Dienstag, 20. September 2011

Zwei Atemzüge


Einmal – an einem Tag wie heute – liegst Du da. Zwei Atemzüge von Deinem Ende entfernt. Zwei Atemzüge. Sehr wenig ist das. Genug jedoch, um zu erwachen und Deinem ganzen Leben die Wendung zu geben.

Wir alle gehen in die Ewigkeit – worauf es ankommt, ist atmend in die Ewigkeit zu gehen. Das ändert alles. Für alle.
Zwei Atemzüge reichen.

Der vorletzte Atemzug: Einatmen ist annehmen – selbst das Unannehmbare. Ausatmen ist Loslassen – selbst das Loslassen.
Jetzt ist noch ein Atemzug übrig. Und den atmest Du bereits in der Ewigkeit, während sie an Deinem Körper schon weinen.

Du atmest jetzt Galaxien ein „und herrliche Novä rasen und rauschen durch deine Adern, und dein Herz wird im Rhythmus mit dem ganzen liebenden Universum pochen. Ich bin von der ganzen Welt frei – weil ich die ganze Welt bin.“ (Ken Wilber).
Einmal – an einem Tag wie heute – liegst Du da. Und Du lässt Dich lebendig begraben.

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