Dienstag, 2. April 2013

Das Portal zur Wirklichkeit.


Ich möchte Dich nur auf eine Kleinigkeit hinweisen. Wenn Du demnächst in der Natur bist, erlaube Dir, dass Du einmal auf alle Wörter wie „schön, erfrischend, romantisch, traumhaft, beeindruckend“ oder sonst eine wertende Benennung verzichtest.

Vielleicht schaust Du mal, wie von ganz selbst diese Etiketten in Dir auftauchen – und das ist ja auch ok. Aber gönne Dir nach einer Weile die befreiende Erfahrung, wenn diese Stimmungsbilder abfallen – und schaue was passiert.

Denn unter diesen gut gemeinten, aber letztlich oft automatisierten Reaktionen, kann sich sekündlich ein Portal zum dem tiefsten Glück öffnen, welches ein Mensch erfahren kann: Das Portal zur Wirklichkeit.

Weil es in der Natur kein Ego gibt, gibt es in der Natur nur Wirklichkeit. Die Etiketten aber – so ehrlich wir sie auch meinen – sind nicht die Wirklichkeit. Ich weiss, dass dies nicht leicht zu verstehen ist und vielleicht kritisiert wird – aber die Kritik und das Missverständnis lösen sich auf, sobald man am eigenen Leib und mit seinen Sinnen erlebt, was ich hier beschreibe.


Ich wünsche Dir, dass Du (so oft wie nur irgend möglich) in die Natur gehst. Alle anderen Wege zur Wirklichkeit, können uns in ernsthafte Gefahren bringen. Der Weg, zu dem uns die Natur einlädt, ist dagegen der gesündeste und sicherste Weg.

Wenn Du magst, beachte dabei diesen Hinweis von Rudolf Steiner: Es soll nicht die Stimmung aufkommen: „Ich will mich innerlich in ein warmes Nest legen, es soll mir immer wärmer und wärmer werden, sondern es muss die Stimmung vorliegen, dass man in die Wirklichkeit eintaucht, dass man die Wirklichkeit ergreift. Andacht zum Kleinen, ja zum Kleinsten, das ist es, worauf es ankommt. In mir ist Gott. Ich bin in Gott.“


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