Mittwoch, 19. Juni 2013

Ein Maß an Traurigkeit


Eine der allerbesten Dinge, die Du selber tun kannst, um dem Glück in Deinem Leben Stabilität zu verleihen? Befreie Dich von dem sozialen Zwang, immer glücklich sein zu müssen. Du hast ein Recht auf Deine Traurigkeit. 

Akzeptiere ein bestimmtes Maß an Traurigkeit und Sorgen in Deinem Leben. Das sind ganz normale Gefühle – auch wenn wir das nicht annehmen wollen. 

Um glücklich zu sein, ist es bereits ein genialer Anfang, wenn man auf die Dinge verzichtet, die einen unglücklich machen. Und dazu gehört ganz sicher, dass Du aufhörst Dir einreden zu lassen, Du müsstest immer lächeln, weil Du doch so spirituell seihst...und so weiter. 

Nun: Lächeln kann ein Zeichen von innerem Friede & Erwachen sein – aber auch ein Ausdruck von Beschränktheit. Denn manchmal (zum Beispiel, wenn es die Sorge um andere Wesen erfordert) müssen wir uns in Situation begeben, die sich alles andere als nach Party anfühlen. 

Wenn ich mit Dir vom Glück rede, dann sicherlich nicht vom Hochglanzglück – auch nicht vom esoterischen Hochglanzglück. Ich meine das gewichtige und stabile Glück, welches die Tragfähigkeit hat, auch das Unannehmbare anzunehmen. 

Ich meine das Glück, welches darin liegt, sich auch für die eigene Verschlossenheit zu öffnen. Manchmal ist es auch in Ordnung, wenn nichts in Ordnung ist. Chaos ist auch Ordnung. 

Akzeptiere ein bestimmtes Maß an Traurigkeit, Schwermut und Sorgen in Deinem Leben. Und dann: Schau was passiert.