Mittwoch, 21. August 2013

Stell Dir vor, Du triffst Gott.


Stell Dir vor, Du triffst Gott. Oder Buddha. Oder ein Engel begegnet Dir. Und dieses heilige Wesen breitet seine Arme oder Flügel aus, um Dich in sein oder ihr Herz zu nehmen – in den großen Ozean des Friedens. „Komm“ sagt das Wesen nur. 

Alles wovon Du jemals geträumt hast, ist einfach so für Dich da. 

Und Du sagst: „Äh sorry - Ich bin noch nicht soweit. Ich hab da noch so meine Themen und Wunden.“ 

Vielleicht denkst Du: „So bescheuert ist doch kein Mensch!“ 

Aber in Wirklichkeit verhalten wir uns oft exakt so. Denn niemals wird der Moment kommen, in dem wir ohne Wunden, ohne Schatten, ohne Probleme sind. Niemals wird unser Ego sagen: „Ok – ich bin jetzt soweit“. 

Und alle weisen Frauen und Männer dieser Welt berichten immer nur über eine Sache: Jeder Augenblick ist ein Tor zum Ozean des Friedens. Es geht also nicht darum, bis zum Sankt Nimmerleinstag Schatten aufzuarbeiten. Wie tief willst Du noch in Deiner Vergangenheit wühlen? Geht es wirklich darum, dass Du noch besser analysiert wirst? Oder geht es darum, dass Du tiefer liebst und erfrischend geliebt wirst? 

Kein Gott, kein Buddha und kein Engel, werden Dich jemals zurückweisen, wenn Du Dich in ihre Weite fallen lässt. Der Satz „ich bin noch nicht soweit“ macht vielleicht in der Fahrschule Sinn. Die Liebe versteht ihn einfach nicht. Sie sieht nur Dich. Und sie liebt, was sie sieht. Genau das. Genau so. Genau Dich.

Vorträge, Kurse und Coaching mit Sebastian Gronbach gibt es hier. 

1 Kommentar:

Gabriela hat gesagt…

Was ist denn mit dir und fb passiert?