Dienstag, 6. Juli 2010

All-Freiheit & All-Liebe

Letzte Nacht habe ich vom Ende der Welt geträumt: Es geht gut aus. Wir werden unser Ziel erreichen. 100 Prozent! Es gibt nur eine Voraussetzung: Das Ziel muss die All-Liebe & die All-Freiheit sein, dann erreichen wir es auch. Alle andere Ziele bleiben unvollendet. Nur All-Freiheit & All-Liebe können vollendet werden – weil sie im tiefsten Sinne bereits vollendet sind.

Wir erreichen das Ziel, wenn wir nicht weniger in den Blick nehmen, als das Höchste, welches das Tiefste ist. Das Weiteste, welches das Nächste ist.

Dieses Ziel der All-Freiheit & All-Liebe, ist so groß und umfassend, dass es niemand gelingen wird, daran vorbei zu laufen. Es ist unmöglich, nicht All-Liebe & All-Freiheit zu erreichen

Am Ende aller Tage werden wir dem Gott der All-Freiheit & der Göttin der All-Liebe in die Augen blicken. Die Frage ist nicht, ob wir der All-Freiheit & der All-Liebe in die Augen blicken. Die Frage ist, wie unser Auge in diesem unvermeidlichen Augenblick sein wird.

Wird unser Auge frei sein, um All-Freiheit zu sehen?
Wird unser Auge liebvoll sein, um All-Liebe zu sehen?

Das Ende aller Tage ist jetzt.

Der Gott der All-Freiheit wird seinen letzten Satz flüstern: „Alles Äussere wird Inneres geworden sein. Vergöttlichung ist Verinnerlichung. Verinnerlichung ist Vergöttlichung. Das ist das Ziel und der Sinn des Lebens.“ (Rudolf Steiner)

Die Göttin der All-Liebe wird ihren letzten Satz singen: „Alles Innere wird Äusseres geworden sein. Vergöttlichung ist Veräusserlichung. Veräusserlichung ist Vergöttlichung. Das ist das Ziel und der Sinn des Lebens.“

Fülle wird sein Leere - Leere wird sein Fülle.

Und es wird sein, als wäre nie etwas passiert. Es wird wieder still sein. Nur anders.

Es wird die Stille nach dem Konzert sein.

Kommentare:

Werner hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie schreiben:

"Der Gott der All-Freiheit wird seinen letzten Satz flüstern: „Alles Äussere wird Inneres geworden sein. Vergöttlichung ist Verinnerlichung. Verinnerlichung ist Vergöttlichung. Das ist das Ziel und der Sinn des Lebens.“ (Rudolf Steiner)"

Sie kreieren -einfach so- einen "Gott der All-Freiheit". Der ist Ihre Schöpfung.

Und diesen lassen Sie dann ganz dramatisch einen "letzten" Satz aussprechen. Und diesen Satz entnehmen Sie dann einem Buch von Rudolf Steiner (Diese Worte sind Ergebnis geisteswissenschaftlicher Forschung. Als Anthroposoph müsste das für Sie doch bekannt sein).

Frage:
Wie sind Sie zu dem Wissen über diesen "Gott der All-Freiheit" gekommen?

Und:
Dieser Gott wäre doch eine WESENHEIT. Wenn er ein Gott ist. Und für Sie gibt es doch gar keine wirklichen Wesenheiten.

Da passt doch etwas nicht zusammen.

Könnten Sie hier vielleicht klärend wirken?

Werner hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie schreiben:

"Letzte Nacht habe ich vom Ende der Welt geträumt: Es geht gut aus. Wir werden unser Ziel erreichen. 100 Prozent! Es gibt nur eine Voraussetzung: Das Ziel muss die All-Liebe & die All-Freiheit sein, dann erreichen wir es auch. Alle andere Ziele bleiben unvollendet. Nur All-Freiheit & All-Liebe können vollendet werden – weil sie im tiefsten Sinne bereits vollendet sind."

Sie schreiben von einem Traum, den Sie geträumt haben. In dem Traum haben Sie ein Ziel erkannt. Und Sie haben den Weg zu diesem Ziel erkannt.

Sie sprechen hier von einem Traum. Und Sie wenden den Inhalt, den Sie im Traumbewusstsein wahrgenommen haben, auf das wache Bewusstsein an. Sie vermischen hier zwei Dinge: einen Traum und eine Wirklichkeit.

Und das Ergebnis anerkennen Sie dann als Wahrheit.

Ihr Träumen ist doch nicht Hellsehen. Und Ihre Traumdeutung auch nicht.

Und nur auf solcher Basis errungene "Erkenntnisse" kann man doch nicht wirklich als Wahrheiten anerkennen und weiter verbreiten. Das ist doch verantwortungslos.

Ich halte diese Ihre Vorgehensweise für nicht korrekt.

Was meinen Sie hierzu?

Werner hat gesagt…

Herr Gronbach, Sie schreiben:

"Das Ende aller Tage ist jetzt."

Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?

Wollen Sie damit sagen, dass der Weltuntergang bevorsteht?