Montag, 4. Juli 2011

Abenteuer der Einheit.


Was ist wichtiger? Deine Entwicklung, oder die Entwicklung der Welt? Deine Heilung, oder die Heilung der Welt? Deine Freude, oder die Freude der Welt? Dein Erwachen oder das Erwachen des ganzen Universums? Früher haben wir darüber gestritten, im Kontext von evolutionärer Spiritualität hebt sich dieser Streit auf – und wird zu einem Abenteuer der Einheit.

Immer mehr Menschen haben ein Gefühl für die Wirklichkeit dieses Satzes: Was ich an mir tue, tue ich an der Welt. Was ich an der Welt tue, tue ich an mir.

Es kann für Dich nicht gut sein kann, wenn es der Welt schlecht geht – und Du selbst erweist der Welt keinen Dienst, wenn Du leidest.
Heute ist so ein Satz weniger eine äussere Motivation, als mehr eine gefühlte Gewissheit und viele Menschen bekommen manchmal richtig Bauchschmerzen, so sehr wühlt sich diese Gewissheit durch sie hindurch:

Ich & Welt sind eins. Dieser Satz klingt philosophisch – viele Menschen erleben diese Philosophie eher poetisch, aber nicht weniger machtvoll:

„Wir alle sind aus Sternenstaub. In unseren Augen war mal Glanz. Wir sind noch immer nicht zerbrochen, wir sind ganz.“ (Ich & Ich)

„Die Gedanken des Menschen sind so weit wie das Licht, seine Gefühle sind so weit wie die Wärme, sein Wollen ist so weit wie die Luft."  (Rudolf Steiner)

„Die Summe aller Objekte ist Eins“ (Andrew Cohen)

„Mein Auge ist der Himmelsraum und der Lebensfäden(Nerven) Ende - das sind die Sterne. Die Sterne in meinem Weltenauge. Und meine Pupille ist der Mond. Das Firmament ist meine Seele. Meine Ich-tragende Seele“ (Rudolf Steiner)

„Ich bin von der ganzen Welt frei – weil ich die ganze Welt bin.“ (Ken Wilber)

Meine Erfahrung als spiritueller Lehrer (was immer das sein mag) ist, dass Menschen heute an Leib & Seele krank werden. Sich zumindest schlecht, gebrochen, traurig oder einfach lustlos fühlen, wenn sie ihr Leben nicht aus dieser gefühlten Einheit heraus leben dürfen.

In jedem von uns gibt es eine tiefe Sehnsucht, ein Splitter im Kopf, ein Dorn im Herzen, wenn wir dieses Geistige im Menschenwesen nicht zum Geistigen im Weltenall führen können. Rudolf Steiner nennt dies ein „Herzens- und Gefühlsbedürfnis“, dass man „so als Lebensnotwendigkeit empfindet, wie man Hunger und Durst empfindet.“ Im Grunde ist dies Gottes tiefe Sehnsucht, sich selbst zu erkennen - im Bewussten Ich des Menschen.

Die Sehnsucht in uns, ist ein explodierender Stern im Kosmos. Der Weg der Sterne durchkreuzt unsere Biografie. Das Firmament ist meine Seele. Meine Ich-tragende Seele.

Wenn ich Dich also jetzt einlade, dann bin ich nur derjenige, der diese Einladung aufschreibt. In Wirklichkeit führe ich nur aus, was Dein Herz mir sagt.  

Ich habe mich entschieden, ein Leben zu führen (und vielleicht ist das eine Antwort auf die Frage, was ein spiritueller Lehrer sein könnte) in dem ich nur auf Deine tiefste Erfahrung & Sehnsucht höre. (Hier findest Du meine Grundsätze, nach denen ich arbeite).

Ich führe ein Leben, in dem ich mich nur Deiner höchsten Erkenntnis und tiefsten Drang verpflichtet fühle. Und am meisten diene ich dem in Dir, was noch werden will. In Dir und durch Dich. Alles andere ist mir egal.

Dazu lade ich Dich zum dem Voice Dialogue Intensive Retreat ein. Dafür bin ich da. Und mein volles Vertrauen ist bei allen Dozenten, die Dich in den Vogesen erwarten.

Ich lade Dich also dazu ein, Deine ganz persönliche Geschichte, Deine ganz einzigartige Mission, Deine einmalige Verwundung, Deine Verspannung, Deine Entspannung, Deine klaren Gedanken und verlorenen Träume und Deine individuelle Schönheit & Stärke mitzubringen und hinzugeben. Ich lade Dich als Frau ein – und als Mann.
Du bist nicht nur was Du bist, sondern auch alles das, was Du verloren, vergessen und aufgegeben hast.

Das was Du wirklich bist, wollen wir nicht reparieren, oder glorifizieren – wir wollen es aufheben. Ich meine dieses sehr wörtlich. So wie der Priester am Altar Brot, Wein und Rauch nach oben hebt – aufhebt.

So sollst Du aufgehoben werden – vom Persönlichen zum Transpersönlichen. Und eine Persönlichkeit, die zu diesem Bewusstsein erwacht, ist eine „Persönlichkeit mit einem Pluszeichen, nicht mit einem Minuszeichen.“ (Ken Wilber)
In diesem Akt, in diesem „umgekehrten Kultus“ (Steiner) erbitten wir uns nichts von Gott – wir geben Gott unser Bestes. Uns selbst.

Und dies geschieht zum Wohle der Erde und aller Wesen, die in unserem eigenen Bewusstsein erscheinen.

In diesem Akt vollzieht sich die Einheit. Und nur hier finden wir einen Frieden der höher ist als alle Vernunft und eine Ekstase von unerschütterlicher Dynamik. Die Lust zu Werden und die Freude im Sein.
Nein, langweilig ist das nicht. Es ist das Abenteuer der Einheit. Und „wir sind hier, um zu beweisen, dass Einssein möglich ist.“ (Andrew Cohen).

Herzlich willkommen in den Vogesen. Ich bin froh, wenn Du endlich da bist.