Mittwoch, 28. September 2011

Du bist die Lösung für die Erde.

Stress ist das sicherste Zeichen, dass Du lebendig bist. Du bist offenbar nicht zufrieden mit einem mittelmäßigen Leben voller Schuldgefühle und Gejammer. Du willst eine Lebendigkeit von geradezu göttlicher Dimension – in jedem Moment? Manche werden Dir vielleicht sagen, das sei übertrieben. In Wahrheit ist es einfach Dein natürlicher Zustand.

Du empfindest vielleicht „gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so als Lebensnotwendigkeit, wie man Hunger und Durst empfindet.“ (Rudolf Steiner)

Du hast Hunger nach Sinn - nicht wahr?
Manche Menschen sagen mir: "Mein Magen, meine Lunge, meine Beine, mein Becken, mein Herz & Gehirn schreien danach, dass ich mich weiter bewege, mich entwickle und mich für das Neue öffnen lasse - manche halten mich für krank. Ich glaube, ich bin kerngesund - und dennoch ist es verdammt schwer so zu leben." 

Immer schon gab es etwas in Dir, was sich danach sehnte, von Dir ausgelebt zu werden.
Solange Du eine ehrliche Beziehung zu Dir hast, wirst Du das Verlangen nach Veränderung & Höherentwicklung in Dir spüren. Es kann ein brennendes Verlangen sein und es kann vielfältig in Erscheinung treten - es ist nicht immer leicht zu erkennen.

Dein Leben mag dann für Dich vielleicht wie ein Problem erscheinen - nun, für den Kosmos bist Du die ideale Lösung. Der Kosmos hätte einen zweiten Franz von Assisi, oder eine zweite Mutter Theresa erschaffen können. Aber er hat sich für Dich entschieden. Und der Grund ist einfach: Du bist jetzt die beste Lösung für die Erde.
Und zwar so, wie Du jetzt bist: Mit Deinen Wunden, Deiner Freude, Deinen kleinen Wünschen, großen Ängsten, sexuellen Energien, Deiner Behinderung und Deiner Begabung.
Mach Dir um das alles keine Sorge – das alles wird unter einem vollkommen neuen und positiven Vorzeichen stehen, wenn Du Dir selbst die Bedeutung gibst, die Du hast: Du bist gewollt.

Stress entsteht, wenn wir meinen, wir müssten zuerst dieses oder jenes tun oder lassen, um damit beginnen zu können, unseren tiefsten Impuls zu folgen und ihn zu leben. Die Wahrheit ist: Du hast längst begonnen. Vor einigen Jahrmilliarden hast Du angefangen ein lebendiger Impuls zu werden - aus vollkommener Freiheit heraus.

Das Ding ist: Du hast gar nicht die Wahl, Dich gegen diesen Impuls zu entscheiden. Weil Du dieser Impuls bist. Du kannst versuchen es zu leugnen - dann leugnest Du Dich selbst...und das stresst.
Du bist in Deiner Lebensflamme EINS mit dem Urimpuls allen Lebens.

Es ist derselbe evolutionäre Impuls, der im Anfang sprach „Es werde Licht“ und der diesen Satz seitdem unaufhörlich ruft, singt und schreit. Jetzt in Dir. Du rufst Dich selber – darum kannst Du auch nicht weglaufen. Der Fluchtversuch macht den Stress.

Dieser Ruf erscheint im Menschen als ein „Herzens- und Gefühlsbedürfnis“ (Rudolf Steiner). „Auf der Ebene des Bewusstseins wird der evolutionäre Impuls als eine spürbare Ahnung erfahren, dass etwas undenkbar Wichtiges JETZT in Erscheinung treten muss.“ (Andrew Cohen).

Schlechte Zeiten hast Du immer dann, wenn Du leugnest, dass Du gemeint bist.

Gute Zeiten hast Du, wenn Du Dich nicht länger weigerst, das wunderschöne Geschenk anzunehmen, was darin besteht, ein einzigartiges und befreites Gesicht des Kosmos zu werden. Genau da wo Du bist. Und als der Mensch, der Du heute bist.
Das undenkbar Wichtige, was  JETZT in Erscheinung treten muss – bist Du.

Es ist mein Beruf - der mir große Freude macht - Dich dabei zu fördern, zu unterstützen, zu inspirieren & herauszufordern. So, dass Du Deine Mission leben kannst - zum Wohle aller Wesen & in der perfektest möglichen Weise.

Die nächsten guten Gelegenheiten dafür:
- MÜHLHEIM a.d.Ruhr, 12. Oktober, 20 Uhr: Vortrag im Dialog:
"Wie Anthroposophie Dich trifft - mitten im Herz."
Waldorfschule Mühleim, Blumdeller Straße 29, Eintritt: 6,- €

- MÜNCHEN, 28.Oktober, 19:30: Vortrag im Dialog & Lesung - mit Cordula Mears-Frei: 
"Lebe Deine Mission."
Esoterische Buchhandlung, Sedanstraße 29. 
Begrenzte Platzzahl. Bitte rechtzeitige Anmeldung per Mail an nico.langer@arcor.de

- MÜNCHEN, 29. Oktober, 10-18 Uhr: Menschen im Hotel - mit Cordula Mears-Frei
"Dein Tag. Deine Frage. Deine Antwort. Im einen Herzen." 
Cordula Mears Frei & Sebastian Gronbach laden Dich ein. Für einen Tag in München. Sie werden mit Dir in Deiner tiefsten und ganz persönlichen Frage stehen – und die Antwort wird uns finden: Beziehung, Partnerschaft, Mission und Sexualität. Mann & Frausein, Menschsein. Postpostmoderne Anthroposophie oder Voice Dialogue.
Der Ort: Prinzesin Elisabeth Hotel, München
Der Rahmen: Wer mag, kann ein wunderbares ayurvedisches Wellnessprogramm buchen. (bitte frühzeitig im Hotel reservieren). Das zeitlos elegante 4-Sterne Hotel liegt in der Altstadt im legendären Glockenbachviertel direkt an der Isar.
Der Preis: 150.- Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Anmeldung: nico.langer@arcor.de

Es wird aufregend. Denn nichts ist aufregender, als plötzlich zu seiner ureigenen Freiheit & Schönheit zu erwachen.

Es wird wohltuend. Denn nichts ist auf Dauer so wohltuend, wie die wirkliche Wahrheit.  

Es wird nicht nur Dein Tag. Denn wenn das ganze Leben in Dir erwacht, dann erwachst Du für das ganze Leben und Du spürst: „Mein Leben ist nicht nur meine Privatsache – der ganze Kosmos schaut auf mich - mehr noch: Er entwickelt sich aus mir.“

Dienstag, 20. September 2011

Zwei Atemzüge


Einmal – an einem Tag wie heute – liegst Du da. Zwei Atemzüge von Deinem Ende entfernt. Zwei Atemzüge. Sehr wenig ist das. Genug jedoch, um zu erwachen und Deinem ganzen Leben die Wendung zu geben.

Wir alle gehen in die Ewigkeit – worauf es ankommt, ist atmend in die Ewigkeit zu gehen. Das ändert alles. Für alle.
Zwei Atemzüge reichen.

Der vorletzte Atemzug: Einatmen ist annehmen – selbst das Unannehmbare. Ausatmen ist Loslassen – selbst das Loslassen.
Jetzt ist noch ein Atemzug übrig. Und den atmest Du bereits in der Ewigkeit, während sie an Deinem Körper schon weinen.

Du atmest jetzt Galaxien ein „und herrliche Novä rasen und rauschen durch deine Adern, und dein Herz wird im Rhythmus mit dem ganzen liebenden Universum pochen. Ich bin von der ganzen Welt frei – weil ich die ganze Welt bin.“ (Ken Wilber).
Einmal – an einem Tag wie heute – liegst Du da. Und Du lässt Dich lebendig begraben.

Montag, 19. September 2011

Der Liebesbeweis

Viele spirituelle Menschen halten den Papst für einen Dogmatiker – ok...aber schauen wir doch mal auf die Dogmen unsers spirituellen Esoterikmarktes. Ich denke, das EsoterikDogma Nr.1 ist das Dogma der bedingungslosen Liebe. Mit ein paar Varianten lautet es immer wieder ziemlich genau so: „Liebe den anderen genauso wie er ist. Ohne jede Erwartung, ohne jeden Anspruch und mit allen seinen Fehlern, Mängeln und dunklen Seiten. Das ist wahre Liebe.“ Nun, ich denke, dass ist ziemlicher Mist - zumindest dann, wenn wir an Evolution des Bewusstseins interessiert sind, oder wenigstens an einem guten Leben.

Ich bin verheiratet und meine Frau liebt mich. Aber was wäre, wenn ich anfangen würde mich derbe zu vernachlässigen. Wenn mir unsere Ehe richtig egal würde? Wenn ich nix drauf geben würde, wie meine Frau sich mit mir fühlt? Körperlich würde ich immer fetter werden, ich würde schmuddelig und ich würde richtig fies muffeln. Seelisch-geistig würde ich grob, verächtlich, kleinkariert und böse werden. Vielleicht würde ihr auch zwischendurch eine scheuern, wenn sie nicht will, wie ich es will - und den Kindern gleich mit.

So – und jetzt soll sie mich weiter lieben wie ich bin? Ohne Erwartungen? Ohne Anspruch? Mit allen meinen Fehlern, Mängeln und dunklen Seiten? Was für ein geistiger Bullshit ist das denn? (Und es geht hier nicht um böse Männer und gute Frauen - das ist nur ein plakatives Beispiel und Du kannst es gerne umdrehen oder Dir Dein eigenes Leben anschauen.)

Wer kann denn so eine bedingungslose Liebe wollen? „Der einzige Mensch, der bedingungslose Liebe will oder braucht, ist ein Sünder, der nicht die kleinste Absicht hat, zu bereuen! Ein Mensch, der ehrlich beabsichtigt sich zu verändern und zu transformieren, braucht oder will keine bedingungslose Liebe.“ (Andrew Cohen)

Meine Frau und ich haben Ansprüche, Erwartungen, Ideale und einige klare Bedingungen für unsere Liebe. Und unsere Liebe, ist auch die Liebe zu eben diesen Idealen, Ansprüchen, Erwartungen und Bedingungen. Bequem ist das nicht - die Liebe ist der unbequemste Ort der Welt. Weil sie nicht aufhört uns daran zu erinnern, was wir eigentlich wissen & wollen.   

Diese Bedingungen sind das Ergebnis der menschlichen Evolution. Das Bewusstsein selbst hat sich durch uns erweitert, ist gewachsen und wird immer schöner. Seit Jahrtausenden entwickelt sich die Menschheit zu mehr Seelenstärke, zu mehr Integrität, zu weiterer Offenheit, zu liebevollerer Bewusstheit, tieferem Mitgefühl, befreiter Lust und wahrer Authentizität – und diese ganze Entwicklung wird durch bedingungslose Liebe verraten.

Denn „tatsächlich bist du zu einer Art von Liebe erwacht, die höchst bedingt ist, einer Liebe, die jedem Einzelnen von uns wirklich alles abverlangt. Wenn du willst, dass sich das Universum durch dich entwickelt, dann ist bedingungslose Liebe das Letzte, was du brauchst." (Andrew Cohen)
Wenn Du sagst, dass Du diesen oder jenen Menschen liebst – dann frag Dich mal, ob Du dafür Beweise oder wenigstens Indizien vorlegen kannst. (Wie oft hören wir Eltern sagen, dass sie ihre Kindern "über alles in der Welt lieben"? Und wie oft liegen dafür kaum Indizien vor und sogar Gegenbeweise, aber wir lassen solche Sätze dennoch gelten?) 

Ein Liebesbeweis ist ganz einfach zu beschreiben: Du machst den geliebten Menschen glücklicher. Wenn Dir jemand versichert, dass er Dich liebt, aber seine Anwesenheit führt bei Dir zu permanent schlechten Gefühlen, Traurigkeit, Enge im Herz, Lustlosigkeit und vielleicht mal ein blaues Auge, dann solltest Du ernsthaft ins über den Sinn von bedingungsloser Liebe ins Grübeln geraten.

Es ist unpopulär, aber ich glaube ausschließlich Liebeserklärungen, denen ein Liebesbeweis folgt – und sei er noch so klein.

Wenn Dir jemand sagt "Ich liebe Dich", dann zögere nicht zu antworten "Beweise es". Das bringt Euch beide schlagartig in die Wahrheit - und genau da wohnt die Liebe.

Freitag, 16. September 2011

Das Wesentliche


Dein größter Schmerz ist, dass Du es weisst. Du weisst es. Du kannst es fühlen. Es ist ein Wissen, dass vor nichts halt macht: Nicht vor Deinem Herz, nicht vor Deinem Kopf, nicht vor Deinem Rücken, Deinem Bauch und auch nicht vor Deinem Becken. Selbst wenn Du Dir jetzt nichts gestattest, dass Dein Becken Dir von diesem Wissen erzählt – es hört nicht auf Dir davon zu berichten.

Du bist durchdrungen von diesem Wissen. Und der Schmerz kommt nicht daher, dass Du es nicht weisst. Er kommt daher, dass Du es weisst aber angestrengt versuchst, dieses Wissen zu ignorieren, zu leugnen und immer wieder zu verraten.

Du kannst nicht zu diesem Wissen vordringen. Dasjenige, was in Dir wissen will, wird immer Unwissend bleiben.

Dieses Wissen ist kein Wissen über dieses, oder jenes. Es ist ein Wissen, zu dem Du nicht vordringen kannst, sondern welches Dir aus einem absolut unbekannten Raum auferlegt wird.

Es gibt nur eine einzige natürliche Reaktion auf diesen Moment, wenn ES Dir auferlegt wird: Du hörst auf und gibst Dich hin. Hingabe ist die Antwort. Und das kannst Du nicht üben, sondern nur 100 Prozent vollziehen.

Das ist der Moment der Befreiung vom Druck des Wissens und das Auferstehen als Gewissheit. 

Dein Kopf hebt sich, Dein Rücken entspannt sich, Dein Herz öffnet sich und Dein Becken füllt sich pulsierend mit Blut.

Der Kern des Schmerzes ist, dass Du selbst dieses Wissen bist. Und so ignorierst Du, leugnest Du und verrätst Du Dich am Ende immer selbst. Ich weiss es - und Du weisst es auch. Und die ganze Scheisse hört erst auf, wenn niemand mehr so tut, als wüsste er es nicht.

Dann sehen wir – endlich blind für das Unwesentliche – das Wesentlich.

Das ist alles. Ohne das, ist alles nichts.  

Mittwoch, 14. September 2011

Meditation ist Kapitulation

Schau Dir am schwarzen Brett des Bio-Eso-Öko-Supermarktes die Flyer an. Ich wette: 95% der Angebote für Meditationskurse, sind „Um-Zu-Meditation“: Meditation um ruhig zu werden, Meditation um kraftvoll zu werden, Meditation um sich selbst zu finden, um Licht und Liebe und tralala zu verwirklichen…. Das ist die „Um-Zu-Meditation“. Das ist keine Meditation, sondern spiritueller Bullshit.

Meditation hat kein Ziel. Meditation ist auch kein Weg. Meditation ist bedingungslose Kapitulation. Du setzt Dich hin, hältst den Mund, bewegst Dich nicht, klappst die Glotzer zu und gestehst Dir ein, dass Du nichts tun kannst, um Erleuchtung zu erlangen. Du gibst das größte spirituelle Ziel auf.

Viele Menschen haben dieses Ziel aufgegeben. Viele Menschen haben aufgegeben Erleuchtung zu erlangen – aber eben nicht ganz, nicht konsequent, nicht vollkommen. Tief in sich drin sagen sie sich: „Naja, ich weiss zwar, dass ich nichts tun kann, aber so ein bisschen habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.“ Sie haben es zynisch aufgegeben - mit Trauer & Hass im Herz. Und das heisst eben, dass sie es nicht aufgegeben haben.

Und das ist der Fehler. Sie haben noch Hoffnung. Meditation zerstört diese Hoffnung. Setz Dich hin und gib die Hoffnung auf. Gib selbst die Hoffnung auf, dass die Hoffnung in der Meditation zerstört werden könnte.

Das, was Dich an der mühelosen Meditation hindert, das hindert Dich daran, im Feuer der Erleuchtung aufzugehen. Meditation führt nicht zur Erleuchtung, aber genau das, was zwischen Dir und der mühelosen Meditation steht, das steht auch zwischen Dir und der Erleuchtung. Schau es an und räume es weg. Alles.

Meine einfachste Anleitung zur Meditation lautet: Höre einfach mal mit allem auf.
Ohne es zu üben. Ohne es zu spielen. Ohne Strategie. Ohne Wahl. Ohne den Anspruch noch Zeit zu brauchen. Setze Dich hin und sag wie es ist: „Ich kann nicht mehr. Ich schaff es nicht.“ Und meine es so ernst, wie nie etwas zuvor. Kapituliere. Das Ende des großen Krieges. Das ist Meditation. Wenn der Friede Dich nimmt.  

Donnerstag, 1. September 2011

Wirklichkeit

Wenn Du ein Mensch sein willst, der den Unterschied ausmacht, wenn Du wach sein willst, wenn Du Deine Mission leben willst – wenn Du einfach glücklich sein möchtest, dann brauchst Du nichts so sehr wie eine Eigenschaft: Die Eigenschaft das Unwirkliche vom Wirklichen zu unterscheiden.

Um das Wirkliche zu erfahren, kehre einfach immer wieder in das unmittelbarste Wunder zurück, was es für Dich jemals geben kann: Kehre immer wieder in das Wunder Deiner eigenen Existenz zurück.
Nichts kann für Dich mehr Wirklichkeit haben, als dieses Wunder Deiner Existenz.

Gerade Menschen auf der spirituellen Reise, sind überdurchschnittlich oft der Versuchung ausgesetzt, verwirrt zu werden. Sie denken, verdrehen, verwechseln und verwirren sich und andere mit den vielen Erfahrungen ihrer Reise.
Das einzige was dann sofort und ohne Zeitverlust hilft, ist die Verschiebung der Aufmerksamkeit vom Unwirklichen zum Wirklichen:

Lehne Dich ein klein wenig zurück und bemerke das Wunder Deiner Existenz. Immer wenn Du verworren bist, lehne Dich ein klein wenig zurück und erfahre die erstaunliche Wirklichkeit Deines Daseins.

„Du brauchst Dich nur zurückzulehnen und es Dir zu erlauben, Dich auszuruhen.“ (Andrew Cohen)

Wenn Du diese feine Bewegung nach hinten vollzogen und den filigranen Punkt des Zurücklehnens erreicht hast, wird die Verwirrung sich auflösen und es bleibt nichts übrig, als das erstaunliche Wunder Deiner Existenz. Die Erfahrung der Wirklichkeit.

Diese Wirklichkeit, hat nichts mit Wissen zu tun. Wissen ist unwirklich. Wenn Du Dich zurücklehnst weisst Du nichts mehr, Du fühlst nur die Wirklichkeit Deiner Existenz. Das ist alles.

"Suche einfach die Unwissenheit des Nichtwissens und bleibe dort". (Andrew Cohen)

Lehn Dich ein wenig zurück und Du gleitest unmittelbar vom verworrenen Wissen in die Wirklichkeit. Bleibe dort - auch wenn Du wieder aufstehst.