Dienstag, 11. Dezember 2012

Ausweichen!

Diesen kleinen Text solltest Du nicht lesen, wenn Du lieber an esoterischen Glaubenssätzen hängen willst, anstatt glücklich zu sein. Wenn Du also lieber daran glauben möchtest, dass jeden Mensch, der Dir Schaden zufügt, nur ein Spiegelbild von Dir ist, dann lies nicht weiter.
Wenn Du glaubst, dass alle Menschen, die Dir Schmerzen zufügen, sich nur von Deinem eigenen Schatten angezogen fühlen, dann glaub auch daran, dass Jesus deshalb ermordet wurde, weil er unbewusst Hass gepredigt hat, Gandhi erschossen wurde, weil er eine gewalttätige Seele hatte und der Dalai Lama von Militärs verfolgt wird, weil er so militant ist.
Wenn Du aber Verantwortung für Dein Glück übernehmen willst dann hab ich was für Dich: Halte Abstand zu Menschen, die Dich verletzen, Dir schaden und Dich unglücklich machen. Ganz einfach. Verurteile sie nicht, streite nicht mit ihnen, rede ihnen keine Schuldgefühle ein und mach sie nicht verantwortlich für Dein Leiden. Mach kein Drama draus – weiche aus und halte Abstand.
Wenn ein Auto auf Dich zurast, gehört das möglicherweise zu Deinem Karma – aber mitten auf der Straße zu gehen oder stehen zu bleiben, könnte einfach nur Unfug sein.
Auszuweichen bedeutet nicht, dass man sich nicht seinem Schicksal stellt. Auszuweichen bedeutet manchmal nur, dass man gelernt hat auszuweichen – um dem Glück entgegenzutreten.