Dienstag, 5. März 2013

Die drei Gesichter Gottes

Wenn Du Lust hast, Gott in VIER MINUTEN zu erleben, dann entspann Dich jetzt – oder auch nicht.

Fühle ganz einfach was Du fühlst. Und das, was alles dies jetzt fühlt - das ist Gott. Das wahre Selbst. Dieses wahre Selbst ist Gott. Gott ist das einfache Gewahrsein dieses Moments. Jetzt. Es ist die Präsenz jedes Augenblicks. Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Gott als eine Ich-Bin-heit, jenseits von Zeit und Raum und dennoch in jedem Augenblick, in jedem Menschen, jedem fühlenden Wesen, ...in jedem Universum gleich und gegenwärtig. Immerdar. Perfekt. Der Zeuge aller Dinge. Gott als „Ich-bin“ ist kein Objekt, sondern eine Leerheit, ein So-Sein. Eine klare und einfache Gegenwärtigkeit dessen, was ist – was immer auch sei. Gott ist Deine Mitte. Bewusstsein von Bewusstsein. Ein Glück, was Dir niemand nehmen kann, weil Du es bist. Ungeboren. Unsterblich. Deine natürliche Schönheit und stille Würde. Einfach so. Fühle diese erstaunliche Wirklichkeit, die Du immer schon kanntest: „Ich bin...Gott“

 
Und jetzt ändere Deine einfache „Ich-Bin-Haltung“ einer Meditation, in die ebenso einfache „Du-bist-Haltung“ eines Gebetes. Fühle, dass es etwas jenseits Deiner Vorstellungskraft gibt: Ein allmächtiges & namenloses Anderes. Ein mystisches Du. Ein Gegenüber von absoluter Dimension, an dessen Erhabenheit, Unendlichkeit, Fülle, Kraft, Güte und Herrlichkeit, wir selbst in unseren wildesten Träumen nicht annähernd heranreichen. Der Schöpfer des Himmels und die Göttin der Erde. Denn Du warst es nicht, der dies alles hervorbrachte – es wurde Dir geschenkt. Und wenn Du das jetzt ein wenig fühlst, regt sich in Dir vielleicht das tiefe Bedürfnis, Dich zu neigen, in die Knie zu gehen und die heiligsten Verehrungskräfte aufblühen zu lassen. Dankbarkeit & Anbetung wird die gesunde Sehnsucht Deines Herzens sein. Du kannst in diesem Moment, eine „Ich-Du-Beziehung“ zum Göttlichen eingehen. Dann hebt sich in Dir eine heilsame, freudvolle & erholsame Demut. Nichts scheint plötzlich größer, als die vertikale Distanz zwischen den Knoten unseres Egos und dieser offen & unschuldigen Liebe. Fühle diese erstaunliche Wirklichkeit, die Du immer schon kanntest: „Nicht mein – Dein Wille geschehe.“ Dort ist Gott.

Und nun schau Dich um und fühle die Luft, die beim Einatmen Deinen Gaumen streicht. Das Licht in Deinem Zimmer. Der Baum vor Deinem Fenster. Die Kälte und die Wärme. Deine Hände und die Adern in denen das Blut fließt – und die Meere und die Monde und Vulkane in allen Universen. Die Musik aus den Lautsprechern. Dieser ganze evolutionäre Prozess – die ganze Zeit von Billiarden von Billarden von Jahren. Das ist das Göttliche. Sogar die Struktur, wie Menschen in guter Weise miteinander leben: Erkenne sie als Ausdruck einer universellen Intelligenz. Gott ist das Gewebe allen Lebens. In jedem Kristall ruht die fantastische Struktur des Göttlichen. In jeder Rose wächst diese lebendige Kraft, jedes Reh fühlt in sich diese unbändige Lust zu leben. Jeder Mensch ist ein unfassbares und nie verstehbares Wunder der Natur. Das alles um Dich herum und alle Deine Sinne, alles was wir „Natur“ und nennen, dieses Gewebe des Lebens – nun: Es ist Gott.

Gott erfahren wir in der Meditation. Als „Ich“ in der ersten Person. Gott erfahren wir im Gebet. Als „Du“ in der zweiten Person. Gott erfahren wir im Sozialen und der Natur. Als „Es“ in der dritten Person. Gott hat also drei Gesichter.

Wenn Du willst, dass jedes dieser göttlichen Gesichter sichtbar wird, dann wäre es gut, wenn Du vor jede Meditation ein Gebet stellst und nach jeder Meditation an die frische Luft gehst.


E n j o y !


1 Kommentar:

Kerstin S. hat gesagt…

Ich frage mich noch immer, wie ich deine Weltsicht einordnen kann... Eher eine Philosophie... es ist selten

von irgendwelchen Phantasievorstellungen die Rede, Engeln und Dämonen, die helfen dass "wir" die Welt

verstehen...

Hm, was ganz besonderes. Womöglich muss ich auf das Ordnen auch mal verzichten...