Mittwoch, 30. März 2011

Kennst Du den Unterschied?

Kennst Du den Unterschied? Zwischen einem Kochbuch mit bunten Bildern & komplizierten Rezepten auf der einen Seite und einer warmen Kartoffel, die mit Salz und Butter und frischem Salat in Deinem Mund zu einer sinnlichen Erfahrung wird?

Kennst Du den Unterschied zwischen einem Liebesroman mit Dramen, romantischen Bildern Liebesschluchzen auf der einen Seite und diesem Moment, wo Dich jemand wirklich öffnet und Dein Herz einen Moment zur Sonne wird?

Kennst Du den Unterschied zwischen dem Lesen dieser Internetseite und der Begegnung mit authentischen Menschen, in deren Gemeinschaft etwas in Dir aufgerichtet wird, was Deine tiefste Sehnsucht übersteigt?

Kennst Du den Unterschied zwischen der Vorstellung von Bewusstsein und diesem einem Moment, in dem Dich eine Welle der Klarheit erfasst und Dich vom Seelenmüll reinigt?

Kennst Du den Unterschied zwischen dem, was Du immer schon zu wissen glaubst und der Erschütterung die sich einstellt, wenn dieses Wissen zur einzigen Wirklichkeit aufsteht?

Kennst Du den Unterschied zwischen dem Versuch die innere Stimme zu übertönen und dem Moment, wo Du ganz still wirst, weil Du Dich entschieden hast, dem inneren Ruf zu folgen?

Kennst Du den Unterschied zwischen der Unsicherheit über das was Du jetzt liest und dem Moment in der Zukunft, wo Du alles verstehst – weil Du „JA“ gesagt hast?

Kennst Du den Unterschied zwischen einem Buch über Entspannung und der Erfahrung sich wirklich hinzugeben?
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Alles wofür ich werbe, das ist die tiefe Erfahrung einer Paradoxie - die sich in Dir in ein einfaches Gefühl von Lebendigkeit aufhebt:

Dass in jedem Moment alles perfekt ist, so wie es ist. Und aus diesem Gefühl der Vollkommenheit, des Geheilt-Seins und der Freude, wächst gleichzeitig ein ultimativer Imperativ, der in Dein Herz hämmert: Du musst Dein Leben ändern!

Mit Cordula Mears-Frei habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Dich an dieses Wissen zu erinnern. Es ist das Zentrum Deines Selbst - und wir bieten Dir moderne, erprobte und aufgeklärte Methoden an, mit deren Hilfe Du selbstbewusst Dein Leben führen kannst. Zum Wohle aller Wesen.

Vor allem aber soll Dir in jedem Moment spürbar sein, dass Du selbst den Unterschied in der Welt ausmachst.

Dafür werbe ich. Weil diese Erde sich nach dem Unterschied sehnt, den Du ausmachst.

Sonntag, 27. März 2011

Glaubensfragen

Wenn Du Dich gekränkt, enttäuscht, zornig, oder schwach fühlst, dann schau auf Deinen innersten Glauben. Was auch immer Dein Glauben sein mag. Stell Dich Deinen Glaubensfragen.

Wenn Du an Christus glaubst – glaubst Du, Christus in Dir ist jemals gekränkt?

Wenn Du an Buddha glaubst - glaubst Du, Buddha in Dir lässt sich aus der Ruhe bringen?

Wenn Du an Gott glaubst – glaubst Du, das Göttliche in Dir fühlt sich jemals hintergangen oder ist enttäuscht? Glaubst Du, Gott in Dir lässt sich überhaupt täuschen?

Wenn Du an Engel glaubst – glaubst Du, Dein Engel lässt sich von Worten in die Flucht schlagen? Steht er nicht einfach da – unerschütterlich und in zeitloser Treue?

Wenn Du an eine kosmische Energie in Dir glaubst – glaubst Du, diese kosmische Energie, schwächelt, weil Du einen Porno guckst, Bier trinkst, oder rauchst?

Wenn Du an die makellose Leere glaubst – glaubst Du, diese makellose Leere, würde sich durch Dein gelogenes Worte – durch überhaupt irgendetwas – beschmutzen lassen?

Wenn Du an die einfache und tiefe und bedingungslose Liebe glaubst – glaubst Du diese Liebe würde beginnen zu hassen, wenn sie mit Füßen getreten wird?

Wenn Du an die Evolution glaubst - glaubst Du, dass dieser explosive und strebende Impuls, sich durch Deine Trägheit aufhalten ließe?


Geh zu Deinem innersten Glauben. Lass Dich in Deine tiefste Weisheit fallen. Steige zu Deiner höchsten Erkenntnis auf - und Du wirst Dich selber finden: Ein Wesen ohne Angst, ohne Leid, ohne Zorn.

Das bist Du. In jedem Moment. Anstrengungslos & Schweiss treibend. Jetzt.

Bekenne Dich zu dem, was unendlich über Dich hinausgeht. So wirst Du einer Kraft dienen, die Deine Kränkungen, Enttäuschungen und Schwächen Stück für Stück in ihre Einzelteile zerlegt.

Zurück bleibt: EINFACH DAS - was Du jetzt bereits spüren kannst. Bei Deinem nächsten Atemzug.

...und wäre es nicht wunderschön, wenn Du DAS noch viel mehr leben würdest?

EINFACH DAS! EINFACH SO! Ich stehe Dir gerne zur Verfügung, um Dir das zu ermöglichen.

Sei das Wunder, an das Gott glaubt!

Montag, 14. März 2011

Ohr der Menschheit

Soll ich? Oder soll ich nicht? Spätestens seit den apokalyptischen Bildern aus Japan und auch schon bei den Schlachtszenen aus Libyen, bin ich unsicher. Soll ich als Anthroposoph weiter fröhlich die Geburtstagsfeiern zum Steiner Jahr kommentieren, oder aus anthroposophisch erweiterter Perspektive auf das blicken, was die Welt in Atem hält? Möglicherweise ist ein dritter Weg angemessen. 

Ich sage absichtsvoll „möglicherweise“, denn darin liegt für mich bereits der dritte Weg. Durch dieses Wort bewahre ich mir etwas, was ich mir als Schüler Rudolf Steiners hart erarbeitet habe: Mein Ungewissheit. Den bisweilen pausbäckig vorgetragenen Gewissheiten über spirituelle Wahrheiten, Wesen und politischen Konsequenzen, möchte ich in diesen Tagen die Ungewissheit entgegensetzen. 

Was ist heute das Richtige? Ich weiss es nicht! Ich erlaube mir, für einige Zeit das vollumfängliche Gefühl des Nichts-Wissens zuzulassen. 

Ich hüte mich einerseits davor, das Leid der Welt zu verdrängen und in eine heile Welt zu flüchten. Andererseits entsage ich der panischen Verfolgung jeder neuen Nachricht – und auch vor Flucht in politischen Aktionismus hüte ich mich. 

Es bleibt ein Nicht-Wissen. 

Ein Erleben des Schicksals, ohne sich an Rettungsringen aus Wissen zu klammern, eine Erleben des Schicksals ohne die feuerfeste Kleidung aus vergangenen Urteilen, ein Erleben des Schicksals ohne konditionierte Grundlagen unter den Füßen. 

Wie fühlt sich das an? Nicht mal das kann ich mit Sicherheit sagen – und doch verändert sich mein Verhältnis zu Schicksal & Welt: Mein „Ich“ verliert seine gemauerte Festigkeit. Dies führt dazu, dass ich Welt nicht länger als widerständiges Gegenüber erfahre. Ich stoße mich nicht mehr an der Welt und mein „Ich“ zerschellt nicht am Schicksal. 

Ich kann nicht mal mehr sagen, ob dieses „Ich“ ein Zentrum in mir ist, oder ob es jenseits des Kosmos lebt. Einerseits offenbart sich mir durch meine Sinne das Schicksal der Welt – in diesen Tagen im wahrsten Sinne des Wortes eine „Offenbarung“ – andererseits steigt das, was ich als mein „Selbst“ erlebe nicht nur aus meinem Inneren auf. Dieses Selbst steigt mir aus der Sinnenswelt auf. 

Ich finde mich selbst im Schicksal wieder.

Und wenn ich nach Libyen oder Japan schaue und in diesem Sinne das Echo eines Steiner-Wortes im Herz höre, wonach ich mich in der Welt finde und die Welt sich in mir selbst findet, dann scheint es mir mehr als angemessen, eine Weile ehrfürchtig und blass in diesem Ungewissen zu verweilen. 

Wenn Menschen-Ich und Welten-Ich nichts grundsätzlich verschiedenes sind, sondern aus der EINEN Substanz, dann ist jetzt vielleicht der Augenblick, einen Moment im Nicht-Wissen zu schweigen und zu lauschen. 
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Ich weiss nicht, ob ich die richtigen Wort gefunden habe – eher war es so, dass die Worte mich gefunden haben. Vielleicht ist das die Ahnung, die aus dem schweigenden Nicht-Wissen aufsteigt. Vielleicht steigt aus dem bodenlosen Ungewissen dieser Tage, ein tiefers Wissen auf:

Mensch, lass eine Weile das Suchen und Reden los und vertraue lauschend auf die Gnade des Gefunden-Werdens.

Vielleicht sehen wir uns in diesem Sinne in den nächsten Tagen:

- DRESDEN: 150 JAHRE RUDOLF STEINER: VIVA ANTHROPOSOPHIA!
150 Jahre Rudolf Steiner bedeuten nicht nur einen neuen Schritt nach außen in die öffentliche Wahrnehmung. Auch die Herausforderung einer eigenständigen Aktualisierung des spirituellen Weges, den Anthroposophie im Kern bedeutet, stellt sich heute neu. Der Vortrag im Dialog mit Sebastian Gronbach lädt dazu ein den Alltag zum ALL-Tag zu transformieren.
KulturHaus Loschwitz, Dresden, Friedrich-Wieck-Str.6, Mittwoch, 16. März, 20 Uhr

- LEIPZIG: RUND UM STEINER: DAS JUBILÄUMSPROGRAMM ZUR BUCHMESSE
Steiner ist noch lange nicht vorbei: Er wird zusehends unbequemer, radikaler und notwendiger. 150 Jahre Rudolf Steiner ist für die anthroposophischen Verlage eine Herausforderung, Ihnen diese schillernde Persönlichkeit in ihren verschiedensten Facetten näherzubringen. Sie werden sehen: Steiner bringt atemberaubend frischen Wind. Gespräche mit Sebastian Gronbach, vielen  verschiedenen Menschen, Veranstaltungen und Impulse und Rudolf Steiners Lieblingsessen. Herzlich Willkommen zur Leipziger Buchmesse!

- MÜNSTER: MISSION MANN – GEISTIGE ASPEKTE DES MANNSEINS
Anthroposophie ist eine spirituelle Bewegung die nicht vor der Welt flüchtet, sondern die Welt verwandelt. Der Weg zum erwachten Menschen führt nicht an unserer konkreten Geschlechtlichkeit vorbei, sondern mitten hindurch. Was bedeutet das für den Mann von heute. Um eine vertrauensvolle Atmosphäre unter Männern zu ermöglichen sind Frauen an diesem Abend ausnahmsweise nicht eingeladen. Vortrag im Dialog von Sebastian Gronbach.
Dienstag, 22. März, 19 Uhr, Gesundheitshaus Münster, Gasselstiege 13, Münster

- KÖLN: MISSION MANN – GEISTIGE ASPEKTE DES MANNSEINS
Anthroposophie ist eine spirituelle Bewegung die nicht vor der Welt flüchtet, sondern die Welt verwandelt. Der Weg zum erwachten Menschen führt nicht an unserer konkreten Geschlechtlichkeit vorbei, sondern mitten hindurch. Was bedeutet das für den Mann von heute? Ein Abend für Männer. Frauen sind willkommen. Vortrag im Dialog von Sebastian Gronbach.
Samstag, 26. März, 20 Uhr, Buchhandlung Stein Köln, Berrenrather Straße 203