Sonntag, 30. Dezember 2012

Die Kraft der Mystik im Alltag nutzen


Für den Jahreswechsel, verrate ich hier mal einen der wirksamsten Methoden, wie Du elegant & erfolgreich, Deine höchsten Ideale & Träume im Alltag verwirklichen kannst – zum Wohle aller.

Was Du dazu brauchst, ist nichts weiter, als eine kraftvolle mystische Gestalt, zu der Du eine authentische und ehrende Verbindung pflegst. Ganz gleich, ob es Buddha, Jesus, Ganesha, Shakti, ein Erzengel oder jemand wie Mutter Maria ist – wichtig ist alleine, dass Du in aufgeklärter und gleichzeitig unschuldiger Weise, um die mystische Bedeutung dieser Figuren weisst und sie achtest.

Du musst durch eine regelmäßige spirituelle Praxis mit ihnen vertraut sein und sie ehrlich lieben. Das erreichst Du durch Gebete, kleine Zeremonien oder Deine individuelle spirituelle Praxis.
Und hier kommt nun die simple Methode, um Deine höchsten Ideale & Träume im Alltag erfolgreich zu verwirklichen:

Lasse Deine mystische Gestalt vor Dir her gehen – vor Deinen physischen Schritten, vor Deinen Gedanken, vor Deinen Gefühlen, vor jeder Tat. Bevor Du also zum Beispiel in das Haus Deiner Familie kommst, lasse ein paar Meter vor Dir Ganesha gehen, lasse ihn ein paar Minuten vor Dir das Haus betreten und den Raum und die Menschen mit seiner Anwesenheit segnen. Komme dann hinterher und erlebe die verbesserte Atmosphäre der ganzen Szene.

Oder: Bevor mit Deinem Partner über den Stachel im Herzen Eurer Beziehung sprichst, lasse Jesus immer zuerst den nächsten Satz sagen – still und ohne, dass Du die Worte kennst. Sprich dann in das stumm Gesagte Deine Worte hinein. Lasse immer zuerst Jesus sprechen, dann erst sollen Deine Worte folgen. Du wirst erleben, wie sich Manipulation in Kommunikation verwandelt.

Oder: Du schmiedest Pläne, wie Du Deinen Herzenstraum so in die Welt bringen kannst, dass er Dich wirtschaftlich trägt, anstatt herabzuziehen: Bitte Buddha darum, dass er vor Deinen Plänen schreitet. Möge sein vollkommenes Herz und sein glasklarer Geist, jeden Schritt vorgehen, bevor Du mit Deinen Plänen hinterher kommst. Du wirst aufgeregt feststellen, dass Deine Pläne nichts anderes mehr sein wollen, als das, was vollkommen & klar der Welt dient. Das, was daraus folgt, nennen wir Erfolg.

Diese Methode basiert auf einer einfachen Erfahrung: Etwas in uns Menschen - nennen wir es Ego - ist niemals bereit für Veränderungen. Niemals möchte es dem Neuen und der Wahrheit die Tür öffnen. Angst vor Veränderung hält die Tür zu. Die Angst ist riesengroß. So groß wie ein Elefant. Der Angst-Elefant drückt sich mit seiner ganzen Kraft an die Tür der Veränderung. Elefanten kann man unmöglich schieben – aber Elefanten kann man locken. Was Du also tun kannst, dass ist Deinen Angst-Elefanten ein wenig zu locken. Man lockt den Elefanten, in dem man ihm zu Fressen gibt.

Das Fressen, das unser Tiefenbewusstsein liebt, sind schöne Bilder und Vorstellungen. Die großen und wundervollen mystischen Gestalten, schenken uns sehr gerne ihre Kraft, um unsere neurotische Anhaftungen an Ängste und Kleingeistigkeit zu überwinden – und so gehen wir elegant durch die weit geöffnete Tür in das Neue:

„Oh ... so viel Freiheit. So viel Liebe. So viel gutes Leben.“

Ich freue mich darauf, Dir im neuen Jahr kompetent dienen zu dürfen. Zu Deinem Glück und zum Wohle aller.

Frühlingserwachen –
ein HomeRetreat mit Sebastian Gronbach in Schwäbisch Hall:
15. März 2013 um 20:00 bis 17. März 2013 um 12:00.
Alle Informationen bei: Afschin Kamrani, mail@liebenwasist.de 

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ein Schlüssel zum Glück

 
Was auch immer wir über die Zusammenhänge des Lebens, des Universums und des ganzen Restes so denken, eine Sache scheint erwiesen. Ich bringe sie mal auf den einfachsten Nenner: Es gibt immer was zu lernen.
 
Vielleicht klingt das banal. Doch wo wir auch hinschauen, immer und überall zeigt sich, dass dieses Universum offenbar brennend an dem Neuen interessiert ist.
 
Mit der Erfindung der Zeit, hat das Universum eine Möglichkeit entdeckt, wie es immer wieder dieses Neuste lernen kann – es erschafft unablässig ein Update von sich selbst.
 
Und wenn wir kapieren, dass wir und das Universum ungetrennt sind, dann kapieren wir auch, dass jede Zelle unseres Körper und unserer Seele mit beständiger Neugierde lernen will. Unsere Lebensfreude hat ganz wesentlich damit zu tun, dass wir im gesunden Einklang mit diesem innersten Lernwillen leben.
 
Denn das Universum will auch durch jeden einzigartigen Menschen, etwas Einzigartiges lernen – und wenn nicht freiwillig, dann eben nicht freiwillig. Um das Lernen kommen wir nicht herum - sowenig wir um das Universum herum kommen.
 
Doch ich kann mein ganz persönliches Glück steigern – zum Wohle aller – wenn ich die Freude am Lernen (wieder)entdecke und darum bitte, „dass Kraft und Segen mir, zum Lernen und zur Arbeit, in meinem Innern wachse.“ (Rudolf Steiner)

ARTWORK: Stefan Stark

Samstag, 15. Dezember 2012

Schmerz wird zu Empfindsamkeit

 
Wenn Du in diesen Tagen Schmerz fühlst dann lass Dir nicht einreden, dass es anders sein müsste. Wenn Du magst, dann lies einfach eine Minute diesen Text. Viel länger wird es nicht dauern.
 
Erlaube Dir währenddessen, diesen Zustand zu fühlen – so tief es geht. Und einen Schritt weiter.
 
Wenn Du das tust, dann erlaubst Du Dir etwas, was die allerwenigstens Menschen sich erlauben: Du erlaubst dem Schmerz Dich tief hinabzuziehen – bis zu der Stelle, wo nur noch nackte Empfindsamkeit ist. Entspann Dich in diesen Ort hinein.
 
Entspann Dich in alles hinein, was jetzt gegen diese Entspannung spricht. Alles was dann noch bleibt ist ein nicht endendes geöffnet werden in Tiefe Deines Herzens. Ein Herzengrund der sich darbietet. Diese sich darbietende Offenheit bist Du.
 
Das sich ausdehnende Universum, ist Dein Selbst.
 
Und alles will durch Dich zur Erscheinung kommen. Durch dieses Tor der Empfindsamkeit. Und da ist auch Wonne. Diese Liebeskraft ist exakt das, was vor Milliarden Jahren diese und alle Welten aus sich selbst hervorgebracht hat. 
 
Kannst Du fühlen (auf eine Weise, die alle Schmerzen sprengt), dass diese evolutionäre Liebeskraft nichts anderes ist – seit Milliarden Jahren – als Du selbst?
 
Was wäre, wenn Du frei wie diese Liebe leben würdest?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Wünsche

 
Was kannst Du tun, damit sich Deine Wünsche an das Universum erfüllen? Du musst verstehen, dass es so nicht funktioniert. Erkenne einfach, dass es keinen Unterschied zwischen Dir und dem Universum gibt. Deine persönliche Biografie und die Evolution des Kosmos sind nicht zwei verschiedene Storys an zwei verschiedenen Orten – es gibt kein „Ich bin hier und dort ist das Universum.“
 
Genau in diesem Augenblick fließen Du und der Kosmos als ein Strom. Alle Weisen und Wissenschaftler sind sich einig: Das Leben zieht die Bewegung dem Stillstand vor.
 
Und es gibt überwältigende Indizien dafür, dass dieser Strom des Lebens tatsächlich in eine bestimmte Richtung fließt: Immer über das was ist hinaus – niemals dahinter zurück. Wenn Du also willst, dass das Universum Deine Wünsche erfüllt, dann fühle, dass Deine priclenden Wünsche identisch sind, mit dem Wunsch des Universums sich zu bewegen und zu entwickeln – aus Dir heraus.
 
Erschaffe also Wünsche, die so wild und intelligent sind, so mitfühlend und fürsorglich, so lernbereit und willensstark, so sexy und integer, dass eine verführerische Anziehungskraft von Dir ausgeht - für mehr Lebendigkeit.
 
Erlaube so dem Universum, dass es Dich und Deinen Wunsch ergreift und durchdringt, um sich aus Dir heraus zu fühlen, zu entwickeln und zu bewegen. Um auf immer neue Weise glücklich zu sein.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Ausweichen!

Diesen kleinen Text solltest Du nicht lesen, wenn Du lieber an esoterischen Glaubenssätzen hängen willst, anstatt glücklich zu sein. Wenn Du also lieber daran glauben möchtest, dass jeden Mensch, der Dir Schaden zufügt, nur ein Spiegelbild von Dir ist, dann lies nicht weiter.
Wenn Du glaubst, dass alle Menschen, die Dir Schmerzen zufügen, sich nur von Deinem eigenen Schatten angezogen fühlen, dann glaub auch daran, dass Jesus deshalb ermordet wurde, weil er unbewusst Hass gepredigt hat, Gandhi erschossen wurde, weil er eine gewalttätige Seele hatte und der Dalai Lama von Militärs verfolgt wird, weil er so militant ist.
Wenn Du aber Verantwortung für Dein Glück übernehmen willst dann hab ich was für Dich: Halte Abstand zu Menschen, die Dich verletzen, Dir schaden und Dich unglücklich machen. Ganz einfach. Verurteile sie nicht, streite nicht mit ihnen, rede ihnen keine Schuldgefühle ein und mach sie nicht verantwortlich für Dein Leiden. Mach kein Drama draus – weiche aus und halte Abstand.
Wenn ein Auto auf Dich zurast, gehört das möglicherweise zu Deinem Karma – aber mitten auf der Straße zu gehen oder stehen zu bleiben, könnte einfach nur Unfug sein.
Auszuweichen bedeutet nicht, dass man sich nicht seinem Schicksal stellt. Auszuweichen bedeutet manchmal nur, dass man gelernt hat auszuweichen – um dem Glück entgegenzutreten.




Montag, 10. Dezember 2012

Was bringst Du dem Tag?

Es ist völlig in Ordnung, morgens aufzustehen und sich offenherzig zu fragen, was einem der Tag denn mal wieder so bringt - jeder hat das Recht das Leben als entspannte Reise zu sehen.

Wir müssen uns nur ehrlichweise klar machen, dass die Tiere, Pflanzen und Menschen – ja der ganze lebendige Planet – in sehnsüchtiger Erwartung sind. Auf die Menschen, die morgens aufstehen, den Tag als Schöpfungsakt empfinden und sich aus eben dieser Offenherzigkeit entscheiden, eine andere Frage zu stellen: „Was will ich diesem Tag bringen?“
 
Und wenn es etwas einzigartiges sein soll, was niemand sonst und noch nie zuvor diesem neuen Tag gebracht hat, dann könnte die Antwort, was Du diesem Tag bringen willst, so lauten: „Mich selbst – in der perfektest möglichen Weise.“
 

Sonntag, 9. Dezember 2012

Dreh ein klein wenig den Kopf...


Manchmal fühlen wir uns leer, arm und im Mangel - seelisch & materiell. Ich will Dir das nicht ausreden. Doch wenn Du magst, dreh nur ein klein wenig den Kopf nach links oder rechts ...

Oh, so zahllose Wesen, die darauf hoffen, dass Du ihnen etwas von Deinen Schätzen, Deinem Reichtum und Deiner Fülle abgibst. Seelisch & materiell.

 
Entdecke Deinen Reichtum - HIER

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Zum Glück erwachen - Das SommerEvent


24. Juni 2013 - 30. Juni 2013

Tu Dir gut – zum Wohle aller: 

Yoga, Meditation,
Bergwandern, vegane Ernährung.

 
INTRO:
Der wirksamste, schönste, ehrlichste Weg und herausforderndste Weg, die Welt zu einem glücklicheren Ort zu machen, ist selber zum Glück zu erwachen und glücklich zu sein. Glücklich zu sein bedeutet vor allem pur zu sein - wahrhaftig und einfach natürlich. Glücklich zu sein, bedeutet frei zu sein. Frei vom sinnlosen Gedanken, verknoteten Gefühlen und Blockaden im Körper. Glücklich zu sein bedeutet frei zu sein für das tiefe Bedürfnis sich zu entfalten und den Drang zu wachsen. Glücklich zu sein bedeutet, sein Herz, Geist & Körper weit zu öffnen. Glücklich zu sein bedeutet, nicht länger für die eigene Freiheit zu kämpfen und sich nach Liebe zu sehnen, sondern als befreite Liebe zu leben und dies mit allen Wesen zu teilen. „Wir sind nur für eine Sache wirklich selber verantwortlich – für unser Glück.“ Dalai Lama
 
 
IDEE & ZIEL:
Das Problem für viele Menschen ist, dass sie sehr viel Wissen im Kopf angesammelt haben, aber dieses Wissen nicht ihr Herz erfüllt und ihren Körper vitalisiert. Im Gegenteil: Je mehr das Wissen im Kopf von Herz und Körper getrennt ist, desto größer der Stau. Ängste und Lähmungen sind oft die Folge. Ziel der Walserwoche ist es, unser Wissen zu erneuern und es lebendig & frisch werden zu lassen. Und zwar in der Form, dass Seele & Körper unmittelbar davon profitieren und weit und vital werden. Ziel dieser Woche ist es, vom schlummernden Wissen zur erwachten Lebensweisheit zu gelangen – für Körper, Seele und Geist.



PRAXIS & METHODEN
Die besten Ideen nutzen nur, wenn sie richtig umgesetzt werden. Eine integrale Lebensweise, vegane Ernährung, die Methode des Voice Dialogue, das anthroposophische Menschenbild, Mediation, DRU-Yoga und Bergwandern unter professionaler Führung, sind unsere Angebote. Sie stehen allesamt für eine integre, aufgeklärte, mitfühlende und evolutionäre Spiritualität – in tiefer Verbundenheit mit der Natur und allen Wesen. Zeitgemäße Mystik braucht ein aufgeklärter Rahmen, in dem sowohl alle Fragen erlaubt sind, als auch das Schweigen über das Unsagbare. Wir stehen zu diesen Werten und Errungenschaften und sind der Überzeugung, dass niemand besser weiss, was gut für Dich ist, als Du selbst. Ob Du also eine Übung mitmachst oder auslässt, in ein Gespräch bis zur letzten Tiefe einsteigst, oder aussteigst, ob Du eine herausfordernde Bergwanderung mitmachst, oder lieber entspannt im Tal schlenderst, ob erst einmal achtsam schauen willst, oder Dich spontan mit Deiner ganzen Herzensintelligenz hingibst – Du wirst immer sicher sein. Genauso, wie Du es wünschst.


LAGE
Unser größter Lehrer wird in der Walserwoche die Natur und Tierwelt selber sein: Eine grandiose Landschaft mit sanften Hügeln, schroffe Bergen, duftenden Wiesen, klarer Luft, gesunden Wäldern und frischem Quellwasser. Unsere Hütte – die „Sankt Michaelis Hütte“ - liegt auf 1300 Metern im Kleinwalsertal über dem Bergdorf Hirschegg. Man kann sie nur zu Fuß erreichen, kommt aber mit dem Auto so nah, dass man sein Gepäck gut tragen kann. Auch die Busverbindungen vom Oberstdorfer Bahnhof sind ideal. Einmal am Tag fährt ein direkter Zug von Leipzig, über Hannover, Köln, Stuttgart nach Oberstdorf. Wir selber haben sehr viel Zeit im Kleinwalsertal verbracht und können mit absoluter Sicherheit versprechen, dass dieser Ort für jeden Menschen ein unsagbares Geschenk bereithält. Es ist wirklich ein Segen dort sein zu dürfen.



KOSTEN & LEISTUNG
Unsere Erfahrung ist: Es ist am Ende viel teurer sich nicht zu entwickeln, als viel in seine eigene Evolution zu investieren. Durch freundschaftliche Verbindungen zu dem Hüttenbesitzer und dadurch, dass Fedelma unsere Hütte eigenhändig mit renoviert hat, konnten wir einen extrem günstigen Mietpreis vereinbaren. Ausser dem umfangreichen Seminarprogramm (es wird in nächster Zeit konkretisiert) umfasst der Preis folgende Leistungen: Wir bieten Dir sechs Übernachtungen in einer traditionellen Berghütte an. In allen zwei,- drei,- oder Vierbettzimmern steht eine Waschzelle zur Verfügung. Zusätzlich gibt es in der gemütlichen und trotzdem modernen Hütte zwei Toiletten und ein Dusche. (Duschen sind in Berghütten ein neumodischer Luxuskram). Ausserdem bieten wir eine vollwertige-vegane Ernährung an allen Tagen. Frühstück, Lunchpaket, Abendessen, Tee und Kaffee. Für das einwöchige Seminar (Bergwanderführungen, Yoga, Einführung und Vertiefung der integralen Lebenspraxis, Meditation, Satsang) und die Unterkunft (Übernachtung, vollwertige-vegane Ernährung inklusive Getränke) zahlst Du alles zusammen nur 700,- Euro. Und wenn Du bis zum 1. März verbindlich zusagst, reduziert sich der Preis auf 600,- Euro. Wir sind uns sicher, Dir damit einen ehrlichen und sehr fairen Preis anbieten zu können. Vielleicht nutzt Du ja die Gelegenheit und wünschst Dir dieses kraftvolle Sommerereignis von Deinen Lieben zu Weihnachten.


"Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Erleuchtung? Mitgefühl für Menschen und die Tierwelt. Du musst Deine Sinne für die Schönheit der Natur ausweiten und schärfen. Sonst wird Dein Herz auf dem spirituellen Weg verhärten und Deine Sinne werden stumpf.“ Rudolf Steiner
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Sebastian Gronbach: Meditation, Voice Dialogue, Satsang, Integrale Lebenspraxis. Fedelma Gronbach: Bergwanderführungen, Yoga.

Jasna Caluk: Vegane Ernährung
Von 24. Juni 2013 um 19:00 bis 30. Juni 2013 um 09:00
 

Die Bilder zeigen das Seminarhaus "Sankt Michaelishütte" und die Umgebung.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Die Schule der Kindheitsmuster

 
Ich werde manchmal nach meinen Grundsätzen als „spiritueller Dienstleister“ gefragt. Eine berechtige Frage, wenn man die teilweise unsägliche Geschichte der geistigen Lehrer und Gurus betrachtet.

Gleichzeitig wage ich mal diesen Gedanken: Schau nicht nur auf diejenigen, die durch schlechte Gurus auf Abwege kamen. Schau auch auf diejenigen, die am Wegesrand liegen, weil sie aus einem „ich-lasse-mir-von-niemanden-sagen-was-ich-zu-tun-und-zu-lassen-habe Stolz“ die Hand ausschlugen, die sie ein Stück des Weges hätte begleiten und halten können – zum Wohle aller.
Vielleicht mache ich mich dem nächsten Gedanken unbeliebt – denken müssen wir ihn dennoch: Ich erschrecke oft, wie leichtfertig es hingenommen wird, wenn jemand sagt, dass man keinen geistigen Lehrer brauche, weil man ja auf sein Herz hören könne. Haben diejenigen, die das sagen und hinnehmen, denn schon ihr wahres Herz entdeckt? Ganz ehrlich? Haben sie es alle entdeckt, die das so leichtfertig sagen?
Es ist gut, dass immer mehr Menschen verstehen, dass die alte Abneigung gegen geistig-seelische Lehrer nicht nur was mit ein paar abgedrehten Gurus zu tun hat. Wie oft entspringt der Wunsch nach Unabhängigkeit und danach tun und lassen zu können was man will, wirklich einem erwachsenen und freien Geist – und wie oft, ist es nur ein Kindheitsmuster der Auflehnung gegen Eltern und Schule?
Und wer kompetenter Lebenslehrer abweist, geht womöglich einfach „weiter in die Schule der eigenen Kindheitsmuster und verlängert diese bis zum Sanktnimmerleinstag. Wir müssen unterscheiden lernen, zwischen den Impulsen unserer Kindheitsmuster und dem was ein wirklicher Impuls des Lebens ist.“ (Dr. Klaus Wolff)
Beides ist wahr: Erleuchtung ist ein Geheimnis, über das man nicht demokratisch abstimmen kann. Gleichzeitig: Wir müssen wach bleiben, wenn manipulative Geheimniskrämerei die Reinheit dieses Mysteriums beschmutzt. Zeitgemäße Mystik braucht einen aufgeklärten Rahmen – und bleibt dennoch was sie immer war: Dynamit in der Mauer des Egos. Die spontane Radikalität eines authentischen Lehrers mag die engen Grenzen des Egos sprengen – die Würde des Menschen bleibt unantastbar.
Ich bin darum dankbar dafür, mit vielen mutigen Menschen, in dem Labor der modernen Mystik arbeiten zu können. Maßstab für meine Arbeit ist ein Satz von Rudolf Steiner, den er für die ersten Lehrer der Waldorfschule ins Klassenbuch schrieb: „Es gibt nur drei wirksame Erziehungsmittel: Furcht, Ehrgeiz und Liebe. Wir verzichten auf die ersten beiden.“

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen bei unserem großen Sommerevent.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Vampire der Liebe & Werwölfe der Freiheit


Was ist das Gegenteil von einem Leben in Freude? Nein, es ist nicht das Leben im Schmerz. Und auch nicht das Leben im Leid. Das Gegenteil von einem Leben in Freude, ist ein Leben in der Komfortzone. In der Komfortzone gibt es keinen Schmerz, aber auch keine Freude. Aber wo wirklich freie Freude ist, ist auch die Freiheit sich zu verletzen. Man kann daran sterben, wenn man sehr lebendig sein will - aber man hat gelebt.

Die Komfortzone dagegen fühlt sich sicher & gemütlich an – aber etwas in uns weiss, dass sie ein innerer Überwachungsstaat ist. Um das Herz ist eine Mauer. Wir haben diese Grenze gezogen, um uns zu schützen. Es gab wohl mal einen guten Grund, diese Mauer um unsere Seele zu ziehen. Aber irgendwann haben wir den Zeitpunkt verpasst, wo wir die Mauern nicht mehr brauchten.

Doch mittlerweile hat der innere Überwachungsstaat überall in unserem Leben seine Spitzel und Agenten. Sie sorgen dafür, dass das Chaos, die wilden Tiere, das Unkontrollierbare und Unvorhersehbare draussen bleibt – auch die schmerzvollen Erfahrungen. Sie bieten uns stattdessen Gemütlichkeit und Sicherheit. Im Gegenzug verzichten wir – genau: Auf Freude. Auf bunte, saftige, wilde, sakrale von Eros und Großherzigkeit durchdrungene Lebensfreude.

Die Seelen-Stasi macht sogar Beziehungen zu einem Zwei-Personen-Überwachungsstaat. Die grauen Agenten versichern uns, dass auch das Leben im Brüderchen-Schwesterchen-Modus was für sich hat. Und das stimmt ja auch. Aber etwas stimmt nicht. Denn diese Komfortzone ist nicht von Dauer. Und wir wussten es.

Die Mauern können der Brandung des wahren Lebens auf Dauer nicht standhalten. Irgendwann finden die Vampire der Liebe & Werwölfe der Freiheit ein Schlupfloch und beißen sich an unserer Halsschlagader fest – und der Virus der unsterblichen Freiheit & ewigen Liebe, heilt in einer Sekunde unser graues Blut. Rote und kochend, volle Sehnsucht begehrt zu werden und erfüllt vom Drang nach Befreiung, nach Gott, und nackter Freude, schreien wir ein verzweifeltes „JA“ gegen die Mauern um unsere Herzen – und dann, dann kommt die Flut.

Montag, 3. Dezember 2012

Alles haben - alles geben



Den wahren Weg zu gehen bedeutet, dass man endlich alles haben und alles geben kann: Das wilde & evolutionäre Leben und die Ruhe & Stille im Frieden. Es ist wirklich wahr: Du kannst beides haben. Denn beides bist Du.
Wir fühlen uns oft zerrissen. Auf der einen Seite fühlen wir das hier: Die Fülle eines kreativen, vertikalen, engagierten und rebellischen Lebens, welches sich in Zeit und Raum immer höher entwickelt.
Auf der anderen Seite: Die Leerheit eines meditativen, horizontalen, stillen, friedvollen und urteilsfreien Daseins - jenseits von Raum und Zeit.
Aber die Zerrissenheit ist einfach nur dummer Unfug in unserem Kopf.
Siehe die wirkliche Schönheit. Sie liegt darin, dass beides zusammen wahr ist. Beides ist Gott. Beides bist Du. Schreib es Dir auf den Spiegel, tättoowiere es Dir auf die Stirn, sing es jeden Morgen und Abend und küss es Deinen Liebsten auf den Mund: „Lebe Dein endliches Selbst – und ruhe dabei in der Unendlichkeit.“ (Ken Wilber)