Donnerstag, 12. Mai 2011

Ernsthafte Liebe ist subversiv

Reden wir über die zwei Welten. Die äusserliche Welt: Eine freie & enthemmten Gesellschaft. Sex ist allgegenwärtig, Mann & Frau sind hippe Androgyne. Null Problemo und alle haben sich voll lieb – so voll als Mensch un so und auch irgendwie so in einem Bewusstsein  – weisste?
Doch wenn sich die Tür schließt, einige Zeit in Stille vergeht und noch mehr Zeit in Stille vergeht und die Masken fallen, dann zeigt sich die innere Welt: Verklemmung & Gefangenschaft. Lustlose Mangelerfahrung, statt erfüllter & befreiter Sexualität.
Männer zwischen machohafter Überheblichkeit und weinerlicher Unterwürfigkeit. Frauen zwischen metastasierender Fröhlichkeit und traumatisierter Verhärtung.

Illusionäre Liebe. Wir machen uns gerne was vor. Schluss damit!
Alles beginnt damit, dass wir aufhören uns und andere zu täuschen. Und es geht da weiter, wo wir uns endlich entscheiden, unser wertvolles Leben aus den richtigen Gründen ernst zu nehmen.
Ernsthaftigkeit ist ein subversiver Akt. Ernsthafte Sexualität. Ernsthafte Spiritualität. Ernsthafte Befreiung. Ernsthafte Erfüllung. In einer Pseudo-Happy-Welt, ist Ernsthaftigkeit subversiv.

Subversiv zu sein bedeutet, die Welt von innen nach aussen zu verändern. Und zwar so, dass die Veränderungen unumkehrbar sind.

In einer pseudo-spirituellen Gesellschaft, in der alle vorgeben alles und jeden irgendwie total fröhlich und bedingungslos zu lieben, ist ernsthafte Liebe ein subversiver Akt.
Ernsthafte Liebe gibt Dir nichts.
Ernsthafte Liebe verlangt Dir alles ab.

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