Donnerstag, 10. Juni 2010

Jump into the silence - mit Thomas D

Wie lange muss eine Meditation dauern? Solange wie ein Sprung ins kalte Wasser. Manche Menschen meditieren ihr ganzes Leben und doch gleicht ihre Art zu meditieren einem ängstlichen Kind am Beckenrand des Schwimmbades, welches von einem Bein auf das andere Bein tritt.

Entscheidet ist nicht, wie lange man am Beckenrand wartet. Entscheidend ist der Sprung. Und die erfrischende Wirkung des Wassers tritt unmittelbar & plötzlich ein.

Meditation ist der Sprung in Deine eigene Tiefe – und Du tauchst ein und auf, in die Stille jenseits Deiner Person.

Natürlich kann das regelmäßige und dauerhafte Eintauchen in das Meer der Stille uns noch nachhaltiger verändern – man lernt immer tiefer einzutauchen. Doch wichtiger ist die Frage: Trittst Du noch von einem Bein auf das andere, oder springst Du schon?

Wenn wir springen, kann die Meditation in einem einzigen Augenblick unser ganzes Leben verändern – ich spreche aus Erfahrung.

Wir blicken von oben auf das Wasser. Dort sehen wir unser Spiegelbild. Wir stoßen uns ab, fliegen, tauchen ein, das Spiegelbild zerreisst und wir springen in unser eigenes Selbst – wir tauchen ein in das Meer jenseits unserer Person. In das Meer der Stille. In das Bewusstsein, aus dem heraus alle Fülle hervorgeht.
Jump into the silence.

In diesem Sinne, sehe ich mit großer Freude auf eine aussergewöhnliche und in dieser Art sicherlich auch einmalige Aktion:


Bei der diesjährigen KarmaKonsum-Konferenz in Frankfurt, werde ich mit Thomas D zusammen zu einer Public Meditation einladen. Gemeinsam mit unserem Freund und Chefdesigner von Public Meditation, Stefan Stark.

Es ist für mich ein tolles Zeichen, welches der Gründer und Geschäftsführer Christoph Harrach dort setzt: "Empowering an new spirit in business". Als
LOHAS stehen wir öffentlich & selbstbewusst zu unseren Werten - warum nicht auch öffentlich meditieren? Ohne Bindung an eine Weltanschauung. Das bedeutet auch: Ohne alte Vorstellung, wie Meditation zu sein hat - oder wie lange.
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Wenn wir bereit sind zu springen, werden uns wenige Minuten ausreichen. Nennen wir es die Jump-into-the-silence-Meditation. David Deida würde sagen: „Schnell. Tief. Sexy.“

Thomas D ist jemand, mit dem ich die Gewissheit teile, dass aus diesem Meer der Stille unsere Welt der Töne, Farben und Formen hervorgeht. Wenn wir in dieses Bewusstsein eintauchten, machen wir die Erfahrung, dass es unerschöpflich ist. Wir sind unerschöpflich.
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Aus diesem Bewusstsein, steigt der kreative, hingebungsvoll liebende und freie Geist auf, aus dem heraus wir Menschen unsere Welt verbessern. Empowering Spirit.

Wir sind uns sicher, dass wir auf der KarmaKonsum-Konferenz solchen Menschen begegnen, die aus eben diesem Bewusstsein Verantwortung für eine bessere Welt übernehmen. Es ist ein Wohlstandsbewusstsein, welches auf der Annahme gründet, dass unser Universum mehr als genug für uns bereitstellt. Niemand muss verlieren, damit jemand anderes gewinnt.

Wer tief in sein eigens begrenztes Bewusstsein eintaucht, wird in der grenzenlosen Weite des kosmischen Bewusstseins auftauchen. Aus dieser kosmischen Perspektive heraus, entwickeln wir als bewusstere Menschen, neue Ideen, Produkte und Dienstleistungen. Für eine bessere Erde.

Ich freue mich sehr, mit Thomas D und den TeilnehmerInnen der KarmaKonsum-Konferenz, zu dieser Public-Meditation einzuladen und zu springen. Dort hinein, wo alle Worte in Stille aufgehen. In das größte Geheimnis von allem.
Jump into the silence.

Jump-into-the-silence-Meditation mit Thomas D:
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Public Meditation im Guerilla-Still, begrüßt alle stillen Techniken der Meditation. Dazu gehören u.a. das innere Gebet, Mantras, kontemplative Rituale oder einfach ein offenes Herz. Einzige Voraussetzung: Die Meditierenden verhalten sich äusserliche still & würdevoll.

Public Meditation übernimmt Verantwortung.
Für Bewusstheit & Stille - da wo es unbewusst und laut ist.
In einer Medienwelt voller Hass, Unbewusstheit und Lärm, ist es unser Job, Bilder von Friede, Bewusstheit und Stille zu repräsentieren.
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Die würdevollste Form diese universellen Werte zu repräsentieren, ist die Meditation. In aller Öffentlichkeit.
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Because life is a public event.
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Design der Public Meditation Präsentation zur
KarmaKonsum-Konferenz:
Stefan Stark.

Kommentare:

Werner (Thomas) hat gesagt…

Herr Gronbach, was haben Sie von Ihren Tauchtouren in dieses "Fülle produzierende", "unerschöpfliche" Bewusstsein zu berichten?

NICHTS!?

TOTEN-STILLE ist da.

Rudolf Steiner hat da ganz anderes zu berichten. Eine lebendige, sich ständig entwickelnde, zusammenhängende, differenzierte geistige Welt mit geistigen Bewohnern hat er beschrieben. Und das von den verschiedensten Seiten.

Da kommt von Ihnen NICHTS.

Nur bunte Luftblasen!

Und Sie sitzen drin in EINER dieser SELBST produzierten Blasen und meinen: Das ist das ALLEINS.

Und Sie freuen sich darüber, wie ein kleines Kind sich über bunte Seifenblasen freut.

Und Sie bemerken Ihr Gefangen-SEIN nicht.

Sie fühlen sich frei in Ihrer selbst erzeugten ALLESEINS-Luftblase. Die wird größer und größer.
Und irgendwann ...

Nichts hat das, was Sie da tun und schreiben, mit Anthroposophie zu tun.

Seien Sie doch endlich so mutig, wie Sie sich präsentieren:
Geben Sie Ihrem Kind doch endlich einen eigenen Namen und distanzieren Sie sich von der Anthroposophie.

Werner (Thomas) hat gesagt…

Diese drei schwarzen Figuren sind charakteristisch für Ihre Art der Meditation. Ja, für Ihre ganze Lehre.

Von Dunkelheit sind sie ausgefüllt. Von einem dunklen Geist besessen? Und verkrüppelt wirken Sie. Ohne Hände. Ohne Füße. Nicht bewegungsfähig, nicht handlungsfähig.

Identisch, kopieisch, klonisch schweben sie nebeneinander. Jede Figur ein Abklatsch des EINEN.

Der Kopf ist getrennt vom Rumpf - ohne Zusammenhang.
Bezeichnend für die Dualität, die Sie, Herr Gronbach, nicht überwinden können mit Ihrer Lehre.

Ameli Zieseniß hat gesagt…

Ich würde Sebastian eventuell auch anders verstehen können.

Es ist doch oft so, dass man sagt, ein Mensch könne sich eigentlich nicht sehr stark verändern. Ich sage das im Allgemeinen auch.
Es kann aber auch die Variante geben, dass jemand sich im Laufe seines Lebens - ob nun durch Sozialisation oder Selbstversuche oder was auch immer - sehr stark von seinem eigenen wahren Wesen entfernt hat. Dorthin zurückzufinden kann dann wie eine sehr schnelle, plötzliche Veränderung eintreten (der Sprung), in Wahrheit aber hat der Mensch sich gar nicht verändert, das wirkt nur auf Außenstehende so, sondern er hat sich selbst gefunden.

Sandra Mara K hat gesagt…

"aus diesem Meer der Stille unsere Welt der Töne, Farben und Formen hervorgeht"

Klingt ja abgefahren! So als wenn ihr in den urknall einsteigt oder in Gott Vater himself. Cool. Könnt ihr da mit Gott sprechen, oder was macht ihr da so?

Kommt ihr auch sicher immer zurück?

Oder ist es da doch nicht so geil?

Christine G.B. Rau hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Fee hat gesagt…

Für die meisten Menschen bedeutet der Aufstieg, diese materielle Ebene zu verlassen, endlich aus dieser Hölle herauszukommen und im Himmel, Nirvana oder der 5. Dimension zu sein. Er bedeutet für viele Menschen, dass sie, statt auf die traditionelle Weise über den Weg des Todes diese Ebene zu verlassen, sie dieses Mal z. B. durch Kollektive Meditation über die Erhöhung ihrer Schwingungsrate zu einem Punkt, wo sie in die 5. Dimension "gehen" können, diese Erde verlassen werden; dass sie dieses Mal, in dieser Inkarnation gute kleine spirituelle Wesen waren, Vegetarier und Missionare wurden und nun die Welt verlassen können und sich nicht mehr zu reinkarnieren brauchen. Manche Menschen glauben, dass sie von ET’s oder Raumschiffen abgeholt werden, von denen sie hergekommen sind.

Nach meinem Wissensstand sind diese Ansichten völlig grotesk. Ihr musstet euch nie von vornherein inkarnieren, und die ET’s haben viel wichtigere Dinge zu tun, als euch hier abzuholen.

Dies ist nicht ein "Aufstieg", wir gehen nicht irgendwohin;
dies ist ein Abstieg oder vielmehr ein Einstieg.
Wir steigen nicht auf, heraus aus dem Hier,
wir steigen ein in das Hier.
Wir verkörpern unseren Spirit, unser Geist-Selbst,
WER WIR WIRKLICH SIND,
völlig in diesen Körper.

Wir sind Geistwesen, die eine menschliche Erfahrung durchmachen, nicht Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen.

Die Vorstellung eines Aufstiegs, heraus von hier, stammt aus der alten Anschauung, wir seien Studenten, die hier sind, um zu lernen wie man erleuchtet wird und sich so den Aufstieg auf höhere Ebenen zu verdienen.

Wir werden nicht erleuchtet, wir sind bereits erleuchtet,
wir haben nur vergessen, dass wir es sind.


Menschen die wieder leuchten, wie Murat Tchunryk z.B. erinnern uns...

Barbarapapa hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.