Sonntag, 30. Dezember 2012

Die Kraft der Mystik im Alltag nutzen


Für den Jahreswechsel, verrate ich hier mal einen der wirksamsten Methoden, wie Du elegant & erfolgreich, Deine höchsten Ideale & Träume im Alltag verwirklichen kannst – zum Wohle aller.

Was Du dazu brauchst, ist nichts weiter, als eine kraftvolle mystische Gestalt, zu der Du eine authentische und ehrende Verbindung pflegst. Ganz gleich, ob es Buddha, Jesus, Ganesha, Shakti, ein Erzengel oder jemand wie Mutter Maria ist – wichtig ist alleine, dass Du in aufgeklärter und gleichzeitig unschuldiger Weise, um die mystische Bedeutung dieser Figuren weisst und sie achtest.

Du musst durch eine regelmäßige spirituelle Praxis mit ihnen vertraut sein und sie ehrlich lieben. Das erreichst Du durch Gebete, kleine Zeremonien oder Deine individuelle spirituelle Praxis.
Und hier kommt nun die simple Methode, um Deine höchsten Ideale & Träume im Alltag erfolgreich zu verwirklichen:

Lasse Deine mystische Gestalt vor Dir her gehen – vor Deinen physischen Schritten, vor Deinen Gedanken, vor Deinen Gefühlen, vor jeder Tat. Bevor Du also zum Beispiel in das Haus Deiner Familie kommst, lasse ein paar Meter vor Dir Ganesha gehen, lasse ihn ein paar Minuten vor Dir das Haus betreten und den Raum und die Menschen mit seiner Anwesenheit segnen. Komme dann hinterher und erlebe die verbesserte Atmosphäre der ganzen Szene.

Oder: Bevor mit Deinem Partner über den Stachel im Herzen Eurer Beziehung sprichst, lasse Jesus immer zuerst den nächsten Satz sagen – still und ohne, dass Du die Worte kennst. Sprich dann in das stumm Gesagte Deine Worte hinein. Lasse immer zuerst Jesus sprechen, dann erst sollen Deine Worte folgen. Du wirst erleben, wie sich Manipulation in Kommunikation verwandelt.

Oder: Du schmiedest Pläne, wie Du Deinen Herzenstraum so in die Welt bringen kannst, dass er Dich wirtschaftlich trägt, anstatt herabzuziehen: Bitte Buddha darum, dass er vor Deinen Plänen schreitet. Möge sein vollkommenes Herz und sein glasklarer Geist, jeden Schritt vorgehen, bevor Du mit Deinen Plänen hinterher kommst. Du wirst aufgeregt feststellen, dass Deine Pläne nichts anderes mehr sein wollen, als das, was vollkommen & klar der Welt dient. Das, was daraus folgt, nennen wir Erfolg.

Diese Methode basiert auf einer einfachen Erfahrung: Etwas in uns Menschen - nennen wir es Ego - ist niemals bereit für Veränderungen. Niemals möchte es dem Neuen und der Wahrheit die Tür öffnen. Angst vor Veränderung hält die Tür zu. Die Angst ist riesengroß. So groß wie ein Elefant. Der Angst-Elefant drückt sich mit seiner ganzen Kraft an die Tür der Veränderung. Elefanten kann man unmöglich schieben – aber Elefanten kann man locken. Was Du also tun kannst, dass ist Deinen Angst-Elefanten ein wenig zu locken. Man lockt den Elefanten, in dem man ihm zu Fressen gibt.

Das Fressen, das unser Tiefenbewusstsein liebt, sind schöne Bilder und Vorstellungen. Die großen und wundervollen mystischen Gestalten, schenken uns sehr gerne ihre Kraft, um unsere neurotische Anhaftungen an Ängste und Kleingeistigkeit zu überwinden – und so gehen wir elegant durch die weit geöffnete Tür in das Neue:

„Oh ... so viel Freiheit. So viel Liebe. So viel gutes Leben.“

Ich freue mich darauf, Dir im neuen Jahr kompetent dienen zu dürfen. Zu Deinem Glück und zum Wohle aller.

Frühlingserwachen –
ein HomeRetreat mit Sebastian Gronbach in Schwäbisch Hall:
15. März 2013 um 20:00 bis 17. März 2013 um 12:00.
Alle Informationen bei: Afschin Kamrani, mail@liebenwasist.de 

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ein Schlüssel zum Glück

 
Was auch immer wir über die Zusammenhänge des Lebens, des Universums und des ganzen Restes so denken, eine Sache scheint erwiesen. Ich bringe sie mal auf den einfachsten Nenner: Es gibt immer was zu lernen.
 
Vielleicht klingt das banal. Doch wo wir auch hinschauen, immer und überall zeigt sich, dass dieses Universum offenbar brennend an dem Neuen interessiert ist.
 
Mit der Erfindung der Zeit, hat das Universum eine Möglichkeit entdeckt, wie es immer wieder dieses Neuste lernen kann – es erschafft unablässig ein Update von sich selbst.
 
Und wenn wir kapieren, dass wir und das Universum ungetrennt sind, dann kapieren wir auch, dass jede Zelle unseres Körper und unserer Seele mit beständiger Neugierde lernen will. Unsere Lebensfreude hat ganz wesentlich damit zu tun, dass wir im gesunden Einklang mit diesem innersten Lernwillen leben.
 
Denn das Universum will auch durch jeden einzigartigen Menschen, etwas Einzigartiges lernen – und wenn nicht freiwillig, dann eben nicht freiwillig. Um das Lernen kommen wir nicht herum - sowenig wir um das Universum herum kommen.
 
Doch ich kann mein ganz persönliches Glück steigern – zum Wohle aller – wenn ich die Freude am Lernen (wieder)entdecke und darum bitte, „dass Kraft und Segen mir, zum Lernen und zur Arbeit, in meinem Innern wachse.“ (Rudolf Steiner)

ARTWORK: Stefan Stark

Samstag, 15. Dezember 2012

Schmerz wird zu Empfindsamkeit

 
Wenn Du in diesen Tagen Schmerz fühlst dann lass Dir nicht einreden, dass es anders sein müsste. Wenn Du magst, dann lies einfach eine Minute diesen Text. Viel länger wird es nicht dauern.
 
Erlaube Dir währenddessen, diesen Zustand zu fühlen – so tief es geht. Und einen Schritt weiter.
 
Wenn Du das tust, dann erlaubst Du Dir etwas, was die allerwenigstens Menschen sich erlauben: Du erlaubst dem Schmerz Dich tief hinabzuziehen – bis zu der Stelle, wo nur noch nackte Empfindsamkeit ist. Entspann Dich in diesen Ort hinein.
 
Entspann Dich in alles hinein, was jetzt gegen diese Entspannung spricht. Alles was dann noch bleibt ist ein nicht endendes geöffnet werden in Tiefe Deines Herzens. Ein Herzengrund der sich darbietet. Diese sich darbietende Offenheit bist Du.
 
Das sich ausdehnende Universum, ist Dein Selbst.
 
Und alles will durch Dich zur Erscheinung kommen. Durch dieses Tor der Empfindsamkeit. Und da ist auch Wonne. Diese Liebeskraft ist exakt das, was vor Milliarden Jahren diese und alle Welten aus sich selbst hervorgebracht hat. 
 
Kannst Du fühlen (auf eine Weise, die alle Schmerzen sprengt), dass diese evolutionäre Liebeskraft nichts anderes ist – seit Milliarden Jahren – als Du selbst?
 
Was wäre, wenn Du frei wie diese Liebe leben würdest?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Wünsche

 
Was kannst Du tun, damit sich Deine Wünsche an das Universum erfüllen? Du musst verstehen, dass es so nicht funktioniert. Erkenne einfach, dass es keinen Unterschied zwischen Dir und dem Universum gibt. Deine persönliche Biografie und die Evolution des Kosmos sind nicht zwei verschiedene Storys an zwei verschiedenen Orten – es gibt kein „Ich bin hier und dort ist das Universum.“
 
Genau in diesem Augenblick fließen Du und der Kosmos als ein Strom. Alle Weisen und Wissenschaftler sind sich einig: Das Leben zieht die Bewegung dem Stillstand vor.
 
Und es gibt überwältigende Indizien dafür, dass dieser Strom des Lebens tatsächlich in eine bestimmte Richtung fließt: Immer über das was ist hinaus – niemals dahinter zurück. Wenn Du also willst, dass das Universum Deine Wünsche erfüllt, dann fühle, dass Deine priclenden Wünsche identisch sind, mit dem Wunsch des Universums sich zu bewegen und zu entwickeln – aus Dir heraus.
 
Erschaffe also Wünsche, die so wild und intelligent sind, so mitfühlend und fürsorglich, so lernbereit und willensstark, so sexy und integer, dass eine verführerische Anziehungskraft von Dir ausgeht - für mehr Lebendigkeit.
 
Erlaube so dem Universum, dass es Dich und Deinen Wunsch ergreift und durchdringt, um sich aus Dir heraus zu fühlen, zu entwickeln und zu bewegen. Um auf immer neue Weise glücklich zu sein.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Ausweichen!

Diesen kleinen Text solltest Du nicht lesen, wenn Du lieber an esoterischen Glaubenssätzen hängen willst, anstatt glücklich zu sein. Wenn Du also lieber daran glauben möchtest, dass jeden Mensch, der Dir Schaden zufügt, nur ein Spiegelbild von Dir ist, dann lies nicht weiter.
Wenn Du glaubst, dass alle Menschen, die Dir Schmerzen zufügen, sich nur von Deinem eigenen Schatten angezogen fühlen, dann glaub auch daran, dass Jesus deshalb ermordet wurde, weil er unbewusst Hass gepredigt hat, Gandhi erschossen wurde, weil er eine gewalttätige Seele hatte und der Dalai Lama von Militärs verfolgt wird, weil er so militant ist.
Wenn Du aber Verantwortung für Dein Glück übernehmen willst dann hab ich was für Dich: Halte Abstand zu Menschen, die Dich verletzen, Dir schaden und Dich unglücklich machen. Ganz einfach. Verurteile sie nicht, streite nicht mit ihnen, rede ihnen keine Schuldgefühle ein und mach sie nicht verantwortlich für Dein Leiden. Mach kein Drama draus – weiche aus und halte Abstand.
Wenn ein Auto auf Dich zurast, gehört das möglicherweise zu Deinem Karma – aber mitten auf der Straße zu gehen oder stehen zu bleiben, könnte einfach nur Unfug sein.
Auszuweichen bedeutet nicht, dass man sich nicht seinem Schicksal stellt. Auszuweichen bedeutet manchmal nur, dass man gelernt hat auszuweichen – um dem Glück entgegenzutreten.




Montag, 10. Dezember 2012

Was bringst Du dem Tag?

Es ist völlig in Ordnung, morgens aufzustehen und sich offenherzig zu fragen, was einem der Tag denn mal wieder so bringt - jeder hat das Recht das Leben als entspannte Reise zu sehen.

Wir müssen uns nur ehrlichweise klar machen, dass die Tiere, Pflanzen und Menschen – ja der ganze lebendige Planet – in sehnsüchtiger Erwartung sind. Auf die Menschen, die morgens aufstehen, den Tag als Schöpfungsakt empfinden und sich aus eben dieser Offenherzigkeit entscheiden, eine andere Frage zu stellen: „Was will ich diesem Tag bringen?“
 
Und wenn es etwas einzigartiges sein soll, was niemand sonst und noch nie zuvor diesem neuen Tag gebracht hat, dann könnte die Antwort, was Du diesem Tag bringen willst, so lauten: „Mich selbst – in der perfektest möglichen Weise.“
 

Sonntag, 9. Dezember 2012

Dreh ein klein wenig den Kopf...


Manchmal fühlen wir uns leer, arm und im Mangel - seelisch & materiell. Ich will Dir das nicht ausreden. Doch wenn Du magst, dreh nur ein klein wenig den Kopf nach links oder rechts ...

Oh, so zahllose Wesen, die darauf hoffen, dass Du ihnen etwas von Deinen Schätzen, Deinem Reichtum und Deiner Fülle abgibst. Seelisch & materiell.

 
Entdecke Deinen Reichtum - HIER

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Zum Glück erwachen - Das SommerEvent


24. Juni 2013 - 30. Juni 2013

Tu Dir gut – zum Wohle aller: 

Yoga, Meditation,
Bergwandern, vegane Ernährung.

 
INTRO:
Der wirksamste, schönste, ehrlichste Weg und herausforderndste Weg, die Welt zu einem glücklicheren Ort zu machen, ist selber zum Glück zu erwachen und glücklich zu sein. Glücklich zu sein bedeutet vor allem pur zu sein - wahrhaftig und einfach natürlich. Glücklich zu sein, bedeutet frei zu sein. Frei vom sinnlosen Gedanken, verknoteten Gefühlen und Blockaden im Körper. Glücklich zu sein bedeutet frei zu sein für das tiefe Bedürfnis sich zu entfalten und den Drang zu wachsen. Glücklich zu sein bedeutet, sein Herz, Geist & Körper weit zu öffnen. Glücklich zu sein bedeutet, nicht länger für die eigene Freiheit zu kämpfen und sich nach Liebe zu sehnen, sondern als befreite Liebe zu leben und dies mit allen Wesen zu teilen. „Wir sind nur für eine Sache wirklich selber verantwortlich – für unser Glück.“ Dalai Lama
 
 
IDEE & ZIEL:
Das Problem für viele Menschen ist, dass sie sehr viel Wissen im Kopf angesammelt haben, aber dieses Wissen nicht ihr Herz erfüllt und ihren Körper vitalisiert. Im Gegenteil: Je mehr das Wissen im Kopf von Herz und Körper getrennt ist, desto größer der Stau. Ängste und Lähmungen sind oft die Folge. Ziel der Walserwoche ist es, unser Wissen zu erneuern und es lebendig & frisch werden zu lassen. Und zwar in der Form, dass Seele & Körper unmittelbar davon profitieren und weit und vital werden. Ziel dieser Woche ist es, vom schlummernden Wissen zur erwachten Lebensweisheit zu gelangen – für Körper, Seele und Geist.



PRAXIS & METHODEN
Die besten Ideen nutzen nur, wenn sie richtig umgesetzt werden. Eine integrale Lebensweise, vegane Ernährung, die Methode des Voice Dialogue, das anthroposophische Menschenbild, Mediation, DRU-Yoga und Bergwandern unter professionaler Führung, sind unsere Angebote. Sie stehen allesamt für eine integre, aufgeklärte, mitfühlende und evolutionäre Spiritualität – in tiefer Verbundenheit mit der Natur und allen Wesen. Zeitgemäße Mystik braucht ein aufgeklärter Rahmen, in dem sowohl alle Fragen erlaubt sind, als auch das Schweigen über das Unsagbare. Wir stehen zu diesen Werten und Errungenschaften und sind der Überzeugung, dass niemand besser weiss, was gut für Dich ist, als Du selbst. Ob Du also eine Übung mitmachst oder auslässt, in ein Gespräch bis zur letzten Tiefe einsteigst, oder aussteigst, ob Du eine herausfordernde Bergwanderung mitmachst, oder lieber entspannt im Tal schlenderst, ob erst einmal achtsam schauen willst, oder Dich spontan mit Deiner ganzen Herzensintelligenz hingibst – Du wirst immer sicher sein. Genauso, wie Du es wünschst.


LAGE
Unser größter Lehrer wird in der Walserwoche die Natur und Tierwelt selber sein: Eine grandiose Landschaft mit sanften Hügeln, schroffe Bergen, duftenden Wiesen, klarer Luft, gesunden Wäldern und frischem Quellwasser. Unsere Hütte – die „Sankt Michaelis Hütte“ - liegt auf 1300 Metern im Kleinwalsertal über dem Bergdorf Hirschegg. Man kann sie nur zu Fuß erreichen, kommt aber mit dem Auto so nah, dass man sein Gepäck gut tragen kann. Auch die Busverbindungen vom Oberstdorfer Bahnhof sind ideal. Einmal am Tag fährt ein direkter Zug von Leipzig, über Hannover, Köln, Stuttgart nach Oberstdorf. Wir selber haben sehr viel Zeit im Kleinwalsertal verbracht und können mit absoluter Sicherheit versprechen, dass dieser Ort für jeden Menschen ein unsagbares Geschenk bereithält. Es ist wirklich ein Segen dort sein zu dürfen.



KOSTEN & LEISTUNG
Unsere Erfahrung ist: Es ist am Ende viel teurer sich nicht zu entwickeln, als viel in seine eigene Evolution zu investieren. Durch freundschaftliche Verbindungen zu dem Hüttenbesitzer und dadurch, dass Fedelma unsere Hütte eigenhändig mit renoviert hat, konnten wir einen extrem günstigen Mietpreis vereinbaren. Ausser dem umfangreichen Seminarprogramm (es wird in nächster Zeit konkretisiert) umfasst der Preis folgende Leistungen: Wir bieten Dir sechs Übernachtungen in einer traditionellen Berghütte an. In allen zwei,- drei,- oder Vierbettzimmern steht eine Waschzelle zur Verfügung. Zusätzlich gibt es in der gemütlichen und trotzdem modernen Hütte zwei Toiletten und ein Dusche. (Duschen sind in Berghütten ein neumodischer Luxuskram). Ausserdem bieten wir eine vollwertige-vegane Ernährung an allen Tagen. Frühstück, Lunchpaket, Abendessen, Tee und Kaffee. Für das einwöchige Seminar (Bergwanderführungen, Yoga, Einführung und Vertiefung der integralen Lebenspraxis, Meditation, Satsang) und die Unterkunft (Übernachtung, vollwertige-vegane Ernährung inklusive Getränke) zahlst Du alles zusammen nur 700,- Euro. Und wenn Du bis zum 1. März verbindlich zusagst, reduziert sich der Preis auf 600,- Euro. Wir sind uns sicher, Dir damit einen ehrlichen und sehr fairen Preis anbieten zu können. Vielleicht nutzt Du ja die Gelegenheit und wünschst Dir dieses kraftvolle Sommerereignis von Deinen Lieben zu Weihnachten.


"Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Erleuchtung? Mitgefühl für Menschen und die Tierwelt. Du musst Deine Sinne für die Schönheit der Natur ausweiten und schärfen. Sonst wird Dein Herz auf dem spirituellen Weg verhärten und Deine Sinne werden stumpf.“ Rudolf Steiner
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Sebastian Gronbach: Meditation, Voice Dialogue, Satsang, Integrale Lebenspraxis. Fedelma Gronbach: Bergwanderführungen, Yoga.

Jasna Caluk: Vegane Ernährung
Von 24. Juni 2013 um 19:00 bis 30. Juni 2013 um 09:00
 

Die Bilder zeigen das Seminarhaus "Sankt Michaelishütte" und die Umgebung.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Die Schule der Kindheitsmuster

 
Ich werde manchmal nach meinen Grundsätzen als „spiritueller Dienstleister“ gefragt. Eine berechtige Frage, wenn man die teilweise unsägliche Geschichte der geistigen Lehrer und Gurus betrachtet.

Gleichzeitig wage ich mal diesen Gedanken: Schau nicht nur auf diejenigen, die durch schlechte Gurus auf Abwege kamen. Schau auch auf diejenigen, die am Wegesrand liegen, weil sie aus einem „ich-lasse-mir-von-niemanden-sagen-was-ich-zu-tun-und-zu-lassen-habe Stolz“ die Hand ausschlugen, die sie ein Stück des Weges hätte begleiten und halten können – zum Wohle aller.
Vielleicht mache ich mich dem nächsten Gedanken unbeliebt – denken müssen wir ihn dennoch: Ich erschrecke oft, wie leichtfertig es hingenommen wird, wenn jemand sagt, dass man keinen geistigen Lehrer brauche, weil man ja auf sein Herz hören könne. Haben diejenigen, die das sagen und hinnehmen, denn schon ihr wahres Herz entdeckt? Ganz ehrlich? Haben sie es alle entdeckt, die das so leichtfertig sagen?
Es ist gut, dass immer mehr Menschen verstehen, dass die alte Abneigung gegen geistig-seelische Lehrer nicht nur was mit ein paar abgedrehten Gurus zu tun hat. Wie oft entspringt der Wunsch nach Unabhängigkeit und danach tun und lassen zu können was man will, wirklich einem erwachsenen und freien Geist – und wie oft, ist es nur ein Kindheitsmuster der Auflehnung gegen Eltern und Schule?
Und wer kompetenter Lebenslehrer abweist, geht womöglich einfach „weiter in die Schule der eigenen Kindheitsmuster und verlängert diese bis zum Sanktnimmerleinstag. Wir müssen unterscheiden lernen, zwischen den Impulsen unserer Kindheitsmuster und dem was ein wirklicher Impuls des Lebens ist.“ (Dr. Klaus Wolff)
Beides ist wahr: Erleuchtung ist ein Geheimnis, über das man nicht demokratisch abstimmen kann. Gleichzeitig: Wir müssen wach bleiben, wenn manipulative Geheimniskrämerei die Reinheit dieses Mysteriums beschmutzt. Zeitgemäße Mystik braucht einen aufgeklärten Rahmen – und bleibt dennoch was sie immer war: Dynamit in der Mauer des Egos. Die spontane Radikalität eines authentischen Lehrers mag die engen Grenzen des Egos sprengen – die Würde des Menschen bleibt unantastbar.
Ich bin darum dankbar dafür, mit vielen mutigen Menschen, in dem Labor der modernen Mystik arbeiten zu können. Maßstab für meine Arbeit ist ein Satz von Rudolf Steiner, den er für die ersten Lehrer der Waldorfschule ins Klassenbuch schrieb: „Es gibt nur drei wirksame Erziehungsmittel: Furcht, Ehrgeiz und Liebe. Wir verzichten auf die ersten beiden.“

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen bei unserem großen Sommerevent.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Vampire der Liebe & Werwölfe der Freiheit


Was ist das Gegenteil von einem Leben in Freude? Nein, es ist nicht das Leben im Schmerz. Und auch nicht das Leben im Leid. Das Gegenteil von einem Leben in Freude, ist ein Leben in der Komfortzone. In der Komfortzone gibt es keinen Schmerz, aber auch keine Freude. Aber wo wirklich freie Freude ist, ist auch die Freiheit sich zu verletzen. Man kann daran sterben, wenn man sehr lebendig sein will - aber man hat gelebt.

Die Komfortzone dagegen fühlt sich sicher & gemütlich an – aber etwas in uns weiss, dass sie ein innerer Überwachungsstaat ist. Um das Herz ist eine Mauer. Wir haben diese Grenze gezogen, um uns zu schützen. Es gab wohl mal einen guten Grund, diese Mauer um unsere Seele zu ziehen. Aber irgendwann haben wir den Zeitpunkt verpasst, wo wir die Mauern nicht mehr brauchten.

Doch mittlerweile hat der innere Überwachungsstaat überall in unserem Leben seine Spitzel und Agenten. Sie sorgen dafür, dass das Chaos, die wilden Tiere, das Unkontrollierbare und Unvorhersehbare draussen bleibt – auch die schmerzvollen Erfahrungen. Sie bieten uns stattdessen Gemütlichkeit und Sicherheit. Im Gegenzug verzichten wir – genau: Auf Freude. Auf bunte, saftige, wilde, sakrale von Eros und Großherzigkeit durchdrungene Lebensfreude.

Die Seelen-Stasi macht sogar Beziehungen zu einem Zwei-Personen-Überwachungsstaat. Die grauen Agenten versichern uns, dass auch das Leben im Brüderchen-Schwesterchen-Modus was für sich hat. Und das stimmt ja auch. Aber etwas stimmt nicht. Denn diese Komfortzone ist nicht von Dauer. Und wir wussten es.

Die Mauern können der Brandung des wahren Lebens auf Dauer nicht standhalten. Irgendwann finden die Vampire der Liebe & Werwölfe der Freiheit ein Schlupfloch und beißen sich an unserer Halsschlagader fest – und der Virus der unsterblichen Freiheit & ewigen Liebe, heilt in einer Sekunde unser graues Blut. Rote und kochend, volle Sehnsucht begehrt zu werden und erfüllt vom Drang nach Befreiung, nach Gott, und nackter Freude, schreien wir ein verzweifeltes „JA“ gegen die Mauern um unsere Herzen – und dann, dann kommt die Flut.

Montag, 3. Dezember 2012

Alles haben - alles geben



Den wahren Weg zu gehen bedeutet, dass man endlich alles haben und alles geben kann: Das wilde & evolutionäre Leben und die Ruhe & Stille im Frieden. Es ist wirklich wahr: Du kannst beides haben. Denn beides bist Du.
Wir fühlen uns oft zerrissen. Auf der einen Seite fühlen wir das hier: Die Fülle eines kreativen, vertikalen, engagierten und rebellischen Lebens, welches sich in Zeit und Raum immer höher entwickelt.
Auf der anderen Seite: Die Leerheit eines meditativen, horizontalen, stillen, friedvollen und urteilsfreien Daseins - jenseits von Raum und Zeit.
Aber die Zerrissenheit ist einfach nur dummer Unfug in unserem Kopf.
Siehe die wirkliche Schönheit. Sie liegt darin, dass beides zusammen wahr ist. Beides ist Gott. Beides bist Du. Schreib es Dir auf den Spiegel, tättoowiere es Dir auf die Stirn, sing es jeden Morgen und Abend und küss es Deinen Liebsten auf den Mund: „Lebe Dein endliches Selbst – und ruhe dabei in der Unendlichkeit.“ (Ken Wilber)

Mittwoch, 28. November 2012

Weltrevolution der Seele


Symposium mit:
Matthias Ruff, Sebastian Gronbach & Dr. Gunter Friedrich.

Dialog von Integraler Bewegung, Anthroposophie und Rosenkreuz

BERLIN, Sonntag, 2.12.2012. 11:00 - 16:00 Uhr
Veranstaltungsort Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin 

Warum?

Was ist der Mensch? Was ist die Seele? Wie sieht heute ein aufgeklärtes und modernes Verständnis von uns selber aus? Überall stellen wir fest, dass ein großer Hunger nach Seele herrscht. Unser Leben verändert sich, wenn wir ihn stillen können. Das Besondere an diesem Symposium ist, dass aus drei Perspektiven Ideen, Konzepte und Antwortbausteine vorgestellt werden.  Die Impulsgeber haben ein ernsthaftes Interesse an einem echten Dialog und einer offenen Diskussion mit dem Publikum.
Warum jetzt?
Anthroposophie und Rosenkreuzertum sind historisch gewachsene Bewusstseinsfelder. Der Integrale Ansatz ist eine relativ neue Bewegung.  Können sie einander ergänzen auf ihrer Suche nach Klarheit und Tiefe? Die Zeit ist reif, Gemeinsames zu finden und den Wert von Unterschieden zu erkennen.

Wie?
Die drei Impulsvorträge werden kombiniert mit unterschiedlichen interaktiven Dialogformen und Achtsamkeitsübungen zum Thema, so dass sich ein offener, dynamischer und spannender Raum für das Thema eröffnen kann.

Alle Infos und Details HIER

Montag, 26. November 2012

Die Intelligenz unseres Körpers


 
Wann immer wir weniger lieben, als uns eigentlich möglich ist, tut uns das Herz weh – und der ganze Körper. Wann immer wir die absolute innere Freiheit leugnen, schmerzt unsere Brust – der Atem wird eng. Und wenn wir unseren inneren Frieden einengen, werden wir richtig nervös.
Das liegt daran, dass die Intelligenz unsers Körpers es schier nicht aushalten kann, wenn wir unter unseren Möglichkeiten leben. Oft gehen wir mit unserem Körper so um, als wäre er ein bisschen dumm.
In Wirklichkeit übersteigt die weisheitsvolle Intelligenz unseres Körpers alles, was wir uns jemals ausdenken können. Und jede Zelle, jedes Blutkörperchen, jeder Muskel, will, dass Du den albernen Widerstandskampf gegen Dein eigenes Wesen beendest.
Noch bevor Du heute auch nur einen Gedanken fassen konntest, hat Dein Körper bereits nicht zählbare perfekte, hochkomplexe und schier unglaubliche Dinge geleistet.
Und diese Intelligenz unseres Körpers, gibt Dir mit dem engen Atem und dem schmerzenden Herz ein klares Signal: Erwache! Liebe! Lebe Freiheit. Beende den Widerstandskampf gegen die eigene Natur.
Es macht keinen Sinn, ein Mysterium zu leugnen und abzuwehren, welches letztlich Du selbst bist.

Freitag, 23. November 2012

Maßlosigkeit der Liebe

 
Bitte setze Dich einen Moment zu mir, Geliebter. Wir müssen über uns reden. Über die Maßlosigkeit der Liebe. Weisst Du, was so schockierend an dieser Maßlosigkeit ist? Natürlich weisst Du es bereits auf einer Ebene: Sie verlangt nach Dir – und zwar so, wie ihre Natur ist: Maßlos.
 
Und das ist der tiefste Grund, warum wir beide jetzt hier sitzen. Weil wir beide diesem maßlosen Verlangen der Liebe gehorchen – dieser Liebe, die uns in die Knie zwingt und gleichzeitig aufrichtet. 
 
Und hier ist, was ich Dir sagen will: Ich sehe wie Du versuchst, Deine persönliche Unabhängigkeit zu schützen. Aber sein Herz ganz darbieten und es gleichzeitig ein bisschen schützen – das geht nicht.
 
Und es wird Dir auch niemals gelingen, die ganze Freiheit zu erreichen, wenn Du versuchst, die Zelle Deiner persönlichen Unabhängigkeit zu verteidigen. Du musst es wagen ganz abhängig zu werden – von der Wahrhaftigkeit der Liebe.
 
Du wirst nie frei wie die Liebe sein, wenn Du nicht absolut alles riskierst. Warum? Weil das, Geliebter, was nach uns verlangt, das absolute Herz ist. Du fragst vielleicht was es bedeutet, „absolut alles zu riskieren“.
 
Nun, es bedeutet wohl, dass wir uns tief innen von dem berühren lassen, was so maßlos an der Liebe ist: Wilde Zärtlichkeit.

Mittwoch, 21. November 2012

Ein Unterschied


Was ist der Unterschied, zwischen einem emotionalen Drama und ehrliche Gefühlen? Im emotionalen Drama beziehst Du alles auf Dich – und bleibst in Dir stecken. Bei ehrlichen Gefühlen, gehst Du von Dir aus – und in die Begegnung hinein.

Wenn Männer im emotionalen Drama stecken, werden sie oft zu schlechte Karikaturen des Weiblichen: Verweichlicht, weinerlich, überemotional und irgendwie immer Opfer.

Wenn Frauen im emotionalen Stress stecken, werden sie mit den Jahren oft wie schlechte Karikaturen des Männlichen: Verhärtet, verkantet, überintellektualisiert und rationell kampfbereit.

Wenn es uns gelingt, erwachsen aus unseren ehrlichen Gefühlen heraus zu sprechen, dann zeigen wir uns als weiche, wilde, weise, fließende und berührbare Frau und als aufrichtiger, kraftvoller, beharrlicher, barmherziger und sanfter Mann.

Einfach pur & tief. Sehr menschlich und erwachsen.

Dienstag, 20. November 2012

Adulte Spiritualität


 
Ich vertraue darauf, dass Du eine adulte, also eine erwachsenen Spiritualität lebst. Wenn du eine adulte Spiritualität lebst, dann kann ich zum Beispiel das Wort „Gott“ aussprechen, ohne dass du sofort den ganzen Schatten der Religionsgeschichte im Nacken spürst. Ich vertraue darauf, dass du unter Gott nicht den alten Mann mit dem weissen Bart verstehst, sondern dieses objektlose Mysterium jenseits aller Perspektiven - das Pulsieren Deines Herzens & Dein glasklares Bewusstsein.
 
Ich vertraue darauf, dass Du keine Kinkerlitzchen-Kontroverse von mir erwartest, ob es Gott nun gibt oder nicht.
 
Ich vertraue darauf, dass in dem Wort Gott etwas klingt, was den empfindsamsten Punkt in Dir zum Vibrieren bringt und Deine höchste Aufmerksamkeit fordert.
 
Ob ich an Gott glaube? Ich glaube daran, dass Du Gott besser als alles andere kennst – nicht wahr? Und dennoch ist dieses Göttliche auch immer ein Geheimnis. In Dir selbst und in allen lebendigen Wesen. Alles Wissen wird eines niemals ändern – wir werden immer wieder vor Gott stehen, so wie wir jedem anderen Lebewesen gegenüberstehen und sagen: Du bist für mich ein absolutes Geheimnis. Du bist unergründlich.
 
In adulter Weise Gott zu dienen, das bedeutet erstens, dass du Dich etwas hingibst und von etwas öffnen lässt, was Deiner tiefsten Essenz entspricht. Zweitens gehorchst Du der Herausforderung des engültig Unbekannten und richtest Dich am Unerreichbaren auf.
 
Was auch immer man sonst noch theoretisch dazu sagen könnte, ganz praktisch gesehen, strahlt jemand, der als diese Offenheit und als diese Aufrichtigkeit lebt, eine große Anziehungskraft aus.
 

Samstag, 17. November 2012

Lebe Deinen Tod

 
Was bedeutet es, seinen eigenen Tod zu leben?
 
Stell Dir vor, ich würde Dich fragen, wer Du bist, aber bevor Du antworten könntest, würde ich Dir sagen:
 
„Bitte beschreibe so detailliert und umfassend wie irgend möglich wer Du bist, aber verzichte darauf, mir Deinen Namen, Dein Alter, Deine Ausbildung, Deine Niederlagen und Deine Siege zu nennen.
 
Erzähle mir intensiv davon wer Du wirklich bist, ohne, dass Du mir etwas von Deinen Eltern, Deiner Kindheit, Deinen Freunden oder überhaupt etwas aus Deiner Biografie berichtest – sag mir auch nichts von Deinen Plänen, Wunden, Deinem Karma, Deinen Heilungen, Träumen oder Ideen über Dich, und die Welt.
 
Gib mir ein wirklich gründliches und vor allem glaubhaftes Verständnis von Dir selbst und verzichte dabei auf alles, was Du jemals über Dich gewusst hast oder weisst.
 
Gib mir das Gefühl, dass ich Dich sehe, während Du vor meinen Augen verschwindest.“
 
Wenn Du die Antwort, die Du mir dann gibst, auch jeden Tag lebst, dann lebst Du jeden Tag Deinen eigenen Tod. Und so beginnst Du tatsächlich ein glücklich Gebender zu werden.
 
Aus dem leidenschaftlichen Brennen des unbekannten Herzens.

Freitag, 16. November 2012

Meisterschaften


Ich gehe heute wieder zum Sanda-Kickboxtraining. Ich werde dann von meinem Meister erneut viele harte und geniale Lektionen lernen. Ich werde wieder einen winzigen Schritt nach vorne kommen – aber ich werde vor allem mal wieder vieles nicht können und kapieren. Ich werde Bewegungsabläufe verstolpern, qualvoll an die Grenzen meiner Kondition kommen und wahrscheinlich stecke ich wieder mehr ein, als ich austeilen werde.

Mal theoretisch: Von 1000 Punkten – wie viele werde ich erreichen? Zehn? Siebzehn? Vier? Für mich ist es mit dem Kickboxen wie mit Yoga, Meditation oder Anthroposophie: Die regelmäßigen Trainingsstunden mit den Kameraden und die Begegnung mit dem Meister, sind zweimal in der Woche das Höchste – aber auf welchem tatsächlichen Niveau dieses Gipfelerlebnis stattfindet, darüber entscheiden nicht nur diese zwei Stunden Training, nicht nur die Kameraden und nicht nur der Meister.

Über den wahren Fortschritt (ob beim Kickboxen, in der Meditation,  als Yogi oder grundsätzlich als Mensch) entscheide vor allem ich selbst. Um Fortschritte beim Kickboxen (oder Yoga und Meditation und was auch immer) zu erzielen, muss ich Kickboxen leben – nicht nur trainieren. 24 Stunden am Tag. 7 Tage die Woche.

Ich muss alles weglassen, was nicht Kickboxen ist – und nur wenig zusätzlich  hinzufügen. 80 Prozent ist Verzicht: Mieses Essen, zu wenig Schlaf, falsche Freunde, zu viel Sitzen, Alkohol, Zigaretten, zu viel Ejakulieren, Faulheit, unklares Denken, verworrene Gefühle, Unaufrichtigkeit, schlechte Laune, Ziellosigkeit, Engherzigkeit, zu viel PC, TV, FB, usw.

Nur 20 Prozent ist zusätzliche Aktivität: Dehnen, Bewegungsabläufe verinnerlichen, Schattenboxen, Krafttraining.

So eine Lebensweise ist total einfach. Ein heiliges Leben ist total einfach. Natürlich hat es einen Preis. Aber das Leben, was wir wirklich von Herzen führen wollen, kostet letztlich weniger, als das Leben, was wir nicht führen wollen. Der Preis für ein billiges Leben ist viel zu hoch. Es ist viel günstiger sich zu entwickeln, als sich nicht zu entwickeln.

Noch eine Kleinigkeit: Wahre Meisterschaften widersprechen sich nie. Der Kern von Yoga, Kickboxen, Meditation oder Anthroposophie, ist immer der derselbe Kern. Wahre Meister wissen die ganze Zeit, dass es nicht in erster Linie darum geht, ein Kickbox-Meister oder ein Yoga-Meister zu werden. Sondern ein Meister.

Darum kannst Du in Dein Leben verschiedene Techniken und Lehren integrieren, wenn Du Dich erinnerst, worum es jedem Meister geht. Worum geht es dem Meister? Die Antwort entdeckst Du, wenn Du auf alles verzichtest, was einem heiligen Leben im Wege steht.

So ein Leben ist sehr einfach. Es bedeutet, entspannt den eigenen Tod zu leben und zu einem glücklich Gebenden zu werden.

Mittwoch, 14. November 2012

Ein höheres Leben


Wenn wir erkennen, dass unsere persönlichen Fragen, unsere individuellen Wunden und unsere einzigartigen Fähigkeiten & Freuden, die Keimzellen sind, durch die hindurch das neue Bewusstsein auf die Erde kommt, dann geben wir uns nicht mehr mit kleinen Antworten zufrieden.

Wir erkennen dann die Sehnsucht & den Drang in unserem Brustraum, als den Willen eines höheres Lebens, welches aus unserer eigenen Tiefe aufsteigen will.

Wir spüren in uns selbst die Evolution des Menschseins erwachen - und nicht trotz der ganze Zusammenbrüche, Schmerzen und aussergewöhnlichen Neuanfänge - sondern wegen dieser Transformationen.

Antworten unter diesem ergreifenden Niveau, sind keine Option mehr für uns. Weil sie die Erde nicht zu einem Stern machen - und darunter machen wir es einfach nicht mehr.

Denn weniger macht uns nicht glücklich.

Dienstag, 13. November 2012

Eine dünne Linie

 
Es gibt eine dünne Linie. Wenn Du diese Linie hinter Dir lässt, dann gibt es keine Rückkehrmöglichkeit mehr. Davor dachtest Du, dass dahinter alles möglich wäre – dies und das und jenes. Aber nun stehst Du in der „Zone des Nicht-mehr-wählen-könnens“. 
 
Dort stehst Du im Licht der Wahrhaftigkeit und Du fühlst, dass Du abhängig bist: Von Wahrhaftigkeit – sonst krampft sich alles in Dir zusammen: Dein Herz, Hals und Bauch. Dein ganzer Körper. Es ist einfach die Wahrhaftigkeit, die Dich zwingt aufrichtig zu sein.
 
Wenn Du im Lichte der Wahrhaftigkeit lebst, ist das am Anfang manchmal schwer, weil es sich noch entblößend anfühlt.
 
Aber nach einer Weile geht es Dir immer besser. Denn alles Heimliche, das Verstecken, das kleine und große Hintergehen, die Verstrickungen, Nadelstiche, das Spiel, die Strategie, das Feilschen mit Gott, die Selbstverarschung und die körperlichen Anspannungen – alles das endet allmählich.
 
Das ist eine Erleichterung und Befreiung, die Du selbst, Deine Familie und Freunde bemerken werden und die ganze Welt aufatmen lässt. Und weil die ganze Welt Dein Bezugspunkt ist, atmest Du mit auf – zum Glück.

Donnerstag, 8. November 2012

Authentische Frauen & Männer





Viel zu oft, wird die neue und vollkommen berechtigte Würdigung des Weiblichen, mit einer Herabsetzung des Männlichen bezahlt. Das ist zwar auch verständlich aber doch dumm. Denn am Ende leiden Frauen am meisten unter den so geschwächten Männern.
Wir können jedoch allmählich verstehen, dass ein Mann sensibel sein kann, ohne ein Sensibelchen sein zu müssen. Wir dürfen lernen, dass die Friedfertigkeit, der Sanftmut und das weite Herz eines Mannes, kein Ersatz für maskuline Stärke, Kraft, männliche Dynamik und Explosivität sind. Das alles ist vielmehr die Folge eines Männerlebens im Einklang mit den maskulinen Energien.
Die Freiheit, die ein Mann ausstrahlt ist nicht die Freiheit des Egos, welches der Frau immer wieder Gewalt angetan hat. Es ist die Freiheit vom Ego, in die sich das Wunder des Weiblichen in Sicherheit entspannen kann.
Und so finden authentische Frauen & Männer sich nur zu einer neuen Menschheit zusammen: 
Ich bin überzeugt dass es viel mehr wundervolle Männer gibt als Frauen gemeinsam glauben.
Wir Frauen haben die Neigung ein bisschen auf Männer hinab zu blicken. Aber wenn wir uns vorstellen das unser `Höheres Selbst` oder unser `Engel` dem `Höheren Selbst` oder dem `Engel` unser Männer begegnet, dann verstehen wir sofort das wir uns nur verneigen können in tiefem gegenseitigen Respekt.


Wir sind heute sehr verwirrt im Bezug auf unsere maskulinen und femininen Anteile. Anstatt uns entspannt auf unsere natürlichen Gaben zu beziehen und diese zum Blühen zu bringen, verleugnen wir uns selbst.

Männer erscheinen auf ungesunde Weise weiblich und Frauen auf ungesunde Weise männlich. Das kann jede Frau und jeder Mann bei sich beobachten.

Oft passiert es, wenn wir dauerhaft unter zu starkem Stress stehen, lieblos behandelt werden, uns die Anerkennung verweigert wird und wir zu wenig in ein soziales Miteinander eingebunden sind, dann fallen wir aus unserer natürlichen Mitten heraus.

Und was passiert dann nach einer Weile mit den Stress-Frauen? Sie erscheinen wie Karikaturen des Männlichen: Verhärtet, verkantet, überintellektualisiert und rationell kampfbereit.
Und was passiert dann nach einer Weile mit den Stress-Männern? Auch sie wirken wie schlechte Karikaturen des Weiblichen: Verweichlicht, weinerlich, überemotional und irgendwie immer als Opfer.
Wir dürfen uns heute wieder entspannt vor authentischen Männern und Frauen verneigen.

Denn letztlich ist es ein Verneigen dem einen Menschenherzen gegenüber, welches feminines und maskulines in sich vereinen und fruchtbar machen will - zum Wohle des Ganzen.
 

Montag, 5. November 2012

You are evolution - Enjoy yourself!


Das Universum will über sich selbst hinauswachsen und in seine eigene Tiefe geöffnet werden. Und wir sind es, durch die das jetzt passiert. Jemand anderes gibt es nicht. You are evolution.

Du entscheidest in welche Richtung sich die Welle des Lebens entwickelt. Und dabei hilft Dir diese "Goldene Regel":

"Und diese goldene Regel ist: wenn du einen Schritt vorwärts zu machen versuchst in der Erkenntnis geheimer Wahrheiten, so mache zugleich drei vorwärts in der Vervollkommnung deines Charakters zum Guten." (Rudolf Steiner)  


Arbeite also an der Vervollkommnung deines Charakters zum Guten und mach Dir keine Sorgen um Dein Herz.

Denn Dein Herz muss nichts tun und nichts geben. Dein Herz muss sich nicht entscheiden zu lieben. Alles passiert & kommt, wenn Du darauf verzichtest Dich selbst und damit Deine wahre Essenz zurückzuhalten.

Es ist der Verzicht auf diese Zurückhaltung unserer ursprünglichen Natur, der die Dämme des Herzens sprengt.

Und irgendwann verlierst Du das dumme Spiel der Zurückhaltung sowieso - die Welle kommt.

Denn sie ist du.
Diese Welle.
Sie ist du.

Enjoy yourself - For the good of all beings!

Freitag, 2. November 2012

Wie wird der Mann von einer Frau geprüft?


Wie wird der Mann von einer Frau geprüft? Indem sie sich immer wieder und immer wieder verschließt. Und wie kann der vertrauenswürdige Mann darauf reagieren?

Durch zwei Schritte:

Erstens dadurch, dass er ihr verstehbar macht, dass er nicht für das verantwortlich ist, was ihr eventuell durch andere Männer widerfahren ist. Er lässt es nicht zu, dass sie ihn in seiner Integrität entwürdigt.

Zweitens: Er tut er etwas Großes: Er übernimmt dann doch die Verantwortung für die Taten seines maskulinen Kollektivs.

Und auch die Frau übernimmt Verantwortung für die alten Machtspiele ihrer Mütter und Urgroßmütter.

Und das ist das Heilsamste in der Versöhnung von Frauen und Männern: Wenn sie Verantwortung für die übernehmen, die keine Verantwortung übernehmen konnten – weil sie zu unbewusst waren. Verantwortung übernehmen bedeutet hier also einfach: Bewusstsein.

Und das ist dann das schönste Geschenk des Weiblichen und des Männlichen an die Menschheit: Nicht vor der Geschlechtlichkeit zu flüchten. Sondern sich an dieser verwundeten Stelle zu versöhnen.

Zur eigenen Freude und zum Wohle das Ganzen.


Die neue Menschheit erwacht nicht irgendwo da draussen – anonym, geschlechtslos und über allen Dingen schwebend.  Die neue Menschheit erwacht exakt dort, wo wir sind – mit Deinem Gesicht, als die tiefste Sehnsucht Deines weiblichen Herzens, als der höchste Drang Deines männlichen Geistes und mit exakt den Schmerzen & Freuden, die heute durch Dich einen heilsamen Ausdruck finden wollen: Zum Wohle aller Wesen.
Ein Seminar mit Sebastian Gronbach & Susanna Wacha

In lebendiger Verbundenheit mit der Anthroposophie Rudolf Steiners und aus den neusten Quellen der Bewusstseinsforschung (u.a. inspiriert von David Deida) schöpfend, laden dich Sebastian Gronbach & Susanna Wacha zu diesem Tag für die Evolution der Liebe ein.

Kursgebühr - jetzt alles um 25% ermäßigt:
inkl. Herbstlichem Lunch vor Ort. Bio/Demeter, Vegan, allergenarm.

Normalpreis 135,- Euro (statt 180,-) (Paare 255,-)
Förderpreis 100,- Euro (statt 130,- ) (Paare 180,-)
Sponsorenpreis 240,- Euro (statt 320,-) (Paare 480,-)

Anmeldung: im Rudolf Steiner Haus Hamburg. Tel. 040-41 33 16 30 oder per mail bei info@rudolf-steiner-haus.de

Das wird das nie aufhören – das mit dem Herzöffnen.
Nicht für Gott. Nicht für Dich.


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Etwas urfernes - direkt unter Deiner Haut.

 
Fühle bitte, dass Du atmest, wenn Du den nächsten Satz liest: Du bist an der vorderster Stelle der Evolution. Bemerke einen Augenblick Deinen Atem und nimm Dir Zeit, um das erneut und so tief wie eben möglich zu fühlen: Du bist an der vorderster Stelle der Evolution.
 
Milliarden von Jahren stehen hinter Dir. Wie immer Du über diese Geschichte denkst – aus einer klaren & erwachten & aufgeklärten Perspektive, kannst Du sehen, dass diese Milliarden Jahren zu größeren Bewusstheit, größerem Mitgefühl, größerer Freiheit, und größerer Erfülltheit geführt haben – und der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung, das bist Du.
 
Bemerke einen Augenblick Deinen Atem und nimm Dir Zeit, um das erneut und so tief wie eben möglich zu fühlen.
 
Etwas in Dir weiss, dass Du bereits vollkommen bist – es immer & immer warst & sein wirst Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und doch gibt es etwas, was Dich noch vollkommener macht, nicht wahr?
 
Da gibt es eine Herzensleidenschaft, eine unstillbare Sehnsucht, ein unbändiger Drang: Etwas was Dich aus Deiner Vollkommenheit heraus ruft und immer rufen wird. Etwas urfernes - direkt unter Deiner Haut. Etwas, was Dich dazu einlädt, noch mehr in Dein eigenes Leben einzutreten.
 
Gib Diesem "Etwas" keinen Namen. Werde Dir nur bewusst, dass dieses "Etwas" einen Namen ruft: Deinen.
 
Wenn Du magst, nimm Dir einen Augenblick Zeit, um dies so tief wie eben möglich zu fühlen.

Montag, 29. Oktober 2012

Drei Versprechen an Dich

Ich verspreche Dir drei Ding für alle meine Events. Vielleicht sind es für Dich Selbstverständlichkeiten. Mir ist es dennoch wichtig und eine Herzensangelegenheit, Dir mitzuteilen, wie ich die Sache sehe. Also:

1. Du wirst umfassend und auf einfach Weise begreifen, worauf es wirklich ankommt.

Wir werden direkt von Herz zu Herz kommunizieren – klar, eindringlich, einfach & mitfühlend. Dabei werde ich Deine aufgeklärten Geisteskraft nicht unterfordern und Deine Intelligenz nicht beleidigen. Ich gehe davon aus, dass Du mir erlaubst, Dich als ganzen Menschen zu berühren. Ich behaupte nicht, dass ich alles weiss, aber ich biete Dir an, dass unser gemeinsames Wissen Deine lebendige Erfahrung wird. In einer komplizierten Welt, sind einfache Erfahrungen ein großer Schatz. Dieser Erfahrungsschatz wird Dir die positiven Veränderung bringen, die Du Dir wünschst. Ganz praktisch und zum Wohle aller.

2. Du wirst sicher sein, in jedem Augenblick – so wie Du es wünschst.
Die integrale Lebenspraxis, die Methode des Voice Dialogue und das anthroposophische Menschenbild, stehen für Integrität, Aufklärung und für die besten Werte eines humanistischen Ideals. Zeitgenmäße Mystik braucht ein aufgeklärter Rahmen. Ich stehe zu diesen Werten und Errungenschaften und bin der festen Überzeugung, dass niemand besser weiss, was gut Dich ist, als Du selbst. Ob Du also eine Übung mitmachst oder auslässt, in ein Gespräch bis zur letzten Tiefe einsteigst, oder aussteigst, ob erst einmal achtsam schauen willst, oder Dich mit Deiner ganzen Herzensintelligenz hingibst – Du wirst immer sicher sein. Genauso, wie Du es wünschst.
 3. Ich diene an erster Stelle Gott* – und das ist Dein erwachtes Herz.
Was ist Gott? Das intelligente & liebende Bewusstsein Deines erwachten Herzens. Was ist Dein erwachtes Herz? Der Pulsschlag des Universums - in allem was ist. In jedem Menschen. Das, was Dich aus der Tiefe ruft. Der Ruf der Dich immer schon meinte und der immer da ist. Ich muss es Dir nicht erklären. Du weisst es. Das ist Gott. Das bist Du. Diesem unkalkulierbaren Ruf zu folgen (und somit Gott zu dienen) bedeutet in der Postmodernen etwas ungeheuerlich Freches. Das letzte Abenteuer – Du brauchst Chuzpe und demütigen Stolz dazu. Es ist wie eine Fahnenflucht aus der Matrix. Aber Du begehst nicht nur Fahnenflucht aus der Matrix, Du desertierst nicht nur aus dem Krieg in den Frieden – nein: Du wagst es auch, die Fahne des Friedens, die Flagge der Freiheit, das Banner der Erleuchtung aufzunehmen. „Wenn Du es wagst, dass Banner der Erleuchtung aufzunehmen, wirst Du von allen Seiten angegriffen werden. Von innen wirst Du von Deinem eigenen Denken angegriffen, von aussen vom Denken aller anderen.“ (Andrew Cohen). Denn das was Du wagst, ist letztlich nichts anderes, als den Beweis zu erbringen, dass es möglich ist, glücklich zu sein - zum Wohle aller! Ich diene also dem Erwachen. Dem erleuchteten Herz. Und drunter, meine Lieben, mache ich es einfach nicht.

 *Und noch ein Wort zu dem Wort „Gott“
Kein anderes Wort verwirrt, spaltet und versöhnt mehr. Kein anderes Wort ist gleichzeitig die Quelle für heillose Kriege, für tiefen Humanismus und für größte Verwirrung. Gott ist dieses Wort, dass zahllose Fragen aufwirft. Die Postmoderne hat ihre Antwort auf diese Frage gefunden: „Frag nicht!“
Aber wWeil Du kein Kind mehr bist, weisst Du, dass es Gott, den alten Mann mit dem weissen Bart im Himmel, nicht gibt. Aber weil Du über diesen kindlichen Glauben hinausgewachsen bist, anstatt dahinter zurückzufallen, weisst Du auch: Deine Herzensleidenschaft, ein befreites Leben zu führen und dieses tiefste Bedürfnis sich zu entwickeln und zu wachsen, das IST Gott in Dir. Deine Sehnsucht & Deinen Drang nach Befreiung, Wachstum & Entwicklung, das erkennst Du als diese mystische Dimension, die wir "Gott" nennen. Dieses objektlose Mysterium jenseits aller Perspektiven, ist nicht greifbar, nicht verstehbar, letztlich auch nicht fühlbar und dennoch richtet es Dich auf. Es ist der höchste & tiefste Ausdruck dessen, was wir "die Würde des Menschen" nennen. Also: Werde immer freier - und erinnere Dich daran, dass Du bereits vollkommene Freiheit bist. Werde immer liebevoller - und erinnere Dich daran, dass Du bereits vollkommene Liebe bist. Verbinde Dich mit allem - und fühle, dass Du nie getrennt warst. Mach Dich auf den Weg - und lass Dich von jedem Schritt daran erinnern, dass Du bereits Zuhause bist. Suche den GEIST - und erkenne, dass Du ihn nicht finden kannst. Denn der GEIST ist das, was sucht - und sich nie verloren hatte. Schau: Alles will Anfang werden.

Und manche sagen sogar,dass Gott drei Gesichter hat. Klick mal hier.

"Jeder von uns ist berufen zum freien Geiste,
wie jeder Rosenkeim berufen ist, Rose zu werden."
(Rudolf Steiner)