tot - aber ich, ich lebe. Jetzt.

Alle Hoffnung ist hin - Ich bin.

Wenn die Hoffnung stirbt, dann erwachst Du zu einer Gegenwärtigkeit, die Vergangenheit und Zukunft umschließt und überstrahlt.

Wenn die Hoffnung stirbt, dann zerfasert Deine Energie nicht in alle Richtungen. Sie konzentriert sich vielmehr dort, wo Du bist. In Deiner Partnerschaft, als Eltern, bei der Arbeit, in der Meditation.

Wenn die Hoffnung stirbt, dann beginnst Du dem Leben zu vertrauen. Du hälst an und blendest nichts mehr aus. Du bist wach und erkennst was ist: Schmerz ist da, Wut ist da, Freude ist da. Alles ist so wie es ist. Ohne Kampf und ohne Flucht.

Und jetzt erst kannst Du alles das vollkommen umarmen - als großes Herz. Oder vollkommen loslassen - als großer Geist. Und beides ist am Ende das Selbe.

Und vor allem: Du bist einfach immer da. Ohne Hoffnung und doch geheilt.

Dich ergreift ein innerer Friede. Doch kein Park-Platz-Friede. Sondern ein Startbahn-Friede. Du hast mit der Vergangenheit und der Zukunft abgeschlossen. Du fühlst jetzt, wie sich Deine Adern mit Freiheit füllen.

Und das Wunder geschieht: Du beginnst auf eine vollkommen neue Art zu leben.

Kommentare:

Christine G.B. Rau hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Schnurzpiep hat gesagt…

Ohne Hoffnung keine Evolution. Meinst Du der "Große Geist" hat keine Hoffnung?

Mal wieder mit zu heißer Nadel gestrickt?

Es kann nur besser werden.

Hoffentlich?

Fee hat gesagt…

Werner, was sagst Du dazu?

Jaja, mal wieder typisch: Ein schwarzer Schatten kickt die Sonne vom Himmel. das muss der böse Wolf sein.

Oder?

Conny hat gesagt…

Der ist es ja auch:

Es geht nicht darum erleuchtet zu werden, Sondern erleuchtet zu sein.

Die Evolution ist an ihr letztes Level gekommen,
Anthroposophie war das vorletzte.

Endstation, bitte alle aussteigen!

Seid Ihr etwa noch auf dem Weg?

Sebastian ist schon ausgestiegen, er wartet auf euch in der Hoffnungslosigkeit.

MonikaMaria hat gesagt…

Na endlich ...
kann Pan-Dora zu Theo nach Hause.

Barbara Mama hat gesagt…

HAllo Leute, mein Bruder hat mir geholfen, mein eigenes Googlekonto einzustellen.

Ich wollte euch mal auf eine interessante Nebentätigkeit als Internetmissionar hinweisen:

http://www.internetmissionar.de/

Die suchen noch Leute!

Daniel der Bassist hat gesagt…

Ja ich finde das ist mal eine Art zu denken die frisch wie der Wind wirkt und ich danke dir dafür!!!

Fresh Franky hat gesagt…

ja, jungs, es gibt keinen grund zu hoffnung und genauso keinen grund zu hoffnungslosigkeit, das hat er schon gut erkannt, der kleine, und trotzden ist alles was du machst auf der welt ohne hoffnung hoffnungslos, also immer aus hoffnung. selbstmord und meditatieren und fritten essen, du entkommst der hoffnung und der hoffnungslosigkeit nie. das ist hoffnungslos. das muss man auch mal sehen.

Werner (Thomas) hat gesagt…

Für Fee!

"Werner, was sagst Du dazu?

Jaja, mal wieder typisch: Ein schwarzer Schatten kickt die Sonne vom Himmel. das muss der böse Wolf sein.

Oder?"

Nein, sondern:

Die Sonne ist noch da.
Also gibt es noch Hoffnung.
Aber nicht für jeden.
Jedenfalls nicht für Herrn Gronbach. Der hat sie ja nicht mehr - sagt ER zumindest.

ER muss ES ja wissen, ER ist ja Gott

Oder?

(Und Fee, der böse Wolf ist wirklich da. Aber das auf dem Bild ist bestimmt Rumpelstilzchen. Postmodern natürlich)

Conny hat gesagt…

Die Europäische Kommission hat soeben den Anbau von genmanipulierten Lebensmitteln genehmigt und damit die Profite der Gentech-Lobby über die Bedenken der Bürger gestellt.

Schaut mal nach bei:

https://secure.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/?fp

mit oder ohne Hoffnung.

Werner (Thomas) hat gesagt…

"Ich habe oftmals schon gesagt: Luzifer wirkt als Genosse des Ahri­man. Sie wirken zusammen. Sie haben alles Interesse, den Menschen darüber zu täuschen, daß er den inneren Widerstreit haben soll, und sie haben darum alles Interesse, ihr Gegenreich wegzuschaffen. Daher erfinden sie im menschlichen Gemüt derartige Gedankenkombinatio­nen wie die:

In Einklang, in Harmonie mit dem Unendlichen.

Warum entstehen solche Vorstellungsgebilde? Sie entstehen, weil die Menschen in ihrer Seele

zu feige sind,

sich dem Widerstreit gegenüberzustellen, und sich

von Luzifer-Ahriman eine Harmonie mit dem Unendlichen erfinden lassen wollen.

Es ist Befriedigungsuchen in solch einer Welt­anschauung, wie sie in: «In Harmonie mit dem Unendlichen» zum Ausdruck kommt.

Befriedigungsuchen in einer solchen Weltanschau­ung ist aber gleichbedeutend mit einem Sichlegen einer Binde vor die Augen."

(GA 176; S. 259; Menschliche und menschheitliche Entwicklungswahrheiten -
Das Karma des Materialismus)


Herr Gronbach,

so ist es tatsächlich bei Ihrem großen Lehrer zu lesen.



Christine, das ist EIN Beispiel dafür, weshalb Herr Gronbach kein Anthroposoph ist. Er predigt hier nämlich eindeutig und zweifelsfrei anti-anthroposophisch.

Man kann zur Anthroposophie stehen wie man/frau will.
Aber das ist für jeden denkend-könnenden auch denk-fühlend-könnenden Menschen
zu erkennen oder zu fühl-erkennen, dass hier ein Widerspruch besteht zwischen dem, was Rudolf Steiner schreibt und dem, was Herr Gronbach von sich gibt.

Anthroposophisch gesehen lässt er Ahriman und Luzifer in sich wirken.



Nicht ER, Ahriman Luzifer in IHM.



Aber er WEISS nichts davon. Und das ist SEIN Problem.

Christine G.B. Rau hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
MonikaMaria hat gesagt…

Lieber Werner
«Anthroposophisch gesehen lässt er Ahriman und Luzifer in sich wirken.»

Ja ....... und?

Woraus besteht Leben?
Aus Kreation – aus «pressen» UND «entlassen»
mit UND in der Mitte. Der schaut zu und ist mittendrin.


Und danke für den Text von Steiner. Meister Eckhard beschreibt ES ähnlich.

Die Sonne tönt ..... in Brudersphären Wettgesang ...... und .... vollendet sie mit Donnergang .....

manroe hat gesagt…

Jaha, Monika, die beiden muss man schon in sich wirken lassen, um Aussagen machen zu können, daher lausche man auf die Schlussfolgerungen.

Werner (Thomas) hat gesagt…

Für MonikaMaria

"«Anthroposophisch gesehen lässt er Ahriman und Luzifer in sich wirken.»

Ja ....... und?"

... und nicht den Christus ...